Herz des Todes

Herz des Todes

Softcover
3.725
TodFreundschaftSchmerzKindheit

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Description

Der Tod weiß, dass er unbezwingbar ist. Wenn er die Menschen holen kommt, hilft kein Aberglaube, kein Betteln und kein Klagen. Alles ändert sich, als er Aru begegnet. Die Leute aus ihrer Heimatstadt können sich nichts Furchteinflößenderes vorstellen und ächten das Kind. Die Freundschaft zwischen Aru und dem Tod bringt das altbewährte, fragile Gleichgewicht zwischen Sterben und Leben ins Wanken. Sie kommt hinter Geheimnisse des Todes, die bis in seine Kindheit zurückreichen – und Aru wird sie nutzen.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Romantasy
Format
Softcover
Pages
420
Price
17.36 €

Posts

10
All
4

Das Buch war leicht zu lesen und ich habe auch schnell hinein gefunden. Der Schreibstil ist schön und die Geschichte an sich schön. Das Ende fand ich etwas verwirrend und mir ist nicht klar wer nun der Tod ist. Am lustigsten fand ich das Meckerchen beim schimpfen. Im Grunde ist es ein offenes Ende und es könnte eine Fortsetzung geben.

2.5

Eine schöne Geschichte

So genau weiß ich gar nicht was ich von dem Buch halten soll. Zuerst muss erwähnt werden wie wunderschön das Buch gestaltet ist. Sowohl der Umschlag als auch das Cover sind wirklich schön. Im Buch selbst sind auch schöne Illustrationen mit dabei. Nun zur Geschichte. Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Dieser passt aber absolut in die Geschichte und man gewöhnt sich relativ schnell dran. Wir begleiten Aru dabei wie sie sich mit dem Tod anfreundet und den Tod mehr und mehr menschlicher macht. Die Story ist sehr schön aber dennoch habe ich von dem Buch eher was anderes erwartet. Ich fand es durchgehen seltsam wie die Dorfbewohner sich gegenüber dem Tod verhalten. Sie behandeln ihn wie einen normalen Menschen und sind nicht so ehrfürchtig und ängstlich wie man es erwarten würde wenn Menschen dem leibhaftigem Tod gegenüberstehen. Erst gegen Ende ab einem bestimmten Ereignis bekommen wir den Tod, den man von dieser Art von Geschichte erwartet. Besonders nervig fand ich allerdings die Wiederholung des Satzes "Er ist der Tod!" Das hat mit der Zeit wirklich ein wenig genervt. Die Nebenfiguren sind leider auch nur Nebenfiguren und hatten mir persönlich zu wenig Charaktertiefe. Die Story hatte leider auch ihre Längen und Schwachstellen. Das Ende war meiner Meinung nach irgendwie vorhersehbar. Insgesamt leider kein Highlight, obwohl es Potenzial hatte. Aber wer eine schöne und weniger spannende Geschichte lesen möchte, für den ist dieses Buch etwas. Abschließend möchte ich noch etwas erwähnen, was ich als Spoiler gekennzeichnet habe. Das Nachfolgende bitte nur auf eigene Gefahr lesen. -(ACHTUNG SPOILER! Ich fand es auch höchst seltsam das Aru das Herz des Todes bei Kalinika zurücklässt weil sie es verwahren soll, und Aru es dann aber doch beim Kampf gegen Tilonn bei sich trägt?? Was mit Sinne, Kalinika und Ikane passiert erfährt man nicht wirklich.) -SPOILER ENDE

1.5

Enttäuschung des Jahres.

1 Stern dafür, dass das Buch optisch wunderschön ist. 1/2 Stern dafür, dass die Grundidee dieses Buches gut war. Ansonsten ist das Buch alles in allem eine absolute Enttäuschung, es ist weder spannend noch besonders gut geschrieben und absolut vorhersehbar. Man weiß schon nach den ersten Kapiteln wie das Buch enden wird.

4

3,5 Sterne (Rezensionsexemplar) Es fällt mir wirklich schwer dieses Buch zu bewerten, es hat von allem etwas. Die Charaktere haben mir zu Beginn wahnsinnig gut gefallen. Der Tod, der nicht das Klischee des Bösen bedient, sondern einfach seinen Job macht und dazu gern betrunken in Kneipen rumhängt, die kleine Aru die wirklich kein leichtes und sehr einsames Leben geführt hat und all die Freunde und Begleiter rundherum. Leider hat sich das im Laufe der Geschichte bei den Protagonisten etwas geändert und ich wusste schon gar nicht mehr für wen ich was hoffen sollte. Grundsätzlich stecken hier ganz viele tolle Ideen drin, die besonders auch die Welt und deren übernatürliche Funktionalität betreffen. Leider habe ich auch nicht alles ganz verstanden. Auch zwischenmenschlich werden ganz viele schöne und grausame Themen beleuchtet und wie aus Liebe Hass werden kann. Dass Familie nicht immer über Freundschaft geht usw. Der Schreibstil ist sowohl locker und sehr, manchmal schon fast zu umgangssprachlich, und dann doch wieder kompliziert und philosophisch. Das war ein ungewohnter Mix, der mich sowohl gut vorankommen lies, aber auch bremste. Die größte Bremse und mein größter Kritikpunkt eines Verlagsbuchs, waren die unzähligen Grammatikfehler, die mich wirklich immer wieder abgelenkt und zum Teil wütend gemacht und genervt haben. Und dann muss ich in der Danksagung lesen: "Dazu gehört auch meine Lektorin, die [...] jedes Wort in und auf diesem Buch unter die Lupe genommen hat." Warum musste ich mir als Leihe dann 10 Stellen mit Fehlern markieren? Insgesamt lesenswert, nachdem ein neues Lektorat erfolgt, aber man sollte sich darauf einstellen, dass nicht alles erklärt wird.

4

Kindermann hat die Geschichte um Aru in einen sehr außergewöhnlichen aber nicht unangenehmen Schreibstil verpackt. Die Eigentliche Erzählung und ihre Botschaft findet fast ausschließlich zwischen den Zeilen statt. Dies erfordert Zeit, Geduld und erhöhte Aufmerksamkeit beim Leser, andernfalls könnte das Buch für Verwirrung sorgen. Die fiktive Story lehrt uns vor allem mit Toleranz durch das Leben zu gehen und Umstände außerhalb des eigenen „Tellerrandes“ wahrzunehmen und zu akzeptieren. Aufgebaut ist die Geschichte in drei Teile, von denen mir der erste tatsächlich am meisten zugesagt hat. Zum Ende hin wurde es stellenweise doch recht verwirrend. Was mir etwas gefehlt hat, war ein noch tieferer Einblick in die Charaktere. Dennoch hat mir dieses besondere Buch sehr gefallen und ich habe es gerne gelesen. 3,5 ⭐️

4

Das Buch hatte mich vom Cover her ziemlich schnell angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend und auch dort schon leicht mysteriös. Die Art des Buches war dann auch in diesem Stil fortgesetzt worden. Es brauchte deshalb auch ein kleines Weilchen bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Er ist auch sicherlich nicht der lockerste den man schnell mal nebenbei lesen kann, aber mich hat es weniger gestört. Teils muss ich dann aber doch sagen, dass es je nach Stelle dann doch auch etwas zu sehr ins Abstrakte abgedriftet ist. Das Buch ist in wirklich vielerlei Hinsicht sehr fantasievoll gestaltet, womit es auch aus der Menge heraussticht, mit dem besonderen Stil und so etwas kann man wirklich immer nur loben, aber manche Dinge waren dann doch beinahe etwas seltsam. Ich hatte ja auch erst kürzlich “Aschehonig“ gelesen und auch dort hatte ich Mühe mit den teils mehr abstrakten Elementen. Es ist wohl einfach weniger das, was ich so mag, wie ich langsam merke (auch wenn es hier für mich besser gepasst hat) und dafür kann ich auch weniger Abzug geben, aber ich denke, es kann so manch anderem sehr gut gefallen. Wofür ich aber Punkte abziehen muss, ist die Darstellung des Todes. Der Wandel ist zwar bemerkbar, aber doch etwas plötzlich und extrem, aber ich habe über die Geschichte hinweg immer mehr den lockeren Tod vom Anfang vermisst, der alles ordentlich hält und sich eben auch mal spontan als jemand anderen ausgibt, einfach weil er Lust hat. Er schien sich von nichts beirren zu lassen, aber je länger das Buch geht, desto mehr hängt er wirklich einfach nur noch an Aru und lässt sich hinunterziehen. Klar ist das gewollt und auch der Sinn der Geschichte, aber ich glaube es hätte noch für einige interessante Konflikte sorgen können, wenn er diese Einstellung vom Anfang auch behalten hätte. Im Gesamten kann ich das Buch also wirklich nur empfehlen, gerade wenn man auch mal nach einem komplett neuen Ansatz im Fantasygenre sucht und auch mehr auf mysteriöses und abstraktes steht. Ich selbst scheine mit dieser Richtung etwas mehr Mühe zu haben, mag aber das Buch dennoch im Gesamten wirklich sehr gerne, weshalb ich auch wohlverdiente vier Sterne dafür gebe.

4.5

Wow, ein echt gutes Buch mit Charakteren die einem richtig ans Herz wachsen.

4

Tolles Buch, viele Fehler

Ich habe das Buch geschenkt bekommen und sofort reingeschmökert und bin nicht mehr losgekommen. Es war eine tolle Geschichte mit interessanten Charakteren. Ich mag Geschichten, in denen der Tod als Person vorkommt, sehr. Das Ende hat mich traurig gemacht, aber auch Hoffnung gegeben. Einziges Manko: das Buch enthält leider sehr viele Schreib- und Grammatikfehler. An einigen Stellen waren falsche Verben, weil der Satz wohl im Nachhinein verändert wurde. Das hat für mich den Lesefluss extrem gestört. Die Geschichte habe ich trotzdem geliebt.

5

Außergewöhnlicher Fantasy-Roman

Magret Kindermann hat mit Herz des Todes einen fantasievollen, spannenden Roman vorgelegt, der sich außerhalb der für mich gewöhnlich uninteressanten Grenzen des Fantasy-Genres bewegt. Die Geschichte besticht durch eine in sich schlüssige Welt, aber auch durch die Grundidee des Todes und Lebens als Beruf, der ausgeübt und weitergegeben werden kann. Was einige Kritiker hier als Schwäche ansehen, namentlich, dass am Ende nicht alles bis ins Detail ausbuchstabiert ist, empfinde ich als Stärke - das mag aber eine Frage der Erwartungshaltung sein. Wer nach einer andersartigen Fantasy-Geschichte sucht, die bisweilen mit dem Flair der unendlichen Geschichte aufwartet, wird hier fündig.

4

Am Anfang viel es mir ein wenig schwer im die Geschichte ein zu tauchen. Dies legte sich aber recht schnell, durch den recht flüssigen Schreibstil. An manchen Stellen ist es etwas verwirrend, aber dies hat mich persönlich nicht gestört. Das Buch beleuchtet die abstrakten zwischenmenschlichen Beziehungen und des Gefühlslebens. Man muss eben ein wenig zwischen den Zeilen lesen.

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