Cuprum
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Description
Sie ist anders. Sie ist zerrissen. Sie ist eine Bestia.
Auch wenn Alchemie in Patriam inzwischen verboten ist, haben die Experimente ein düsteres Erbe hinterlassen. Immer wieder werden Kinder mit besonderen Fähigkeiten geboren – wie Ricke, die Bestia mit den Rehohren.
Als ihre Mutter entführt wird, begibt Ricke sich auf eine unfreiwillige Reise, die ihre Welt für immer verändern wird. Denn wo eine Antwort wartet, wirbelt der Staub uralter Geheimnisse nur weitere Fragen auf. Die Wahrheit ist so düster, dass sie nicht länger verheimlicht werden kann.
Ricke muss lernen: Das, was sie zur Ausgestoßenen macht, ist gleichzeitig ihre größte Stärke.
Magie-Level: 4 von 5
Spice-Level: 0 von 5
Book Information
Author Description
Ein Leben zwischen Pumpkin Spice Latte und Haus im Wald, zwischen Kung-Fu und Yin Yoga – die Welt ist voller Gegensätze, und genau diese liebt Laura Reinhardt. Sie verwandelt die Widersprüche des Lebens in fantastische Geschichten – farbenfroh, emotional und mit kritisch-poetischem Blick auf die Realität. Geboren am 6. August 1989 in Frankfurt am Main, lebt sie heute mit ihrem Freund und einem adoptierten Hund am Waldrand von Darmstadt, wo Natur und Stille ihre Kreativität nähren. Schon seit ihrer Kindheit erschafft sie Welten, in denen Magie, Emotion und Gesellschaftskritik verschmelzen – Zuflucht, Spiegel und Bühne zugleich.
Posts
Ein interessanter Auftakt mit kleinen Schwächen 🤍✨
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, sodass man gut in die Geschichte hineinfindet. ✨ Auch das Worldbuilding ist interessant gestaltet und bringt einige kreative Elemente mit, auch wenn ich mir hier stellenweise noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. 💫 Ricke ist eine unsichere, aber starke Protagonistin, wirkt durch die vielen Perspektivwechsel jedoch stellenweise etwas weniger greifbar. Gleichzeitig konnte mich die Geschichte leider nicht durchgehend fesseln, da der Mittelteil nach einem vielversprechenden Start etwas zäh war. Gegen Ende nimmt die Handlung wieder an Fahrt auf und wird sowohl spannender als auch emotionaler. ✨ Das Ende hat mir sehr gut gefallen und macht neugierig auf die Fortsetzung. 🥰📖 Besonders gefallen hat mir die Botschaft des Buches: Anderssein macht einen besonders und ist nichts Negatives. 🤍

Spannende High Fantasy, die für mich ganz ohne Romance auskommt
Der Verlag hat mir das Buch zukommen lassen. Meine Meinung beeinflusst das allerdings nicht. Nach so viel Romantasy, wie ich in letzter Zeit gelesen habe, tat ein Ausflug in die High-Fantasy ohne Romance echt gut. “Cuprum”, der erste Teil der “Das Buch der Bestia”-Reihe handelt von der Bestia Ricke und einem namenlosen Jungen. Beide Stränge verlaufen vorerst parallel zueinander. Ricke, eine junge Frau mit den Ohren und Instinkten eines Rehs, sucht ihre Mutter, nachdem diese von Gesandten der Hohen Schule, einer Art Militärakademie, entführt wurde. Mit der Hohen Schule bekommt es auch der Junge zu tun: Sein Lehrmeister, der illegaler Weise weiterhin alchemistisch arbeitet, obwohl dies in Patriam verboten ist, wird ebenfalls von den Gesandten aufgesucht und schlussendlich getötet. Viel mehr als die Suche nach der hohen Schule treibt den Jungen aber eine Motivation an: die Suche nach seinem Namen. Beide bekommen Hilfe auf ihrer Suche. Ricke wird vom sprechenden Wolf Nemus und dem Kitsune Tau begleitet. Das Trio bietet alleine schon eine spannende Konstellation, da Ricke als Reh theoretisch Beute für Nemus sein sollte und da Nemus Tau stark misstraut. Ricke hingegen bleibt ihrem “Fressfeind” gegenüber gesund vorsichtig und willigt Taus Hilfe beinahe verzweifelt ein. Im Gegensatz dazu steht der Junge. Dieser hat(te) eine sehr komplizierte Beziehung zu seinem Meister Lazarus, für mich vor allem durch den fehlenden Namen symbolisiert wird. Denn der Junge schien einen Namen zu haben, allerdings erinnert dieser sich nicht dran. Für mich zeigt das Buch damit, wie (Vor-)Namen an die eigene Identität gekoppelt sind, und zeigt wie dysfunktional die Lehrer-Schüler-Beziehung zwischen Lazarus und dem Jungen war. Letzteres sieht man vor allem daran, dass der Junge nach dem Tod von Lazarus und dem Verlust seines Zuhauses quasi vor dem Nichts steht - und auf Rache schwört. Zumindest bei der Suche nach seinem Namen bekommt er Hilfe von Juna, die ihn aufnimmt und ihm Arbeit anbietet. Doch auch als Junas Begleitung scheint er nicht vor der Hohen Schule in Sicherheit zu sein. Mich hat das Buch neben seinen spannenden, ungleichen Handlungssträngen auch vor allem durch das Worldbuilding überzeugt. Statt Magie gibt es Fähigkeiten, die Personen durch Alchemie erhalten: Die Bestia sind Mischwesen aus Mensch und Tier, die Figura sind Gestaltwandler:innen, darüber hinaus gibt es noch Interni mit psychischen Gaben und Externi mit körperlichen Gaben. Die “Gabenträger:innen” werden von und an der Hohen Schule ausgebildet, die ausgebildeten Optifex ziehen durch Patriam, um weitere Gabenträger:innen zu finden oder Alchemist:innen zu verhaften. Denn Alchemie ist auf Geheiß der Hohen Schule verboten, sodass sie scheinbar ein Monopol auf Gabenträger:innen und Alchemie anstrebt. Das Land Patriam hat vier Hauptstädte, sogenannte Citavis. Das Buch spielt zuerst vor allem in der waldreichen Region Wildwechsel und später in der Citavi Vetus. Mir hat die Karte im Umschlag als gute Orientierungshilfe gedient. Und zu meiner Freude hat das Buch auch ein kurzes Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe nochmal erklärt werden, was auch besonders bei Rezensionen hilft. Ich glaube, für Fans von wirklich krasser High-Fantasy könnte das Buch etwas zu wenig sein. Auch ich hatte schon Bücher mit mehr Worldbuilding, was aber auch nichts Schlechtes ist. Hier und da hätte es für mich aber trotzdem etwas mehr Informationen geben können. Ich frage mich immer noch: Wie häufig sind Begabungen? Wie genau bekommt man eine Begabung? Außerdem frage ich mich, warum das Buch mit den Tropes “Friends To Lovers” und “Slow Burn” beworben wird. Denn für mich gibt es in diesem Band noch keine Liebesgeschichte, was ich persönlich auch sehr schön finde. Es ist abzusehen, dass eine Person einen Crush auf eine andere hat, aber mehr ist es nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass das einige Personen verwirrt. Trotz allem fand ich das Buch gelungen, mir hat es Spaß gemacht gewisse Teile Patriams mit Ricke und dem Jungen zu erkunden. Und nach dem Cliffhanger möchte ich auch unbedingt wissen, wie es rund um Ricke und den Jungen weitergeht.

Manchmal fühlt sich eine Geschichte an wie ein leises Flüstern im Dunkeln und genau so hat mich Rickes Reise begleitet. Roh, verletzlich und voller innerer Zerrissenheit. Sie ist keine klassische Heldin. Sie ist anders. Und genau das macht sie so greifbar. Die Welt von Patriam trägt eine schwere, düstere Atmosphäre, die sich wie Staub auf alles legt, auf die Figuren, ihre Entscheidungen, ihre Vergangenheit. Die Idee rund um die Bestia und das verbotene Erbe der Alchemie fand ich unglaublich spannend, auch wenn ich mir stellenweise gewünscht hätte, noch tiefer einzutauchen. Manche Antworten bleiben vage, manche Entwicklungen gehen fast zu schnell vorbei. Ricke selbst ist das Herz der Geschichte - ihre Unsicherheit, ihr Schmerz, aber auch ihre stille Stärke haben mich berührt. Doch genau da hätte ich mir manchmal noch mehr Intensität gewünscht, noch mehr Raum für Emotionen, die richtig nachhallen. Am Ende bleibt ein Buch, das eine starke Grundidee und eine besondere Protagonistin mitbringt, mich aber emotional nicht ganz so tief greifen konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Trotzdem: eine düstere, atmosphärische Reise, die neugierig auf mehr macht.

Spannender Auftakt einer besonderen Welt
Inhalt: In Patriam ist Alchemie verboten. Doch ihre Folgen sind überall spürbar. Immer wieder werden Kinder mit besonderen Fähigkeiten geboren. Ricke gehört dazu. Als sogenannte Bestia trägt sie tierische Merkmale und wird deshalb ausgegrenzt. Als ihre Mutter verschwindet, bleibt ihr keine Wahl, als sich auf eine Reise zu begeben, die sie mitten in die Geheimnisse ihrer Welt führt. 📚💚 Figuren: Ricke ist keine klassische Heldin. Sie ist vorsichtig, unsicher und oft hin und hergerissen zwischen Angst und Mut. Genau das macht sie greifbar. Besonders spannend fand ich, wie sehr sie lernen muss, sich selbst und ihre Andersartigkeit anzunehmen. Auch die Begegnungen unterwegs bringen Dynamik in die Geschichte, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. 💚 Schreibstil & Worldbuilding: Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Die Welt rund um Patriam wirkt durchdacht, ohne einen mit Informationen zu überladen. Statt klassischer Magie stehen Fähigkeiten im Fokus, die aus einem verbotenen System entstanden sind. Ein Ansatz, der neugierig macht. 📖 Atmosphäre: Die Geschichte ist eher ruhig erzählt, aber durchgehend von einer düsteren Grundstimmung getragen. Es geht viel um Identität, Ausgrenzung und die Frage, was einen eigentlich ausmacht. Große Action steht weniger im Vordergrund. Dafür liegt der Fokus klar auf Entwicklung und inneren Konflikten. 🌫️ Fazit: Ein solider Fantasy Auftakt mit spannender Grundidee und einer Protagonistin, die nicht perfekt sein muss, um zu überzeugen. Emotional hätte es noch etwas intensiver sein dürfen, trotzdem macht das Ende definitiv neugierig auf Band 2. 📖💚

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Sie ist anders. Sie ist zerrissen. Sie ist eine Bestia.
Auch wenn Alchemie in Patriam inzwischen verboten ist, haben die Experimente ein düsteres Erbe hinterlassen. Immer wieder werden Kinder mit besonderen Fähigkeiten geboren – wie Ricke, die Bestia mit den Rehohren.
Als ihre Mutter entführt wird, begibt Ricke sich auf eine unfreiwillige Reise, die ihre Welt für immer verändern wird. Denn wo eine Antwort wartet, wirbelt der Staub uralter Geheimnisse nur weitere Fragen auf. Die Wahrheit ist so düster, dass sie nicht länger verheimlicht werden kann.
Ricke muss lernen: Das, was sie zur Ausgestoßenen macht, ist gleichzeitig ihre größte Stärke.
Magie-Level: 4 von 5
Spice-Level: 0 von 5
Book Information
Author Description
Ein Leben zwischen Pumpkin Spice Latte und Haus im Wald, zwischen Kung-Fu und Yin Yoga – die Welt ist voller Gegensätze, und genau diese liebt Laura Reinhardt. Sie verwandelt die Widersprüche des Lebens in fantastische Geschichten – farbenfroh, emotional und mit kritisch-poetischem Blick auf die Realität. Geboren am 6. August 1989 in Frankfurt am Main, lebt sie heute mit ihrem Freund und einem adoptierten Hund am Waldrand von Darmstadt, wo Natur und Stille ihre Kreativität nähren. Schon seit ihrer Kindheit erschafft sie Welten, in denen Magie, Emotion und Gesellschaftskritik verschmelzen – Zuflucht, Spiegel und Bühne zugleich.
Posts
Ein interessanter Auftakt mit kleinen Schwächen 🤍✨
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, sodass man gut in die Geschichte hineinfindet. ✨ Auch das Worldbuilding ist interessant gestaltet und bringt einige kreative Elemente mit, auch wenn ich mir hier stellenweise noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. 💫 Ricke ist eine unsichere, aber starke Protagonistin, wirkt durch die vielen Perspektivwechsel jedoch stellenweise etwas weniger greifbar. Gleichzeitig konnte mich die Geschichte leider nicht durchgehend fesseln, da der Mittelteil nach einem vielversprechenden Start etwas zäh war. Gegen Ende nimmt die Handlung wieder an Fahrt auf und wird sowohl spannender als auch emotionaler. ✨ Das Ende hat mir sehr gut gefallen und macht neugierig auf die Fortsetzung. 🥰📖 Besonders gefallen hat mir die Botschaft des Buches: Anderssein macht einen besonders und ist nichts Negatives. 🤍

Spannende High Fantasy, die für mich ganz ohne Romance auskommt
Der Verlag hat mir das Buch zukommen lassen. Meine Meinung beeinflusst das allerdings nicht. Nach so viel Romantasy, wie ich in letzter Zeit gelesen habe, tat ein Ausflug in die High-Fantasy ohne Romance echt gut. “Cuprum”, der erste Teil der “Das Buch der Bestia”-Reihe handelt von der Bestia Ricke und einem namenlosen Jungen. Beide Stränge verlaufen vorerst parallel zueinander. Ricke, eine junge Frau mit den Ohren und Instinkten eines Rehs, sucht ihre Mutter, nachdem diese von Gesandten der Hohen Schule, einer Art Militärakademie, entführt wurde. Mit der Hohen Schule bekommt es auch der Junge zu tun: Sein Lehrmeister, der illegaler Weise weiterhin alchemistisch arbeitet, obwohl dies in Patriam verboten ist, wird ebenfalls von den Gesandten aufgesucht und schlussendlich getötet. Viel mehr als die Suche nach der hohen Schule treibt den Jungen aber eine Motivation an: die Suche nach seinem Namen. Beide bekommen Hilfe auf ihrer Suche. Ricke wird vom sprechenden Wolf Nemus und dem Kitsune Tau begleitet. Das Trio bietet alleine schon eine spannende Konstellation, da Ricke als Reh theoretisch Beute für Nemus sein sollte und da Nemus Tau stark misstraut. Ricke hingegen bleibt ihrem “Fressfeind” gegenüber gesund vorsichtig und willigt Taus Hilfe beinahe verzweifelt ein. Im Gegensatz dazu steht der Junge. Dieser hat(te) eine sehr komplizierte Beziehung zu seinem Meister Lazarus, für mich vor allem durch den fehlenden Namen symbolisiert wird. Denn der Junge schien einen Namen zu haben, allerdings erinnert dieser sich nicht dran. Für mich zeigt das Buch damit, wie (Vor-)Namen an die eigene Identität gekoppelt sind, und zeigt wie dysfunktional die Lehrer-Schüler-Beziehung zwischen Lazarus und dem Jungen war. Letzteres sieht man vor allem daran, dass der Junge nach dem Tod von Lazarus und dem Verlust seines Zuhauses quasi vor dem Nichts steht - und auf Rache schwört. Zumindest bei der Suche nach seinem Namen bekommt er Hilfe von Juna, die ihn aufnimmt und ihm Arbeit anbietet. Doch auch als Junas Begleitung scheint er nicht vor der Hohen Schule in Sicherheit zu sein. Mich hat das Buch neben seinen spannenden, ungleichen Handlungssträngen auch vor allem durch das Worldbuilding überzeugt. Statt Magie gibt es Fähigkeiten, die Personen durch Alchemie erhalten: Die Bestia sind Mischwesen aus Mensch und Tier, die Figura sind Gestaltwandler:innen, darüber hinaus gibt es noch Interni mit psychischen Gaben und Externi mit körperlichen Gaben. Die “Gabenträger:innen” werden von und an der Hohen Schule ausgebildet, die ausgebildeten Optifex ziehen durch Patriam, um weitere Gabenträger:innen zu finden oder Alchemist:innen zu verhaften. Denn Alchemie ist auf Geheiß der Hohen Schule verboten, sodass sie scheinbar ein Monopol auf Gabenträger:innen und Alchemie anstrebt. Das Land Patriam hat vier Hauptstädte, sogenannte Citavis. Das Buch spielt zuerst vor allem in der waldreichen Region Wildwechsel und später in der Citavi Vetus. Mir hat die Karte im Umschlag als gute Orientierungshilfe gedient. Und zu meiner Freude hat das Buch auch ein kurzes Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe nochmal erklärt werden, was auch besonders bei Rezensionen hilft. Ich glaube, für Fans von wirklich krasser High-Fantasy könnte das Buch etwas zu wenig sein. Auch ich hatte schon Bücher mit mehr Worldbuilding, was aber auch nichts Schlechtes ist. Hier und da hätte es für mich aber trotzdem etwas mehr Informationen geben können. Ich frage mich immer noch: Wie häufig sind Begabungen? Wie genau bekommt man eine Begabung? Außerdem frage ich mich, warum das Buch mit den Tropes “Friends To Lovers” und “Slow Burn” beworben wird. Denn für mich gibt es in diesem Band noch keine Liebesgeschichte, was ich persönlich auch sehr schön finde. Es ist abzusehen, dass eine Person einen Crush auf eine andere hat, aber mehr ist es nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass das einige Personen verwirrt. Trotz allem fand ich das Buch gelungen, mir hat es Spaß gemacht gewisse Teile Patriams mit Ricke und dem Jungen zu erkunden. Und nach dem Cliffhanger möchte ich auch unbedingt wissen, wie es rund um Ricke und den Jungen weitergeht.

Manchmal fühlt sich eine Geschichte an wie ein leises Flüstern im Dunkeln und genau so hat mich Rickes Reise begleitet. Roh, verletzlich und voller innerer Zerrissenheit. Sie ist keine klassische Heldin. Sie ist anders. Und genau das macht sie so greifbar. Die Welt von Patriam trägt eine schwere, düstere Atmosphäre, die sich wie Staub auf alles legt, auf die Figuren, ihre Entscheidungen, ihre Vergangenheit. Die Idee rund um die Bestia und das verbotene Erbe der Alchemie fand ich unglaublich spannend, auch wenn ich mir stellenweise gewünscht hätte, noch tiefer einzutauchen. Manche Antworten bleiben vage, manche Entwicklungen gehen fast zu schnell vorbei. Ricke selbst ist das Herz der Geschichte - ihre Unsicherheit, ihr Schmerz, aber auch ihre stille Stärke haben mich berührt. Doch genau da hätte ich mir manchmal noch mehr Intensität gewünscht, noch mehr Raum für Emotionen, die richtig nachhallen. Am Ende bleibt ein Buch, das eine starke Grundidee und eine besondere Protagonistin mitbringt, mich aber emotional nicht ganz so tief greifen konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Trotzdem: eine düstere, atmosphärische Reise, die neugierig auf mehr macht.

Spannender Auftakt einer besonderen Welt
Inhalt: In Patriam ist Alchemie verboten. Doch ihre Folgen sind überall spürbar. Immer wieder werden Kinder mit besonderen Fähigkeiten geboren. Ricke gehört dazu. Als sogenannte Bestia trägt sie tierische Merkmale und wird deshalb ausgegrenzt. Als ihre Mutter verschwindet, bleibt ihr keine Wahl, als sich auf eine Reise zu begeben, die sie mitten in die Geheimnisse ihrer Welt führt. 📚💚 Figuren: Ricke ist keine klassische Heldin. Sie ist vorsichtig, unsicher und oft hin und hergerissen zwischen Angst und Mut. Genau das macht sie greifbar. Besonders spannend fand ich, wie sehr sie lernen muss, sich selbst und ihre Andersartigkeit anzunehmen. Auch die Begegnungen unterwegs bringen Dynamik in die Geschichte, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. 💚 Schreibstil & Worldbuilding: Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Die Welt rund um Patriam wirkt durchdacht, ohne einen mit Informationen zu überladen. Statt klassischer Magie stehen Fähigkeiten im Fokus, die aus einem verbotenen System entstanden sind. Ein Ansatz, der neugierig macht. 📖 Atmosphäre: Die Geschichte ist eher ruhig erzählt, aber durchgehend von einer düsteren Grundstimmung getragen. Es geht viel um Identität, Ausgrenzung und die Frage, was einen eigentlich ausmacht. Große Action steht weniger im Vordergrund. Dafür liegt der Fokus klar auf Entwicklung und inneren Konflikten. 🌫️ Fazit: Ein solider Fantasy Auftakt mit spannender Grundidee und einer Protagonistin, die nicht perfekt sein muss, um zu überzeugen. Emotional hätte es noch etwas intensiver sein dürfen, trotzdem macht das Ende definitiv neugierig auf Band 2. 📖💚








