Sohn der Monde - OCIA

Sohn der Monde - OCIA

by Patricia Rieger·Book 1 of 3
Softcover
4.17
WölfeKampfUrban FantasyAndere Welten

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Description

Siegertitel des Tomfloor Fantasy Award und erster Band der außergewöhnlichen OCIA-Reihe für alle Leser, die Fantasy-Romance lieben. Wer glaubt schon an Werwölfe, Zentauren und Zyklopen? Die siebzehnjährige Hannah jedenfalls nicht. Das ändert sich allerdings schlagartig, als sie eines Nachts von drei werwolfähnlichen Wesen angefallen und beinahe in eine andere Welt verschleppt wird. Wie aus dem Nichts erscheint dabei ein weiterer der unheimlichen Fremden und tötet ihre Angreifer. Und damit gerät Hannah unaufhaltsam in einen Strudel unglaublicher Geschehnisse, die ihr bisher so behütetes Leben völlig auf den Kopf stellen. Sie erfährt, dass die ihr bekannten Sagengestalten nicht etwa aus dem Reich der Fantasie stammen, sondern in Wahrheit Bewohner fremder Welten sind, die sich zufällig auf die Erde verirrt haben. Durch den Überfall kommt sie in Kontakt mit einer geheimnisvollen Organisation, deren Aufgabe darin besteht, solche Parallelweltler aufzuspüren und unbemerkt wieder in ihre Heimatwelt zurückzuschicken. Hannah beschließt, sich bei dieser Organisation ausbilden zu lassen, denn nur so kann sie dem Mann nahe sein, den sie liebt - ihrem geheimnisvollen Retter. Doch damit wird sie vor ein weiteres Problem gestellt, denn wie erklärt man seiner Familie, dass man einen Werwolf liebt? Oder dass man die Schulbank gemeinsam mit Elflingen, Zyklopen und Faunen drückt, und dabei von einem Zentauren und heidnischen Göttern unterrichtet wird? Erhältlich als Taschenbuch mit 634 Seiten und E-Book

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Romantasy
Format
Softcover
Pages
634
Price
17.40 €

Posts

4
All
4

Werwölfe

Wenn es mal kein Liebesroman sein soll, sondern ein bisschen Fiktion mit ner ganz guten Line.

4

Cover: Es ist wirklich, richtig cool. Es sieht nicht nur richtig gut aus, es passt auch einfach perfekt!

5

Hannah ist 17 Jahre alt und wird auf dem Weg nach Hause von drei wolfsähnlichen Wesen angegriffen. Glücklicherweise hilt ihr der geheimnisvolle Hralfor und rettet sie vor diesen Wesen. Als sie sich bei ihm bedanken will, stellt sich heraus, dass er gar nicht richtig menschlich ist. Er stammt aus einer Paralellwelt und soll eigentlich zurück in diese. Als das jedoch misslingt, muss er auf der Erde bleiben und sich bei Hannah verstecken. Dabei kommen sich die beiden näher, auch wenn Hralfor immense Willensstärke aufbringen muss, um Hannah nicht komplett zu verfallen. Schließlich muss er einen Weg suchen, um wieder in seine Welt zurückzukehren. Als plötzlich jemand von der Organisation OCIA bei ihnen auftaucht und nicht nur Hralfor, sondern auch Hannah anbietet, für sie zu arbeiten, sind beide im ersten Moment etwas überfordert. Als Hralfor zustimmt, zögert auch Hannah nicht lange, denn nur so kann sie dem Mann nahe sein, in dem sie sich inzwischen verliebt hat. Aber wie erklärt sie ihrer Familie, dass sie einen Werwolf liebt und seinetwegen in eine völlige andere Gegend ziehen will? Oder dass man plötzlich mit Wesen die Schulbank drücken muss, die das menschliche Vorstellungsvermögen übersteigen? Der Klappentesxt hat mich bei diesem Buch direkt angesprochen und mich in eine Geschichte geworfen, die gleich damit beginnt, dass Hannah sich in einem Szenario wiederfindet, das sie sich nie zu erträumen gewagt hätte. Hannahs Geschichte wird gleich zu Anfang mit der Hralfors verbunden. Obwohl ihre Leben völlig unterschiedlich verlaufen sind, sind sie sich doch manchmal ähnlicher, als es den Anschein hat. Hannah, die im Gegensatz zu Hralfor, behütet und liebevoll aufgewachsen ist, weckt Gefühle in ihm, von denen er nicht wusste, dass sie überhaupt noch existieren. Die Liebesgeschichte der beiden zieht sich durch das komplette Buch, aber ich hatte nie das Gefühl, dass es dadurch irgendwie überladen wirkt. Eher im Gegenteil. Den Teil der Geschichte, wodurch die beiden quasi miteinander verbunden sind, hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet. Ein echter Pluspunkt, den ich so am Anfang des Buches vermutlich gar nicht auf dem Schirm gehabt hätte. Als Charaktere haben mir die beiden, zusammen mit einigen Nebencharakteren wirklich gut gefallen. Die Hintergrundidee, alles über eine Organisation laufen zu lassen, der auch Hannah beitreten kann, war etwas anderes. Gerade ihre Mitschüler haben mir sehr gefallen und mich das eine oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht, aber auch dazu mit ihnen mitzufiebern. Erzählt wird dieses Buch von Patricia Rieger übrigens aus der Sicht von Hannah. Nicht in der Ich - Perspektive, sondern in der dritten Person, was anders war, aber durchaus lesenswert. Und vor allem passend. Die über 600 Seiten unterbrechen den Lesefluss nicht, eher im Gegenteil. Ich hatte das Gefühl, schneller durch die Seiten geflogen zu sein, als bei einem Buch, dass nur die Hälfte an Seiten hat. Und das heisst schon was. Alles in allem kann ich euch diese kleine Fantasygeschichte nur ans Herz legen. Mit Spannung und Drama, mit Witz und Humor und mit der gehörigen Portion Liebe ist es ein Buch, dass ich sehr genossen habe. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und ich kann es kaum erwarten, mehr von ihnen zu lesen.

4

Als die 17-jährige Hannah mit dem Rad auf dem Weg nach Hause ist, wird sie von drei wolfsähnlichen Wesen angegriffen. Glücklicherweise eilt der geheimnisvolle Hralfor ihr zur Hilfe. Wie sich herausstellt, gehört er gar nicht in ihre Welt, sondern in eine Parallelwelt. Als er nach Hannahs Rettung wieder zurück will, geht dies aus unerklärlichen Gründen nicht, so das sie ihm Unterschlupft gewährt. Dei beiden kommen sich dabei, aber er muss auch irgendwann wieder zurück. Dann taucht jemand von der Organisation OCIA bei ihnen auf und bietet ihnen an, für diese zu arbeiten. Der Klappentext zu diesem Buch hat mich wirklich sehr angesprochen. Erzählt wird die Handlung überwiegend aus der Sicht von Hannah, wobei die Autorin nicht die Ich-Perspektive wählt sondern die 3. Person. Trotzdem schafft sie es sehr gut, Hannah dem Leser näher zu bringen. In erster Linie handelt es sich bei dem Buch um einen Liebesroman, denn die Beziehung zwischen Hannah und Hralfor spielt eine wesentliche Rolle. Wir lernen die beiden Charaktere, ihre Lebensweisen und ihre Familien kennen. Hannah ist ein sehr impulsiver und emotionaler Charakter und ihre Familie ist ihr sehr wichtig. Hralfors Vergangenheit ist da völlig anders, er ist das Produkt einer Vergewaltigung und ist bei einer Pflegemutter aufgewachsen. Das hat ihn natürlich geprägt, er hat so seine Probleme mit dem väterlichen Teil deiner DNA. Und dann ist da noch die OCIA, die Organisation, für die Hannah und Hralfor dann später arbeiten. Diese Geheimorganisation fand ich sehr interessant. Der Fantasyanteil ist genau richtig, es gibt viele interessante Wesen und Welten. Für meinen Geschmack hätte die Liebesgeschichte mehr in den Hintergrund gemusst. Ich hatte mir erhofft, dass die OCIA mehr im Vordergrund steht und es viele interessante Fälle gibt, an denen diese Organisation arbeitet. Insgesamt gibt es von mir 4 von 5 Punkte.

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