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American Mother

3.9(19)
Hardcover€25.50Paperback€14.00
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About the book

"One of the best books I've read in many, many years, if not in my life."--Anderson Cooper Featured on MSNBC's Morning Joe What does a mother say to the person responsible for kidnapping, torturing, and murdering her son? National Book Award-winning author Colum McCann channels Diane Foley's voice as she tells her story, as the mother of American journalist Jim Foley - in search of answers, beyond justice, found through dogged, empathetic, spiritual enquiry. In late 2021, Diane Foley sat at a table across from her son's killer, Alexanda Kotey, a member of the ISIS group known as "The Beatles" who plead guilty to the kidnapping, torture, and murder of her son seven years before. Kotey was about to go serve life imprisonment and this was Diane's chance to talk to the man who had been involved with brutally taking her son's last breath. What would she say to his killer? What would he reveal to her? Might she even be able to summon forgiveness for him? So begins American Mother-- which reads alternately like a thriller, a biography, a mystery, a memoir, and a literary examination of grace. Diane looks back on the early days when Jim was a child and his journey to journalism, and the killing fields of the world where he reports with indefatigable determination and insight on the plight of those caught up in the agonies of war. She guides us through her family history and the difficulties they faced when Jim was captured. And she also charts the tenacity it takes to turn her grief into grace as she seeks to give voice to those who are still being kidnapped and wrongfully detained around the world. Few journeys are more worthy than this and, in this astonishing book, we are all invited to celebrate the lives of those who are never, in the end, gone.

Editions (3)

ISBN9798985882452
PublisherEtruscan Press
Publication Date03/05/24
Pages256

Reviews & Ratings

19 ratings

4 reviews

3.9

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  • alexaengel
    alexaengel

    198 Followers

    4.0

    Das neue Buch von Colum McCann, einem sehr fähigen und empfehlenswerten Autor, hat er mit Diane Foley geschrieben. In diesem Zeitdokument geht es um eine bemerkenswerte Frau, die ihren Sohn Jim, wie sie ihn nennt, einen freiberuflichen Journalisten, der 2014 bestialisch von der IS ermordet worden ist, verloren hat. James Foley wurde bei seiner Reise nach Syrien von IS gefangen genommen, Freiheit beraubt, gefoltert und anschließend enthauptet. Wovon ein Beweisvideo existiert. Erschreckend und unfassbar macht es den Leser, wenn man bedenkt, was in einer Mutter vorgeht, die solche schrecklichen Bilder von der Ermordung ihres eigenen Kindes sieht. Doch nicht nur die tragische Geschichte eines Reporters ist das Thema dieses Buchs. Diana Foley nimmt den Leser mit auf die Reise, die von Trauer, Gewalt und der Frage nach Vergebung geprägt ist. 2021 sucht die Mutter von James Foley, im Gefängnis einen Mann namens Alexanda Kotey auf. Dieses Treffen wurde sorgfältig geplant und wird von Anwälten beiderseits verfolgt. Alexanda Kotey bekannte sich der Entführung, der Folter und Ermordung des Journalisten James Foley schuldig. Doch er betont, seine Schuld ist nach dem amerikanischen Recht zutreffend. Er habe aus religiösen Überzeugung gehandelt und befand sich, so zu sagen, im Krieg, in dem er Befehle ausgeführt hat. Diane Foley geht den schwierigen Weg: Sie will den Mörder ihres Sohnes verstehen. Ein sehr schwieriger und beinahe kaum vorstellbarer Gespräch, der dem Leser präsentiert wird. Eine bemerkenswerte Frau, die innere Kraft besitzt, dem Mörder seines Sohnes am Ende des Gesprächs die Hand zu schütteln. Nicht alle Leser können ihre Haltung verstehen. Ein Racheakt oder das Bedürfnis danach, wäre evtl. eher nachzuvollziehen. In zweitem Teil des Buchs nehmen die Autoren den Leser in die Vergangenheit mit. Der Mensch James Foley, ein wahrheitsliebender Reporter, wird dem Leser vorgestellt. Ein schwieriges Buch, das verkraftet werden muss. Doch ich rechne der Mutter Diane Foley ihr Anliegen, die Geschichte an den Leser zu bringen, hoch an. Es ist eine Geschichte der Vergebung, Trauer und absoluten Fassungslosigkeit in Bezug auf die unmenschliche Gewalt. Es ist ein Buch, bei dem man innehält. Der Roman ist in einer nüchternen, sachlichen Sprache erzählt, wo man die Distanzierung zu dem Geschehenen spürt. Anders wäre dieses Buch wohl nicht entstanden. Denn es ist kaum zu ertragen, was geschehen ist. Als Leser kann man diese Haltung sehr gut nachvollziehen. Bemerkenswerte Frau und eine bewundernswerte Art, mit so einer rohen, unbegreiflichen Gewalt umzugehen. Der Roman erinnert mehr an einen Dokumentarbericht. Als ein Wahrheitszeugnis sollte man dieses Buch auch betrachten. Ob man dies liest, muss jeder selbst entscheiden, ich bin für die Einblicke in das Leben von Diana und James Foley dankbar.

    Nov 5, 2025

  • julia_bhrmnn
    julia_bhrmnn

    156 Followers

    4.0

    Perfekter Titel, stellenweise von beidem ein bisschen viel.

    Aber nach all der leichten Unterhaltung in der letzten Zeit eine gute Lektüre ,um sich mal wieder in verschiedene Perspektiven zu denken.

    Dec 29, 2025

  • ancla_books4life
    ancla_books4life

    214 Followers

    4.0

    Ein wichtiges Stück Geschichte!

    **** Worum geht es? **** Eine Mutter stellt sich 7 Jahre nach der Tat dem Peiniger des toten Sohnes. Ein Gespräch, ein paar Worte und doch ein großer Unterschied. Kann man vergeben lernen, was nicht zu vergeben ist? Eine Reise entlang James Foleys Leben und das Setzen eines besonderen Denkmals. **** Mein Eindruck **** Ich möchte zunächst meinen Dank an die Zeitzeugin, den Autor und den Verlag aussprechen, so eine wichtige Geschichte festzuhalten und in die Welt hinauszutragen. Ich bin zutiefst getroffen und habe Einsichten in die Arbeit eines Kriegsjournalisten der aktuellen Zeit erlangt, von denen ich nie gedacht habe, sie zu bekommen. Der Krieg und seine Folgen, Soldat oder bewusste Entscheidungen, wo stehen beide Seiten und wie soll man als Mutter mit dem Tod des Sohnes leben, die Leiche in Gefangenschaft vergraben? Bewegend, kraftvoll, ehrlich. Eine autobiografische Erzählung und doch eine Geschichte, die dem Schicksal vieler eine Stimme gibt. Die Zeitzeugin nimmt uns mit in die Gespräche mit dem Verantwortlichen, wir lernen ihren Sohn kennen und begeben uns erneut in Augenkontakt mit dem „Feind“. Dabei erleben wir was wahre Größe bedeutet und wie kleine Gesten die größten Zeichen setzen können. Ich mag als Rezensentin den Inhalt des Buches gar nicht bewerten, da ich finde, dass mir das gar nicht zusteht. Schriftstil und Erzählform, wie Aufbau sind leicht zugänglich, punktuiert und kraftvoll, einzig in der Mitte verwässerten die ausschweifenden Rückblicke in die Kindheit und anderer Momente für mich den Kern der Aussage. Das Buch ist persönlich, aber vor allem eben ein Zeichen und dafür hätte es noch kondensierter, fokussierter sein dürfen. **** Empfehlung? **** Das Buch ist Geschichte und Gegenwart! Es geht uns alle etwas an worüber hier berichtet wird und deshalb kann es nur gewinnbringend sein, sich die Zeit zu nehmen und sich mit Jims Schicksal vertraut zu machen.

    Dec 26, 2024

3 of 4 reviews

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