Knochenjob!

Knochenjob!

Softcover
3.332
ZeitTodGeschichteLeben

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Description

Drei wissenswerte Tatsachen 1. Dies ist eine Geschichte über den Tod. 2. Dies ist eine Geschichte über den Tod, der das Nasenbein gestrichen voll hat von rostigen Sensen und kratzigen Umhängen. 3. Dies ist eine Geschichte über den Tod, die folgende Dinge beinhaltet: • Das Leben • Das Schicksal • Eine Reise zur Zeit • Den todesmutigen Versuch, ein paar Menschen zu retten • Und ein zufällig gelüftetes Geheimnis, das alles über den Haufen wirft. Aber lest selbst.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Humor
Format
Softcover
Pages
272
Price
13.30 €

Author Description

Hallo! Nun, was sagt man in solchen Texten schon über sich? Lass mich nachdenken. Ich bin Sarah, Jahrgang 1994, und habe das beklemmende Gefühl, dass es für eine halbwegs aufschlussreiche Autoreninfo entweder viel zu viel oder viel zu wenig zu sagen gibt. Die wesentlichen Punkte lauten, denke ich, folgendermaßen: Ich interessiere mich brennend für alles Alte und irgendwie Gammlige (vermutlich eine der Hauptvoraussetzungen für Archäologiestudenten), verbringe den Großteil meiner Freizeit mit meiner Tastatur und wollte Autorin werden, seit... nun, seit ich meine ersten Geschichten verfasste, in denen es meistens um Kaninchen und magische Eichhörnchen ging. Wohlwollend könnte man sagen, dass ich mich seither zumindest ein wenig verbessert habe. Das geschriebene Wort war mir (auch, wenn es momentan womöglich nicht den Anschein hat) schon immer das Liebste. Ich verschlinge alles, das mit Buchstaben geschmückt ist, lese ab und zu zum Spaß im Wörterbuch und mache mir ständig Notizen, wenn mir merkwürdige Redewendungen auf- oder Ideen für meine Geschichten einfallen. Kurzum: Ich bin ein echter Junkie. Ein Leben ohne Schreiben ist für mich nicht möglich... und anders möchte ich es auch gar nicht haben.

Posts

10
All
1

Der Tod hat keinen Bock mehr auf seinen Job und erzählt dir seine Geschichte...

Eigentlich klingt das ganz ansprechend und witzig, genauso wie der Klappentext es auch behauptet, aber lachen musste ich bei dieser Geschichte nicht. Im Grunde habe ich mir was komplett anderes erhofft. Viel mehr Humor, Charme und vor allem aber einen richtigen Roten Faden durch das Buch hindurch... Doch ich habe Verwirrung und ein heftiges Hin und her Springen bekommen. Ich wusste nicht wo hinten und vorne ist und wie überhaupt irgendwas zusammen hängt... Eigentlich echt Schade, weil die Grundidee grandios ist. Es waren viele gute Ansätze zu erkennen und es hätte wirklich an Tiefgang und Sentimentalität erhalten, welche zum Nachdenken anregen, wäre es nicht in so einem Durcheinander geschrieben.

5

“Schicksal und Karma trafen sich in einer Bar. Was, ihr haltet dies für den Anfang eines Witzes? Ihr solltet mich inzwischen besser kennen. Ich mache keine Witze.”

Der Tod als Buchfigur ist ein eher seltenes Phänomen. Wenn er dann doch mal auftaucht, dann nur als Nebencharakter oder um ein paar Leute aus ihrem Leben abzuholen. Aber wie ist das Leben als Tod so? (Ja, genau solche Wortspiele beinhaltet das Buch in Massen) Wir lesen die Memoiren eines Todes, der keine Lust mehr hat auf seine rostige Sense, voller Sarkasmus und einem nicht zu vernachlässigenden Anteil schwarzem Humor (muss ja, ne?) Ich hab noch nie so viel irre rumgekichert beim Lesen. Die Geschichte beinhaltet aber auch die Sicht des Todes auf das Leben, auf unsere Welt und aus der Distanz ergeben sich ganz neue Sichtweisen. Die Autorin hat es geschafft, in das Selbstmitleid und den Galgenhumor (höhö) eine ganze Menge Tiefgang und schlaue Sprüche zu verpacken. Knochenjob ist also ein humorvolles Buch für Momente, in denen man ein Lachen und eine kleine Portion Mut gebrauchen kann. (Und niedliche Illustrationen vom Tod will man ja auch nicht verpassen.) Und merkt euch: Manchmal braucht der Tod eben ein Marmeladenglas.

3.5

Ein liebevoll geschriebenes Buch zum Nachdenken

In diesem Buch geht es um Zeit, Glück, Schicksal, "Karma", Leben und in der Hauptrolle Tod. Das Buch ist als Biographie von Tod aufgebaut und beschreibt 1. seinen Job von Entstehung der ersten Zellen bis ins Jetzt und 2. das Verhältnis der Kollegrn zueinander. Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Es ist sarkastisch, bildlich und regt zum Nachdenken an. Leider war das Buch manchmal langatmig und die vielen Einwürfe und Zeitsprünge oft verwirrend.

5

Mega lustig

Der Tod in einer Lebenskrise. So könnte man das Buch zusammenfassen, denn er hat das Bedürfnis einen Seelenstriptease in Form seiner Memoiren kund zu tun. Denn der Tod ist nicht böse. Er ist cool und lustig. Zudem zutiefst ironisch und auch Sarkasmus ist ihm nicht fremd. Doch er hatte von Anfang an keine Chance. Zugegeben, er holt sehr weit aus. Aber nur so kann man die globalen Zusammenhänge erkennen. Seine Chefin Zeit und seine Kollegen Leben, Krankheit, Schicksal, Glück und Karma müssen ebenfalls herhalten, um sein Dasein ins rechte Licht zu rücken. Das Buch ist extrem lustig geschrieben und trieft nur so von Sarkasmus. Es gibt sehr viele Wendungen und man muss gedanklich etwas am Ball bleiben, da die Handlung zwischen den Jahrmillionen springt. Je nachdem, wie weit der Tod wieder ausholt, um einen unglücklichen Zufall ins rechte Licht zu rücken. Der Schreibstil ist dabei erfrischend locker, leicht und lustig und passt genau zur Geschichte. Es ist sprachlich einfach und modern verfasst. Das Buch ist auch für Jugendliche geeignet, die nicht so gerne lesen, da es sehr kurzweilig ist und die Charaktere sehr mitreißend erzählen. Allgemein sind die Protagonisten und Antagonisten sehr kantig und greifbar beschrieben, was ich mir nicht einfach vorstelle, da es sich um Urbegriffe handelt und nicht um Personen. Fazit: Dies ist das erste Buch seit der Bibel nach Biff, welches mich wieder so richtig zum Lachen gebracht hat. Sarah Adler hat den Begriffen eine Gestalt gegeben, welche mitreißend und greifbar sind. Die Geschichte hat einfach rundum Spaß gemacht!

5

Lange habe ich „Knochenjob“ schon ins Visier genommen und dick auf meiner Wunschliste markiert. Als es unter unserem Weihnachtsbaum lag, habe ich es gar nicht erst großartig auf meinen SuB gelegt. Ich unterschreibe, was viele sagen: Dieses Buch ist nicht für jeden etwas. Aber es ist großartig! Ich gehöre definitiv zu der Seite, die dieses Buch und den Stil der Autorin lieben Ich liebe Tod, seinen Sarkasmus und seine Art die Dinge zu sehen. Der komplette Aufbau des Buches ist gut durchdacht und die vielen verschiedenen Unterpunkte in den Kapiteln, Aufzählungen und Co. machen das Buch lebendig *hust* beziehungsweise tot :D Diesem würde der Vergleich zum Leben nämlich alles andere als Gefallen – seine Beziehung zu Leben ist ein wenig kompliziert ;) Hier ein kleiner Einblick: > „Oh, du bist ja so kreativ!“, hauchten alle ihm [Leben] zu. „Du hast ja so viele innovative Ideen! Und wie du alles so schön evolutionierst – also, ich muss schon sagen! Das soll dir erst mal einer nachmachen!“ … Und ich? Wenn ich mal kreativ war, fanden das alle gleich „grausam“ oder bestenfalls noch „schockierend“. Entschuldig mal – ich konnte mir auch mal was ausdenken. So schockierend war das nun wirklich nicht. Vor langer Zeit hatten die Menschen begonnen, sich der Welt zu verschließen. Inzwischen gefielen sie sich in ihrer selbst gewählten Einsamkeit. […] das Leben nahm euch von Beginn an in seine Arme, hegte und pflegte euch, und wenn es an der Zeit war, löste ich es ab. Niemand wurde jemals alleine geboren. Niemand starb jemals alleine. Ich war doch da. Gebt euch nicht der Einsamkeit hin. < (S.233) Wenn ich eines Tages diese Welt verlasse, würde es mich tatsächlich sogar ein wenig freuen, wenn der Tod, der mir begegnen wird, dem von Sarah Adler ähnlich wäre. Ich würde die Aussicht genießen und mich in guten Händen wissen. Aber bitte Tod – keine Wiederbelebungsversuche ;) Ich bin von nun an definitiv ein Fan der Autorin! Dieses Buch war definitiv ein Highlight.

2

Leider konnte mich dieses Buch nicht voll und ganz überzeugen. Ich hatte es wegen dem ansprechendem Cover und Klapptentext gekauft und auch recht zügig ausgelesen aber mehr als drei solide Sterne waren es für mich nicht. Der Schreibstil ist flüssig und ich habe auch so manches Mal gelacht aber im Großen und Ganzen war es ein einziges Gejammer von Tod über sein Dasein. Schicksal, Leben und Glück hätten es ja so viel besser als er und seine Arbeit würde ja überhaupt nicht gewürdigt werden. Zum Ende hin kam dann die Wende aber da hatte ich schon kaum noch Lust das Buch zur Hand zu nehmen. Wirklich schade, denn das Potenzial war da. Kann man lesen, muss man aber nicht.

2.5

Verwirrend aber amüsant!

Die Geschichte und die verschiedenen Unterpunkte haben mich gut amüsiert und es war mal eine Handlung der „anderen“ Art und irgendwie fühlte die Geschichte sich gerade durch die Unterpunkte sehr lebendig an. Sarah Adler hat ein außergewöhnliches Gespür für Sarkasmus und hat mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht mit ihrem lockeren Schreibstil. Diese Geschichte ist aber definitiv nicht für jeden Leser was und hat mich wirklich verwirrt. Die volle Rezension findet ihr auf meinem Blog auf Instagram: Fabiennesbookworld!

4

Es war toll! Viel schwarzer Humor und man spürt die Liebe der Autorin zum geschriebenen Wort. Manchmal war ich mir nicht ganz sicher, wohin die Geschichte mich führen soll und es wirkte teilweise ein wenig chaotisch vom Aufbau her. Dennoch hat es mir Lesefreude bereitet, ich liebe einfach Geschichten mit dem Tod als Protagonisten ;D.

5

Dieser Schreibstil! Dieser Hauptcharakter! Diese Handlung! Diese Beschreibungen und diese Sprache! Ich bin begeistert.

2

Leider konnte mich dieses Buch nicht voll und ganz überzeugen. Ich hatte es wegen dem ansprechendem Cover und Klapptentext gekauft und auch recht zügig ausgelesen aber mehr als drei solide Sterne waren es für mich nicht. Der Schreibstil ist flüssig und ich habe auch so manches Mal gelacht aber im Großen und Ganzen war es ein einziges Gejammer von Tod über sein Dasein. Schicksal, Leben und Glück hätten es ja so viel besser als er und seine Arbeit würde ja überhaupt nicht gewürdigt werden. Zum Ende hin kam dann die Wende aber da hatte ich schon kaum noch Lust das Buch zur Hand zu nehmen. Wirklich schade, denn das Potenzial war da. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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