Alles Glück, das wir hatten: Ein fesselnder und herzergreifender historischer Roman

Alles Glück, das wir hatten: Ein fesselnder und herzergreifender historischer Roman

Ebook
4.117

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
485
Price
4.99 €

Posts

3
All
4

"Die Last all dieser unbegreiflichen Gesetze, die Sterne zu Waffen umfunktionierten und neue Menschen schufen, obwohl an den alten doch nichts auszusetzen war." 🖤💔

In Alles Glück, das wir hatten erzählt Catherine Hokin die Geschichte zweier Menschen, deren Lebenswege in der Zeit des 2. Weltkriegs auf dramatische Weise miteinander verwoben werden. Während der Nationalsozialismus das Land in Angst und Dunkelheit hüllt, treffen zwei sehr unterschiedliche junge Menschen Entscheidungen, die ihr Leben für immer prägen. Der Roman begleitet sie durch Liebe, Verlust, Schuld und Hoffnung und zeigt, wie schwer es sein kann, trotz einer zerstörerischen Vergangenheit neues Glück zu finden. 📖 Besonders gut ist die Erzählweise aus zwei Perspektiven. Abwechselnd lesen wir aus der Sicht von Felix, einem Juden 2. Grades wie die Nazis ihn beschimpfen und einmal aus der von Inge, einer Tochter aus gutem deutschem Hause. Beide Figuren sind unglaublich feinfühlig und lebendig gestaltet. Ihre Gedanken, ihr Handeln und ihre Emotionen wirken stets authentisch und nachvollziehbar. Man fühlt mit ihnen, in ihren Momenten der Angst, der Liebe und der Verzweiflung. ✨ Auch das Ende weicht vom klassischen Muster ab, doch genau das macht es so realistisch und berührend. Es bleibt nachdenklich zurück und rundet die Geschichte stimmig ab. 💭 Inge hat mir dabei besonders gut gefallen. Ihre Entwicklung vom naiven 18-jährigen Mädchen, das mit Scheuklappen durch die Zeit des Nationalsozialismus geht, hin zu einer reflektierten, starken Frau ist beeindruckend und sehr glaubwürdig erzählt. 🌱➡️🌷 Ich habe bereits viele Romane gelesen, die im Zweiten Weltkrieg spielen, und dennoch ist dieser hier anders. Hokin stellt zwei Schicksale gegenüber, die im Nationalsozialismus kaum unterschiedlicher hätten sein können und doch leiden beide Protagonisten, wenn auch auf völlig unterschiedliche Weise unter dem grausamen Regim. Genau diese Gegensätze machen den Roman so bewegend und einzigartig. 🎭 Ein intensiver, emotionaler und sehr menschlicher Roman über Schuld, Hoffnung und die Kraft, trotz allem weiterzugehen. ⭐⭐⭐⭐☆ – 4 Sterne ✨

"Die Last all dieser unbegreiflichen Gesetze, die Sterne zu Waffen umfunktionierten und neue Menschen schufen, obwohl an den alten doch nichts auszusetzen war." 🖤💔
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Vielen Dank an @Bookouture und @netgalleyde Für die zur Verfügungsstellung des ebooks. Inhalt Berlin, 1941: Schon beim ersten Blick in Felix‘ warme Augen spürt Inge, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch Felix ist Jude, noch dazu ein Arbeiter, und Inges reiche Familie glühende Anhänger der NSDAP. Schlimmer noch, ihre Eltern wollen sie mit einem hochrangigen Nazi verheiraten. Dann verschwindet Felix urplötzlich und alles, was Inge von ihm bleibt, ist die Erinnerung an ihren einzigen Kuss. Währenddessen ist Felix‘ schlimmster Albtraum wahr geworden: Gemeinsam mit seinem Vater findet er sich hinter Stacheldraht gefangen wieder. Monat für Monat kämpft er ums Überleben und hält mit jeder Faser seines Körpers an der Hoffnung fest, Inge irgendwann wiedersehen zu können. Bis sie eines Tages vor ihm steht – an der Seite des Lagerarztes. Als sich ihre Blicke treffen, erwacht etwas in Inge zum Leben. Den Mann, von dem sie seit Jahren träumt, verwundet, aber voller Widerstand zu sehen, erfüllt sie selbst mit Tatkraft. Zu lange hat sie sich der Gewalt ihres Ehemannes untergeordnet. Zu lange hat sie geschwiegen und ihren Schmerz versteckt. Inge weiß jetzt, was ihre Bestimmung ist: Sie muss Felix retten – selbst wenn sie dafür mit ihrem eigenen Leben bezahlen muss … Meinung Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Inge und Felix in der dritten Person erzählt. Ich habe schon viele Romane, die rund und in der Zeit des Nationalsozialismus spielen, gelesen. Es ist unbegreiflich, wie ein ganzes Volk diffamiert, geschlagen und schließlich umgebracht wird. Die Figur von Felix gefiel mir gut, der Charakter ist gut dargestellt, seinen Ärger über die diskriminierende Behandlung, sein Aufbegehren und schließlich die Resignation, dass er sich ständig verstellen muss, das alles konnte ich hautnah spüren. Mit Inge konnte ich nicht so richtig warm werden, denn sie ergab sich für mich zu sehr in ihr Schicksal. Begehrte nie und nahm ihr Schicksal so hin, auch die Trennung von ihrem Sohn. Das erneute Aufeinandertreffen der beiden fand ich sehr eingehend beschrieben. Mit dem Ende hadert ich allerdings. Einfühlsam erzählt Große Lese Empfehlung

4

Ergreifendes Schicksal zweier Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen und auf unterschiedliche Weise unter dem Terror des Nationalsozislismus leiden

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