Give a Fck

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Softcover
4.322

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Description

Sexarbeit: Eine gesellschaftskritische Bestandsaufnahme Sexarbeit, das ist Porno, Puff, Prostitution. Oder? Während unsere Gesellschaft Sexarbeit immer noch nicht als Broterwerb anerkennt, findet sie tagtäglich statt: Und zwar in unterschiedlichen Formen und mit unterschiedlichen Menschen. Doch was macht Sexarbeit eigentlich aus? Mit welchen Vorurteilen ist sie scheinbar unlösbar verbunden und welche Folgen hat das für die Beteiligten? Das können wir nur verstehen, wenn wir denen zuhören, die sie praktizieren. Entstanden ist eine längst überfällige Reportage, die etwas bewegen will und dies auch kann. Gesellschaftskritisches Buch über Sexarbeit von Catrin Altzschner, Moderatorin des 1Live-Podcasts Intimbereich Sexarbeit und Gesellschaft: Von Stigma & Doppelleben, Heiligen & Huren Sexuelle Selbstbestimmung: Was hat Sexarbeit damit zu tun? Gespräche mit Sexarbeiter*innen: Was sind ihre Erfahrungen mit Prostitution? Historische und aktuelle Gesetzeslage zu Sexarbeit und Pornographie Das Tabu brechen: Sexarbeit geht jeden etwas an Catrin Altzschner spricht mit Sexarbeitenden, hinterfragt ihre und andere Positionen und will es ganz genau wissen: In diesem Buch wird Klartext geredet. Nicht umsonst ist die Autorin auch Moderatorin des Intimbereich-Podcasts auf 1Live/WDR. Sie selbst und die Anbieterinnen von Sexarbeit kommen zu Wort und vertreten ihre unterschiedlichen Standpunkte. Aufrüttelnd und doch immer sachlich, ist der Autorin ein feministisches Buch gelungen, das intim und öffentlich zugleich ist: Lesen!

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
240
Price
20.00 €

Author Description

Catrin Altzschner studierte Geschichte und Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaften, arbeitete am Kaas & Kappes Kindertheater, schrieb dort eigene Stücke und nahm mit Prosatexten an Poetry Slams teil. Nach dem Volontariat war sie als Journalistin für verschiedene Format-Radios des NRW Lokalfunks und der ARD tätig. Seit 2019 hostet sie bei 1Live/WDR den Podcast Intimbereich über Sexualität und Beziehungen. Am deutschen Hygiene-Museum in Dresden moderiert sie die literarische Werkschau Club der kruden Dichter.

Posts

7
All
5

Sehr spannendes Thema und meiner Meinung nach auch super wichtig!

5

Sehr informativ, klärt über ein Thema auf, was mich bisher noch nicht wirklich tangiert hat. Aber es regt zum Nachdenken an.

5

Die Autorin Catrin Altzschner ist Journalistin und beschäftigt sich schon seit einiger Zeit für ihren Podcast mit Sexualität und Gesellschaft. Für 'Give a Fck' fokussiert sie sich auf Sexarbeit, macht aber gleich zu Beginn, und dann immer wieder, klar, dass man Sexarbeit nicht betrachten kann, ohne generell den gesellschaftlichen Umgang mit Sexualität und Arbeit zu analysieren. Dabei lässt die Autorin auch Sexarbeitende sowie andere Betroffene aus dem Umfeld zu Wort kommen, die aus sehr unterschiedlichen Arbeitsumfeldern kommen. Sie demonstriert damit, wie divers das Gewerbe als auch die Probleme innerhalb des Spektrums sind. Neben Erfahrungsberichten schaut Catrin Altzschner nach rechts und links, nennt Studien und die Probleme dieser. Es ist meiner Meinung nach eine gute Mischung aus Erfahrungsberichten und wissenschaftlicher Forschung. Die angesprochenen Thematiken sind so vielfältig, dass ich sie nicht in einer kurzen Rezension zusammenfassen kann. Altzschner stellt Sexarbeit in Bezug zu privatem sexuellen Tauschhandel, Stigmen, Gesetzeslage, und vielem mehr. Auch geht sie natürlich auf das Nordische Modell ein, welches von vielen Gegner*innen von Sexarbeit gefordert wird. Ich hatte das Gefühl, dass Altzschner Sexarbeit so umfassend wie für ca. 240 Seiten möglich betrachtet. Was ich besonders angenehm fand: Sie versucht die unterschiedlichen Perspektiven auf Sexarbeit objektiv zu betrachten, macht aber dennoch deutlich, was ihre eigene Meinung dazu ist - wenn sie eine hat. Catrin Altzschner nimmt die Lesenden mit auf ihren eigenen Reflexionsprozess und teilt somit auch ihre Unsicherheiten oder widersprüchlichen Emotionen. Für mich war das sehr wichtig und zeigt, wie komplex das Thema ist und dass einfache Lösungen leider selten gute Lösungen sind.

5

Spannende Aspekte und Sichtweisen

2

⭐️⭐️ Sterne Generell fühlte sich das Buch mehr wie ein gesellschaftskritischer Kommentar an, wo die Autorin eigene Geschichten und Erfahrungen miteinbezieht, statt einer Reportage über die eigentlichen Sexarbeiter*innen (Redwendungen wie „Ich glaube“ und „meiner Meinung nach…“ kamen immer wieder vor, obwohl die Autorin klar macht, dass sie kein Fachwissen aus dem Bereich mitbringt. Das finde ich irgendwie schwierig). Dies kam meiner Meinung nach viel zu kurz und weckt falsche Erwartungen. Die einzelnen Themenblöcke wirken nur „angekratzt“. Der Erzählstrang springt von einem Thema zum anderen ohne sehr in die Tiefe zu gehen. Für mich persönlich waren es wenig neue Ansätze bzw. die Themen nicht richtig ausgearbeitet und eher für ein Publikum gedacht, das sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt hat. Die Erzählstruktur und das Tempo fühlt sich deshalb sehr ungleichmäßig an. Die Erzählweise wirkt wie ein direktes Gespräch und macht Sinn, da die Autorin auch Hörfunkmoderatorin mit einem Podcast ist, jedoch geht mit der indirekten Rede für Stimmen aus der Sexarbeit der Fokus verloren. Es wirkt irgendwie distanziert.

4

Hier kommen verschiedene Sexarbeiter zu Wort von der Prostituierten auf der Straße über die Domina bis hin zu Escort und sugarbabes alle erzählen ihre Eindrücke und was sie sich erhofften was sich ändern soll. Sehr interessant man bekommt seine eigenen Vorurteile vorgehalten und lernt sein eigenes Verhalten zu reflektieren

2

⭐️⭐️ Sterne Generell fühlte sich das Buch mehr wie ein gesellschaftskritischer Kommentar an, wo die Autorin eigene Geschichten und Erfahrungen miteinbezieht, statt einer Reportage über die eigentlichen Sexarbeiter*innen (Redwendungen wie „Ich glaube“ und „meiner Meinung nach…“ kamen immer wieder vor, obwohl die Autorin klar macht, dass sie kein Fachwissen aus dem Bereich mitbringt. Das finde ich irgendwie schwierig). Dies kam meiner Meinung nach viel zu kurz und weckt falsche Erwartungen. Die einzelnen Themenblöcke wirken nur „angekratzt“. Der Erzählstrang springt von einem Thema zum anderen ohne sehr in die Tiefe zu gehen. Für mich persönlich waren es wenig neue Ansätze bzw. die Themen nicht richtig ausgearbeitet und eher für ein Publikum gedacht, das sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt hat. Die Erzählstruktur und das Tempo fühlt sich deshalb sehr ungleichmäßig an. Die Erzählweise wirkt wie ein direktes Gespräch und macht Sinn, da die Autorin auch Hörfunkmoderatorin mit einem Podcast ist, jedoch geht mit der indirekten Rede für Stimmen aus der Sexarbeit der Fokus verloren. Es wirkt irgendwie distanziert.

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