A Reason to Fight: Eine heiße Single Dad Romance (Deepwater-Romance-Reihe 1)
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Book Information
Posts
Ganz ok
Die Geschichte ist flüssig zu lesen. Was mich ganz stark gestört hat, das Buch ist von der Zeitangabe so knapp erzählt das es total unrealistisch ist. Das macht den Lesespaß leider zunichte. Ansonsten ist die Geschichte toll und habe das Buch auch schnell durchgelesen aber ich konnte einfach nicht abtauchen da es zu unwirklich wirkte
Die Story fängt direkt emotional an, denn Dean erfährt, dass seine verstorbene Freundin schwanger war und als wäre das nicht schon gut, hatte diese auch noch eine Affäre mit seinem besten Freund… Alle sind sich sicher, dass das Baby nicht von ihm ist, falsch gedacht - Louisa ist seine leibliche Tochter. Das Problem? Sein bisheriges Leben als Soldat und sein neues Leben als frisch gebackener Dad lassen sich so gar nicht vereinbaren. Seine Welt gerät gewaltig ins Wanken, bei so vielen Schicksalsschlägen auf einmal auch total verständlich. Und dann kam Morgan, Krankenschwester und zuständig für die Neugeborenen Station. Sie trifft Dean quasi mitten in einer Panikattacke und kann ihm auch wieder raushelfen. Schnell wird klar, dass die beiden mehr verbindet als bloße Anziehung für den jeweils anderen.💙 Beide Charaktere haben ein Päckchen zu tragen und ergänzen sich daher perfekt. Sie sind glaubwürdig beschrieben, auch wenn mir Louisa im ganzen Buch etwas zu kurz kam. Daher ein Stern Abzug. Mir kam es leider teilweise so vor, als wäre sie nur ein Lückenfüller für die Story, denn so eine richtig innige Beziehung zwischen ihr und Dean war leider nicht vorhanden. Der beste Freund von Dean, Don (der beste Freund von Morgan) und das Böse in Gestalt von Schwiegereltern, sind vielleicht etwas klischeehaft, aber dennoch nicht überspitzt. Der Schreibstil ist flüssig und klar, man kommt schnell , und gut durchs Buch - in 2-3 Tagen hat man es locker gelesen. Der Spannungsbogen ist gut, das Buch ist nicht allzu lang - man kann es gut in einem oder zwei Tagen weglesen. 💙
Emotional, spannend und mit Happy End
A Reason to Fight war mein erstes Buch der Autorin und wird definitiv nicht mein letztes bleiben. Der Schreibstil ist super flüssig und der Einstieg in die Geschichte war einfach und fesselnd. Mit Dean und Morgan haben wir zwei starke Charaktere. Denn während Dean als Soldat seine Last aus dem Krieg zu tragen hat, wird er urplötzlich vor eine Situation gestellt, die sein gesamtes Leben ändern kann. Und bevor er wegen all dem zusammenbrechen kann, ist da Morgan. Mit ihren quietschenden Schuhen und dem wässrigen Kaffe des Krankenhauses, holt sie Dean zurück ins hier und jetzt, überschattet ihn mit ihrer offenen und fröhlichen Art, hinter der jedoch auch sehr viel Schmerz steckt. Während die beiden sich nicht nur emotional näher kommen, müssen sie auch ihre Dämonen erneut durchleben um einander helfen zu können und das Happy End zu erhalten, dass beide so sehr verdient haben. Die Tiefe der Charaktere sorgt für Gänsehautmomente und die Liebe die sich entwickelt, sorgt für eine wohlige Wärme im Innern. Durch lustige Momente und spannende Situationen wird das Buch abgerundet und sorgt mit seinem Happy End für ein absolutes Gesamtpaket. A Reason to Fight wandert für mich auf die Liste meiner Wohlfühlbücher.
Perfektes Debüt
a reason to fight Ich durfte das Debüt von Cassidy vorablesen und habe dieses Buch regelrecht inhaliert. Ihr Schreibstil ist so easy und flüssig zu lesen, die Gefühle und Deep Talks zwischen den Charakteren sind so, so gut beschrieben. Tränen waren bei mir schon nach dem ersten Viertel zu finden. 👀 "Ich weiß, wie es ist, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird und man einfach nur fällt und fällt und fällt." In Deepwater sprudelt es nur so vor Emotionen denn plötzlich ist Dean Vater und das obwohl er nie Kinder wollte. Und die einzige Person die dazu in der Lage ist ihm mal ordentlich den Kopf zu waschen ist Morgan. "Wenn du aufgibst und sie im Stich lässt, schwöre ich dir, dass ich dich höchstpersönlich aus der Hölle schleifen werde, damit du die Sache durchziehst." Bitte checkt bei Cassidy die TW bevor ihr los legt! HAPPY RELEASE DAY UND HAPPY READING

Ein wenig Drama, etwas Spice und ein cozy Happy End zum Wohlfühlen. Die klassische Love Story.
Soldat Dean Andrews und Krankenschwester Morgan „A reason to fight“ beginnt mit einem großen Knall: Soldat Dean Andrews sieht sich nicht nur mit dem Tod seiner Freundin konfrontiert, sondern auch damit, dass sie ihn mit dem besten Freund betrogen hat und er zudem trotzdem Vater geworden ist. Dabei hatte er von einer Schwangerschaft die letzten 9 Monate nicht einmal geahnt. Für Trauer bleibt keine Zeit, schließlich war ihre so semi vorhandene Beziehung schon längst tot geritten. Für Selbstmitleid nimmt er sich diese aber. Wäre da nicht die überaus emphatische und selbstlose Krankenschwester Morgan, dann hätte er sich der Aufgabe des Vaterseins sicherlich nicht so schnell angenommen. Diese nimmt ihn an die Hand und führt ihn an die von ihm auf den Namen Louisa getaufte Tochter heran. Dean muss vor allem für sie da sein. Bei der Begegnung von Dean und Morgan kann man von Schicksal sprechen, denn sie sind dazu im Stande die Wunden des jeweils anderen durch ihre bloße Anwesenheit zu heilen. Beide haben Traumata durchlitten, die sie bis in die Gegenwart hemmen. Beide haben so ihre Probleme mit Nähe, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Quasi von Anfang existiert zwischen ihnen eine zunächst körperliche Anziehung. Was mir persönlich anfangs eher unangebracht erschien. Er ist der „trauernde Witwer“ und sie kann den Blick von seinem Schritt nicht lassen? Er beschäftigt sich auch mehr mit ihren Lippen, als mit der Tatsache Vater zu sein. Morgan wirkt wie der Katalysator für sein Interesse an der Tochter. Will er ins Krankenhaus um die kleine Louisa zu sehen, oder um Zeit mit der attraktiven Krankenschwester zu verbringen? Er ist ein Vater wider Willen und ich denke es ist normal nicht direkt von 0 auf 100 bei der Sache zu sein. Es ist normal sich erst in die Rolle einfinden zu müssen. Trotzdem hatte ich immer die Frage im Hinterkopf, wäre er jetzt auch da, wenn Morgan nicht da gewesen wäre? Will er ihr nicht einfach nur imponieren? Mir war es manchmal zu viel Gefühl. Zu viele Gedanken und zu viel Innenleben, sodass ich mit dem Lesen nicht voran kam. Ich hätte mir mehr „Show, don‘t tell gewünscht“. Die Handlung zog sich so, ohne das allzu viel passierte. Die kurzen Kapitel sind abwechselnd aus Deans und aus Morgans Perspektive geschrieben, sodass wir auf eine Szene gleich die doppelte Menge an Gefühlen erhielten, wobei diese sich nicht zu sehr von einander unterscheiden. Dean und Morgan sind sich sehr ähnlich. Man merkt, dass sie aus einer Feder stammen. Das positive ist, dass alle Charaktere sehr sympathisch sind und ähnlich ticken. Bis auf vielleicht die Großeltern mütterlicherseits, die als Antagonisten der Geschichte dienen. Andererseits kann man ihre Handlung vielleicht auch verstehen, da sie aus dem Leben ihrer Enkelin einfach ausgeschlossen werden, obwohl sie ebenso ein Anrecht darauf haben und eigentlich noch mit dem Verlust der eigenen Tochter kämpfen. Es wundert mich, dass von Anfang an kein Arrangement in Frage kommt und Dean nicht einmal ans Telefon geht, was letztlich ja auch zu der zugespitzten Situation führt. In diesem Fall wirkt er sehr egoistisch. Das Cover von „A reason to fight“ spiegelt meiner Meinung nach sehr gut wieder, dass Dean Andrews sehr wohl der klassische Alpha-Held ist. Er ist natürlich der Soldat der in Afghanistan (fast) alle gerettet hat und überwiegend wirkt er auch mega stolz auf seine Karriere als Lieutenant, daher sind seine ambivalenten Gefühle zum Vaterland vor allem zum Schluss nicht ganz nachvollziehbar. Er hinterfragt nicht den Krieg, er hinterfragt, wie er als Soldat ,der seinem Land gedient hat, vor Gericht gezerrt werden kann. Was irgendwie auch seinen Egoismus widerspiegelt. „A reason to fight“ ist eine klassische Love Story mit ein wenig Drama, etwas Spice und einem Cozy Happy End zum Wohlfühlen. Die erotischen Szenen, mit denen nicht übertrieben wurde, wurden gut in die Handlung integriert und gut beschrieben. Mir fehlt aber irgendwie die Antwort darauf, warum sich Dean und Morgan ineinander verliebt haben. Ein klein wenig ist da der Verdacht da, dass er einfach eine Frau gebraucht hat, die die Mutter von seiner Tochter gibt. Er haut nämlich auch direkt nach dem beide im Bett waren folgendes heraus: „Hast du schon mal etwas von Co-Parenting gehört?“ Ich dachte erst ich hätte mich verlesen, so deplatziert wirkte diese Frage plötzlich. „Co-Parenting beschreibt Erwachsene, die sich zusammentun, um ein oder mehrere Kinder großzuziehen, ohne dass sie in einer sexuellen, oder romantischen Beziehung zueinander stehen.“ Ein wirklich seltsam von ihm gewählter Terminus um zu beschreiben was er mit Morgan haben möchte. Es ist aber auch nicht so als käme ihr ein Mann mit Kind nicht recht, da sie selbst zwar einen innigen Kinderwunsch hat, jedoch keine bekommen kann. Somit kann man wieder von Schicksal sprechen und beide sind zufrieden. Insgesamt ist „A reason to fight“ ein gutes Erstlingswerk der Autorin Cassidy Cane. Sie hat einen wirklich gut lesbaren Schreibstil. Es wird bestimmt noch viel mehr von ihr kommen und wir können daher viel erwarten. In Band 2 „A reason to wait“ spielt der Arzt Donovan, Morgans bester Freund, eine zentrale Rolle. Ein ebenfalls sehr sympathischer Charakter dieses Buchs. Für die Folgebände wünsche ich mir mehr Charaktertiefe durch aktive Handlung.
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Die Geschichte ist flüssig zu lesen. Was mich ganz stark gestört hat, das Buch ist von der Zeitangabe so knapp erzählt das es total unrealistisch ist. Das macht den Lesespaß leider zunichte. Ansonsten ist die Geschichte toll und habe das Buch auch schnell durchgelesen aber ich konnte einfach nicht abtauchen da es zu unwirklich wirkte
Die Story fängt direkt emotional an, denn Dean erfährt, dass seine verstorbene Freundin schwanger war und als wäre das nicht schon gut, hatte diese auch noch eine Affäre mit seinem besten Freund… Alle sind sich sicher, dass das Baby nicht von ihm ist, falsch gedacht - Louisa ist seine leibliche Tochter. Das Problem? Sein bisheriges Leben als Soldat und sein neues Leben als frisch gebackener Dad lassen sich so gar nicht vereinbaren. Seine Welt gerät gewaltig ins Wanken, bei so vielen Schicksalsschlägen auf einmal auch total verständlich. Und dann kam Morgan, Krankenschwester und zuständig für die Neugeborenen Station. Sie trifft Dean quasi mitten in einer Panikattacke und kann ihm auch wieder raushelfen. Schnell wird klar, dass die beiden mehr verbindet als bloße Anziehung für den jeweils anderen.💙 Beide Charaktere haben ein Päckchen zu tragen und ergänzen sich daher perfekt. Sie sind glaubwürdig beschrieben, auch wenn mir Louisa im ganzen Buch etwas zu kurz kam. Daher ein Stern Abzug. Mir kam es leider teilweise so vor, als wäre sie nur ein Lückenfüller für die Story, denn so eine richtig innige Beziehung zwischen ihr und Dean war leider nicht vorhanden. Der beste Freund von Dean, Don (der beste Freund von Morgan) und das Böse in Gestalt von Schwiegereltern, sind vielleicht etwas klischeehaft, aber dennoch nicht überspitzt. Der Schreibstil ist flüssig und klar, man kommt schnell , und gut durchs Buch - in 2-3 Tagen hat man es locker gelesen. Der Spannungsbogen ist gut, das Buch ist nicht allzu lang - man kann es gut in einem oder zwei Tagen weglesen. 💙
Emotional, spannend und mit Happy End
A Reason to Fight war mein erstes Buch der Autorin und wird definitiv nicht mein letztes bleiben. Der Schreibstil ist super flüssig und der Einstieg in die Geschichte war einfach und fesselnd. Mit Dean und Morgan haben wir zwei starke Charaktere. Denn während Dean als Soldat seine Last aus dem Krieg zu tragen hat, wird er urplötzlich vor eine Situation gestellt, die sein gesamtes Leben ändern kann. Und bevor er wegen all dem zusammenbrechen kann, ist da Morgan. Mit ihren quietschenden Schuhen und dem wässrigen Kaffe des Krankenhauses, holt sie Dean zurück ins hier und jetzt, überschattet ihn mit ihrer offenen und fröhlichen Art, hinter der jedoch auch sehr viel Schmerz steckt. Während die beiden sich nicht nur emotional näher kommen, müssen sie auch ihre Dämonen erneut durchleben um einander helfen zu können und das Happy End zu erhalten, dass beide so sehr verdient haben. Die Tiefe der Charaktere sorgt für Gänsehautmomente und die Liebe die sich entwickelt, sorgt für eine wohlige Wärme im Innern. Durch lustige Momente und spannende Situationen wird das Buch abgerundet und sorgt mit seinem Happy End für ein absolutes Gesamtpaket. A Reason to Fight wandert für mich auf die Liste meiner Wohlfühlbücher.
Perfektes Debüt
a reason to fight Ich durfte das Debüt von Cassidy vorablesen und habe dieses Buch regelrecht inhaliert. Ihr Schreibstil ist so easy und flüssig zu lesen, die Gefühle und Deep Talks zwischen den Charakteren sind so, so gut beschrieben. Tränen waren bei mir schon nach dem ersten Viertel zu finden. 👀 "Ich weiß, wie es ist, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird und man einfach nur fällt und fällt und fällt." In Deepwater sprudelt es nur so vor Emotionen denn plötzlich ist Dean Vater und das obwohl er nie Kinder wollte. Und die einzige Person die dazu in der Lage ist ihm mal ordentlich den Kopf zu waschen ist Morgan. "Wenn du aufgibst und sie im Stich lässt, schwöre ich dir, dass ich dich höchstpersönlich aus der Hölle schleifen werde, damit du die Sache durchziehst." Bitte checkt bei Cassidy die TW bevor ihr los legt! HAPPY RELEASE DAY UND HAPPY READING

Ein wenig Drama, etwas Spice und ein cozy Happy End zum Wohlfühlen. Die klassische Love Story.
Soldat Dean Andrews und Krankenschwester Morgan „A reason to fight“ beginnt mit einem großen Knall: Soldat Dean Andrews sieht sich nicht nur mit dem Tod seiner Freundin konfrontiert, sondern auch damit, dass sie ihn mit dem besten Freund betrogen hat und er zudem trotzdem Vater geworden ist. Dabei hatte er von einer Schwangerschaft die letzten 9 Monate nicht einmal geahnt. Für Trauer bleibt keine Zeit, schließlich war ihre so semi vorhandene Beziehung schon längst tot geritten. Für Selbstmitleid nimmt er sich diese aber. Wäre da nicht die überaus emphatische und selbstlose Krankenschwester Morgan, dann hätte er sich der Aufgabe des Vaterseins sicherlich nicht so schnell angenommen. Diese nimmt ihn an die Hand und führt ihn an die von ihm auf den Namen Louisa getaufte Tochter heran. Dean muss vor allem für sie da sein. Bei der Begegnung von Dean und Morgan kann man von Schicksal sprechen, denn sie sind dazu im Stande die Wunden des jeweils anderen durch ihre bloße Anwesenheit zu heilen. Beide haben Traumata durchlitten, die sie bis in die Gegenwart hemmen. Beide haben so ihre Probleme mit Nähe, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Quasi von Anfang existiert zwischen ihnen eine zunächst körperliche Anziehung. Was mir persönlich anfangs eher unangebracht erschien. Er ist der „trauernde Witwer“ und sie kann den Blick von seinem Schritt nicht lassen? Er beschäftigt sich auch mehr mit ihren Lippen, als mit der Tatsache Vater zu sein. Morgan wirkt wie der Katalysator für sein Interesse an der Tochter. Will er ins Krankenhaus um die kleine Louisa zu sehen, oder um Zeit mit der attraktiven Krankenschwester zu verbringen? Er ist ein Vater wider Willen und ich denke es ist normal nicht direkt von 0 auf 100 bei der Sache zu sein. Es ist normal sich erst in die Rolle einfinden zu müssen. Trotzdem hatte ich immer die Frage im Hinterkopf, wäre er jetzt auch da, wenn Morgan nicht da gewesen wäre? Will er ihr nicht einfach nur imponieren? Mir war es manchmal zu viel Gefühl. Zu viele Gedanken und zu viel Innenleben, sodass ich mit dem Lesen nicht voran kam. Ich hätte mir mehr „Show, don‘t tell gewünscht“. Die Handlung zog sich so, ohne das allzu viel passierte. Die kurzen Kapitel sind abwechselnd aus Deans und aus Morgans Perspektive geschrieben, sodass wir auf eine Szene gleich die doppelte Menge an Gefühlen erhielten, wobei diese sich nicht zu sehr von einander unterscheiden. Dean und Morgan sind sich sehr ähnlich. Man merkt, dass sie aus einer Feder stammen. Das positive ist, dass alle Charaktere sehr sympathisch sind und ähnlich ticken. Bis auf vielleicht die Großeltern mütterlicherseits, die als Antagonisten der Geschichte dienen. Andererseits kann man ihre Handlung vielleicht auch verstehen, da sie aus dem Leben ihrer Enkelin einfach ausgeschlossen werden, obwohl sie ebenso ein Anrecht darauf haben und eigentlich noch mit dem Verlust der eigenen Tochter kämpfen. Es wundert mich, dass von Anfang an kein Arrangement in Frage kommt und Dean nicht einmal ans Telefon geht, was letztlich ja auch zu der zugespitzten Situation führt. In diesem Fall wirkt er sehr egoistisch. Das Cover von „A reason to fight“ spiegelt meiner Meinung nach sehr gut wieder, dass Dean Andrews sehr wohl der klassische Alpha-Held ist. Er ist natürlich der Soldat der in Afghanistan (fast) alle gerettet hat und überwiegend wirkt er auch mega stolz auf seine Karriere als Lieutenant, daher sind seine ambivalenten Gefühle zum Vaterland vor allem zum Schluss nicht ganz nachvollziehbar. Er hinterfragt nicht den Krieg, er hinterfragt, wie er als Soldat ,der seinem Land gedient hat, vor Gericht gezerrt werden kann. Was irgendwie auch seinen Egoismus widerspiegelt. „A reason to fight“ ist eine klassische Love Story mit ein wenig Drama, etwas Spice und einem Cozy Happy End zum Wohlfühlen. Die erotischen Szenen, mit denen nicht übertrieben wurde, wurden gut in die Handlung integriert und gut beschrieben. Mir fehlt aber irgendwie die Antwort darauf, warum sich Dean und Morgan ineinander verliebt haben. Ein klein wenig ist da der Verdacht da, dass er einfach eine Frau gebraucht hat, die die Mutter von seiner Tochter gibt. Er haut nämlich auch direkt nach dem beide im Bett waren folgendes heraus: „Hast du schon mal etwas von Co-Parenting gehört?“ Ich dachte erst ich hätte mich verlesen, so deplatziert wirkte diese Frage plötzlich. „Co-Parenting beschreibt Erwachsene, die sich zusammentun, um ein oder mehrere Kinder großzuziehen, ohne dass sie in einer sexuellen, oder romantischen Beziehung zueinander stehen.“ Ein wirklich seltsam von ihm gewählter Terminus um zu beschreiben was er mit Morgan haben möchte. Es ist aber auch nicht so als käme ihr ein Mann mit Kind nicht recht, da sie selbst zwar einen innigen Kinderwunsch hat, jedoch keine bekommen kann. Somit kann man wieder von Schicksal sprechen und beide sind zufrieden. Insgesamt ist „A reason to fight“ ein gutes Erstlingswerk der Autorin Cassidy Cane. Sie hat einen wirklich gut lesbaren Schreibstil. Es wird bestimmt noch viel mehr von ihr kommen und wir können daher viel erwarten. In Band 2 „A reason to wait“ spielt der Arzt Donovan, Morgans bester Freund, eine zentrale Rolle. Ein ebenfalls sehr sympathischer Charakter dieses Buchs. Für die Folgebände wünsche ich mir mehr Charaktertiefe durch aktive Handlung.










