Ella – Sprünge über Schatten: Band 2 der Zweieinhalb-Schwestern-Reihe | Ein Roman über Schwestern, das Aussprechen der Wahrheit und eine Liebe, die fast verloren schien. (Zweieinhalb Schwestern)
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„Gute Tage sind die, an denen sie das Vergessen vergisst.“
Teil zwei der Triologie kommt stiller daher als Jonna. Leiser, aber nicht weniger tiefgründig. Ella ist starr, eingefahren, steckt fest in einem Leben des Geblieben-seins. Sie funktioniert, aber die Krankheit der Mutter hinterlässt Risse in ihrem Fundament. Und „Wenn man sein Fundament auf einen Blindgänger gebaut hat, von dem man nie weiß, ob er irgendwann doch losgeht und alles in Stücke zerreißt, dann wohnt es sich ziemlich schlecht. Zumindest wenn man derjenige ist, der davon weiß. Vielleicht… vielleicht ist in so einem Fall eine kontrollierte Sprengung besser.“ Ella versucht die Sprengung zu vermeiden, kämpft dafür, alles zusammenzuhalten. Und kommt an die eigenen Grenzen. „Wenn ich zusammenbreche, wer hält dann alles zusammen?“ „Vielleicht muss nicht immer jemand alles zusammenhalten….vielleicht dürfen Dinge auch mal auseinanderfallen. Vielleicht müssen sie sogar.“ „Und dann?“ „Dann setzt man sie neu zusammen. Anders. Eventuell besser.“ Die klare, einfache und doch irgendwie poetische Sprache von Lene Jansen hat mich auch dieses Mal wieder begeistert. Ich mag ihren Schreibstil einfach. Die Geschichte um Ella hat mich nicht ganz so abgeholt wie die um Jonna, was wohl daran liegt, dass ich mich selbst mehr mit Jonna als mit Ella identifizieren kann. Dennoch hat sie mich in ihren Bann gezogen und nachdenklich gemacht. Über das Leben, das Bleiben und über das Vergessen. Denn wer ist man, wenn die Person mit der man 40 Jahre gelebt und für die man gelebt hat vergisst, wer man ist? Was bleibt wenn alles zerbricht?
Ein wunderschöner Roman mit viel Tiefgang
Ella meistert den schwierigen Alltag in der alten Pension seit Jahren. Zusätzlich kümmert sie sich um ihre an Demenz erkrankte Mutter. Wenn bloß die Erinnerungen der Vergangenheit nicht so hart an ihr nagen würden. Diese eine stürmische Nacht, in der ihr Vater ging und die schon so viele Jahre hinter ihr liegt, lässt sie nicht mehr frei atmen. Doch darüber sprechen kann sie einfach nicht, aus Angst, es könnte noch mehr zerstören. Leider muss sie wieder anfangen, Gäste in die Pension zu bekommen, immerhin zahlen sich die Rechnungen nicht von allein und als auch noch ein Mann in ihr Leben tritt, verändert das alles. Er öffnet ihr die Augen und dringt immer mehr zu ihrem Herz durch, doch sie kann sich nicht wirklich darauf einlassen. Erst müssen die Schatten der Vergangenheit endlich befreit werden und Ella muss zu ihrem Fehler stehen und ihren Schwestern gestehen, was in jener Nacht passiert ist… Eine wunderschöne und gefühlvolle Geschichte, die von Beginn an mitreißt und sehr zerbrechlich wirkt. Sie geht unglaublich tief und berührt und spricht viele wertvolle Themen an. Es geht unter anderem um die Liebe unter Geschwistern, das Eingestehen von Schuld und darüber, dass man sich und seinen Weg nie verlieren sollte. Zudem zeigt die Geschichte, dass man seine Last nicht alleine tragen muss. Ein fantastischer Roman mit super lieben Protagonisten, der sehr realistisch geschrieben ist. Von mir gibt es hier eine absolute Leseempfehlung und volle fünf Sterne.

Es verschlägt den Lesenden zurück an die Nordsee. Die Schwestern sind vereint, aber es gibt weitere Geheimnisse bzw. Unklarheiten zwischen ihnen. Nachdem mich Jonna schon für sich einnehmen konnte, war ich gespannt auf Ella und ihre Geschichte. Wie die Schwestern zusammen agieren. In Teil 1 merkt man schon, dass Ella immer in Verantwortung ist und funktionieren muss. Sie ist die große Tochter und Schwester. Sie ist geblieben. Sie kümmert sich um die demente Mutter und die Pension. Doch Ellla trägt ein Geheimnis mit sich herum. Eins, dass dazu führen könnte, dass sich die Schwestern noch weiter voneinander entfernen. Und irgendwie hat sie sich auch verloren un der ganzen Aufopferung. Lene Jansen hat es einmal mehr geschafft, mich völlig in die Geschichte zu ziehen. Mit Ella zu leiden, zu weinen, aber auch Einsicht zu gelangen etwas verändern zu müssen und zu lachen war einfach toll. Die Autorin erwischt einen mit ihrem tollen lebensnahen und emotionalen Schreibstil. Die Charaktere funktionieren nicht einfach so, sie machen Fehler, haben Ecken und Kanten. Sie habe schon Erfahrungen gesammelt im Leben und sind auch geprägt davon. Damit kann ich mich in meinem Alter durchaus identifizieren. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit bekommt mN Einblicke in das was war und in das was ist. Was fühlt Ella im Bezug auf die vergangene Zeit, im Beug auf ihre Schwestern und ihr jetziges Leben. Wie denkstz sie über sich selbst? Lene Jansen erzählt Geschichten, die genau so da draußen passieren oder passieren könnten. Ich liebe einfach jedes Wort und bin sehr dankbar für die Niehaus Schwestern. Jetzt freue ich mich auf Hanna. Volle Punktzahl für Ella. 5 Sterne
Berührendes Highlight
Ella - Sprünge über Schatten ist der zweite Band der zweieinhalb Schwestern Reihe von @lene_schreibt. Ella ist eine sehr pragmatische Protagonistin, die lange Zeit gelernt hat zu funktionieren statt zu fühlen. Ella entwickelt sich im Buch leise aber dafür umso tiefgründiger, sie hat gelernt mit dem Schmerz zu leben statt ihn zu teilen, bis zu dem Zeitpunkt wo das Streben danach alles unter Kontrolle zu haben ins Wanken gerät. Und dann kommt durch einen Zufall auch noch Tom daher, der Gefühle weckt, die man nicht einfach so kontrollieren kann, egal wie sehr man es versucht. Durch den Schreibstil der Autorin wurde ich total abgeholt, die Geschichte der Schwestern wird mit einer Feinfühligkeit geschrieben, die unter die Haut geht. Es gefällt mir sehr gut wie vielschichtig die Charaktere erschaffen werden, durch Verletzlichkeit, Widersprüchlichkeit sind sie sehr lebendig und vor allem echt. Die Küstenlandschaft am Meer, in der die Geschichte spielt, ist mehr als nur das Setting: Sie spiegelt Ellas innere Zustände, das Aufgewühltsein, das Schweigen, die Sehnsucht nach Klarheit. Das Bild von den Schwestern die in der Küche der noch nicht ganz fertig renovierten Pension Tee und Kaffee trinken ist ein wenig das Sinnbild der ganzen Story: Zwischen knarrenden Dielen und einem Fenster was nach langer Zeit wieder geöffnet wird kommen neue Erinnerungen und Entdeckungen hinzu die für frische Luft sorgen können wenn man sie lässt. Ella - Sprünge über Schatten ist ein wunderbar berührendes Buch über den Mut auch sich selbst vergeben zu können, über den Mut sich seiner eigenen Geschichte zu stellen, den Mut und die Sehnsucht einen neuen Anfang zu wagen auch wenn an erster Stelle das Ungewisse steht. Ein Buch mit leisen Tönen was dafür umso länger nachhallt. Eine absolute Empfehlung von ❤️-en
Familiendrama mit Entwicklung
Ella Sprünge über Schatten > zweieinhalb Schwestern 2 Wenn die Vergangenheit die Zukunft beeinflusst. Ella ist die große Schwester der drei Mädels. Wir lernen sie natürlich schon in Band 1 über Jonna kennen. Ella ist beherrscht und gewöhnt ihre Bedürfnisse hinten anzustellen. Sie versucht alles in Balance zu halten, ob es nun das führen der Familienpansion ist oder die kranke Mutter, um die sie sich viele Jahre fast allein gekümmert hat. Dadurch wirkt sie unnahbar und ist für Jonna und Hannah unzugänglich. Was der wahren Grund dafür ist Ahnen die beiden Mädchen allerdings nicht. Neben dem großen Familiengeheimniss gibt es nämlich noch eine Schuld die Ella seit Jahren lähmt und die nun aus ihr bricht.... Ja wir haben hier eine wirklich verkorkste Familiengeschichte wo jede der drei Schwestern irgendeine Schuld in sich trägt. Eigentlich haben sie sich in ihrem Heimatort getroffen um endlich wieder ein besseres Verhältnis zueinander aufzubauen und anfangs scheint es zu funktionieren. Doch dann werden Geheimnisse aufgedeckt und die drei Frauen verfallen in genau die Verhaltensmuster wieder zurück. Das hat mich als Leser sehr frustriert und war auch nicht nachvollziehbar für mich. Erst treffen sie sich um die Vergangenheit aufzuarbeiten und beim kleinsten Wiederstand bröckelt es. Das ganze war schon sehr intensiv beschrieben, vor allem für Ella und ihre Entwicklung aber auch wichtig. Trotzdem hätte ich mir mehr Zusammenhalt gewünscht. Eine leise Liebesgeschichte wird auch am Rand erzählt, ist aber nicht prägnant für die eigendliche Geschichte. Ich bin ein wenig hin und her gerissen. Die Geschichte wird technisch gut erzählt und ist sehr emotional, für mich persönlich allerdings ein Hauch zu viel. Die Autorin lässt sich Zeit, der Geschichte viel emotionalen Raum zu geben. Was sicher vielen gefällt.

Ein tief berührender 2. Band, der zeigt, wie viel Mut es kostet, Verantwortung zu übernehmen & sich selbst endlich zu erlauben, glücklich zu sein.
Der mitreißende und emotionale Schreibstil hat mich sofort abgeholt. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und jedes Gefühl nachempfinden. Während Ella im ersten Band für mich eher distanziert wirkte, hat es die Autorin geschafft, dass ich sie hier ganz neu sehen konnte. Trotz ihres Geheimnisses habe ich sie in mein Herz geschlossen. Die Slow-Burn-Liebesgeschichte mit Tom war für mich sehr schön umgesetzt, und er hat es geschafft, mich mit seiner ruhigen, geduldigen Art direkt für sich zu gewinnen. Besonders berührt hat mich, wie sich die Beziehung der „zweieinhalb Schwestern“ weiterentwickelte. Trotz erneuter Rückschläge spürte man, wie sie langsam wieder zueinanderfinden. Es war einfach schön, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen. Ich bin jetzt schon unglaublich gespannt auf den dritten und letzten Band, in dem es um Hanna, die jüngste Schwester, gehen wird. Denn jede einzelne von ihnen hat es verdient, ihr Glück zu finden. Die drei Schwestern sind so liebevoll und authentisch gezeichnet, dass es sich anfühlt, als wären sie echt. Somit gebe ich diesem Buch volle 5 Sterne und möchte eine klare Leseempfehlung für die gesamte Buchreihe aussprechen.
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„Gute Tage sind die, an denen sie das Vergessen vergisst.“
Teil zwei der Triologie kommt stiller daher als Jonna. Leiser, aber nicht weniger tiefgründig. Ella ist starr, eingefahren, steckt fest in einem Leben des Geblieben-seins. Sie funktioniert, aber die Krankheit der Mutter hinterlässt Risse in ihrem Fundament. Und „Wenn man sein Fundament auf einen Blindgänger gebaut hat, von dem man nie weiß, ob er irgendwann doch losgeht und alles in Stücke zerreißt, dann wohnt es sich ziemlich schlecht. Zumindest wenn man derjenige ist, der davon weiß. Vielleicht… vielleicht ist in so einem Fall eine kontrollierte Sprengung besser.“ Ella versucht die Sprengung zu vermeiden, kämpft dafür, alles zusammenzuhalten. Und kommt an die eigenen Grenzen. „Wenn ich zusammenbreche, wer hält dann alles zusammen?“ „Vielleicht muss nicht immer jemand alles zusammenhalten….vielleicht dürfen Dinge auch mal auseinanderfallen. Vielleicht müssen sie sogar.“ „Und dann?“ „Dann setzt man sie neu zusammen. Anders. Eventuell besser.“ Die klare, einfache und doch irgendwie poetische Sprache von Lene Jansen hat mich auch dieses Mal wieder begeistert. Ich mag ihren Schreibstil einfach. Die Geschichte um Ella hat mich nicht ganz so abgeholt wie die um Jonna, was wohl daran liegt, dass ich mich selbst mehr mit Jonna als mit Ella identifizieren kann. Dennoch hat sie mich in ihren Bann gezogen und nachdenklich gemacht. Über das Leben, das Bleiben und über das Vergessen. Denn wer ist man, wenn die Person mit der man 40 Jahre gelebt und für die man gelebt hat vergisst, wer man ist? Was bleibt wenn alles zerbricht?
Ein wunderschöner Roman mit viel Tiefgang
Ella meistert den schwierigen Alltag in der alten Pension seit Jahren. Zusätzlich kümmert sie sich um ihre an Demenz erkrankte Mutter. Wenn bloß die Erinnerungen der Vergangenheit nicht so hart an ihr nagen würden. Diese eine stürmische Nacht, in der ihr Vater ging und die schon so viele Jahre hinter ihr liegt, lässt sie nicht mehr frei atmen. Doch darüber sprechen kann sie einfach nicht, aus Angst, es könnte noch mehr zerstören. Leider muss sie wieder anfangen, Gäste in die Pension zu bekommen, immerhin zahlen sich die Rechnungen nicht von allein und als auch noch ein Mann in ihr Leben tritt, verändert das alles. Er öffnet ihr die Augen und dringt immer mehr zu ihrem Herz durch, doch sie kann sich nicht wirklich darauf einlassen. Erst müssen die Schatten der Vergangenheit endlich befreit werden und Ella muss zu ihrem Fehler stehen und ihren Schwestern gestehen, was in jener Nacht passiert ist… Eine wunderschöne und gefühlvolle Geschichte, die von Beginn an mitreißt und sehr zerbrechlich wirkt. Sie geht unglaublich tief und berührt und spricht viele wertvolle Themen an. Es geht unter anderem um die Liebe unter Geschwistern, das Eingestehen von Schuld und darüber, dass man sich und seinen Weg nie verlieren sollte. Zudem zeigt die Geschichte, dass man seine Last nicht alleine tragen muss. Ein fantastischer Roman mit super lieben Protagonisten, der sehr realistisch geschrieben ist. Von mir gibt es hier eine absolute Leseempfehlung und volle fünf Sterne.

Es verschlägt den Lesenden zurück an die Nordsee. Die Schwestern sind vereint, aber es gibt weitere Geheimnisse bzw. Unklarheiten zwischen ihnen. Nachdem mich Jonna schon für sich einnehmen konnte, war ich gespannt auf Ella und ihre Geschichte. Wie die Schwestern zusammen agieren. In Teil 1 merkt man schon, dass Ella immer in Verantwortung ist und funktionieren muss. Sie ist die große Tochter und Schwester. Sie ist geblieben. Sie kümmert sich um die demente Mutter und die Pension. Doch Ellla trägt ein Geheimnis mit sich herum. Eins, dass dazu führen könnte, dass sich die Schwestern noch weiter voneinander entfernen. Und irgendwie hat sie sich auch verloren un der ganzen Aufopferung. Lene Jansen hat es einmal mehr geschafft, mich völlig in die Geschichte zu ziehen. Mit Ella zu leiden, zu weinen, aber auch Einsicht zu gelangen etwas verändern zu müssen und zu lachen war einfach toll. Die Autorin erwischt einen mit ihrem tollen lebensnahen und emotionalen Schreibstil. Die Charaktere funktionieren nicht einfach so, sie machen Fehler, haben Ecken und Kanten. Sie habe schon Erfahrungen gesammelt im Leben und sind auch geprägt davon. Damit kann ich mich in meinem Alter durchaus identifizieren. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit bekommt mN Einblicke in das was war und in das was ist. Was fühlt Ella im Bezug auf die vergangene Zeit, im Beug auf ihre Schwestern und ihr jetziges Leben. Wie denkstz sie über sich selbst? Lene Jansen erzählt Geschichten, die genau so da draußen passieren oder passieren könnten. Ich liebe einfach jedes Wort und bin sehr dankbar für die Niehaus Schwestern. Jetzt freue ich mich auf Hanna. Volle Punktzahl für Ella. 5 Sterne
Berührendes Highlight
Ella - Sprünge über Schatten ist der zweite Band der zweieinhalb Schwestern Reihe von @lene_schreibt. Ella ist eine sehr pragmatische Protagonistin, die lange Zeit gelernt hat zu funktionieren statt zu fühlen. Ella entwickelt sich im Buch leise aber dafür umso tiefgründiger, sie hat gelernt mit dem Schmerz zu leben statt ihn zu teilen, bis zu dem Zeitpunkt wo das Streben danach alles unter Kontrolle zu haben ins Wanken gerät. Und dann kommt durch einen Zufall auch noch Tom daher, der Gefühle weckt, die man nicht einfach so kontrollieren kann, egal wie sehr man es versucht. Durch den Schreibstil der Autorin wurde ich total abgeholt, die Geschichte der Schwestern wird mit einer Feinfühligkeit geschrieben, die unter die Haut geht. Es gefällt mir sehr gut wie vielschichtig die Charaktere erschaffen werden, durch Verletzlichkeit, Widersprüchlichkeit sind sie sehr lebendig und vor allem echt. Die Küstenlandschaft am Meer, in der die Geschichte spielt, ist mehr als nur das Setting: Sie spiegelt Ellas innere Zustände, das Aufgewühltsein, das Schweigen, die Sehnsucht nach Klarheit. Das Bild von den Schwestern die in der Küche der noch nicht ganz fertig renovierten Pension Tee und Kaffee trinken ist ein wenig das Sinnbild der ganzen Story: Zwischen knarrenden Dielen und einem Fenster was nach langer Zeit wieder geöffnet wird kommen neue Erinnerungen und Entdeckungen hinzu die für frische Luft sorgen können wenn man sie lässt. Ella - Sprünge über Schatten ist ein wunderbar berührendes Buch über den Mut auch sich selbst vergeben zu können, über den Mut sich seiner eigenen Geschichte zu stellen, den Mut und die Sehnsucht einen neuen Anfang zu wagen auch wenn an erster Stelle das Ungewisse steht. Ein Buch mit leisen Tönen was dafür umso länger nachhallt. Eine absolute Empfehlung von ❤️-en
Familiendrama mit Entwicklung
Ella Sprünge über Schatten > zweieinhalb Schwestern 2 Wenn die Vergangenheit die Zukunft beeinflusst. Ella ist die große Schwester der drei Mädels. Wir lernen sie natürlich schon in Band 1 über Jonna kennen. Ella ist beherrscht und gewöhnt ihre Bedürfnisse hinten anzustellen. Sie versucht alles in Balance zu halten, ob es nun das führen der Familienpansion ist oder die kranke Mutter, um die sie sich viele Jahre fast allein gekümmert hat. Dadurch wirkt sie unnahbar und ist für Jonna und Hannah unzugänglich. Was der wahren Grund dafür ist Ahnen die beiden Mädchen allerdings nicht. Neben dem großen Familiengeheimniss gibt es nämlich noch eine Schuld die Ella seit Jahren lähmt und die nun aus ihr bricht.... Ja wir haben hier eine wirklich verkorkste Familiengeschichte wo jede der drei Schwestern irgendeine Schuld in sich trägt. Eigentlich haben sie sich in ihrem Heimatort getroffen um endlich wieder ein besseres Verhältnis zueinander aufzubauen und anfangs scheint es zu funktionieren. Doch dann werden Geheimnisse aufgedeckt und die drei Frauen verfallen in genau die Verhaltensmuster wieder zurück. Das hat mich als Leser sehr frustriert und war auch nicht nachvollziehbar für mich. Erst treffen sie sich um die Vergangenheit aufzuarbeiten und beim kleinsten Wiederstand bröckelt es. Das ganze war schon sehr intensiv beschrieben, vor allem für Ella und ihre Entwicklung aber auch wichtig. Trotzdem hätte ich mir mehr Zusammenhalt gewünscht. Eine leise Liebesgeschichte wird auch am Rand erzählt, ist aber nicht prägnant für die eigendliche Geschichte. Ich bin ein wenig hin und her gerissen. Die Geschichte wird technisch gut erzählt und ist sehr emotional, für mich persönlich allerdings ein Hauch zu viel. Die Autorin lässt sich Zeit, der Geschichte viel emotionalen Raum zu geben. Was sicher vielen gefällt.

Ein tief berührender 2. Band, der zeigt, wie viel Mut es kostet, Verantwortung zu übernehmen & sich selbst endlich zu erlauben, glücklich zu sein.
Der mitreißende und emotionale Schreibstil hat mich sofort abgeholt. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und jedes Gefühl nachempfinden. Während Ella im ersten Band für mich eher distanziert wirkte, hat es die Autorin geschafft, dass ich sie hier ganz neu sehen konnte. Trotz ihres Geheimnisses habe ich sie in mein Herz geschlossen. Die Slow-Burn-Liebesgeschichte mit Tom war für mich sehr schön umgesetzt, und er hat es geschafft, mich mit seiner ruhigen, geduldigen Art direkt für sich zu gewinnen. Besonders berührt hat mich, wie sich die Beziehung der „zweieinhalb Schwestern“ weiterentwickelte. Trotz erneuter Rückschläge spürte man, wie sie langsam wieder zueinanderfinden. Es war einfach schön, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen. Ich bin jetzt schon unglaublich gespannt auf den dritten und letzten Band, in dem es um Hanna, die jüngste Schwester, gehen wird. Denn jede einzelne von ihnen hat es verdient, ihr Glück zu finden. Die drei Schwestern sind so liebevoll und authentisch gezeichnet, dass es sich anfühlt, als wären sie echt. Somit gebe ich diesem Buch volle 5 Sterne und möchte eine klare Leseempfehlung für die gesamte Buchreihe aussprechen.









