Die Wildmohnfrau
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Description
Book Information
Author Description
Sarah Knausenberger wurde 1980 geboren und ist am Bodensee aufgewachsen. Sie studierte Creative Writing an der Universität von Südafrika und lebte einige Jahre in den USA. Seit 2014 wohnt sie mit ihrer Familie in Hamburg und arbeitet als freie Autorin. Sarah Knausenberger sieht eine enge Verwandtschaft zwischen Worten und Flügeln, denn beide tragen einen an Orte, die man zu Fuß nicht erreichen würde. Außerdem ist es ein unsicheres und zugleich herrliches Gefühl, zu fliegen, und das gilt genauso fürs Schreiben.
Posts
"Wenige Worte können ein ganzes Leben aus den Angeln heben. - Wie meines wohl verlaufen wäre, wenn es diese kleine Anzeige nicht gegeben hätte? Wenn sie nicht gedruckt worden wäre oder wenn meine Mutter sie nicht gelesen hätte? Oder wenn dieses eine Wort nicht darin aufgetaucht wäre: Wildmohnfrau. Denn die denke, das war es, was meine Mutter so angezogen hat. Wildmohnfrau, das hat einen romantischen, wilden Klang. Da schwingt etwas mit, was meine Mutter nie war, aber vielleicht gerne gewesen wäre." Was ist Heimat und ein Zuhause? Was ist der Sinn des Lebens? Mia sucht, sie sucht sie an verschiedenen Orten, bei verschiedenen Menschen und bei sich selbst. Mia führt ab ihrem 5.Lebensjahr ein sehr unruhiges Leben. Ihre Mutter verlässt den Vater, nachdem sie eine Kontaktanzeige gelesen hat. Sie ziehen zur "Wildmohnfrau", einer Freigeistin und ihrer Tochter Toni. Es folgen unstete Jahre, sie muss lernen zu verzichten, sich immer wieder anzupassen und zurückzulassen, auch das Verhältnis zu ihrer Mutter ist nicht das beste. Nach einem Auslandsschuljahr in England kommt Mia gestärkter und selbstbewusster zurück und lebt auch eine Weile in Berlin in einem Abrisshaus. Durch ihre Jahresarbeit für die Schule findet sie schließlich ihren Platz und eine sinnvolle Aufgabe. Mia schließt sich dem NABU an, nimmt an Aktivitäten teil, die sich mit der Aufklärung und Prävention von Gentechnik beschäftigen. "Ein Buch über die Macht der Worte, über Freiheit und Verantwortung, Einsamkeit und Freundschaft. Über das Erwachsenwerden und den unbedingten Willen, sich dem Verlorengehen in der Welt zu widersetzen." (Klappentext) Das trifft es ziemlich genau und beschreibt dieses Buch sehr gut. Den schnörkellosen Schreibstil mochte ich sehr und obwohl der Roman sehr leicht und flüssig zu lesen ist, werden tiefgründige Themen behandelt. Von mir gibt's auf jeden Fall eine Leseempfehlung ⭐
Mias Weg zu sich selber...
Das Cover schaut interessant aus, wirklich viel sagt es nicht aus, aber es passt zum Buch. Das Buch ist aus der Sicht von Mia geschrieben und wir setzen ein, als Mia 5 Jahre alt und ihre Mutter überraschend den Vater verlässt um zur Wildmohnfrau zu ziehen, die sie durch eine Kontaktanzeige kennengelernt hat. Von diesem Zeitpunkt ab scheint es im Leben von Mia und ihrer Mutter immer au und ab zu gehen, sie leben zeitweise in sehr bescheidenen Verhältnissen und je älter Mia wird, desto mehr versteht sie, dass ihre Mutter auf der Suche nach ihrem Glück ist, während Mia, die oft auf sich alleine gestellt ist, sich trotzdem zu einer starken jungen Frau entwickelt, die versucht, ihren Weg zu gehen... Es stellt sich im Buch auch immer wieder die Frage nach der Definition von Zu Hause, ob es eher ein Ort oder ein Gefühl ist und ob sich das im Leben verändern kann oder vielleicht sogar muss. Der Schreibstil von Sarah Knausenberger ist gut zu lesen, schnörkellos und trotzdem detailreich. Man kann sich sehr gut in Mia hineinversetzen, aber die anderen Charaktere in der Geschichte bleiben eher im Hintergrund, teilweise sind sie auch etwas blass. Auch hat man an manchen Stellen im Buch das Gefühl, dass man einiges zwischen den Zeilen herauslesen muss. Unterstrichen wird die Geschichte mit 14 Tuschezeichnungen der Illustratorin Elke Ehninger sowie weitere ganzseitige Collagen, die sehr gut die Stimmung der Geschichte einfangen.
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Sarah Knausenberger wurde 1980 geboren und ist am Bodensee aufgewachsen. Sie studierte Creative Writing an der Universität von Südafrika und lebte einige Jahre in den USA. Seit 2014 wohnt sie mit ihrer Familie in Hamburg und arbeitet als freie Autorin. Sarah Knausenberger sieht eine enge Verwandtschaft zwischen Worten und Flügeln, denn beide tragen einen an Orte, die man zu Fuß nicht erreichen würde. Außerdem ist es ein unsicheres und zugleich herrliches Gefühl, zu fliegen, und das gilt genauso fürs Schreiben.
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"Wenige Worte können ein ganzes Leben aus den Angeln heben. - Wie meines wohl verlaufen wäre, wenn es diese kleine Anzeige nicht gegeben hätte? Wenn sie nicht gedruckt worden wäre oder wenn meine Mutter sie nicht gelesen hätte? Oder wenn dieses eine Wort nicht darin aufgetaucht wäre: Wildmohnfrau. Denn die denke, das war es, was meine Mutter so angezogen hat. Wildmohnfrau, das hat einen romantischen, wilden Klang. Da schwingt etwas mit, was meine Mutter nie war, aber vielleicht gerne gewesen wäre." Was ist Heimat und ein Zuhause? Was ist der Sinn des Lebens? Mia sucht, sie sucht sie an verschiedenen Orten, bei verschiedenen Menschen und bei sich selbst. Mia führt ab ihrem 5.Lebensjahr ein sehr unruhiges Leben. Ihre Mutter verlässt den Vater, nachdem sie eine Kontaktanzeige gelesen hat. Sie ziehen zur "Wildmohnfrau", einer Freigeistin und ihrer Tochter Toni. Es folgen unstete Jahre, sie muss lernen zu verzichten, sich immer wieder anzupassen und zurückzulassen, auch das Verhältnis zu ihrer Mutter ist nicht das beste. Nach einem Auslandsschuljahr in England kommt Mia gestärkter und selbstbewusster zurück und lebt auch eine Weile in Berlin in einem Abrisshaus. Durch ihre Jahresarbeit für die Schule findet sie schließlich ihren Platz und eine sinnvolle Aufgabe. Mia schließt sich dem NABU an, nimmt an Aktivitäten teil, die sich mit der Aufklärung und Prävention von Gentechnik beschäftigen. "Ein Buch über die Macht der Worte, über Freiheit und Verantwortung, Einsamkeit und Freundschaft. Über das Erwachsenwerden und den unbedingten Willen, sich dem Verlorengehen in der Welt zu widersetzen." (Klappentext) Das trifft es ziemlich genau und beschreibt dieses Buch sehr gut. Den schnörkellosen Schreibstil mochte ich sehr und obwohl der Roman sehr leicht und flüssig zu lesen ist, werden tiefgründige Themen behandelt. Von mir gibt's auf jeden Fall eine Leseempfehlung ⭐
Mias Weg zu sich selber...
Das Cover schaut interessant aus, wirklich viel sagt es nicht aus, aber es passt zum Buch. Das Buch ist aus der Sicht von Mia geschrieben und wir setzen ein, als Mia 5 Jahre alt und ihre Mutter überraschend den Vater verlässt um zur Wildmohnfrau zu ziehen, die sie durch eine Kontaktanzeige kennengelernt hat. Von diesem Zeitpunkt ab scheint es im Leben von Mia und ihrer Mutter immer au und ab zu gehen, sie leben zeitweise in sehr bescheidenen Verhältnissen und je älter Mia wird, desto mehr versteht sie, dass ihre Mutter auf der Suche nach ihrem Glück ist, während Mia, die oft auf sich alleine gestellt ist, sich trotzdem zu einer starken jungen Frau entwickelt, die versucht, ihren Weg zu gehen... Es stellt sich im Buch auch immer wieder die Frage nach der Definition von Zu Hause, ob es eher ein Ort oder ein Gefühl ist und ob sich das im Leben verändern kann oder vielleicht sogar muss. Der Schreibstil von Sarah Knausenberger ist gut zu lesen, schnörkellos und trotzdem detailreich. Man kann sich sehr gut in Mia hineinversetzen, aber die anderen Charaktere in der Geschichte bleiben eher im Hintergrund, teilweise sind sie auch etwas blass. Auch hat man an manchen Stellen im Buch das Gefühl, dass man einiges zwischen den Zeilen herauslesen muss. Unterstrichen wird die Geschichte mit 14 Tuschezeichnungen der Illustratorin Elke Ehninger sowie weitere ganzseitige Collagen, die sehr gut die Stimmung der Geschichte einfangen.





