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Ein Buch das weh tut & unvergesslich bleibt.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ich habe das Buch verschlungen. Ein unglaublich guter Schreibstil, der mich ab Seite 1 in den Bann gezogen hat. Die Geschichte hat mich emotional komplett abgeholt. Es erzählt die Geschichten von dunklen Frauen (Dienstmädchen) in den 60er Jahren in Mississippi und einer jungen weißen Frau, die all ihren Mut zusammen nimmt, den Frauen ihren Stimmen hörbar zu machen. Ich finde es ein unglaublich wichtiges Buch…es erschüttert einen, trifft einen tief im Herzen, aber berührt auch unglaublich. Die Frauen sind unglaublich stark - was sie aushalten, teilweise über sich ergehen lassen und wie mutig sie sind. Ich werde das Buch nicht so schnell vergessen. Und sicherlich immer wieder daran denken!❤️🩹❤️🩹❤️🩹
Ein Buch das weh tut, wütend macht und unvergesslich bleibt
Gute Geister erzählt die Geschichten schwarzer Hausangestellter im Mississippi der 1960er-Jahre und einer jungen weißen Frau, die den Mut findet, ihre Stimmen hörbar zu machen. Es ist ein Blick hinter verschlossene Türen, in Küchen, in Wohnzimmer und mitten hinein in eine Gesellschaft, die von Rassismus, Angst und falscher Überlegenheit durchzogen ist. Dieses Buch hat mich emotional komplett abgeholt. Manche Sätze brennen sich ein und lassen einen nicht mehr los. So roh, so ehrlich, so gnadenlos. Besonders diese Worte treffen wie ein Schlag in den Magen und zeigen, wie tief Verletzungen gehen können, die aus Machtmissbrauch und Menschenverachtung entstehen. Ich hasse es, wenn Menschen sich für etwas Besseres halten. Nicht wegen dem, was sie leisten, sondern allein wegen Hautfarbe oder Geschlecht. Und Mrs. Hilly hat mich wirklich auf die Palme gebracht: widerlich, arrogant, grausam. Eine Figur, die man abgrundtief verachtet und die wohl leider viel zu real ist. Gleichzeitig ist Gute Geister ein Buch über wundervolle, einzigartige Frauen. Über Stärke im Stillen, über Würde, Freundschaft und leisen Widerstand. Grandios geschrieben, fesselnd und mit einer emotionalen Wucht, die lange nachhallt. Ein wichtiges, bewegendes und erschütterndes Buch über Rassismus, Menschlichkeit und Mut. Kein leichtes Lesen – aber ein notwendiges. Ein Buch, das man nicht einfach zuschlägt und vergisst. 💔
Ein großartiger Roman voller Gefühle!
Der Roman von Kathryn Stockett spielt im Mississippi der 1960er. Thematisiert wird das Leben von schwarzen Frauen zu dieser Zeit der Rassentrennung. Die Hausmädchen Aibileen und Minny arbeiten für wohlhabende Weiße. Die Dominanz ebendieser ist sehr deutlich und das die schwarzen Frauen sich unterzuordnen haben. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, die junge Frau Skeeter, die sich zunehmend für die schwarzen Frauen einsetzt. Die drei Hauptcharaktere sind absolut interessant in der Geschichte und doch so unterschiedlich, obwohl sie einiges verbindet. Ich habe mich so gut in dieses Buch einführen können und finde es sehr gut geschrieben. Das Buch löste sehr viele Gefühle in mir aus, über Wut über die Behandlung der Menschen zu dieser Zeit, Trauer, dass sich eben so wenig für sie eingesetzt haben und das Buch ist an einigen Stellen aus sehr unterhaltsam. Das Buch zeigt einem auf wie wichtig Menschlichkeit ist und das füreinander einstehen. Eine absolute Leseempfehlung, ein großartiges Werk!

Großartig, aufwühlend, witzig, mitreißend geschrieben - regt zum Nachdenken an!
Bei diesem Buch habe ich ziemlich lange mit dem Lesen gebraucht. Was nicht daran lag das es ein schlechtes oder langweiliges Buch ist, sondern weil es großartig, detailsreich und anspruchsvoll geschrieben ist. Wenn man es liest sollte man es mit viel Zeit, viel Gefühl und Gewissenhaftigkeit lesen. Die Details über die damalige Zeit sind teilweise echt erschreckend. Es gibt positive aber auch viele negative Erfahrungen und Erlebnisse. Ein sehr gutes Buch was auch im Unterricht behandelt werden sollte.
Bewegend, ehrlich und absolut lesenswert ⭐⭐⭐⭐⭐
Katherine Stocketts Roman „Gute Geister“ erzählt die Geschichte von Mut, Freundschaft und Mitgefühl im Mississippi der frühen 1960er-Jahre. Im Mittelpunkt stehen die schwarzen Hausmädchen Aibileen und Minny sowie die weiße junge Frau Skeeter. Jede von ihnen berichtet aus ihrer eigenen Sicht vom Alltag in einer Gesellschaft, die von strenger Rassentrennung geprägt ist. Besonders gelungen ist, wie unterschiedlich und lebendig die drei Stimmen sind: Aibileen ruhig und warmherzig, Minny scharfzüngig und direkt, Skeeter nachdenklich und suchend. Das Buch zeigt deutlich, wie ungerecht und verletzend die damaligen Regeln waren, ohne dabei einseitig oder belehrend zu wirken. Neben Wut und Traurigkeit gibt es auch Humor, Nähe und Hoffnung. Das gemeinsame, gefährliche Vorhaben der Frauen sorgt für Spannung und macht das Buch kaum aus der Hand legbar. „Gute Geister“ ist ein Buch, das man verschlingt und nicht mehr vergisst. Es berührt tief, macht wütend, lässt schmunzeln und geht direkt ins Herz. Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz, und man wünscht sich, noch länger in ihrer Welt bleiben zu dürfen. Eine starke, wichtige Geschichte über Mut und Menschlichkeit, die lange nachhallt. Ein echtes Herzensbuch und eine absolute Leseempfehlung!
Ein mitreißendes Buch über Mut, Ungleichheit und die Macht der Worte
„Gute Geister“ von Kathryn Stockett ist ein eindrucksvoller, bewegender Roman, der mit viel Empathie und erzählerischer Kraft vom Leben Schwarzer Hausangestellter im Mississippi der 1960er-Jahre erzählt. Die Figuren sind vielschichtig, die Atmosphäre authentisch, und die Geschichte berührt tief – sie macht wütend, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Besonders beeindruckend ist, wie Stockett die Perspektiven der unterschiedlichen Frauen miteinander verwebt und dabei Themen wie Mut, Solidarität und gesellschaftliche Ungerechtigkeit eindringlich beleuchtet. Allerdings bleibt ein gewisser Beigeschmack: Die Autorin ist selbst weiß, was die Frage aufwirft, inwieweit sie tatsächlich nachvollziehen kann, wie es ist, Rassismus am eigenen Leib zu erfahren. Zudem wird im Buch das N-Wort mehrfach verwendet – was zwar historisch authentisch sein mag, aber dennoch heute schwer erträglich ist und möglicherweise auch ohne Verlust an Wirkung anders hätte gelöst werden können. Insgesamt jedoch ein starkes, wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt und die Perspektiven derer in den Mittelpunkt rückt, die viel zu lange ungehört geblieben sind.

Wichtig, richtig und bewegend
Dass es dieses Buch gibt, ist so wichtig und dass es auch noch so gut geschrieben ist, noch mehr. Ich habe es schon mehrfach gelesen und bin immer wieder von der Art begeistert, wie die einzelnen Charaktere geschrieben sind und dass, obwohl man an so vielen unterschiedlichen Handlungssträngen teilnimmt, es packend bis zum Schluss bleibt und seinen absolut eigenen Charme hat. 💛
Emotionales, schönes und wichtiges Buch 💛
The Help war für mich ein unglaublich starkes und bewegendes Buch 💛. Die Mischung aus ernsten Themen – Rassismus, Ungerechtigkeit und Ungleichheit im Amerika der 60er – und den sehr menschlichen, teils humorvollen Momenten hat mich total gepackt. Ich mochte, wie die Perspektiven der Frauen erzählt werden und wie viel Mut und Stärke in ihren Stimmen steckt. Das Buch hat mich gleichzeitig zum Nachdenken gebracht, berührt und auch wütend gemacht. Definitiv ein Werk, das man nicht so schnell vergisst.

Ein sehr schwieriges Thema wurde hier sehr gut transportiert! Absolute Empfehlung!!! 👍🏼
Das Thema Rassismus hat die Autorin hier und da mit Humor transportiert, was das Lesen erträglich machte aber trotzdem stieg immer wieder die Wut in mir auf! Ein absolutes Meisterwerk mit einem sehr schönen Schlusswort, wie wichtig das Dienstmädchen der Autorin in ihrer eigenen Kindheit für sie war. Und noch ein paar ihrer Gedanken! Einfach wunderbar!

Das Buch ist unglaublich... Mal tritt der Rassismus ganz unterschwellig auf & ein andres Mal wird er dir hart ins Gesicht geschlagen. Die 3 Hauptcharaktere - Aibileen, Skeeter & Minny - entwickeln sich immer weiter & sie wirken so lebendig & authentisch, sie wachsen über sich hinaus & stehen für ihre Werte & Überzeugung ein. Ein sehr, sehr gutes Buch!
Mal wieder ein Buch, das mich positiv überrascht hat. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte - aber definitiv kein so differenziertes Portrait über Frauen - weiße wie schwarze - im Mississippi der 1960er. Zudem mochte ich die Personen alle sofort - und fand sie zudem glaubwürdig. Allerdings fiel es mir manchmal schwer, weiter zu lesen: zu bedrückend war die beschriebene Welt mit all ihrem Rassismus, ihren Vorurteilen, ihren Ungerechtigkeiten, ihren Konventionen,... Und zwischendrin hatte ich richtig Angst um einzelne Figuren. Es mag beruhigend wirken, dass das alles 60 Jahre her ist (und teilweise habe ich den Verdacht, dass einzelne Fernsehreklamen oder Radionachrichten z.B. über die Einführung von Postleitzahlen, nur deshalb erwähnt wurden, um zu zeigen wie lange das schon her ist) - ich fürchte aber, vieles von dem Denken ist immer noch in zu vielen Köpfen drin - in den amerikanischen Südstaaten und sonst wo auf der Welt. Ich kenne die Verfilmung nicht, habe aber gelesen, dass es sich um einen bonbonbunten Wohlfühlfilm handelt. Das wird dem Buch nicht gerecht, denn es ist trotz eher positiven Ende, alles andere als ein Wohlfühlbuch.
Tolles und wichtiges Buch!
Mir hat das Buch, sehr gut gefallen - auch, wenn es mich durch alle Emotionen geschickt hat. Es hatte tolle Charaktere. Besonders, die drei starken Frauen. Aber wieso, dieses Ende? Ich hätte gerne gewusst, wie es weitergegangen ist und wie sich die Leben entwickelt haben.
"Wir sind einfach nur zwei Menschen. Uns trennt gar nicht so viel. Nicht annähernd so viel, wie ich dachte." Der Film "The Help" ist großartig und gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, weil er mich emotional auf so vielen Ebenen berührt. Deshalb war ich auch sehr gespannt auf die Buchvorlage. Ich liebe Minny als Charakter und die Beziehung zwischen Mae Mobley und Aibileen. Und ich finde auch das Nachwort der Autorin wirklich lesenswert. Für mich persönlich ist der Film aber besser.
Dieses Buch hat so viele Emotionen bei mir ausgelöst
Es geht hier um 3 Frauen die 1962 im Süden Amerikas leben. Diese Frauen sind sehr unterschiedlich wollen aber im Endeffekt alle 3 aus ihrem Leben ausbrechen, mutig und frei sein. Aibileen und Minny sind zwei Afroamerikanische Dienstmädchen die von ihrem Arbeitsalltag berichten. Skeeter ist eine privilegierte weiße junge Frau die mehr im Leben will als einen Ehemann und Kinder , sie möchte Schriftstellerin werden. Meine Meinung: ich habe das Buch geliebt. Es hat mich zum Lachen, weinen und vor Wut schreien lassen. Es hat mich nachhaltig zum nachdenken gebracht, wie schlimm die Rassentrennung war und wie schwierig und langsam die Veränderung waren vor allem im Süden Amerikas. Das Buch hat mich über die Rolle der Frauen ab 1960 nachdenken lassen , wie sehr es sich zum Glück geändert hat, allerdings sind wir immer noch nicht an dem Punkt der totalen Gleichberechtigung angekommen. Es ist ein langer und steiniger Weg aber solche Bücher zeigen mir was wir schon alles geschafft haben und was sich niemals wieder wiederholen sollte!
Ein ganz wichtiges Buch über Rassismus, Vernachlässigung, Toleranz, Gerechtigkeit, Freundschaft, Liebe und den Kampf für sich selbst. Ich hatte anfangs große Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Die drei Hauptcharaktere haben mich sofort gehabt, aber einige Nebencharaktere wurden anfangs nur kurz erwähnt und so war mir beim Lesen anfangs nicht ganz klar, wer zu wem gehört, was in der Vergangenheit war und wer nun wie jetzt intrigiert. Ich glaube wenn man vorher den Film gesehen hat, kommt man besser in das Buch rein. Aber die Charaktere nahmen mich sehr mit und ich musste arg mit den Tränen kämpfen. Auf Dauer hatte ich beim Lesen eine unglaubliche Wut in Bauch - und ich war froh, dass es zwischenzeitlich auch berührende Szenen gab, die mich wieder runtergebracht haben. Mein großer Kritikpunkt ist, dass sie in dieser doch sehr von Männern dominierten Gesellschaft, die männlichen Charaktere manchmal nur erwähnt wurden und im Grunde stellenweise recht blass geblieben sind. Klar wollte sie die Frauen in den Vordergrund stellen, was auch okay ist. Aber ich hätte mir einige Szenen mehr gewünscht. Vieles hat sie nur kurz erzählt und nicht in Szenen gezeigt, was ich sehr schade fand. Aber zusammengefasst ein ganz tolles Buch, dass man auf jeden Fall gelesen haben sollte. Ich denke dass man es mehrmals lesen muss, um alles erfassen zu können, was sie nur kurz erwähnt hat und was wahrscheinlich auch eine sehr große Rolle im Hintergrund spielt. Ich hab es auf jeden Fall nicht zum letzten Mal gelesen und bin gespannt wie ich alles für mich nochmals aufnehme, wenn ich vorher den Film dazu schaue.
Ein Buch, das mich zum Lachen, Kopfschütteln und Nachdenken gebracht hat. Ein Roman, der in den 60er Jahren spielt, aber in seiner Thematik noch immer unangenehm aktuell ist. Ich habe das Hörbuch gehört, wunderbar eingelesen von Regina Lemnitz, und ich sag’s direkt: Es war eine echte Bereicherung, auch wenn ich dabei manchmal wütend die Spülmaschine ausgeräumt habe. Mississippi, 1962: Die junge Skeeter will mehr vom Leben als Teegesellschaften und Ehemann-Castings. Sie träumt von New York und einer Karriere als Journalistin. Während ihre Freundinnen längst geheiratet haben und damit beschäftigt sind, sich von ihren Dienstmädchen bedienen zu lassen, beginnt Skeeter, Fragen zu stellen. Gemeinsam mit Aibileen – klug, warmherzig, und vom Leben gezeichnet – und der scharfzüngigen, furchtlosen Minny will sie ein Buch schreiben. Über das Leben schwarzer Hausangestellter in weißen Haushalten. Eine waghalsige Idee in einer Zeit, in der solche Stimmen eigentlich zum Schweigen gebracht werden sollen. Ich war sofort drin. Die Geschichte entwickelt eine sogartige Atmosphäre, die trotz aller Schwere erstaunlich leichtfüßig erzählt ist. Das Mississippi der 60er Jahre wirkt so lebendig (und leider so rückständig), dass man beinahe den Geruch von gebratenem Hühnchen und Rassentrennung in der Nase hat. Ein absurder Kontrast, der sich durchs ganze Buch zieht. Ja, dieses Buch hat mich bewegt. Und wütend gemacht. Und gleichzeitig oft zum Lächeln gebracht – was bei dem Thema erstmal seltsam klingt, aber genau das ist die Stärke von Gute Geister. Trotz aller Ungerechtigkeit, trotz des institutionellen Rassismus, der einem als Leser ständig in den Nacken bläst, gibt es auch viele warme, humorvolle Momente. Besonders Minny ist ein Highlight – ehrlich, sarkastisch und mit einer inneren Stärke, die ansteckt. Die Sprache ist direkt und zugänglich. Besonders gelungen fand ich den “Buch im Buch”-Aspekt – dieser Meta-Effekt gibt der Geschichte noch eine weitere Tiefe. Auch die verschiedenen Perspektiven sind toll umgesetzt, und ich hatte nie das Gefühl, aus dem Takt zu geraten. Neben dem zentralen Thema Rassismus spielt auch der Feminismus eine Rolle. Wie Frauen auf ihre Rolle als Ehefrau und Mutter reduziert werden, wie sie sich gegenseitig klein halten (Stichwort: toxische Teepartys) und wie wenig Raum es für Individualität gibt, ist ebenso bedrückend. Gute Geister ist also auch ein Roman über Mut, Solidarität und den Willen zur Veränderung. Kontroversen! Ja, die Diskussion um „White Saviorism“ und kulturelle Aneignung ist berechtigt – und gleichzeitig schwer. Kathryn Stockett ist eine weiße Autorin, die aus der Perspektive schwarzer Figuren schreibt. Und auch wenn das nicht unproblematisch ist, finde ich, dass Gute Geister trotzdem eine wichtige Brücke schlagen kann – hin zu Empathie und Dialog. Es ist kein perfektes Buch über Rassismus, aber ein unterhaltsames, mitreißendes, das viele Leser*innen zum Nachdenken bringt. Fazit Gute Geister hat mich mitgerissen. Es ist ein bewegender, manchmal erschreckender, aber auch unglaublich menschlicher Roman, der schwere Themen mit Herz und Humor erzählt. Kein Sachbuch, kein reines Politdrama – sondern ein Roman, der einen trotz aller Fiktion ganz real trifft. Ein sehr gutes Buch, das mich begeistert und berührt hat – mit kleinen Abzügen für die klischeehaften Zuspitzungen. Aber hey, manchmal braucht es eben auch ein bisschen Überspitzung, um die Wahrheit klarer zu sehen.
Stimmte für mich leider nicht.
Unterm Strich muss ich leider sagen, dass mir das Buch zu wenig war. So ein wichtiges Thema, aber mir hat der Tiefgang gefehlt, das Gefühl, die Schwere. Skeeter stand durchgehend im Vordergrund, die Geschichten der Dienstmädchen blieben mir viel zu oberflächlich - bis auf die letzten 10% vielleicht. Das Buch hatte auch seine Längen. Schade.
Starke Geschichte, ich konnte das Buch kaum zur Seite legen
Unzählige Male dachte ich "War das wirklich so? Wie konnte das alles Normalität sein?" Ein wirklich aufregendes und interessantes Buch, ich habe so viele Dinge erfahren von denen ich keinen Schimmer hatte. Von Rassentrennung und -diskriminierung haben wir alle gehört, aber wie unwürdig und verachtend das Ganze war hat mich wirklich noch lange beschäftigt. Erschreckend das diese Realität noch gar nicht lange her ist. All die Fakten sind wunderbar in der Geschichte verpackt worden, die Story ist leicht zu lesen und spannend bis zum Schluss. Ich habe mitgefiebert, gelacht, gelitten, war schadenfroh 😎 und gleichzeitig schockiert über die damalige Gesellschaft und ihr (Un)Verständnis von Menschlichkeit, Würde und Wertschätzung. Klare Leseempfehlung von mir, auch die Verfilmung kann ich dir wärmstens ans Herz legen. 👍👍👍

Entgegen der nahezu durchweg positiven Rezensionen, kann ich mich hier nur zum Teil anschließen. Auf jeden Fall eine sehr schön zu lesende Story, tolle Charaktere und ohne Zweifel ein absolut bewegendes Thema. Mein "aber": es reichte mir nicht. Es war mir zu oberflächlich. Als es dann um alles ging, endete es. Mir fehlten geschichtliche Hintergründe, lediglich Rosa Parks und Dr. King zu erwähnen, war für mich zu wenig. Ja, es ist ein Roman. Ja, er soll unterhalten. Und dennoch will er den Zeigefinger heben und das ist für Leib Dafürhalten nicht stringend und hinreichend gelöst worden. Dennoch auf jeden Fall lesenswert!
Wie viel Rassismus kann man in einen Roman stecken, der eigentlich gegen Rassismus sein will?
Gute Geister will ein antirassistischer Roman sein, ist aber in meinen Augen genau das Gegenteil. Der Fokus liegt kaum auf den Perspektiven der Schwarzen Frauen, sondern auf der weißen Hauptfigur, die als Retterin inszeniert wird. Das „White Savior“-Narrativ zieht sich durch die gesamte Handlung: Skeeter bekommt Entwicklung, Tiefe und moralische Läuterung, während die Schwarzen Frauen oft zu flachen Charaktere degradiert werden. Besonders problematisch: Die wiederholte, ausgeschriebene Verwendung des N-Worts durch eine weiße Autorin. Auch wenn die Sprache historisch und authentisch sein soll, ist das für viele Leser:innen (zu Recht) verletzend und unnötig. Es stellt sich die Frage, warum eine Geschichte über schwarze Unterdrückung nicht von Schwarzen Stimmen erzählt wird. Für Leserinnen, die sich wirklich mit strukturellem Rassismus auseinandersetzen wollen, empfehle ich: greift lieber zu Büchern von Schwarzen Autorinnen.
Ich hatte vor diesem Buch den Film gesehen und wollte dann unbedingt das Buch lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Ja, das Buch hat eine Weiße geschrieben, das merkt man auch. Die harten Szenen wurden nur erwähnt und erschienen trotz allem irgendwie „weich“. Dennoch finde ich es wichtig, dass gerade die Weißen sich solche Gedanken machen. Dass die Autorin die Figur der Aibileen ohne Zustimmung an ein Hausmädchen, dass in ihrer Familie tätig war, angelehnt hat, ist für mich absolut nicht in Ordnung. An der Wichtigkeit des Buches ändert das allerdings nichts. Die Charaktere waren für mich absolut authentisch, ich konnte sehr gut mitgehen und die Geschichte war kurzweilig. Das Buch hatte einige Szenen über die ich mich unsäglich aufgeregt habe und andere, die mich rührten. Vor allem alles rund um Mae Mobley und Aibileen traf mich mitten ins Herz. Meine liebsten Charaktere waren Minny (eine Naturgewalt) und Celia. Die Dynamik der beiden hatte mich von Sekunde 1 an ♥️
Ich liebe Bücher, bei denen man sofort in der Story drin ist. Bei denen man die Charaktere sofort mag und es sich anfühlt, als würde man sie schon ewig kennen. So ein Buch ist GUTE GEISTER.
Die Story wird aus den Perspektiven von drei starken und authentischen Frauen erzählt, zwei davon sind Afroamerikanerinnen, die den Haushalt von „reichen, weißen Frauen“ machen und deren Kids großziehen. Wir erhalten also einen umfangreichen Einblick in das Leben dieser Frauen, in ihre Wünsche und Schicksale. Die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, wobei ich die fürsorgliche Aibileen gerne als Mutter hätte und die freche Minny als Freundin. Die Beziehungen zwischen ihnen und ihr Zusammenhalt durch ihr gemeinsames Geheimnis hat mir besonders gut gefallen. Natürlich hält das Buch auch eine Antagonistin bereit, die man richtig hassen kann (Btw: Männer spielen in diesem Buch wenn dann nur eine Nebenrolle). Das Pacing ist eher langsam, die Ereignisse überschlagen sich nicht, aber mir persönlich gefielen auch die Nebenstorys gut, da sie dem ganzen mehr Leben verleihen; man kann sich richtig in die Geschichte reinversetzen. Nebenbei erfährt man viel über den Rassismus in den Südstaaten der USA in den 1960er Jahren und das kann echt erschreckend und emotional werden.
Meine Meinung Dies ist ein Buch, das nicht zu lange in den Regalen ein ungelesenes Dasein fristen sollte, wie es bei mir der Fall war. Einmal begonnen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen! Kathryn Stockett lässt im Buch ihre drei Protagonistinnen erzählen. So erfährt man über die Geschehnisse aus Sicht von Aibileen, Minny und Miss Skeeter. Dies sorgt für intensivere Einblicke in die schwarze wie auch weiße Community von Jackson und steigert die Spannung. Zudem erzeugt dieser Schreibstil Nähe zu den Figuren. Als Leser*in wird man regelrecht in die Zeit der 60er Jahre versetzt, als es die gesetzliche Rassentrennung und Diskriminierung von Schwarzen in den USA gab. Viele reiche, weiße Haushalte leisteten sich ein schwarzes Dienstmädchen und behandelten es oftmals als Eigentum, mit dem man tun und lassen konnte, was man wollte. War das Arbeitsverhältnis zwischen der Familie und dem Dienstmädchen, wenn die Familie nicht (mehr) zufrieden war, aufgelöst worden, war es überaus schwer für das schwarze Dienstmädchen eine neue Arbeit zu finden. Die schwarzen Frauen waren abhängig von ihren weißen Arbeitgeber*innen, da es für sie kaum andere Arbeit gab. Umso riskanter, wie auch gefährlich war es für Aibileen und Minny Miss Skeeter bei ihrem Buch zu helfen, legte es doch die wahren Geschichten offen, was schwarze Dienstmädchen bei ihren weißen Arbeitgebern so alles erlebten. Die Spannung, wie das Buch ausgehen würde, war kaum auszuhalten. Mit dem Wissen, wie schnell seinerzeit schwarze Menschen verurteilt oder auch vom Ku Klux Klan getötet wurden, machten ein gutes wie auch schlechtes Ende möglich. Ich habe die wunderschöne Sonderausgabe, deren Cover aus bedrucktem Ganzleinen ist, das sich wundervoll anfühlt. Zudem gibt es hier auch einige Kochrezepte aus dem Buch von Minny, der besten Köchin in Jackson. Fazit Ein wunderbares Buch, das aufklärt, aufrüttelt, Augen öffnet und aufzeigt wie schlimm es ist und wie furchtbar sich Menschen fühlen, wenn man sie zu Menschen zweiter Klasse degradiert. Es blickt zurück in eine historisch traurige Zeit, die sich zwar gebessert hat, aber den Leser*innen, in Verbindung mit den derzeitigen Nachrichten, auch vor Augen bringt, dass wir heute weder in den USA, noch in Deutschland oder woanders auf der Welt es geschafft haben, Rassismus auszumerzen. Solange es den Slogen #BlackLivesMatter gibt, so lange sind wir noch nicht am Ende mit der Aufklärung und dem Kampf gegen Rassismus!
Mississippi in den 1960er Jahren ist für die dunkelhäutige Bevölkerung alles andere als leicht. Sie werden als dreckig, dumm und diebisch deklariert, die meisten Frauen arbeiten als Dienstmädchen für die wohlhabendere weiße Gesellschaft. Und die meisten weißen Familien wissen überhaupt nicht, was für gute Seelen Sie bei sich zu Hause haben. Sie ziehen Ihre Kinder groß, putzen Ihr Haus, kümmern sich um so viel, aber wenn irgendwas nicht stimmt, waren es die Dienstmädchen. Doch drei Frauen gehen gegen die Konventionen ihrer Zeit an. Aibileen und Minnie sind befreundete Frauen, die für verschiedene Familien arbeiten, Miss Skeeter ist eine junge weiße Frau, aus dem Staat Mississippi weg möchte, um Schriftstellerin zu werden und die genug hat von den Benachteiligungen der dunkelhäutigen Rasse. Diese drei Frauen schließen sich zusammen, um etwas zu tun, was sich sonst keiner wagt. Und die sich damit allesamt in Gefahr bringen. Gute Geister zeigt einige Vorurteile auf, Rassismus in der Zeit (und leider auch darüber hinaus) und ist mit so viel Herz geschrieben, dass es einfach nur Spaß macht, das Buch zu lesen. Das Buch wird aus den Perspektiven von Aibileen, Minnie und Miss Skeeter geschrieben, wie sie die Erlebnisse sehen, was für Gedanken sie haben und wie verletzlich alle drei in Wahrheit sind, auch wenn sie sich untereinander anders geben. Mir hat es gefallen, bei allen ein bisschen rein zu lesen, wobei mir der Charakter Aibileen am meisten gefallen hat. Wahrscheinlich hätte mir das Buch noch besser gefallen, wenn es nur aus Aibileens Sicht geschrieben wäre, ich persönlich fand den Tausch der Perspektiven teilweise ein bisschen schwer zu folgen, bzw. hatte ich mich gerade an die Schreibweise und den Blickwinkel gewöhnt, wird wieder getauscht. Auch wenn es natürlich interessant war, die unterschiedlichen Gedanken mitzubekommen. Gerade von Miss Skeeter, die eigentlich in ihrem Freundeskreis voller junger weißer Frauen zwischen den Stühlen sitzt. Ihre Freundinnen, allen voran Miss Hilly, sehen nämlich die schwarze Bevölkerung als alles andere als gleichberechtigt an und diskutieren unter anderem über separate Toiletten, damit sie sich nicht mit den Krankheiten ihrer Dienstmädchen anstecken. Trotzdem hat Miss Skeeter diese Frauen gern, aber eben auch Aibileen und Minnie. Fazit: Mir hat das Buch sehr gefallen, die verschiedenen Perspektiven waren sehr interessant, auch wenn mich der Wechsel teilweise gestört hat. Die Geschichte des Buches war auch interessant, nur das Ende fand ich nicht passend, da hatte ich mir etwas anderes erhofft. Leider hat es meine Zeit nicht erlaubt, dass Buch mehr am Stück zu lesen, sondern immer nur in den Pausen , wodurch ich nicht so gut in die Geschichte hinein gekommen bin. Unter anderen Voraussetzungen hätte ich vielleicht einen anderen Blick ins Buch bekommen, so kann ich "nur" 4 Sterne vergeben, wobei das Buch wirklich zu empfehlen ist, da auch im Umkreis der drei Frauen (teils schlimme) interessante Dinge passieren, die wir uns in unserer heutigen Zeit kaum vorstellen können. Ich freue mich außerdem darauf, demnächst den Film dazu anzusehen. Bin gespannt, wie dieser gemacht ist
This is a womens world
Ab in die frühen 60er, hineingeworfen in eine Desperate Housewife -Welt die von einer von rassismusgeprägten Alltäglichkeit und Selbstverständlichkeit erzählt. Gerade das Erzählen dieser Ungleichheit, manchmal mit einer nahezu intimen Nähe wiedergegeben ist Mittelpunkt dieser überaus vielschichtigen Geschichte. Es geht um das Aufbrechen des Tabus des sonst stumm erduldeten Ungleichgewichts, erzählt, worüber sonst nicht gesprochen wurde.
Meine Meinung Wer träumt nicht manchmal von einem guten Geist, der die Wohnung aufräumt, die Kinder hütet und das Essen kocht? In den Südstaaten der 1960er Jahre gehören solche guten Geister zu einem angesehen Haushalt. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um irgendwelche körperlosen Erscheinungen, sondern um reale Menschen. Sie haben für die damalige Zeit nur einen "Fehler", sie sind mit der falschen Hautfarbe geboren. Kathryn Stockett beschreibt in ihrem Buch Gute Geister die Situation der schwarzen Hausangestellten zu dieser Zeit und zeichnet ein eindringliches Porträt dieser Zeit. Wir erleben die Geschichte und spüren den Zeitgeist durch die Augen von drei Frauen. Aibileen ist eine ältere schwarze Hausangestellte. Sie arbeitet bei einer weißen Familie in der sie wieder ein fremdes Kind großzieht, während sie noch um ihren kürzlich verstorbenen Sohn trauert. Minny ist ihre beste Freundin, Mutter von fünf Kindern und leidet hauptsächlich unter einem "großen Mundwerk, wie sie es selbst nennt. Zur Vervollständigung des Trios lernen wir noch Skeeter kennen. Sie kommt aus dem College nach Hause und möchte ihren Traum vom Journalismus verwirklichen. Skeeter bekommt bei einer Tageszeitung eine Stelle und muss ausgerechnet eine Haushaltkolumne schreiben. Sie ist selbst mit einem Dienstmädchen groß geworden und hat dementsprechend keinen blassen Schimmer wie man selbstständig einen Haushalt führt. Sie wendet sich dann an das Hausmädchen ihrer besten Freundin Hilly und so knüpfen Aibileen und Skeeter erstmal engeren Kontakt. Schließlich kommt Skeeter die Idee ein Buch mit den Geschichten der schwarzen Dienstmädchen in ihrer Stadt zu schreiben. Ein Unterfangen, das zu dieser Zeit nicht nur gewagt, sondern regelrecht gefährlich ist. Beim Lesen des Buches erfährt man viel über die Zeit und den damals normalen Alltag. Natürlich haben dunkelhäutige Menschen separate Toiletten zu benutzen. Sie tragen Keime in sich, die weiße Menschen nicht abwehren können. Aufgrund dieser Keime dürfen sie auch nicht die gleichen Tassen benutzen wie ihre Herrschaften. Selbstverständlich gibt es auch unterschiedliche Supermärkte für Schwarze und Weiße. Diese und viele andere vermeintliche alltägliche Kleinigkeiten haben mich beim Lesen immer schwer schlucken lassen. So unverständlich diese Anschauungen heute auch für mich sind, damals waren sie Realität. Einerseits flogen die ersten Menschen zu Mond, andererseits wurden Menschen anderweitiger Hautfarbe als Krankheitsüberträger und stark minderwertig angesehen. Umso absurder war es beim Lesen dieses Buches für mich, dass die Hausangestellten die Kinder dieser Familien großziehen, aber nicht beim Essen an einem Tisch sitzen können. Alle drei Frauen Abilileen, Minny und Skeeter sind auf ihre Art und Weise besonders und werden durch die lebhafte Schreibweise der Autorin während des Lesens zu richtigen Freundinnen. Abilileen ist die erfahrene und eher zurückhaltende Frau, die schon viel Kummer in ihrem Leben erfahren musste. Minny ist die selbstbewusste mit der großen Klappe und doch leidet sie unter ihrem gewalttätigen Ehemann. Skeeter ist eine gebildete Weiße, die allerdings nur auf ihr Aussehen und ihren "Heiratsstatus" reduziert wird und damit auch in den Konventionen ihrer Zeit feststeckt. Trotz dieser schweren Themen, war es aber keineswegs so, dass ich beim Lesen ständig den berühmten Kloß im Hals hatte. "Gute Geister" besticht nämlich durch einen einzigartigen Humor. Da gibt es die schreckliche Sache mit dem Kuchen, die sich als roter Faden durch das Buch zieht. Worum es sich dabei genau handelt werde ich natürlich an dieser Stelle nicht verraten. Auch in Skeeter Leben gibt es einige lustige Momente, die mir nachhaltig noch im Kopf geblieben sind. Fazit Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil Emotionen beim Leser zu wecken: Belustigung, Mitgefühl, Trauer, Wut das alles steckt in diesem wunderbaren Buch. Wir bekommen nicht nur ein Stück Geschichte geliefert, sondern lernen auch Menschen kennen, deren Geschichte uns beim Lesen berührt und belustigt. Am Ende des Buches konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen und habe das Buch dennoch mit dem Gefühl zugeschlagen, dass "alles gut wird" Gute Geister von Kathyrn Stockett hat sich mühelos einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern erobert und ich kann dieses wunderbare Buch nur mit fünf Sternen bewerten!
Abwechslungsreiche Mischung aus Gesellschafts- und Entwicklungsroman in den 60igern in Mississippi, die leider die Kritik an der Rassentrennung immer wieder zu Gunsten familiären Geplänkels der weißen Oberschicht aus den Augen verliert. Die liebenswerten Charaktere und die spannende Story um das Erscheinen eines Buches aus Sicht der farbigen Hausmädchen sind sehr unterhaltsam und die für damalige Verhältnisse typische Seperationsregelungen und Arbeitsbedingungen lassen immer wieder Wut aufschäumen. Aber der Autorin fehlte der Mut, den Finger tief genug in die Wunde zu legen und so verbleibt es bei einer schönen Geschichte ohne Durchschlagskraft. Während des Lesens gab es einen bitteren Beigeschmack, als ich die Information bekam, dass eine Klage des ehemaligen Hausmädchens der Autorin gegen die Nutzung ihrer privaten Geschichte im Buch wegen Formalien abgelehnt wurde. Ohne diese Information hätte ich die Geschichte wohl mehr genießen können. Für mich lässt sich die Idee einer Weißen, einen Roman aus der Sicht farbiger Hausmädchen zu schreiben, nicht mit Political Correctness in Einklang bringen und gleichzeitig mochte ich die Charaktere so gerne, dass ich das Buch beenden wollte. So bleibe ich zwiegespalten zurück.

Tiefgründiges und emotionales Buch
Ich habe den Film geliebt und wollte daraufhin sofort das Buch lesen. Dieses hat mich auch überhaupt nicht enttäuscht und man erfährt noch so viel mehr. Alle Charaktere sind einzigartig und haben eine interessante sowie emotionale Geschichte. Das ganze Thema, welche das Buch behandelt, ist unfassbar wichtig und auch in der heutigen Zeit verdient es viel mehr Aufmerksamkeit. Ich wünschte, das Buch würde noch länger gehen, da ich diese Geschichte einfach nicht loslassen kann.
Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen - Ein Buch über farbige Dienstmädchen in den 60er Jahren in Amerika. Es ist erschreckend, dass es so eine 2 Klassen Gesellschaft tatsächlich gab und auch irgendwie noch immer gibt. Der Schreibstil war angenehm und ich habe die 3 Frauen direkt in Herz geschlossen.
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Ein Buch das weh tut & unvergesslich bleibt.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ich habe das Buch verschlungen. Ein unglaublich guter Schreibstil, der mich ab Seite 1 in den Bann gezogen hat. Die Geschichte hat mich emotional komplett abgeholt. Es erzählt die Geschichten von dunklen Frauen (Dienstmädchen) in den 60er Jahren in Mississippi und einer jungen weißen Frau, die all ihren Mut zusammen nimmt, den Frauen ihren Stimmen hörbar zu machen. Ich finde es ein unglaublich wichtiges Buch…es erschüttert einen, trifft einen tief im Herzen, aber berührt auch unglaublich. Die Frauen sind unglaublich stark - was sie aushalten, teilweise über sich ergehen lassen und wie mutig sie sind. Ich werde das Buch nicht so schnell vergessen. Und sicherlich immer wieder daran denken!❤️🩹❤️🩹❤️🩹
Ein Buch das weh tut, wütend macht und unvergesslich bleibt
Gute Geister erzählt die Geschichten schwarzer Hausangestellter im Mississippi der 1960er-Jahre und einer jungen weißen Frau, die den Mut findet, ihre Stimmen hörbar zu machen. Es ist ein Blick hinter verschlossene Türen, in Küchen, in Wohnzimmer und mitten hinein in eine Gesellschaft, die von Rassismus, Angst und falscher Überlegenheit durchzogen ist. Dieses Buch hat mich emotional komplett abgeholt. Manche Sätze brennen sich ein und lassen einen nicht mehr los. So roh, so ehrlich, so gnadenlos. Besonders diese Worte treffen wie ein Schlag in den Magen und zeigen, wie tief Verletzungen gehen können, die aus Machtmissbrauch und Menschenverachtung entstehen. Ich hasse es, wenn Menschen sich für etwas Besseres halten. Nicht wegen dem, was sie leisten, sondern allein wegen Hautfarbe oder Geschlecht. Und Mrs. Hilly hat mich wirklich auf die Palme gebracht: widerlich, arrogant, grausam. Eine Figur, die man abgrundtief verachtet und die wohl leider viel zu real ist. Gleichzeitig ist Gute Geister ein Buch über wundervolle, einzigartige Frauen. Über Stärke im Stillen, über Würde, Freundschaft und leisen Widerstand. Grandios geschrieben, fesselnd und mit einer emotionalen Wucht, die lange nachhallt. Ein wichtiges, bewegendes und erschütterndes Buch über Rassismus, Menschlichkeit und Mut. Kein leichtes Lesen – aber ein notwendiges. Ein Buch, das man nicht einfach zuschlägt und vergisst. 💔
Ein großartiger Roman voller Gefühle!
Der Roman von Kathryn Stockett spielt im Mississippi der 1960er. Thematisiert wird das Leben von schwarzen Frauen zu dieser Zeit der Rassentrennung. Die Hausmädchen Aibileen und Minny arbeiten für wohlhabende Weiße. Die Dominanz ebendieser ist sehr deutlich und das die schwarzen Frauen sich unterzuordnen haben. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, die junge Frau Skeeter, die sich zunehmend für die schwarzen Frauen einsetzt. Die drei Hauptcharaktere sind absolut interessant in der Geschichte und doch so unterschiedlich, obwohl sie einiges verbindet. Ich habe mich so gut in dieses Buch einführen können und finde es sehr gut geschrieben. Das Buch löste sehr viele Gefühle in mir aus, über Wut über die Behandlung der Menschen zu dieser Zeit, Trauer, dass sich eben so wenig für sie eingesetzt haben und das Buch ist an einigen Stellen aus sehr unterhaltsam. Das Buch zeigt einem auf wie wichtig Menschlichkeit ist und das füreinander einstehen. Eine absolute Leseempfehlung, ein großartiges Werk!

Großartig, aufwühlend, witzig, mitreißend geschrieben - regt zum Nachdenken an!
Bei diesem Buch habe ich ziemlich lange mit dem Lesen gebraucht. Was nicht daran lag das es ein schlechtes oder langweiliges Buch ist, sondern weil es großartig, detailsreich und anspruchsvoll geschrieben ist. Wenn man es liest sollte man es mit viel Zeit, viel Gefühl und Gewissenhaftigkeit lesen. Die Details über die damalige Zeit sind teilweise echt erschreckend. Es gibt positive aber auch viele negative Erfahrungen und Erlebnisse. Ein sehr gutes Buch was auch im Unterricht behandelt werden sollte.
Bewegend, ehrlich und absolut lesenswert ⭐⭐⭐⭐⭐
Katherine Stocketts Roman „Gute Geister“ erzählt die Geschichte von Mut, Freundschaft und Mitgefühl im Mississippi der frühen 1960er-Jahre. Im Mittelpunkt stehen die schwarzen Hausmädchen Aibileen und Minny sowie die weiße junge Frau Skeeter. Jede von ihnen berichtet aus ihrer eigenen Sicht vom Alltag in einer Gesellschaft, die von strenger Rassentrennung geprägt ist. Besonders gelungen ist, wie unterschiedlich und lebendig die drei Stimmen sind: Aibileen ruhig und warmherzig, Minny scharfzüngig und direkt, Skeeter nachdenklich und suchend. Das Buch zeigt deutlich, wie ungerecht und verletzend die damaligen Regeln waren, ohne dabei einseitig oder belehrend zu wirken. Neben Wut und Traurigkeit gibt es auch Humor, Nähe und Hoffnung. Das gemeinsame, gefährliche Vorhaben der Frauen sorgt für Spannung und macht das Buch kaum aus der Hand legbar. „Gute Geister“ ist ein Buch, das man verschlingt und nicht mehr vergisst. Es berührt tief, macht wütend, lässt schmunzeln und geht direkt ins Herz. Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz, und man wünscht sich, noch länger in ihrer Welt bleiben zu dürfen. Eine starke, wichtige Geschichte über Mut und Menschlichkeit, die lange nachhallt. Ein echtes Herzensbuch und eine absolute Leseempfehlung!
Ein mitreißendes Buch über Mut, Ungleichheit und die Macht der Worte
„Gute Geister“ von Kathryn Stockett ist ein eindrucksvoller, bewegender Roman, der mit viel Empathie und erzählerischer Kraft vom Leben Schwarzer Hausangestellter im Mississippi der 1960er-Jahre erzählt. Die Figuren sind vielschichtig, die Atmosphäre authentisch, und die Geschichte berührt tief – sie macht wütend, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Besonders beeindruckend ist, wie Stockett die Perspektiven der unterschiedlichen Frauen miteinander verwebt und dabei Themen wie Mut, Solidarität und gesellschaftliche Ungerechtigkeit eindringlich beleuchtet. Allerdings bleibt ein gewisser Beigeschmack: Die Autorin ist selbst weiß, was die Frage aufwirft, inwieweit sie tatsächlich nachvollziehen kann, wie es ist, Rassismus am eigenen Leib zu erfahren. Zudem wird im Buch das N-Wort mehrfach verwendet – was zwar historisch authentisch sein mag, aber dennoch heute schwer erträglich ist und möglicherweise auch ohne Verlust an Wirkung anders hätte gelöst werden können. Insgesamt jedoch ein starkes, wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt und die Perspektiven derer in den Mittelpunkt rückt, die viel zu lange ungehört geblieben sind.

Wichtig, richtig und bewegend
Dass es dieses Buch gibt, ist so wichtig und dass es auch noch so gut geschrieben ist, noch mehr. Ich habe es schon mehrfach gelesen und bin immer wieder von der Art begeistert, wie die einzelnen Charaktere geschrieben sind und dass, obwohl man an so vielen unterschiedlichen Handlungssträngen teilnimmt, es packend bis zum Schluss bleibt und seinen absolut eigenen Charme hat. 💛
Emotionales, schönes und wichtiges Buch 💛
The Help war für mich ein unglaublich starkes und bewegendes Buch 💛. Die Mischung aus ernsten Themen – Rassismus, Ungerechtigkeit und Ungleichheit im Amerika der 60er – und den sehr menschlichen, teils humorvollen Momenten hat mich total gepackt. Ich mochte, wie die Perspektiven der Frauen erzählt werden und wie viel Mut und Stärke in ihren Stimmen steckt. Das Buch hat mich gleichzeitig zum Nachdenken gebracht, berührt und auch wütend gemacht. Definitiv ein Werk, das man nicht so schnell vergisst.

Ein sehr schwieriges Thema wurde hier sehr gut transportiert! Absolute Empfehlung!!! 👍🏼
Das Thema Rassismus hat die Autorin hier und da mit Humor transportiert, was das Lesen erträglich machte aber trotzdem stieg immer wieder die Wut in mir auf! Ein absolutes Meisterwerk mit einem sehr schönen Schlusswort, wie wichtig das Dienstmädchen der Autorin in ihrer eigenen Kindheit für sie war. Und noch ein paar ihrer Gedanken! Einfach wunderbar!

Das Buch ist unglaublich... Mal tritt der Rassismus ganz unterschwellig auf & ein andres Mal wird er dir hart ins Gesicht geschlagen. Die 3 Hauptcharaktere - Aibileen, Skeeter & Minny - entwickeln sich immer weiter & sie wirken so lebendig & authentisch, sie wachsen über sich hinaus & stehen für ihre Werte & Überzeugung ein. Ein sehr, sehr gutes Buch!
Mal wieder ein Buch, das mich positiv überrascht hat. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte - aber definitiv kein so differenziertes Portrait über Frauen - weiße wie schwarze - im Mississippi der 1960er. Zudem mochte ich die Personen alle sofort - und fand sie zudem glaubwürdig. Allerdings fiel es mir manchmal schwer, weiter zu lesen: zu bedrückend war die beschriebene Welt mit all ihrem Rassismus, ihren Vorurteilen, ihren Ungerechtigkeiten, ihren Konventionen,... Und zwischendrin hatte ich richtig Angst um einzelne Figuren. Es mag beruhigend wirken, dass das alles 60 Jahre her ist (und teilweise habe ich den Verdacht, dass einzelne Fernsehreklamen oder Radionachrichten z.B. über die Einführung von Postleitzahlen, nur deshalb erwähnt wurden, um zu zeigen wie lange das schon her ist) - ich fürchte aber, vieles von dem Denken ist immer noch in zu vielen Köpfen drin - in den amerikanischen Südstaaten und sonst wo auf der Welt. Ich kenne die Verfilmung nicht, habe aber gelesen, dass es sich um einen bonbonbunten Wohlfühlfilm handelt. Das wird dem Buch nicht gerecht, denn es ist trotz eher positiven Ende, alles andere als ein Wohlfühlbuch.
Tolles und wichtiges Buch!
Mir hat das Buch, sehr gut gefallen - auch, wenn es mich durch alle Emotionen geschickt hat. Es hatte tolle Charaktere. Besonders, die drei starken Frauen. Aber wieso, dieses Ende? Ich hätte gerne gewusst, wie es weitergegangen ist und wie sich die Leben entwickelt haben.
"Wir sind einfach nur zwei Menschen. Uns trennt gar nicht so viel. Nicht annähernd so viel, wie ich dachte." Der Film "The Help" ist großartig und gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, weil er mich emotional auf so vielen Ebenen berührt. Deshalb war ich auch sehr gespannt auf die Buchvorlage. Ich liebe Minny als Charakter und die Beziehung zwischen Mae Mobley und Aibileen. Und ich finde auch das Nachwort der Autorin wirklich lesenswert. Für mich persönlich ist der Film aber besser.
Dieses Buch hat so viele Emotionen bei mir ausgelöst
Es geht hier um 3 Frauen die 1962 im Süden Amerikas leben. Diese Frauen sind sehr unterschiedlich wollen aber im Endeffekt alle 3 aus ihrem Leben ausbrechen, mutig und frei sein. Aibileen und Minny sind zwei Afroamerikanische Dienstmädchen die von ihrem Arbeitsalltag berichten. Skeeter ist eine privilegierte weiße junge Frau die mehr im Leben will als einen Ehemann und Kinder , sie möchte Schriftstellerin werden. Meine Meinung: ich habe das Buch geliebt. Es hat mich zum Lachen, weinen und vor Wut schreien lassen. Es hat mich nachhaltig zum nachdenken gebracht, wie schlimm die Rassentrennung war und wie schwierig und langsam die Veränderung waren vor allem im Süden Amerikas. Das Buch hat mich über die Rolle der Frauen ab 1960 nachdenken lassen , wie sehr es sich zum Glück geändert hat, allerdings sind wir immer noch nicht an dem Punkt der totalen Gleichberechtigung angekommen. Es ist ein langer und steiniger Weg aber solche Bücher zeigen mir was wir schon alles geschafft haben und was sich niemals wieder wiederholen sollte!
Ein ganz wichtiges Buch über Rassismus, Vernachlässigung, Toleranz, Gerechtigkeit, Freundschaft, Liebe und den Kampf für sich selbst. Ich hatte anfangs große Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Die drei Hauptcharaktere haben mich sofort gehabt, aber einige Nebencharaktere wurden anfangs nur kurz erwähnt und so war mir beim Lesen anfangs nicht ganz klar, wer zu wem gehört, was in der Vergangenheit war und wer nun wie jetzt intrigiert. Ich glaube wenn man vorher den Film gesehen hat, kommt man besser in das Buch rein. Aber die Charaktere nahmen mich sehr mit und ich musste arg mit den Tränen kämpfen. Auf Dauer hatte ich beim Lesen eine unglaubliche Wut in Bauch - und ich war froh, dass es zwischenzeitlich auch berührende Szenen gab, die mich wieder runtergebracht haben. Mein großer Kritikpunkt ist, dass sie in dieser doch sehr von Männern dominierten Gesellschaft, die männlichen Charaktere manchmal nur erwähnt wurden und im Grunde stellenweise recht blass geblieben sind. Klar wollte sie die Frauen in den Vordergrund stellen, was auch okay ist. Aber ich hätte mir einige Szenen mehr gewünscht. Vieles hat sie nur kurz erzählt und nicht in Szenen gezeigt, was ich sehr schade fand. Aber zusammengefasst ein ganz tolles Buch, dass man auf jeden Fall gelesen haben sollte. Ich denke dass man es mehrmals lesen muss, um alles erfassen zu können, was sie nur kurz erwähnt hat und was wahrscheinlich auch eine sehr große Rolle im Hintergrund spielt. Ich hab es auf jeden Fall nicht zum letzten Mal gelesen und bin gespannt wie ich alles für mich nochmals aufnehme, wenn ich vorher den Film dazu schaue.
Ein Buch, das mich zum Lachen, Kopfschütteln und Nachdenken gebracht hat. Ein Roman, der in den 60er Jahren spielt, aber in seiner Thematik noch immer unangenehm aktuell ist. Ich habe das Hörbuch gehört, wunderbar eingelesen von Regina Lemnitz, und ich sag’s direkt: Es war eine echte Bereicherung, auch wenn ich dabei manchmal wütend die Spülmaschine ausgeräumt habe. Mississippi, 1962: Die junge Skeeter will mehr vom Leben als Teegesellschaften und Ehemann-Castings. Sie träumt von New York und einer Karriere als Journalistin. Während ihre Freundinnen längst geheiratet haben und damit beschäftigt sind, sich von ihren Dienstmädchen bedienen zu lassen, beginnt Skeeter, Fragen zu stellen. Gemeinsam mit Aibileen – klug, warmherzig, und vom Leben gezeichnet – und der scharfzüngigen, furchtlosen Minny will sie ein Buch schreiben. Über das Leben schwarzer Hausangestellter in weißen Haushalten. Eine waghalsige Idee in einer Zeit, in der solche Stimmen eigentlich zum Schweigen gebracht werden sollen. Ich war sofort drin. Die Geschichte entwickelt eine sogartige Atmosphäre, die trotz aller Schwere erstaunlich leichtfüßig erzählt ist. Das Mississippi der 60er Jahre wirkt so lebendig (und leider so rückständig), dass man beinahe den Geruch von gebratenem Hühnchen und Rassentrennung in der Nase hat. Ein absurder Kontrast, der sich durchs ganze Buch zieht. Ja, dieses Buch hat mich bewegt. Und wütend gemacht. Und gleichzeitig oft zum Lächeln gebracht – was bei dem Thema erstmal seltsam klingt, aber genau das ist die Stärke von Gute Geister. Trotz aller Ungerechtigkeit, trotz des institutionellen Rassismus, der einem als Leser ständig in den Nacken bläst, gibt es auch viele warme, humorvolle Momente. Besonders Minny ist ein Highlight – ehrlich, sarkastisch und mit einer inneren Stärke, die ansteckt. Die Sprache ist direkt und zugänglich. Besonders gelungen fand ich den “Buch im Buch”-Aspekt – dieser Meta-Effekt gibt der Geschichte noch eine weitere Tiefe. Auch die verschiedenen Perspektiven sind toll umgesetzt, und ich hatte nie das Gefühl, aus dem Takt zu geraten. Neben dem zentralen Thema Rassismus spielt auch der Feminismus eine Rolle. Wie Frauen auf ihre Rolle als Ehefrau und Mutter reduziert werden, wie sie sich gegenseitig klein halten (Stichwort: toxische Teepartys) und wie wenig Raum es für Individualität gibt, ist ebenso bedrückend. Gute Geister ist also auch ein Roman über Mut, Solidarität und den Willen zur Veränderung. Kontroversen! Ja, die Diskussion um „White Saviorism“ und kulturelle Aneignung ist berechtigt – und gleichzeitig schwer. Kathryn Stockett ist eine weiße Autorin, die aus der Perspektive schwarzer Figuren schreibt. Und auch wenn das nicht unproblematisch ist, finde ich, dass Gute Geister trotzdem eine wichtige Brücke schlagen kann – hin zu Empathie und Dialog. Es ist kein perfektes Buch über Rassismus, aber ein unterhaltsames, mitreißendes, das viele Leser*innen zum Nachdenken bringt. Fazit Gute Geister hat mich mitgerissen. Es ist ein bewegender, manchmal erschreckender, aber auch unglaublich menschlicher Roman, der schwere Themen mit Herz und Humor erzählt. Kein Sachbuch, kein reines Politdrama – sondern ein Roman, der einen trotz aller Fiktion ganz real trifft. Ein sehr gutes Buch, das mich begeistert und berührt hat – mit kleinen Abzügen für die klischeehaften Zuspitzungen. Aber hey, manchmal braucht es eben auch ein bisschen Überspitzung, um die Wahrheit klarer zu sehen.
Stimmte für mich leider nicht.
Unterm Strich muss ich leider sagen, dass mir das Buch zu wenig war. So ein wichtiges Thema, aber mir hat der Tiefgang gefehlt, das Gefühl, die Schwere. Skeeter stand durchgehend im Vordergrund, die Geschichten der Dienstmädchen blieben mir viel zu oberflächlich - bis auf die letzten 10% vielleicht. Das Buch hatte auch seine Längen. Schade.
Starke Geschichte, ich konnte das Buch kaum zur Seite legen
Unzählige Male dachte ich "War das wirklich so? Wie konnte das alles Normalität sein?" Ein wirklich aufregendes und interessantes Buch, ich habe so viele Dinge erfahren von denen ich keinen Schimmer hatte. Von Rassentrennung und -diskriminierung haben wir alle gehört, aber wie unwürdig und verachtend das Ganze war hat mich wirklich noch lange beschäftigt. Erschreckend das diese Realität noch gar nicht lange her ist. All die Fakten sind wunderbar in der Geschichte verpackt worden, die Story ist leicht zu lesen und spannend bis zum Schluss. Ich habe mitgefiebert, gelacht, gelitten, war schadenfroh 😎 und gleichzeitig schockiert über die damalige Gesellschaft und ihr (Un)Verständnis von Menschlichkeit, Würde und Wertschätzung. Klare Leseempfehlung von mir, auch die Verfilmung kann ich dir wärmstens ans Herz legen. 👍👍👍

Entgegen der nahezu durchweg positiven Rezensionen, kann ich mich hier nur zum Teil anschließen. Auf jeden Fall eine sehr schön zu lesende Story, tolle Charaktere und ohne Zweifel ein absolut bewegendes Thema. Mein "aber": es reichte mir nicht. Es war mir zu oberflächlich. Als es dann um alles ging, endete es. Mir fehlten geschichtliche Hintergründe, lediglich Rosa Parks und Dr. King zu erwähnen, war für mich zu wenig. Ja, es ist ein Roman. Ja, er soll unterhalten. Und dennoch will er den Zeigefinger heben und das ist für Leib Dafürhalten nicht stringend und hinreichend gelöst worden. Dennoch auf jeden Fall lesenswert!
Wie viel Rassismus kann man in einen Roman stecken, der eigentlich gegen Rassismus sein will?
Gute Geister will ein antirassistischer Roman sein, ist aber in meinen Augen genau das Gegenteil. Der Fokus liegt kaum auf den Perspektiven der Schwarzen Frauen, sondern auf der weißen Hauptfigur, die als Retterin inszeniert wird. Das „White Savior“-Narrativ zieht sich durch die gesamte Handlung: Skeeter bekommt Entwicklung, Tiefe und moralische Läuterung, während die Schwarzen Frauen oft zu flachen Charaktere degradiert werden. Besonders problematisch: Die wiederholte, ausgeschriebene Verwendung des N-Worts durch eine weiße Autorin. Auch wenn die Sprache historisch und authentisch sein soll, ist das für viele Leser:innen (zu Recht) verletzend und unnötig. Es stellt sich die Frage, warum eine Geschichte über schwarze Unterdrückung nicht von Schwarzen Stimmen erzählt wird. Für Leserinnen, die sich wirklich mit strukturellem Rassismus auseinandersetzen wollen, empfehle ich: greift lieber zu Büchern von Schwarzen Autorinnen.
Ich hatte vor diesem Buch den Film gesehen und wollte dann unbedingt das Buch lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Ja, das Buch hat eine Weiße geschrieben, das merkt man auch. Die harten Szenen wurden nur erwähnt und erschienen trotz allem irgendwie „weich“. Dennoch finde ich es wichtig, dass gerade die Weißen sich solche Gedanken machen. Dass die Autorin die Figur der Aibileen ohne Zustimmung an ein Hausmädchen, dass in ihrer Familie tätig war, angelehnt hat, ist für mich absolut nicht in Ordnung. An der Wichtigkeit des Buches ändert das allerdings nichts. Die Charaktere waren für mich absolut authentisch, ich konnte sehr gut mitgehen und die Geschichte war kurzweilig. Das Buch hatte einige Szenen über die ich mich unsäglich aufgeregt habe und andere, die mich rührten. Vor allem alles rund um Mae Mobley und Aibileen traf mich mitten ins Herz. Meine liebsten Charaktere waren Minny (eine Naturgewalt) und Celia. Die Dynamik der beiden hatte mich von Sekunde 1 an ♥️
Ich liebe Bücher, bei denen man sofort in der Story drin ist. Bei denen man die Charaktere sofort mag und es sich anfühlt, als würde man sie schon ewig kennen. So ein Buch ist GUTE GEISTER.
Die Story wird aus den Perspektiven von drei starken und authentischen Frauen erzählt, zwei davon sind Afroamerikanerinnen, die den Haushalt von „reichen, weißen Frauen“ machen und deren Kids großziehen. Wir erhalten also einen umfangreichen Einblick in das Leben dieser Frauen, in ihre Wünsche und Schicksale. Die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, wobei ich die fürsorgliche Aibileen gerne als Mutter hätte und die freche Minny als Freundin. Die Beziehungen zwischen ihnen und ihr Zusammenhalt durch ihr gemeinsames Geheimnis hat mir besonders gut gefallen. Natürlich hält das Buch auch eine Antagonistin bereit, die man richtig hassen kann (Btw: Männer spielen in diesem Buch wenn dann nur eine Nebenrolle). Das Pacing ist eher langsam, die Ereignisse überschlagen sich nicht, aber mir persönlich gefielen auch die Nebenstorys gut, da sie dem ganzen mehr Leben verleihen; man kann sich richtig in die Geschichte reinversetzen. Nebenbei erfährt man viel über den Rassismus in den Südstaaten der USA in den 1960er Jahren und das kann echt erschreckend und emotional werden.
Meine Meinung Dies ist ein Buch, das nicht zu lange in den Regalen ein ungelesenes Dasein fristen sollte, wie es bei mir der Fall war. Einmal begonnen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen! Kathryn Stockett lässt im Buch ihre drei Protagonistinnen erzählen. So erfährt man über die Geschehnisse aus Sicht von Aibileen, Minny und Miss Skeeter. Dies sorgt für intensivere Einblicke in die schwarze wie auch weiße Community von Jackson und steigert die Spannung. Zudem erzeugt dieser Schreibstil Nähe zu den Figuren. Als Leser*in wird man regelrecht in die Zeit der 60er Jahre versetzt, als es die gesetzliche Rassentrennung und Diskriminierung von Schwarzen in den USA gab. Viele reiche, weiße Haushalte leisteten sich ein schwarzes Dienstmädchen und behandelten es oftmals als Eigentum, mit dem man tun und lassen konnte, was man wollte. War das Arbeitsverhältnis zwischen der Familie und dem Dienstmädchen, wenn die Familie nicht (mehr) zufrieden war, aufgelöst worden, war es überaus schwer für das schwarze Dienstmädchen eine neue Arbeit zu finden. Die schwarzen Frauen waren abhängig von ihren weißen Arbeitgeber*innen, da es für sie kaum andere Arbeit gab. Umso riskanter, wie auch gefährlich war es für Aibileen und Minny Miss Skeeter bei ihrem Buch zu helfen, legte es doch die wahren Geschichten offen, was schwarze Dienstmädchen bei ihren weißen Arbeitgebern so alles erlebten. Die Spannung, wie das Buch ausgehen würde, war kaum auszuhalten. Mit dem Wissen, wie schnell seinerzeit schwarze Menschen verurteilt oder auch vom Ku Klux Klan getötet wurden, machten ein gutes wie auch schlechtes Ende möglich. Ich habe die wunderschöne Sonderausgabe, deren Cover aus bedrucktem Ganzleinen ist, das sich wundervoll anfühlt. Zudem gibt es hier auch einige Kochrezepte aus dem Buch von Minny, der besten Köchin in Jackson. Fazit Ein wunderbares Buch, das aufklärt, aufrüttelt, Augen öffnet und aufzeigt wie schlimm es ist und wie furchtbar sich Menschen fühlen, wenn man sie zu Menschen zweiter Klasse degradiert. Es blickt zurück in eine historisch traurige Zeit, die sich zwar gebessert hat, aber den Leser*innen, in Verbindung mit den derzeitigen Nachrichten, auch vor Augen bringt, dass wir heute weder in den USA, noch in Deutschland oder woanders auf der Welt es geschafft haben, Rassismus auszumerzen. Solange es den Slogen #BlackLivesMatter gibt, so lange sind wir noch nicht am Ende mit der Aufklärung und dem Kampf gegen Rassismus!
Mississippi in den 1960er Jahren ist für die dunkelhäutige Bevölkerung alles andere als leicht. Sie werden als dreckig, dumm und diebisch deklariert, die meisten Frauen arbeiten als Dienstmädchen für die wohlhabendere weiße Gesellschaft. Und die meisten weißen Familien wissen überhaupt nicht, was für gute Seelen Sie bei sich zu Hause haben. Sie ziehen Ihre Kinder groß, putzen Ihr Haus, kümmern sich um so viel, aber wenn irgendwas nicht stimmt, waren es die Dienstmädchen. Doch drei Frauen gehen gegen die Konventionen ihrer Zeit an. Aibileen und Minnie sind befreundete Frauen, die für verschiedene Familien arbeiten, Miss Skeeter ist eine junge weiße Frau, aus dem Staat Mississippi weg möchte, um Schriftstellerin zu werden und die genug hat von den Benachteiligungen der dunkelhäutigen Rasse. Diese drei Frauen schließen sich zusammen, um etwas zu tun, was sich sonst keiner wagt. Und die sich damit allesamt in Gefahr bringen. Gute Geister zeigt einige Vorurteile auf, Rassismus in der Zeit (und leider auch darüber hinaus) und ist mit so viel Herz geschrieben, dass es einfach nur Spaß macht, das Buch zu lesen. Das Buch wird aus den Perspektiven von Aibileen, Minnie und Miss Skeeter geschrieben, wie sie die Erlebnisse sehen, was für Gedanken sie haben und wie verletzlich alle drei in Wahrheit sind, auch wenn sie sich untereinander anders geben. Mir hat es gefallen, bei allen ein bisschen rein zu lesen, wobei mir der Charakter Aibileen am meisten gefallen hat. Wahrscheinlich hätte mir das Buch noch besser gefallen, wenn es nur aus Aibileens Sicht geschrieben wäre, ich persönlich fand den Tausch der Perspektiven teilweise ein bisschen schwer zu folgen, bzw. hatte ich mich gerade an die Schreibweise und den Blickwinkel gewöhnt, wird wieder getauscht. Auch wenn es natürlich interessant war, die unterschiedlichen Gedanken mitzubekommen. Gerade von Miss Skeeter, die eigentlich in ihrem Freundeskreis voller junger weißer Frauen zwischen den Stühlen sitzt. Ihre Freundinnen, allen voran Miss Hilly, sehen nämlich die schwarze Bevölkerung als alles andere als gleichberechtigt an und diskutieren unter anderem über separate Toiletten, damit sie sich nicht mit den Krankheiten ihrer Dienstmädchen anstecken. Trotzdem hat Miss Skeeter diese Frauen gern, aber eben auch Aibileen und Minnie. Fazit: Mir hat das Buch sehr gefallen, die verschiedenen Perspektiven waren sehr interessant, auch wenn mich der Wechsel teilweise gestört hat. Die Geschichte des Buches war auch interessant, nur das Ende fand ich nicht passend, da hatte ich mir etwas anderes erhofft. Leider hat es meine Zeit nicht erlaubt, dass Buch mehr am Stück zu lesen, sondern immer nur in den Pausen , wodurch ich nicht so gut in die Geschichte hinein gekommen bin. Unter anderen Voraussetzungen hätte ich vielleicht einen anderen Blick ins Buch bekommen, so kann ich "nur" 4 Sterne vergeben, wobei das Buch wirklich zu empfehlen ist, da auch im Umkreis der drei Frauen (teils schlimme) interessante Dinge passieren, die wir uns in unserer heutigen Zeit kaum vorstellen können. Ich freue mich außerdem darauf, demnächst den Film dazu anzusehen. Bin gespannt, wie dieser gemacht ist
This is a womens world
Ab in die frühen 60er, hineingeworfen in eine Desperate Housewife -Welt die von einer von rassismusgeprägten Alltäglichkeit und Selbstverständlichkeit erzählt. Gerade das Erzählen dieser Ungleichheit, manchmal mit einer nahezu intimen Nähe wiedergegeben ist Mittelpunkt dieser überaus vielschichtigen Geschichte. Es geht um das Aufbrechen des Tabus des sonst stumm erduldeten Ungleichgewichts, erzählt, worüber sonst nicht gesprochen wurde.
Meine Meinung Wer träumt nicht manchmal von einem guten Geist, der die Wohnung aufräumt, die Kinder hütet und das Essen kocht? In den Südstaaten der 1960er Jahre gehören solche guten Geister zu einem angesehen Haushalt. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um irgendwelche körperlosen Erscheinungen, sondern um reale Menschen. Sie haben für die damalige Zeit nur einen "Fehler", sie sind mit der falschen Hautfarbe geboren. Kathryn Stockett beschreibt in ihrem Buch Gute Geister die Situation der schwarzen Hausangestellten zu dieser Zeit und zeichnet ein eindringliches Porträt dieser Zeit. Wir erleben die Geschichte und spüren den Zeitgeist durch die Augen von drei Frauen. Aibileen ist eine ältere schwarze Hausangestellte. Sie arbeitet bei einer weißen Familie in der sie wieder ein fremdes Kind großzieht, während sie noch um ihren kürzlich verstorbenen Sohn trauert. Minny ist ihre beste Freundin, Mutter von fünf Kindern und leidet hauptsächlich unter einem "großen Mundwerk, wie sie es selbst nennt. Zur Vervollständigung des Trios lernen wir noch Skeeter kennen. Sie kommt aus dem College nach Hause und möchte ihren Traum vom Journalismus verwirklichen. Skeeter bekommt bei einer Tageszeitung eine Stelle und muss ausgerechnet eine Haushaltkolumne schreiben. Sie ist selbst mit einem Dienstmädchen groß geworden und hat dementsprechend keinen blassen Schimmer wie man selbstständig einen Haushalt führt. Sie wendet sich dann an das Hausmädchen ihrer besten Freundin Hilly und so knüpfen Aibileen und Skeeter erstmal engeren Kontakt. Schließlich kommt Skeeter die Idee ein Buch mit den Geschichten der schwarzen Dienstmädchen in ihrer Stadt zu schreiben. Ein Unterfangen, das zu dieser Zeit nicht nur gewagt, sondern regelrecht gefährlich ist. Beim Lesen des Buches erfährt man viel über die Zeit und den damals normalen Alltag. Natürlich haben dunkelhäutige Menschen separate Toiletten zu benutzen. Sie tragen Keime in sich, die weiße Menschen nicht abwehren können. Aufgrund dieser Keime dürfen sie auch nicht die gleichen Tassen benutzen wie ihre Herrschaften. Selbstverständlich gibt es auch unterschiedliche Supermärkte für Schwarze und Weiße. Diese und viele andere vermeintliche alltägliche Kleinigkeiten haben mich beim Lesen immer schwer schlucken lassen. So unverständlich diese Anschauungen heute auch für mich sind, damals waren sie Realität. Einerseits flogen die ersten Menschen zu Mond, andererseits wurden Menschen anderweitiger Hautfarbe als Krankheitsüberträger und stark minderwertig angesehen. Umso absurder war es beim Lesen dieses Buches für mich, dass die Hausangestellten die Kinder dieser Familien großziehen, aber nicht beim Essen an einem Tisch sitzen können. Alle drei Frauen Abilileen, Minny und Skeeter sind auf ihre Art und Weise besonders und werden durch die lebhafte Schreibweise der Autorin während des Lesens zu richtigen Freundinnen. Abilileen ist die erfahrene und eher zurückhaltende Frau, die schon viel Kummer in ihrem Leben erfahren musste. Minny ist die selbstbewusste mit der großen Klappe und doch leidet sie unter ihrem gewalttätigen Ehemann. Skeeter ist eine gebildete Weiße, die allerdings nur auf ihr Aussehen und ihren "Heiratsstatus" reduziert wird und damit auch in den Konventionen ihrer Zeit feststeckt. Trotz dieser schweren Themen, war es aber keineswegs so, dass ich beim Lesen ständig den berühmten Kloß im Hals hatte. "Gute Geister" besticht nämlich durch einen einzigartigen Humor. Da gibt es die schreckliche Sache mit dem Kuchen, die sich als roter Faden durch das Buch zieht. Worum es sich dabei genau handelt werde ich natürlich an dieser Stelle nicht verraten. Auch in Skeeter Leben gibt es einige lustige Momente, die mir nachhaltig noch im Kopf geblieben sind. Fazit Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil Emotionen beim Leser zu wecken: Belustigung, Mitgefühl, Trauer, Wut das alles steckt in diesem wunderbaren Buch. Wir bekommen nicht nur ein Stück Geschichte geliefert, sondern lernen auch Menschen kennen, deren Geschichte uns beim Lesen berührt und belustigt. Am Ende des Buches konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen und habe das Buch dennoch mit dem Gefühl zugeschlagen, dass "alles gut wird" Gute Geister von Kathyrn Stockett hat sich mühelos einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern erobert und ich kann dieses wunderbare Buch nur mit fünf Sternen bewerten!
Abwechslungsreiche Mischung aus Gesellschafts- und Entwicklungsroman in den 60igern in Mississippi, die leider die Kritik an der Rassentrennung immer wieder zu Gunsten familiären Geplänkels der weißen Oberschicht aus den Augen verliert. Die liebenswerten Charaktere und die spannende Story um das Erscheinen eines Buches aus Sicht der farbigen Hausmädchen sind sehr unterhaltsam und die für damalige Verhältnisse typische Seperationsregelungen und Arbeitsbedingungen lassen immer wieder Wut aufschäumen. Aber der Autorin fehlte der Mut, den Finger tief genug in die Wunde zu legen und so verbleibt es bei einer schönen Geschichte ohne Durchschlagskraft. Während des Lesens gab es einen bitteren Beigeschmack, als ich die Information bekam, dass eine Klage des ehemaligen Hausmädchens der Autorin gegen die Nutzung ihrer privaten Geschichte im Buch wegen Formalien abgelehnt wurde. Ohne diese Information hätte ich die Geschichte wohl mehr genießen können. Für mich lässt sich die Idee einer Weißen, einen Roman aus der Sicht farbiger Hausmädchen zu schreiben, nicht mit Political Correctness in Einklang bringen und gleichzeitig mochte ich die Charaktere so gerne, dass ich das Buch beenden wollte. So bleibe ich zwiegespalten zurück.

Tiefgründiges und emotionales Buch
Ich habe den Film geliebt und wollte daraufhin sofort das Buch lesen. Dieses hat mich auch überhaupt nicht enttäuscht und man erfährt noch so viel mehr. Alle Charaktere sind einzigartig und haben eine interessante sowie emotionale Geschichte. Das ganze Thema, welche das Buch behandelt, ist unfassbar wichtig und auch in der heutigen Zeit verdient es viel mehr Aufmerksamkeit. Ich wünschte, das Buch würde noch länger gehen, da ich diese Geschichte einfach nicht loslassen kann.
Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen - Ein Buch über farbige Dienstmädchen in den 60er Jahren in Amerika. Es ist erschreckend, dass es so eine 2 Klassen Gesellschaft tatsächlich gab und auch irgendwie noch immer gibt. Der Schreibstil war angenehm und ich habe die 3 Frauen direkt in Herz geschlossen.






















































