They Called Us Enemy

They Called Us Enemy

Hardback
4.454
GesellschaftskritikGefangenenlagerStar TrekUsa

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Description

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021! Ein dunkles Kapitel der US-Geschichte: In dieser beeindruckenden Graphic Novel schildert George Takei seine Erlebnisse in jenen Internierungslagern, die von den USA im 2. Weltkrieg für den Teil der Bevölkerung mit japanischen Wurzeln eingerichtet wurden. Die Welt des vierjährigen George verändert sich von dem einen Moment auf den anderen, als sich eines Morgens sein Heimatland im Krieg mit dem seines Vaters befindet. Seine ganze Familie? Plötzlich DER FEIND. Seine frühen Jahre in Sippenhaft machten Takei zu demjenigen, der er heute ist: Ein weltbekannter Bürgerrechts-Aktivist, Autor und beliebter Schauspieler. Die Graphic Novel, kreiert von Takei und den Co-Autoren Justin Eisinger, Steven Scott sowie Zeichnerin Harmony Becker, liefert Antworten zu Fragen, die gerade im heutigen Amerika, geprägt durch neu aufflammende Konflikte innerhalb der Gesellschaft und mit anderen Nationen, wichtiger sind denn je: Was ist ein US-Amerikaner? Wer entscheidet dies? Wenn die Welt sich gegen dich wendet: Was kann ein einzelner Mensch bewirken?

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
Graphic Novels
Format
Hardback
Pages
208
Price
25.70 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
73%
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Protagonist(s)

Likable
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Developing
Multifaceted
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Pace

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Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

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All
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Ein Graphic Novel welcher einem sehr zum nachdenken bringt. Die Geschichte handelt von einem Jungen der als Japaner in ein Internierungslager gebracht wird. Die Geschichte begleitet nun ihn und seine Familie in dieser schwierigen Zeit. Eine traurige Zeit und dennoch zeigte mir die Geschichte wie stark eine Familie sein kann vorallem die Eltern welche ihren Kindern das beste ermöglichen wollen trotz dieser schwierigen Umstände. Mich schockiert es dass sich nahezu bis heute nicht sehr viel geändert hat und die Menscheit aus dem Hass und all dem Leid trotzdem immer so weitermacht wie bisher und nicht daraus lernt. Definitiv eine Geschichte die einen nachdenken lässt.

5

Prädikat Wertvoll!

Das Buch zeigt, wie seltsam wir Menschen sind. Seltsam und ungerecht. Und es zeigt, dass Geschichte sich wiederholt. Auch wenn wir es besser wissen müssten. Es ist eine Warnung.

5

They called us enemy

George Takei schildert in dieser Graphic Novel seine Kindheitserinnerungen an das Internierungslager für japanischstämmige US-Amerikaner während des zweiten Weltkrieges. Durch seine Erzählung erfahren wir viel über einen Aspekt der US-amerikanischen Geschichte, welcher für Viele wenig präsent ist. Als Kind nahm er das Leben im Lager eher wie ein großes Abenteuer wahr. Erst als Heranwachsender begreift er, was ihm und seiner Familie sowie vielen anderen Familien angetan wurde und welche große Bürde seine Eltern zu tragen hatten.

5

Sehr persönlich und trotz der harten Zeit immer mit Optimismus

George Takei (und seine Co-Autor:innen deren Namen auch auf das Cover gehört hätten: Justin Eisinger, Steven Scott und Harmony Becker) beschreiben sehr persönlich die Georges Kindheit in zwei Internierungslagern während des zweiten Weltkrieges, dazwischen gibt es immer mal wieder Szenen die seinen späteren Aktivismus zeigen oder, besonders wichtig, die Gespräche, die er als Teenager mit seinem Vater führte. Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour wird die Familie abgeholt und muss in ein erstes Internierungslager ziehen, sehr schön sieht man, wie die Eltern alles tun, um die drei Kinder zu schützen, für den kleinen George fühlt es sich daher mehr wie ein Abenteuer als wie Gefangenschaft an, kontrastiert wird dieses kindliche Erleben immer wieder durch die Perspektive der Eltern. Super finde ich auch, dass die Situation zu erscheinen des Buches auch reflektiert wird, als Migrant:innen nicht einreisen dürfen oder ebenfalls in Lager gesperrt werden. Absolute Leseempfehlung!

5

Eine Graphic Novel, die von George Takei geschrieben wurde. Er erzählt dort von seiner Familie und den Folgen des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor. Wie weitere ca. 120.000 Menschen wurden von der US Regierung interniert und ihrer Rechte beraubt. Mit einfachen Zeichnungen in S/W wird hier einen dunklen Kapitel der US Geschichte gedacht und gleichzeitig macht der Autor darauf aufmerksam, dass für die Demokratie gearbeitet werden muss. Aber scheinbar ist die Menschheit dazu verdammt, immer und immer wieder die gleichen Fehler zu machen.

5

📚 They Called Us Enemy von George Takei, ist ein Buch, das mich echt nicht mehr loslässt!

In dieser Graphic Novel erzählt Takei (viele kennen ihn als Sulu aus Star Trek 🚀) von seiner eigenen Kindheit. Und zwar nicht irgendeiner Kindheit, sondern einer, die durch Angst, Ausgrenzung und Ungerechtigkeit geprägt war. ⠀ Nach dem Angriff auf Pearl Harbor wurden er und seine Familie, wie über 120.000 andere japanischstämmige Amerikaner, in Internierungslager gesteckt. Warum? Einfach nur wegen ihrer Herkunft. ⠀ Was George als kleiner Junge in Lagern wie Rohwer und Tule Lake erlebt hat, wird hier aus seiner kindlichen Sicht erzählt und zwar ehrlich, berührend und manchmal sogar mit kindlicher Naivität, die das Ganze nur noch tragischer macht 💔 ⠀ Zwischendrin reflektiert der erwachsene Takei, wie seine Eltern mit der Situation umgingen, wie die Regierung damals agierte, und was das für sein späteres Verständnis von Freiheit und Demokratie bedeutete. ⠀ Die Zeichnungen sind super stimmig 🖤 und sie fangen die Emotionen, die Unsicherheit, aber auch die kleinen Lichtblicke im Alltag der Familie Takei perfekt ein. ⠀ Obwohl das Buch vor allem für jüngere Leser:innen gedacht ist, kann ich es wirklich jedem empfehlen. Es ist leicht verständlich, aber thematisch absolut relevant, gerade heute. ⠀ 👉 They Called Us Enemy gehört für mich definitiv in jedes Bücherregal. Ein Stück Geschichte, das man nicht vergessen darf.

2

Die Internierung japanischstämmiger Amerikaner/innen war aus literarischer Sicht nicht neu für mich. Sowohl in [b:Schnee, der auf Zedern fällt|1869896|Schnee, der auf Zedern fällt|David Guterson|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1189500547l/1869896._SY75_.jpg|1677615] als auch in [b:Wovon wir träumten|15822310|Wovon wir träumten|Julie Otsuka|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1344716880l/15822310._SY75_.jpg|15369956] wurde dieses unrühmliche Kapitel der amerikanischen Geschichte gekonnt thematisiert. Die Graphic Novel von George Takei aka Sulu vom Raumschiff Enterprise ist dagegen eine Form, die mich weniger anspricht. Die Art der Zeichnung ist wenig spektakulär, frontale Sichtweise, kein Spiel mit Perspektiven oder Atmosphären und literarisch ist es teilweise schauderlich. Vielleicht ist es ja gedacht, eher ein jüngeres, vor allem US-amerikanisches Publikum anzusprechen. Der Beginn ist eigentlich in Ordnung, wenn der 1937 geborene Takei erzählt, wie er die Internierung in seinem 5. Lebensjahr erlebte, wie der Hass der Weißen sich gegen sie richtete und der Rassismus zu Vorverurteilungen führte. Was mir nicht gefiel, das war der triefende Patriotismus gegen Ende des Comic, wenn der Vater Takeis seinem Sohn klar macht, das die USA trotz des ihnen zugefügten Leids nach wie vor die Beste aller Demokratien ist, denn es ist eine Demokratie des Volkes. Takei springt dann chronologisch in unberechenbaren Sprüngen zwischen 1950 und 2010 hin und her und betont immer wieder, wie sehr sein Erfolg doch gezeigt hat, dass japanischstämmige Amerikaner auch wertvolle Mitglieder der Gesellschaft sind. Da treten dann US-Präsidenten auf, werden erst die zweithöchste, später dann die höchste militärische Auszeichnung an verdiente Japaner-Soldaten verliehen und mit Inbrust das Treue-Gelöbnis des kleinen George auf dir US-Flagge zelebriert. Das mag die amerikanische Gesellschaft wahrscheinlich, mir kommt es befremdlich. Bei der besten aller Demokratien sehe ich immer einen Mann mit Büffelhörner den Capitol erstürmen, tagelanges Warten auf Endergebnisse von Wahlen und das gegenseitige Vorhalten von Wahlbetrug.

1

No, I'm not going to leave this unreviewed and unrated because I read it for a class I hate. I had to put myself through this all the same and I just do not like such serious topics and heated debates about immigration & democracy & handling the past being portrayed in such a childish way. If you need to be tempted to think about things like this by childish cartoons then you're probably too young to know what you're reading about. I disliked the democracy propaganda, and I disliked the lack of understanding for the USA; WW2 saw a rise in secret intelligence, and with japanese culture taken into consideration, of course the army had to make sure that they were safe from within. That this happened at the cost of innocents and their lives and existence is a tragedy; but instead of illuminating the reasoning behind it, all the focus is on these poor mistreated people and the evil, evil U.S Americans. Too polarized.

5

Rührend. Ein Weckruf für die Fragilität der Demokratie. Ich bin froh mit der Vorstellung aufgewachsen zu sein, dass ein asiatisch aussehender Mann als Offizier der Enterprise "normal" ist.

4

A excellent way to express and spread a specific period of history.

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