Der Kleine Hobbit by Tolkien, J. R. R. published by Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. (2004)

Der Kleine Hobbit by Tolkien, J. R. R. published by Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. (2004)

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Softcover
4.328

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Book Information

Main Genre
N/A
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Format
Softcover
Pages
N/A
Price
N/A

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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N/A
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

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Moderate0%
Variable100%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

3
All
5

"Zunächst wüßte ich gerne ein bißchen mehr über die ganze Angelegenheit. "

Der 50. Beitrag soll einem ganz besonderen Buch gewidmet sein. Dieses Buch hat mich schon als Kind begeistert und mir die Welt zu Der Herr der Ringe eröffnet. Rückblickend fühlt es sich an, als hätte Tolkien mir damals nicht einfach eine Geschichte erzählt, sondern eine Tür gezeigt – eine unscheinbare, runde Hobbittür mit Messingknauf. Dahinter lag nicht nur Mittelerde, sondern die Erkenntnis, dass Fantasie mehr sein kann als Eskapismus. Sie kann Heimat sein. Was Der kleine Hobbit für mich bis heute so außergewöhnlich macht, ist die Art, wie Tolkien Größe und Bescheidenheit miteinander versöhnt. In einer Welt voller Drachen, Zauberer, uralter Geheimnisse und gewaltiger Schicksale steht ausgerechnet Bilbo Beutlin im Mittelpunkt – ein Wesen, das nichts lieber möchte, als in Ruhe zu essen, seine Pfeife zu rauchen und von Abenteuern verschont zu bleiben. Er wird nicht zum Helden, weil er stärker ist als andere. Er wird zum Helden, weil er lernt, trotz seiner Ängste weiterzugehen. Bilbo ist kein Held aus Marmor. Er ist aus derselben Substanz gefertigt wie wir alle: Zweifel, Bequemlichkeit, Neugier und ein Funken Mut, von dessen Existenz man oft erst erfährt, wenn man ihn dringend braucht. Tolkiens Sprache besitzt dabei eine seltene Magie. Sie funkelt nicht wie ein Feuerwerk, sondern wie Licht auf einer alten Goldmünze, die man zufällig im Gras entdeckt. Seine Welt wirkt nicht erfunden, sondern erinnert. Als hätte Mittelerde schon immer existiert und Tolkien hätte sie lediglich kartografiert. Tatsächlich war Der Hobbit Tolkiens erstes veröffentlichtes Werk aus Mittelerde und erschien bereits 1937 – lange bevor die große Reise des Ringes begann. Besonders beeindruckt mich heute, wie viel Weisheit sich zwischen den Zeilen verbirgt. Ich entdecke Themen wie Habgier, Verantwortung, Verlust, Loyalität und die oft unbequeme Wahrheit, dass selbst gewonnene Schätze ihren Preis haben. Tolkien traut seinen Lesenden zu, selbst zu denken. Er präsentiert seine Botschaften nicht im Rampenlicht. Er versteckt sie zwischen den Wurzeln alter Bäume und in den Schatten verlassener Berge. Und dann ist da dieses unverwechselbare Gefühl von Abenteuer. Nicht das laute Abenteuer moderner Fantasy, das ständig nach größer, schneller und spektakulärer strebt. Sondern ein Abenteuer, das nach kalter Nachtluft riecht, nach knisternden Lagerfeuern und nach Landkarten, deren Ränder noch nicht vollständig beschrieben wurden. Beim Lesen spürt man förmlich die Entfernung zwischen dem gemütlichen Sessel im Auenland und den einsamen Höhen des Erebor. Vielleicht ist genau das die größte Stärke dieses Buches: Es erinnert daran, dass die bedeutendsten Reisen oft mit dem Verlassen der eigenen Komfortzone beginnen. Nicht mit einem Paukenschlag. Sondern mit einem vorsichtigen Schritt über die eigene Türschwelle. Der kleine Hobbit ist für mich weit mehr als die Vorgeschichte zu Der Herr der Ringe. Es ist der Ursprung eines Staunens, das nie ganz verschwunden ist. Ein Buch, das mich als Kind verzaubert hat und das mich als Erwachsene auf eine andere, tiefere Weise erreicht. Beim erneuten Lesen entdecke ich immer wieder etwas Neues. Als Kind waren es die Steintrolle, die Zwerge, die Adler, Gollum, Gandalf und der gewaltige Smaug, die mich in ihren Bann zogen. Heute sind es die leisen Zwischentöne. Die Melancholie einer Reise, die jeden verändert. Die Erkenntnis, dass Schätze nicht immer aus Gold bestehen. Und die bittersüße Wahrheit, dass man nach einem großen Abenteuer zwar nach Hause zurückkehrt, aber niemals mehr ganz derselbe Mensch ist. Vielleicht liebe ich Der kleine Hobbit deshalb bis heute so sehr. Weil dieses Buch mich nicht nur in eine andere Welt geführt hat, sondern auch zurück zu einem Teil meiner eigenen Kindheit. Zu jener Zeit, in der Landkarten noch Versprechen waren, Wälder voller Geheimnisse steckten und hinter jeder Tür ein Abenteuer warten konnte. Und wenn ich heute die letzte Seite umblättere, habe ich noch immer das Gefühl, von einer langen Reise zurückzukehren – ein wenig älter, ein wenig klüger und mit dem leisen Verdacht, dass irgendwo hinter dem Horizont noch immer ein Abenteuer auf mich wartet. ♡♡♡ "Der nächste Morgen war ein Mitsommermorgen, so klar und frisch, wie man sich ihn nur wünschen konnte: blauer Himmel und keine einzige Wolke, und die Sonne tanzte auf dem Wasser. Unter vielen guten Wünschen und manchem >Auf Wiedersehen<! ritten sie davon. Ihre Herzen waren bereit für neue Abenteuer, und sie kannten den Weg, dem sie über die Nebelberge in das dahinterliegende Land folgen mußten." ">Was hat Wurzeln, die keiner sieht, ragt höher als Bäume und Wipfelsäume, wächst nie und treibt nicht und reicht doch ins Licht?<" "Aber noch plötzlicher nahte mit unheimlicher Geschwindigkeit eine Finsternis. Eine schwarze Wolke flog über den Himmel. Der Donner eines Wintergewitters rollte mit dem wilden Wind dröhnend heran und zerkrachte am Berg, während ein Blitz seinen Gipfel aufleuchten ließ. Und unter der Gewitterbank schwirrte eine andere Fensternis heran - aber sie kam nicht mit dem Wind. Sie kam als riesige Vogelwolke aus dem Norden, so dicht, daß das Tageslicht zwischen den Schwingen nicht mehr zu sehen war."

"Zunächst wüßte ich gerne ein bißchen mehr über die ganze Angelegenheit. "
5

Ich liebe dieses Buch. Es ist wunderschön zu lesen. Anfangs dachte ich, dass ich das Buch eher nicht so doll mögen würde, da ich annahm, dass es wie der Herr der Ringe geschrieben ist, was ich etwas langatmig fand. Doch der Hobbit hat mich echt überrascht. Ein wunderbares Buch und viel schöner als der Film, obwohl ich die Filme schon seit dem ich klein war komplett geliebt habe.

Ich liebe dieses Buch. Es ist wunderschön zu lesen. Anfangs dachte ich, dass ich das Buch eher nicht so doll mögen würde, da ich annahm, dass es wie der Herr der Ringe geschrieben ist, was ich etwas langatmig fand. Doch der Hobbit hat mich echt überrascht. Ein wunderbares Buch und viel schöner als der Film, obwohl ich die Filme schon seit dem ich klein war komplett geliebt habe.
4.5

So eine zauberhafte Geschichte voller Abendteuer und toller Figuren. Ich habe die Filme schon oft gesehen, und jetzt endlich auch mal das Buch und es hat nicht enttäuscht. Die deutsche Übersetzung ist super, für mich hätte das Buch noch viel länger und die Abendteuer ausführlicher beschrieben werden können, aber alles in allem ein Buch was man schnell lesen kann und möchte.

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