Die fehlenden Worte unserer Herzen

Die fehlenden Worte unserer Herzen

Paperback
3.828

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Description

Über Vergebung und neue Chancen
Rics zweite Chance scheint gekommen, als seine ehemalige beste Freundin zurück in die schottische Heimat zieht, um am Theater in Glasgow zu tanzen. Damals hat er einen schrecklichen Fehler begangen und hofft nun, alles wieder gutmachen zu können und sie um Verzeihung zu bitten. Dazu gehört auch, Eliza endlich seine Liebe zu gestehen. Zwar ist Ric inzwischen als trans* geoutet und lebt nun als Mann, hat aber keine Ahnung, wie er ihr gegenübertreten soll, denn seine lässig-coole Art ist bloß aufgesetzt. In dem charmanten Davie findet er den perfekten Wingman, um ihm bei der erträumten Lovestory zu helfen.

Love-Triangle im rauen Schottland
Fortan verbringen die beiden viel Zeit miteinander und plötzlich erkennt Ric sich selbst kaum wieder und weiß nicht mehr, für wen sein Herz eigentlich schlägt – für Eliza, die Ballerina, oder den angehenden Schriftsteller Davie …

Own-Voices-Geschichte von @derunbekannteheld
Marius Schafers tritt öffentlich als Botschafter für Trans*-Themen auf und weiß, über sensible Themen zu schreiben. Mit dieser authentischen Geschichte über die Suche nach sich selbst und das Finden von Liebe zieht er seine Leser*innen erneut in den Bann und überzeugt mit einem spannenden Plot.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Modern
Format
Paperback
Pages
400
Price
14.40 €

Author Description

Marius Schaefers, 1995 geboren, ist Autor, Blogger und Sensitivity Reader. Er veröffentlichte seinen Debütroman mit 18 Jahren im Selbstverlag, gefolgt von weiteren Selfpublishing-Erfolgen und Verlagsveröffentlichungen. In seinen romantischen und fantastischen Geschichten schreibt er über die Suche nach dem Glück und den Mut dazu, man selbst zu sein. Auf Instagram teilt Marius als @derunbekannteheld regelmäßig spannende und bunte Lesetipps. Außerdem spricht er offen über seine Transidentität und Queerness und setzt sich für mehr Diversität in der Unterhaltungsliteratur ein. marius-schaefers.de

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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1%
N/A
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast0%
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Moderate0%
Variable100%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

7
All
5

Ein wundervoller schottischer New Adult Roman

„Die fehlenden Worte unserer Herzen“ ist der neue queere New Adult Roman von Marius Schaefers. Ich habe schon einige Bücher von Marius gelesen und mag den lockeren und flüssigen Schreibstil. Die Love-Triangle Geschichte rund um Protagonist Ric war sehr spannend und emotional. Denn die Frage, ob er sich für die hübsche Ballerina, oder den intellektuellen Schriftsteller entscheidet wurde erst am Ende beantwortet. Das Setting in Glasgow war wunderschön und durch die detaillierten Beschreibungen der Handlungsorte konnte ich mir alles sehr gut bildlich vorstellen. Die Themen Queerness und Transidentität spielen große und wichtige Rollen im Buch. Ich fand es sehr gut umgesetzt und wirklich interessant. Das Cover ist zauberhaft und es passt perfekt zur Geschichte. Ich kann euch „Die fehlenden Worte unserer Herzen“ sehr empfehlen und bin schon gespannt mit was uns Marius Schaefers als nächstes überrascht.

5

Sehr queer, sehr süß und ein gutes Herbstbuch

Ric und Davie lernen sich zufällig an der Uni in Glasgow kennen. Während Ric versucht sich wieder mit seinem Schwarm Elisa zu versöhnen, die nach ihrer Ausbildung zur Profi Ballerina wieder in seine Heimatstadt zieht, kämpft Davie damit seinen ersten Roman zu veröffentlichen und sich einen Namen als Schriftsteller zu machen. Kurzerhand wird der offene Davie zum Wingman vom verschlossenen Ric und muss dabei versuchen seine eigenen Gefühle hinten anzustellen, während Ric verzweifelt versucht herauszufinden, ob er immernoch in Elisa verliebt ist und warum ihm Davie nicht aus dem Kopf gehen kann. Darf er als Mann in einen anderen Mann verliebt sein? Meistens nervt mich der Trope eines Love-Triangles, weil mir die Menschen nicht genug miteinander reden oder es immer auf eine geschlossene Monogame Beziehung hinauslaufen muss. Das ist in dieser Geschichte zwar genauso, aber Marius Schaefer arbeitet sehr gut eingebaut viele -ismen auf. Mir gefällt, wie Marius den Alltagsrassismus aufarbeitet, der Davie als PoC entgegen schlägt. Auch das Gefühl nicht Schwarz genug zu sein, dass Davie als Mixed Person hat, ist sehr spannend und einfühlsam aufgearbeitet. Auf der anderen Seite mag ich die Repräsentation von Ric als trans* Mann, der aber keine geschlechtsangleichende Operationen vornehmen möchte und damit auf Unverständnis bei seiner transfeindlichen Familie stößt, die das nicht verstehen und ihm regelmäßig vorwerfen nicht trans* genug zu sein. Spannend fand ich auch den Prozess des inneren Coming Outs von Ric zu beobachten. Während Davie sich in seiner Bisexualität sicher fühlt und damit im Reinen ist, muss Ric sehr viel damit kämpfen, dass er als trans* Mann nun doch (auch) auf Männer steht und für sich verstehen, dass Genderidentität und Sexualität unabhängig sind. Auch gut hat mir gefallen, dass Eltern nicht als grundsätzlich böse und unverständnisvoll abgestempelt werden und Davie und Ric ihren ganz eigenen Umgang damit finden. Während Davie sich mit seinen Eltern aussprechen kann und so auf Verständnis und Liebe stößt, schafft es Ric einen Schlussstrich zu ziehen, nachdem seine Eltern ihn nicht als ihn akzeptieren können. Zwischendrin hätte ich mir gewünscht, dass alle Charaktere ein bisschen mehr miteinander reden, um mehr Unverständnis zu klären und Konflikte nicht groß werden zu lassen, auf der anderen Seite kann ich gut nachvollziehen, dass Ric keine Worte hatte und seine Gefühle nicht verstehen konnte, wenn er doch vermeintlich seit Jahren in Elisa verliebt ist. An sich ist das Buch eine wunderschöne sehr queere Liebesgeschichte, welches durch den Ort Schottland sofort eine sehr angenehme, für mich herbstliche Atmosphäre bekommen hat, was super schön zum lesen war. Im Buch (zumindest im E-Book) befindet sich hinten auch ein Glossar mit vielen queeren Begriffserklärungen, was das Buch auch für Menschen geeignet macht, die sich noch nicht mit den Themen Queerness und Rassismus geeignet macht. Das finde ich so schön, weil der Autor hier bei seinen Charakteren sehr anschaulich beschreibt, wie sie sich im Bezug auf ihre Queerness fühle, bzw. wie verletzend für Davie der regelmäßige Kontakt mit Alltagsrassismus ist und ermüdend es ist, immer wieder Aufklärungsarbeit zu leisten.

4

Sehr romantisch und sehr queer

Ein schöner Roman über den jungen trans Mann Ric in Schottland, der sich unverhofft verliebt und dadurch in ein ganz schönes Gefühlschaos stürzt. Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus Sicht von Ric und Davie, dem anderen Hauptprotagonisten. Auch wenn es im Vordergrund alles sehr romantisch (und sehr queer!) ist, beschäftigt sich das Buch auch immer wieder mit (internalisierten) -ismen, auf die aber in einer Content Note vorab hingewiesen wird.

4

Eine süße, queere Liebesgeschichte

Ich bin immer sehr vorsichtig und skeptisch, wenn ich zu Büchern greifen, die eine Lovetriangel beinhalten. Doch mit „Die fehlenden Worte unserer Herzen“ hat Marius Schäfers einen Liebesroman geschrieben, der mich mit dem Trope etwas versöhnen konnte und damit gezeigt, dass es auf die Umsetzung ankommt. Ric und Davie sind zwei authentische Charaktere. Ric, der sich seiner Familie nicht zugehörig fühlt, da sich diese wiederholt transfeindlich verhält, und der sensibler und empathischer ist, als er sich nach Außen hin gibt. Sein Lernprozess über seine Identität, seine Sexualität und Gesellschaft ist nicht abgeschlossen, sondern er reflektiert viel im Verlauf des Buches. Es ist ein wertvoller Lernprozess, an dem wir als Leser*innen teilhaben dürfen. Davie träumt vom Schreiben, ohne auf seine Identität als mixed, bisexueller Mann reduziert zu werden. Er ist ein offener Mensch, findet leicht Freunde, ist aber auch etwas zerstreut. Der Schreibstil des Autors war angenehm zu lesen und ihm gelingt es, dem*der Leser*in ein Gefühl von Schottland zu vermitteln. Allein zu den Charakteren und ihren Gefühlen hat mir manchmal die Nähe gefehlt. Wie bei den Charakteren schon angedeutet geht es viel um Identität und Sexualität und die Einordnung dieser in einer patriarchalen Gesellschaft. Es wird unteranderem Transfeindlichkeit und Rassismus thematisiert, wobei Phänomene wie White Tears konkret benannt werden. Auch wenn ich es in dieser Hinsicht persönlich etwas subtiler mag und der Auffassung bin, dass das Buch auch gut ohne die Einführung der Begriffe ausgekommen wäre, finde ich es unglaublich wichtig, dass diese Themen behandelt werden und sehe auch, dass die Erklärungen für viele Leser*innen nötig sind und in dieser Form mehr Leute erreichen. Zu der Love Triangel: während des Lesens war ich etwas nervös, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen würde und wie der Autor das Ganze auflösen würde. Ric hat zu Beginn Gefühle für seine Kindheitsfreundin Eliza und Davie bietet sich als seinen Wingman an. Doch nach und nach muss Ric feststellen, dass er beginnt, für Davie Gefühle zu entwickeln. Mir hat es sehr gut gefallen, wie sich die Freundschaft zwischen den beiden entwickelt, wie unterstützend Davie trotz seiner wachsenden Gefühle für Ric ist. Da ich nicht Spoilern will: meine Befürchtungen haben sich glücklicherweise zerstreut und ich mochte, wie der Autor mit dem Thema Sexualität umgegangen ist und den Gefühlen der Charaktere genug Zeit und Raum gegeben hat, sich zu entwickeln und sich zu verändern. Es gibt etwas Miskommunikation, es gibt Gefühlschaos, es gibt Streit, es gibt Selbstzweifel. Wir haben eine Geschichte über junge Menschen, die versuchen, ihren Platz in der Welt und sich selbst zu finden. Und wir haben eine süße, queere Liebesgeschichte in Schottland zwischen dem Schreiben, vielen Gefühle, dem Lösen aus toxischen Freundschaften, dem Finden neuer Freundschaften und auf der Suche nach den fehlenden Worten unserer Herzen.      

Eine süße, queere Liebesgeschichte
4

Beinhaltet ganz viele wichtige Themen, die wirklich gut dargestellt werden

Ich hab das Buch sehr genossen, zu lesen. Ich mochte beide Protagonisten wirklich sehr, nur für so 10 Seiten hat der Charakter mich dann wirklich aufgeregt, weil ich mir so dachte, comon jetzt ist schon 1000 mal eine Grenze überschritten wurden. Kurz danach ist dann aber auch die Bombe geplatzt und man konnte sein Handeln auch nachvollziehen. Ich mochte es sehr an dem Buch, dass viele wichtige Themen aufgegriffen wurden und gut verpackt wurden. Diskriminierung, Rassismus, Transfeindlichkeit, Homophobie und tausend andere Dinge. Und trotzdem erwischen die Protagonisten sich manchmal selbst bei Gedanken, die nicht okay sind, reflektieren aber darüber. Man sieht, dass auch diese Menschen nicht perfekt sind und das es kein Mensch ist. Das mochte ich wirklich sehr. Man kriegt die Entwicklung der Protagonisten mit, andere Entwicklungen werden angeschnitten und es ist wirklich sehr realitätsnah, finde ich. Denn es gibt auch Menschen, die trans sind, deren Familie sie nicht so unterstütz, wie das der Fall sein sollte. Ich finde es sehr realistisch dargestellt und bin beeindruckt von dem Buch. Ich würde es definitiv weiterempfehlen. Ist einen intensiven Read wert, denn auch der Schreibstil und die Beschreibungen, sowie das Setting sind toll.

3

Süße Story

Leider muss ich sagen, dass ich echt sehr schwer in die Story hineingefunden habe und mit den Charakteren wurde ich auch nicht richtig warm. Insgesamt war die Story sehr vorhersehbar, hier und da hätte ich mir wenigstens kleine Momente gewünscht, die man nicht hat kommen sehen. Aber demgegenüber, werde viele wichtige Themen angesprochen, welche sehr aktuell sind und auch tiefgründig besprochen wurden. Das Buch bietet ein paar süße Lesestunden.

3.5

Wichtiges und gutes Buch

Ich fand das Buch sehr gut habe es vielleicht zur falschen Zeit gelesen

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