Die Definition von Glück
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Description
"Ein intensives Leseerlebnis: Die Geschichte zweier Frauen spricht tiefgreifende und universelle Themen an." Bücher
Zwei Leben, zwei Frauen, die scheinbar vieles trennt. Clarisse ist eine Abenteurerin, liebt das Reisen und die Männer. Ständig verliebt, erlebt sie hohe Höhen und fällt in tiefe Tiefen. Ève hingegen leitet einen Edel-Catering-Service und führt mit ihrem Mann eine stabile Ehe. Die eine wohnt in Paris, die andere in New York.
Über Jahrzehnte hinweg bekommen wir die Lebensgeschichten der beiden Frauen erzählt, erfahren von dem geheimen Band, das sie eint, und werfen einen erhellenden Blick auf unsere Zeit, eine ganze Generation von Frauen, ihre Sehnsüchte, Lieben, Abgründe, das Muttersein und das Älterwerden. Und begreifen, wie viele Möglichkeiten es gibt, das Glück zu definieren.
"Elegant und sehr französisch." Donna
"Pures Lesevergnügen!" Woman
Book Information
Author Description
CATHERINE CUSSET, 1963 in Paris geboren, studierte an der École Normale Supérieure. Von 1990 bis 2002 war sie Dozentin für Französische Literatur in Yale. Ihre Romane wurden in 18 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebte sie in New York, bis sie vor Kurzem wieder in ihre Heimatstadt Paris zurückzog. Nach Die Definition von Glück ist Janes Roman das zweite Buch der Autorin im Eisele Verlag.
Posts
Ich mag den Schreibstil der Autorin aber ich habe unter dem Titel irgendwie eine andere Geschichte erwartet.
Es stimmt was viele schreiben, man braucht eine Weile um in die beiden Geschichten der Frauen rein zu kommen. Und beide Charaktere gefielen mir auch gut aber was ich so enttäuschend fand, war dass die Definition vom Glück zum Schluss in einem Satz gesagt wird. So wird zwar die Geschichte rund und gibt dem Titel Nachdruck. Doch ich dachte, dass man die "Definition" mehr in den einzelnen Kapiteln wiederfindet. Aber darin enthalten sind nur kleine Fragmente was Glück definiert. Hier hätte ich mir einfach mehr erwünscht. - Manchmal fehlte mir hier der Sinn eines Kapitels, besonderes da nach bedeutenden Momenten einfach ein cut gemacht wird und dann was ganz anderes erzählt wird. Es ist definitiv lesenswert und wenn weitere Bücher von ihr übersetzt werden, werde ich sie auch lesen wollen aber hier fehlte mir einfach etwas der Sinn und mehr Tiefe. Da das Thema Glück eigentlich viel Vielschichtiger ist als hier beschrieben.
Schwieriger Start, starkes Ende
Also, ich brauchte etwas, um in die Geschichte von Clarisse und Eve einzusteigen. Lange habe ich nicht verstanden, was diese unterschiedlichen, teils konstruiert wirkenden Geschichten, miteinander zu tun haben soll. Und dennoch kam ich irgendwann richtig rein. Ich konnte mich für die zwei starken Frauen begeistern, sympathisiere schnell mit ihnen und konnte das Buch am Ende gar nicht mehr weglegen. Für den schwachen Start gibt’s daher einen kleinen Abzug - sonst sehr schönes Buch!

Konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein Highlight!
Clarisse und Ève Den Romantitel „Die Definition von Glück“ hätte die Autorin Catherine Cusset für ihr Buch nicht passender wählen können, finde ich. Es geht in diesem Buch nämlich um zwei sehr unterschiedliche Frauen, deren Leben rückwirkend beginnend in den 60er Jahren bis in die Jetztzeit erzählt werden und deren Vorstellungen von einem glücklichen Leben sehr variieren. Wir begleiten die Frauen Clarisse und Ève abwechselnd auf ihrem Lebensweg, teilen sowohl ihre Sehnsüchte und Glücksmomente als auch ihre schweren Stunden und erleben ihre Entwicklung vom Heranwachsen zum Erwachsensein, erfahren von ihren Partnerschaften und ihren eigenen Erfahrungen mit der Mutterschaft und mit dem Älterwerden. Es ist ein Buch über das Leben, wie unterschiedlich man es anpacken kann, aber auch wie nachhaltig Erlebtes die weitere Entwicklung beeinflusst. Clarisse ist ein Freigeist. Sie reist in der Welt umher, sucht das Abenteuer, ist ständig neu verliebt. Wenn sie nicht gerade wieder im Flugzeug auf dem Weg nach Asien sitzt, lebt sie in Paris. Ganz anders ist Ève. Sie hat sich mit ihrer Leidenschaft fürs Kochen eine Existenz mit einer eigenen Cateringfirma aufgebaut, ein Job der allein die Familie schon gut ernähren kann. Sie lebt mit ihrem Mann und der kleinen Tochter im quirligen New York. Die Verbindung, die es zwischen den beiden Frauen gibt, wird erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt. Man sollte den Prolog , der viel vorweg nimmt allerdings erst nach Beenden des Buches lesen, finde ich. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die Figuren wirkten äußerst lebendig und der Sprachstil der Autorin konnte mich durchweg fesseln. Toll fand ich auch, dass geschichtliche Eckdaten wie z,B das Attentat am 11.September, die Wahl von Trump zum Präsidenten oder die Corona Pandemie klug in die Geschichte verwoben wurden. Nicht immer waren mir die Protagonistinnen sympathisch. Manch getroffene Entscheidung war sicher auch fragwürdig, aber das machte die Figuren nur umso lebensechter. Ich habe den Roman wirklich gerne gelesen und empfehle ihn wärmstens weiter.
Lebendige und vielschichtige Anregung, sich mit dem Thema Glück auseinandersetzen
Clarisse und Ève leben sehr unterschiedliche Leben, die eine in Paris, die andere in New York. Was sie verbindet bleibt anfangs offen - zunächst erzählen die Kapitel abwechselnd Episoden aus dem Leben der einen wie der anderen. Diese Episoden scheinen zufällig aneinandergereiht, aber sie geben der Autorin Raum zu zeigen, was jede der beiden Frauen prägt - instabile Familienbeziehungen, Missbrauchserfahrungen, Mutterschaft, Affairen, Verlassenwerden und Krankheit. Und immer wieder die Suche nach ihrem persönlichen Lebensglück. Wie viel können wir für unser Glück tun? Und wo sind die Grenzen, die uns durch eigene schwierige Erfahrungen und die traumatischen Erfahrungen anderer gesetzt sind? Der Roman streift viele grosse Themen, ohne sie vertiefen zu können, wird aber damit zu einem Kaleidoskop unseres Erlebens von Glück und Unglück, in dem sich jede LeserIn an der einen oder anderen Stelle wiederfinden kann.

Letzte Woche habe ich dieses Buch beendet. Noch immer hallt die Geschichte in meinem Kopf nach. Noch immer denke ich über das Leben von Ève und Clarisse nach. Zwei Frauen, deren Leben weit entfernt voneinander, so unterschiedlich und doch parallel verlief. Zwei Frauen, die sich erst spät finden und viele kleine Details gemeinsam und eine wichtige Verbindung zueinander haben. Èves und Clarisse' Leben haben mich beeindruckt, berührt und teilweise auch erschüttert. Catherine Cusset hat einen süchtig machenden Roman geschrieben und zwei starke weibliche Charaktere erschaffen. Ich liebte den Roman ab der 1. Seite. Wäre der Alltag nicht dazwischen gekommen, hätte ich das Buch an einem Tag und in einer Nacht durchgelesen. Ich wäre mit Clarisse um die Welt gereist, hätte aber auch gemeinsam mit ihr viel Leidenschaft & große Enttäuschungen erlebt. Hätte mit Ève eine glückliche, beständige Ehe und die Geburt ihres 1. Kindes erlebt sowie ihrer Leidenschaft dem Kochen & Backen gefröhnt. Und das alles innerhalb weniger Stunden. Cusset hat eine tolle, mitreißende aber auch nachdenklich machende Geschichte geschrieben. Sie lässt aktuelle Themen wie die #Metoo - Bewegung, die Präsidentschaftswahlen in den USA oder auch - ganz aktuell - Corona nicht aus. Beeindruckend verwebt sie diese aktuellen Themen mit den Leben der beiden Frauen. Auch häusliche Gewalt ist ein wichtiger Punkt, der erwähnt wird. Catherine Cusset ist es auf jeden Fall gelungen, mich an dieser schönen Geschichte zu erfreuen und sie hat mich gleichzeitig sehr traurig gemacht. Aber was ist nun die Definition von Glück? Ist es das Leben von Clarisse, die so viele Lieben aber auch Enttäuschungen erlebt hat? Oder Èves Leben, welches geprägt von einer einzigen großen Liebe ist? Welche Antwort es auch ist, vielleicht findet ihr sie ja beim Lesen... Für jeden von uns gibt es eine andere Definition von Glück. Das ist sicher. Ich möchte euch dieses Buch wärmstens empfehlen. Lest es & liebt es!

Zwei berührende Lebensgeschichten
Zwei Frauen in verschiedenen Leben, auf verschiedenen Kontinenten. Eve ist Französin, lebt aber schon lange in New York, sie ist glücklich verheiratet und erfolgreich mit ihrem Catering Unternehmen. Clarisse lebt in Paris ein unstetes Leben, ist oft auf Reisen und hat weniger Glück mit ihren Männern. Der Roman erzählt abwechselnd aus dem Leben der beiden Frauen und folgt ihrer Entwicklung von den 70er Jahren bis in die Gegenwart. Ihre Lebensgeschichten erzählen von Liebe und Enttäuschungen, von Familie und Schicksalsschlägen und von der ewigen Suche nach dem individuellen Glück. Erst gegen Ende des Buches kommt es zu einer Begegnung von Eve und Clarisse und man erfährt, welche lange verborgene Verbindung es zwischen ihnen gibt. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ich habe mich beiden Frauen sehr verbunden gefühlt, wahrscheinlich weil sie in etwa mein Alter haben und ich so vieles aus ihrer Lebensgeschichte und Entwicklung nachempfinden konnte. Zwei starke Protagonistinnen, die ich mit ihren Leidenschaften und Fehlern in mein Herz geschlossen habe.
Beim Lesen von dem Buch hatte ich gehofft, dass es “glücklicher” wird. Wurde es nicht und der bittere Realismus in diesem Roman konnte mich nicht abholen. Einerseits eine guter Roman, da er die Lebensgeschichte zweier unterschiedlicher Frauen nicht verschönert. Andererseits war die Hoffnungslosigkeit, die ich am Ende fühlte, nicht gerade willkommen. Als Fan von einem rundum Happy End mit Extras, war das nicht meins.
Kam nur schwer rein in die Geschichte, gerade am Anfang fiel es mir schwer einen Bezug zu den Figuren zu bekommen. Dann nach dem ersten Drittel bekam alles mehr Substanz und Persönlichkeit. Die Handlung hat tragische aber auch berührende und schönende Abschnitte. Zum Schluss hin fand ich es dann aber widerum schade, dass nur noch aus Eves Perspektive geschrieben wurde und Clarisse' Sichtweise garnicht mehr vorkam...
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"Ein intensives Leseerlebnis: Die Geschichte zweier Frauen spricht tiefgreifende und universelle Themen an." Bücher
Zwei Leben, zwei Frauen, die scheinbar vieles trennt. Clarisse ist eine Abenteurerin, liebt das Reisen und die Männer. Ständig verliebt, erlebt sie hohe Höhen und fällt in tiefe Tiefen. Ève hingegen leitet einen Edel-Catering-Service und führt mit ihrem Mann eine stabile Ehe. Die eine wohnt in Paris, die andere in New York.
Über Jahrzehnte hinweg bekommen wir die Lebensgeschichten der beiden Frauen erzählt, erfahren von dem geheimen Band, das sie eint, und werfen einen erhellenden Blick auf unsere Zeit, eine ganze Generation von Frauen, ihre Sehnsüchte, Lieben, Abgründe, das Muttersein und das Älterwerden. Und begreifen, wie viele Möglichkeiten es gibt, das Glück zu definieren.
"Elegant und sehr französisch." Donna
"Pures Lesevergnügen!" Woman
Book Information
Author Description
CATHERINE CUSSET, 1963 in Paris geboren, studierte an der École Normale Supérieure. Von 1990 bis 2002 war sie Dozentin für Französische Literatur in Yale. Ihre Romane wurden in 18 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebte sie in New York, bis sie vor Kurzem wieder in ihre Heimatstadt Paris zurückzog. Nach Die Definition von Glück ist Janes Roman das zweite Buch der Autorin im Eisele Verlag.
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Ich mag den Schreibstil der Autorin aber ich habe unter dem Titel irgendwie eine andere Geschichte erwartet.
Es stimmt was viele schreiben, man braucht eine Weile um in die beiden Geschichten der Frauen rein zu kommen. Und beide Charaktere gefielen mir auch gut aber was ich so enttäuschend fand, war dass die Definition vom Glück zum Schluss in einem Satz gesagt wird. So wird zwar die Geschichte rund und gibt dem Titel Nachdruck. Doch ich dachte, dass man die "Definition" mehr in den einzelnen Kapiteln wiederfindet. Aber darin enthalten sind nur kleine Fragmente was Glück definiert. Hier hätte ich mir einfach mehr erwünscht. - Manchmal fehlte mir hier der Sinn eines Kapitels, besonderes da nach bedeutenden Momenten einfach ein cut gemacht wird und dann was ganz anderes erzählt wird. Es ist definitiv lesenswert und wenn weitere Bücher von ihr übersetzt werden, werde ich sie auch lesen wollen aber hier fehlte mir einfach etwas der Sinn und mehr Tiefe. Da das Thema Glück eigentlich viel Vielschichtiger ist als hier beschrieben.
Schwieriger Start, starkes Ende
Also, ich brauchte etwas, um in die Geschichte von Clarisse und Eve einzusteigen. Lange habe ich nicht verstanden, was diese unterschiedlichen, teils konstruiert wirkenden Geschichten, miteinander zu tun haben soll. Und dennoch kam ich irgendwann richtig rein. Ich konnte mich für die zwei starken Frauen begeistern, sympathisiere schnell mit ihnen und konnte das Buch am Ende gar nicht mehr weglegen. Für den schwachen Start gibt’s daher einen kleinen Abzug - sonst sehr schönes Buch!

Konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein Highlight!
Clarisse und Ève Den Romantitel „Die Definition von Glück“ hätte die Autorin Catherine Cusset für ihr Buch nicht passender wählen können, finde ich. Es geht in diesem Buch nämlich um zwei sehr unterschiedliche Frauen, deren Leben rückwirkend beginnend in den 60er Jahren bis in die Jetztzeit erzählt werden und deren Vorstellungen von einem glücklichen Leben sehr variieren. Wir begleiten die Frauen Clarisse und Ève abwechselnd auf ihrem Lebensweg, teilen sowohl ihre Sehnsüchte und Glücksmomente als auch ihre schweren Stunden und erleben ihre Entwicklung vom Heranwachsen zum Erwachsensein, erfahren von ihren Partnerschaften und ihren eigenen Erfahrungen mit der Mutterschaft und mit dem Älterwerden. Es ist ein Buch über das Leben, wie unterschiedlich man es anpacken kann, aber auch wie nachhaltig Erlebtes die weitere Entwicklung beeinflusst. Clarisse ist ein Freigeist. Sie reist in der Welt umher, sucht das Abenteuer, ist ständig neu verliebt. Wenn sie nicht gerade wieder im Flugzeug auf dem Weg nach Asien sitzt, lebt sie in Paris. Ganz anders ist Ève. Sie hat sich mit ihrer Leidenschaft fürs Kochen eine Existenz mit einer eigenen Cateringfirma aufgebaut, ein Job der allein die Familie schon gut ernähren kann. Sie lebt mit ihrem Mann und der kleinen Tochter im quirligen New York. Die Verbindung, die es zwischen den beiden Frauen gibt, wird erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt. Man sollte den Prolog , der viel vorweg nimmt allerdings erst nach Beenden des Buches lesen, finde ich. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die Figuren wirkten äußerst lebendig und der Sprachstil der Autorin konnte mich durchweg fesseln. Toll fand ich auch, dass geschichtliche Eckdaten wie z,B das Attentat am 11.September, die Wahl von Trump zum Präsidenten oder die Corona Pandemie klug in die Geschichte verwoben wurden. Nicht immer waren mir die Protagonistinnen sympathisch. Manch getroffene Entscheidung war sicher auch fragwürdig, aber das machte die Figuren nur umso lebensechter. Ich habe den Roman wirklich gerne gelesen und empfehle ihn wärmstens weiter.
Lebendige und vielschichtige Anregung, sich mit dem Thema Glück auseinandersetzen
Clarisse und Ève leben sehr unterschiedliche Leben, die eine in Paris, die andere in New York. Was sie verbindet bleibt anfangs offen - zunächst erzählen die Kapitel abwechselnd Episoden aus dem Leben der einen wie der anderen. Diese Episoden scheinen zufällig aneinandergereiht, aber sie geben der Autorin Raum zu zeigen, was jede der beiden Frauen prägt - instabile Familienbeziehungen, Missbrauchserfahrungen, Mutterschaft, Affairen, Verlassenwerden und Krankheit. Und immer wieder die Suche nach ihrem persönlichen Lebensglück. Wie viel können wir für unser Glück tun? Und wo sind die Grenzen, die uns durch eigene schwierige Erfahrungen und die traumatischen Erfahrungen anderer gesetzt sind? Der Roman streift viele grosse Themen, ohne sie vertiefen zu können, wird aber damit zu einem Kaleidoskop unseres Erlebens von Glück und Unglück, in dem sich jede LeserIn an der einen oder anderen Stelle wiederfinden kann.

Letzte Woche habe ich dieses Buch beendet. Noch immer hallt die Geschichte in meinem Kopf nach. Noch immer denke ich über das Leben von Ève und Clarisse nach. Zwei Frauen, deren Leben weit entfernt voneinander, so unterschiedlich und doch parallel verlief. Zwei Frauen, die sich erst spät finden und viele kleine Details gemeinsam und eine wichtige Verbindung zueinander haben. Èves und Clarisse' Leben haben mich beeindruckt, berührt und teilweise auch erschüttert. Catherine Cusset hat einen süchtig machenden Roman geschrieben und zwei starke weibliche Charaktere erschaffen. Ich liebte den Roman ab der 1. Seite. Wäre der Alltag nicht dazwischen gekommen, hätte ich das Buch an einem Tag und in einer Nacht durchgelesen. Ich wäre mit Clarisse um die Welt gereist, hätte aber auch gemeinsam mit ihr viel Leidenschaft & große Enttäuschungen erlebt. Hätte mit Ève eine glückliche, beständige Ehe und die Geburt ihres 1. Kindes erlebt sowie ihrer Leidenschaft dem Kochen & Backen gefröhnt. Und das alles innerhalb weniger Stunden. Cusset hat eine tolle, mitreißende aber auch nachdenklich machende Geschichte geschrieben. Sie lässt aktuelle Themen wie die #Metoo - Bewegung, die Präsidentschaftswahlen in den USA oder auch - ganz aktuell - Corona nicht aus. Beeindruckend verwebt sie diese aktuellen Themen mit den Leben der beiden Frauen. Auch häusliche Gewalt ist ein wichtiger Punkt, der erwähnt wird. Catherine Cusset ist es auf jeden Fall gelungen, mich an dieser schönen Geschichte zu erfreuen und sie hat mich gleichzeitig sehr traurig gemacht. Aber was ist nun die Definition von Glück? Ist es das Leben von Clarisse, die so viele Lieben aber auch Enttäuschungen erlebt hat? Oder Èves Leben, welches geprägt von einer einzigen großen Liebe ist? Welche Antwort es auch ist, vielleicht findet ihr sie ja beim Lesen... Für jeden von uns gibt es eine andere Definition von Glück. Das ist sicher. Ich möchte euch dieses Buch wärmstens empfehlen. Lest es & liebt es!

Zwei berührende Lebensgeschichten
Zwei Frauen in verschiedenen Leben, auf verschiedenen Kontinenten. Eve ist Französin, lebt aber schon lange in New York, sie ist glücklich verheiratet und erfolgreich mit ihrem Catering Unternehmen. Clarisse lebt in Paris ein unstetes Leben, ist oft auf Reisen und hat weniger Glück mit ihren Männern. Der Roman erzählt abwechselnd aus dem Leben der beiden Frauen und folgt ihrer Entwicklung von den 70er Jahren bis in die Gegenwart. Ihre Lebensgeschichten erzählen von Liebe und Enttäuschungen, von Familie und Schicksalsschlägen und von der ewigen Suche nach dem individuellen Glück. Erst gegen Ende des Buches kommt es zu einer Begegnung von Eve und Clarisse und man erfährt, welche lange verborgene Verbindung es zwischen ihnen gibt. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ich habe mich beiden Frauen sehr verbunden gefühlt, wahrscheinlich weil sie in etwa mein Alter haben und ich so vieles aus ihrer Lebensgeschichte und Entwicklung nachempfinden konnte. Zwei starke Protagonistinnen, die ich mit ihren Leidenschaften und Fehlern in mein Herz geschlossen habe.
Beim Lesen von dem Buch hatte ich gehofft, dass es “glücklicher” wird. Wurde es nicht und der bittere Realismus in diesem Roman konnte mich nicht abholen. Einerseits eine guter Roman, da er die Lebensgeschichte zweier unterschiedlicher Frauen nicht verschönert. Andererseits war die Hoffnungslosigkeit, die ich am Ende fühlte, nicht gerade willkommen. Als Fan von einem rundum Happy End mit Extras, war das nicht meins.
Kam nur schwer rein in die Geschichte, gerade am Anfang fiel es mir schwer einen Bezug zu den Figuren zu bekommen. Dann nach dem ersten Drittel bekam alles mehr Substanz und Persönlichkeit. Die Handlung hat tragische aber auch berührende und schönende Abschnitte. Zum Schluss hin fand ich es dann aber widerum schade, dass nur noch aus Eves Perspektive geschrieben wurde und Clarisse' Sichtweise garnicht mehr vorkam...













