Psychos: Das erste Jahr

Psychos: Das erste Jahr

Ebook
3.944

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Book Information

Main Genre
N/A
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N/A
Format
Ebook
Pages
398
Price
9.99 €

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22
All
4

Schöne Sichtweise auf psychische Erkrankungen

In Psychos: das erste Jahr von Jacqueline Thör geht es um vier Jugendliche, die durch ihre verschiedensten Traumata (hierzu unbedingt die Triggerwarnung beachten) besondere Fähigkeiten entwickelt haben. Das Internat Burg Auwia hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendlichen mit solch besonderen Fähigkeiten eine Heimat zu bieten und sie in ihren Fähigkeiten weiter zu fördern. Der Anfang des Buches konnte mich sofort in seinen Bann ziehen, besonders die traurige Geschichte um Protagonist Noah hat mich gefesselt. Auch die Heranführung an die anderen Charaktere und deren teils sehr traumatische Geschichten war durch den angenehmen Schreibstil der Autorin sehr lesenswert. Zunächst hatte ich durch den Buchtitel etwas Angst vor einem unsensiblen Umgang mit psychischen Erkrankungen, diese Zweifel wurden aber schnell beiseite geräumt, da die Autorin sehr respektvoll mit dem Thema umgegangen ist und die Charaktere den Begriff „Psychos“ annektieren und ihn als Selbstbezeichnung nutzen. Nun zu meiner Kritik: Ich hätte gerne noch mehr über die anderen Charaktere und deren Geschichten erfahren, meiner Meinung nach hätte das gut in die Buchmitte gepasst. Auch kam das Ende in meinen Augen etwas abrupt und hätte gerne etwas mehr Seiten bekommen dürfen. Nichtsdestotrotz ein sehr lesenswertes Buch, welches mich gut unterhalten und mich definitiv neugierig auf hoffentlich folgende Bände gemacht hat.

5

Im zweiten Anlauf hat es mich gepackt . Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt, kleine Gefühle und irgendwie auch seinen Platz in dieser Welt zu finden . War mal was anderes . Habe es zügig gelesen . Hätte noch gerne mehr über manche Charaktere erfahren . Wann kommt Teil 2?!

5

Ich habe diese Buch von der ersten bis zur letzten Seite einfach geliebt. Es hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich bin echt traurig, dass es keine Fortsetzung gibt. Es ist ein Buch über Freundschaft, Misshandlung, dem überwinden von eigenen Hürden und der Ausgrenzung wenn man anders ist. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen! Ein Lieblingsbuch mehr in meinem Regal.

1

Super langweilig - abgebrochen!

ABGEBROCHEN 📌 1 von 5 ⭐️ Charaktere: ⭐️ Story: ⭐️ Schreibstil: ⭐️⭐️⭐️ Spannung: ⭐️ Wendung / Ende: - Klappentext 👉🏼 Swipe _______________________________________________ 💭 MEINUNG 💭 Nach 71% habe ich dieses Buch doch abgebrochen, weil ich es wirklich nur noch als Zeitverschwendung angesehen habe. Der Klappentext und die Thematik las sich wirklich gut. Ich hab keine Ahnung, woher die ganzen guten Rezensionen kommen, die von dauerhafter Spannung reden. Ich hatte weder Spannung noch Harry Potter Vibes. Auch die Charaktere waren alle ziemlich flach gezeichnet und keine von ihnen konnte mich überzeugen. Ich hatte auch gehofft, mehr von den Fähigkeiten zu lesen, aber auch auf diese wurde mir zu wenig eingegangen. Fazit: Ich hab hier echt keine FOMO das Ende nicht zu kennen und widme mich lieber wieder etwas spannenderen!😆

5

Was für eine packende Story!

Wunderbare Charaktere, interessante Gaben, ein Setting und ein Storyboard das mich ohnegleichen begleitet hat. Ich hoffe es kommt ganz bald der zweite Teil. Es war spannend, emotional und eine ganz klare Leseempfehlung. Auf den Inhalt möchte ich gar nicht eingehen, der Klappentext ist für sich sprechend. Ich hoffe wirklich ganz bald auf den 2. Teil

5

In Psychos geht es um Noah der in einer Pflegefamilie lebt die Pflegekinder nur des Geldes wegen aufnimmt und sich wenig um sie kümmert. Als Noah dann von der Schule verwiesen wird, bekommt er die Chance eine Akademie zu besuchen indem Schüler mit besonderen Talenten gefördert werden. Mir hat die Geschichte Rund um Noah und seine Freunde gut gefallen. Es wird das ernste Thema Psychische Gesundheit angemessen dargestellt und die Message hinter einzelnen Passagen im Buch fand ich richtig stark. Ich kann das Buch eigentlich nur jedem empfehlen!

2

Gute Idee aber es fehlt an der Umsetzung

Am Anfang hatte ich voll die Harry Potter vibes und fand die Idee mit den psychisch Kranken Menschen, die Talente/Helden sind voll gut. Leider war es für mich zu oberflächlich. Ich hätte auch gerne mehr über die anderen Hauptprotagonisten erfahren. Spannend war es erst auf den letzten Zügen. Man hätte mehr daraus machen können. Ich werde, falls die Reihe fortgesetzt werden sollte, sie nicht weiter verfolgen.

5

Ein tolles Jugendbuch!

Booktook, Bookstagram, Jugendbuchfans, wieso hat dieses Buch bisher noch niemand auf dem Schirm? Es hat Spannung, starke Charaktere, eine tolle Freundesgruppe und Academyvibes mit einer Handvoll neuer Ideen. Noah hat es nicht leicht in seinem Leben, er ist bei einer miserablen Pflegefamilie untergebracht, in der Schule wird er gemobbt und dann hat er auch noch Erinnerungslücken. Alles spitzt sich zu, als er von der Schule fliegt und vor einem riesigen Scherbenhaufen steht. Zum Glück erhält er aus heiterem Himmel die Möglichkeit, auf ein Internat zu gehen, das ihn trotz seiner fragwürdigen Vergangenheit gerne aufnehmen möchte. Dort angekommen, stellt Noah fest, dass seine Erinnerungslücken einen ganz bestimmten Grund haben. Er besitzt nämlich eine ganz besondere Gabe. Genau wie all die anderen Kids an der Schule. Psychos liest sich super flüssig und spannend. Obwohl Noah eindeutig die Hauptperson des Buches ist, erhalten wir auch einige Einblicke in die Sichtweisen seiner Freunde. Die Begabungen seiner Mitschüler sind sehr unterschiedlich und bereichern die Geschichte auf unterschiedliche Weise. Wir mochten die Freundesgruppe rund um Noah sehr und haben mit Spannung ihre Entwicklung verfolgt. Jeder der Jugendlichen hat bereits Schlimmes durchgemacht und kämpft so mit sich und seiner Vergangenheit. Obwohl die angerissenen Themen an sich triggernd sein können, waren sie so gut in die Geschichte eingebunden, dass sie uns nicht zu schwer erschienen. Sie haben uns beim Lesen berührt, aber nicht belastet. Ebenso haben sie uns angeregt über verschiedene Themen wie Selbstjustiz, Wut und Trauer nachzudenken. Die Mischung aus sozialkritischen Themen, Fantasy und Academy hat uns sehr gut gefallen. Wenn wir den Haupthandlungsstrang auch ein bisschen erahnen konnten, so hat dies unseren Lesespaß nicht gemindert. Wir empfehlen dieses Buch allen Jugendlichen und jung gebliebenen Lesern, die Lust auf eine Schule für übersinnlich begabte Teens, eine tolle Freundesgruppe und die Verarbeitung von schwierigen Vergangenheiten haben.

Ein tolles Jugendbuch!
5

Ein tolles Jugend-Fantasy Buch, was nach Fortsetzung schreit! Ich mag es sehr!

4.5

Eine super spannende Geschichte die mich komplett in ihren Bann gezogen hat

Das Buch zeigt, dass psychische Erkrankungen nicht unbedingt etwas negatives sein müssen und verwandelt sie stattdessen in Superkräfte. Ein total interessantes Konzept das großartig umgesetzt wurde. Die Geschichte ist durchgehend spannend und die Charaktere haben mir total gut gefallen. Ich freue mich sehr auf Band 2 der dann hoffentlich die noch offenen Fragen die ich zum Ende des Buches hatte beantworten wird.

4

Tiefgehende und zum Nachdenken anregende Story

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Die Spannung steigt kontinuierlich an, insbesondere ab der Mitte des Buches und vor allem zum Ende hin, womit ich nicht gerechnet hatte. Es behandelt das Schicksal von Jugendlichen, die eine schreckliche Kindheit und Jugend erleben mussten, von der ich niemandem wünsche, sie durchleben zu müssen. Neben häuslicher Gewalt, Alkoholmissbrauch, Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch werden die Jugendlichen auch noch in der Schule mit Mobbing und Ausgrenzung konfrontiert. Noah ist der Hauptcharakter, mit dem die Geschichte beginnt. Er wird aus der 10. Klasse geworfen und ist für seine Pflegeeltern eher eine Last. Nur seine Pflegeschwester, ein aufgewecktes siebenjähriges Mädchen, hat er wirklich ins Herz geschlossen. Aufgrund seiner Vergangenheit und seiner aktuellen Situation hat er einen Abwehrmechanismus entwickelt, der letztendlich dazu führt, dass er an einer Akademie für übernatürlich begabte Jugendliche aufgenommen wird – sie werden auch "Psychos" oder "Psychalents" genannt. Dort lernt er Taylor, Henry und Mado kennen, die alle ihre eigenen Probleme haben und deshalb ihre eigenen besonderen Fähigkeiten entwickelt haben, um mit ihren Traumata umzugehen. Zusammen müssen sie Aufgaben lösen, die sie immer enger zusammenschweißen. Ich habe mich beim Lesen so für die Vier gefreut, endlich Menschen gefunden zu haben, denen zu vertrauen können. Jacqueline Thör hat hier ein packendes und faszinierendes Werk geschaffen, das mich zum Nachdenken angeregt hat. Kinder oder Jugendliche, die ein traumatisches Leben führen, suchen oft nach Lösungen, die ihnen das Überleben sichern. Sie ziehen sich zurück, werden zu "Problemkindern" und leiden unter psychischen Störungen, nur um ihrer grausamen Welt zu entkommen. Daher finde ich die Botschaft des Buches sehr treffend, dass nicht die Jugendlichen die "Psychos" sind, sondern diejenigen, die ihnen Leid zufügen. Außerdem fällt es mir schwer, das Buch in eine bestimmte Kategorie einzuordnen. Es ist nicht nur ein Jugendbuch, da die Themen oft schwer zu verdauen sind, aber auch nicht ausschließlich ein Buch für Erwachsene, da der Anfang etwas langatmig ist und einige Themen nicht tief genug behandelt werden, was jedoch verständlich ist, wenn das Buch von Jugendliche gelesen wird. Insgesamt hat Jacqueline einen großartigen und bildhaften Schreibstil, der mich mitgerissen und mitfühlen lassen hat. Fazit: "Psychos" von Jacqueline Thör ist ein fesselndes Werk, das mit seinem mitreißenden Schreibstil und seinen vielschichtigen Charakteren beeindruckt. Die thematische Tiefe regt zum Nachdenken über das Überleben und den Umgang mit Traumata an. Das Buch überzeugt insgesamt durch seine packenden Themen und die wichtige Botschaft, die es vermittelt.

4

Eine Akademie für Kinder mit besonderen Fähigkeiten, da denkt man direkt an Harry Potter. Und auch während dem lesen habe ich immer wieder dran denken müssen, ein Speisesaal für alle, in dem der Rektor seine Willkommensrede hält, verschiedene Gruppen mit jeweils einer Farbe usw. Bei Psychos, sind die Kinder allerdings nicht magisch begabt, sondern haben alle Traumata erlitten und daher eine Psychische Erkrankung, die hier so ausgeprägt ist, dass sich dadurch außergewöhnliche Fähigkeiten entwickelt haben. Die Idee gefällt mir sehr gut und wurde auch wirklich toll umgesetzt. Die Ereignisse aus der Vergangenheit, aus denen die Talente sich entwickelt haben, würden nicht genau beschrieben und standen auch nicht im Fokus. Es geht vielmehr um Freundschaft und Selbstakzeptanz. Ich mochte die Hauptprotagonisten sehr gerne, kam allerdings mit den Namen oft durcheinander und musste immer mal wieder zurück blättern um nochmal zu lesen wer das jetzt eigentlich war. Lag vielleicht daran, dass die Personen sich doch sehr ähnlich waren vom Verhalten - vor allem die beiden Jungs aus der Gruppe Noah und Henry. Zum Ende hin ist das Buch richtig spannend geworden und es gab ein paar Interessante Enthüllungen, die Lust auf mehr machen. Für mich war das ein wirklich gelungenes Buch, allerdings eher für ein etwas jüngeres Publikum.

4

Die Akademie für besondere Kinder- Spannung, Intrigen und dunkle Geheimnisse!

Psychos Zum Inhalt: Noah, unglücklicher Pflegesohn in einer zusammengewürfelten Pflagefamilie, ist ein wirklicher Pechvogel. Zunächst wird er in seinem Leben von Heim zu Familie herumgereicht. In der Schule ist ein Mobbingopfer und Zuhause geht die Gewalt weiter. Als er auch noch von der Schule fliegt, steht er perspektivlos dar. Bis es plötzlich an der Tür klopft und er die Einladung für ein Internat für besondere Kinder erhält. Doch was kann an ihm schon außergewöhnlich sein? Hat es etwas mit seinen merkwürdigen Black Outs zu tun? Meine Meinung: "Psychos" ist ein ungewöhnliches Buch über Freundschaft, fantastische Talente und düstere Geheimnisse. Die schnellebige Geschichte mit ungewöhnlichen Charakteren hat sich sehr gut lesen lassen. Bisweilen ein wenig sprunghaft so ist es ein spannendes Buch mit einem Ende, dass Lust auf den zweiten Band macht. Es regt zu eigenen Theorien an und bleibt doch überraschend. Ich kann es jedem empfehlen, der auf Spannung und Fantasie steht. Die Figuren möchte man auf jeden Fall weiter begleiten!

4

Ich freue mich sehr, dass ich das Buch PSYCHOS - DAS ERSTE JAHR von J. Thör lesen durfte. Zunächst dachte ich, es handelt sich um eine Art Harry Potter-Neuaufbereitung, wurde jedoch schnell eines Besseren belehrt. Ja, es geht hier um Jugendliche, die anders sind, die andere Fähigkeiten haben, als „normale“ Menschen und ja, sie werden auf eine spezielle Schule eingeladen, um dort mit „ihresgleichen“ gemeinsam zu lernen und ihre besonderen Fähigkeiten auszubauen. Hier endet jedoch die Parallele zu der bekannten Zauberer-Geschichte. Natürlich gibt es hier eine Gruppe von Schülern, die sich zu einem Team zusammenfinden und beste Freunde finden und natürlich gibt es eine andere Gruppe, die angeführt wird, von einem Stinkstiefel - sonst wäre eine solche Geschichte jedoch auch langweilig. Im Mittelpunkt der Story steht der 16jährige Noah, der immer wieder Blackouts hat und sich anschließend für Dinge verantworten muss, die er nicht getan zu haben glaubt - meist hat er jemanden verprügelt. Eines Tages führt dies zu einem Schulverweis, für Noah bricht die Welt zusammen. Soll er den Rest seines Lebens im Supermarkt an der Kasse arbeiten und Regale einräumen - und sein Geld an seinen Alkoholiker-Pflegevater abgeben? Doch dann wird er von einer Schülerin des „Geheim-Internats für Psychos“ besucht und zu einer Aufnahmeprüfung auf die Burg Auwia eingeladen. Während dieser Prüfung kommt es wieder zu einem (provoziertem) Blackout - doch diesmal erfährt Noah ein Geheimnis über sich - er ist ein Identitätswandler. Er wird also an der Schule aufgenommen. Dort trifft er Henry, Mado und Taylor - und nach einer Weile auch Izzy, Erna und Karl - sowie Lotte. Gemeinsam bilden sie eine Team und starten in das neue Schuljahr. Neben normalen Fächern wie Kunst und Kreatives Schreiben sollen die Schüler über Gespräche mit den Lehrern (bzw. Illuminatoren) lernen, ihre Kräfte/Fähigkeiten zu kontrollieren. Außerdem gehört es zur Jahresaufgabe, neue Psychos und Psychalente aufzuspüren und zu retten (indem sie ebenfalls eingeladen werden). Noah und seinen Freunden gelingt diese Aufgabe zunächst nicht - jedoch finden sie herraus, dass Mitschüler eines anderen Teams bei der Erfüllung dieser Aufgabe womöglich über Leichen gehen. Sie machen sich an die Auflösung dieses schrecklichen Verdachtes. Mir hat die Geschichte sehr viel Spaß gebracht und die Autorin hat es mit ihrem flüssigen Schreibstil und recht kurzen Kapiteln geschafft, eine Spannung aufrecht zu erhalten, die mich kurzweilig durch die Seiten geführt hat. Ich kann dieses Buch oder hoffentlich diese Buchhreihe (wir sind ja im ersten Jahr) jedem empfehlen, der Bücher wie Harry Potter oder auch Percy Jackson mag und zudem einen Einfluss von X-Men und den Fünf Freunden zulässt. Am Ende ging es alles doch etwas rasch, was mich alles in allem zu 9/10 Sternen führt.

5

[Kurzinfos]: Anzahl Seiten: 398 Seiten ISBN: 979-8866509225 Genre: Fantasy Autor: Jacqueline Thör Verlag: Selfpublishing [Meine Meinung zu Psychos – das erste Jahr]: «Angst lähmt. Aber wenn man gegen die Starre ankämpft, wird man beweglicher als je zuvor.» In Psychos – das erste Jahr begleiten wird den jungen Noah, der es nicht immer leicht im Leben gehabt hat. Probleme in der Schule, häusliche Gewalt und das Leben in einer Pflegefamilie. Dabei handelt es sich um einen Fantasyroman mit Einblick in die menschliche Psyche. Jaquelines Schreibstil hat mich gleich von der ersten Seite in den Bann gezogen. Dabei habe ich ihn trotz der schwierigen Thematik als locker, leicht und flüssig empfunden. Das Wordbuilding habe dabei als durchwegs überzeugend empfunden. Der Autorin ist es gelungen ein kritisches Thema (psychische Krankheiten) wundervoll in eine spannende, zauberhafte, erschreckende und aufregende Story zu verpacken, ohne dass sie mit Klischee aufwartet. In Psychos – das erste Jahr begleiten wir die Hauptfigur Noah und seine Freunde und einen tierischen Begleiter in seinem ersten Jahr in Auwia, ein Internat für psychische erkrankte, übernatürliche begabte Jugendliche. Die Figuren habe ich als detailliert und durchdacht empfunden. Starke Figuren erwarten dich, die es nicht immer leicht im Leben hatten und an einer Krankheit leiden. Jede Figur hat sein eigenes Paket zu tragen, eigne Krankheit, deren Ursache und den Umgang mit der Krankheit. Der Umgang mit den psychischen Krankheiten habe und deren Ursachen fand ich sehr gut umgesetzt. Wer ist der Kranke? Die Opfer, denen Unrecht im Leben widerfahren ist und dadurch krank wurden oder den Tätern, die anderen wehtun? In Psychos müssen die Jugendliche zu sich selbstfinden und sich ihren inneren Dämonen stellen. Anderssein ist kein Makel, sondern man kann es auch in eine Stärke umwandeln, mit dem richtigen Mindset. Ich würde mich riesig über eine Fortsetzung von Psychos freuen und wieder mit Noah und seinen Freunden ein Abenteuer erleben. [Fazit]: Es erwarten dich tiefgründige, spannende, gefühlvolle, traurige Lesestunden mit überraschenden Wendungen und Ereignissen. Von meinem Reading Buddy und mir 5🐾 von 5 Pfoten.

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3.5

Jacqueline Thör hat sich mit „Psychos“ mutig an ein Thema begeben, das für viele noch als Tabu gilt und viele Fallstricke in der Umsetzung bietet: psychische Erkrankungen bei Jugendlichen. Ich gebe zu, ich war zu Beginn etwas skeptisch und besorgt, dass durch die Geschichte eine Glorifizierung psychischer Erkrankung geschieht. Ich finde es zwar super, dass mittlerweile offener über psychische Erkrankung gesprochen wird. Den Trend zur Selbstdiagnose und öffentlichen Darstellens der Erkrankung, wie man es auch viel auf TikTok sieht, finde ich aber sehr bedenklich. In diese Fallen tappt die Autorin aber nicht. :) Klar ist, die Schüler*innen von Auwia haben alle schlimme Dinge erlebt, die zu psychischen Erkrankungen führten. Sie annektieren die Beleidigung „Psycho“ als Eigenbezeichnung und vor allem ist ihre Erkrankung so ausgeprägt, dass sie Psychalents sind - sie sind in der Lage, durch Therapie und Training, ihre Erkrankung als Talent zu nutzen. Sehr beruhigt hat mich auch, dass hierbei kein Trauma-Dumping betrieben wird - die Erfahrungen der Psychalents werden nur am Rande beschrieben, auch welche psychische Erkrankung sie haben, wird nicht immer klar benannt und im Rahmen der Akademie spielt sowieso ihr Psychalent als Wahrsager*innen, Seelenwander*innen, Gestaltwandler*innen und Gefühlsleser*innen eine größere Rolle. Die Autorin gibt sich große Mühe, keine negativen Vorurteile gegenüber bestimmten Erkrankungen aufkommen zu lassen (z. B. auch nicht bei den Schüler*innen, die von Noah und seinen Freund*innen eines Mords verdächtigt werden), baut casual gay representation ein und thematisiert Alltagsrassismus und rassistische Gewalt. Das hat mir alles gut gefallen! Allerdings hätte ich mir in anderen Bereichen mehr Recherchearbeit gewünscht. Noah wächst im Heim und in mehreren Pflegefamilien auf. Ich bin selbst in einer Erziehungsstelle aufgewachsen (als leibliches Kind der Pflegeeltern) und habe 10 Jahre lang in einem Kinderheim gearbeitet. Ich weiß, dass das Jugendhilfesystem furchtbar ist und dort manchmal Zustände auftreten, die man sich nicht vorstellen möchte. Das, was die Autorin hier aber als Noahs Normalität darstellt, ist nicht der typische Verlauf. Möglich, dass das in Einzelfällen so geschieht (was tragisch genug ist), es stellt aber nicht die Norm dar. Weiterhin wird Hochsensibilität als psychische Erkrankung dargestellt. Traumatisierte und psychisch erkrankte Menschen sind häufig hochsensibel und hochsensible Menschen leiden häufig unter dieser Persönlichkeitseigenschaft. Hochsensibilität an sich ist trotzdem keine Krankheit und steht auch nicht, wie die anderen im Buch benannten Erkrankungen, im ICD-10. Allgemein fand ich die Idee im Buch gut umgesetzt, hin und wieder gab es kleine Harry-Potter-, Percy-Jackson- und auch 5-Freunde-Vibes. Sprachlich und inhaltlich richtet es sich eher an jüngere Leser, aber auch ich hatte Spaß am Lesen und bin gespannt, wie es für Noah und seine Freund*innen weitergeht.

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3.5

Gut durchdachtes Buch und sehr interessantes Thema mit ein paar Schwächen. Lässt sich aber dank des guten Schreibstils richtig gut lesen.

4.5

Eine tolle Story mit Magie der ganz anderen Art. Sehr leicht zu lesen und eine echte Empfehlung:)

5

Spannender Jugendroman, tiefsinnig und originell

Es ist der Beginn einer Serie die Traumabewältigung mit Fantasy verknüpft. Die Hauptprotas sind Jugendliche mit psychischen Problemen aus schwierigen Verhältnissen. Im Verlauf der Story erfährt man immer mehr über die Hintergründe und warum wer welche Probleme hat. Der lockere Schreibstil macht das Lesen einfach und verständlich. Sowohl Umgebung als auch die Protas sind bildhaft beschrieben und man taucht schnell in die Welt voller Spannung und paranormaler Geschehnisse ein. Die Story nimmt zum Ende hin an Tempo zu und ein Twist mit dem ich so nicht gerechnet hatte schließt den ersten Teil ab. Von mir gibt's eine Leseempfehlung und ich bin gespannt auf den 2. Teil.

4

Ein schönes Buch für zwischendurch. Nur leider war das Ende sehr voraussehbar.

5

Harry Potter Vibes incoming

Ich habe mir ein spannendes Fantasybuch gewünscht und habe so viel mehr bekommen! Nicht nur das mir die Hauptprotagonisten allesamt sofort ans herz gewachsen sind, auch hat die Story mich immer wieder überrascht und einfach nur gefesselt. Ich bin gerade zu über die Zeilen geflogen, was der schöne Schreibstil allemal zulässt. Die Geschichte hat mir immer wieder Harry Potter Vibes geben (was für mich, als Potterhead ein sehr großes Kompliment ist) ohne das es sich wie eine Kopie anfühlt. Diese Buch ist eine absolute Leseempfehlung.

3

Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Schade fand ich jedoch, dass das Hauptaugenmerk ehr auf dem Leben im Internat, den Beziehungen zwischen Noah und seinen Freunden und den ausführlichen Charakterentwicklungen gelegen hat. Die Aufklärung des Doppelmordes gerät dabei etwas in den Hintergrund. Die Charaktere wirkten auf mich sehr kindlich, was irgendwie nicht so ganz zu den ernsten Themen des Buches passte. Zudem fehlte mir leider das Feingefühl im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Insbesondere da impliziert wird, dass psychische Erkrankungen von außen erkennbar und identifizierbar seien. Gut gefallen hat mir, dass Noah auf dem Internat nicht nur den Umgang mit seinen Fähigkeiten, sondern auch Selbstakzeptanz und die Bedeutung von Freundschaft lernt.

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