Run Wild: Sa Ye (Novel) Vol. 1
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Description
Seventeen-year-old Jiang Cheng is cast aside by his adoptive parents and sent to a desolate northern town to live with his gambling-obsessed, deadbeat father. Arriving with just a suitcase, a pack of cigarettes, and a looming sense of dread over his uncertain future, he steps off the train and into a bleak, rundown place far from everything he knows. There, he meets Gu Miao, a quiet, troubled girl, and her brother Gu Fei, a boy his age with musical notes shaved into his hair. Disenchanted with life, Jiang Cheng and Gu Fei are reluctant to connect, but fate—and Gu Miao—have other plans.
In this frigid snow-covered town, hope seems frozen in time, yet the unexpected bond between Jiang Cheng and Gu Fei might prove to be the warmth they both desperately need.
Book Information
Posts
Mal ein etwas anderer Danmei, der von sevenseas Entertainment verlegt wurde. Denn in Gegensatz zu vielen anderen, die ich besitze, spielt dieser in einem modernen Setting, ohne spirituelle Kräfte. Das Buch spricht eine Vielfalt an Themen an, wie beispielsweise Misogynie, Gewalt und ein schlechtes Elternhaus. Ich hoffe, diese Themen wurden nicht nur angeschnitten, sondern werden in den nächsten Bänden weiter aufgearbeitet. Die Charaktere sind interessant und ihr Verhalten ist nachvollziehbar, aber ich hab noch keine klare Meinung, wie ich zu ihnen stehe. Jiang Cheng und Gu Fei sind sich wirklich häufig über den Weg gelaufen, das waren irgendwo echt viele Zufälle, aber konnte ich am Ende mit leben. Dafür gefällt mir, wie die Zwei langsam miteinander auftauen, trotz ihres anfänglichen Misstrauen und ihrer Bereitschaft, sich gegenseitig zu vermöbeln. Auf jeden Fall ein gutes Buch, was ich gerne weiterlesen werde.
Trifft nicht meinen Geschmack
Danmeis in einem modernen Setting sind nicht immer was für mich. Genauso wie zu junge, unreife Hauptcharaktere. Dieses Buch gefällt mir nicht. Das hätte ich schon am Klappentext erkennen können, aber ich wollte der mir unbekannten Autorin eine Chance geben. Ich habe bis zur Seite 200 gelesen und sonst nur etwas durch geskippt. Hauptsächlich wegen den Punkten, die ich weiter unten nenne, werde ich nicht weiterlesen. Ich fühle mich nicht gut beim Lesen. Es ist zu negativ.. Deshalb ist diese Rezension ebenso negativ geworden. Genauso heruntergekommen wie die Stadt ist, sind es die Menschen. In diesem Buch sind die persönlichen Umstände der Charaktere nah an der von realen Menschen angeknüpft. Die Situationen, die beschrieben werden, werden einigen bekannt vorkommen. Das Buch fängt direkt negativ an und bis zu dem Punkt zu dem ich gelesen habe, hat es sich nicht gebessert. Der Hauptcharakter kam mir die ganze Zeit vor wie ein genervter Jugendlicher, dem selbstverständlich seine Situation nicht gefällt, aber auch nichts macht, um etwas zu bessern. Im Grunde findet er alles schlecht. Ich fand ihn daher auch nicht sympathisch. Dasselbe gilt für fast jede Person, die ich in dem Buch bis jetzt kennengelernt habe. Ich kann mich in niemanden hineinversetzen oder mit irgendwas assoziieren. Es wirkt alles so bedrückend. Im Grunde kein Buch für meinen persönlichen Geschmack. ++ Negative Punkte ++ SPOILER ++ Schlägereien, nur schlechte Familienverhältnisse, negativ behaftete Beziehungen, Gangs (?), Alkohol an Minderjährige, Drunk driving, alkohol- und spielsüchtiger sexistischer Vater (früher: häusliche Gewalt). Gefühlt ging es in 200 Seiten nur darum mit wem man sich prügeln soll und mit wem besser nicht. Und auch, dass Gu Fei anscheinend regelmäßig Leute zusammenkratzt, um jemanden eine Lektion zu erteilen. Soll das ein Danmei sein oder eine Geschichte über Jugendgangs..
Loved it!
It was so real and raw and cute??!!?!?? Yes, they do fight a lot and the situation seems pretty hopeless I think there is enough people (me included) that can (atleast somewhat) relate to it. While we didn't see much romance in this volume I'm really interested how the relationship of the two protagonists is going to develop. I love Gu Miao, my little queen <3 Overall a 5/5 (to be fair I'm always really generous with these kind of things as I'm not that good with ranking things LOL)
Was für ein herzerwärmendes und gleichzeitig herzzerreißendes Buch. Schon auf den ersten Seiten war ich wie betäubt von der Ungerechtigkeit der Umstände, in denen sich eine der beiden Hauptfiguren befindet. Aus dem eigenen Zuhause vertrieben, von der Familie verstoßen, haltlos in eine fremde Stadt, in eine fremde Umgebung, zu fremden Menschen gestoßen. Ich war schnell fasziniert und eingenommen davon, wie sich Setting und Innenleben der Figuren aneinander angleichen. Ich konnte die grausame Kälte des Winters in den eigenen Knochen fühlen, den grauen, schneeverhangenen Himmel, die tristen Straßen, die verfallenen Gebäude, Abfall und Schmutz, die vorherrschende Verzweiflung durch Sucht, Gewalt und Arbeitslosigkeit. Es war als spiegelten die äußeren Umstände das Innenleben der Hauptfigur auf perfide Weise wieder. Und doch wirkten so viele Szenen so normal, so alltäglich, beinahe hoffnungsvoll, nur um dann doch wieder von Ärgernissen, von Ungerechtigkeiten, von Störungen durchbrochen zu werden. Auch die ersten Annäherungen zwischen den beiden Hauptfiguren waren zunächst kein Grund für einen Hoffnungsschimmer. Immer brodelte unter ihrer Interaktion eine gewisse Spannung, eine gewisse Gewaltbereitschaft, Zögern, Misstrauen. Dennoch gab es auch immer wieder schöne Momente. Stille Momente voller Wärme. Das Schweigen beim Essen, die Interaktion mit der kleinen Schwester, beim Basketball. Und gerade gegen Ende wirkte die Interaktion zwischen den beiden wie eine Hafen aus Wärme. (Ich sag nur die Tin-Whistle Szene <3) Dennoch reicht es nicht für die volle Punktzahl. Manche „Zufälle“ waren mir dann doch ein wenig zu sehr konstruiert und auch die Fülle an Traumata und die Dichte der Hoffnungslosigkeit fand ich zwischendurch etwas zu anstrengend. Dazu kommt, dass die Hauptfiguren mir nicht im eigentlichen Sinne sympathisch sind. Ich fiebere mit ihnen mit und ich habe durchaus auch Mitgefühl für die beiden, aber ihre gewalttätige Ader, die Misskommunikation und ihre Streitsucht finde ich zeitweise etwas zu viel. Die Illustrationen finde ich allerdings wirklich gut gewählt und nicht zu aufdringlich und ich werde definitiv die folgenden Bände noch lesen. Gerade gegen Ende mochte ich das Buch deutlich mehr und bin auf jeden Fall so emotional involviert, dass ich gerne wissen möchte, wohin der Weg die Figuren noch führt.

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Seventeen-year-old Jiang Cheng is cast aside by his adoptive parents and sent to a desolate northern town to live with his gambling-obsessed, deadbeat father. Arriving with just a suitcase, a pack of cigarettes, and a looming sense of dread over his uncertain future, he steps off the train and into a bleak, rundown place far from everything he knows. There, he meets Gu Miao, a quiet, troubled girl, and her brother Gu Fei, a boy his age with musical notes shaved into his hair. Disenchanted with life, Jiang Cheng and Gu Fei are reluctant to connect, but fate—and Gu Miao—have other plans.
In this frigid snow-covered town, hope seems frozen in time, yet the unexpected bond between Jiang Cheng and Gu Fei might prove to be the warmth they both desperately need.
Book Information
Posts
Mal ein etwas anderer Danmei, der von sevenseas Entertainment verlegt wurde. Denn in Gegensatz zu vielen anderen, die ich besitze, spielt dieser in einem modernen Setting, ohne spirituelle Kräfte. Das Buch spricht eine Vielfalt an Themen an, wie beispielsweise Misogynie, Gewalt und ein schlechtes Elternhaus. Ich hoffe, diese Themen wurden nicht nur angeschnitten, sondern werden in den nächsten Bänden weiter aufgearbeitet. Die Charaktere sind interessant und ihr Verhalten ist nachvollziehbar, aber ich hab noch keine klare Meinung, wie ich zu ihnen stehe. Jiang Cheng und Gu Fei sind sich wirklich häufig über den Weg gelaufen, das waren irgendwo echt viele Zufälle, aber konnte ich am Ende mit leben. Dafür gefällt mir, wie die Zwei langsam miteinander auftauen, trotz ihres anfänglichen Misstrauen und ihrer Bereitschaft, sich gegenseitig zu vermöbeln. Auf jeden Fall ein gutes Buch, was ich gerne weiterlesen werde.
Trifft nicht meinen Geschmack
Danmeis in einem modernen Setting sind nicht immer was für mich. Genauso wie zu junge, unreife Hauptcharaktere. Dieses Buch gefällt mir nicht. Das hätte ich schon am Klappentext erkennen können, aber ich wollte der mir unbekannten Autorin eine Chance geben. Ich habe bis zur Seite 200 gelesen und sonst nur etwas durch geskippt. Hauptsächlich wegen den Punkten, die ich weiter unten nenne, werde ich nicht weiterlesen. Ich fühle mich nicht gut beim Lesen. Es ist zu negativ.. Deshalb ist diese Rezension ebenso negativ geworden. Genauso heruntergekommen wie die Stadt ist, sind es die Menschen. In diesem Buch sind die persönlichen Umstände der Charaktere nah an der von realen Menschen angeknüpft. Die Situationen, die beschrieben werden, werden einigen bekannt vorkommen. Das Buch fängt direkt negativ an und bis zu dem Punkt zu dem ich gelesen habe, hat es sich nicht gebessert. Der Hauptcharakter kam mir die ganze Zeit vor wie ein genervter Jugendlicher, dem selbstverständlich seine Situation nicht gefällt, aber auch nichts macht, um etwas zu bessern. Im Grunde findet er alles schlecht. Ich fand ihn daher auch nicht sympathisch. Dasselbe gilt für fast jede Person, die ich in dem Buch bis jetzt kennengelernt habe. Ich kann mich in niemanden hineinversetzen oder mit irgendwas assoziieren. Es wirkt alles so bedrückend. Im Grunde kein Buch für meinen persönlichen Geschmack. ++ Negative Punkte ++ SPOILER ++ Schlägereien, nur schlechte Familienverhältnisse, negativ behaftete Beziehungen, Gangs (?), Alkohol an Minderjährige, Drunk driving, alkohol- und spielsüchtiger sexistischer Vater (früher: häusliche Gewalt). Gefühlt ging es in 200 Seiten nur darum mit wem man sich prügeln soll und mit wem besser nicht. Und auch, dass Gu Fei anscheinend regelmäßig Leute zusammenkratzt, um jemanden eine Lektion zu erteilen. Soll das ein Danmei sein oder eine Geschichte über Jugendgangs..
Loved it!
It was so real and raw and cute??!!?!?? Yes, they do fight a lot and the situation seems pretty hopeless I think there is enough people (me included) that can (atleast somewhat) relate to it. While we didn't see much romance in this volume I'm really interested how the relationship of the two protagonists is going to develop. I love Gu Miao, my little queen <3 Overall a 5/5 (to be fair I'm always really generous with these kind of things as I'm not that good with ranking things LOL)
Was für ein herzerwärmendes und gleichzeitig herzzerreißendes Buch. Schon auf den ersten Seiten war ich wie betäubt von der Ungerechtigkeit der Umstände, in denen sich eine der beiden Hauptfiguren befindet. Aus dem eigenen Zuhause vertrieben, von der Familie verstoßen, haltlos in eine fremde Stadt, in eine fremde Umgebung, zu fremden Menschen gestoßen. Ich war schnell fasziniert und eingenommen davon, wie sich Setting und Innenleben der Figuren aneinander angleichen. Ich konnte die grausame Kälte des Winters in den eigenen Knochen fühlen, den grauen, schneeverhangenen Himmel, die tristen Straßen, die verfallenen Gebäude, Abfall und Schmutz, die vorherrschende Verzweiflung durch Sucht, Gewalt und Arbeitslosigkeit. Es war als spiegelten die äußeren Umstände das Innenleben der Hauptfigur auf perfide Weise wieder. Und doch wirkten so viele Szenen so normal, so alltäglich, beinahe hoffnungsvoll, nur um dann doch wieder von Ärgernissen, von Ungerechtigkeiten, von Störungen durchbrochen zu werden. Auch die ersten Annäherungen zwischen den beiden Hauptfiguren waren zunächst kein Grund für einen Hoffnungsschimmer. Immer brodelte unter ihrer Interaktion eine gewisse Spannung, eine gewisse Gewaltbereitschaft, Zögern, Misstrauen. Dennoch gab es auch immer wieder schöne Momente. Stille Momente voller Wärme. Das Schweigen beim Essen, die Interaktion mit der kleinen Schwester, beim Basketball. Und gerade gegen Ende wirkte die Interaktion zwischen den beiden wie eine Hafen aus Wärme. (Ich sag nur die Tin-Whistle Szene <3) Dennoch reicht es nicht für die volle Punktzahl. Manche „Zufälle“ waren mir dann doch ein wenig zu sehr konstruiert und auch die Fülle an Traumata und die Dichte der Hoffnungslosigkeit fand ich zwischendurch etwas zu anstrengend. Dazu kommt, dass die Hauptfiguren mir nicht im eigentlichen Sinne sympathisch sind. Ich fiebere mit ihnen mit und ich habe durchaus auch Mitgefühl für die beiden, aber ihre gewalttätige Ader, die Misskommunikation und ihre Streitsucht finde ich zeitweise etwas zu viel. Die Illustrationen finde ich allerdings wirklich gut gewählt und nicht zu aufdringlich und ich werde definitiv die folgenden Bände noch lesen. Gerade gegen Ende mochte ich das Buch deutlich mehr und bin auf jeden Fall so emotional involviert, dass ich gerne wissen möchte, wohin der Weg die Figuren noch führt.









