Flucht nach Karlsbad (Die Oblatenbäckerin 1)
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Taffe Frau im ausgehenden 19. Jahrhundert
Eine Frau hatte nur den Wert was Mitgift und Arbeitskraft einbringen. Doch da macht Burgl Leitner nicht mit. Als sie nach einer Erbschaft von allen möglichen Männern des Geldes wegen besrngt wird, reift in ihr der Plan zu ihrer Tante nach Karlsbad zu flüchten. Als sie dann auch noch gezwungen werden soll den Trunkenbold und Schwager ihres Bruders zu heiraten setzt sie ihren Plan in die Tat um. In Karlsbad angekommen ist sie erstmal von der Pracht der Stadt überwältigt. In ihrer Tante findet sie eine Unterstützern, doch es ist nicht so einfach hier Fuß zu fassen. Wird es Burgl gelingen sich ihren Traum von einem selbständigen Leben zu erfüllen? Das Buch ist ein gelungenes Sittengemälde des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Es wird alles gut beschrieben und Burgl war mir von Anfang an sympathisch. Leider ist das Buch die erste Hälfte sehr langatmig. Die Autorin wiederholt ständig Inhalte von ein paar Seiten zuvor. Als wenn sie meint, dass sich das der Leser /die Leserin nicht gemerkt hätte. Das hat mich ziemlich genervt. Insgesamt ist es in einfacher Sprache geschrieben. Es werden immer mal wieder Wörter aus dem Dialekt eingefügt, das hat mir gut gefallen, machte es meiner Ansicht nach die Protagonisten glaubhaft. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten.
Dieses Buch macht Appetit auf Oblaten. :)
Nachdem ich den etwas langatmigen Anfang hinter mir gelassen hatte, hab ich die Geschichte um Burgl geliebt. Sie ist eine starke Frau, die sich in der Ferne eine unabhängige Zukunft aufbauen möchte. Ich bin sehr gern nach Karlsbad um 1894 gereist. Und die Herstellung von den berühmten Oblaten, wird mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben. Spätestens ab der Hälfte bekommt man selbst Appetit darauf.
Gewöhnungsbedürftig mit Dialekt zu lesen
Habe mich etwas schwer getan mit dem Buch , ungewohnt ist def Dialekt. Dann musste ich immer mal ein paar Kapitel überblättern, weil es mir zu langatmig wurde mit dem hin und her zwischen Burgl und ihrem Bruder Franz und den vielen Verehrern , welche sich an ihrer Seite heften nur weil sie geerbt hat. Und der Bruder erst, was für ein Blödmann. Die Burgel ist aber Gott sei Dank eine sehr selbstständige, ehrgeizige und emphatische junge Frau, die diesen ganzen Schmarotzern die kalte Schulter zeigt. Das finde ich wieder toll. Sie geht ihren eigenen Weg. Ich bin auf den 2. Teil gespannt und geb ihm such eine Chance, hoffe aber, es wird nicht wieder so langatmig.
Die erste Hälfte war etwas langwierig mit vielen unnötigen inhaltlichen Wiederholungen. Die zweite Hälfte konnte jedoch absolut überzeugen und kam vom Lesegefühl an die vorherige Karlsbad-Trilogie der Autorin heran. Auch einige alte Bekannte aus der Trulogie sind wieder mit dabei. Zeitlich spielt die Oblatenbäckerin vor den Ereignissen der Trilogie. Alles in allem ein gut gelungener Auftakt einer neuen Serie. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der im Januar 2025 erscheint.
Für mich ist „Ein neuer Anfang“ ein eigenständiger, kraftvoller Roman über Neuanfang, Selbstbestimmung und Herzensstärke. Die Autorin schafft es, historische Details mit emotionalen Momenten zu verweben, sodass man mit den Figuren mitfiebert, lacht und manchmal auch den Atem anhält. Einzig manche längeren Abschnitte über alltägliche Abläufe hätten etwas straffer erzählt werden können – doch gleichzeitig tragen sie zur Authentizität der Welt bei.
📖 Rezension: „Die Oblatenbäckerin – Ein neuer Anfang“ von Ada Caine „Ein neuer Anfang“ ist der mitreißende zweite Band der historischen Reihe Die Oblatenbäckerin von Ada Caine und führt die Geschichte der leidenschaftlichen Oblatenbäckerin Burgl im Karlsbad des Jahres 1895 fort. Bereits nach den ersten Seiten spürt man, wie lebendig diese Welt gestaltet ist: die belebten Gassen, die Händler am Teplufer, der Duft frisch gebackener Oblaten – Caine versteht es meisterhaft, Atmosphäre und Zeitgeist einzufangen und die Leserin mitten hinein in diese historische Kulisse zu versetzen. 🌟 Handlung & Figuren Burgl hat sich in Karlsbad etabliert, ihre Oblaten erfreuen sich wachsender Beliebtheit – trotz Neid und Konkurrenz durch eine andere Verkäuferin. Die Autorin zeichnet hier nicht nur einen Kampf ums Überleben im Handwerk, sondern vor allem eine Frau mit Herz, Mut und Erfindungsgeist. Die Beziehung zu Loisl, dem jungen Schreiner, entwickelt sich organisch und verleiht der Geschichte eine wohltuende romantische Tiefe. Gleichzeitig steht Burgl vor familiären Herausforderungen, als ihr Bruder wieder auftaucht und alte Konflikte sichtbar werden. 🧡 Atmosphäre und Stil Der Schreibstil ist warm, detailreich und fesselnd – man fühlt sich nicht nur als Beobachter, sondern als Teil von Burgls Welt. Besonders gelungen sind die Einblicke in das soziale Gefüge jener Zeit: die Rivalität, aber auch die Solidarität unter den Menschen, der harte Alltag eines Handwerksbetriebs im 19. Jahrhundert und das Streben nach Unabhängigkeit. 📌 Mein Eindruck Für mich ist „Ein neuer Anfang“ ein eigenständiger, kraftvoller Roman über Neuanfang, Selbstbestimmung und Herzensstärke. Die Autorin schafft es, historische Details mit emotionalen Momenten zu verweben, sodass man mit den Figuren mitfiebert, lacht und manchmal auch den Atem anhält. Einzig manche längeren Abschnitte über alltägliche Abläufe hätten etwas straffer erzählt werden können – doch gleichzeitig tragen sie zur Authentizität der Welt bei. ❤️ Fazit Ein historischer Roman mit Herz, Spannung und Wärme, der sowohl Fans von geschichtlicher Fiktion als auch von persönlichen Entwicklungsreisen begeistert. Für alle, die starke Protagonistinnen und atmosphärische Kulissen lieben, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung!
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Taffe Frau im ausgehenden 19. Jahrhundert
Eine Frau hatte nur den Wert was Mitgift und Arbeitskraft einbringen. Doch da macht Burgl Leitner nicht mit. Als sie nach einer Erbschaft von allen möglichen Männern des Geldes wegen besrngt wird, reift in ihr der Plan zu ihrer Tante nach Karlsbad zu flüchten. Als sie dann auch noch gezwungen werden soll den Trunkenbold und Schwager ihres Bruders zu heiraten setzt sie ihren Plan in die Tat um. In Karlsbad angekommen ist sie erstmal von der Pracht der Stadt überwältigt. In ihrer Tante findet sie eine Unterstützern, doch es ist nicht so einfach hier Fuß zu fassen. Wird es Burgl gelingen sich ihren Traum von einem selbständigen Leben zu erfüllen? Das Buch ist ein gelungenes Sittengemälde des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Es wird alles gut beschrieben und Burgl war mir von Anfang an sympathisch. Leider ist das Buch die erste Hälfte sehr langatmig. Die Autorin wiederholt ständig Inhalte von ein paar Seiten zuvor. Als wenn sie meint, dass sich das der Leser /die Leserin nicht gemerkt hätte. Das hat mich ziemlich genervt. Insgesamt ist es in einfacher Sprache geschrieben. Es werden immer mal wieder Wörter aus dem Dialekt eingefügt, das hat mir gut gefallen, machte es meiner Ansicht nach die Protagonisten glaubhaft. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten.
Dieses Buch macht Appetit auf Oblaten. :)
Nachdem ich den etwas langatmigen Anfang hinter mir gelassen hatte, hab ich die Geschichte um Burgl geliebt. Sie ist eine starke Frau, die sich in der Ferne eine unabhängige Zukunft aufbauen möchte. Ich bin sehr gern nach Karlsbad um 1894 gereist. Und die Herstellung von den berühmten Oblaten, wird mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben. Spätestens ab der Hälfte bekommt man selbst Appetit darauf.
Gewöhnungsbedürftig mit Dialekt zu lesen
Habe mich etwas schwer getan mit dem Buch , ungewohnt ist def Dialekt. Dann musste ich immer mal ein paar Kapitel überblättern, weil es mir zu langatmig wurde mit dem hin und her zwischen Burgl und ihrem Bruder Franz und den vielen Verehrern , welche sich an ihrer Seite heften nur weil sie geerbt hat. Und der Bruder erst, was für ein Blödmann. Die Burgel ist aber Gott sei Dank eine sehr selbstständige, ehrgeizige und emphatische junge Frau, die diesen ganzen Schmarotzern die kalte Schulter zeigt. Das finde ich wieder toll. Sie geht ihren eigenen Weg. Ich bin auf den 2. Teil gespannt und geb ihm such eine Chance, hoffe aber, es wird nicht wieder so langatmig.
Die erste Hälfte war etwas langwierig mit vielen unnötigen inhaltlichen Wiederholungen. Die zweite Hälfte konnte jedoch absolut überzeugen und kam vom Lesegefühl an die vorherige Karlsbad-Trilogie der Autorin heran. Auch einige alte Bekannte aus der Trulogie sind wieder mit dabei. Zeitlich spielt die Oblatenbäckerin vor den Ereignissen der Trilogie. Alles in allem ein gut gelungener Auftakt einer neuen Serie. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der im Januar 2025 erscheint.
Für mich ist „Ein neuer Anfang“ ein eigenständiger, kraftvoller Roman über Neuanfang, Selbstbestimmung und Herzensstärke. Die Autorin schafft es, historische Details mit emotionalen Momenten zu verweben, sodass man mit den Figuren mitfiebert, lacht und manchmal auch den Atem anhält. Einzig manche längeren Abschnitte über alltägliche Abläufe hätten etwas straffer erzählt werden können – doch gleichzeitig tragen sie zur Authentizität der Welt bei.
📖 Rezension: „Die Oblatenbäckerin – Ein neuer Anfang“ von Ada Caine „Ein neuer Anfang“ ist der mitreißende zweite Band der historischen Reihe Die Oblatenbäckerin von Ada Caine und führt die Geschichte der leidenschaftlichen Oblatenbäckerin Burgl im Karlsbad des Jahres 1895 fort. Bereits nach den ersten Seiten spürt man, wie lebendig diese Welt gestaltet ist: die belebten Gassen, die Händler am Teplufer, der Duft frisch gebackener Oblaten – Caine versteht es meisterhaft, Atmosphäre und Zeitgeist einzufangen und die Leserin mitten hinein in diese historische Kulisse zu versetzen. 🌟 Handlung & Figuren Burgl hat sich in Karlsbad etabliert, ihre Oblaten erfreuen sich wachsender Beliebtheit – trotz Neid und Konkurrenz durch eine andere Verkäuferin. Die Autorin zeichnet hier nicht nur einen Kampf ums Überleben im Handwerk, sondern vor allem eine Frau mit Herz, Mut und Erfindungsgeist. Die Beziehung zu Loisl, dem jungen Schreiner, entwickelt sich organisch und verleiht der Geschichte eine wohltuende romantische Tiefe. Gleichzeitig steht Burgl vor familiären Herausforderungen, als ihr Bruder wieder auftaucht und alte Konflikte sichtbar werden. 🧡 Atmosphäre und Stil Der Schreibstil ist warm, detailreich und fesselnd – man fühlt sich nicht nur als Beobachter, sondern als Teil von Burgls Welt. Besonders gelungen sind die Einblicke in das soziale Gefüge jener Zeit: die Rivalität, aber auch die Solidarität unter den Menschen, der harte Alltag eines Handwerksbetriebs im 19. Jahrhundert und das Streben nach Unabhängigkeit. 📌 Mein Eindruck Für mich ist „Ein neuer Anfang“ ein eigenständiger, kraftvoller Roman über Neuanfang, Selbstbestimmung und Herzensstärke. Die Autorin schafft es, historische Details mit emotionalen Momenten zu verweben, sodass man mit den Figuren mitfiebert, lacht und manchmal auch den Atem anhält. Einzig manche längeren Abschnitte über alltägliche Abläufe hätten etwas straffer erzählt werden können – doch gleichzeitig tragen sie zur Authentizität der Welt bei. ❤️ Fazit Ein historischer Roman mit Herz, Spannung und Wärme, der sowohl Fans von geschichtlicher Fiktion als auch von persönlichen Entwicklungsreisen begeistert. Für alle, die starke Protagonistinnen und atmosphärische Kulissen lieben, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung!










