Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer: Ein magischer und romantischer Dark Fantasy-Roman
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Interessante Geschichte aus der Welt von „Ein Schloss aus Silber und Scherben“ 🌳🐦⬛
Ich hatte nicht sonderlich große Erwartungen an das Buch und wurde nicht enttäuscht, aber auch nicht begeistert. Ich habe die Geschichte unbedingt vor dem zweiten Schloss-Band lesen wollen, um mich nicht zu spoilern, aber gebraucht hätte ich sie wahrscheinlich nicht. Mir hat irgendwie die Spannung gefehlt, aber leider war mir die Geschichte zu verworren und es geschah teilweise so viel auf einmal, dass manche Geschehnisse leider total untergegangen sind. Nichts desto trotz war die Fantasy-Welt mal etwas anderes und ich habe mich durchaus unterhalten gefühlt. Ich bin mal gespannt, inwiefern wir die Charaktere aus der Birkenbraut in der Schloss-Geschichte wiedersehen.
Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, weil die Bücherbüchse eine wunderschöne neue Auflage raus gebracht hatte. Vorher bin ich noch nie über dieses Buch gestolpert, doch schon beim Titel dachte ich mir: mal was anderes. Und was soll ich sagen, es war anders. Ein wunderschönes, düsteres Märchen über Magie, ein verwunschenes Labyrinth, ein Mädchen, dass seine Stärke findet und ein Monster, das vielleicht keines ist. Vor allem der fast schon lyrische Schreibstil hat mir sehr gut gefallen ind hat mich förmlich durch die Seiten fliegen lassen. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich die Anziehung zwischen Onora und Hecser nicht so ganz glaubwürdig fand.
Was bin ich hier lesend? Was für ein Fiebertraum. Bis zu Hälfte ca. dachte ich mir noch, okay. Über den unausgereiften Schreibstil lässt sich hinwegsehen. Aber es wurde immer wirrer. Nicht, weil man der Geschichte nicht folgen kann, sondern weil sich die Charaktere leider nicht nachvollziehbar, sondern unheimlich launisch und teilweise auch unreif verhalten. Vieles wirkt einfach nur komplett willkürlich und aus einer Laune heraus in die Geschichte gepresst. Die Charaktere wirkten auf mich flach und die Dialoge nicht glaubhaft. Am Ende habe ich das Buch einfach nur noch beendet, damit es beendet war. Alles in allem konnte es mich nicht überzeugen. Schade, ich wollte es wirklich gerne mögen, da die Geschichte zwischen Onora und Hecser sehr viel Potential bot.
Dieses Buch habe ich mir aufgrund des wunderschönen Covers und der tollen Gestaltung gekauft. Dass sich so eine wundervolle und spannende Geschichte darin befindet, habe ich nicht erwartet. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Zum einen die unserer Hauptfigur und zum anderen die ihres Begleiters. Ich versuche es mal sehr grob und spoilerfrei zu beschreiben. 😅 Gemeinsam betreten sie ein magisches Labyrinth, bestehend aus verschiedenen Holztüren, um Antworten und die Magie zu finden. Dabei geraten sie in verschiedene Situationen die sie näher aneinander bringen. Wird es ein Happy End geben? Die Kapitellänge und der Schreibstil waren perfekt für mich. Ich persönlich brauchte aber tatsächlich ein paar Seiten um mich in diese Märchenwelt einzufinden. Als ich dachte, ich weiß wie alles endet, kam doch einiges unerwartet. Mir hat das überraschende Ende sehr gut gefallen. Wer Märchen und Fantasy liebt ist hier genau richtig. 🌳❤️
Finde die Vergangenheit. Finde die Wahrheit aber ist das auch immer der richtige Weg?
Es ist so eine Süße Geschichte in einem Wunderschönen Cover verpackt. Die Details im Buch und von aussen sind so schön und dann noch dieses herrliche Märchen 🥰 Orana macht eine tolle Entwicklung, auch wenn es fast das ganze Buch braucht bis sie ihre Stärke findet. Eine Stärke, um für ein Volk einzustehen. Aber auch eine Stärke, um ihre Liebe zu retten? Hecser ist ein herrischer Krieger, der schon echt grenzwertig ist. Besonders bei einer Szene fast vorm Ende, muss man etwas überlegen, wie diese Szene gemeint ist und ob wirklich alles gut war, wie es war. Die Autorin lässt da sehr viel Platz zur Interpretation, meiner Meinung nach. Mein Fazit: 4🧚🏻♀️/5🧚🏻♀️, es ist ein wunderschönes Märchen. Handelt von einem Mädchen, dass zur Frau reift. Einem angsteinflösenden Krieger, der die Welt und alles Leben zerstören würde, damit seine Lichgestalt sicher ist. Aber vielleicht, ganz vielleicht ist er die Größte Bedrohung für sie.

Obwohl der Anfang etwas schwach und verworren war, fand ich den Mittelteil unglaublich spannend.. Wir lesen immer wieder aus Onoras Sicht und aus Hecsers Sicht. Durch die vielen Geschichten und vergangene Erlebnisse wird es niemals langweilig und man kann sich die ganze Welt richtig gut vorstellen.
Ein tolles andersartiges Dark-Fantasy Buch, mit dem Fokus auf die Magie!
„Je näher die flüsternden Stimmen kamen, desto verzweifelter wollte Onora unter ihr Pult kriechen und sich dort verstecken.“ - Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer (𝘚𝘦𝘪𝘵𝘦 10) Das ominöse grüne Buch wurde jetzt auch von meinem SuB befreit. Nachdem ich die Charaktere in „Eine Maske aus Frost und Flüchen“ kennen lernen durfte war ich sehr neugierig auf die Geschichte der beiden! Das Worldbuilding ist einfach magisch und auch die Herkunft der Drunen finde ich super spannend und interessant. Es ist einfach was ganz anderes. Onora als Protagonistin finde ich sehr passend und konnte mich gut in sie und ihre Entscheidung hineinversetzen, Hescer als dunkler Gegenpart hat mir super gut gefallen ☺️ Doraín finde ich tatsächlich etwas nervig. Er erinnert mich sehr stark an Will… naja die Nordländer eben 😂 Der Schreibstil war wie erwartet sehr passend zu der Geschichte, jedoch war ich manchmal verwirrt durch den flüssigen Wechsel der PoV zwischen Onora und Hecser wie auch das Denken in der dritten Person von Hescer. Das Ende finde ich sehr gut geschrieben, es lässt natürlich Potential für eine Weiterführung. Ich würde mir tatsächlich noch einen Band bzw. eine Novelle zu der Zeit zwischen dem Buch und dem Auftauchen in der Scherben-Saga wünschen ☺️

Tolle Story, toller Schreibstil und ein unerwartetes Ende! Die Birkenbraut, eine etwas düstere und dunklere Fantasy-Story. Wir lernen Onora kennen, mit der ich mich zu Beginn der Story gut identifizieren konnte. Sie ist unerfahren, zurückhaltend, wird von allen gemobbt und fühlt sich zu keinem dazu gehörig. Ihr fehlt es an Liebe und Geborgenheit in ihrem Leben. Obwohl sie extrem beschützt(eher weggesperrt) bei ihrem Vater aufgewachsen ist, hat sie kein richtiges Zuhause... Bis sie flieht und das Abenteuer beginnt. Sie stößt auf allerlei Gestalten, die sie alle zu kennen scheinen, weil sie in ihr, ihre Mutter sehen... Und sie trifft wieder auf Hass und Ablehnung. Und auf Hecser! Der absolute anti-Held der Story... Was die beiden, besonders Onora an Charakterentwicklung erleben ist wirklich faszinierend. Toll geschrieben! Der Plot am Ende ist wirklich unerwartet gut und mit diesem Ausgang der Geschichte habe ich mit keiner Silbe gerechnet. Wirklich gut geschrieben. Ich freue mich mehr von der Autorin zu lesen.

Die Türen zur Magie...
Eine wunderschöne Welt, so anders als in anderen Büchern wurde hier erschaffen. Wir lernen Baumwesen, Menschen, Feen und sogar Kelpies kennen. Die Protagonistin selbst macht eine erstaunliche Entwicklung durch. Aber auch andere Figuren entwickeln sich weiter. Nur leider nicht immer zum Guten. Das Buch ist voller Wendungen und am Ende kommen noch einige Überraschungen dazu. Also an sich eine fantastische Geschichte! Einziges Manko: ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht! Sehr schade
Die Birkenholztür
Ich hab mir das Buch zwar etwas anders vorgestellt aber es hat trotzdem Spaß gemacht zu lesen. Zwischendurch gab es ein paar Längen und manchmal war ich etwas verwirrt. Das Ende ist seeeehr anders ausgefallen als erwartet, aber es war kein schlechtes Ende. Der Schreibstil hat mir hier wieder gefallen und ich konnte das Buch schnell lesen, die letzten 100 Seiten hab ich an ein Stück gelesen, es war einfach zu spannend.
Eine geheimnisvolle & fantastische Welt in einer dramatischen und düsteren Inszenierung.
Als meine Lippen die letzten Worte dieser Geschichte flüsterten, blieb ich sprachlos zurück. Dieses Buch hat eine unheimliche Kraft, es nimmt einen auf eine düstere Reise mit. Die Bezeichnung des Titels ist relevant, denn es ist kein romantischer Fantasyroman, hier lauern die Ungeheuer auf einigen Seiten des Buches. Ich vergleiche es für mich ein wenig mit Pans Labyrinth - eine geheimnisvolle und fantastische Welt in einer dramatischen und düsteren Inszenierung. Einige Szenen sind nichts für schwache Nerven, allerdings muss man die zeitliche Ebene der Handlung beachten und die damit verbundene Gesellschaftsordnung des Systems von sozialen Beziehungen. Die erschaffene Welt ist unheimlich komplex, die jeweiligen Handlungen und Schicksale der Figuren sind stark verzweigt, metaphorisch passend zum Baum des Lebens und der Magie. Auch der Schreibstil der Autorin und der damit verbundene Wechsel der Erzählperspektiven (Träume, Erinnerung, Visionen, aktueller Handlungsverlauf) ist sehr anspruchsvoll. Die bildhafte Sprache ist ein wichtiges Element, um die Leser:innen zu fesseln und zu überzeugen. Die Autorin ist wohl die Königin dieser Disziplin. Die Bildhaftigkeit und sprachliche Mannigfaltigkeit hat mir den Atem geraubt. Ich habe Onora durch das Labyrinth begleitet, ich habe mit ihr gelacht, aber teilte auch die Ängste und das Leid. Ich habe die Birkenholztür gefunden, bin durchgegangen und habe den Ausweg aus dem Irrgarten der Monster gefunden. Als ich dieses Buch gelesen hatte (2021) wurde noch keine Triggerwarnung vorgesetzt. Es kann sein, dass dies bei der neuen Auflage bereits verändert wurde. Für dieses Buch ist eine Triggerwarnung notwendig!

Wunderschönes Cover
Optisch ist dieses Buch ein absoluter Hingucker. Sowohl mit Schutzumschlag als auch ohne. Über den Inhalt lässt sich bestimmt streiten! Es war atmosphärisch, düster und bildgewaltig. Und es behandelt teilweise wirklich schwere Themen die einem zum Nachdenken anregen. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Aber der Aufbau der Geschichte wirkt etwas zu voll gepackt. Es passiert soviel auf ca. 400 Seiten das man leicht den Überblick verliert. Auch wirkt der Handlungsbogen oft ein wenig zu sehr gewollt und die Entwicklung mancher Charakter lässt zu wünschen übrig. Aber die Geschichte rund um die Drunen und ihre Helden ist mal etwas vollkommen neues und wenn man Lust auf ein düsteres Highfantasy Abenteuer fernab vom Mainstream hat, kommt man mit diesem Buch voll auf seine Kosten.
Sehr guter Auftakt.
Also ich fand das Buch sehr gut, besonders das worldbuilding fand ich sehr interessant. Vom Ende war ich ein wenig enttäuscht aber auch froh zu wissen daß es ziemlich sicher weiter geht. Ich empfehle das Buch ebenfalls vor eine Maske aus Frost und flüchen zu lesen bzw Ein schloss aus Silber und Scherben. Da man sonst gespoilert werden könnte in denn genannten büchern
Märchen mal anders
Ich habe es gelesen, weil ich irgendwo hörte man sollte es definitiv vor dem 2. Band von der Reihe der Autorin lesen. Außerdem mag ich den Schreibstil der Autorin gerne, also war das ein go. Die ersten 50% des Buches haben mich auch echt gecatched. Ich konnte es nicht weglegen. Danach wurde es für mich ein wenig lang gezogen bis kurz vor der Buchentür. Die Charaktere fand ich manchmal ein bisschen schwer zu verstehen in ihren Beweggründen. Aber trotzdem war es am Ende ein absoluter good read. Das Ende war bombe. Die Story war bombe.
Sehr tolles, zwar manchmal etwas langatmiges, aber trotzdem super geschriebenes Buch
Mir wurde die Birkenbraut super oft vorgeschlagen, bevor ich dann doch des Inhaltes wegen sehr neugierig wurde und es schlussendlich gekauft habe. Und ich bereue es absolut nicht. Die Geschichte von Onora und Hecsor ist intensiv, manchmal etwas langatmig und verworren. Onora ging mir zum Anfang etwas auf die Nerven mit ihrem ängstlichen Wesen, was sich aber im laufe der Geschichte Gott sei dank ändert. Hecsor hingegen mochte ich von Anfang an, denn er mag einfach niemanden und lässt das auch jeden spüren. Ich finde solche Charaktere einfach super. Also jeder der dunkle Helden, die alle Perosnen echt nicht leiden könne, mag und darüber hinwegsehen kann, dass die weibliche Hauptproga etwas sehr anstrengend sein kann, dem empfehle ich dieses Buch von Herzen.
Rezension ,, Die Birkenbraut & ihr Ungeheuer ", ist das Debüt von Arianne L. Silbers. Es ist mein zweites Buch von ihr, nach dem mich ,,Ein Schloss aus Silber und Scherben" total begeistern konnte, erhoffte ich mir hier den gleichen Effekt. Nun ja, ich bin K. O von dieser High Fantasy Geschichte und zwar von dem vielen Input. Die ganze Handlung erschlägt mich. Der rote Faden fehlt mir. Ich habe überhaupt kein Problem auf komplexe Geschichten, im Gegenteil, das mag ich sehr gern, aber hier verliert sich die Handlung in zu vielen Details, die ich zum Teil als nicht storyrelevant betrachte. An sich eine ganz interessante Handlung, die ich so nirgends gelesen habe,aber ziemlich verworren. Die Brutalität war für mich ganz okay, aber die eine Szene finde ich einfach so schockierend und unvorbereitet, weil es überhaupt keine Triggerwarnung gibt und ich es hier nicht erwartet habe. Auch wie die Figur damit umgegangen ist, besser gesagt nicht mehr weiter thematisiert hat, fand ich nicht gut umgesetzt! Die Figuren an sich finde ich gut umgesetzt , auch wenn ich am Anfang mit Onoras Naivität Schwierigkeiten hatte, doch im Laufe der Handlung ist sie sehr taff geworden. Eigentlich ist Hecser der, den ich am Anfang und eine lange Zeit sehr toll fand und als harter Kerl, doch als er eine gewisse Sache getan hat, hörte meine Sympathie auf. Er hat eigentlich einige schlimme Dinge getan, die fand ich nicht so schlimm, wie die eine Sache! Andere Figuren finde ich sehr nervig und unsympathisch, irgendwie hätte ich die Geschichte ohne diese ganzen anderen Protas besser gefunden, nur mit Onora und Hecser. Das Ende ist schon fies, aber für mich ist die Geschichte eigentlich auserzählt! Es braucht in meinen Augen keine Fortsetzung. Der Schreibstil ist sehr ausführlich, für mich hier leider zu viel. Es gibt auch bestimmte Wörter, die ständig wiederholt werden wie Märchenmädchen, Menschenmädchen und Silbervogel! Die langen Kapitel empfinde ich leider als sehr störend! Die Geschichte wird aus der dritten Perspektive von Onara und Hecser abwechselnd wiedergegeben und das findet sehr oft in einem Kapitel abrupt statt, ohne eine Vorbereitung, auch andere Sequenzen kommen mitten im Kapitel, nur der Unterschied wird in kursiv dargestellt. Einfach schade, aber ich freue mich auf eine Fortsetzung von ,, Ein Schloss aus Silber und Scherben 2" da es einfach von der Qualität einfach besser ist. (Die Handlung verliert nicht den roten Faden trotz Details! Es gibt dort noch unsympathische Charakter*innen und ich habe mich nicht gestört gefühlt, was hier leider der Fall ist,sogar als unnötig betrachte ich sie.) Ich kann hier leider nur eine eingeschränkte Empfehlung geben. Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag! Alles Gute, eure Jassy!

Traumhafte Türen und magische Schlüssel ✨️
Onora ist eine Clanprinzessin und seit ihrer Kindheit fühlt sie sich in den Mauern ihrer Clanfestung gefangen. Der einziger Weg zu flüchten, ist der über Bücher. Sich in Wissen und anderen Geschichten zu verlieren, lindert den Schmerz der Jahre. Onora ist eine Außenseiterin in den eigenen Reihen. Die helle Haut, das weiße Haar mit den einzelnen schwarzen Stränen, machen ihr das unauffällige Leben im Clan nicht einfacherer. Jahrelang versteckt sie sich hint der Kapuze ihrer Gewänder, trägt den Spitznamen "Schlossgeist", bis die Träume über eine geheimnissvolle und magische Birkenholztür ihr den Weg weisen. Auf ihrer Reise begegnet Onora den Drunen, einem magischen, verbannten Volk, einem Nordländer, der den Glauben an die verlorengegangene Magie nie verloren hat und letztlich Hecser. Hecser ist eine düstere Gestalt. Onoras Biest, dass sie auf Schritt und Tritt verfolgt. Irgendwann wird er ihr Beschützer, auf der nicht gerade uneigennützigen Suche nach Magie. Onora ist die Frau, die ihn jahrelang in seinen Träumen heimgesucht hat, seine einzige Hoffnung, vom Heldenfluch befreit zu werden. Onoras und Hescers Geschichte ist eine ganz besondere. Eine untypische Enemys to Lovers Geschichte im Vibe von die Schöne und das Biest. Die Frage ist hier nur: wer sieht sich hier eigentlich als Biest? Die beiden haben eine sonderbare Beziehung, die sich über das ganze Buch hinweg entwickelt, bis ihre Schicksale untrennbar miteinander verflochten sind. Ein böser Held, der vielleicht doch ein Herz und ein wahres Lachen besitzt. Eine Prinzessin, in der soviel mehr steckt als bloß Minderwertigkeitskomplexe. Mit Hecser an ihrer Seite ist Onora gezwungen an Stärke zu gewinnen. Doch am Ende pochen beide auf ihren Weg der Gerechtigkeit. Ein wirklich tolles, spannendes und Nerven aufreibendes Buch. Jede Seite hat ihren eigenen Zauber und hat mich in eine magische Welt entführt, wo Gut und Böse einander verwischen😌🫶🏻 Ich liebe Ariannes Schreibstil sehr, ich bin auf eine Vorsetzung und auf ein Wiedersehen mit den beiden in Band 2 von »Ein Schloss aus Silber und Scherben« Gespannt!🌚🙏🏻 (Instagram: reading.sunshinee)
Meine Meinung: Arianne L. Silbers entführt uns in diesem Buch in eine fantastische Welt voller magischer Wesen. Ich liebe ihre Schreibweise, die sehr flüssig zum lesen ist. Jedoch ist es manchmal ganz schön anspruchsvoll und auch verwirrend mit den ganzen Backstorys hinterherzukommen. Dennoch hat sie ihre Idee gut umgesetzt und durch diese Geschichten wird es das ganze Buch hinweg nie langweilig. Mir gefallen sehr gut die Charaktarentwicklungen, vor allem der von Onora, die vom ängstlichen Mädchen zur starken Frau wird. Ein bisschen schwierig finde ich Ononras Entjunferung, da sie dabei nicht wirklich sie selbst ist. Das wird im späteren Teil, meiner Meinung nach nicht ernst genug genommen. Der Schluss war für mich eine echte Überraschung.
Sehr schöne Fantasy Geschichte
Ich habe zwar zu Beginn etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden, da Onora, die Protagonistin, sehr verträumt war. Als sie dann jedoch bei den Drunen ankam und mit Hecser eine zweite Erzählperspektive hinzukam, hat sich das gebessert. Der Schreibstil ist sehr besonders. Ich mochte es total, dass Arianne so bildhaft geschrieben hat. Das macht das Leseerlebnis sehr außergewöhnlich. Des Weiteren mochte ich es, dass die Geschichte relativ ruhig war, dennoch aber spannende, gefährliche und actionreiche Szenen vorhanden waren. Die Welt wirkt sehr komplex, dennoch bekommt man beim Lesen viele Informationen, die es ermöglichen, sich die Welt gut vorzustellen. Hecser ist ein sehr spannender Charakter. Sehr düster, geheimnisvoll und hat ein klares Ziel vor Augen. Onora ist sehr verträumt, ab und zu leichtgläubig und dennoch auf ihre Art neugierig und mutig. Beide Charaktere mochte ich sehr gern. Das Ende kam überraschend und geht definitiv in eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet habe. Es war anders, als ich es von anderen Fantasyromanen kenne, und gerade deshalb so faszinierend. Ich liebe es, etwas Neues beim Lesen zu erleben. Neu in dem Sinne, dass es mit anderen Büchern des selben Genres nur schwer vergleichbar ist. Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer war für mich ein schöner, magischer Fantasyroman, der sich gut lesen lies und mich für eine Weile aus der Realität entführt hat.
Im Debütroman "Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer" von Arianne L. Silbers wird man in eine fantasievolle Märchenwelt entführt, die schaurig schön durchaus abends an einem Lagerfeuer erzählt werden könnte. Liebevoll erzählt die Autorin von der schüchternen Onora, wie sie sich von einem unsicheren, unscheinbaren Etwas aufgrund ihrer Erlebnisse in eine selbstbewusste junge Frau entwickelt. Die Geschichte und die Ideen mochte ich sehr und die bildhafte Erzählweise sorgte regelrecht für Kopfkino. Wie Onora ihr Leben lang aufgrund ihrer Herkunft eine Außenseiterin ist und sich schließlich nach dem Verschwinden ihrer Mutter dessen noch mehr bewusst wird. Sie wird von allen verspottet und nicht ernst genommen. Und das, obwohl ihr Vater ein Fürst und Oberhaupt des Clans ist und sie früher oder später sein Erbe antreten soll. Ihre Mutter war eine Drune und somit trotz ihres Aussehens kein Mensch. Als sich Onoras Vater besinnt und er Onora in die Verpflichtungen einer Fürstentochter zwingen will, reißt sie aus und hofft, bei den Drunen ein neues Zuhause zu finden. Ein Zuhause, wo sie als das akzeptiert wird, was und wer sie ist und wo sie so sein kann, wie sie ist. Aber es läuft alles anders, als gedacht und sie findet sich in einem Schloss wieder voller Intrigen, Geheimnissen und Gefahren. Manche der Drunen sind ihr wohlgesonnen, manche unheimlich und manche ihr genauso abgeneigt wie die Menschen ihres bisherigen Clans. Warum, ist erst mal nicht klar und kommt erst mit der Zeit heraus. Die Geheimnisse wollen aufgedeckt werden, erscheinen nachts in Onoras Träumen, denn diese sind mit dem Verschwinden ihrer Mutter verwoben. Es dauert nicht lange, bis sie sich auf den Weg ins verbotene Labyrinth macht, wo alle Antworten verborgen sein sollen. Aber sie ist nicht alleine. Es begleiten sie Dorain, den sie auf dem Weg zu den Drunen traf und der ebenso auf der Suche nach ihnen war, und der nicht ganz so nette Hecser, ein Kämpfer und "Diener" einer Drune, der seine eigene Ziele bei Onoras Unterstützung verfolgt. Zwischendurch wird die Geschichte aus Hecsers Perspektive erzählt, was das Ganze noch abwechslungsreicher macht. Denn seine Vergangenheit und wie er bei den Drunen gelandet ist, ist nicht weniger spannend. Somit ist auch die Frage zum Ungeheuer des Buchtitels schnell geklärt. Der Schreibstil hat mir im Grunde gut gefallen und die Geschichte folgte von Anfang bis Ende einem roten Faden. Weshalb ich jedoch nur 3 Sterne vergeben kann ruht daher, dass vieles zu einfach abgehandelt wurde bzw. mir manche Teile recht sprunghaft vorkamen und dadurch einige Handlungen, Entscheidungen und Gefühle nicht wirklich nachvollziehbar waren. Die Liebe zwischen Onora und Hecser ist nicht spürbar. Man nimmt sie als gegeben hin, weil es da steht. Aber da ist keine Entwicklung, sondern einfach plötzlich da, wie auch einige andere Dinge. So ist die Geschichte zwar interessant und spannend, weil da einfach unglaublich viele Ideen sind und man regelrecht merkt, dass die Autorin sehr viel Herzblut in die Geschichte steckte, aber man taucht nicht wirklich hinein. Für mich war das Buch auf jeden Fall trotzdem sehr lesenswert. Im Schreibstil und im Ideenreichtum der Autorin steckt sehr viel Potential und ich bin mir sicher, dass sie sich in dieser Hinsicht weiter entwickeln wird. Es würde mich jedenfalls freuen, wenn es nach diesem vielversprechenden Debüt weitere so liebevolle und fantasiereiche Geschichten von Arianne L. Silbers gibt.
Onara führt beim Clan ihres Vaters eher die Rolle einer Außenseiterin. Sie verkriecht sich am liebsten in der Bibliothek, denn Bücher haben sie schon immer fasziniert. Dann eines Tages flieht sie relativ spontan aus dem Schloss ihres Vaters und schließt sich den Drunen an. Hier erfährt sie mehr über ihre Mutter, denn diese gehört zum Volk der Drunen. Hier gibt es unheimlich viel zu entdecken für Onara, aber meistens interessiert sie ein von Monstern bewachtes Labyrinth. Gemeinsam mit ihrem unfreiwilligen Aufpasser Hecser macht sie sich eines Tages auf, das Labyrinth zu erforschen. Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich dieses Buch vor allem wegen des unglaublich tollen Covers gekauft habe. Aber auch der Klappentext klangt vielversprechend. Das Geschichte hat mich auf jeden Fall positiv überrascht. Die Autorin entführt ihre Leser in eine Welt mit vielen interessanten Völkern, die mich sehr fasziniert haben. Der Schreibstil ist märchenhaft und poetisch, die Handlung recht anspruchsvoll und fantasievoll. Erzählt wird die Handlung überwiegend aus der Sicht von Onara, wechselt aber auch zu Hecser. Onara ist ein sehr unsicherer Charakter, macht aber im Laufe der Handlung einer erstaunliche Wandlung durch. Sie ist mir sehr sympathisch, alleine schon, weil sie ein Bücherwurm ist. Hecser ist ein eher geheimnisvoller Charakter. Er ist unfreiwillig an die Drunen gebunden und lange waren seine Absichten nicht wirklich klar. Er ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Charakter. Die Romanze zwischen den beiden ist zwar ein wichtiger Bestandteil der Handlung, nimmt aber gar nicht so einen großen Spielraum ein und wird eher im Hintergrund und dezent erzählt. Mir persönlich war das Ende fast etwas zu offen, zumindest in Bezug auf die Romanze. Die Autorin hat angekündigt, dass sie bereits ein weiteres Buch geschrieben hat, es scheint sich aber nicht um eine Fortsetzung zu handeln, sondern um eine neue Geschichte. Ich kann Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer jeden empfehlen, der gerne märchenhafte Fantasy mag. Von mir gibt es keine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Ein Märchen nach meinem Geschmack Das war Mal eine tolle Geschichte. Eigentlich war ich nie so ganz der Märchenfan, aber dieses war echt toll und hat mich überrascht. Vielleicht lag es auch daran, dass die Märchenvorlage zu dieser Geschichte, mein liebstes Märchen als Kind war. Ich habe die Spannung und gleichzeitig die Magie gespürt ,die diese Geschichte umgibt und fieberte mit den Protas mit und ihren Abenteuern entgegen. Mir gefiel sehr gut,was die Autorin aus ihrer Idee gemacht hat. Vor allem, dass verschiedene Völker und Gestalten vorkamen gefiel mir sehr gut und brachte einiges an Abwechslung mit. Den Schreibstil mochte ich und ich werde dieser Autorin auf jeden Fall mehr Beachtung schenken, denn sie bringt nicht nur Spannung und eine gute Idee gut rüber,sondern lässt einen auch sämtliche Emotionen mitempfinden. Die Protas waren mir sympatisch, auch wenn Onora erst etwas unsicher wirkte. Das legte sich aber im Laufe der Geschichte. Hecser dagegen haftete etwas dunkles und Geheimnisvolles an, was mich irgendwie faszinierte, auch wenn ich erst für mich rausfinden musste, ob ich ihm trauen kann. Aber im Grunde ist er das passende Gegenstück zu Onora. Die sich aufbauende Beziehung der beiden,spielte zwar eine grosse Rolle, nahm aber nicht zu viel Platz ein. Ja, es gab auch Protas die ich nicht mochte, das gehört wohl zu so einer Geschichte dazu und meiner Meinung nach,hat jeder das verdiente bekommen. Ich kann diese Geschichte voller Spannung und Gefühl absolut jedem Märchenfan empfehlen. Denn sie vereint nicht nur verschiedene Völker ,sondern auch Emotionen, Spannung, Licht und Dunkelheit und hat mich so gepackt und teils überrascht, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Für mich war es ein echtes Erlebnis.
Mich hat die Story - fand sie unter anderem recht wirr - leider nicht wirklich packen können. Mit Onora wurde ich bis zum Schluss nicht warm und Hecser hat mich auch nicht für sich einnehmen können. Ebenso erschließt sich mir nicht ganz, wieso sich Onora in Hecser verliebt hat und er sich in sie ... Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich nicht mit ihrem Erstlingswerk angefangen habe, sondern es erst jetzt - nach Silber und Scherben - getan habe. Ansonsten hätte ich mich nämlich nie an ein Schloss aus Silber & Scherben gewagt - was sehr schade gewesen wäre, da ich den Auftakt verschlungen habe. Das Cover & die Aufmachung sind ein kleiner Hingucker - so viel Liebe im Detail.
Es war mal wieder schön in eine Fantasy Welt mit ihren eigenen Wesen einzutauchen. Die Welt mit den Drunen und ihren Geschöpfen hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine Dark Fantasy, also habe ich auch mit Dunkelheit gerechnet. Ich finde, das hat die Autorin recht gut umgesetzt. Die Geschichte hat von Anfang bis Ende einen düsteren Touch. Allerdings ist meiner Meinung nach Onora irgendwie untergegangen. Sie hat sich nicht, für mich spürbar entwickelt. Sie ist einfach von einer Situation zur nächsten übergegangen und hat sich meist von ihren Ängsten leiten lassen oder von Hecser, ohne den die Geschichte wohl sehr kurz ausgefallen wäre. Ihn fand ich als Charakter übrigens sehr spannend. Da hätte ich sogar noch viel mehr erfahren wollen. Mein Fazit zu dieser Geschichte ist also, dass es eine sehr spannende Welt mit ihren Bewohnern ist, die Hauptakteurin mich allerdings überhaupt nicht überzeugen konnte.
Das Buch hat mich unterhalten,zuweilen irritiert und mich immer wieder überrascht. Die verschiedenen Charaktere fand ich interessant. Persönlich mag ich etwas ältere Protagonist*innen aber die Entwicklung die hier die sehr junge Protagonistin durchlebt hat fand ich gut. Mein Fazit am Ende:Spanneder Einzelband mit gutem Ende.
Eine wilde Geschichte aus Märchen, Träumen und einer uralten Fehde um Magie.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und auch die erfundenen Begriffe sind sehr verständlich. Die Geschichte fängt wie ein normales Buch an, ein Mädchen, dass ihren Träumen nachjagt und keinen Platz in der Welt findet. Doch schnell entwickelt sich die Geschichte in eine Suche und ein Abenteuer, was vielleicht nicht jedem gefällt. Es ist an manchen Stellen wirr und chaotisch, aber auch sehr märchenhaft und gut durchdacht. Leider zieht sich das Buch durch die lange Reise und das Ende wirft leider viele neue Themen auf, die besser vorher schonmal erwähnt hätten können, damit man nicht am Ende etwas überrumpelt dasteht. Es ist eine gute Geschichte zum reinfallen, doch man muss jede Seite aufmerksam lesen, um alles verstehen zu können.
So wunderschön dieses Buch in seiner Optik ist, so sehr hatte ich dabei auch Angst, dass mich das Innere nicht überzeugen kann. Nach dem Lesen von "Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer" stellte ich aber fest, dass diese Sorge unbegründet war, denn mich hat das Buch gleich auf den ersten Seiten abholen und begeistern können. Klappentext: Onora liebt Bücher und gute Geschichten - zwei Dinge, für die ihr kriegslustiger Clan nichts übrighat. Und so schließt sie sich eines Tages den weisen Drunen an, die tief im Wald das Wissen der gesamten Welt versteckt halten. Als Onora allerdings anfängt, von einer mysteriösen Tür aus Birkenholz zu träumen, wird ihr klar, dass die Drunen neben all ihren Chroniken auch Geheimnisse horten. Zusammen mit dem düsteren Hecser, der gegen seinen Willen zu ihrem Beschützer ernannt wird, schleicht sie sich schließlich in den Irrgarten der Gelehrten, um die Tür aus ihren Träumen zu finden. Doch je tiefer Onora sich in dem von Monstern bewachten Labyrinth verläuft, desto mehr weicht ihre Furcht vor dem mitleidlosen Krieger einem ganz anderen Gefühl, das sie ins Verderben stürzen könnte, sollte sie die Birkenholztür wirklich erreichen. Denn auch Hecser verbindet etwas mit der rätselhaften weißen Tür - ein Zauber, zu alt und finster, um einen Namen zu haben. Und nicht jeder Fluch lässt sich brechen … Ja, was soll ich sagen? Ich habe das Buch aufgeschlagen und eine Geschichte bekommen, die ich kaum zur Seite legen wollte. Ich traf auf eine Welt voller Drunen. Einer Welt, die in einem Labyrinth ihren Lauf nahm und mich teilweise fragen ließ, was nun Wirklichkeit sein wird und was nicht. Die Reise von Onora fand ich faszinierend zu lesen und zu begleiten, auch wenn mir keiner der Charaktere wirklich nahe ging, aber dennoch passten sie in die Geschichte. "Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer" waren von der ersten bis zur letzten Seite ein magisches Erlebnis, welches ich unglaublich gern gelesen habe. Ich kann auch nicht wirklich etwas an dem Buch aussetzen - was ich natürlich nicht schlimm finde :) Einzig, dass ich die "Liebelei" in der Geschichte nicht wirklich nachvollziehen konnte könnte ich hier anmerken, aber das kann auch einfach eine Geschmackssache sein - für mein Empfinden hätte das Buch diese nicht gebraucht, aber die Entwicklung daraus hat mir dann dennoch gefallen. Man begleitet Onora auf einem Weg, wo sie versucht sich selbst zu finden und zu entdecken, wo sie wirklich hin gehört. Denn bei den Clans und ihrem lieblosen Vater findet sie keinen Anschluss und merkt deutlich, dass sie dort komplett fehl am Platz ist. Sie macht sich auf die Suche nach den Drunen - dem Volk ihrer verstorbenen Mutter - und begegnet dort Wesen, die ihr in vielen Dingen ähnlich sind und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt Onora sich heimisch. Zu Beobachten, wie Onora sich endlich einmal zugehörig fühlt, auch Freunde zu finden scheint, war für mich ein tolles Erlebnis, denn auch bei Onora selbst hat man dadurch Veränderungen beobachten können, die das gesamte Buch durch ihren Lauf nahmen. Arianne L. Silbers hat einen tollen und leichten Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und dennoch eine Spannung beim Lesen aufbaut, dass man einfach wissen möchte, wie es auf diesem Abenteuer wohl weitergehen wird. Ich hoffe auch ganz stark darauf, dass wir irgendwann einmal einen zweiten Band erhalten werden und erfahren, wie es Onora nach den Abenteuern im Labyrinth ergangen ist. Für mich war die Geschichte wieder etwas Neues, was ich auf die Art noch nicht gelesen habe. Es ist zwar kein Highlight geworden, aber ich kann es dennoch jedem empfehlen, der zwischendurch einfach mal eine tolle Fantasygeschichte erleben möchte.
Es war mal wieder schön in eine Fantasy Welt mit ihren eigenen Wesen einzutauchen. Die Welt mit den Drunen und ihren Geschöpfen hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine Dark Fantasy, also habe ich auch mit Dunkelheit gerechnet. Ich finde, das hat die Autorin recht gut umgesetzt. Die Geschichte hat von Anfang bis Ende einen düsteren Touch. Allerdings ist meiner Meinung nach Onora irgendwie untergegangen. Sie hat sich nicht, für mich spürbar entwickelt. Sie ist einfach von einer Situation zur nächsten übergegangen und hat sich meist von ihren Ängsten leiten lassen oder von Hecser, ohne den die Geschichte wohl sehr kurz ausgefallen wäre. Ihn fand ich als Charakter übrigens sehr spannend. Da hätte ich sogar noch viel mehr erfahren wollen. Mein Fazit zu dieser Geschichte ist also, dass es eine sehr spannende Welt mit ihren Bewohnern ist, die Hauptakteurin mich allerdings überhaupt nicht überzeugen konnte.
Die Gestaltung gefällt mir sehr gut. Ich mag die Farben des Covers und die Abbildung sehr gerne. Das Cover passt total gut zum Buch und macht auf jeden Fall neugierig. Der Schreibstil der Autorin ist leider etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist schwer in einen guten entspannten Lesefluss zu kommen, obwohl die Idee des Buches echt grandios ist. Leider habe ich schlussendlich den Eindruck, dass die Umsetzung der Idee nicht so geglückt ist. Die Geschichte ist an einigen Stellen etwas undurchsichtig und oftmals versteht man den Zusammenhang nicht so ganz. Der Aufbau und einige Szenen sind etwas verwirrend. Irgendwie ist es der Autorin nicht geglückt ihre Ideen in ein ganzes stimmiges Buch zu packen. Das finde ich sehr schade, da die Ideen ansonsten wirklich toll sind. Das Setting ist echt einzigartig uns die Figuren sind weit von 0815 entfernt. Besonders gut gefiel mir der große märchenhafte Anteil an dem Buch. Es liest sich wie eine uralte Sage von Feen und Drunen. Einzigartig! Wenn man sich etwas mehr auf die Geschichte, den Schreibstil und die manchmal verwirrend Stellen eingelassen hat, kann man viele schöne Stunden mit dem Buch genießen.
Die junge Onora lebt im Clan ihres Vaters und wird dort sehr gut bewacht. Seit ihre Mutter vor 10 Jahren in den Wald verschwunden ist und Onora ihr folgen wollte, hat ihr Vater Angst auch sie zu verlieren. Irgendwann hat sie genug von ihrem goldenen Käfig und macht sich auf den Weg in den Wald in dem die Drunen wohnen. Dort hofft sie Antworten auf das Verschwinden ihrer Mutter zu finden. Der blutrünstige Held Hecser wird kurzerhand als ihr Beschützer abgestellt und hat alle Hände voll zu tun um seinen Schützling vor Gefahren fern zu halten. Was hat es aber mit der geheimnisvollen Tür zu tun, von der Onora träumt? Zusammen machen sie sich auf um das Geheimnis zu lüften. Bereits das Cover und das versteckte Cover unter dem Schutzumschlag haben mich sehr beeindruckt. Diese sind wirklich wunderschön gestaltet. Die Autorin hat mich bereits nach den ersten Seiten dermaßen gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Mit ihrem bildhaften Schreibstil fühlt man sich mittendrin in der Handlung. Der Ausflug in die Welt der Drunen hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich bin sehr gespannt auf eine Fortsetzung.
Wow, dieses Ende… Krass… Also erstmal hat es ziemlich lang gedauert, bis ich wirklich gefesselt war von der Geschichte, denn Onora hat mich tierisch aufgeregt mit ihrer Naivität, auch wenn sie es halt nicht anders kannte. Ich war dementsprechend sehr froh, dass mit Hecser eine weitere Stimme dazukam, die das ganze auflockerte. Das Ganze zieht sich dementsprechend auch sehr, gerade als es in dieses vermaledeite Labyrinth geht und diese nervigen Türen auf einmal nicht mehr da waren, wo sie sein sollten. Und dann waren da noch diese verfluchten Drunen mit den gelben Augen, die nicht mehr alle Blätter in der Krone hatten. Zwischendrin also immer wieder sehr nervenaufreibend und spannend, bis dann wieder ein kleiner Leerlauf folgt. Zum Ende hin hat es mich dann endlich gepackt, denn die schlichte Lovestory gefällt mir hier tatsächlich am besten! Kein Geschnulze, Geschnörkel oder rosa, pink, blassviolettes Gedöns. Hier geht es einzig nach Gefühl, ohne es so wirklich zum Ausdruck zu bringen. Geil! Wirklich richtig gut geschrieben! Und dann dieses Ende! Hammer! Aber auch irgendwie traurig… Kommt da noch mehr, ist hier die Frage… Wie schon gesagt, hat sich das ganze sehr gezogen, aber trotzdem war es super und ich habe Spaß gehabt. Vor allem mit Hecser, der wirklich mal ein richtiger cooler Charakter ist. Gerne mehr von ihm. Und auch mehr von der Geschichte, denn nach dem Ende brauch ich da mehr *haha
Ein Märchen nach meinem Geschmack Das war Mal eine tolle Geschichte. Eigentlich war ich nie so ganz der Märchenfan, aber dieses war echt toll und hat mich überrascht. Vielleicht lag es auch daran, dass die Märchenvorlage zu dieser Geschichte, mein liebstes Märchen als Kind war. Ich habe die Spannung und gleichzeitig die Magie gespürt ,die diese Geschichte umgibt und fieberte mit den Protas mit und ihren Abenteuern entgegen. Mir gefiel sehr gut,was die Autorin aus ihrer Idee gemacht hat. Vor allem, dass verschiedene Völker und Gestalten vorkamen gefiel mir sehr gut und brachte einiges an Abwechslung mit. Den Schreibstil mochte ich und ich werde dieser Autorin auf jeden Fall mehr Beachtung schenken, denn sie bringt nicht nur Spannung und eine gute Idee gut rüber,sondern lässt einen auch sämtliche Emotionen mitempfinden. Die Protas waren mir sympatisch, auch wenn Onora erst etwas unsicher wirkte. Das legte sich aber im Laufe der Geschichte. Hecser dagegen haftete etwas dunkles und Geheimnisvolles an, was mich irgendwie faszinierte, auch wenn ich erst für mich rausfinden musste, ob ich ihm trauen kann. Aber im Grunde ist er das passende Gegenstück zu Onora. Die sich aufbauende Beziehung der beiden,spielte zwar eine grosse Rolle, nahm aber nicht zu viel Platz ein. Ja, es gab auch Protas die ich nicht mochte, das gehört wohl zu so einer Geschichte dazu und meiner Meinung nach,hat jeder das verdiente bekommen. Ich kann diese Geschichte voller Spannung und Gefühl absolut jedem Märchenfan empfehlen. Denn sie vereint nicht nur verschiedene Völker ,sondern auch Emotionen, Spannung, Licht und Dunkelheit und hat mich so gepackt und teils überrascht, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Für mich war es ein echtes Erlebnis.
Als die schüchterne Onora vor ihrem Clan flieht und sich den weisen Drunen anschließt, hofft sie, endlich einen Ort zu finden, an den sie gehört. Doch als ihr auch dort nur Misstrauen entgegenschlägt und sie plötzlich von einer Birkenholztür träumt, beginnt sie, den Mysterien des Ortes auf den Grund zu gehen. Mit dabei ist der düstere Hecser, der zu ihrem Beschützer ernannt wurde. Und auch wenn er gefährlich ist, entwickelt Onora bald Gefühle für ihn. Als ich begonnen habe, dieses Buch zu lesen, hat es mir anfangs wirklich gut gefallen. Man fühlt sich, als sei man in ein Märchen voller wunderschöner Ideen gefallen. Die Welt, in die uns die Autorin entführt, ist keltisch inspiriert, was mir persönlich sehr gut gefallen hat und was mich auch dazu gebracht hat, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist bildgewaltig, altertümlich anmutend und poetisch. An manchen Stellen wirkte er zwar noch etwas unpoliert, allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich hier um ein Debüt handelt. Ich habe den Schreibstil jedenfalls als sehr vielversprechend empfunden. Die Autorin spielt in ihrem Buch mit vielen Tropes und Klischees und leider liegt hier auch mein größter Kritikpunkt, denn ganz vieles ist dabei enorm problematisch und nicht gut aufgearbeitet. Dass es im Buch einen wirklichen Bad Boy geben würde, war mir bewusst und ich war auch bereit, hier meine persönliche Abneigung dagegen beiseitezuschieben. Fairerweise muss man sagen, dass die Autorin diesem Trope auch definitiv gerecht geworden ist. Hecser ist ein gefährlicher Mann, der nicht nur so tut als sei er es. Natürlich gibt es hier auch wie so oft eine traurige Hintergrundgeschichte, aber hinter seinem Verhalten steckt tatsächlich noch mehr als das. Leider muss ich gestehen, dass ich absolut kein Knistern zwischen ihm und Onora spüren konnte. Die Liebesgeschichte fühlte sich an, als sei sie irgendwie angetackert worden. Grundsätzlich sind die Charaktere moralisch sehr grau, was ich normalerweise sehr in Geschichten schätze, allerdings fühlen sich viele der entsprechenden Konflikte sehr gewollt und konstruiert an. In einigen Situationen etwa könnten die Protagonisten vergleichsweise einfach die „richtige“ Handlung ausführen, entscheiden sich aber dagegen, was für mich sowieso schon nicht mehr ins graue Spektrum fällt, in anderen Situationen kommt ein Konflikt auf, der nichts für die Geschichte tut, außer die Charaktere in eine konstruierte Situation zu bringen, in der eine spezifische, normalerweise moralisch schlechte Handlung plötzlich in Ordnung ist. Bis zu einem gewissen Punkt haben mich diese Kritikpunkte zwar etwas genervt, allerdings haben die schöne Geschichte und die interessant gestaltete Welt für mich vieles wettgemacht. Bis zu dem Punkt, an dem es eine Vergewaltigung gab, an deren Ende die Frau zu dem Schluss kam, dass sie ihren Vergewaltiger liebt. Onora wird scheinbar von einem Geist befallen, welcher nur jungfräuliche Frauen befällt und sie tötet. Die Tatsache, dass es sich hierbei nur um Jungfrauen handelt, ist für die Geschichte ziemlich irrelevant. Ohne darüber nachzudenken, ob es noch andere Möglichkeiten gibt, oder ob es wirklich eben dieser Geist ist, der für ihren Zustand verantwortlich ist, vergewaltigt Hecser sie. Dies rettet sie zwar, hinterlässt aber einen ziemlich unschönen Beigeschmack. Zumal Onora in der gleichen Szene im Anschluss klar wird, dass sie ihn liebt und Hecser in einer späteren Unterhaltung sogar möchte, dass sie sich dafür bei ihm bedankt. Das Ende fühlte sich dann im Vergleich zum Rest des Buches eher schnell abgehandelt an und es passierte ziemlich vieles off-screen, was einem später nur nebenbei erzählt wurde. Für mich war dies etwas befremdlich und hat auch dazu geführt, dass mein Spaß am Lesen für den Rest des Buches nicht wieder geweckt wurde. Fazit: Auch wenn dieses Buch einen starken Anfang und eine märchenhaft anmutende Geschichte hat, gab es zu viele problematische Aspekte, die mir leider den Spaß verdorben haben. Spezifisch, dass hier eine Vergewaltigung zumindest teilweise als etwas Gutes dargestellt wird, ist für mich einfach nicht in Ordnung.
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Interessante Geschichte aus der Welt von „Ein Schloss aus Silber und Scherben“ 🌳🐦⬛
Ich hatte nicht sonderlich große Erwartungen an das Buch und wurde nicht enttäuscht, aber auch nicht begeistert. Ich habe die Geschichte unbedingt vor dem zweiten Schloss-Band lesen wollen, um mich nicht zu spoilern, aber gebraucht hätte ich sie wahrscheinlich nicht. Mir hat irgendwie die Spannung gefehlt, aber leider war mir die Geschichte zu verworren und es geschah teilweise so viel auf einmal, dass manche Geschehnisse leider total untergegangen sind. Nichts desto trotz war die Fantasy-Welt mal etwas anderes und ich habe mich durchaus unterhalten gefühlt. Ich bin mal gespannt, inwiefern wir die Charaktere aus der Birkenbraut in der Schloss-Geschichte wiedersehen.
Auf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, weil die Bücherbüchse eine wunderschöne neue Auflage raus gebracht hatte. Vorher bin ich noch nie über dieses Buch gestolpert, doch schon beim Titel dachte ich mir: mal was anderes. Und was soll ich sagen, es war anders. Ein wunderschönes, düsteres Märchen über Magie, ein verwunschenes Labyrinth, ein Mädchen, dass seine Stärke findet und ein Monster, das vielleicht keines ist. Vor allem der fast schon lyrische Schreibstil hat mir sehr gut gefallen ind hat mich förmlich durch die Seiten fliegen lassen. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich die Anziehung zwischen Onora und Hecser nicht so ganz glaubwürdig fand.
Was bin ich hier lesend? Was für ein Fiebertraum. Bis zu Hälfte ca. dachte ich mir noch, okay. Über den unausgereiften Schreibstil lässt sich hinwegsehen. Aber es wurde immer wirrer. Nicht, weil man der Geschichte nicht folgen kann, sondern weil sich die Charaktere leider nicht nachvollziehbar, sondern unheimlich launisch und teilweise auch unreif verhalten. Vieles wirkt einfach nur komplett willkürlich und aus einer Laune heraus in die Geschichte gepresst. Die Charaktere wirkten auf mich flach und die Dialoge nicht glaubhaft. Am Ende habe ich das Buch einfach nur noch beendet, damit es beendet war. Alles in allem konnte es mich nicht überzeugen. Schade, ich wollte es wirklich gerne mögen, da die Geschichte zwischen Onora und Hecser sehr viel Potential bot.
Dieses Buch habe ich mir aufgrund des wunderschönen Covers und der tollen Gestaltung gekauft. Dass sich so eine wundervolle und spannende Geschichte darin befindet, habe ich nicht erwartet. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Zum einen die unserer Hauptfigur und zum anderen die ihres Begleiters. Ich versuche es mal sehr grob und spoilerfrei zu beschreiben. 😅 Gemeinsam betreten sie ein magisches Labyrinth, bestehend aus verschiedenen Holztüren, um Antworten und die Magie zu finden. Dabei geraten sie in verschiedene Situationen die sie näher aneinander bringen. Wird es ein Happy End geben? Die Kapitellänge und der Schreibstil waren perfekt für mich. Ich persönlich brauchte aber tatsächlich ein paar Seiten um mich in diese Märchenwelt einzufinden. Als ich dachte, ich weiß wie alles endet, kam doch einiges unerwartet. Mir hat das überraschende Ende sehr gut gefallen. Wer Märchen und Fantasy liebt ist hier genau richtig. 🌳❤️
Finde die Vergangenheit. Finde die Wahrheit aber ist das auch immer der richtige Weg?
Es ist so eine Süße Geschichte in einem Wunderschönen Cover verpackt. Die Details im Buch und von aussen sind so schön und dann noch dieses herrliche Märchen 🥰 Orana macht eine tolle Entwicklung, auch wenn es fast das ganze Buch braucht bis sie ihre Stärke findet. Eine Stärke, um für ein Volk einzustehen. Aber auch eine Stärke, um ihre Liebe zu retten? Hecser ist ein herrischer Krieger, der schon echt grenzwertig ist. Besonders bei einer Szene fast vorm Ende, muss man etwas überlegen, wie diese Szene gemeint ist und ob wirklich alles gut war, wie es war. Die Autorin lässt da sehr viel Platz zur Interpretation, meiner Meinung nach. Mein Fazit: 4🧚🏻♀️/5🧚🏻♀️, es ist ein wunderschönes Märchen. Handelt von einem Mädchen, dass zur Frau reift. Einem angsteinflösenden Krieger, der die Welt und alles Leben zerstören würde, damit seine Lichgestalt sicher ist. Aber vielleicht, ganz vielleicht ist er die Größte Bedrohung für sie.

Obwohl der Anfang etwas schwach und verworren war, fand ich den Mittelteil unglaublich spannend.. Wir lesen immer wieder aus Onoras Sicht und aus Hecsers Sicht. Durch die vielen Geschichten und vergangene Erlebnisse wird es niemals langweilig und man kann sich die ganze Welt richtig gut vorstellen.
Ein tolles andersartiges Dark-Fantasy Buch, mit dem Fokus auf die Magie!
„Je näher die flüsternden Stimmen kamen, desto verzweifelter wollte Onora unter ihr Pult kriechen und sich dort verstecken.“ - Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer (𝘚𝘦𝘪𝘵𝘦 10) Das ominöse grüne Buch wurde jetzt auch von meinem SuB befreit. Nachdem ich die Charaktere in „Eine Maske aus Frost und Flüchen“ kennen lernen durfte war ich sehr neugierig auf die Geschichte der beiden! Das Worldbuilding ist einfach magisch und auch die Herkunft der Drunen finde ich super spannend und interessant. Es ist einfach was ganz anderes. Onora als Protagonistin finde ich sehr passend und konnte mich gut in sie und ihre Entscheidung hineinversetzen, Hescer als dunkler Gegenpart hat mir super gut gefallen ☺️ Doraín finde ich tatsächlich etwas nervig. Er erinnert mich sehr stark an Will… naja die Nordländer eben 😂 Der Schreibstil war wie erwartet sehr passend zu der Geschichte, jedoch war ich manchmal verwirrt durch den flüssigen Wechsel der PoV zwischen Onora und Hecser wie auch das Denken in der dritten Person von Hescer. Das Ende finde ich sehr gut geschrieben, es lässt natürlich Potential für eine Weiterführung. Ich würde mir tatsächlich noch einen Band bzw. eine Novelle zu der Zeit zwischen dem Buch und dem Auftauchen in der Scherben-Saga wünschen ☺️

Tolle Story, toller Schreibstil und ein unerwartetes Ende! Die Birkenbraut, eine etwas düstere und dunklere Fantasy-Story. Wir lernen Onora kennen, mit der ich mich zu Beginn der Story gut identifizieren konnte. Sie ist unerfahren, zurückhaltend, wird von allen gemobbt und fühlt sich zu keinem dazu gehörig. Ihr fehlt es an Liebe und Geborgenheit in ihrem Leben. Obwohl sie extrem beschützt(eher weggesperrt) bei ihrem Vater aufgewachsen ist, hat sie kein richtiges Zuhause... Bis sie flieht und das Abenteuer beginnt. Sie stößt auf allerlei Gestalten, die sie alle zu kennen scheinen, weil sie in ihr, ihre Mutter sehen... Und sie trifft wieder auf Hass und Ablehnung. Und auf Hecser! Der absolute anti-Held der Story... Was die beiden, besonders Onora an Charakterentwicklung erleben ist wirklich faszinierend. Toll geschrieben! Der Plot am Ende ist wirklich unerwartet gut und mit diesem Ausgang der Geschichte habe ich mit keiner Silbe gerechnet. Wirklich gut geschrieben. Ich freue mich mehr von der Autorin zu lesen.

Die Türen zur Magie...
Eine wunderschöne Welt, so anders als in anderen Büchern wurde hier erschaffen. Wir lernen Baumwesen, Menschen, Feen und sogar Kelpies kennen. Die Protagonistin selbst macht eine erstaunliche Entwicklung durch. Aber auch andere Figuren entwickeln sich weiter. Nur leider nicht immer zum Guten. Das Buch ist voller Wendungen und am Ende kommen noch einige Überraschungen dazu. Also an sich eine fantastische Geschichte! Einziges Manko: ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht! Sehr schade
Die Birkenholztür
Ich hab mir das Buch zwar etwas anders vorgestellt aber es hat trotzdem Spaß gemacht zu lesen. Zwischendurch gab es ein paar Längen und manchmal war ich etwas verwirrt. Das Ende ist seeeehr anders ausgefallen als erwartet, aber es war kein schlechtes Ende. Der Schreibstil hat mir hier wieder gefallen und ich konnte das Buch schnell lesen, die letzten 100 Seiten hab ich an ein Stück gelesen, es war einfach zu spannend.
Eine geheimnisvolle & fantastische Welt in einer dramatischen und düsteren Inszenierung.
Als meine Lippen die letzten Worte dieser Geschichte flüsterten, blieb ich sprachlos zurück. Dieses Buch hat eine unheimliche Kraft, es nimmt einen auf eine düstere Reise mit. Die Bezeichnung des Titels ist relevant, denn es ist kein romantischer Fantasyroman, hier lauern die Ungeheuer auf einigen Seiten des Buches. Ich vergleiche es für mich ein wenig mit Pans Labyrinth - eine geheimnisvolle und fantastische Welt in einer dramatischen und düsteren Inszenierung. Einige Szenen sind nichts für schwache Nerven, allerdings muss man die zeitliche Ebene der Handlung beachten und die damit verbundene Gesellschaftsordnung des Systems von sozialen Beziehungen. Die erschaffene Welt ist unheimlich komplex, die jeweiligen Handlungen und Schicksale der Figuren sind stark verzweigt, metaphorisch passend zum Baum des Lebens und der Magie. Auch der Schreibstil der Autorin und der damit verbundene Wechsel der Erzählperspektiven (Träume, Erinnerung, Visionen, aktueller Handlungsverlauf) ist sehr anspruchsvoll. Die bildhafte Sprache ist ein wichtiges Element, um die Leser:innen zu fesseln und zu überzeugen. Die Autorin ist wohl die Königin dieser Disziplin. Die Bildhaftigkeit und sprachliche Mannigfaltigkeit hat mir den Atem geraubt. Ich habe Onora durch das Labyrinth begleitet, ich habe mit ihr gelacht, aber teilte auch die Ängste und das Leid. Ich habe die Birkenholztür gefunden, bin durchgegangen und habe den Ausweg aus dem Irrgarten der Monster gefunden. Als ich dieses Buch gelesen hatte (2021) wurde noch keine Triggerwarnung vorgesetzt. Es kann sein, dass dies bei der neuen Auflage bereits verändert wurde. Für dieses Buch ist eine Triggerwarnung notwendig!

Wunderschönes Cover
Optisch ist dieses Buch ein absoluter Hingucker. Sowohl mit Schutzumschlag als auch ohne. Über den Inhalt lässt sich bestimmt streiten! Es war atmosphärisch, düster und bildgewaltig. Und es behandelt teilweise wirklich schwere Themen die einem zum Nachdenken anregen. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Aber der Aufbau der Geschichte wirkt etwas zu voll gepackt. Es passiert soviel auf ca. 400 Seiten das man leicht den Überblick verliert. Auch wirkt der Handlungsbogen oft ein wenig zu sehr gewollt und die Entwicklung mancher Charakter lässt zu wünschen übrig. Aber die Geschichte rund um die Drunen und ihre Helden ist mal etwas vollkommen neues und wenn man Lust auf ein düsteres Highfantasy Abenteuer fernab vom Mainstream hat, kommt man mit diesem Buch voll auf seine Kosten.
Sehr guter Auftakt.
Also ich fand das Buch sehr gut, besonders das worldbuilding fand ich sehr interessant. Vom Ende war ich ein wenig enttäuscht aber auch froh zu wissen daß es ziemlich sicher weiter geht. Ich empfehle das Buch ebenfalls vor eine Maske aus Frost und flüchen zu lesen bzw Ein schloss aus Silber und Scherben. Da man sonst gespoilert werden könnte in denn genannten büchern
Märchen mal anders
Ich habe es gelesen, weil ich irgendwo hörte man sollte es definitiv vor dem 2. Band von der Reihe der Autorin lesen. Außerdem mag ich den Schreibstil der Autorin gerne, also war das ein go. Die ersten 50% des Buches haben mich auch echt gecatched. Ich konnte es nicht weglegen. Danach wurde es für mich ein wenig lang gezogen bis kurz vor der Buchentür. Die Charaktere fand ich manchmal ein bisschen schwer zu verstehen in ihren Beweggründen. Aber trotzdem war es am Ende ein absoluter good read. Das Ende war bombe. Die Story war bombe.
Sehr tolles, zwar manchmal etwas langatmiges, aber trotzdem super geschriebenes Buch
Mir wurde die Birkenbraut super oft vorgeschlagen, bevor ich dann doch des Inhaltes wegen sehr neugierig wurde und es schlussendlich gekauft habe. Und ich bereue es absolut nicht. Die Geschichte von Onora und Hecsor ist intensiv, manchmal etwas langatmig und verworren. Onora ging mir zum Anfang etwas auf die Nerven mit ihrem ängstlichen Wesen, was sich aber im laufe der Geschichte Gott sei dank ändert. Hecsor hingegen mochte ich von Anfang an, denn er mag einfach niemanden und lässt das auch jeden spüren. Ich finde solche Charaktere einfach super. Also jeder der dunkle Helden, die alle Perosnen echt nicht leiden könne, mag und darüber hinwegsehen kann, dass die weibliche Hauptproga etwas sehr anstrengend sein kann, dem empfehle ich dieses Buch von Herzen.
Rezension ,, Die Birkenbraut & ihr Ungeheuer ", ist das Debüt von Arianne L. Silbers. Es ist mein zweites Buch von ihr, nach dem mich ,,Ein Schloss aus Silber und Scherben" total begeistern konnte, erhoffte ich mir hier den gleichen Effekt. Nun ja, ich bin K. O von dieser High Fantasy Geschichte und zwar von dem vielen Input. Die ganze Handlung erschlägt mich. Der rote Faden fehlt mir. Ich habe überhaupt kein Problem auf komplexe Geschichten, im Gegenteil, das mag ich sehr gern, aber hier verliert sich die Handlung in zu vielen Details, die ich zum Teil als nicht storyrelevant betrachte. An sich eine ganz interessante Handlung, die ich so nirgends gelesen habe,aber ziemlich verworren. Die Brutalität war für mich ganz okay, aber die eine Szene finde ich einfach so schockierend und unvorbereitet, weil es überhaupt keine Triggerwarnung gibt und ich es hier nicht erwartet habe. Auch wie die Figur damit umgegangen ist, besser gesagt nicht mehr weiter thematisiert hat, fand ich nicht gut umgesetzt! Die Figuren an sich finde ich gut umgesetzt , auch wenn ich am Anfang mit Onoras Naivität Schwierigkeiten hatte, doch im Laufe der Handlung ist sie sehr taff geworden. Eigentlich ist Hecser der, den ich am Anfang und eine lange Zeit sehr toll fand und als harter Kerl, doch als er eine gewisse Sache getan hat, hörte meine Sympathie auf. Er hat eigentlich einige schlimme Dinge getan, die fand ich nicht so schlimm, wie die eine Sache! Andere Figuren finde ich sehr nervig und unsympathisch, irgendwie hätte ich die Geschichte ohne diese ganzen anderen Protas besser gefunden, nur mit Onora und Hecser. Das Ende ist schon fies, aber für mich ist die Geschichte eigentlich auserzählt! Es braucht in meinen Augen keine Fortsetzung. Der Schreibstil ist sehr ausführlich, für mich hier leider zu viel. Es gibt auch bestimmte Wörter, die ständig wiederholt werden wie Märchenmädchen, Menschenmädchen und Silbervogel! Die langen Kapitel empfinde ich leider als sehr störend! Die Geschichte wird aus der dritten Perspektive von Onara und Hecser abwechselnd wiedergegeben und das findet sehr oft in einem Kapitel abrupt statt, ohne eine Vorbereitung, auch andere Sequenzen kommen mitten im Kapitel, nur der Unterschied wird in kursiv dargestellt. Einfach schade, aber ich freue mich auf eine Fortsetzung von ,, Ein Schloss aus Silber und Scherben 2" da es einfach von der Qualität einfach besser ist. (Die Handlung verliert nicht den roten Faden trotz Details! Es gibt dort noch unsympathische Charakter*innen und ich habe mich nicht gestört gefühlt, was hier leider der Fall ist,sogar als unnötig betrachte ich sie.) Ich kann hier leider nur eine eingeschränkte Empfehlung geben. Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag! Alles Gute, eure Jassy!

Traumhafte Türen und magische Schlüssel ✨️
Onora ist eine Clanprinzessin und seit ihrer Kindheit fühlt sie sich in den Mauern ihrer Clanfestung gefangen. Der einziger Weg zu flüchten, ist der über Bücher. Sich in Wissen und anderen Geschichten zu verlieren, lindert den Schmerz der Jahre. Onora ist eine Außenseiterin in den eigenen Reihen. Die helle Haut, das weiße Haar mit den einzelnen schwarzen Stränen, machen ihr das unauffällige Leben im Clan nicht einfacherer. Jahrelang versteckt sie sich hint der Kapuze ihrer Gewänder, trägt den Spitznamen "Schlossgeist", bis die Träume über eine geheimnissvolle und magische Birkenholztür ihr den Weg weisen. Auf ihrer Reise begegnet Onora den Drunen, einem magischen, verbannten Volk, einem Nordländer, der den Glauben an die verlorengegangene Magie nie verloren hat und letztlich Hecser. Hecser ist eine düstere Gestalt. Onoras Biest, dass sie auf Schritt und Tritt verfolgt. Irgendwann wird er ihr Beschützer, auf der nicht gerade uneigennützigen Suche nach Magie. Onora ist die Frau, die ihn jahrelang in seinen Träumen heimgesucht hat, seine einzige Hoffnung, vom Heldenfluch befreit zu werden. Onoras und Hescers Geschichte ist eine ganz besondere. Eine untypische Enemys to Lovers Geschichte im Vibe von die Schöne und das Biest. Die Frage ist hier nur: wer sieht sich hier eigentlich als Biest? Die beiden haben eine sonderbare Beziehung, die sich über das ganze Buch hinweg entwickelt, bis ihre Schicksale untrennbar miteinander verflochten sind. Ein böser Held, der vielleicht doch ein Herz und ein wahres Lachen besitzt. Eine Prinzessin, in der soviel mehr steckt als bloß Minderwertigkeitskomplexe. Mit Hecser an ihrer Seite ist Onora gezwungen an Stärke zu gewinnen. Doch am Ende pochen beide auf ihren Weg der Gerechtigkeit. Ein wirklich tolles, spannendes und Nerven aufreibendes Buch. Jede Seite hat ihren eigenen Zauber und hat mich in eine magische Welt entführt, wo Gut und Böse einander verwischen😌🫶🏻 Ich liebe Ariannes Schreibstil sehr, ich bin auf eine Vorsetzung und auf ein Wiedersehen mit den beiden in Band 2 von »Ein Schloss aus Silber und Scherben« Gespannt!🌚🙏🏻 (Instagram: reading.sunshinee)
Meine Meinung: Arianne L. Silbers entführt uns in diesem Buch in eine fantastische Welt voller magischer Wesen. Ich liebe ihre Schreibweise, die sehr flüssig zum lesen ist. Jedoch ist es manchmal ganz schön anspruchsvoll und auch verwirrend mit den ganzen Backstorys hinterherzukommen. Dennoch hat sie ihre Idee gut umgesetzt und durch diese Geschichten wird es das ganze Buch hinweg nie langweilig. Mir gefallen sehr gut die Charaktarentwicklungen, vor allem der von Onora, die vom ängstlichen Mädchen zur starken Frau wird. Ein bisschen schwierig finde ich Ononras Entjunferung, da sie dabei nicht wirklich sie selbst ist. Das wird im späteren Teil, meiner Meinung nach nicht ernst genug genommen. Der Schluss war für mich eine echte Überraschung.
Sehr schöne Fantasy Geschichte
Ich habe zwar zu Beginn etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden, da Onora, die Protagonistin, sehr verträumt war. Als sie dann jedoch bei den Drunen ankam und mit Hecser eine zweite Erzählperspektive hinzukam, hat sich das gebessert. Der Schreibstil ist sehr besonders. Ich mochte es total, dass Arianne so bildhaft geschrieben hat. Das macht das Leseerlebnis sehr außergewöhnlich. Des Weiteren mochte ich es, dass die Geschichte relativ ruhig war, dennoch aber spannende, gefährliche und actionreiche Szenen vorhanden waren. Die Welt wirkt sehr komplex, dennoch bekommt man beim Lesen viele Informationen, die es ermöglichen, sich die Welt gut vorzustellen. Hecser ist ein sehr spannender Charakter. Sehr düster, geheimnisvoll und hat ein klares Ziel vor Augen. Onora ist sehr verträumt, ab und zu leichtgläubig und dennoch auf ihre Art neugierig und mutig. Beide Charaktere mochte ich sehr gern. Das Ende kam überraschend und geht definitiv in eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet habe. Es war anders, als ich es von anderen Fantasyromanen kenne, und gerade deshalb so faszinierend. Ich liebe es, etwas Neues beim Lesen zu erleben. Neu in dem Sinne, dass es mit anderen Büchern des selben Genres nur schwer vergleichbar ist. Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer war für mich ein schöner, magischer Fantasyroman, der sich gut lesen lies und mich für eine Weile aus der Realität entführt hat.
Im Debütroman "Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer" von Arianne L. Silbers wird man in eine fantasievolle Märchenwelt entführt, die schaurig schön durchaus abends an einem Lagerfeuer erzählt werden könnte. Liebevoll erzählt die Autorin von der schüchternen Onora, wie sie sich von einem unsicheren, unscheinbaren Etwas aufgrund ihrer Erlebnisse in eine selbstbewusste junge Frau entwickelt. Die Geschichte und die Ideen mochte ich sehr und die bildhafte Erzählweise sorgte regelrecht für Kopfkino. Wie Onora ihr Leben lang aufgrund ihrer Herkunft eine Außenseiterin ist und sich schließlich nach dem Verschwinden ihrer Mutter dessen noch mehr bewusst wird. Sie wird von allen verspottet und nicht ernst genommen. Und das, obwohl ihr Vater ein Fürst und Oberhaupt des Clans ist und sie früher oder später sein Erbe antreten soll. Ihre Mutter war eine Drune und somit trotz ihres Aussehens kein Mensch. Als sich Onoras Vater besinnt und er Onora in die Verpflichtungen einer Fürstentochter zwingen will, reißt sie aus und hofft, bei den Drunen ein neues Zuhause zu finden. Ein Zuhause, wo sie als das akzeptiert wird, was und wer sie ist und wo sie so sein kann, wie sie ist. Aber es läuft alles anders, als gedacht und sie findet sich in einem Schloss wieder voller Intrigen, Geheimnissen und Gefahren. Manche der Drunen sind ihr wohlgesonnen, manche unheimlich und manche ihr genauso abgeneigt wie die Menschen ihres bisherigen Clans. Warum, ist erst mal nicht klar und kommt erst mit der Zeit heraus. Die Geheimnisse wollen aufgedeckt werden, erscheinen nachts in Onoras Träumen, denn diese sind mit dem Verschwinden ihrer Mutter verwoben. Es dauert nicht lange, bis sie sich auf den Weg ins verbotene Labyrinth macht, wo alle Antworten verborgen sein sollen. Aber sie ist nicht alleine. Es begleiten sie Dorain, den sie auf dem Weg zu den Drunen traf und der ebenso auf der Suche nach ihnen war, und der nicht ganz so nette Hecser, ein Kämpfer und "Diener" einer Drune, der seine eigene Ziele bei Onoras Unterstützung verfolgt. Zwischendurch wird die Geschichte aus Hecsers Perspektive erzählt, was das Ganze noch abwechslungsreicher macht. Denn seine Vergangenheit und wie er bei den Drunen gelandet ist, ist nicht weniger spannend. Somit ist auch die Frage zum Ungeheuer des Buchtitels schnell geklärt. Der Schreibstil hat mir im Grunde gut gefallen und die Geschichte folgte von Anfang bis Ende einem roten Faden. Weshalb ich jedoch nur 3 Sterne vergeben kann ruht daher, dass vieles zu einfach abgehandelt wurde bzw. mir manche Teile recht sprunghaft vorkamen und dadurch einige Handlungen, Entscheidungen und Gefühle nicht wirklich nachvollziehbar waren. Die Liebe zwischen Onora und Hecser ist nicht spürbar. Man nimmt sie als gegeben hin, weil es da steht. Aber da ist keine Entwicklung, sondern einfach plötzlich da, wie auch einige andere Dinge. So ist die Geschichte zwar interessant und spannend, weil da einfach unglaublich viele Ideen sind und man regelrecht merkt, dass die Autorin sehr viel Herzblut in die Geschichte steckte, aber man taucht nicht wirklich hinein. Für mich war das Buch auf jeden Fall trotzdem sehr lesenswert. Im Schreibstil und im Ideenreichtum der Autorin steckt sehr viel Potential und ich bin mir sicher, dass sie sich in dieser Hinsicht weiter entwickeln wird. Es würde mich jedenfalls freuen, wenn es nach diesem vielversprechenden Debüt weitere so liebevolle und fantasiereiche Geschichten von Arianne L. Silbers gibt.
Onara führt beim Clan ihres Vaters eher die Rolle einer Außenseiterin. Sie verkriecht sich am liebsten in der Bibliothek, denn Bücher haben sie schon immer fasziniert. Dann eines Tages flieht sie relativ spontan aus dem Schloss ihres Vaters und schließt sich den Drunen an. Hier erfährt sie mehr über ihre Mutter, denn diese gehört zum Volk der Drunen. Hier gibt es unheimlich viel zu entdecken für Onara, aber meistens interessiert sie ein von Monstern bewachtes Labyrinth. Gemeinsam mit ihrem unfreiwilligen Aufpasser Hecser macht sie sich eines Tages auf, das Labyrinth zu erforschen. Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich dieses Buch vor allem wegen des unglaublich tollen Covers gekauft habe. Aber auch der Klappentext klangt vielversprechend. Das Geschichte hat mich auf jeden Fall positiv überrascht. Die Autorin entführt ihre Leser in eine Welt mit vielen interessanten Völkern, die mich sehr fasziniert haben. Der Schreibstil ist märchenhaft und poetisch, die Handlung recht anspruchsvoll und fantasievoll. Erzählt wird die Handlung überwiegend aus der Sicht von Onara, wechselt aber auch zu Hecser. Onara ist ein sehr unsicherer Charakter, macht aber im Laufe der Handlung einer erstaunliche Wandlung durch. Sie ist mir sehr sympathisch, alleine schon, weil sie ein Bücherwurm ist. Hecser ist ein eher geheimnisvoller Charakter. Er ist unfreiwillig an die Drunen gebunden und lange waren seine Absichten nicht wirklich klar. Er ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Charakter. Die Romanze zwischen den beiden ist zwar ein wichtiger Bestandteil der Handlung, nimmt aber gar nicht so einen großen Spielraum ein und wird eher im Hintergrund und dezent erzählt. Mir persönlich war das Ende fast etwas zu offen, zumindest in Bezug auf die Romanze. Die Autorin hat angekündigt, dass sie bereits ein weiteres Buch geschrieben hat, es scheint sich aber nicht um eine Fortsetzung zu handeln, sondern um eine neue Geschichte. Ich kann Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer jeden empfehlen, der gerne märchenhafte Fantasy mag. Von mir gibt es keine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Ein Märchen nach meinem Geschmack Das war Mal eine tolle Geschichte. Eigentlich war ich nie so ganz der Märchenfan, aber dieses war echt toll und hat mich überrascht. Vielleicht lag es auch daran, dass die Märchenvorlage zu dieser Geschichte, mein liebstes Märchen als Kind war. Ich habe die Spannung und gleichzeitig die Magie gespürt ,die diese Geschichte umgibt und fieberte mit den Protas mit und ihren Abenteuern entgegen. Mir gefiel sehr gut,was die Autorin aus ihrer Idee gemacht hat. Vor allem, dass verschiedene Völker und Gestalten vorkamen gefiel mir sehr gut und brachte einiges an Abwechslung mit. Den Schreibstil mochte ich und ich werde dieser Autorin auf jeden Fall mehr Beachtung schenken, denn sie bringt nicht nur Spannung und eine gute Idee gut rüber,sondern lässt einen auch sämtliche Emotionen mitempfinden. Die Protas waren mir sympatisch, auch wenn Onora erst etwas unsicher wirkte. Das legte sich aber im Laufe der Geschichte. Hecser dagegen haftete etwas dunkles und Geheimnisvolles an, was mich irgendwie faszinierte, auch wenn ich erst für mich rausfinden musste, ob ich ihm trauen kann. Aber im Grunde ist er das passende Gegenstück zu Onora. Die sich aufbauende Beziehung der beiden,spielte zwar eine grosse Rolle, nahm aber nicht zu viel Platz ein. Ja, es gab auch Protas die ich nicht mochte, das gehört wohl zu so einer Geschichte dazu und meiner Meinung nach,hat jeder das verdiente bekommen. Ich kann diese Geschichte voller Spannung und Gefühl absolut jedem Märchenfan empfehlen. Denn sie vereint nicht nur verschiedene Völker ,sondern auch Emotionen, Spannung, Licht und Dunkelheit und hat mich so gepackt und teils überrascht, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Für mich war es ein echtes Erlebnis.
Mich hat die Story - fand sie unter anderem recht wirr - leider nicht wirklich packen können. Mit Onora wurde ich bis zum Schluss nicht warm und Hecser hat mich auch nicht für sich einnehmen können. Ebenso erschließt sich mir nicht ganz, wieso sich Onora in Hecser verliebt hat und er sich in sie ... Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich nicht mit ihrem Erstlingswerk angefangen habe, sondern es erst jetzt - nach Silber und Scherben - getan habe. Ansonsten hätte ich mich nämlich nie an ein Schloss aus Silber & Scherben gewagt - was sehr schade gewesen wäre, da ich den Auftakt verschlungen habe. Das Cover & die Aufmachung sind ein kleiner Hingucker - so viel Liebe im Detail.
Es war mal wieder schön in eine Fantasy Welt mit ihren eigenen Wesen einzutauchen. Die Welt mit den Drunen und ihren Geschöpfen hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine Dark Fantasy, also habe ich auch mit Dunkelheit gerechnet. Ich finde, das hat die Autorin recht gut umgesetzt. Die Geschichte hat von Anfang bis Ende einen düsteren Touch. Allerdings ist meiner Meinung nach Onora irgendwie untergegangen. Sie hat sich nicht, für mich spürbar entwickelt. Sie ist einfach von einer Situation zur nächsten übergegangen und hat sich meist von ihren Ängsten leiten lassen oder von Hecser, ohne den die Geschichte wohl sehr kurz ausgefallen wäre. Ihn fand ich als Charakter übrigens sehr spannend. Da hätte ich sogar noch viel mehr erfahren wollen. Mein Fazit zu dieser Geschichte ist also, dass es eine sehr spannende Welt mit ihren Bewohnern ist, die Hauptakteurin mich allerdings überhaupt nicht überzeugen konnte.
Das Buch hat mich unterhalten,zuweilen irritiert und mich immer wieder überrascht. Die verschiedenen Charaktere fand ich interessant. Persönlich mag ich etwas ältere Protagonist*innen aber die Entwicklung die hier die sehr junge Protagonistin durchlebt hat fand ich gut. Mein Fazit am Ende:Spanneder Einzelband mit gutem Ende.
Eine wilde Geschichte aus Märchen, Träumen und einer uralten Fehde um Magie.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und auch die erfundenen Begriffe sind sehr verständlich. Die Geschichte fängt wie ein normales Buch an, ein Mädchen, dass ihren Träumen nachjagt und keinen Platz in der Welt findet. Doch schnell entwickelt sich die Geschichte in eine Suche und ein Abenteuer, was vielleicht nicht jedem gefällt. Es ist an manchen Stellen wirr und chaotisch, aber auch sehr märchenhaft und gut durchdacht. Leider zieht sich das Buch durch die lange Reise und das Ende wirft leider viele neue Themen auf, die besser vorher schonmal erwähnt hätten können, damit man nicht am Ende etwas überrumpelt dasteht. Es ist eine gute Geschichte zum reinfallen, doch man muss jede Seite aufmerksam lesen, um alles verstehen zu können.
So wunderschön dieses Buch in seiner Optik ist, so sehr hatte ich dabei auch Angst, dass mich das Innere nicht überzeugen kann. Nach dem Lesen von "Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer" stellte ich aber fest, dass diese Sorge unbegründet war, denn mich hat das Buch gleich auf den ersten Seiten abholen und begeistern können. Klappentext: Onora liebt Bücher und gute Geschichten - zwei Dinge, für die ihr kriegslustiger Clan nichts übrighat. Und so schließt sie sich eines Tages den weisen Drunen an, die tief im Wald das Wissen der gesamten Welt versteckt halten. Als Onora allerdings anfängt, von einer mysteriösen Tür aus Birkenholz zu träumen, wird ihr klar, dass die Drunen neben all ihren Chroniken auch Geheimnisse horten. Zusammen mit dem düsteren Hecser, der gegen seinen Willen zu ihrem Beschützer ernannt wird, schleicht sie sich schließlich in den Irrgarten der Gelehrten, um die Tür aus ihren Träumen zu finden. Doch je tiefer Onora sich in dem von Monstern bewachten Labyrinth verläuft, desto mehr weicht ihre Furcht vor dem mitleidlosen Krieger einem ganz anderen Gefühl, das sie ins Verderben stürzen könnte, sollte sie die Birkenholztür wirklich erreichen. Denn auch Hecser verbindet etwas mit der rätselhaften weißen Tür - ein Zauber, zu alt und finster, um einen Namen zu haben. Und nicht jeder Fluch lässt sich brechen … Ja, was soll ich sagen? Ich habe das Buch aufgeschlagen und eine Geschichte bekommen, die ich kaum zur Seite legen wollte. Ich traf auf eine Welt voller Drunen. Einer Welt, die in einem Labyrinth ihren Lauf nahm und mich teilweise fragen ließ, was nun Wirklichkeit sein wird und was nicht. Die Reise von Onora fand ich faszinierend zu lesen und zu begleiten, auch wenn mir keiner der Charaktere wirklich nahe ging, aber dennoch passten sie in die Geschichte. "Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer" waren von der ersten bis zur letzten Seite ein magisches Erlebnis, welches ich unglaublich gern gelesen habe. Ich kann auch nicht wirklich etwas an dem Buch aussetzen - was ich natürlich nicht schlimm finde :) Einzig, dass ich die "Liebelei" in der Geschichte nicht wirklich nachvollziehen konnte könnte ich hier anmerken, aber das kann auch einfach eine Geschmackssache sein - für mein Empfinden hätte das Buch diese nicht gebraucht, aber die Entwicklung daraus hat mir dann dennoch gefallen. Man begleitet Onora auf einem Weg, wo sie versucht sich selbst zu finden und zu entdecken, wo sie wirklich hin gehört. Denn bei den Clans und ihrem lieblosen Vater findet sie keinen Anschluss und merkt deutlich, dass sie dort komplett fehl am Platz ist. Sie macht sich auf die Suche nach den Drunen - dem Volk ihrer verstorbenen Mutter - und begegnet dort Wesen, die ihr in vielen Dingen ähnlich sind und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt Onora sich heimisch. Zu Beobachten, wie Onora sich endlich einmal zugehörig fühlt, auch Freunde zu finden scheint, war für mich ein tolles Erlebnis, denn auch bei Onora selbst hat man dadurch Veränderungen beobachten können, die das gesamte Buch durch ihren Lauf nahmen. Arianne L. Silbers hat einen tollen und leichten Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und dennoch eine Spannung beim Lesen aufbaut, dass man einfach wissen möchte, wie es auf diesem Abenteuer wohl weitergehen wird. Ich hoffe auch ganz stark darauf, dass wir irgendwann einmal einen zweiten Band erhalten werden und erfahren, wie es Onora nach den Abenteuern im Labyrinth ergangen ist. Für mich war die Geschichte wieder etwas Neues, was ich auf die Art noch nicht gelesen habe. Es ist zwar kein Highlight geworden, aber ich kann es dennoch jedem empfehlen, der zwischendurch einfach mal eine tolle Fantasygeschichte erleben möchte.
Es war mal wieder schön in eine Fantasy Welt mit ihren eigenen Wesen einzutauchen. Die Welt mit den Drunen und ihren Geschöpfen hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine Dark Fantasy, also habe ich auch mit Dunkelheit gerechnet. Ich finde, das hat die Autorin recht gut umgesetzt. Die Geschichte hat von Anfang bis Ende einen düsteren Touch. Allerdings ist meiner Meinung nach Onora irgendwie untergegangen. Sie hat sich nicht, für mich spürbar entwickelt. Sie ist einfach von einer Situation zur nächsten übergegangen und hat sich meist von ihren Ängsten leiten lassen oder von Hecser, ohne den die Geschichte wohl sehr kurz ausgefallen wäre. Ihn fand ich als Charakter übrigens sehr spannend. Da hätte ich sogar noch viel mehr erfahren wollen. Mein Fazit zu dieser Geschichte ist also, dass es eine sehr spannende Welt mit ihren Bewohnern ist, die Hauptakteurin mich allerdings überhaupt nicht überzeugen konnte.
Die Gestaltung gefällt mir sehr gut. Ich mag die Farben des Covers und die Abbildung sehr gerne. Das Cover passt total gut zum Buch und macht auf jeden Fall neugierig. Der Schreibstil der Autorin ist leider etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist schwer in einen guten entspannten Lesefluss zu kommen, obwohl die Idee des Buches echt grandios ist. Leider habe ich schlussendlich den Eindruck, dass die Umsetzung der Idee nicht so geglückt ist. Die Geschichte ist an einigen Stellen etwas undurchsichtig und oftmals versteht man den Zusammenhang nicht so ganz. Der Aufbau und einige Szenen sind etwas verwirrend. Irgendwie ist es der Autorin nicht geglückt ihre Ideen in ein ganzes stimmiges Buch zu packen. Das finde ich sehr schade, da die Ideen ansonsten wirklich toll sind. Das Setting ist echt einzigartig uns die Figuren sind weit von 0815 entfernt. Besonders gut gefiel mir der große märchenhafte Anteil an dem Buch. Es liest sich wie eine uralte Sage von Feen und Drunen. Einzigartig! Wenn man sich etwas mehr auf die Geschichte, den Schreibstil und die manchmal verwirrend Stellen eingelassen hat, kann man viele schöne Stunden mit dem Buch genießen.
Die junge Onora lebt im Clan ihres Vaters und wird dort sehr gut bewacht. Seit ihre Mutter vor 10 Jahren in den Wald verschwunden ist und Onora ihr folgen wollte, hat ihr Vater Angst auch sie zu verlieren. Irgendwann hat sie genug von ihrem goldenen Käfig und macht sich auf den Weg in den Wald in dem die Drunen wohnen. Dort hofft sie Antworten auf das Verschwinden ihrer Mutter zu finden. Der blutrünstige Held Hecser wird kurzerhand als ihr Beschützer abgestellt und hat alle Hände voll zu tun um seinen Schützling vor Gefahren fern zu halten. Was hat es aber mit der geheimnisvollen Tür zu tun, von der Onora träumt? Zusammen machen sie sich auf um das Geheimnis zu lüften. Bereits das Cover und das versteckte Cover unter dem Schutzumschlag haben mich sehr beeindruckt. Diese sind wirklich wunderschön gestaltet. Die Autorin hat mich bereits nach den ersten Seiten dermaßen gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Mit ihrem bildhaften Schreibstil fühlt man sich mittendrin in der Handlung. Der Ausflug in die Welt der Drunen hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich bin sehr gespannt auf eine Fortsetzung.
Wow, dieses Ende… Krass… Also erstmal hat es ziemlich lang gedauert, bis ich wirklich gefesselt war von der Geschichte, denn Onora hat mich tierisch aufgeregt mit ihrer Naivität, auch wenn sie es halt nicht anders kannte. Ich war dementsprechend sehr froh, dass mit Hecser eine weitere Stimme dazukam, die das ganze auflockerte. Das Ganze zieht sich dementsprechend auch sehr, gerade als es in dieses vermaledeite Labyrinth geht und diese nervigen Türen auf einmal nicht mehr da waren, wo sie sein sollten. Und dann waren da noch diese verfluchten Drunen mit den gelben Augen, die nicht mehr alle Blätter in der Krone hatten. Zwischendrin also immer wieder sehr nervenaufreibend und spannend, bis dann wieder ein kleiner Leerlauf folgt. Zum Ende hin hat es mich dann endlich gepackt, denn die schlichte Lovestory gefällt mir hier tatsächlich am besten! Kein Geschnulze, Geschnörkel oder rosa, pink, blassviolettes Gedöns. Hier geht es einzig nach Gefühl, ohne es so wirklich zum Ausdruck zu bringen. Geil! Wirklich richtig gut geschrieben! Und dann dieses Ende! Hammer! Aber auch irgendwie traurig… Kommt da noch mehr, ist hier die Frage… Wie schon gesagt, hat sich das ganze sehr gezogen, aber trotzdem war es super und ich habe Spaß gehabt. Vor allem mit Hecser, der wirklich mal ein richtiger cooler Charakter ist. Gerne mehr von ihm. Und auch mehr von der Geschichte, denn nach dem Ende brauch ich da mehr *haha
Ein Märchen nach meinem Geschmack Das war Mal eine tolle Geschichte. Eigentlich war ich nie so ganz der Märchenfan, aber dieses war echt toll und hat mich überrascht. Vielleicht lag es auch daran, dass die Märchenvorlage zu dieser Geschichte, mein liebstes Märchen als Kind war. Ich habe die Spannung und gleichzeitig die Magie gespürt ,die diese Geschichte umgibt und fieberte mit den Protas mit und ihren Abenteuern entgegen. Mir gefiel sehr gut,was die Autorin aus ihrer Idee gemacht hat. Vor allem, dass verschiedene Völker und Gestalten vorkamen gefiel mir sehr gut und brachte einiges an Abwechslung mit. Den Schreibstil mochte ich und ich werde dieser Autorin auf jeden Fall mehr Beachtung schenken, denn sie bringt nicht nur Spannung und eine gute Idee gut rüber,sondern lässt einen auch sämtliche Emotionen mitempfinden. Die Protas waren mir sympatisch, auch wenn Onora erst etwas unsicher wirkte. Das legte sich aber im Laufe der Geschichte. Hecser dagegen haftete etwas dunkles und Geheimnisvolles an, was mich irgendwie faszinierte, auch wenn ich erst für mich rausfinden musste, ob ich ihm trauen kann. Aber im Grunde ist er das passende Gegenstück zu Onora. Die sich aufbauende Beziehung der beiden,spielte zwar eine grosse Rolle, nahm aber nicht zu viel Platz ein. Ja, es gab auch Protas die ich nicht mochte, das gehört wohl zu so einer Geschichte dazu und meiner Meinung nach,hat jeder das verdiente bekommen. Ich kann diese Geschichte voller Spannung und Gefühl absolut jedem Märchenfan empfehlen. Denn sie vereint nicht nur verschiedene Völker ,sondern auch Emotionen, Spannung, Licht und Dunkelheit und hat mich so gepackt und teils überrascht, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Für mich war es ein echtes Erlebnis.
Als die schüchterne Onora vor ihrem Clan flieht und sich den weisen Drunen anschließt, hofft sie, endlich einen Ort zu finden, an den sie gehört. Doch als ihr auch dort nur Misstrauen entgegenschlägt und sie plötzlich von einer Birkenholztür träumt, beginnt sie, den Mysterien des Ortes auf den Grund zu gehen. Mit dabei ist der düstere Hecser, der zu ihrem Beschützer ernannt wurde. Und auch wenn er gefährlich ist, entwickelt Onora bald Gefühle für ihn. Als ich begonnen habe, dieses Buch zu lesen, hat es mir anfangs wirklich gut gefallen. Man fühlt sich, als sei man in ein Märchen voller wunderschöner Ideen gefallen. Die Welt, in die uns die Autorin entführt, ist keltisch inspiriert, was mir persönlich sehr gut gefallen hat und was mich auch dazu gebracht hat, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist bildgewaltig, altertümlich anmutend und poetisch. An manchen Stellen wirkte er zwar noch etwas unpoliert, allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich hier um ein Debüt handelt. Ich habe den Schreibstil jedenfalls als sehr vielversprechend empfunden. Die Autorin spielt in ihrem Buch mit vielen Tropes und Klischees und leider liegt hier auch mein größter Kritikpunkt, denn ganz vieles ist dabei enorm problematisch und nicht gut aufgearbeitet. Dass es im Buch einen wirklichen Bad Boy geben würde, war mir bewusst und ich war auch bereit, hier meine persönliche Abneigung dagegen beiseitezuschieben. Fairerweise muss man sagen, dass die Autorin diesem Trope auch definitiv gerecht geworden ist. Hecser ist ein gefährlicher Mann, der nicht nur so tut als sei er es. Natürlich gibt es hier auch wie so oft eine traurige Hintergrundgeschichte, aber hinter seinem Verhalten steckt tatsächlich noch mehr als das. Leider muss ich gestehen, dass ich absolut kein Knistern zwischen ihm und Onora spüren konnte. Die Liebesgeschichte fühlte sich an, als sei sie irgendwie angetackert worden. Grundsätzlich sind die Charaktere moralisch sehr grau, was ich normalerweise sehr in Geschichten schätze, allerdings fühlen sich viele der entsprechenden Konflikte sehr gewollt und konstruiert an. In einigen Situationen etwa könnten die Protagonisten vergleichsweise einfach die „richtige“ Handlung ausführen, entscheiden sich aber dagegen, was für mich sowieso schon nicht mehr ins graue Spektrum fällt, in anderen Situationen kommt ein Konflikt auf, der nichts für die Geschichte tut, außer die Charaktere in eine konstruierte Situation zu bringen, in der eine spezifische, normalerweise moralisch schlechte Handlung plötzlich in Ordnung ist. Bis zu einem gewissen Punkt haben mich diese Kritikpunkte zwar etwas genervt, allerdings haben die schöne Geschichte und die interessant gestaltete Welt für mich vieles wettgemacht. Bis zu dem Punkt, an dem es eine Vergewaltigung gab, an deren Ende die Frau zu dem Schluss kam, dass sie ihren Vergewaltiger liebt. Onora wird scheinbar von einem Geist befallen, welcher nur jungfräuliche Frauen befällt und sie tötet. Die Tatsache, dass es sich hierbei nur um Jungfrauen handelt, ist für die Geschichte ziemlich irrelevant. Ohne darüber nachzudenken, ob es noch andere Möglichkeiten gibt, oder ob es wirklich eben dieser Geist ist, der für ihren Zustand verantwortlich ist, vergewaltigt Hecser sie. Dies rettet sie zwar, hinterlässt aber einen ziemlich unschönen Beigeschmack. Zumal Onora in der gleichen Szene im Anschluss klar wird, dass sie ihn liebt und Hecser in einer späteren Unterhaltung sogar möchte, dass sie sich dafür bei ihm bedankt. Das Ende fühlte sich dann im Vergleich zum Rest des Buches eher schnell abgehandelt an und es passierte ziemlich vieles off-screen, was einem später nur nebenbei erzählt wurde. Für mich war dies etwas befremdlich und hat auch dazu geführt, dass mein Spaß am Lesen für den Rest des Buches nicht wieder geweckt wurde. Fazit: Auch wenn dieses Buch einen starken Anfang und eine märchenhaft anmutende Geschichte hat, gab es zu viele problematische Aspekte, die mir leider den Spaß verdorben haben. Spezifisch, dass hier eine Vergewaltigung zumindest teilweise als etwas Gutes dargestellt wird, ist für mich einfach nicht in Ordnung.








































