Frostbiss - Band 1: Überleben ist ein schmutziges Spiel – Eine dystopische Sci-Fi Dark Romance (KRYO-KOLLAPS, Band 1)
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Book Information
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Vielversprechender Anfang, aber der Schreibstil wurde unerträglich. Abgebrochen.
Ich wollte das Buch wirklich mögen, da die Grundidee eigentlich genau meinen Geschmack trifft. Allein die Kombination aus Endzeitstimmung und Liebesgeschichte klang unglaublich vielversprechend und gerade zu Beginn konnte die beklemmende Atmosphäre auch überzeugen. Ähnlich ging es mir mit dem Schreibstil, da dieser anfänglich sehr abgehackt war, aber dadurch perfekt zur Protagonistin gepasst hat. Leider hielt das nicht lange an. Relativ früh kam es zum ersten Logikfehler und kurz darauf kippte auch der Stil komplett. Plötzlich wirkten viele Sätze künstlich konstruiert, überladen mit „und“, Bindestrichen sowie Doppelpunkten. Beispielsweise waren in einem Satz acht „und“ verbaut. Ebenfalls fehlten bei den Dialogen die Anführungszeichen, wodurch ich viele Passagen erneut lesen musste. Auch bei den Figuren fehlte es an Ecken und Kanten, wodurch ich schlichtweg keine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Nach etwa 120 Seiten war mir dann klar, dass der Schreibstil viel zu anstrengend ist und ich das Buch daher abgebrochen habe.
Rationaler und atmosphärischer Schreibstil
Auf Frostbiss war ich besonders gespannt, da es sich um eine dystopische Dark Romance handelt und ich in dem Bereich bisher noch nichts gelesen habe. Die Geschichte startet mit Svea, welche mit 2 weiteren Protagonisten im ewigen Eis ums überleben kämpft. Erzählt wird die Geschichte aus ihrer Perspektive - monologartig und rational, ja - nahezu emotionslos. Mir hat der Schreibstil gut gefallen und ich finde, die nüchterne Sprache bringt Sveas Überlebensstrategie sehr gut rüber. Sie verschwendet keine Ressourcen durch Emotionen oder Gefühle, sondern handelt logisch und pragmatisch. Die Geschichte rund um die Eiskatastrophe, den Crawler, die 3 Männer und die Zitadelle fand ich richtig spannend, aber ich hätte mir gerne noch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht. Wie kam es zum Beispiel zu der Katastrophe? Auch die Tension zwischen den Protagonisten konnte ich bisher noch nicht so spüren, was aber gut zum Slow Burn passt. Die 3 Männer sind keine Symphatieträger aber wenn ich jetzt wählen müsste, dann wäre ich Team Ilian. Was ich übrigens noch gut fand, war eine Wendung, die ich nicht hab kommen sehen. Ausserdem, ich weiß nicht, ob ich richtig liege, aber Sveas Monolog fühlt sich manchmal so an, als gäbe es zwischen den Zeilen Botschaften. Ob ich da richtig liege? I dont know, aber ich mags. 😄 Das Ende war spannend und macht neugierig auf Band 2. Band 1 hätte gerne noch etwas länger sein dürfen, denn ich war zügig durch.
Spannend, aber anstrengend zu lesen
Ich mag die Story wirklich sehr, und auch das Cover finde ich super. Endlich mal etwas anderes, auch wenn es mich stellenweise an Snowpiercer erinnert hat. Die drei Männer machen es einem allerdings nicht leicht. Ich könnte mich da auch nicht entscheiden. Das Buch hätte für meinen Geschmack ruhig etwas länger sein dürfen, aber insgesamt ist es in Ordnung. Ich hoffe nur, dass man nicht allzu lange auf den nächsten Band warten muss. Was mir gefehlt hat: etwas mehr Anziehung und Intensität. Gerade die spannenden Szenen hätten ruhig mehr eskalieren dürfen, statt immer schnell wieder abgeflacht zu werden, weil alles direkt repariert wird oder sie sofort gerettet wird. Warum ich trotz der tollen Story nur 3 Sterne vergebe: Der Schreibstil war für mich ziemlich anstrengend. Viele kurze, abgehackte und monotone Sätze machen das Lesen mühsam. Außerdem fehlen die Gänsefüßchen bei der wörtlichen Rede, sodass man oft erst auseinanderklamüsern muss, wer gerade spricht.
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Vielversprechender Anfang, aber der Schreibstil wurde unerträglich. Abgebrochen.
Ich wollte das Buch wirklich mögen, da die Grundidee eigentlich genau meinen Geschmack trifft. Allein die Kombination aus Endzeitstimmung und Liebesgeschichte klang unglaublich vielversprechend und gerade zu Beginn konnte die beklemmende Atmosphäre auch überzeugen. Ähnlich ging es mir mit dem Schreibstil, da dieser anfänglich sehr abgehackt war, aber dadurch perfekt zur Protagonistin gepasst hat. Leider hielt das nicht lange an. Relativ früh kam es zum ersten Logikfehler und kurz darauf kippte auch der Stil komplett. Plötzlich wirkten viele Sätze künstlich konstruiert, überladen mit „und“, Bindestrichen sowie Doppelpunkten. Beispielsweise waren in einem Satz acht „und“ verbaut. Ebenfalls fehlten bei den Dialogen die Anführungszeichen, wodurch ich viele Passagen erneut lesen musste. Auch bei den Figuren fehlte es an Ecken und Kanten, wodurch ich schlichtweg keine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Nach etwa 120 Seiten war mir dann klar, dass der Schreibstil viel zu anstrengend ist und ich das Buch daher abgebrochen habe.
Rationaler und atmosphärischer Schreibstil
Auf Frostbiss war ich besonders gespannt, da es sich um eine dystopische Dark Romance handelt und ich in dem Bereich bisher noch nichts gelesen habe. Die Geschichte startet mit Svea, welche mit 2 weiteren Protagonisten im ewigen Eis ums überleben kämpft. Erzählt wird die Geschichte aus ihrer Perspektive - monologartig und rational, ja - nahezu emotionslos. Mir hat der Schreibstil gut gefallen und ich finde, die nüchterne Sprache bringt Sveas Überlebensstrategie sehr gut rüber. Sie verschwendet keine Ressourcen durch Emotionen oder Gefühle, sondern handelt logisch und pragmatisch. Die Geschichte rund um die Eiskatastrophe, den Crawler, die 3 Männer und die Zitadelle fand ich richtig spannend, aber ich hätte mir gerne noch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht. Wie kam es zum Beispiel zu der Katastrophe? Auch die Tension zwischen den Protagonisten konnte ich bisher noch nicht so spüren, was aber gut zum Slow Burn passt. Die 3 Männer sind keine Symphatieträger aber wenn ich jetzt wählen müsste, dann wäre ich Team Ilian. Was ich übrigens noch gut fand, war eine Wendung, die ich nicht hab kommen sehen. Ausserdem, ich weiß nicht, ob ich richtig liege, aber Sveas Monolog fühlt sich manchmal so an, als gäbe es zwischen den Zeilen Botschaften. Ob ich da richtig liege? I dont know, aber ich mags. 😄 Das Ende war spannend und macht neugierig auf Band 2. Band 1 hätte gerne noch etwas länger sein dürfen, denn ich war zügig durch.
Spannend, aber anstrengend zu lesen
Ich mag die Story wirklich sehr, und auch das Cover finde ich super. Endlich mal etwas anderes, auch wenn es mich stellenweise an Snowpiercer erinnert hat. Die drei Männer machen es einem allerdings nicht leicht. Ich könnte mich da auch nicht entscheiden. Das Buch hätte für meinen Geschmack ruhig etwas länger sein dürfen, aber insgesamt ist es in Ordnung. Ich hoffe nur, dass man nicht allzu lange auf den nächsten Band warten muss. Was mir gefehlt hat: etwas mehr Anziehung und Intensität. Gerade die spannenden Szenen hätten ruhig mehr eskalieren dürfen, statt immer schnell wieder abgeflacht zu werden, weil alles direkt repariert wird oder sie sofort gerettet wird. Warum ich trotz der tollen Story nur 3 Sterne vergebe: Der Schreibstil war für mich ziemlich anstrengend. Viele kurze, abgehackte und monotone Sätze machen das Lesen mühsam. Außerdem fehlen die Gänsefüßchen bei der wörtlichen Rede, sodass man oft erst auseinanderklamüsern muss, wer gerade spricht.






