Wunder einer Winternacht: Die Weihnachtsgeschichte
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Für mich die schönste Weihnachtsgeschichte ❤️❤️❤️
Die wahre Geschichte vom Weihnachtsmann 🎅 Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur Waise wird, nimmt das ganze Dorf sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend naht, muss er weiterziehen. Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für "seine Familie" als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei. Der bärbeissige alte Mann hasst Kinder.. Die Geschichte war so warmherzig und wunderschön ❤️🎅😍. Da glaubt man glatt wieder an den Weihnachtsmann 🎅❤️ ganz große Liebe ❤️
Ich dachte wirklich, ich hätte meinen Favoriten unter den Weihnachtsbüchern bereits vorher gefunden - doch ich wurde eines Besseren belehrt. 'Wunder einer Winternacht' von Marko Leino ist in Sachen Gefühl und Sinn der Weihnacht kaum zu übertreffen. Zum Jahresende nochmal ein absolutes Highlight - und das ist keineswegs übertrieben. 🥹 Der kleine Nikolas steht nach einem schweren Schicksalsschlag im Alter von gerade einmal fünf Jahren ganz alleine da. Wie schön, dass es die warmherzige Dorfgemeinschaft des kleinen Fischerörtchens Korvajoki gibt. Obwohl jede Familie selbst von Jahr zu Jahr ums Überleben kämpft, treffen sie gemeinsam eine ungewöhnliche Entscheidung: Nikolas soll jeweils ein Jahr bei einer Familie leben und immer an Weihnachten weiterziehen. Anfangs leidet der Junge sehr unter dieser Situation, doch mit der Zeit helfen ihm die liebevollen Menschen, Vertrauen zu fassen und langsam zu heilen. Als stillen Dank schnitzt Nikolas jedes Jahr kleine Holzgeschenke für die Kinder seiner jeweiligen Gastfamilie - eine liebevolle Geste , die zeigt, wie viel Wärme und Mitgefühl trotz aller Entbehrungen in ihm stecken. Nach einigen Jahren jedoch kommt ein wirtschaftlich besonders schlechtes Jahr - und der einzige, der Nikolas aufnehmen kann, ist der mürrische, eigenbrötlerische Tischler Iisakki. Für ihn ist Nikolas zunächst nichts weiter als eine billige Arbeitskraft. Doch dann geschieht ein kleines Weihnachtswunder. Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn gerade die leisen, überraschenden Momente machen diese Geschichte so unglaublich zauberhaft. Während des Lesens war ich traurig, freudig überrascht, voller Mitgefühl und mehrfach zu Tränen gerührt - ein Wechselbad der Gefühle. Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die sich tief in mein Herz eingebrannt hat. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Den Film habe ich mir im Anschluss ebenfalls angesehen, doch für mein Empfinden fehlt dort einiges. Vor allem konnte das besondere Gefühl des Buches bei Weitem nicht so intensiv transportiert werden.

"Zur Liebe gehört immer auch die Angst vor dem Verlust des Menschen, den man liebt..... Es ist ein natürlicher Teil des Lebens."
Hoch oben im Norden lebt ein kleiner Junge. Nikolas ist sein Name. Ein tragischer Unfall am Weihnachtsabend hat ihn zum Waisenkind gemacht. Die Menschen im Dorf nehmen sich seiner an und schenken dem schüchternen Jungen Wärme und Geborgenheit. Ein Jahr darf Nikolas bei jeder Familie bleiben, doch wenn der Weihnachtsabend naht, nimmt ihn das nächste Haus auf. Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr heimlich Geschenke für all seine "Geschwister". Doch als er zum bösartigen Tischlermeister Iisakki in die Lehre kommt, scheint sein neu gewonnenes Glück unwiederbringlich vorbei. Denn der bärbeißige alte Mann hasst Kinder..... Eine sehr emotionale Geschichte über die Liebe ♥️, das Leben und den Tod/ den Verlust ⚰️seiner Lieben. Man weint, freut sich und hofft mit Nikolas. Geben ist seeliger denn nehmen 🙏. Den wahren Reichtum hat man erlangt wenn man sich daran erfreuen kann anderen eine Freude zu machen 🥰. Wer das Buch mochte, sollte sich die gelungene Verfilmung dazu ansehen! Aber ebenfalls mit Taschentüchern neben sich 😭
Oh boy ... Ich war ja schon darauf vorbereitet, dass es eine emotionale Geschichte wird. Ich meine - kleiner Junge verliert seine Familie, Dorfbewohner raffen alles was sie haben zusammen (und das ist nicht viel, weil arm), um dem kleinen Nikolas ein Zuhause zu geben. Und weil Nikolas so ein herzensguter, dankbarer, kleiner Junge ist, schnitzt er für sie zu Weihnachten Geschenke. Worauf ich nicht vorbereitet war, war DIESES Maß an Emotionen in der Geschichte. Ich habe es über Audible gehört und bin vom Leser, Herrn Deutschmann, ganz angetan. Wenn jemand Geschichten lesen kann, dann er. Und wenn ich "Geschichten" sage, gehe ich gedanklich in die Märchenrichtung. Nur damit ihr eine Vorstellung von der Art und Weise habt, wie er vorliest. Als würde ich in meinem warmen Bett liegen, eingekuschelt unter einer Decke und Herr Deutschmann sitzt in einem Lesesessel und liest mir mit einer alten Brille auf der Nase vor. Zwei Kinder finden ein altes, kleines Kästchen. Der Großvater der Beiden erkennt das Kästchen als etwas, das in einer alten Geschichte vorkam. Oder war es gar keine Geschichte? Der Großvater erzählt seinen beiden Enkeln diese Geschichte und hier steigen wir auch ein. Ich habe selten so oft an Herz gefasst, einen verklärten Blick bekommen und tief geseufzt. Ich hatte selten so oft Tränen in den Augen. Eine der schönsten Weihnachtsgeschichten, die ich je gehört und gelesen habe. Das Buch ist aufgeteilt in genau 24 Kapitel. Das heißt es ist ein ganz wundervoller Adventskalender. Ich empfehle es jedem, vor und nach Weihnachten, als Buch und Hörbuch. Ich liebe es und es war ganz sicher nicht das letzte Mal, dass ich es gelesen und gehört habe. Den Film dazu habe ich noch nicht gesehen und weiß auch noch nicht genau, ob ich das machen möchte. Das Buch klingt und schwingt aktuell noch so stark nach, dass ich mich auf ein weiteres Medium gar nicht einlassen kann, weil ich unfaire Vergleiche zum Buch ziehen würde, fürchte ich. Eine ganz, ganz große Empfehlung von mir.
Eine ganz wunderbare Geschichte
Es war mein letztes Weihnachtsbuch in diesem Weihnachten - und es war das beste, mit Abstand. Auch von allen Büchern aus dem letzten Jahr, gehört es zu den zwei besten, die ich gelesen habe. Eine ruhige, ganz heimlich erzählte Geschichte über Freundschaft, Liebe, Abschied, Veränderung, ja eigentlich über das Leben an sich. Mit ruhigen, nicht aufgeblähten Worten und Sätzen. In kleiner Sprache. Einfach. Aber mit großer Kraft. Dabei geht es nicht nur um die Liebe, um selbstloses Geben, und dass Menschen einander liebhaben und sich umeinander kümmern sollten. Es geht vor allem darum, dass Leben nur dann Leben ist, wenn du auch zulässt, dass du geliebt wirst. Ganz faszinierend und erhellend find ich das. Und am Ende gibt es noch ganz leise etwas Magisches, ein wenig mystischen Zauber. Um alle Lesenden noch einmal daran zu erinnern: "Je mehr die Menschen glauben, desto weniger zweifeln sie." Uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die Weihnachten lieben! Lese-Soundtrack: Weihnachts-Piano-Musik.
Nikolas ist gerade einmal fünf Jahre alt, als er durch einen Unfall seine Eltern und seine nichtmal einjährige Schwester Ada verliert. Um den Waisenjungen versorgen zu können, beschließt seine kleine Dorfgemeinschaft, ihn jeweils ein Jahr in immer wechselnden Familien aufzunehmen und großzuziehen, bis jede der acht Familien ihn einmal beherbergt hat und er schlussendlich 13 Jahre alt ist. Über die Jahre hat er jede Familie liebgewonnen und ihnen zu Weihnachten immer aufweniger geschnitzte kleine Geschenke aus Holz gebracht, für die Kinder im Verborgenen, sodass diese nur raten konnten, wer ihnen alljährlich die Geschenke bringt. Als die letzte Familie ihn über das Jahr gebracht hat, steht wieder im Raum, was mit dem jungen Nikolas passieren soll, denn die Verhältnisse im Dorf sind schlechter geworden, kaum einer mehr hat genügend Geld und Nahrung, um sich selbst, geschweige denn eine weitere Person über die harten Winter zu bringen. Da bietet der allseits gefürchtete und zynische Tischler Iisakki an, ihn für ein Jahr unter seine Fittiche zu nehmen und auszubilden, fernab von seiner geliebten Heimat und seiner riesigen Familie. Das Angebot wird angenommen, und so zieht er schlussendlich zu Iisakki, und erweicht dessen Herz zunehmend, sodass er auch über das Jahr hinaus bei ihm bleiben und lernen darf und sich ein enges, familiäres Band zwischen den beiden knüpft. Doch seine Tradition der Geschenke gibt er auch hier nicht auf, wodurch ein Mythos um Nikolas, oder auch den Weihnachtsmann entsteht. Diesen hält er über Jahre hinweg aufrecht, bis zuerst Iisakki alt wird und auch irgendwann Nikolas. Dem Autor ist hier eine liebevoll gestaltete Geschichte in Form eines Adventskalenders, sprich 24 Türchen / Kapiteln, gelungen, die ich mir des Zaubers wegen auch auf 24 Tage aufgeteilt habe. Eine Geschichte über die Freude des Schenkens, des Gebens und die Wichtigkeit eines festens Umfelds, welches einen in guten und schlechten Zeiten auffängt und einem Halt gibt. Und natürlich über die Entstehung des Weihnachtsmanns, die Magie um diese Figur und den Zauber der Weihnacht. Es geht aber auch um das Loslassen geliebter Menschen und die Furcht davor, neue Bindungen zuzulassen und wie man diese Furcht überwinden kann. Ich fand das Buch ganz toll, und habe es sehr gern gelesen; liebevoll ausgestaltete Charaktere und eine kindliche, wenn auch nicht kitschige oder kindische Art des Geschichten-Erzählens. Nicht übertrieben, sondern genau richtig, um einen in der Vorweihnachtszeit in Stimmung zu bringen.
Die gebundene Ausgabe ist im Wunderlich Verlag erschienen, die Taschenbuchausgabe im Rowohlt Verlag. Beide haben 288 Seiten und es gibt nur noch das Taschenbuch neu zu erhalten. Nachdem die Familie des kleinen Nikolas bei einem Sturm auf dem Meer umkommt, müssen sich die Dorfbewohner überlegen, wie sie den fünfjährigen versorgen. Korvajoki ist ein armes Fischerdorf und niemand kann einen zusätzlichen Esser gebrauchen. Doch dann finden sie eine Lösung. Jede Familie wird Nikolas für ein Jahr aufnehmen. Am Ende jedes Jahres, an Weihnachten, bedankt sich Nikolas bei den Familien, indem er heimlich in der Nacht, selbstgeschnitzte Geschenke für die Kinder vor die Türe legt. Als Nikolas dreizehn ist, geht es dem Dorf sehr schlecht und niemand kann ihn mehr aufnehmen. Eine neue Lösung muss gefunden werden und der böse Iisakki meldet sich zu Wort, vor dem sich jedes Kind im Dorf fürchtet. Er will ihn bei sich aufnehmen und Nikolas bleibt keine andere Wahl als mitzugehen. Ob Iisakki wirklich so böse ist, wie die Kinder in Korvajoki ihn darstellen, oder gar noch schlimmer, wird Nikolas am eigenen Leib erfahren. Doch das, müsst ihr ebenfalls alleine herausfinden. Denn die Geschichte ist damit noch lange nicht zu Ende. Im Buch wie auch im Film sind die Charaktere einfach toll. Wenn man den Film natürlich, wie ich, gleich nach dem Buch schaut, wirken die Charaktere manchmal etwas flach, vor allem Nikolas selbst. Ich hätte ihn mir etwas eindringlicher und intensiver gewünscht, wie er im Buch eben rüberkam. Im Film allerdings, war er für mich nur ein Junge unter vielen. Iisakki wurde im Film recht gut umgesetzt und sein Auftreten hat mir gut gefallen. Im Buch ist er mir sogar ein wenig ans Herz gewachsen, als Nikolas bei ihm wohnte. Vor allem, als man begann mehr über ihn zu erfahren. Der Schreibstil war schön. Das Buch steckt voller Weisheit und Lebenserfahrung, die auch in jedem Kapitel ausgedrückt wird. Die Kapitel sind übrigens, wie in vielen Weihnachtsbüchern, in 24. Adventstürchen unterteilt, sodass man es praktisch über den Dezember hinweg lesen könnte. Ich finde die Idee allerdings nicht so gut, da einfach das Gefühl für das Buch nicht ausgeschöpft werden kann. In diesem Buch kann man sich verlieren und das sollte man auch. Man bekommt während des Lesens ein ganz besonderes Gefühl zu Weihnachten. Leider erlischt ein solches bei mir, sobald ich das Buch zuklappe. Aber trotz allem war es ein ruhiges schönes Buch, dass sich zu lesen gelohnt hat. Was ich am Buch zu kritisieren habe, sind die paar Logikfehler, die ich gefunden habe. Zum Beispiel lässt Nikalos Helma, das Pferd von Iisakki, eine Woche lang alleine. Nun ... soll das Pferd sich etwa selbst füttern? Ich weiß ja nicht, aber es hätte wenigstens erwähnt werden können, wie das Pferd diese kalten Wintertage ohne Futter und all das überlebt. Und dann gab es noch eine Situation, in der ein fünfjähriges Mädchen einen handschriftlich wunderschönen Brief geschrieben hätte. Nun, ich weiß ja nicht, wann die Kinder in Finnland anfangen schreiben zu lernen, aber mit fünf Jahren kann kein Kind eine reine, makellose Handschrift haben, wie es da beschrieben wird. Ansonsten war das Buch aber wirklich gut. Anders als erwartet. Es gab viel mehr zu entdecken, als ich dachte. Es gab eine Stelle, da hätte ich bereits vor dem Lesen erwartet, dass das schon der Schluss sein würde, aber es ging noch etliche Seiten weiter. Wirklich eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte. Es gibt sicher ein paar Momente im Buch, die zu Tränen rühren können. Bei mir leider nicht, ich bin da einfach nicht der Typ dazu. Aber das Buch kann einem schon im Herzen berühren. Der Film ist ein wenig kurz geraten, aber doch recht gelungen. Die Stimmung im Film ist wirklich schön für die Weihnachtszeit. Für mich aber noch lange nicht perfekt. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Buch und ein paar schöne Weihnachtsstunden.
3✨ - Eine sehr schöne und atmosphärische Weihnachtsgeschichte, die sich aufgrund ihrer 24 Kapitel bzw. 'Türchen' hervorragend als Adventskalender geeignet hat. Die Geschichte war durchweg von einer melancholischen, etwas traurigen Stimmung geprägt, und dennoch hatte ich mir mehr Emotionen erhofft...
passendes Weihnachtsmärchen, erinnert an die wahren Werte, geeignet für die ganze Familie
Da ich in Hinsicht auf Weihnachten Lust auf eine dazu passende Geschichte hatte, habe ich mich letztendlich für "Wunder einer Winternacht" von Marko Leino entschieden. Dieses weihnachtliche Buch stellt für mich eine Art Weihnachtsmärchen dar, gesponnen aus der Geschichte vom Nikolaus und dem Glauben an den Weihnachtsmann. Und außerdem, wer von uns wollte nicht schon mal wissen, wie der Weihnachtsmann denn überhaupt zu dem wurde, der er ist?! Der Schreibstil ist äußerst unkompliziert, sodass man mit dem Lesen schnell vorankommt. Das Buch wird zwar oft auch als Adventskalender verwendet, da es sich mit seinen 24 Kapiteln hierfür natürlich besonders gut eignet, diese Variante hat mir aber eher weniger zugesagt. Für mich wäre irgendwie der Reiz verloren gegangen, hätte ich die Geschichte gezwungenermaßen immer wieder abbrechen müssen. Die Story selbst ist sehr seicht und ruhig gehalten, passt aber ziemlich gut zum Gesamten und vor allem zur Winterzeit. Mir hat ab und an ein wenig die Spannung gefehlt, davon lebt diese Geschichte aber nun mal auch nicht. Das Setting war zudem schön gewählt, mal gab es Schnee, dann wieder Eis und sogar einige Polarlichter. Die Geschichte spielt sich übrigens auch noch in einem kleinen, unbekannten, märchenhaften Dorf, tief im Norden ab, was dem Gesamtbild nochmal eine besondere Atmosphäre verleiht. Trotzdem driftet die Erzählung nicht, wie viele andere, ins Kitschige ab, was ich als besonders positiv hervorheben muss. Der Großteil der Charaktere, vor allem Nikolas selbst, zeigt im Lauf der Geschichte stark den Zug der, heute leider oft verloren gegangenen, Menschlichkeit auf. Auch Werte wie Selbstlosigkeit, Gutmütigkeit und auch Freundschaft treten hier stark in den Vordergrund. Dass diese Geschichte an die wahren, oft vergessenen, Werte von Weihnachten erinnert, hat mir besonders gut gefallen. So verbirgt sich auch die eine oder andere Botschaft hinter der Erzählung. "Aber warum bringt er uns überhaupt Geschenke?" "Weil der Weihnachtsmann möchte, dass wir uns über das freuen, was wir geschenkt bekommen, und so lernen, wie wichtig es ist, geben zu können. Wenn man einem anderen etwas gibt, bekommt man etwas viel Größeres zurück." Immer wieder gab es Textstellen, die mich zum Überlegen angeregt haben und besonders dieser Teil, hat mir wirklich gut gefallen: Vielleicht ist im Leben nicht alles schwarz oder weiß. Vielleicht gibt es keine eindeutig glücklichen oder unglücklichen Ereignisse. Vielleicht geht beides immer Hand in Hand. Wie ein Unglück Gutes hervorbringen kann, so kann auch Glück Schwierigkeiten in sich bergen. Vielleicht sollte man die Wechselfälle des Lebens erst nach einer gewissen Zeit betrachten, aus der Distanz. Vielleicht kann man sie erst dann als Ganzes sehen, und vielleicht kann man erst dann abwägen, ob ein Ereignis letzten Endes mehr Gutes oder mehr Schlechtes hervorgebracht hat - oder womöglich beides im gleichen Maß?! Lediglich das Ende war für mich nicht so ganz zufriedenstellend, mir hat hier das gewisse Etwas gefehlt oder zumindest noch ein wenig mehr Informationen. Vielleicht soll der Großteil hiervon aber auch dem eigenen Geist überlassen werden?! Jedenfalls eignet sich diese Erzählung für die ganze Familie und passt hervorragend in die kältere Jahreszeit. "Man braucht kein echter Weihnachtsfan zu sein, um diese Geschichte zu lesen, man muss nicht einmal an den Weihnachtsmann glauben. Dieses Buch ist all jenen gewidmet, die an 365 Tagen im Jahr an Nächstenliebe und Uneigennützigkeit glauben."
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Für mich die schönste Weihnachtsgeschichte ❤️❤️❤️
Die wahre Geschichte vom Weihnachtsmann 🎅 Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur Waise wird, nimmt das ganze Dorf sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend naht, muss er weiterziehen. Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für "seine Familie" als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei. Der bärbeissige alte Mann hasst Kinder.. Die Geschichte war so warmherzig und wunderschön ❤️🎅😍. Da glaubt man glatt wieder an den Weihnachtsmann 🎅❤️ ganz große Liebe ❤️
Ich dachte wirklich, ich hätte meinen Favoriten unter den Weihnachtsbüchern bereits vorher gefunden - doch ich wurde eines Besseren belehrt. 'Wunder einer Winternacht' von Marko Leino ist in Sachen Gefühl und Sinn der Weihnacht kaum zu übertreffen. Zum Jahresende nochmal ein absolutes Highlight - und das ist keineswegs übertrieben. 🥹 Der kleine Nikolas steht nach einem schweren Schicksalsschlag im Alter von gerade einmal fünf Jahren ganz alleine da. Wie schön, dass es die warmherzige Dorfgemeinschaft des kleinen Fischerörtchens Korvajoki gibt. Obwohl jede Familie selbst von Jahr zu Jahr ums Überleben kämpft, treffen sie gemeinsam eine ungewöhnliche Entscheidung: Nikolas soll jeweils ein Jahr bei einer Familie leben und immer an Weihnachten weiterziehen. Anfangs leidet der Junge sehr unter dieser Situation, doch mit der Zeit helfen ihm die liebevollen Menschen, Vertrauen zu fassen und langsam zu heilen. Als stillen Dank schnitzt Nikolas jedes Jahr kleine Holzgeschenke für die Kinder seiner jeweiligen Gastfamilie - eine liebevolle Geste , die zeigt, wie viel Wärme und Mitgefühl trotz aller Entbehrungen in ihm stecken. Nach einigen Jahren jedoch kommt ein wirtschaftlich besonders schlechtes Jahr - und der einzige, der Nikolas aufnehmen kann, ist der mürrische, eigenbrötlerische Tischler Iisakki. Für ihn ist Nikolas zunächst nichts weiter als eine billige Arbeitskraft. Doch dann geschieht ein kleines Weihnachtswunder. Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn gerade die leisen, überraschenden Momente machen diese Geschichte so unglaublich zauberhaft. Während des Lesens war ich traurig, freudig überrascht, voller Mitgefühl und mehrfach zu Tränen gerührt - ein Wechselbad der Gefühle. Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die sich tief in mein Herz eingebrannt hat. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Den Film habe ich mir im Anschluss ebenfalls angesehen, doch für mein Empfinden fehlt dort einiges. Vor allem konnte das besondere Gefühl des Buches bei Weitem nicht so intensiv transportiert werden.

"Zur Liebe gehört immer auch die Angst vor dem Verlust des Menschen, den man liebt..... Es ist ein natürlicher Teil des Lebens."
Hoch oben im Norden lebt ein kleiner Junge. Nikolas ist sein Name. Ein tragischer Unfall am Weihnachtsabend hat ihn zum Waisenkind gemacht. Die Menschen im Dorf nehmen sich seiner an und schenken dem schüchternen Jungen Wärme und Geborgenheit. Ein Jahr darf Nikolas bei jeder Familie bleiben, doch wenn der Weihnachtsabend naht, nimmt ihn das nächste Haus auf. Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr heimlich Geschenke für all seine "Geschwister". Doch als er zum bösartigen Tischlermeister Iisakki in die Lehre kommt, scheint sein neu gewonnenes Glück unwiederbringlich vorbei. Denn der bärbeißige alte Mann hasst Kinder..... Eine sehr emotionale Geschichte über die Liebe ♥️, das Leben und den Tod/ den Verlust ⚰️seiner Lieben. Man weint, freut sich und hofft mit Nikolas. Geben ist seeliger denn nehmen 🙏. Den wahren Reichtum hat man erlangt wenn man sich daran erfreuen kann anderen eine Freude zu machen 🥰. Wer das Buch mochte, sollte sich die gelungene Verfilmung dazu ansehen! Aber ebenfalls mit Taschentüchern neben sich 😭
Oh boy ... Ich war ja schon darauf vorbereitet, dass es eine emotionale Geschichte wird. Ich meine - kleiner Junge verliert seine Familie, Dorfbewohner raffen alles was sie haben zusammen (und das ist nicht viel, weil arm), um dem kleinen Nikolas ein Zuhause zu geben. Und weil Nikolas so ein herzensguter, dankbarer, kleiner Junge ist, schnitzt er für sie zu Weihnachten Geschenke. Worauf ich nicht vorbereitet war, war DIESES Maß an Emotionen in der Geschichte. Ich habe es über Audible gehört und bin vom Leser, Herrn Deutschmann, ganz angetan. Wenn jemand Geschichten lesen kann, dann er. Und wenn ich "Geschichten" sage, gehe ich gedanklich in die Märchenrichtung. Nur damit ihr eine Vorstellung von der Art und Weise habt, wie er vorliest. Als würde ich in meinem warmen Bett liegen, eingekuschelt unter einer Decke und Herr Deutschmann sitzt in einem Lesesessel und liest mir mit einer alten Brille auf der Nase vor. Zwei Kinder finden ein altes, kleines Kästchen. Der Großvater der Beiden erkennt das Kästchen als etwas, das in einer alten Geschichte vorkam. Oder war es gar keine Geschichte? Der Großvater erzählt seinen beiden Enkeln diese Geschichte und hier steigen wir auch ein. Ich habe selten so oft an Herz gefasst, einen verklärten Blick bekommen und tief geseufzt. Ich hatte selten so oft Tränen in den Augen. Eine der schönsten Weihnachtsgeschichten, die ich je gehört und gelesen habe. Das Buch ist aufgeteilt in genau 24 Kapitel. Das heißt es ist ein ganz wundervoller Adventskalender. Ich empfehle es jedem, vor und nach Weihnachten, als Buch und Hörbuch. Ich liebe es und es war ganz sicher nicht das letzte Mal, dass ich es gelesen und gehört habe. Den Film dazu habe ich noch nicht gesehen und weiß auch noch nicht genau, ob ich das machen möchte. Das Buch klingt und schwingt aktuell noch so stark nach, dass ich mich auf ein weiteres Medium gar nicht einlassen kann, weil ich unfaire Vergleiche zum Buch ziehen würde, fürchte ich. Eine ganz, ganz große Empfehlung von mir.
Eine ganz wunderbare Geschichte
Es war mein letztes Weihnachtsbuch in diesem Weihnachten - und es war das beste, mit Abstand. Auch von allen Büchern aus dem letzten Jahr, gehört es zu den zwei besten, die ich gelesen habe. Eine ruhige, ganz heimlich erzählte Geschichte über Freundschaft, Liebe, Abschied, Veränderung, ja eigentlich über das Leben an sich. Mit ruhigen, nicht aufgeblähten Worten und Sätzen. In kleiner Sprache. Einfach. Aber mit großer Kraft. Dabei geht es nicht nur um die Liebe, um selbstloses Geben, und dass Menschen einander liebhaben und sich umeinander kümmern sollten. Es geht vor allem darum, dass Leben nur dann Leben ist, wenn du auch zulässt, dass du geliebt wirst. Ganz faszinierend und erhellend find ich das. Und am Ende gibt es noch ganz leise etwas Magisches, ein wenig mystischen Zauber. Um alle Lesenden noch einmal daran zu erinnern: "Je mehr die Menschen glauben, desto weniger zweifeln sie." Uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die Weihnachten lieben! Lese-Soundtrack: Weihnachts-Piano-Musik.
Nikolas ist gerade einmal fünf Jahre alt, als er durch einen Unfall seine Eltern und seine nichtmal einjährige Schwester Ada verliert. Um den Waisenjungen versorgen zu können, beschließt seine kleine Dorfgemeinschaft, ihn jeweils ein Jahr in immer wechselnden Familien aufzunehmen und großzuziehen, bis jede der acht Familien ihn einmal beherbergt hat und er schlussendlich 13 Jahre alt ist. Über die Jahre hat er jede Familie liebgewonnen und ihnen zu Weihnachten immer aufweniger geschnitzte kleine Geschenke aus Holz gebracht, für die Kinder im Verborgenen, sodass diese nur raten konnten, wer ihnen alljährlich die Geschenke bringt. Als die letzte Familie ihn über das Jahr gebracht hat, steht wieder im Raum, was mit dem jungen Nikolas passieren soll, denn die Verhältnisse im Dorf sind schlechter geworden, kaum einer mehr hat genügend Geld und Nahrung, um sich selbst, geschweige denn eine weitere Person über die harten Winter zu bringen. Da bietet der allseits gefürchtete und zynische Tischler Iisakki an, ihn für ein Jahr unter seine Fittiche zu nehmen und auszubilden, fernab von seiner geliebten Heimat und seiner riesigen Familie. Das Angebot wird angenommen, und so zieht er schlussendlich zu Iisakki, und erweicht dessen Herz zunehmend, sodass er auch über das Jahr hinaus bei ihm bleiben und lernen darf und sich ein enges, familiäres Band zwischen den beiden knüpft. Doch seine Tradition der Geschenke gibt er auch hier nicht auf, wodurch ein Mythos um Nikolas, oder auch den Weihnachtsmann entsteht. Diesen hält er über Jahre hinweg aufrecht, bis zuerst Iisakki alt wird und auch irgendwann Nikolas. Dem Autor ist hier eine liebevoll gestaltete Geschichte in Form eines Adventskalenders, sprich 24 Türchen / Kapiteln, gelungen, die ich mir des Zaubers wegen auch auf 24 Tage aufgeteilt habe. Eine Geschichte über die Freude des Schenkens, des Gebens und die Wichtigkeit eines festens Umfelds, welches einen in guten und schlechten Zeiten auffängt und einem Halt gibt. Und natürlich über die Entstehung des Weihnachtsmanns, die Magie um diese Figur und den Zauber der Weihnacht. Es geht aber auch um das Loslassen geliebter Menschen und die Furcht davor, neue Bindungen zuzulassen und wie man diese Furcht überwinden kann. Ich fand das Buch ganz toll, und habe es sehr gern gelesen; liebevoll ausgestaltete Charaktere und eine kindliche, wenn auch nicht kitschige oder kindische Art des Geschichten-Erzählens. Nicht übertrieben, sondern genau richtig, um einen in der Vorweihnachtszeit in Stimmung zu bringen.
Die gebundene Ausgabe ist im Wunderlich Verlag erschienen, die Taschenbuchausgabe im Rowohlt Verlag. Beide haben 288 Seiten und es gibt nur noch das Taschenbuch neu zu erhalten. Nachdem die Familie des kleinen Nikolas bei einem Sturm auf dem Meer umkommt, müssen sich die Dorfbewohner überlegen, wie sie den fünfjährigen versorgen. Korvajoki ist ein armes Fischerdorf und niemand kann einen zusätzlichen Esser gebrauchen. Doch dann finden sie eine Lösung. Jede Familie wird Nikolas für ein Jahr aufnehmen. Am Ende jedes Jahres, an Weihnachten, bedankt sich Nikolas bei den Familien, indem er heimlich in der Nacht, selbstgeschnitzte Geschenke für die Kinder vor die Türe legt. Als Nikolas dreizehn ist, geht es dem Dorf sehr schlecht und niemand kann ihn mehr aufnehmen. Eine neue Lösung muss gefunden werden und der böse Iisakki meldet sich zu Wort, vor dem sich jedes Kind im Dorf fürchtet. Er will ihn bei sich aufnehmen und Nikolas bleibt keine andere Wahl als mitzugehen. Ob Iisakki wirklich so böse ist, wie die Kinder in Korvajoki ihn darstellen, oder gar noch schlimmer, wird Nikolas am eigenen Leib erfahren. Doch das, müsst ihr ebenfalls alleine herausfinden. Denn die Geschichte ist damit noch lange nicht zu Ende. Im Buch wie auch im Film sind die Charaktere einfach toll. Wenn man den Film natürlich, wie ich, gleich nach dem Buch schaut, wirken die Charaktere manchmal etwas flach, vor allem Nikolas selbst. Ich hätte ihn mir etwas eindringlicher und intensiver gewünscht, wie er im Buch eben rüberkam. Im Film allerdings, war er für mich nur ein Junge unter vielen. Iisakki wurde im Film recht gut umgesetzt und sein Auftreten hat mir gut gefallen. Im Buch ist er mir sogar ein wenig ans Herz gewachsen, als Nikolas bei ihm wohnte. Vor allem, als man begann mehr über ihn zu erfahren. Der Schreibstil war schön. Das Buch steckt voller Weisheit und Lebenserfahrung, die auch in jedem Kapitel ausgedrückt wird. Die Kapitel sind übrigens, wie in vielen Weihnachtsbüchern, in 24. Adventstürchen unterteilt, sodass man es praktisch über den Dezember hinweg lesen könnte. Ich finde die Idee allerdings nicht so gut, da einfach das Gefühl für das Buch nicht ausgeschöpft werden kann. In diesem Buch kann man sich verlieren und das sollte man auch. Man bekommt während des Lesens ein ganz besonderes Gefühl zu Weihnachten. Leider erlischt ein solches bei mir, sobald ich das Buch zuklappe. Aber trotz allem war es ein ruhiges schönes Buch, dass sich zu lesen gelohnt hat. Was ich am Buch zu kritisieren habe, sind die paar Logikfehler, die ich gefunden habe. Zum Beispiel lässt Nikalos Helma, das Pferd von Iisakki, eine Woche lang alleine. Nun ... soll das Pferd sich etwa selbst füttern? Ich weiß ja nicht, aber es hätte wenigstens erwähnt werden können, wie das Pferd diese kalten Wintertage ohne Futter und all das überlebt. Und dann gab es noch eine Situation, in der ein fünfjähriges Mädchen einen handschriftlich wunderschönen Brief geschrieben hätte. Nun, ich weiß ja nicht, wann die Kinder in Finnland anfangen schreiben zu lernen, aber mit fünf Jahren kann kein Kind eine reine, makellose Handschrift haben, wie es da beschrieben wird. Ansonsten war das Buch aber wirklich gut. Anders als erwartet. Es gab viel mehr zu entdecken, als ich dachte. Es gab eine Stelle, da hätte ich bereits vor dem Lesen erwartet, dass das schon der Schluss sein würde, aber es ging noch etliche Seiten weiter. Wirklich eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte. Es gibt sicher ein paar Momente im Buch, die zu Tränen rühren können. Bei mir leider nicht, ich bin da einfach nicht der Typ dazu. Aber das Buch kann einem schon im Herzen berühren. Der Film ist ein wenig kurz geraten, aber doch recht gelungen. Die Stimmung im Film ist wirklich schön für die Weihnachtszeit. Für mich aber noch lange nicht perfekt. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Buch und ein paar schöne Weihnachtsstunden.
3✨ - Eine sehr schöne und atmosphärische Weihnachtsgeschichte, die sich aufgrund ihrer 24 Kapitel bzw. 'Türchen' hervorragend als Adventskalender geeignet hat. Die Geschichte war durchweg von einer melancholischen, etwas traurigen Stimmung geprägt, und dennoch hatte ich mir mehr Emotionen erhofft...
passendes Weihnachtsmärchen, erinnert an die wahren Werte, geeignet für die ganze Familie
Da ich in Hinsicht auf Weihnachten Lust auf eine dazu passende Geschichte hatte, habe ich mich letztendlich für "Wunder einer Winternacht" von Marko Leino entschieden. Dieses weihnachtliche Buch stellt für mich eine Art Weihnachtsmärchen dar, gesponnen aus der Geschichte vom Nikolaus und dem Glauben an den Weihnachtsmann. Und außerdem, wer von uns wollte nicht schon mal wissen, wie der Weihnachtsmann denn überhaupt zu dem wurde, der er ist?! Der Schreibstil ist äußerst unkompliziert, sodass man mit dem Lesen schnell vorankommt. Das Buch wird zwar oft auch als Adventskalender verwendet, da es sich mit seinen 24 Kapiteln hierfür natürlich besonders gut eignet, diese Variante hat mir aber eher weniger zugesagt. Für mich wäre irgendwie der Reiz verloren gegangen, hätte ich die Geschichte gezwungenermaßen immer wieder abbrechen müssen. Die Story selbst ist sehr seicht und ruhig gehalten, passt aber ziemlich gut zum Gesamten und vor allem zur Winterzeit. Mir hat ab und an ein wenig die Spannung gefehlt, davon lebt diese Geschichte aber nun mal auch nicht. Das Setting war zudem schön gewählt, mal gab es Schnee, dann wieder Eis und sogar einige Polarlichter. Die Geschichte spielt sich übrigens auch noch in einem kleinen, unbekannten, märchenhaften Dorf, tief im Norden ab, was dem Gesamtbild nochmal eine besondere Atmosphäre verleiht. Trotzdem driftet die Erzählung nicht, wie viele andere, ins Kitschige ab, was ich als besonders positiv hervorheben muss. Der Großteil der Charaktere, vor allem Nikolas selbst, zeigt im Lauf der Geschichte stark den Zug der, heute leider oft verloren gegangenen, Menschlichkeit auf. Auch Werte wie Selbstlosigkeit, Gutmütigkeit und auch Freundschaft treten hier stark in den Vordergrund. Dass diese Geschichte an die wahren, oft vergessenen, Werte von Weihnachten erinnert, hat mir besonders gut gefallen. So verbirgt sich auch die eine oder andere Botschaft hinter der Erzählung. "Aber warum bringt er uns überhaupt Geschenke?" "Weil der Weihnachtsmann möchte, dass wir uns über das freuen, was wir geschenkt bekommen, und so lernen, wie wichtig es ist, geben zu können. Wenn man einem anderen etwas gibt, bekommt man etwas viel Größeres zurück." Immer wieder gab es Textstellen, die mich zum Überlegen angeregt haben und besonders dieser Teil, hat mir wirklich gut gefallen: Vielleicht ist im Leben nicht alles schwarz oder weiß. Vielleicht gibt es keine eindeutig glücklichen oder unglücklichen Ereignisse. Vielleicht geht beides immer Hand in Hand. Wie ein Unglück Gutes hervorbringen kann, so kann auch Glück Schwierigkeiten in sich bergen. Vielleicht sollte man die Wechselfälle des Lebens erst nach einer gewissen Zeit betrachten, aus der Distanz. Vielleicht kann man sie erst dann als Ganzes sehen, und vielleicht kann man erst dann abwägen, ob ein Ereignis letzten Endes mehr Gutes oder mehr Schlechtes hervorgebracht hat - oder womöglich beides im gleichen Maß?! Lediglich das Ende war für mich nicht so ganz zufriedenstellend, mir hat hier das gewisse Etwas gefehlt oder zumindest noch ein wenig mehr Informationen. Vielleicht soll der Großteil hiervon aber auch dem eigenen Geist überlassen werden?! Jedenfalls eignet sich diese Erzählung für die ganze Familie und passt hervorragend in die kältere Jahreszeit. "Man braucht kein echter Weihnachtsfan zu sein, um diese Geschichte zu lesen, man muss nicht einmal an den Weihnachtsmann glauben. Dieses Buch ist all jenen gewidmet, die an 365 Tagen im Jahr an Nächstenliebe und Uneigennützigkeit glauben."




































