Unser Sommer endet nie
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Description
Zwei Schwestern. Ein letzter Sommer.
Und der Beginn von etwas ganz Neuem.
Hochsommer im französischen Baskenland – die Schwestern Emma und Agathe Delorme verbringen eine letzte Woche im Haus ihrer Großmutter. Zwischen Erinnerungen an endlose Sommer, alten Verletzungen und der Sehnsucht nach Nähe bleibt ihnen nur wenig Zeit, um das Vergangene zu überwinden und neu zueinanderzufinden.
Mit feinem Gespür für die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen zeichnet Virginie Grimaldi ein ergreifendes Porträt von Familie, Zusammenhalt und der Kraft des Neubeginns.
Ein Roman, der berührt, Hoffnung schenkt und zeigt, wie Erinnerungen uns tragen – und wie Familie uns immer wieder zurück ins Leben holt.
„Grimaldis bisher stärkster Roman – kraftvoll und emotional.“
Le Parisien
„Eine Gefühlsbombe.“
Paris Normandie
Book Information
Author Description
VIRGINIE GRIMALDI ist die erfolgreichste Romanautorin Frankreichs. In mehr als zwanzig Sprachen übersetzt, begeistert sie ihr Publikum mit Geschichten, die ganz dicht aus dem Leben gegriffen und mit Wärme, Humor und Wahrhaftigkeit erzählt sind. Virginie Grimaldi lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bordeaux.
Posts
Dies ist mein erstes Buch von Virginie Grimaldi und ich war ziemlich gespannt, da mich auch der Klappentext sehr ansprach. Die erwachsenen Schwestern Emma und Agathe beschließen nach dem Tod ihrer Großmutter noch einmal gemeinsam Urlaub in deren Haus zu machen, um sich an sie und ihre vergangenen Sommer zu erinnern. Doch kaum angekommen, gehen sie sich wieder auf die Nerven und verfallen in alte Verhaltensmuster, obwohl sie sich lange nicht sahen. Sie führen ernste Gespräche und arbeiten einen Teil ihrer Vergangenheit auf, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Aber sie haben auch Spaß und Streit. Doch es gibt noch ein großes Geheimnis. Wir zwitschen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Emma und Agathe. Das erfordert ziemliche Aufmerksamkeit und nach einiger Zeit wünschte ich mir etwas mehr Beständigkeit. Gut gemacht war, dass die Erinnerungen kursiv waren. Die beiden Schwestern erzählen die Ereignisse abwechselnd. Das ist interessant und zeigt die Unterschiedlichkeit und die Gemeinsamkeiten der beiden deutlich auf. Erzählt wird jeweils in der Ich-Form. Wobei mich die Dialoge häufig amüsierten, aber manchmal war mir der Humor zu sarkastisch. Agatha permanente Ironie kann man auch als Mittel deuten, hinter dem sie Verletzungen versteckt. Es werden viele Thematiken angesprochen, oft mit humorigen Dialogen um das ganze besser ertragen zu können. Doch unter allem liegt viel tiefsinniges, melanchonisches, schweres nach dem Motto "Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft erfragen." Es geht um Verletzungen, Kindheitstraumata, Liebe, das Verhältnis zwischen Geschwistern, Bindungsangst, aber auch Sucht und Depressionen werden beschrieben. Die Autorin hat einem flüssigen, anschaulichen Schreibstil. Mit wenigen Worten gelingt es ihr, Situationen und Gegenden zu zeichnen, Dialoge kommen wortgewand und verständlich. Die Charaktere sind in ihrer Unterschidlichkeit gut dargestellt und bis auf kleinere Ausnahmen hat es mir gefallen. LESENSWERT.
Ein schöner Familienroman, der unter die Haut geht.
Zwei Schwestern, die zusammen gehören wie Pech und Schwefel. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der beiden Schwestern- der Zeitstrang umfasst die heutige Sicht und das gestern- ab der Kindheit bis in die 40er Lebensjahre der beiden Protagonisten. Es kommen darin typische gemeinsame Erlebnisse der Jugend vor, in die man sich selbst hineinversetzen kann. Beide haben aber auch den frühen Tod des Vaters verarbeiten müssen oder die gewaltvolle Erziehung der Mutter. Wir treffen auf Themen wie Verlust, Zusammenhalt, Liebe, die Bindung von Geschwistern.. Ein gelungener Roman und definitiv eine Empfehlung!
UNSER SOMMER ENDET NIE Virginie Grimaldi ET: 30.4.25 Nachdem die Schwestern Emma und Agathe fünf Jahre keinen Kontakt mehr hatten, treffen sie sich im französischen Baskenland im Haus ihrer verstorbenen Großmutter wieder. Emma, die ältere der beiden, hat vorgeschlagen, die letzte Woche vor dem Verkauf des Hauses gemeinsam dort zu verbringen, um sich endlich auszusöhnen. Doch obwohl der Wille auf beiden Seiten da ist, gelingt ihnen das nur mühsam. Die Großmutter fehlt überall. Sie war früher Mutterersatz, Vermittlerin und das Herz der Familie. Gleichzeitig hat die lange Funkstille zwischen den Schwestern ihre Spuren hinterlassen. Emma und Agathe, die ohnehin immer sehr unterschiedlich waren, haben sich mit den Jahren immer weiter voneinander entfernt. Nähe wieder zuzulassen fällt beiden schwer. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr bröckelt die Distanz zwischen ihnen. In Rückblicken erfahren wir mehr über die Kindheit der Schwestern. Der Vater hatte die Familie für eine andere Frau verlassen und war früh verstorben. Die Mutter war mit der Situation vollkommen überfordert und ließ ihre Frustration oft an den Mädchen aus. Vor allem Emma lernte schon früh Verantwortung zu übernehmen und sich um ihre kleine Schwester zu kümmern — ohne zu merken, wie sehr sie selbst darunter litt. Wie es weitergeht, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Besonders gelungen fand ich den Vergangenheitsstrang, der nachvollziehbar aufzeigt, wie die Traumata der Mädchen durch die Gewalt der Mutter entstanden sind. Die Gegenwart hingegen hätte für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe oder Dynamik vertragen können, dennoch ließ sich das Buch sehr angenehm und zügig lesen. Das Ende ist sehr stimmig und gut. Insgesamt ein eindringliches Buch über Verlust, Schuld, alte Traumata und die zerstörerischen Auswirkungen von Gewalt innerhalb der Familie. Gerne empfehle ich das Buch allen, die Familiengeschichten mögen. 4/5

Einfach wunderschön
Ich liebe die Bücher der Autorin. Sie sind stets unterhaltsam, mit der richtigen Prise Humor, fesselnd und ohne Ende emotional. Das war so eine schöne, tolle und wertvolle Geschichte. Ich durfte bei Agathe und Emma „zu Gast“ sein und es war eine so herzerwärmende und liebevolle Geschichte mit so viel Gefühl und einem passenden, wenn auch zu Tränen rührenden Ende. Genau dafür von mir einen halben Stern Abzug, aber ansonsten einfach wunderschön
Schwesternliebe
Die ungleichen Schwestern Agathe und Emma treffen sich nach längerer Zeit wieder, um eine Woche zusammen zu verbringen. Anlass ist der Tod ihrer Großmutter, die für die Beiden ein wichtige Rolle gespielt hat. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Emma und Agathe im Heute und im Gestern. Mir haben die Kapitel, die in der Vergangenheit spielen am besten gefallen. Ganz langsam erfahren wir welche Ereignisse die beiden geprägt haben und dadurch ihr weiteres Leben beeinflusst haben, das es nicht immer gut mit ihnen gemeint hat. Liebevoll und mit einem sehr gutem Humor wird die Geschichte einer unerschütterlichen Schwesternliebe erzählt, der auch eine Trennung nichts anhaben kann: "Für die Dauer eines Atemzugs haben wir unseren gemeinsamen Weg verlassen, um auf parallelen Routen weiterzugehen." (Seite 243) Dieses Buch hat mich gerührt und traurig zurück gelassen.
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Zwei Schwestern. Ein letzter Sommer.
Und der Beginn von etwas ganz Neuem.
Hochsommer im französischen Baskenland – die Schwestern Emma und Agathe Delorme verbringen eine letzte Woche im Haus ihrer Großmutter. Zwischen Erinnerungen an endlose Sommer, alten Verletzungen und der Sehnsucht nach Nähe bleibt ihnen nur wenig Zeit, um das Vergangene zu überwinden und neu zueinanderzufinden.
Mit feinem Gespür für die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen zeichnet Virginie Grimaldi ein ergreifendes Porträt von Familie, Zusammenhalt und der Kraft des Neubeginns.
Ein Roman, der berührt, Hoffnung schenkt und zeigt, wie Erinnerungen uns tragen – und wie Familie uns immer wieder zurück ins Leben holt.
„Grimaldis bisher stärkster Roman – kraftvoll und emotional.“
Le Parisien
„Eine Gefühlsbombe.“
Paris Normandie
Book Information
Author Description
VIRGINIE GRIMALDI ist die erfolgreichste Romanautorin Frankreichs. In mehr als zwanzig Sprachen übersetzt, begeistert sie ihr Publikum mit Geschichten, die ganz dicht aus dem Leben gegriffen und mit Wärme, Humor und Wahrhaftigkeit erzählt sind. Virginie Grimaldi lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bordeaux.
Posts
Dies ist mein erstes Buch von Virginie Grimaldi und ich war ziemlich gespannt, da mich auch der Klappentext sehr ansprach. Die erwachsenen Schwestern Emma und Agathe beschließen nach dem Tod ihrer Großmutter noch einmal gemeinsam Urlaub in deren Haus zu machen, um sich an sie und ihre vergangenen Sommer zu erinnern. Doch kaum angekommen, gehen sie sich wieder auf die Nerven und verfallen in alte Verhaltensmuster, obwohl sie sich lange nicht sahen. Sie führen ernste Gespräche und arbeiten einen Teil ihrer Vergangenheit auf, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Aber sie haben auch Spaß und Streit. Doch es gibt noch ein großes Geheimnis. Wir zwitschen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Emma und Agathe. Das erfordert ziemliche Aufmerksamkeit und nach einiger Zeit wünschte ich mir etwas mehr Beständigkeit. Gut gemacht war, dass die Erinnerungen kursiv waren. Die beiden Schwestern erzählen die Ereignisse abwechselnd. Das ist interessant und zeigt die Unterschiedlichkeit und die Gemeinsamkeiten der beiden deutlich auf. Erzählt wird jeweils in der Ich-Form. Wobei mich die Dialoge häufig amüsierten, aber manchmal war mir der Humor zu sarkastisch. Agatha permanente Ironie kann man auch als Mittel deuten, hinter dem sie Verletzungen versteckt. Es werden viele Thematiken angesprochen, oft mit humorigen Dialogen um das ganze besser ertragen zu können. Doch unter allem liegt viel tiefsinniges, melanchonisches, schweres nach dem Motto "Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft erfragen." Es geht um Verletzungen, Kindheitstraumata, Liebe, das Verhältnis zwischen Geschwistern, Bindungsangst, aber auch Sucht und Depressionen werden beschrieben. Die Autorin hat einem flüssigen, anschaulichen Schreibstil. Mit wenigen Worten gelingt es ihr, Situationen und Gegenden zu zeichnen, Dialoge kommen wortgewand und verständlich. Die Charaktere sind in ihrer Unterschidlichkeit gut dargestellt und bis auf kleinere Ausnahmen hat es mir gefallen. LESENSWERT.
Ein schöner Familienroman, der unter die Haut geht.
Zwei Schwestern, die zusammen gehören wie Pech und Schwefel. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der beiden Schwestern- der Zeitstrang umfasst die heutige Sicht und das gestern- ab der Kindheit bis in die 40er Lebensjahre der beiden Protagonisten. Es kommen darin typische gemeinsame Erlebnisse der Jugend vor, in die man sich selbst hineinversetzen kann. Beide haben aber auch den frühen Tod des Vaters verarbeiten müssen oder die gewaltvolle Erziehung der Mutter. Wir treffen auf Themen wie Verlust, Zusammenhalt, Liebe, die Bindung von Geschwistern.. Ein gelungener Roman und definitiv eine Empfehlung!
UNSER SOMMER ENDET NIE Virginie Grimaldi ET: 30.4.25 Nachdem die Schwestern Emma und Agathe fünf Jahre keinen Kontakt mehr hatten, treffen sie sich im französischen Baskenland im Haus ihrer verstorbenen Großmutter wieder. Emma, die ältere der beiden, hat vorgeschlagen, die letzte Woche vor dem Verkauf des Hauses gemeinsam dort zu verbringen, um sich endlich auszusöhnen. Doch obwohl der Wille auf beiden Seiten da ist, gelingt ihnen das nur mühsam. Die Großmutter fehlt überall. Sie war früher Mutterersatz, Vermittlerin und das Herz der Familie. Gleichzeitig hat die lange Funkstille zwischen den Schwestern ihre Spuren hinterlassen. Emma und Agathe, die ohnehin immer sehr unterschiedlich waren, haben sich mit den Jahren immer weiter voneinander entfernt. Nähe wieder zuzulassen fällt beiden schwer. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr bröckelt die Distanz zwischen ihnen. In Rückblicken erfahren wir mehr über die Kindheit der Schwestern. Der Vater hatte die Familie für eine andere Frau verlassen und war früh verstorben. Die Mutter war mit der Situation vollkommen überfordert und ließ ihre Frustration oft an den Mädchen aus. Vor allem Emma lernte schon früh Verantwortung zu übernehmen und sich um ihre kleine Schwester zu kümmern — ohne zu merken, wie sehr sie selbst darunter litt. Wie es weitergeht, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Besonders gelungen fand ich den Vergangenheitsstrang, der nachvollziehbar aufzeigt, wie die Traumata der Mädchen durch die Gewalt der Mutter entstanden sind. Die Gegenwart hingegen hätte für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe oder Dynamik vertragen können, dennoch ließ sich das Buch sehr angenehm und zügig lesen. Das Ende ist sehr stimmig und gut. Insgesamt ein eindringliches Buch über Verlust, Schuld, alte Traumata und die zerstörerischen Auswirkungen von Gewalt innerhalb der Familie. Gerne empfehle ich das Buch allen, die Familiengeschichten mögen. 4/5

Einfach wunderschön
Ich liebe die Bücher der Autorin. Sie sind stets unterhaltsam, mit der richtigen Prise Humor, fesselnd und ohne Ende emotional. Das war so eine schöne, tolle und wertvolle Geschichte. Ich durfte bei Agathe und Emma „zu Gast“ sein und es war eine so herzerwärmende und liebevolle Geschichte mit so viel Gefühl und einem passenden, wenn auch zu Tränen rührenden Ende. Genau dafür von mir einen halben Stern Abzug, aber ansonsten einfach wunderschön
Schwesternliebe
Die ungleichen Schwestern Agathe und Emma treffen sich nach längerer Zeit wieder, um eine Woche zusammen zu verbringen. Anlass ist der Tod ihrer Großmutter, die für die Beiden ein wichtige Rolle gespielt hat. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Emma und Agathe im Heute und im Gestern. Mir haben die Kapitel, die in der Vergangenheit spielen am besten gefallen. Ganz langsam erfahren wir welche Ereignisse die beiden geprägt haben und dadurch ihr weiteres Leben beeinflusst haben, das es nicht immer gut mit ihnen gemeint hat. Liebevoll und mit einem sehr gutem Humor wird die Geschichte einer unerschütterlichen Schwesternliebe erzählt, der auch eine Trennung nichts anhaben kann: "Für die Dauer eines Atemzugs haben wir unseren gemeinsamen Weg verlassen, um auf parallelen Routen weiterzugehen." (Seite 243) Dieses Buch hat mich gerührt und traurig zurück gelassen.








