Taras Augen

Taras Augen

Paperback
3.577
Ausgrenzung BuchBuch FreundschaftJugendbuch DystopieTeenager Roman

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Description

Tara und Alún fühlen sich zueinander hingezogen, doch ein Streit bringt das junge Liebespaar auseinander. Ehe sie sich versöhnen können, katapultiert eine verheerende Umweltkatastrophe die beiden in einen Ausnahmezustand. Während Alún in der Großstadt bleibt und sich sich mit seiner Street-Art fast um Kopf und Kragen zeichnet, kehrt Tara in das verseuchte Gebiet zurück und schwimmt um ihr Leben. Sie durchleben jede Menge Selbstzweifel und Eifersucht, Täuschung und Enttäuschung, erleben aber auch Freundschaft, Liebe und Hoffnung. Werden die beiden Jugendlichen wieder zueinanderfinden? - Noch nie war Near-Future so nah: Ausgrenzung, staatliche Überwachung und Machtmissbrauch sind Alltag - Leben nach dem Super-GAU: Angelehnt an Katastrophen wie Fukushima & Tschernobyl - Ein brisanter Coming-of-Age-Roman mit packenden Botschaften zwischen den Zeilen - Für Fans von „Die Tribute von Panem“, “Maze Runner“ und „Divergent“ - Hochwertig ausgestattete Klappenbroschur mit digitalem Farbschnitt, Glossar und Karte - Klimafreundlich und regional: Dieses Jugendbuch wurde in Deutschland gedruckt. Kraftvoll und ungeheuer eindringlich erzählt Katharina Bendixen wie zwei Teenager in einer lebensfeindlichen Welt und einem Big-Brother-Staat um ihre Liebe kämpfen. Ein echter Pageturner mit Spannung bis zum Schluss!

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Utopias & Dystopias
Format
Paperback
Pages
384
Price
17.50 €

Author Description

Katharina Bendixen, geboren 1981 in Leipzig, studierte Buchwissenschaft und Hispanistik in Leipzig und Alicante und lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Sie schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. Ihre Texte wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. dem Kranichsteiner Literaturförderpreis (2014), dem Heinrich-Heine-Stipendium (2017) und einem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds (2020). 2022 erscheint mit „Taras Augen“ ihr erster Jugendroman bei Mixtvision.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
7%
9%
3%
N/A
38%
6%
11%
18%
14%
5%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
20%
50%
12%
35%

Pace

Fast0%
Slow50%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (50%)Minimalistisch (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

19
All
3

Ich bin mir nicht sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Empfohlen wurde es mir auf der Frankfurter Buchmesse, da es Pflichtlektüre an einigen Schulen in Sachsen wird. Themen sind Umweltkatastrophe, Macht, Zukunftsvisionen. Zudem ist es eine Liebesgeschichte, abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Mir ist es schwer gefallen, in die Geschichte einzutauchen, erst im Letzten Drittel wurde es aus meiner Sicht spannend. Und auch wenn das Thema - Chemieunfall und deren Auswirkungen und dass niemand zur Rechenschaft gezogen wird - wirklich Potential hat, hat es mich leider noch nicht gepackt. Ich gebe dem Buch aber noch eine Chance und werde es sicherlich noch einmal lesen.

3

Dystopie trifft Liebesroman Achtung enthält Spoiler!

"[...] Wir kleben ein Muster." "Was für ein Muster?" "Ein Auge." Rose schaut mich an, als würde ich eine fremde Sprache sprechen. "Wenn man die Orte auf dem Stadtplan miteinander verbindet, ergeben sie ein Auge." Tara und Alún fühlen sich zueinander hingezogen, doch ein Streit bringt das junge Liebespaar auseinander. Ehe sie sich versöhnen können, katapultiert eine verheerende Umweltkatastrophe die beiden in einen Ausnahmezustand. Während Alún in der Großstadt bleibt und sich sich mit seiner Street-Art fast um Kopf und Kragen zeichnet, kehrt Tara in das verseuchte Gebiet zurück und schwimmt um ihr Leben. Sie durchleben jede Menge Selbstzweifel und Eifersucht, Täuschung und Enttäuschung, erleben aber auch Freundschaft, Liebe und Hoffnung. Werden die beiden Jugendlichen wieder zueinanderfinden? Das Buch ist in Prolog, Epilog, 3 Teile und Kapitel unterteilt. Es sind viele Fantasieswörter und komplizierte Namen, die man so nicht kennt. Im insgesamten lässt es sich relativ flüssig lesen, dennoch war ich kein großer Fan. Es war für mich sehr anstrengend, mich auf das Buch zu konzentrieren, ob das jetzt daran lag, dass es nicht mein Lieblingsgenre ist, ist fraglich. Dadurch viele Fantasieswörter und unbekannte Namen genutzt wurden, musste ich oft nachschauen wer oder was das jetzt war ( zum Glück gibt es ganz hinten Beschreibungen). Die Geschichte im allgemeinen fand ich eigentlich echt gut, es gab viele Plots. Zum einen hatte man den Unfall der Factory, Taras Unfall, dann das Geheimnis rund um Ste und natürlich die Geschichte von Tara und Alún. Man hat immer wieder Spannung in der Geschichte gespürt, dennoch hatte ich nur in dem letzten Kapitel und im Epilog ein starkes Verlangen zu erfahren wie es weitergeht. Der Cliffhanger war tatsächlich sehr böse, auch wenn ich tatsächlich nicht gedacht hätte, dass er mich so ärgern würde. Stellenweise hat mich das Buch etwas verwirrt, leider kann ich nicht mal wirklich sagen woran das lag. Ich spüre keinerlei Schmerz, allerdings spüre ich außer dem schnellen schnellen Schlag meines Herzens nicht besonders viel. So gut fallen muss man erst mal können, denke ich. Dann verschwindet die Schranke, dann verschwindet der Hukji, dann verschwindet der Helm, zuletzt verschwindet Ste. Tara und Alún sind zwei... interessante Protas, stur und dennoch liebevoll und fürsorglich. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es empfehlen würde... Dass muss glaube jeder für sich entscheiden.

Dystopie trifft Liebesroman 
Achtung enthält Spoiler!
3.5

Vielleicht war es nicht das richtige Genre für mich?

"Taras Augen", von Katharina Bendixen, ist ein Jugendbuch aus einem Genre, welches ich bisher kaum gelesen habe. Inhalt: "Tara und Alún fühlen sich zueinander hingezogen, doch ein Streit bringt das junge Liebespaar auseinander. Ehe sie sich versöhnen können, katapultiert eine verheerende Umweltkatastrophe die beiden in einen Ausnahmezustand. Während Alún in der Großstadt bleibt und sich sich mit seiner Street-Art fast um Kopf und Kragen zeichnet, kehrt Tara in das verseuchte Gebiet zurück und schwimmt um ihr Leben. Sie durchleben jede Menge Selbstzweifel und Eifersucht, Täuschung und Enttäuschung, erleben aber auch Freundschaft, Liebe und Hoffnung. Werden die beiden Jugendlichen wieder zueinanderfinden?" (Klappentext) Die Charaktere: Tara ist ein sehr eigensinniger Charakter, mit ihren Ecken und Kanten. Sie war mir nie wirklich zu 100% sympathisch, weil sie jeden, der ihr helfen wollte, auf Abstand gehalten hat. Zudem fand ich ihren Streit mit Alún schon sehr drüber und überdramatisiert. Alún ist für mich auch sehr blass geblieben. Seine Parts aus dem Buch waren für mich eher langweilig, weil mich das Thema, rund um Street-Art, nicht wirklich interessiert hat. Ich konnte zu beiden keine wirkliche Verbindung aufbauen, weil sich beide Figuren sehr kalt angefühlt haben. Und an viel kann ich mich bei den beiden auch nicht erinnern. Ich fand die Storyline zwischen Tara und Ste interessant, da hätte man, meiner Meinung nach, mehr rausholen können. Genauso, wie Alúns familiäre Situation, die ich ebenfalls ganz interessant gefunden habe und wo ich mir mehr Informationen gewünscht hätte. Der Schreibstil: Der Schreibstil an sich ist sehr einfach gehalten. Nur gab es gar kein wirkliches Worldbuilding, da es sich hier um ein eher dystopisches Setting handelt. Es war sehr schwer zu verstehen, was einzelne Sachen sind, die es in unserer realen Welt nicht gibt. Zum Glück gab es ein Inhaltsverzeichnis hinten im Buch, sonst wäre ich wahrscheinlich komplett verloren gewesen. 😅 Ich persönlich fand zudem das Ende nicht so wirklich zufrieden stellend. Hätte man das Buch dort beendet, wo Taras letztes Kapitel endet, dann wäre das Ende um Welten krasser und unerwarteter gewesen. Klar war Alúns Teil zum Schluss auch nicht schlecht, damit man nicht ganz so in der Schwebe gelassen wird und noch ein paar Erklärungen erhält, aber dennoch endet das Buch trotzdem so, dass man nicht weiß, was gehauen oder gestochen ist. Das hätte man sich meiner Meinung nach auch sparen können. Die Geschichte wird sowohl aus der Ich-Perspektive von Tara, als auch aus der von Alún erzählt. Fazit: "Taras Augen", von Katharina Bendixen ist ein Buch, welches ich eher dem dystopischen Genre zuordnen würde und von dessen Sorte ich noch nicht so viele gelesen habe. Ich persönlich konnte mit dem Buch nicht so viel anfangen, weil ich finde, dass man an vielen Stellen mehr hätte herausholen können. Es konnte mich trotzdem unterhalten und hat mich weit entfernt an "Die letzten Kinder von Schewenborn" erinnert. Ich hätte es besser gefunden, wenn man mehr über diese mysteriöse Krankheit erfahren hätte, ich denke, dass hätte das Buch vielleicht ein wenig spannender gemacht. Und vorallem hat das Worldbuilding gefehlt. Alles in allem ist das Buch grund solide, aber ich würde es wahrscheinlich nicht nochmal lesen.

4

Ich finde, der Klappentext sagt alles und nichts zugleich. Ich gebe auch ganz offen zu, dass ich anhand des Klappentextes andere Erwartungen an das Buch hatte. Vielleicht habe ich mir gerade deswegen mit dem Einstieg in die Geschichte so schwer getan. Denn was der Klappentext nicht sagt, ist, dass »Taras Augen« gar nicht in unserer Realität spielt. Das Setting machte einen leicht dystopischen/futuristischen Eindruck. Denn die Menschen sind in Sektoren geteilt, es gibt Drohnen, die ziemlich viel überwachen und einiges mehr, das zwar alles für die Handlung nicht unbedingt relevant ist, aber aufgrund der Begrifflichkeiten und der Gegebenheiten bei mir erst einmal Fragezeichen ausgelöst haben. Ganz am Ende des Buches gibt es zwar eine Seite mit Erklärungen zu den meisten Begriffen und Eigennamen (sowie ein Namensverzeichnis), aber ich blättere beim Lesen einfach nicht so gerne hin und her. EIN ETWAS HOLPRIGER ANFANG Mit dem Einstieg in die Geschichte habe ich mir wirklich ein bisschen schwer getan. Die Funken zwischen »Taras Augen« und mir sind nicht so richtig übergesprungen. Das lag zumindest vielleicht auch ein bisschen daran, dass die Handlung direkt bei dem Chemieunfall startet. Wir begleiten Tara zu ihrem Schwimmtraining, als ein lauter Knall zu hören ist und eine (Chemie-)Wolke sich nach und nach über den Horizont zieht. So einen richtigen Vorher-Zustand erleben wir als Leser*innen gar nicht, weshalb es mir manchmal ein bisschen schwer gefallen ist, mich in die Charaktere hineinzuversetzen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Ich habe beim Lesen lediglich das Leben nach dem Unfall miterlebt, nicht das davor. »Taras Augen« hatte anfangs für mich starke »Die Wolke«-Vibes - ein Buch und ein Film, die mich in meiner Schulzeit sehr ergriffen haben. Dennoch hat sich das Buch anfangs ein bisschen gezogen. Die Spannung kam mir persönlich ein wenig zu kurz. Das hielt sich aber nur ca. ein Drittel des Buches. Danach wurde es schlimm. Schlimm im Sinne von: Wie schmerzhaft kann es werden? ZWEI UNTERSCHIEDLICHE LEBEN Nach der Explosion in der Chemiefabrik, in der unter anderem Medikamente hergestellt werden, wird Taras Bezirk geräumt. Sie, ihre Mutter und ihr Großvater kommen in einer Notunterkunft unter, während ihr ehemaliger bester Freund Alún, aus dessen Sicht die Geschichte ebenfalls erzählt wird, mit seiner Familie ein neues Leben abseits der verseuchten Zone aufbaut. Hier klafft Reichtum und Armut ganz klar auseinander. Während Alúns Familie sich einen Neuanfang ohne große Probleme leisten kann, muss Taras Familie in die Gelbe Zone zurückkehren, als diese ganz offiziell wieder geöffnet wird. Sie gehören zu den ersten Rückkehrern - einzig und allein aus dem Grund, dass sie sich eine neue Wohnung nicht leisten können. ACHTUNG: SPOILERGEFAHR! Ab hier gehe ich noch etwas mehr auf den Inhalt ein, um zu erklären, was ich an diesem Buch so schmerzhaft fand. Wenn ihr euch nicht spoilern lassen wollt, solltet ihr von hier zur Überschrift »Der Erzählstil« oder zum Fazit springen. Alle anderen sind dazu eingeladen weiterzulesen. Warum tut dieses Buch so weh? Viele Menschen aus Taras Heimat können sich einen Neuanfang nicht ohne weiteres leisten und leben deshalb monatelang in Notunterkünften. Weil die Regierung nicht für diese sozialschwachen Menschen aufkommen möchte, werden ein paar Statistiken geschönt und das verseuchte Gebiet zur gelben Zone erklärt. Lediglich ein kleiner Umkreis um die Fabrik herum bleibt die rote Zone. Der Grund dafür? Wenn die Regierung behauptet, dass die gelbe Zone wieder bewohnbar ist, hat niemand der dortigen Anwohner ein Anrecht auf eine finanzielle Entschädigung. Denn sie können jederzeit nachhause zurückkehren. Und viele haben eben keine andere Wahl als dies zu tun, weil sie kein Geld haben. Und sich ein Haus in der »ehemals« verseuchten Zone nicht so einfach verkaufen lässt. Kein Geld bedeutet also, sich einem gesundheitlichen Risiko auszusetzen. Ehrlich gesagt war ich beim Lesen schockiert, dass es noch schlimmer werden kann. Denn schon nach kurzer Zeit zeigen sich bei den Rückkehrern die ersten Nebenwirkungen. Erst ist es nur Schwindel, der die Rückkehrer immer mal wieder überfällt. Man führt das auf das Beruhigungsmittel zurück, das in der Fabrik hergestellt wurde und bei der Explosion höchstwahrscheinlich ausgetreten ist. Aber nach und nach kommen Gerüchte auf, dass in der Fabrik auch ein neues Medikament hergestellt wurde, von dem es keine Aufzeichnungen gibt. Und die Nebenwirkungen davon sind für die Rückkehrer wirklich extrem gravierend. Und für mich als Leserin schockierend mitzuerleben. Hier werde ich nicht mehr sagen, denn das würde wahnsinnig viel der Spannung wegnehmen. Nur so viel: Die Rückkehrer würden eigentlich medizinische Spezialisten benötigen. Aber natürlich können sie sich auch die nicht leisten. Sich jetzt doch noch eine Wohnung außerhalb der gelben Zone zu suchen, kommt auch nicht mehr in Frage, denn die Rückkehrer müssen nicht nur mit gesundheitlichen Problemen kämpfen, sondern auch mit extremer sozialer Ausgrenzung. Sie bekommen weder eine Wohnung noch einen Job außerhalb der gelben Zone. DER ERZÄHLSTIL Ich finde, »Taras Augen« wird sehr geschickt erzählt. Nämlich aus Taras und Alúns Sicht, wodurch wir die zwei möglichen Leben miterleben, die es nach dem Unfall gibt. Die Rückkehrer, die keine andere Wahl haben und sich ihrem Schicksal ergeben müssen, und diejenigen, die genug Geld haben sich ein neues, gesundes Leben aufzubauen. Und genau diesen Unterschied mitzuerleben, macht die Botschaft in diesem Buch noch einmal deutlicher. FAZIT Nachdem der etwas holprige Anfang übersprungen ist, ist »Taras Augen« ein Buch, das wehtut. Weil es uns die Realität vor Augen hält, in der ein Menschenleben oft nicht viel Wert ist. In der Einzelne unter den Idealen einer Gesellschaft oder Organisation leiden. Somit ist dieses Buch nicht nur von Außen ein echter Hingucker, sondern auch von Innen sehr wertvoll.

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3

Ich hätte es nicht erwartet, weil ich mich schon wirklich sehr auf das Buch gefreut hatte, aber es hat mich wirklich nur mäßig überzeugt. Die Idee fand ich grandios, den Schreibstil weitestgehend angenehm. Jedoch fand ich den englisch-deutsch-Mischmasch nicht gerade motivierend. Bis zur Hälfte der Geschichte hatte ich auch wirklich meine Probleme die Charaktere zu greifen. Auch so blieben sie relativ blass, aber ich konnte sie etwas besser verstehen. Die Thematik ist sehr ernst, das Setting eher dystopisch, wobei auch dieses für mich eher schemenhaft dargestellt war. Eben wegen der ernsten Thematik hatte ich gewisse Erwartungen bzw. auch wegen der Beschreibungen wie "sprachgewaltig" oder "eindringlich erzählt". Sicher entstand in meinem Kopf das ein oder andere "uff", vor allem als die Folgen des Unfalls klar wurden, aber mehr auch nicht. Auch sprachlich fand ich es absolut nicht gewaltig, was mitunter auch dem Sprachen-Mix geschuldet ist. Als Tara die Folgen am eigenen Leib zu spüren bekam, hätte ich mir so viel mehr erhofft, denn dies ist ein Lebensumstand, an den man sich nicht einfach mit ein bisschen einigeln und schmollen gewöhnt. Es fällt mir auch ungemein schwer, meine Meinung nieder zu schreiben, zumindest spoilerfrei, da es für mich einfach ein nettes Buch war, auf das ich jedoch auch gut hätte verzichten können. Vielleicht war es der falsche Zeitpunkt für uns, wer weiß. Fazit: Tolle Idee, aber mich hat es leider nicht richtig überzeugt.

5

Tara ist 14 Jahre alt und wohnt mit ihren Freunden gemeinsam in Rekan. Als dann die Galapa Factory 11 in die Luft geht, geraten alle in Panik, denn niemand weiß was hier gerade wirklich so passiert. Viele der Menschen ziehen dann in die Großstadt, für die anderen geht es dann in unterschiedliche Lager. Nach einer bestimmten Zeit kehrt Tara mit einigen Freunden zurück, doch Alun bleibt in der Großstadt. Jedoch erblinden die Leute, die zurückkehren auf mysteriöse Art und Weise… Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Mixtvision Verlag erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung! Und bevor ich hier gleich starte, möchte ich die Aufmachung dieses wunderschönen Buches erwähnen. Erst einmal steckt sehr viel Mühe, Liebe und auch Arbeit in dem Cover und auch der Buchschnitt ist zauberhaft. Das gesamte Buch ist ein wahnsinnig schöner Hingucker und ich bewundere die Arbeit, die hinter dem Buch steckt, sehr! Die Idee und das Setting haben mir unfassbar gut gefallen. Ich bin ja mittlerweile auch ein großer Fan von Dystopien und genau diese war perfekt für meinen Geschmack. Gerade die dunklen und verlassenen Orte und die leeren Häuser, haben mir eine düstere Atmosphäre geschaffen, die ich wahnsinnig geliebt habe. Tara lernt man zu Beginn schon recht gut kennen und ich habe mich sofort mit ihr verbunden gefühlt. Ich bin sehr fasziniert davon, wie sie ihren neuen Alltag meistert und das auch ihre Freunde ihr jegliche Unterstützung schenken. Taras Entwicklung, die sie in diesem Buch durchmacht, ist wirklich groß. Und wir können jeden einzelnen Schritt von ihr begleiten und auch nebenbei noch von ihr lernen. Besonders toll finde ich auch die Freundschaft zwischen Ste und Tara und man merkt sehr deutlich, dass die beiden sehr viel verbindet. Ich mochte auch Ste mit ihrer extrovertiert Art und Weise total gerne und habe auch sie sofort in mein Herz schließen können. Alun kommt mit dem Unfall nicht so zurecht, jedoch merkt man, dass er aus einer reichen Familie stammt und sein Neustart daher um einiges leichter ist. Das was mich aber getroffen hat, ist, dass er immer wieder angestarrt oder ausgegrenzt wurde und das nur, weil er überlebt hat. Das ist eine Szene, die auch im wahren Leben genauso passieren könnte. Dennoch konnte ich mich auch mit Alun durch seine künstlerische Art verbinden und ich fand die Szenen wo er zeichnet, wundervoll. Aber auch Alun entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer weiter. Der Schreibstil von Katharina Bendixen war für mich neu und doch konnte sie mich mit ihrer lockeren Schreibweise überzeugen. Katharina Bendixen hat sich der Jugendlichen Zielgruppe angepasst und hat dafür gesorgt, dass sie auch die Jugendlichen mit diesem Buch ansprechen kann. Sie schreibt flüssig, spannend und auch fesselnd, was dafür gesorgt hat, dass ich das Buch verschlungen habe. ,,Taras Augen‘‘ war für mich das erste und definitiv nicht letzte Buch der Autorin. Ich bin sehr neugierig darauf, was die Autorin sonst noch so für Bücher zaubert, denn ich bin mir sicher, dass sie mit ihrer Schreibweise genau ihre Zielgruppe anspricht und ihr somit wichtige Themen ans Herz legt. Von mir bekommt das Buch eine Kauf- und Leseempfehlung. Auch wenn das Buch eher für Jugendlich ist, konnte es mir überzeugen und absolut in seinen Bann ziehen.

4.5

Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber definitiv nicht das! Das Buch war viel besser als gedacht und ich konnte es kaum noch weg legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte von Alún und Tara weiter geht und was aus ihnen wird. Nicht nur, was aus ihrer Freundschaft wird, sondern auch was mit den Menschen nach diesem Geschehnis passiert, da solch eine Umweltkatastrophe nicht einfach so konsequenzlos an der Menschheit vorbei geht. Es ist einfach mitreißend, zum mitfühlen, zum verlieben und zum traurig sein. Aber man macht sich auch Gedanken. Die Wahrscheinlichkeit das so etwas passiert ist in der heutigen Zeit leider gar nicht allzu weit hergeholt. Was das ganze Buch meiner Meinung nach jedoch auch nur um so mitreißender macht.

4

Ich war sehr skeptisch, ob mir das Buch gefallen würde. Am Ende muss ich als Fantasy und NA-Leserin sagen, dass es mir überraschenderweise gefallen hat. Der Schreibstil war gut und ich bin relativ schnell durch die Seiten gekommen.

4

Was ist, wenn du plötzlich keine Zukunft mehr hast? Und von der Regierung im Stich gelassen wirst? Eine Near-Future-Dystopie über staatliche Überwachung und Machtmissbrauch in einem Big-Brother-Staat. Angelehnt ist die Handlung an Katastrophen wie Fukushima und Tschernobyl. Erzählt werden diese Eindrücke von zwei Jugendlichen, die um ihre Liebe kämpfen während sie den Super-GAU hautnah miterlebten und deren Leben dadurch unterschiedlich davon beeinflusst wurde. Ein brisanter Roman, der zum Nachdenken anregt und unsere Gesellschaft wie auch einige Regime gut beschreibt und auch kritisiert. Fun Fact zum Schluss: Das Buch wurde klimaneutral in Deutschland gedruckt, was sehr zum Setting passt.

3

Ich habe „Taras Augen“ als Schullektüre gelesen. Das Buch war für mich okay, aber es entspricht nicht wirklich meinem bevorzugten Genre. Die Handlung und das Thema waren nicht schlecht, aber es war nicht etwas, das ich freiwillig auswählen würde. Da ich es lesen musste, hat mir ein bisschen die Motivation gefehlt. Insgesamt solide, aber nicht mein persönlicher Geschmack.

4

Tara und Alún sind Nachbarn, aber auch so viel mehr und auch so viel weniger, als eine Explosion in der Factory11 alle Bewohner von Rekan dazu zwingt ihr zu Hause zu verlassen. Nach sechs Monaten in einer Notunterkunft kehrt Tara mit ihrer Familie in die vermeintlich sichere gelbe Zone zurück. Alún sucht Tara. Wird er sie finden und kann sie ihm verzeihen was damals geschehen ist? Kommt mit auf eine Reise durch einen realistischen Zukunftsroman. Wow, das Buch hat mich seit langem mal wieder so beschäftigt, das ich davon sogar geträumt habe. Es ist so klar geschrieben, sodass man gar keine Probleme mit den ganzen neuen Begriffen hat. Falls man doch einmal vergessen hat, um was es sich z. B. bei einem Scoreboard handelt, gibt es am Ende des Buches eine Erklärung der Dinge, Namen und Orte. Auch eine Landkarte ist vorhanden, was ich wirklich genial finde. Von der ersten Seite fühlt man sich mitten im Geschehen und fiebert mit den beiden mit. Tara beschreibt die verschiedenen Lebensabschnitte als ihre Leben. Ihr erstes Leben endete also mit der Explosion usw. In dieser Hinsicht finde ich ihre Denkweise sehr erwachsen, obwohl sie sich (verständlicherweise) auch immer mal sehr kindisch verhält. Ich mag Tara auf jeden Fall und konnte sehr mit ihr mitfühlen. Alún ist ein Romantiker und wenn er nicht so schwerfällig handeln würde, wäre er perfekt

4

Beginnen muss ich natürlich mit der wundervollen Gestaltung. Wie ich gehört habe, wurde das Buch mit Hilfe der TikTok Community erstellt, was ich schon sehr cool finde. Was das Ganze dann noch besser macht: es sieht auch noch grandios aus! Das Cover sowie der Buchschnitt sind sehr besonders und passen wahnsinnig gut zum Inhalt. Und auch dieser hat es in sich. Wir begleiten Tara und Alun in ihrer Geschichte nach einem großen Chemieunfall, der nicht nur vielen das Leben gekostet hat, sondern eine große Tragweite in Bezug auf das Umfeld vieler Menschen hat. Zuerst bleibt alles etwas ungenau und mysteriös gehalten, man bekommt die Informationen nur spärlich und bruchstückhaft. Durch den eingängigen und gut zu lesenden Schreibstil macht das aber nichts, denn man gleitet nur so durch das Buch. Nach und nach wird man auch von der Handlung in den Bann gezogen, denn die Charaktere sind sehr greifbar und realistisch, auch wenn ich nicht immer einverstanden war mit den impulsiven Reaktionen. Man kann die Gefühle quasi selbst spüren und nachvollziehen, was das Buch echt wirken lässt. Durch die Perspektivenwechsel wird Spannung aufgebaut, man bekommt Einblicke in die verschiedenen Klassen der Gesellschaft. Trotzdem kam für mich die Beschreibung der Welt sowie der Chemieunfall an sich ein ganz kleines bisschen zu kurz, denn der Hauptfokus lag auf den zwischenmenschlichen Beziehungen. Ich bin von den vielen Fantasybüchern einfach anderes gewöhnt, deshalb fehlt es mir hier vermutlich etwas, dürfte die meisten aber gar nicht stören. Das Ende ist ziemlich fies, weil es sehr offen ist und einige Fragezeichen offen lässt, wenn nicht sogar neue aufbringt. Das ist natürlich mit voller Absicht so, ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob mir das so gut gefällt ;) Fest steht: "Taras Augen" regt zum Nachdenken an und zieht den/die LeserIn durch seine greifbaren Charaktere und die ungewöhnliche und spannende Handlung in den Bann. Durchaus eine Empfehlung!

3

Diese Storyline ist gefüllt mit Liebe, Freundschaft, den Problemen einer von Kontrolle geprägten Gesellschaft, Kunst und dem Leben nach einer Katastrophe. Die Schreibweise lässt alles lebhaft wirken und auch der Zustand von Tara wird zum eigenen während man ihre Zeilen liest. Das Ende lässt bei mir jedoch einige offene Fragen zurück. Was passiert mit der gelben und roten Zone? Wie verläuft es mit Aluns Familie und auch Taras? Ist Alun nun auch blind? Folgt ein zweiter Teil? Ist das überhaupt ein offenes Ende oder habe ich es vielleicht einfach nicht durchschaut?

3

Spannend geschrieben

Die Thematik hat mich sehr mitgenommen

3

Sehr schöne Grundidee mit starken Charakteren. Allerdings tritt es oft auf der Stelle und das Ende passt für mich nicht.

3

Ein spannender Roman über das Leben nach einem Chemieunfall. Mich haben die vielen englischen Ausdrücke leider beim Lesen immer wieder stolpern lassen und leider war manches zu oberflächlich. Dennoch lesenswert!

3

Sehr spannendes Setting mit einer dramatischen Geschichte. Meiner Meinung nach wurde aber mehr Wert auf das Rüberbringen der Atmosphäre, als auf den Inhalt gelegt. Da wurden einige Möglichkeiten liegen gelassen.

4

Es ist eine sehr spannende und berührende Geschichte. Es wär auch definitiv ein 5 Sterne Buch für mich geworden aber da haben mir am Ende einfach noch ein paar Dinge gefehlt bei denen ich mir gewünscht hätte das da noch mehr drauf eingegangen wäre.

2

Ich musste das Buch in der Schule lesen, aber es hat mich nicht angesprochen

Der Roman "Taras Augen" thematisiert die Umweltzerstörung durch eine Chemiekatastrophe und den Missbrauch staatlicher Macht. Im Mittelpunkt steht die 15-jährige Tara. In ihrem Wohnort ereignet sich ein schwerer Chemieunfall, weshalb alle Menschen gezwungen sind, den Ort zu verlassen. Während Tara später zurückkehrt, bleibt ihr ehemaliger Freund und Nachbar Alún in einer sicheren Stadt zurück. Die Handlung wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt. Der Schreibstil ist beosnders am Anfang etwas anspruchsvoll und die Handlung dadurch teilweise schwer verständlich. Allerdings wird der Roman im weiteren Verlauf deutlich zugänglicher. Die Figuren sind sehr realistisch dargestellt und handeln sehr nachvollziehbar. Dadurch fällt es leicht, sich in ihre Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen. Etwas störend finde ich allerdings die vielen englischen Begriffe. Diese erschweren das Verständnis und unterbrechen den Lesefluss, da man häufig Dinge nachschlagen muss. Die Spannung baut sich sehr langsam auf und steigert sich Richtung Ende deutlich. Umso enttäuschender wirkte deshalb das offene Ende auf mich. An diesem Punkt hätte ich mir mehr Klarheit und Aufklärung gewünscht, vor allem in Bezug auf die Hintergründe des Chemieunfalls. Insgesamt konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Für Leser, die Anspruch und Tiefe erwarten, ist das Buch eher ungeeignet. Wer eine oberflächliche und unterhaltsame Geschichte sucht, könnte Gefallen an Katharina Bendixens Roman finden.

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