Die Ordensburg des Wüstenplaneten: Roman (Der Wüstenplanet - neu übersetzt 6)

Die Ordensburg des Wüstenplaneten: Roman (Der Wüstenplanet - neu übersetzt 6)

Ebook
3.577

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
628
Price
12.99 €

Posts

8
All
5

Interessant Odrade als Mother Superior zu sehen. Viele interessante Einblicke- aber letztendlich ein Hinarbeiten auf einen Aufbruch, der im Folgeband gewartet hätte.

2

Der sechste und letzte von Frank Herbert selbst fertiggestellte Teil der "Dune" Saga plätschert leider nur so vor sich hin. Angehäuft mit bedeutungsschwangeren Dialogen und fast schon omnipräsenter Spannung stellt sich mir tatsächlich die Frage, ob Herbert die letzten zwei Bücher der Reihe nur um ihrer selbst Willen geschrieben hat. Pseudo philosophische Tiefe, die den Leser zwar neugierig macht, aber am Ende nirgendwo hin zu führen scheint und mich am Ende ratlos zurücklässt.

3.5

Gutes Finale mit viel Hintergrund

Die ersten drei Bücher aus der Wüstenplanet Reihe haben sich bewiesen durch klare Handlungen. In den darauffolgenden und demnach am stärksten im 6. und letzten Teil von Frank Herbert, wurde die Geschichte wesentlich komplexer und ich fande es im vergleich zu den ersten 3 Büchern etwas viel „Rumgerede“. Sehr viel Hintergrundwissen und Gedanken. Trotzdem ein gutes Buch und ein Abschluss über den man sich austauschen kann :)

Frank Herberts "Die Ordensburg des Wüstenplaneten" ist ein Buch, das sich wie ein wuchtiges Finale anfühlt und gleichzeitig ein unfertiger Auftakt bleibt. Der letzte von Herbert selbst vollendete Roman der Dune-Serie ist eine vielschichtige Meditation über Macht, Wandel und die tiefen Abgründe menschlicher Ambitionen. Für Fans der Serie ist es ein unvermeidlicher Höhepunkt – ein Werk, das einerseits die Essenz von Herberts Universum verdichtet, andererseits aber in seiner Erzählung so eigenwillig bleibt, dass es bis heute polarisiert. Das zentrale Thema ist die Transformation: planetarisch, gesellschaftlich und individuell. Während die Bene Gesserit versuchen, den Planeten Ordensburg in eine neue Heimat für Sandwürmer und das kostbare Spice zu verwandeln, entfaltet sich parallel der Machtkampf mit den brutalen Ehrenwürdigen Müttern, die aus der Zerstreuung zurückkehren, um die Galaxis mit Gewalt zu dominieren. Herbert schiebt dabei klassische Action weitgehend beiseite und konzentriert sich auf eine fein ziselierte Darstellung ideologischer Konflikte, verkörpert durch eine Vielzahl faszinierender Figuren. Im Zentrum steht Darwi Odrade, die Mutter Oberin, eine strategisch brillante, aber zutiefst menschliche Anführerin, die den Zwiespalt zwischen Anpassung und Treue zu alten Idealen verkörpert. Ihre Gedankenwelt – geprägt von philosophischer Tiefe und persönlichem Zweifel – macht sie zu einer der eindrucksvollsten Protagonistinnen der gesamten Serie. Doch Herbert wäre nicht Herbert, wenn er seine Leser mit einfachen Antworten abspeisen würde. Vielmehr fordert er sie heraus, die dichte Textur seiner Welt zu entschlüsseln: Die Bene Gesserit und die Ehrwürdigen Mütter stehen einander gegenüber wie Spiegelbilder von Kontrolle und Chaos, Rationalität und Leidenschaft. Die subtilen Intrigen und die klugen Monologe über Macht, Religion und die Natur der Menschheit sind ein intellektuelles Fest. Gleichzeitig ist Herbert ein Autor, der mit solchen Themen jongliert, ohne sich um den Komfort seiner Leser zu scheren. So gerät der erste Teil des Buches stellenweise zu einer Geduldsprobe, während sich philosophische Dialoge und karge Handlungsstränge zu einem schwer zugänglichen Konstrukt verweben. Erst gegen Ende entfaltet sich die erzählerische Wucht, die die Serie so unvergesslich macht. Der abschließende Cliffhanger ist brillant – und quälend. Herbert öffnet Türen zu einer dritten Trilogie, die durch seinen Tod nie geschrieben wurde. Ein unerfülltes Versprechen, das bis heute schmerzt. Herberts Sprache bleibt kraftvoll und prägnant, doch das Werk trägt auch die Last seiner Zeit. Einige Szenen, wie die Aktivierung der Erinnerungen des Baschar Miles Teg, stoßen auf ethische wie moralische Bedenken. Herberts Darstellung von Geschlechterrollen, so komplex sie auch ist, schwankt zwischen feministischer Stärke und fragwürdigen Stereotypen. Man spürt, wie der Autor über die Natur der Macht grübelt, sich dabei jedoch gelegentlich in seiner eigenen Ideologie verheddert. Dass die Einführung jüdischer Figuren und Themen in diesem futuristischen Kontext ebenso interessant wie kontrovers wirkt, zeigt, wie sehr Herbert bereit war, Grenzen zu verschieben und gleichzeitig mit seinem kulturellen Erbe zu ringen. Am Ende ist "Die Ordensburg des Wüstenplaneten" ein zutiefst ambitioniertes Werk, das den Leser fordert wie selten ein Science-Fiction-Roman. Es ist ein würdiger Abschluss einer der größten Epen des Genres – und zugleich ein unvollendeter. Herbert schafft es, seine Leser mit brillanten Gedanken und mächtigen Figuren zu fesseln, lässt sie aber auch in der Ungewissheit zurück. Wer bis hierhin durch die Wüsten von Arrakis gereist ist, wird die Reise nicht bereuen, doch man wird sich unweigerlich nach einer Auflösung sehnen, die dieses Universum vielleicht nie finden wird.

3

Irgendwie vermochte dieser Band nicht, mich wirklich in seinen Bann zu ziehen. Dafür faszinieren mich die Bene Gesserit doch so. Aber irgendwie blieb für mich die Handlung immer sehr oberflächlich und es fehlte mir an der Tiefgründigkeit der anderen Bücher. Vielleicht war es auch einfach nicht der richtige Zeitpunkt für dieses Buch. Weiterlesen werde ich auf jeden Fall, das steht natürlich ausser Frage.

1.5

Wie schon beim Vorgänger Titel DIE KETZER DES WÜSTENPLANETEN, schafft man es auch hier nicht die Story in eine Bahn zu lenken. Vieles wirkt aufgebauscht und neue Ideen kommen nicht mehr dazu.

1.5

Frank Herbert hatte keine Lust mehr...

... und ich keine Lust mehr es zu lesen. Bereits bei den Ketzern des Wüstenplaneten, sprich dem Vorgänger hatte ich den Eindruck, dass Frank Herbert nicht mehr wirklich Spaß an der Fortsetzung seines Epos hatte. Mit dem Tod des Gottkaisers Leto. II Atreides in Band 4 hatte er die Geschichte zu einem guten Ende geführt. Stattdessen quälte er sich mit den Ketzern und jetzt der Ordensburg des Wüstenplaneten und einer Geschichte die keinerlei Seele hat. Viele Ideen werden zweit vermüllt wie der Charakter von Miles Teg. Die Bene Gesserit verlieren ihr mystisches Dasein und verkommen zu einer Truppe von deletanten Verschwörungstheoretikern, deren "Pläne" ab Minute eins zu 100% vorhersagbar sind. On Frank Herbert hier wirklich versucht hat seine Geschichte mit herzblut fortzuführen oder der Verlag ihn in seiner Gier dazu gedrängt hat, kann man nicht beantworten. Fakt ist dieser Roman trägt, wie sein direkter Vorgänger, den Titel des Wüstenplaneten zu unrecht. Es ist traurig zu sehen, was aus so einer Geschichte geworden ist.

Arrakis, der Wüstenplanet, wurde zerstört. Das, was vom alten Imperium noch übrig war, wurde von den Geehrten Müttern vernichtet. Ihrem endgültigen Sieg über die Galaxis steht nur noch eine Kraft im Weg: Die Schwesternschaft der Bene Gesserit, die einst hinter den Kulissen die genetischen Verflechtungen der Herrscherhäuser kontrolliert hat. Darwi Odrade, die Anführerin der Bene Gesserit, will einen neuen Planten zum Wüstenplaneten machen, um dort Sandwürmer anzusiedeln und Gewürz zu ernten. Gleichzeitig schmiedet sie einen Plan, um ihre Gegnerinnen auszuschalten. Dazu braucht sie die Hilfe eines Mannes – eines außergewöhnlichen Kämpfers, der schon Gottkaiser Paul Muad’Dib gedient hat ...

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