Der Sommer, der uns trennte

Der Sommer, der uns trennte

Softcover
3.527
VerlustTragischLebensplanungSommer

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Description

Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot.

Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee - Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben?

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
304
Price
15.50 €

Author Description

Geboren in Europa und aufgewachsen in Amerika ist Cat Jordan tief im Inneren ein Abenteuerin. Sie hat als Performancekünstlerin, Malerin, Tänzerin und Filmemacherin gearbeitet und findet die Inspirationen für ihre Geschichten auf der ganzen Welt.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
70%
50%
N/A
N/A
60%
75%
60%
100%
N/A
80%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
60%
70%
80%
40%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Minimalistisch (100%)Poetisch (100%)

Posts

6
All
5

INHALT: Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben? MEINUNG : In "Der Sommer der uns trennte" geht es um Middie, deren Gedanken gerade sehr durcheinander sind. Ihr Freund macht ein Jahr im Ausland und sie noch ein letztes Schuljahr die Highschool. Die Zukunftspläne wie heiraten und alles rücken in ferne als es plötzlich heißt Nate wäre etwas passiert... Dabei kommt Lee Nates bester Freund ins Spiel, der sie auf andere Gedanken bringt, obwohl ihre Beziehung nie einfach war. Was wenn sich doch Gefühle entwickeln? Middie steht vor ihrem letzten Highschool Jahr und muss damit klarkommen, das ihr Freund schon sein erstes Ausland Jahr macht. Sie hofft nach diesem Zeitraum wieder mit ihm vereint zu sein, doch was passiert, wenn sich alles ändert. Nate ist Middie Freund und beide haben sich schon früh kennengelernt. Nate ist schon mit der Schule fertig und will noch ein Jahr im Ausland machen und auf Middie warten, die noch ein Jahr an der Highschool hat. Lee ist der bester Freund von Middies Freund Nate und beide sind zuerst nicht miteinander klargekommen. Doch nun ist Nate weg und irgendwie wird es anders. Er wirkte für mich im ersten Moment eher wie jemand der feiert anstatt etwas in seinem Leben zu machen. Der Schreibstil von Cat Jordan ist angenehm flüssig und hat mich direkt in die Handlung gezogen. Das Buch wird aus der Sicht von Middie erzählt und der Leser kann so noch mehr über sie und ihre Gedanken und Gefühle erfahren. Auch der Hintergrund von den dreien hat mich sehr neugierig gemacht und ich bin immer weiter in diesem Buch gekommen. Das Buch hat die Lust geweckt den Erinnerungen an den Sommer und allem Drum und Dran nachzudenken. Die Spannung und Handlung hat mich langsam ins Buch gezogen man lernt Middie kennen, die eigentlich sehr glücklich ist mit ihrem Freund und genau diese Beziehung wird auf eine Probe gestellt, als Nate ein Jahr weggehen will. Middie muss nun schauen wie sie ihr letztes Jahr verbringt und welches College. Sie will natürlich auf dasselbe wie Nate gehen, doch ist das, dass richte für sie? Das Buch macht einen besonderen Wendpunkt, als plötzlich die Nachricht kommt, dass Nate etwas passiert sei dort wo er sich gerade im Ausland befindet. Genau in dieser Zeit kommt Nate bester Freund Lee ihr näher, denn die gemeinsame Angst um Nate schweißt zusammen. Doch was passiert, wenn auf einmal mehr entsteht zwischen ihnen? Auf einmal sind die Gedanken von heiraten, Kinder und allem nicht mehr so aktuell denn die Sorge um Nate ist immer noch da. Ist ihm wirklich etwas schreckliches passiert oder lebt er noch ? Dies ist mein erstes Buch von Cat Jordan und ich bin überrascht wie sehr sie mich in die Handlung gezogen hat. Ich bin kaum vom Lesen weggekommen und habe mit Middie mitgefiebert. Das Cover passt sehr gut zum Buch und es macht diese Stimmung greifbar von Sommer, Freiheit und allem. Besonders den Schriftzug finde ich gelungen und er gibt dem Cover den letzten Schliff. Das Ende war passend zum Buch und ich fand es hat es gut abgerundet und ich habe nicht mit allem so gerechnet wie es passiert ist. Middie war eine etwas andere Protagonistin, die ich erst nach besser verstehen konnte. FAZIT : Mit „Der Sommer der uns trennte“ schafft Cat Jordin eine besondere Coming up Story, die ich mit jeder Seite mehr verschlungen habe. Ihr Stil hat mir sehr gut gefallen und es macht Lust immer weiter der Handlung zu folgen.

3

„Der Sommer, der uns trennte“ von Cat Jordan zog vor Jahren als Buchgewinn bei mir ein. Neulich beim Umräumen fiel es mir wieder in die Hände. Da ich Jugendbücher ab und an mal ganz schön finde, und auch der Klappentext ganz interessant klang, durfte es mich sogleich mal zwischen seine Seiten entführen. Gerade noch schien ihr Leben perfekt. Na ja abgesehen davon, dass ihr Freund für ein Jahr an einem Hilfsprojekt in Honduras teilnimmt. Doch kaum hat sie die ersten Wochen ohne ihn überstanden, muss sie die Nachricht verarbeiten, dass sein Lager überfallen worden, und Nate seitdem spurlos verschwunden ist. Die Ungewissheit und der Verdacht, er könne nicht mehr am Leben sein, ziehen Middie in ein tiefes Loch. Während alle Welt sie mit Samthandschuhen anfasst, reißt Nates bester Freund Lee sie aus ihrer Lethargie und weckt ganz ungewohnte Gefühle und Sehnsüchte in Middie. Der Schreibstil war okay, mir manchmal jedoch zu oberflächlich, was sich auch auf die Story auswirkte. Diese wird aus der Perspektive von Middie erzählt. Sie war mir so semi-sympathisch. Bisher führte sie ein angenehmes Leben, hatte einen festen Plan für die Zukunft und war auch ehrgeizig genug, an diesem festzuhalten. Nach der tragischen Nachricht fällt sie in ein Loch, beginnt zu rebellieren und überspannt auch öfters den Bogen. Im Trauerfall konnte ich das absolut nachvollziehen, denn sie ist überfordert mit ihren Gefühlen und der Gesamtsituation. Hier fehlte es ihr eindeutig an Unterstützung! Leider jedoch steht sie sonst nur eher selten für sich ein, und tut größtenteils das, was von ihr erwartet wird. So eben auch, als ein Ereignis sie wieder zum zum lieben und artigen Mädchen werden lässt. Dabei hätte ich sie manchmal gerne geschüttelt, weil sie so selten für sich selbst einsteht und hauptsächlich das tut, was von ihr erwartet wird … Die beiden „Jungs“ in der Story, sind sehr verschieden. Nate ist eher ein pflichtbewusster, charmanter Langweiler. Lee hingegen der Draufgänger mit der angeknacksten Seele. Hier wechselte meine Sympathie im Laufe der Handlung immer mal hin und her. Es gibt eigentlich keine großen Überraschungen in der Story. Es verläuft alles recht vorhersehbar, wobei es dann doch eine Wendung gibt, die für etwas Aufregung sorgt. Am Ende sah ich schon alles den Bach runtergehen. Aber nein, Middie nahm all ihren Mut zusammen und stand endlich für sich selbst ein! Das bescherte der Story dann doch wirklich eine netten Ausgang. ☺ Im Großen und Ganzen war die Story ja nicht schlecht, obwohl es Ähnliche auch ja in mehrfachen Ausführungen gibt. Nur hat mir die Umsetzung oder viel mehr die Oberflächlichkeit der Handlung nicht zugesagt. Es war an sich ganz nett zu lesen, aber es fehlte an Emotionen und Tiefgründigkeit. Ich vergebe daher 3 von 5 Sterne.

4

Inhalt: Noch ein Jahr, bis Middie die Schule beendet und mit ihrem Freund Nate aufs College geht. In diesem Jahr möchte Nate über eine Hilfsorganisation nach Zentralamerika, um dort Kinder zu impfen. Middie weiß gar nicht, was sie ohne ihn tun soll, schließlich kann sie ihn dort auch kaum erreichen. Doch dann geschehen schreckliche Dinge und Nates Zustand ist ungewiss – denn er ist verschwunden, und alle anderen sind tot ... Middies Welt steht Kopf – eine Zukunft ohne Nate ist unvorstellbar für sie! Niemand außer Lee, Nates bester Freund, kann sie verstehen, aber mit dem ist sie noch nie gut klargekommen. Aber der gemeinsame Schmerz bringt die beiden einander näher... Cover: Ich finde das Cover ganz süß, weiß aber nicht genau, wen es darstellen soll. Zu Lee passt es meiner Meinung nach von der Kleidung her nicht, und Nate verschwindet ja ziemlich bald. Aber wenn es nun mal um den Sommer geht, der die beiden abgebildeten Charaktere (Nate und Middie) trennt, dann passt es ja wieder :) Protagonisten: Middie – eigentlich Meredith – ist seit fünf Jahren mit Nate zusammen und ist auch sonst jemand, der viele Dinge plant - also nicht spontan ist, nicht abenteuerlustig und in jeder Hinsicht stinknormal. Und gerade ihr Leben wird aus dem Ruder gerissen, sie ist plötzlich orientierungslos und fühlt sich verloren. Sie wendet sich an Lee, der sie an Nate erinnert, aber auch von ihm ablenkt. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich weiter, dank Lee, aber auch, weil sie durch die Trennung von Nate bemerkt wie trist ihr Leben war. Nun muss sie eben einen neuen Lebensweg finden und sich verändern, und diese Entwicklung war eingentlich ganz interessant. Ihr Umfeld hat teilweise etwas seltsam darauf reagiert, was mich etwas geärgert hat, aber Middie wirkte auch wirklich planlos in ihren Taten und eben wie jemand, der nach einem schmerzhaften Ereignis auch Hilfe braucht, um sich wieder zurechtzufinden. Lee scheint der absolut falsche Kandidat zu sein, um Nates bester Freund zu sein, denn er ist einfach mal das genaue Gegenteil. Der eine studiert, hat ein organisiertes Leben und reist als Arzt nach Zentralamerika, der andere schwänzte ständig die Schule, war wohl ständig betrunken oder bekifft und scheint auch keine Ziele zu haben – das ist jedenfalls der erste Eindruck des Lesers und auch der von Middie. Aber je mehr Zeit Middie mit ihm verbringt, desto mehr erfährt man über ihn und desto besser kann man ihn auch verstehen, auch, warum Nate mit ihm befreundet ist. Dann beginnt man auch ihn zu mögen! Nate konnte ich irgendwie nicht richtig verstehen. Natürlich ist er im größten Teil des Buches abwesend, aber die Dinge die man über ihn erfährt sind widersprüchlich. Mit Middie war er wie sie – normal, sein Leben im Griff, ordentlich und anständig. Lee zufolge war er aber manchmal auch spontan und es gab noch andere Dinge die Middie nicht von ihm erwartet hätte – und das nach fünf Jahren Beziehung! Warum zeigt er diese andere Seite nicht seiner Freundin? Ich konnte mir kein richtiges Bild von ihm machen. Handlung: Den größten Teil des Buches fand ich ganz süß! Wie Middie Nates Verschwinden verarbeitet und wie sie sich danach weiterentwickelt. Allerdings gab es zum Ende hin diesen Entwicklungsstopp und Middie begann wieder das Wohl aller anderen über ihres zu stellen. Am Anfang hatte sie sich einfach keine Gedanken über ihre eigenen Träume und Wünsche gemacht, aber nun, da sie etwas besser wusste was sie wollte, war es ziemlich ärgerlich, dass sie die einfach unterdrückte. Und das Ende kam dann plötzlich sehr schnell. Unerwartet schnell, aber das fand ich trotzdem besser, als wenn es anders gekommen wäre. Ich kann nur sagen, dass ich auf den letzten Seiten ganz hibbelig wurde, weil ich wollte, dass es anders ausgeht! Schreibstil: Der Schreibstil ist simpel und leicht. Es war unerwartet spannend, durch Nates Verschwinden und die Sache mit Lee. Etwas zwiegespalten bin ich bei Middies Unsicherheit. Einerseits hat es Emotionen eingebracht, weil man Mitleid hatte und mitgefiebert hat, was sie denn nun tun wird, aber andererseits war sie auch leicht zu beeinflussen und naiv, was manchmal nervig war. Fazit: "Der Sommer, der uns trennte" war spannender als erwartet, süß, angenehm zu lesen und auch unterhaltsam. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und eine interessante Geschichte über Entscheidungen und übers Erwachsenwerden erzählt.

2.5

Der Anfang war vielversprechend aber mit der Liebesgeschichte konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Leider hat mich nicht alles aus dem Buch abgeholt.

4

Von dem Buch "Der Sommer, der uns trennte" hatte ich eine schöne, traurige und emotionsgeladene Geschichte erwartet. Ich mag berührende Bücher, ich mag es, wenn sie mich bewegen können und es schaffen, alleine durch Worte etwas in mir auszulösen. Genau das hat der Klappentext versprochen und genau das habe ich auch so bekommen. Im Großen und Ganzen hat mir "Der Sommer, der uns trennte" sehr gut gefallen. Anfangs habe ich den Klappentext ein wenig distanziert betrachtet, weil ich mich gefragt habe, ob es wirklich eine gute Geschichte werden kann, wenn ein Mädchen sich in den besten Freund des Freundes verliebt. Da sind Dramen, Streiterein, Kummer und Tränen ja bereits vorprogrammiert, aber als Nate „verschwindet“ und sich Middie trauernd und verlassen in Lees Arme stürzt, wirkte es so, als solle es so sein. Ich mochte Middie sehr gerne. Sie hat mich manchmal ein wenig an mich selbst erinnert, weswegen ich mich direkt mit ihr identifizieren konnte. Ihr Gefühlschaos war für mich ab und zu schwer zu verstehen, aber sie steckt auch in einer schwierigen und traurigen Situation und wusste selbst oft nichts mit sich und ihren Gefühlen anzufangen. Besonders spannend fand ich es, ihre Entwicklung zu beobachten. Sie ist anfangs sehr zurückhaltend und passiv, hängt sehr an ihrem Freund und stellt sich dabei selbst ein wenig zurück. Später, gegen Ende des Buches, steht sie allerdings für sich selbst ein, kämpft für ihre Träume und Ziele und merkt, dass man manchmal andere Menschen verletzen und loslassen muss, um sein eigenes Glück zu finden. Nate – Middies Freund – mochte ich am Anfang des Buches eigentlich sehr gerne, doch je mehr man über ihn erfährt, desto blasser erschien er mir. Natürlich liegt das daran, dass er kaum selbst auftritt und das meiste nur die Erinnerungen sind, die Middie und Lee miteinander teilen, aber auch später konnte er mich nicht wirklich von sich überzeugen. Bei Lee war es genau umgekehrt. Anfangs war er mir sehr suspekt; ich habe nicht wirklich verstanden, was Middie an ihm findet bzw. warum sie anfängt, sich mit ihm zu treffen, da sie doch so eine geringe Meinung von ihm hat, aber ich habe seine guten Seiten und seine Charakterzüge im Laufe der Geschehnisse besser kennen gelernt und immer mehr zu schätzen gewusst. Ingesamt sind Middie und Lee zwei beeindruckende starke Charaktere, die ich sehr mochte und deren Geschichte ich auch gerne gefolgt bin. Der Plot an sich hat mir gut gefallen: Die Geschichte wirkte durchdacht, rund und logisch. Nates Verschwinden und dass Lee und Middie sich daraufhin näher kommen. Ich mochte die Entwicklungen, obwohl sie sehr vorhersehbar waren. Ich wusste, dass Nates Verschwinden nicht alles ist, dass es nicht vorbei ist. Mir war klar, dass da noch etwas nachkommt, dass Middie sehr kämpfen muss und am Ende vor einer schwierigen Wahl steht, dass sie sich entscheiden muss, ob ihr ihr persönliches Glück oder das der anderen wichtiger ist. Obwohl er mich überzeugen konnte, weist der Plot auch einiges Schwächen auf: Lees Andeutungen über seine Familie, seine Kindheit und Jugend, was nicht näher ausgeführt wird – obwohl ich das wirklich gerne gelesen hätte –, Middie, die sich am Ende beide Jungs bereit hält, um ihre Entscheidung so lange wie möglich herauszuzögern und sich nicht entscheiden zu müssen, Middie und Lee, die sich trotz Nate vorher nie wirklich kennen gelernt haben und auf einmal Freunde werden und zu guter Letzt das doch relativ schnelle und abrupte Ende. Den Schreibstil der Autorin fand ich gut. Sie hat einen einfachen Einstieg in ihr Werk geschaffen und unterhält den Leser. Die Sprache ist nicht unbedingt anspruchsvoll, aber doch leicht und locker. Das Cover mochte ich am Anfang gar nicht mal so gerne, aber je öfter ich es betrachte, desto besser gefällt es mir. Der Gegensatz zwischen der recht dunklen Gestaltung und dem hoffnungsvollem Pärchen passt gut zur Geschichte. Fazit "Der Sommer, der uns trennte" ist eine Geschichte mit zwei wunderbaren und starken Charakteren in einer sehr schweren und traurigen Zeit. Die Handlung weist einige Schäwchen auf (siehe oben), was für mich persönlich jedoch am Unterhaltungswert nichts geändert hat. Es ist ein schönes und empfehlenswertes Buch über junge Liebe, Trauer und der Suche nach dem persönlichem Glück.

3

Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben? (Klappentext) Der Einstieg in das Buch hat mir gleich gut gefallen, ich mochte das schöne Detail mit der Schattenbox und Middie und Nate wirkten als Paar sehr süß zusammen. Die Nachricht von Nates möglichem und wahrscheinlichem Tod in Honduras, wo er ein Jahr als freiwilliger Entwicklungshelfer arbeiten wollte, verändert für sie alles. Middie hat Angst und Sorge um ihn, fühlt sich in ihrer Trauer verloren und hat Probleme damit in die Normalität zurückzukehren. Zitat : "Wenn ich mir meine Freundinnen, meine Lehrer, meine Eltern anschaute, sah ich nur Mitleid in ihren Augen. Aber ihr Mitgefühl war zu viel - zu banal, zu süß. [...] Nur Lee behandelte mich wie ein normales menschliches Wesen und nicht wie eine zerbrechliche Glasfigur, die in tausend Stücke zerfallen würde, wenn jemand etwas Falsches sagte." Nates bester Freund Lee kann ihre Gefühle verstehen und die beiden verbringen langsam mehr Zeit miteinander. Wobei Middie feststellen muss, dass er ganz anders ist, als sie ihn immer sah. Denn er ist kein fauler Kiffer, ohne feste Ziele im Leben, sondern hat auch seine tiefgründigen Seiten. Zunächst war mir die Hauptprotagonistin Middie sympathisch, die eigentlich ihren Spitznahmen hasst und lieber Meredith genannt werden will, aber ich hatte dann doch ein paar Probleme mit ihr in Bezug die Liebesgeschichte. Gut an ihr war vor allem die Charakterentwicklung. Durch Lee tut sie Dinge, die sie vorher noch nie getan hat, wird selbstbestimmter und fragt sich was sie in ihrem Leben wirklich will. Lee war ein wirklich interessanter Charakter. Er ist ganz anders als Nate, der ruhig und beständig wirkt, und ist der abenteuerliche Typ, der Freude an dem Leben hat. Dabei ist er noch humorvoll und kümmert sich lieb um Middie. Was mich am an dem Buch leider gestört hat, war die Liebesgeschichte. Von dem Klappentext her kann man schon erahnen, wo die Geschichte hingehen wird, aber das war auch nicht mein Kritikpunkt daran. Denn die Liebesgeschichte passierte einfach zu schnell und es passte nicht damit zusammen, wie Middie Nate als ihre große Liebe sieht und mit dem sie für immer zusammen bleiben will. Ich fand den Ansatzpunkt mit dem braven Mädchen und dem Bad Boy, der gar keiner ist, auch ein wenig klischeehaft. Ich konnte mich mit der Liebesgeschichte einfach nicht anfreunden und die Aspekte mit dem Konflikt in der Story konnte mich von der Umsetzung her nicht überzeugen. Trotzdem haben mir an der Handlung auch manche Dinge gefallen. Es gab schöne Momente und gemeinsame Unternehmungen von Middie und Lee, wie z.B. am Wasserfall. Zitat : "Die Straße war ruhig und still, keine Menschenseele rührte sich. Es kam mir vor, als wären Lee und ich die einzigen Menschen, die in Roseburg am Leben waren. Ich hob mein Gesicht zum Himmel. Sterne zogen sich über die wolkenlose Nacht wie eine Kette aus funkelnden Juwelen, und ich schloss die Augen. Klare, kalte Luft füllt meine Lunge, ich hielt die Luft so lange an, wie ich konnte, und atmete dann aus, entließ die Spannung durch das kleine O meiner gespitzten Lippen." Die Autorin hatte einen schönen Schreibstil und ich mochte es, wie sie Momente und die Geschichte beschrieben und erzählt hat. Beim Lesen des Buches hatte ich schon das Gefühl, dass Ende des Buches für mich wichtig für meine Bewertung sein würde. Leider hat mir dann das Ende überhaupt nicht gefallen. Es kam zu schnell, war vorhersehbar und es hat für mich nicht richtig zu der Geschichte gepasst. Fazit : Mich konnte die Liebesgeschichte und das Ende des Buches leider nicht überzeugen, obwohl ich die Charakterentwicklung der Protagonistin gut fand.

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