Die Tochter der Résistance | Ein historischer Roman über das Schicksal einer jungen Frau
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Book Information
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Stark und doch zerbrochen
Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen und hätte es wahrscheinlich sonst nicht gelesen. Ich wollte dem Roman aber eine Chance geben. Ich gebe zu, dass ich noch nie einen wirklich historischen Roman gelesen habe, der entscheidende Begebenheiten zur Grundlage nimmt. Umso schwerer viel mir der Einstieg ins Buch, wo es gleich einen Einblick in die Zeiten der SS während des Krieges gab. Ich dachte darüber nach, das Buch sein zu lassen, aber die Geschichte von Sylvie, der gefeierten Schauspielerin in Frankreich hat mich neugierig gemacht und letztendlich sogar so sehr gefesselt, dass es im Buch zwei Stellen gab, an denen ich geweint habe. Das Schicksal der Schauspielerin liegt schon schwer auf der Brust. Deshalb ist es gut, dass hin und wieder zu Juliana in die Gegenwart gewechselt wird, die durch die Hinterlassenschaft ihrer Mutter auf ihre Großmutter aufmerksam wird. Dieser Wechsel hilft hier und da, die Schwere zu verarbeiten, ehe es wieder ganz in die Tiefe geht. Juliana taucht ein in Sylvies Leben, durch Tagebücher, Tonbänder und erfährt schließlich, wie schwer es für ihre Oma zu den damaligen Zeiten gewesen ist. Sie hat den Wunsch, ihren Ruf reinzuwaschen. Mehr möchte ich nicht verraten. Ich wollte zunächst vier Sterne vergeben, wegen meinem schleppenden Einstieg, ... was aber ja an mir liegt, da mir Geschichtliches nicht so liegt. Aber meine finale Meinung ist: Das Buch ist großartig. Hier war jemand am Werk, der sein Schreibhandwerk wirklich versteht. Alle Schicksale und Personen werden so feinfühlig und intensiv miteinander verwoben, dass man jedes Gefühl von Glück, Trauer, Schmerz und Entsetzen wie am eigenen Leib fühlen kann und mitfiebert. Auch Weggefährten werden immer wieder so eingebaut, dass es schließlich mitten ins Herz geht. Trotz all der Schwere findet auch die Liebe ihren Weg in das Buch. Eine bewegende Geschichte, die man im Kopf behält und die am Ende keine Fragen offen lässt. Emotional und berührend, ohne Wegschauen, mittendrin. Mal ein anderes Schicksal aus den Zeiten des Krieges.
Größtenteils gutes Buch
Im Buch geht es um Juliana die auf den Spuren ihrer Herkunft ein Foto einer Frau, Seite an Seite mit einem SS-Ofizier findet. Durch den Text auf der Rückseite erfährt sie dass es sich um ihre Großmutter handelt über die ihre vor kurzem verstorbene Mutter nicht reden wollte. Auf der Suche nach der Wahrheit hinter dem Foto reißt sie nach Paris, zum Kloster in dem Ihre Mutter aufwuchs. So lernen wir aus ihrer und der Sicht ihrer Großmutter Sylvie die ganze Geschichte. Sylvies Sicht hat mir sehr gefallen, es war spannend, emotional, Leidenschaftlich (ohne wirklichen spice) und bewegend. Leider hat mich Juliana ein wenig genervt, aber da sie einen deutlich kleineren Teil eingenommen hat kann ich darüber hinweg sehen. Alles in allem kann ich das Buch guten Gewissens weiter empfehlen.
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Stark und doch zerbrochen
Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen und hätte es wahrscheinlich sonst nicht gelesen. Ich wollte dem Roman aber eine Chance geben. Ich gebe zu, dass ich noch nie einen wirklich historischen Roman gelesen habe, der entscheidende Begebenheiten zur Grundlage nimmt. Umso schwerer viel mir der Einstieg ins Buch, wo es gleich einen Einblick in die Zeiten der SS während des Krieges gab. Ich dachte darüber nach, das Buch sein zu lassen, aber die Geschichte von Sylvie, der gefeierten Schauspielerin in Frankreich hat mich neugierig gemacht und letztendlich sogar so sehr gefesselt, dass es im Buch zwei Stellen gab, an denen ich geweint habe. Das Schicksal der Schauspielerin liegt schon schwer auf der Brust. Deshalb ist es gut, dass hin und wieder zu Juliana in die Gegenwart gewechselt wird, die durch die Hinterlassenschaft ihrer Mutter auf ihre Großmutter aufmerksam wird. Dieser Wechsel hilft hier und da, die Schwere zu verarbeiten, ehe es wieder ganz in die Tiefe geht. Juliana taucht ein in Sylvies Leben, durch Tagebücher, Tonbänder und erfährt schließlich, wie schwer es für ihre Oma zu den damaligen Zeiten gewesen ist. Sie hat den Wunsch, ihren Ruf reinzuwaschen. Mehr möchte ich nicht verraten. Ich wollte zunächst vier Sterne vergeben, wegen meinem schleppenden Einstieg, ... was aber ja an mir liegt, da mir Geschichtliches nicht so liegt. Aber meine finale Meinung ist: Das Buch ist großartig. Hier war jemand am Werk, der sein Schreibhandwerk wirklich versteht. Alle Schicksale und Personen werden so feinfühlig und intensiv miteinander verwoben, dass man jedes Gefühl von Glück, Trauer, Schmerz und Entsetzen wie am eigenen Leib fühlen kann und mitfiebert. Auch Weggefährten werden immer wieder so eingebaut, dass es schließlich mitten ins Herz geht. Trotz all der Schwere findet auch die Liebe ihren Weg in das Buch. Eine bewegende Geschichte, die man im Kopf behält und die am Ende keine Fragen offen lässt. Emotional und berührend, ohne Wegschauen, mittendrin. Mal ein anderes Schicksal aus den Zeiten des Krieges.
Größtenteils gutes Buch
Im Buch geht es um Juliana die auf den Spuren ihrer Herkunft ein Foto einer Frau, Seite an Seite mit einem SS-Ofizier findet. Durch den Text auf der Rückseite erfährt sie dass es sich um ihre Großmutter handelt über die ihre vor kurzem verstorbene Mutter nicht reden wollte. Auf der Suche nach der Wahrheit hinter dem Foto reißt sie nach Paris, zum Kloster in dem Ihre Mutter aufwuchs. So lernen wir aus ihrer und der Sicht ihrer Großmutter Sylvie die ganze Geschichte. Sylvies Sicht hat mir sehr gefallen, es war spannend, emotional, Leidenschaftlich (ohne wirklichen spice) und bewegend. Leider hat mich Juliana ein wenig genervt, aber da sie einen deutlich kleineren Teil eingenommen hat kann ich darüber hinweg sehen. Alles in allem kann ich das Buch guten Gewissens weiter empfehlen.





