Kannas

Kannas

Hardback
4.73

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Description

„Kannas“ ist das finnische Wort für die karelische Landenge, die im Sommer 1944 zum Kriegsschauplatz wird. Die Rote Armee zwingt die Bewohner im Osten Finnlands Hals über Kopf zur Flucht. Die junge Hirtin Maria wartet auf die Order, mit ihren Tieren das verwaiste Dorf zu verlassen, als eine der Kühe zum Kalben ansetzt. Während die brennenden Dörfer in der Nähe den Nachthimmel erhellen, taucht plötzlich ein verwirrter Deserteur auf, der einzige Überlebende seiner Einheit. Es ist ein junger Karelier, der selbst nicht mehr weiß, ob er noch lebt oder bereits tot ist. Die gezeichneten Seiten wechseln sich mit historischen Fotos ab, die Graphic Novel wird so zu einer visuell poetischen Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
240
Price
28.80 €

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4

Graphic Novel über die Flucht der Einwohner Kareliens vor der Roten Armee 1944

Der Plot Karelische Landenge 1944. Die Rote Armee steht kurz vor dem Dorf der Hirtin Maria, die auf die Evakuierung wartet und die brennenden Dörfer der Nachbarschaft sieht. Gleichzeitig irrt ein junger Soldat, mehr tot als lebendig, mehr verwirrt als normal, durch die Gegend an der Front. Beige Schicksale berühren sich. Meine Meinung Die Flucht der Einwohner Finnlands vor der Roten Armee war mir persönlich nicht bekannt und hat heute sicherlich eine traurige Aktualität. Die Graphic Novel ist eine Mischung aus historischen schwarz-weiß Fotos und Kohlezeichnungen der Autorin. Insgesamt ist die Atmosphäre sehr bedrückend und die Kombination aus originalen Fotos und der Erweiterung durch die Zeichnungen ist gelungen. Trotzdem kann ich keine fünf Sterne geben, da ich die Zeichnungen, Stimmung hin oder her, oft sehr düster finde und nicht immer erkennbar ist, was oder wer genau dort zu sehen ist. Auch fehlt mir etwas an Tiefe ihrer Erklärung. Die Geschichte Kareliens muss man sich selbst erlesen, um einen Background zu haben. Die Geschichte an sich ist auch rudimentär. Man steigt wenig in die Figuren ein, sieht eher die Bilder der fliehenden Bewohner. Die Graphic Novel hinterlässt einen doch mit einem bedrückenden, nachdenklichen Gefühl und hat daher die vier Sterne verdient.

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