Papas Mädchen
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Dunkle Schatten der Vergangenheit – ein Psychothriller, der unter die Haut geht
- Worum gehts? - In „Papas Mädchen“ geht es um Pia, die ein traumatisierendes Geheimnis aus ihrer Kindheit mit sich trägt. Stück für Stück versucht sie, ihre Vergangenheit zu verarbeiten – und sich gleichzeitig vor alten Gefahren zu schützen. Was einst im Verborgenen geschah, kommt gnadenlos ans Licht. Pia nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und ist fest entschlossen, sich zu wehren… und zu rächen. - Meine Meinung - Das Thema Kindesmissbrauch ist alles andere als leicht verdaulich – und dieses Buch macht keinerlei Bogen darum. Es trifft direkt ins Mark und stellt die emotionalen Abgründe sehr eindringlich dar. Pia als Protagonistin macht dabei eine starke Entwicklung durch, und man fiebert wirklich mit ihr mit. Gerade ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen bleiben im Gedächtnis. Der Spannungslevel ist insgesamt eher mittel. Es gibt viele Figuren, die manchmal etwas schnell auftreten und wieder verschwinden, sodass ich mich gelegentlich fragte: „Wer war das noch mal?“ Die Handlung rauscht manchmal zügig durch, wodurch einzelne Szenen etwas überflogen wirken. Trotzdem: immer wieder gibt es packende Momente, die das Tempo ordentlich anziehen und mich emotional total abgeholt haben. Besonders das Ende hat mir richtig gut gefallen – hier triumphiert endlich die Gerechtigkeit. - Fazit - Ein packender Psychothriller mit schwerem Thema und einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Wer Bücher mag, die trotz harter Inhalte Hoffnung auf Gerechtigkeit vermitteln, sollte hier auf jeden Fall zugreifen.
Alles, was ich möchte, ist vor dem schlafengehen keine Angst mehr zu haben.
Holly shit, was für ein Buch… In diesem Buch wird ein Thema angesprochen, was es in unserer Gesellschaft leider immer noch gibt und wahrscheinlich immer geben wird. Nur die Gerechtigkeit bleibt meistens aus. Der Anfang ist sehr vielversprechend, liest sich gut und baut Spannung auf, aber ab Mitte des Buches schlägt es leider um, die Geschichte entwickelt sich rasend schnell, die Ereignisse überschlagen sich, wird unrealistisch (als ob über Nacht ein Schalter umgelegt wird und binnen ein paar Tagen ein ausgeklügelter Racheplan entstehen kann), auch das Gewaltpotenzial steigt rapide an. Und das Ende ist meiner Meinung nach völlig daneben, als ob nach jahrelangem Missbrauch so schnell alles in Ordnung wäre.
„Alles, was ich möchte, ist vor dem Schlafengehen keine Angst mehr zu haben.“
Das war … definitiv ganz schön schwere Kost und nichts für schwache Nerven. Und doch habe ich das Buch gefühlt in einem Rutsch durchgelesen. 📖 Was mich allerdings gestört hat, war das Gefühl, dass der Geschichte etwas fehlt. Viele Fragen bleiben bis zum Schluss unbeantwortet, und die Charaktere wirken oft emotionslos in ihren Handlungen und Gedanken. So schade! ☹️

Winter ❄️ Dunkler Wald 🌳 Eine Hütte 🛖 Sechs Männer 💁♂️ Drei Kinder 👧 Ein tödliches Geheimnis 🤫 »Alles, was ich möchte, ist vor dem Schlafengehen keine Angst mehr zu haben.« -Pia- In Papas Mädchen wird ein sehr hartes Thema angesprochen. Missbrauch Minderjähriger durch Gruppenvergewaltigung. Keine leichte Kost und nichts für schwache Nerven, besonders für Eltern. Leider ein Thema das es in unserer Gesellschaft immer noch gibt und wahrscheinlich immer geben wird. Nur die Gerechtigkeit bleibt im wahren Leben meistens aus. Das sieht in diesem Buch etwas anders aus. Habe das Buch bis zum Ende gelesen, da ich wissen wollte ob jeder seine gerechte Strafe bekommt. Ob wirklich alle ihre gerechte Strafe bekommen haben, erlaube ich mir an dieser Stelle mal offen zu lassen. Die Geschichte an sich war jetzt nicht wirklich schlecht, hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen. Spannung war in gewisser weise auch da. Der Schreibstil war OK und ich bin relativ gut durchgekommen. Das Buch kann man mal eben so zwischendurch lesen, da es nur 238 Seiten hat. Aber irgendwie hat etwas gefehlt. Ich hatte das Gefühl das der Autor es sehr schnell beenden wollte anstatt es etwas ausführlicher zu schreiben. Grundidee war echt gut. Das Thema, naja. Muss jeder selber wissen. Ich denke mal so 100 Seiten mehr wären jetzt nicht schlecht gewesen und man hätte noch so einiges aus der Geschichte rausholen können. Hab vorher auch einige Rezensionen gelesen. Die Meinungen gehen da extrem auseinander. Die einen lieben es und die anderen finden es Mega kacke. 🤷♂️🤷♂️. Ich bewege mich irgendwo dazwischen. Bildet euch eure eigene Meinung 😊

Ufff ... die Thematik ist schwere Kost. Es ist nämlich nichts für schwache Nerven, da es um Kindesmissbrauch und (Gruppen-)Vergewaltigung geht. Ich weiß nicht ob ich es als Psychothriller kategorisieren würde, da es nicht spannend im Sinne eines typischen Thrillers war. Sondern eher spannend in Form ob es zur ausgleichender Gerechtigkeit kommt. Also eher ein Rache-Thriller. Dieses Buch ist derb, brutal und blutig. Es erinnert mich an den Film 'I spit on your grave'. Leider nur 4 Sterne, da es sich mMn nicht komplett rund angefühlt hat. Es fehlte ein bisschen der Feinschliff. Vielleicht hätten ein paar Seiten mehr der Geschichte gut getan. Trotzdem empfehlenswert. War mein erstes Buch von Noah Fitz aber definitiv nicht mein letztes. 👍🏻
„ »Alles, was ich möchte, ist vor dem Schlafengehen keine Angst mehr zu haben.« -Pia- “
"Papas Mädchen" hinterlässt einen tiefen Eindruck. Es ist nichts für schwache Nerven und fordert einen heraus, sich mit sehr unangenehmen Themen auseinanderzusetzen. Das Buch greift sehr düstere und verstörende Aspekte des menschlichen Daseins auf, die schwer zu verdauen sind, wie Missbrauch und (Gruppen-)Vergewaltigung in der Familie bzw. das Ausleihen an Kumpels. Die Protagonistin ist eine toughe 16 Jährige, die trotz der grausamen Erlebnisse, die sie durchmacht, eine enorme innere Stärke zeigt. Ihre Zähigkeit und der Wille, sich den Widrigkeiten zu stellen, haben mich beeindruckt und gleichzeitig berührt. Die Idee des Buches ist gut und der Schreibstil von Fitz angenehm zu lesen. Trotz der schweren Themen schafft er es, die Spannung aufrechtzuerhalten und mich als Leser zu fesseln. Allerdings fand ich die Sprache teilweise sehr vulgär, was zwar in das Setting passt, aber nicht immer meinen Geschmack getroffen hat. Was mich jedoch wirklich gestört hat, war das Gefühl, dass der Geschichte etwas fehlt. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, und die Charaktere wirken oft emotionslos in ihren Handlungen und Gedanken. Diese Unvollständigkeit hat mich manchmal frustriert, weil ich das Bedürfnis hatte, die Beweggründe und inneren Konflikte der Figuren besser zu verstehen.

Winter. Dunkler Wald. Eine Hütte. Sechs Männer. Drei Kinder. Ein tödliches Geheimnis. »Alles, was ich möchte, ist vor dem Schlafengehen keine Angst mehr zu haben.«
Puh, dies war mein erstes Buch von Noah Fitz und ich weiß nicht so Recht war ich sagen soll. Es wäre ein ganz schönes gemetztel, mehr als ich aus anderen Büchern kenne. Mich hat es irgendwie gestört, dass so viele Personen beteiligt waren und tatsächlich auch verwirrt. Der Schreibstil war dadurch leider nicht ganz so flüssig. Manche Passagen, Seiten musste ich zwei Mal lesen, um zu verstehen, was gerade passiert. Die Geschichte an sich war nicht schlecht.
Psychothriller... Jein
Man wird sofort in die Geschichte reingeworfen und der Titel lässt ja auch erahnen worum es geht. Das betroffene Mädchen erzählt aus der Ich-Perspektive und leider wird man einfach nicht so richtig warm mit dem Schicksal das sie (nicht nur) durch ihren Stiefvater erleiden muss. Für mich fehlten in dem Buch die Ecken und Kanten sowie die Details um wirklich mit den Charakteren mitfühlen zu können. Daher ist das Ganze, trotz der makaberen Grundstory, leider nur mittelmäßig.
Gute Grundidee, aber in der Umsetzung etwas verwirrend.
Das Cover wirkt ein bisschen wie von einem Kind gestaltet, aber das gibt dem Cover auch einen gewissen Charme. Auf jeden Fall passt das Cover in die sonstige Covergestaltung des Autors. An sich trifft es die Beschreibung des Buches schon sehr gut, Pia und später im Buch auch Viktor sind Opfer der Umstände, an denen sie erstmal augenscheinlich nichts ändern können. Da ist die Übermacht des "Ziehvaters", die Ohnmacht der Mutter, aber da ist der Funke, der an einem gewissen Punkt einfach überläuft... In dem Buch wird sehr ans Eingemacht gegangen, wir reden hier von Themen wie Inzest, Gruppenvergewaltigung und anderen strafbaren Handlungen und das sollte jedem klar sein, wenn er sich auf das Buch einlässt. Der Schreibstil von Noah Fitz ist wirklich gut zu lesen, die Geschichte fliegt so weg, die Kapitel sind auch nicht sonderlich lang, auch die Charaktere sind schon sehr detailliert ausgearbeitet, man kann sie sich gut bildlich vorstellen. Leider springt die Geschichte ziemlich oft, in einem Moment taucht da ein Handy auf, im anderen Moment hat man den Eindruck, dass man sich noch so halb im Mittelalter befindet, weil es so strenge Regeln gibt, die das Leben in den Ort regeln und zusammenhalten. Auch die Geschichte mit dem Wanderer scheint nicht so wirklich zu passen, irgendwie fehlt da so ein bisschen der Bezug zum Rest. An sich hat man immer ein bisschen das Gefühl, es fehlt ein Teil der Geschichte, weil so viele Fragen unbeantwortet bleiben und auch die Charaktere sehr emotionslos handeln und denken. Die Verbrechen an Pia und auch an Viktor sind sicher ein Grund für die heftigen Auswirkungen, die am Ende des Buches stattfinden, auch wenn einiges ein bisschen zu sehr konstruiert und teilweise unlogisch ist. Irgendwie ist es nicht so alles ganz logisch zum Ende des Buches hin, vielleicht wären da ein paar Zeilen mehr besser gewesen, einfach um den starken Start ins Buch gut abzurunden. Fazit: In Papas Mädchen werden sehr harte Themen verarbeitet, das Buch ist sicher nichts für Menschen mit einem zarten Gemüt, weil man kann das Buch nicht eben mal so lesen und vergessen. Leider wird man mit dem Charakteren nicht wirklich warm, weil man hat irgendwie immer das Gefühl, es fehlt irgendwie ein Teil im Buch, die Geschichte springt recht oft, auch ist man zeitweise verwirrt. Die Idee des Buches ist gut und der Schreibstil auch, aber alles im Allem fehlt einfach eine emotionale Ebene und teilweise auch die Logik in den Ereignissen.
Irgendwie war die Geschichte seltsam, doch irgendwie hatte sie auch was an sich, dass man das Buch nicht weglegen konnte. Man wurde gleich ins Geschehen geschubst und ich war oft mals überfordert, was eigentlich gerade abgeht, aber man hat sich schnell zurecht gefunden. Die Kapitel waren mal länger und mal kürzer und der Schreibstil war ganz okay. Er lief für mich relativ flüssig. Am Ende war ich ein bisschen überrascht, dass doch alles so schnell ablief, aber für mich war kaum etwas hervorsehbar, weil immer wieder neue Dinge passiert sind und die Dinge sich nach und nach aufgeklärt haben, auch, wenn alles wirklich sehr verwirrend und überfordernd dargestellt und beschrieben wurde.
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Dunkle Schatten der Vergangenheit – ein Psychothriller, der unter die Haut geht
- Worum gehts? - In „Papas Mädchen“ geht es um Pia, die ein traumatisierendes Geheimnis aus ihrer Kindheit mit sich trägt. Stück für Stück versucht sie, ihre Vergangenheit zu verarbeiten – und sich gleichzeitig vor alten Gefahren zu schützen. Was einst im Verborgenen geschah, kommt gnadenlos ans Licht. Pia nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und ist fest entschlossen, sich zu wehren… und zu rächen. - Meine Meinung - Das Thema Kindesmissbrauch ist alles andere als leicht verdaulich – und dieses Buch macht keinerlei Bogen darum. Es trifft direkt ins Mark und stellt die emotionalen Abgründe sehr eindringlich dar. Pia als Protagonistin macht dabei eine starke Entwicklung durch, und man fiebert wirklich mit ihr mit. Gerade ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen bleiben im Gedächtnis. Der Spannungslevel ist insgesamt eher mittel. Es gibt viele Figuren, die manchmal etwas schnell auftreten und wieder verschwinden, sodass ich mich gelegentlich fragte: „Wer war das noch mal?“ Die Handlung rauscht manchmal zügig durch, wodurch einzelne Szenen etwas überflogen wirken. Trotzdem: immer wieder gibt es packende Momente, die das Tempo ordentlich anziehen und mich emotional total abgeholt haben. Besonders das Ende hat mir richtig gut gefallen – hier triumphiert endlich die Gerechtigkeit. - Fazit - Ein packender Psychothriller mit schwerem Thema und einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Wer Bücher mag, die trotz harter Inhalte Hoffnung auf Gerechtigkeit vermitteln, sollte hier auf jeden Fall zugreifen.
Alles, was ich möchte, ist vor dem schlafengehen keine Angst mehr zu haben.
Holly shit, was für ein Buch… In diesem Buch wird ein Thema angesprochen, was es in unserer Gesellschaft leider immer noch gibt und wahrscheinlich immer geben wird. Nur die Gerechtigkeit bleibt meistens aus. Der Anfang ist sehr vielversprechend, liest sich gut und baut Spannung auf, aber ab Mitte des Buches schlägt es leider um, die Geschichte entwickelt sich rasend schnell, die Ereignisse überschlagen sich, wird unrealistisch (als ob über Nacht ein Schalter umgelegt wird und binnen ein paar Tagen ein ausgeklügelter Racheplan entstehen kann), auch das Gewaltpotenzial steigt rapide an. Und das Ende ist meiner Meinung nach völlig daneben, als ob nach jahrelangem Missbrauch so schnell alles in Ordnung wäre.
„Alles, was ich möchte, ist vor dem Schlafengehen keine Angst mehr zu haben.“
Das war … definitiv ganz schön schwere Kost und nichts für schwache Nerven. Und doch habe ich das Buch gefühlt in einem Rutsch durchgelesen. 📖 Was mich allerdings gestört hat, war das Gefühl, dass der Geschichte etwas fehlt. Viele Fragen bleiben bis zum Schluss unbeantwortet, und die Charaktere wirken oft emotionslos in ihren Handlungen und Gedanken. So schade! ☹️

Winter ❄️ Dunkler Wald 🌳 Eine Hütte 🛖 Sechs Männer 💁♂️ Drei Kinder 👧 Ein tödliches Geheimnis 🤫 »Alles, was ich möchte, ist vor dem Schlafengehen keine Angst mehr zu haben.« -Pia- In Papas Mädchen wird ein sehr hartes Thema angesprochen. Missbrauch Minderjähriger durch Gruppenvergewaltigung. Keine leichte Kost und nichts für schwache Nerven, besonders für Eltern. Leider ein Thema das es in unserer Gesellschaft immer noch gibt und wahrscheinlich immer geben wird. Nur die Gerechtigkeit bleibt im wahren Leben meistens aus. Das sieht in diesem Buch etwas anders aus. Habe das Buch bis zum Ende gelesen, da ich wissen wollte ob jeder seine gerechte Strafe bekommt. Ob wirklich alle ihre gerechte Strafe bekommen haben, erlaube ich mir an dieser Stelle mal offen zu lassen. Die Geschichte an sich war jetzt nicht wirklich schlecht, hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen. Spannung war in gewisser weise auch da. Der Schreibstil war OK und ich bin relativ gut durchgekommen. Das Buch kann man mal eben so zwischendurch lesen, da es nur 238 Seiten hat. Aber irgendwie hat etwas gefehlt. Ich hatte das Gefühl das der Autor es sehr schnell beenden wollte anstatt es etwas ausführlicher zu schreiben. Grundidee war echt gut. Das Thema, naja. Muss jeder selber wissen. Ich denke mal so 100 Seiten mehr wären jetzt nicht schlecht gewesen und man hätte noch so einiges aus der Geschichte rausholen können. Hab vorher auch einige Rezensionen gelesen. Die Meinungen gehen da extrem auseinander. Die einen lieben es und die anderen finden es Mega kacke. 🤷♂️🤷♂️. Ich bewege mich irgendwo dazwischen. Bildet euch eure eigene Meinung 😊

Ufff ... die Thematik ist schwere Kost. Es ist nämlich nichts für schwache Nerven, da es um Kindesmissbrauch und (Gruppen-)Vergewaltigung geht. Ich weiß nicht ob ich es als Psychothriller kategorisieren würde, da es nicht spannend im Sinne eines typischen Thrillers war. Sondern eher spannend in Form ob es zur ausgleichender Gerechtigkeit kommt. Also eher ein Rache-Thriller. Dieses Buch ist derb, brutal und blutig. Es erinnert mich an den Film 'I spit on your grave'. Leider nur 4 Sterne, da es sich mMn nicht komplett rund angefühlt hat. Es fehlte ein bisschen der Feinschliff. Vielleicht hätten ein paar Seiten mehr der Geschichte gut getan. Trotzdem empfehlenswert. War mein erstes Buch von Noah Fitz aber definitiv nicht mein letztes. 👍🏻
„ »Alles, was ich möchte, ist vor dem Schlafengehen keine Angst mehr zu haben.« -Pia- “
"Papas Mädchen" hinterlässt einen tiefen Eindruck. Es ist nichts für schwache Nerven und fordert einen heraus, sich mit sehr unangenehmen Themen auseinanderzusetzen. Das Buch greift sehr düstere und verstörende Aspekte des menschlichen Daseins auf, die schwer zu verdauen sind, wie Missbrauch und (Gruppen-)Vergewaltigung in der Familie bzw. das Ausleihen an Kumpels. Die Protagonistin ist eine toughe 16 Jährige, die trotz der grausamen Erlebnisse, die sie durchmacht, eine enorme innere Stärke zeigt. Ihre Zähigkeit und der Wille, sich den Widrigkeiten zu stellen, haben mich beeindruckt und gleichzeitig berührt. Die Idee des Buches ist gut und der Schreibstil von Fitz angenehm zu lesen. Trotz der schweren Themen schafft er es, die Spannung aufrechtzuerhalten und mich als Leser zu fesseln. Allerdings fand ich die Sprache teilweise sehr vulgär, was zwar in das Setting passt, aber nicht immer meinen Geschmack getroffen hat. Was mich jedoch wirklich gestört hat, war das Gefühl, dass der Geschichte etwas fehlt. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, und die Charaktere wirken oft emotionslos in ihren Handlungen und Gedanken. Diese Unvollständigkeit hat mich manchmal frustriert, weil ich das Bedürfnis hatte, die Beweggründe und inneren Konflikte der Figuren besser zu verstehen.

Winter. Dunkler Wald. Eine Hütte. Sechs Männer. Drei Kinder. Ein tödliches Geheimnis. »Alles, was ich möchte, ist vor dem Schlafengehen keine Angst mehr zu haben.«
Puh, dies war mein erstes Buch von Noah Fitz und ich weiß nicht so Recht war ich sagen soll. Es wäre ein ganz schönes gemetztel, mehr als ich aus anderen Büchern kenne. Mich hat es irgendwie gestört, dass so viele Personen beteiligt waren und tatsächlich auch verwirrt. Der Schreibstil war dadurch leider nicht ganz so flüssig. Manche Passagen, Seiten musste ich zwei Mal lesen, um zu verstehen, was gerade passiert. Die Geschichte an sich war nicht schlecht.
Psychothriller... Jein
Man wird sofort in die Geschichte reingeworfen und der Titel lässt ja auch erahnen worum es geht. Das betroffene Mädchen erzählt aus der Ich-Perspektive und leider wird man einfach nicht so richtig warm mit dem Schicksal das sie (nicht nur) durch ihren Stiefvater erleiden muss. Für mich fehlten in dem Buch die Ecken und Kanten sowie die Details um wirklich mit den Charakteren mitfühlen zu können. Daher ist das Ganze, trotz der makaberen Grundstory, leider nur mittelmäßig.
Gute Grundidee, aber in der Umsetzung etwas verwirrend.
Das Cover wirkt ein bisschen wie von einem Kind gestaltet, aber das gibt dem Cover auch einen gewissen Charme. Auf jeden Fall passt das Cover in die sonstige Covergestaltung des Autors. An sich trifft es die Beschreibung des Buches schon sehr gut, Pia und später im Buch auch Viktor sind Opfer der Umstände, an denen sie erstmal augenscheinlich nichts ändern können. Da ist die Übermacht des "Ziehvaters", die Ohnmacht der Mutter, aber da ist der Funke, der an einem gewissen Punkt einfach überläuft... In dem Buch wird sehr ans Eingemacht gegangen, wir reden hier von Themen wie Inzest, Gruppenvergewaltigung und anderen strafbaren Handlungen und das sollte jedem klar sein, wenn er sich auf das Buch einlässt. Der Schreibstil von Noah Fitz ist wirklich gut zu lesen, die Geschichte fliegt so weg, die Kapitel sind auch nicht sonderlich lang, auch die Charaktere sind schon sehr detailliert ausgearbeitet, man kann sie sich gut bildlich vorstellen. Leider springt die Geschichte ziemlich oft, in einem Moment taucht da ein Handy auf, im anderen Moment hat man den Eindruck, dass man sich noch so halb im Mittelalter befindet, weil es so strenge Regeln gibt, die das Leben in den Ort regeln und zusammenhalten. Auch die Geschichte mit dem Wanderer scheint nicht so wirklich zu passen, irgendwie fehlt da so ein bisschen der Bezug zum Rest. An sich hat man immer ein bisschen das Gefühl, es fehlt ein Teil der Geschichte, weil so viele Fragen unbeantwortet bleiben und auch die Charaktere sehr emotionslos handeln und denken. Die Verbrechen an Pia und auch an Viktor sind sicher ein Grund für die heftigen Auswirkungen, die am Ende des Buches stattfinden, auch wenn einiges ein bisschen zu sehr konstruiert und teilweise unlogisch ist. Irgendwie ist es nicht so alles ganz logisch zum Ende des Buches hin, vielleicht wären da ein paar Zeilen mehr besser gewesen, einfach um den starken Start ins Buch gut abzurunden. Fazit: In Papas Mädchen werden sehr harte Themen verarbeitet, das Buch ist sicher nichts für Menschen mit einem zarten Gemüt, weil man kann das Buch nicht eben mal so lesen und vergessen. Leider wird man mit dem Charakteren nicht wirklich warm, weil man hat irgendwie immer das Gefühl, es fehlt irgendwie ein Teil im Buch, die Geschichte springt recht oft, auch ist man zeitweise verwirrt. Die Idee des Buches ist gut und der Schreibstil auch, aber alles im Allem fehlt einfach eine emotionale Ebene und teilweise auch die Logik in den Ereignissen.
Irgendwie war die Geschichte seltsam, doch irgendwie hatte sie auch was an sich, dass man das Buch nicht weglegen konnte. Man wurde gleich ins Geschehen geschubst und ich war oft mals überfordert, was eigentlich gerade abgeht, aber man hat sich schnell zurecht gefunden. Die Kapitel waren mal länger und mal kürzer und der Schreibstil war ganz okay. Er lief für mich relativ flüssig. Am Ende war ich ein bisschen überrascht, dass doch alles so schnell ablief, aber für mich war kaum etwas hervorsehbar, weil immer wieder neue Dinge passiert sind und die Dinge sich nach und nach aufgeklärt haben, auch, wenn alles wirklich sehr verwirrend und überfordernd dargestellt und beschrieben wurde.























