Forest
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Description
Book Information
Posts
Nicht was ich erwartet habe
So richtig war es nicht meins. Der Part im Forest war schon ziemlich spannend. Aber eigentlich ist es wirklich ein Roman der eigentlich seine eigenen Dämonen kämpft. Klar kann man das so aus dem Inhalt erkennen. Denn wer geht schon in so einen Wald um dann neu herauszufinden? Gescheiterte Existenzen. Hier geht es um schweren Alkoholismus und wie es dazu kam. Auch die Kämpfe die mit so einer Sucht einhergehen. Ist schon Mal nicht uninteressant, aber macht den Psychothriller dann eher zu einem Psychodrama. Der herausfordernde Teil im Forest war wirklich spannend und bisschen gruselig. Die psychische Verfassung von Kian, semi interessant für mich jetzt. Alkoholismus ist eine ernstzunehmende Krankheit, der Gang in den Forest kann helfen. Den so einen Forest hat wohl jeder Süchtige in sich selbst.
Psychothriller zum Gruseln
"Forest" war mein erstes Buch von Anna Baron, aber mit Sicherheit nicht mein letztes. Wäre die Woche nicht so stressig gewesen, ich hätte es in einem Rutsch gelesen, so spannend war es. Allein die Kapitelaufteilung gefiel mir wahnsinnig gut, denn anstatt diese wie üblich nur zu nummerieren, bekam jedes Kapitel eine eigene Überschrift. Kurze, in Cliffhanger endende Kapitel, und ein flüssiger Schreibstil, damit hat die Autorin sofort bei mir gepunktet! Ganz großartig gezeichnet war Kian, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wurde. Ich empfand direkt Empathie für ihn, wenngleich er zuweilen ein selbstzerstörerisches Verhalten an den Tag legte und ich ihn am liebsten ordentlich wach gerüttelt hätte. Sympathisch fand ich zudem Kians besten Freund Noah, der sich sehr um ihn sorgte und Ally, die Kians Herz höher schlagen ließ. Den einzigen kleinen Kritikpunkt habe ich in Bezug auf Coby, den Kian während seines Trips durch den Forest kennenlernt. Seine Art zu sprechen kam mir etwas unnatürlich vor, zumal er um einiges älter als Kian (den ich um die 30 schätzen würde) zu sein schien. Beim Lesen hatte ich jedoch vielmehr das Bild eines Teenagers vor Augen. Zudem empfand ich umgangssprachliche Begriffe wie "Iwo", "Hossa" oder "Potzblitz" (letzteren musste ich erstmal googeln) etwas befremdlich, insbesondere da die Geschichte in Schottland spielt - mag jedoch reine Geschmackssache sein. Der Plot an sich war unglaublich temporeich und sorgte immer wieder für Gänsehaut. Wie Kian die mystische und teils gruselige Atmosphäre des Forest wahrnahm, war für mich als Leserin regelrecht greifbar. Ich fieberte so sehr mit ihm mit und hoffte inständig, er würde wieder zurück ins Leben finden und seine physischen wie psychischen Probleme hinter sich lassen. Ein Psychothriller, der wahrlich nichts für schwache Nerven ist, zumal auch Themen wie Alkoholabhängigkeit und mentale Gesundheit einen großen Raum einnehmen.

„Betritt den Forest, um deinen Verstand zu verlieren und deine Seele zu finden.“
„Betritt den Forest, um deinen Verstand zu verlieren und deine Seele zu finden.“ Kian, nikotin- und alkoholabhängig, schwer krank und unzufrieden mit seinem Leben, hört zufällig die Legende vom „Forest“. Von einem Wald, aus dem man, sofern man eine Woche in ihm verbringt, als neuer Mensch heraustritt. Was hat er schon zu verlieren, denkt er sich und macht sich auf den Weg. „Manchmal fühlte er sich ganz okay, aber oft wollte er einfach nur weg. Verschwinden. Fort von all den Menschen, von Regeln, Verurteilungen und Enttäuschungen.“ Das Abenteuer beginnt! Eine besondere Reise, eine Reise in einen unheimlichen Wald und eine Reise in die Tiefen des eigenen Seins. Der mysteriöse Forest beherbergt wilde Kreaturen, lockt fiese Dämonen hervor, schürt ganz persönliche Ängste und treibt Kian an den Rand des Wahnsinns. Ein etwas anderer Psycho-Tripp. Eine andere Hölle, als ich erwartet hatte. Für mich kein richtiger Psychothriller, aber dennoch ein wirklich intensiver Roman, stellenweise äußerst bedrückend, stellenweise spannend, fast ein wenig gruselig und sehr tiefgründig. Die eine oder andere kleinere Länge hatte es für mich, aber ich wollte dennoch immer weiterlesen und wissen, wie es Kian im Forest ergeht. „Es gab Dinge, die waren einfach nicht erklärbar und machten so die Welt geheimnisvoller.“ Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung, insbesondere für all diejenigen, die keine Scheu haben, sich mit den menschlichen Abgründen auseinanderzusetzen und die es nicht stört, wenn Wahn und Wirklichkeit miteinander verschmelzen.
Mein Buch der Erkenntnis
Mein ganz persönlicher Albtraum auf 300 Seiten. Selten habe ich mich so sehr gegruselt, und konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, wollte aus dem Forest entkommen, wollte aufwachen… Finde deinen eigenen Forest und trete gestärkt und klar aus ihm hervor.
Je tiefer man geht...
Mit Forest legt A. Baron das bereits dritte Buch in einem Jahr vor und zieht den Leser um ein Neues in eine Geschichte voller Nervenkitzel und Spannung. Kians Geschichte startet relativ harmlos in einem Schottischen Pub, als er von einen mysteriösen Forest hört, der die Kraft haben soll, Menschen ins positive, stärkere umzuwandeln. Kurzer Hand packt er seine Sachen und macht sich auf den Weg, diesen Forest zu finden. Bis hier hin hatte ich tatsächlich einige Schwierigkeiten, mich in die Handlung einzufinden. Zum Glück ging es dann auf den nächsten Seiten richtig mit der Handlung los und A. Baron hatte es mal wieder geschafft mich mit Ihrem Buch in den Bann zu ziehen! Die beklemmende Stimmung im Forest selbst, mit seinen Kraftorten hat mich nicht losgelassen. Je weiter ich gelesen habe, desto unwohler habe ich mich gefühlt. Was mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Zeitsprünge. Die waren etwas undeutlich, so dass ich das erst immer etwas später wirklich verstanden habe. Zudem habe ich das Gefühl, dass da einiges an Handlung verloren gegangen ist. Kian macht Anfangs einen stabilen Eindruck. Er hat sich aus seinem Unglück hochgekämpft und will die eine Chance nutzen, ein besseres Leben zu führen. Seine Entwicklung ins negative hat mich damit umso mehr mitfühlen lassen. Kian an sich war einfach ein so nachvollziehbarer und realer Charakter. Nicht zuletzt durch seine psychische Verfassung, die sehr gut umgesetzt wurde. Fazit: Dieses Buch konnte mich emotional absolut abholen. Die Sucht und die Mentale Verfassung Kians ist auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen und sollte daher mit Vorsicht genossen werden. Wie A. Baron erneut so abliefern konnte fasziniert mich und lässt mich schon gespannt auf ihren nächsten Roman warten.

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Nicht was ich erwartet habe
So richtig war es nicht meins. Der Part im Forest war schon ziemlich spannend. Aber eigentlich ist es wirklich ein Roman der eigentlich seine eigenen Dämonen kämpft. Klar kann man das so aus dem Inhalt erkennen. Denn wer geht schon in so einen Wald um dann neu herauszufinden? Gescheiterte Existenzen. Hier geht es um schweren Alkoholismus und wie es dazu kam. Auch die Kämpfe die mit so einer Sucht einhergehen. Ist schon Mal nicht uninteressant, aber macht den Psychothriller dann eher zu einem Psychodrama. Der herausfordernde Teil im Forest war wirklich spannend und bisschen gruselig. Die psychische Verfassung von Kian, semi interessant für mich jetzt. Alkoholismus ist eine ernstzunehmende Krankheit, der Gang in den Forest kann helfen. Den so einen Forest hat wohl jeder Süchtige in sich selbst.
Psychothriller zum Gruseln
"Forest" war mein erstes Buch von Anna Baron, aber mit Sicherheit nicht mein letztes. Wäre die Woche nicht so stressig gewesen, ich hätte es in einem Rutsch gelesen, so spannend war es. Allein die Kapitelaufteilung gefiel mir wahnsinnig gut, denn anstatt diese wie üblich nur zu nummerieren, bekam jedes Kapitel eine eigene Überschrift. Kurze, in Cliffhanger endende Kapitel, und ein flüssiger Schreibstil, damit hat die Autorin sofort bei mir gepunktet! Ganz großartig gezeichnet war Kian, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wurde. Ich empfand direkt Empathie für ihn, wenngleich er zuweilen ein selbstzerstörerisches Verhalten an den Tag legte und ich ihn am liebsten ordentlich wach gerüttelt hätte. Sympathisch fand ich zudem Kians besten Freund Noah, der sich sehr um ihn sorgte und Ally, die Kians Herz höher schlagen ließ. Den einzigen kleinen Kritikpunkt habe ich in Bezug auf Coby, den Kian während seines Trips durch den Forest kennenlernt. Seine Art zu sprechen kam mir etwas unnatürlich vor, zumal er um einiges älter als Kian (den ich um die 30 schätzen würde) zu sein schien. Beim Lesen hatte ich jedoch vielmehr das Bild eines Teenagers vor Augen. Zudem empfand ich umgangssprachliche Begriffe wie "Iwo", "Hossa" oder "Potzblitz" (letzteren musste ich erstmal googeln) etwas befremdlich, insbesondere da die Geschichte in Schottland spielt - mag jedoch reine Geschmackssache sein. Der Plot an sich war unglaublich temporeich und sorgte immer wieder für Gänsehaut. Wie Kian die mystische und teils gruselige Atmosphäre des Forest wahrnahm, war für mich als Leserin regelrecht greifbar. Ich fieberte so sehr mit ihm mit und hoffte inständig, er würde wieder zurück ins Leben finden und seine physischen wie psychischen Probleme hinter sich lassen. Ein Psychothriller, der wahrlich nichts für schwache Nerven ist, zumal auch Themen wie Alkoholabhängigkeit und mentale Gesundheit einen großen Raum einnehmen.

„Betritt den Forest, um deinen Verstand zu verlieren und deine Seele zu finden.“
„Betritt den Forest, um deinen Verstand zu verlieren und deine Seele zu finden.“ Kian, nikotin- und alkoholabhängig, schwer krank und unzufrieden mit seinem Leben, hört zufällig die Legende vom „Forest“. Von einem Wald, aus dem man, sofern man eine Woche in ihm verbringt, als neuer Mensch heraustritt. Was hat er schon zu verlieren, denkt er sich und macht sich auf den Weg. „Manchmal fühlte er sich ganz okay, aber oft wollte er einfach nur weg. Verschwinden. Fort von all den Menschen, von Regeln, Verurteilungen und Enttäuschungen.“ Das Abenteuer beginnt! Eine besondere Reise, eine Reise in einen unheimlichen Wald und eine Reise in die Tiefen des eigenen Seins. Der mysteriöse Forest beherbergt wilde Kreaturen, lockt fiese Dämonen hervor, schürt ganz persönliche Ängste und treibt Kian an den Rand des Wahnsinns. Ein etwas anderer Psycho-Tripp. Eine andere Hölle, als ich erwartet hatte. Für mich kein richtiger Psychothriller, aber dennoch ein wirklich intensiver Roman, stellenweise äußerst bedrückend, stellenweise spannend, fast ein wenig gruselig und sehr tiefgründig. Die eine oder andere kleinere Länge hatte es für mich, aber ich wollte dennoch immer weiterlesen und wissen, wie es Kian im Forest ergeht. „Es gab Dinge, die waren einfach nicht erklärbar und machten so die Welt geheimnisvoller.“ Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung, insbesondere für all diejenigen, die keine Scheu haben, sich mit den menschlichen Abgründen auseinanderzusetzen und die es nicht stört, wenn Wahn und Wirklichkeit miteinander verschmelzen.
Mein Buch der Erkenntnis
Mein ganz persönlicher Albtraum auf 300 Seiten. Selten habe ich mich so sehr gegruselt, und konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, wollte aus dem Forest entkommen, wollte aufwachen… Finde deinen eigenen Forest und trete gestärkt und klar aus ihm hervor.
Je tiefer man geht...
Mit Forest legt A. Baron das bereits dritte Buch in einem Jahr vor und zieht den Leser um ein Neues in eine Geschichte voller Nervenkitzel und Spannung. Kians Geschichte startet relativ harmlos in einem Schottischen Pub, als er von einen mysteriösen Forest hört, der die Kraft haben soll, Menschen ins positive, stärkere umzuwandeln. Kurzer Hand packt er seine Sachen und macht sich auf den Weg, diesen Forest zu finden. Bis hier hin hatte ich tatsächlich einige Schwierigkeiten, mich in die Handlung einzufinden. Zum Glück ging es dann auf den nächsten Seiten richtig mit der Handlung los und A. Baron hatte es mal wieder geschafft mich mit Ihrem Buch in den Bann zu ziehen! Die beklemmende Stimmung im Forest selbst, mit seinen Kraftorten hat mich nicht losgelassen. Je weiter ich gelesen habe, desto unwohler habe ich mich gefühlt. Was mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Zeitsprünge. Die waren etwas undeutlich, so dass ich das erst immer etwas später wirklich verstanden habe. Zudem habe ich das Gefühl, dass da einiges an Handlung verloren gegangen ist. Kian macht Anfangs einen stabilen Eindruck. Er hat sich aus seinem Unglück hochgekämpft und will die eine Chance nutzen, ein besseres Leben zu führen. Seine Entwicklung ins negative hat mich damit umso mehr mitfühlen lassen. Kian an sich war einfach ein so nachvollziehbarer und realer Charakter. Nicht zuletzt durch seine psychische Verfassung, die sehr gut umgesetzt wurde. Fazit: Dieses Buch konnte mich emotional absolut abholen. Die Sucht und die Mentale Verfassung Kians ist auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen und sollte daher mit Vorsicht genossen werden. Wie A. Baron erneut so abliefern konnte fasziniert mich und lässt mich schon gespannt auf ihren nächsten Roman warten.












