Moorgrab: Ein Fall für Kommissar Montag
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„Moorgrab“ von Eva Maria Silber ist der spannende Auftakt einer neuen Krimi Serie rund um Kommissar Montag und Polizeimeisterin Effi Lu, die im Raum Niedersachsen in einer neu gegründeten Cold Case Unit alte Mordfälle lösen. Den Anfang machen sechs Moorleichen, die in der Nähe des Steinhuder Meeres gefunden werden. Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung geht schnell voran ohne langweilig oder langatmig zu werden. Die Spannung baut sich allmählich auf, erreicht meiner Meinung nach jedoch nie einen Höhepunkt. Der Spannungsbogen bleibt mir etwas zu flach. Die Handlung war geradlinig, ohne viele Handlungsstränge oder Plot Twists, jedoch keinesfalls langweilig. Die gesamte Handlung ist gut durchdacht und war für mich mal wieder etwas neues. Die Hinweise deuten schon relativ zeitig in die richtige Richtung, sodass nicht viele mögliche Täter zur Auswahl stehen und der Leser keine Möglichkeit zum Mitraten hat. Die Protagonisten, Kommissar Montag und Effi Lu haben mir gut gefallen. Beide sind nahbar und sehr authentisch. Montag entwickelt sich von einem mürrischen alten Mann, der auf Grund ihrer Herkunft und ihres Äußeren Effi gegenüber Vorbehalte hat (die teilweise in eine sexistische, rassistische Richtung gehen) mehr und mehr zu einem sympathischen, verlässlichen Kollegen, der Effi und ihre kriminologischen Fähigkeiten sehr zu schätzen weiß. Effi ist zu beginn extrem schüchtern und zurückhaltend, sieht in dem erfahrenen Kollegen ein Vorbild. Sie ist unerfahren und teilweise naiv, jedoch äußerst intelligent und wächst im Laufe der Handlung mehr als einmal über sich hinaus. Während man über Montags Vergangenheit sehr viel erfährt, erfährt man über Effi Lu leider so gut wie nichts. Ich hoffe, das ändert sich in den folgenden Teilen der Serie und man kann sie besser kennen lernen. Fazit: Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, besonders die Moorleichen waren eine interessante Abwechslung. Einzig bei der Umsetzung wurde nicht das ganze Potential ausgeschöpft. Trotzdem kann ich diesen Krimi empfehlen und freue mich schon auf die weiteren Teile. Bewertung: 3/5
Ein aufregender und fesselnder Regionalkrimi
Effi Lu, eine waschechte Chinesen und frisch verbeamtet sowie ihr Kollege Kriminalhauptkommissar Montag sind die einzigsten der Cold Case Unit Niedersachsens. Als im"Toten Moor"ein zwei Jahrzehnte altes Auto mit Leichen gefunden wird und der Finder daraufhin mit seinem Leben bezahlt, werden Lu und Montag auf den Fall angesetzt. Aber der Mörder geht zu ihrem Entsetzen heute noch über Leichen um sein Geheimnis zu schützen. Der Schreibstil ist sehr leicht, bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt und die Spannung steigert kontinuierlich an. Fazit: Die Handlung spielt sich in dem 39 Kapitel langen Regionalkrimi am Steinhuder Meer in der Nähe von Hannover ab. Die Story wird aus den Sichtweisen von den verschiedenen Charakteren erzählt. Der Krimi ist zu Beginn etwas dichter und insgesamt ist die Atmosphäre der Geschichte angepasst. Die Story wurde für mich nach den ersten Kapiteln immer komplexer da aus vermeintlich zwei Fällen einer wird. Die Aufarbeitung der alten Fälle gehen in den Sommer 1980 zurück. Der neue Fall liegt gerade einen Tag zurück. Die zwei Ermittler könnten nicht unterschiedlicher sein: Effi ist noch nicht lange bei der Polizei und deshalb sehr ruhig aber klug so dass sie oft verkannt wird.Montag ist das Gegenteil.Bei ihm kommt auch das Privatleben öfters zur Sprache was eigentlich auch recht spannend ist, bei Effi nur ganz sporadisch, sie hält sich bei diesem Thema sehr bedeckt. Was auch hervorragend zu ihr passt. Die Autorin beschreibt sehr gut die sommerliche Hitze und dadurch bekam die Story eine meiner Meinung nach drückende Stimmung. Je mehr ich las umso dynamischer wurden die Szenen und es ging zum Teil Schlag auf Schlag.Die Story wurde spannender und fesselnder so dass ich immer weiterlesen musste. Es geht ziemlich öfters in die Gerichtsmedizin und das ist zeitweise nicht's für schwache Nerven. Das letzte Drittel ist actionreich aufgebaut und war auf jeden Fall rasant für mich zu lesen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes fesselnd.Zwar ist das Ende meiner Ansicht nach ein klein wenig vorhersehbar aber mit diesem Ende hätte ich trotzdem nicht gerechnet. Die Story fiel meiner Meinung nach dann doch heftiger aus. Dieser tolle Regionalkrimi hat mich ausgezeichnet unterhalten, ist zudem kurzweilig und aufregend zu lesen. Das Ende ist zwar abgeschlossen aber ein Hinweis auf den nächsten Fall ist schon gegeben. Ich vergebe sehr gerne fünf Sterne. Der Krimi zählt übrigens zu meinen Lesehighlights.
Lange habe ich mich nicht mehr an einen deutschsprachigen Krimi gewagt und war entsprechend gespannt, was mich mit "Moorgrab" erwarten würden, denn die Beschreibung klang verlockend. Ich habe früher sehr gern Krimis gelesen, die einen regionalen Bezug zur Heimat/dem Wohnort haben - auch ein Grund, weshalb ich dieses Buch ausgewählt hatte. Nachdem es recht vielversprechend anfing, kam ich jedoch in eine Flaute. Ich habe das Buch sogar zeitweilig beiseite gelegt um später wieder dorthin zurück zu kehren. Mit den Protagonisten bin ich anfangs nicht so recht warm geworden, im Spezifischen jedoch mit Kriminalhauptkommissar Montag, denn seine junge Kollegin Effi wurde schnell doch sympathischer. Als Leserin ist meine experience sehr von den Protagonisten abhängig. Wenn mich die Charaktere nicht vollends überzeugen oder auf eine Art und Weise reizen, fällt es mir oftmals schwer in das Buch und die Welt einzudringen. Manchmal ist es leider schwer in Worte zu fassen, was genau mich an der Beziehung der beiden Ermittler gestört hat, obwohl ich diese Entwicklungen zeitweilig sogar spannender fand als die Klärung des eigentlichen Falls. Die Idee an sich gefiel mir hier im Nachhinein doch ganz gut und das Buch wurde für mich allgemein im weiteren Verlauf besser. Dennoch bleibt ein erster Eindruck haften. Es gibt einige bestimmte Aspekte, z.B. das Thema Mobbing, mit denen die Autorin meiner Meinung nach gut umgegangen ist. Ich empfand die Geschichte, wie vielleicht andere, nicht zu düster (vielleicht bin ich es aber auch einfach gewohnt). Ich habe das Gefühl, Kriminalromane empfindet jeder anders und so soll meine Meinung keineswegs davon abschrecken, dieses Buch selbst zur Hand zu nehmen. Aufgrund der o.g. Punkte sind es für mich 2,5 - 3 Sterne.
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„Moorgrab“ von Eva Maria Silber ist der spannende Auftakt einer neuen Krimi Serie rund um Kommissar Montag und Polizeimeisterin Effi Lu, die im Raum Niedersachsen in einer neu gegründeten Cold Case Unit alte Mordfälle lösen. Den Anfang machen sechs Moorleichen, die in der Nähe des Steinhuder Meeres gefunden werden. Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung geht schnell voran ohne langweilig oder langatmig zu werden. Die Spannung baut sich allmählich auf, erreicht meiner Meinung nach jedoch nie einen Höhepunkt. Der Spannungsbogen bleibt mir etwas zu flach. Die Handlung war geradlinig, ohne viele Handlungsstränge oder Plot Twists, jedoch keinesfalls langweilig. Die gesamte Handlung ist gut durchdacht und war für mich mal wieder etwas neues. Die Hinweise deuten schon relativ zeitig in die richtige Richtung, sodass nicht viele mögliche Täter zur Auswahl stehen und der Leser keine Möglichkeit zum Mitraten hat. Die Protagonisten, Kommissar Montag und Effi Lu haben mir gut gefallen. Beide sind nahbar und sehr authentisch. Montag entwickelt sich von einem mürrischen alten Mann, der auf Grund ihrer Herkunft und ihres Äußeren Effi gegenüber Vorbehalte hat (die teilweise in eine sexistische, rassistische Richtung gehen) mehr und mehr zu einem sympathischen, verlässlichen Kollegen, der Effi und ihre kriminologischen Fähigkeiten sehr zu schätzen weiß. Effi ist zu beginn extrem schüchtern und zurückhaltend, sieht in dem erfahrenen Kollegen ein Vorbild. Sie ist unerfahren und teilweise naiv, jedoch äußerst intelligent und wächst im Laufe der Handlung mehr als einmal über sich hinaus. Während man über Montags Vergangenheit sehr viel erfährt, erfährt man über Effi Lu leider so gut wie nichts. Ich hoffe, das ändert sich in den folgenden Teilen der Serie und man kann sie besser kennen lernen. Fazit: Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, besonders die Moorleichen waren eine interessante Abwechslung. Einzig bei der Umsetzung wurde nicht das ganze Potential ausgeschöpft. Trotzdem kann ich diesen Krimi empfehlen und freue mich schon auf die weiteren Teile. Bewertung: 3/5
Ein aufregender und fesselnder Regionalkrimi
Effi Lu, eine waschechte Chinesen und frisch verbeamtet sowie ihr Kollege Kriminalhauptkommissar Montag sind die einzigsten der Cold Case Unit Niedersachsens. Als im"Toten Moor"ein zwei Jahrzehnte altes Auto mit Leichen gefunden wird und der Finder daraufhin mit seinem Leben bezahlt, werden Lu und Montag auf den Fall angesetzt. Aber der Mörder geht zu ihrem Entsetzen heute noch über Leichen um sein Geheimnis zu schützen. Der Schreibstil ist sehr leicht, bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt und die Spannung steigert kontinuierlich an. Fazit: Die Handlung spielt sich in dem 39 Kapitel langen Regionalkrimi am Steinhuder Meer in der Nähe von Hannover ab. Die Story wird aus den Sichtweisen von den verschiedenen Charakteren erzählt. Der Krimi ist zu Beginn etwas dichter und insgesamt ist die Atmosphäre der Geschichte angepasst. Die Story wurde für mich nach den ersten Kapiteln immer komplexer da aus vermeintlich zwei Fällen einer wird. Die Aufarbeitung der alten Fälle gehen in den Sommer 1980 zurück. Der neue Fall liegt gerade einen Tag zurück. Die zwei Ermittler könnten nicht unterschiedlicher sein: Effi ist noch nicht lange bei der Polizei und deshalb sehr ruhig aber klug so dass sie oft verkannt wird.Montag ist das Gegenteil.Bei ihm kommt auch das Privatleben öfters zur Sprache was eigentlich auch recht spannend ist, bei Effi nur ganz sporadisch, sie hält sich bei diesem Thema sehr bedeckt. Was auch hervorragend zu ihr passt. Die Autorin beschreibt sehr gut die sommerliche Hitze und dadurch bekam die Story eine meiner Meinung nach drückende Stimmung. Je mehr ich las umso dynamischer wurden die Szenen und es ging zum Teil Schlag auf Schlag.Die Story wurde spannender und fesselnder so dass ich immer weiterlesen musste. Es geht ziemlich öfters in die Gerichtsmedizin und das ist zeitweise nicht's für schwache Nerven. Das letzte Drittel ist actionreich aufgebaut und war auf jeden Fall rasant für mich zu lesen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes fesselnd.Zwar ist das Ende meiner Ansicht nach ein klein wenig vorhersehbar aber mit diesem Ende hätte ich trotzdem nicht gerechnet. Die Story fiel meiner Meinung nach dann doch heftiger aus. Dieser tolle Regionalkrimi hat mich ausgezeichnet unterhalten, ist zudem kurzweilig und aufregend zu lesen. Das Ende ist zwar abgeschlossen aber ein Hinweis auf den nächsten Fall ist schon gegeben. Ich vergebe sehr gerne fünf Sterne. Der Krimi zählt übrigens zu meinen Lesehighlights.
Lange habe ich mich nicht mehr an einen deutschsprachigen Krimi gewagt und war entsprechend gespannt, was mich mit "Moorgrab" erwarten würden, denn die Beschreibung klang verlockend. Ich habe früher sehr gern Krimis gelesen, die einen regionalen Bezug zur Heimat/dem Wohnort haben - auch ein Grund, weshalb ich dieses Buch ausgewählt hatte. Nachdem es recht vielversprechend anfing, kam ich jedoch in eine Flaute. Ich habe das Buch sogar zeitweilig beiseite gelegt um später wieder dorthin zurück zu kehren. Mit den Protagonisten bin ich anfangs nicht so recht warm geworden, im Spezifischen jedoch mit Kriminalhauptkommissar Montag, denn seine junge Kollegin Effi wurde schnell doch sympathischer. Als Leserin ist meine experience sehr von den Protagonisten abhängig. Wenn mich die Charaktere nicht vollends überzeugen oder auf eine Art und Weise reizen, fällt es mir oftmals schwer in das Buch und die Welt einzudringen. Manchmal ist es leider schwer in Worte zu fassen, was genau mich an der Beziehung der beiden Ermittler gestört hat, obwohl ich diese Entwicklungen zeitweilig sogar spannender fand als die Klärung des eigentlichen Falls. Die Idee an sich gefiel mir hier im Nachhinein doch ganz gut und das Buch wurde für mich allgemein im weiteren Verlauf besser. Dennoch bleibt ein erster Eindruck haften. Es gibt einige bestimmte Aspekte, z.B. das Thema Mobbing, mit denen die Autorin meiner Meinung nach gut umgegangen ist. Ich empfand die Geschichte, wie vielleicht andere, nicht zu düster (vielleicht bin ich es aber auch einfach gewohnt). Ich habe das Gefühl, Kriminalromane empfindet jeder anders und so soll meine Meinung keineswegs davon abschrecken, dieses Buch selbst zur Hand zu nehmen. Aufgrund der o.g. Punkte sind es für mich 2,5 - 3 Sterne.






