Nomaden der Arbeit

Nomaden der Arbeit

Hardback
3.77
Chloé ZhaoWirtschaftskriseNew York Film FestivalArmutsmigration

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Description

Verfilmung »Nomadland« ausgezeichnet mit 3 Oscars, 2 Golden Globes und dem Goldenen Löwen

Zehntausende Menschen in Amerika sind unterwegs. Sie leben in Wohnmobilen, Vans, Anhängern. Übernachten auf Supermarkt-Parkplätzen, neben den Highways, in der Wüste. Sie schaufeln Zuckerrüben in North Dakota, reinigen Toiletten in den Nationalparks von Kalifornien, arbeiten Zwölf-Stunden-Schichten im Amazon-Versandzentrum im winterlichen Texas. Eines haben sie oft gemeinsam: Sie sind alt. Und im 21. Jahrhundert, erschüttert von der Finanzkrise der Zehnerjahre, ist ihnen der Boden für den sprichwörtlich wohlverdienten Ruhestand weggebrochen. Deshalb ziehen sie als Nomaden der Arbeit von einem saisonalen Tageslohnjob zum nächsten.

Jessica Bruder hat sich ihnen ein Jahr lang angeschlossen und ist diesem Treck durch ganz Amerika gefolgt. Eine nachhallende Reportage über Ausbeutung, Ungerechtigkeit und prekäre Lebensumstände, aber auch über altersweise Beharrlichkeit, Sinn für Gemeinschaft und Abenteuer, wie sie nur ein amerikanischer Highway versprechen kann.

Ausgezeichnet 3 Oscars 2021 sowie dem Goldenen Löwen auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2020, Siegerfilm beim Toronto International Film Festival 2020 »Ein überwältigendes und großartig geschriebenes Buch, das an John Steinbecks Früchte des Zorns denken lässt.« (The New York Times) Ein „Buch des Jahres“ der New York Times, ausgezeichnet mit dem Discover Great New Writers Award.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
384
Price
22.70 €

Author Description

Jessica Bruder war als Professorin an der Columbia Graduate Journalism School tätig. Ihr Leitartikel „The End of Retirement“ im Harper’s Magazine, Basis dieses Buches, wurde mit dem Aronson Award for Social Justice Journalism ausgezeichnet, sie veröffentlicht darüber hinaus u. a. in The New York Times Magazine, The Washington Post und The International Herald Tribune. Bruder lebt in Brooklyn, New York City.

Posts

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Sehr interessantes Thema, allerdings eher umständlich geschrieben und wahrscheinlich holprig übersetzt. Man merkt, dass das Buch aus vielen Zeitungs- und Magazinartikeln zusammen gestellt wurde, ohne dass ein Lektorat nochmal richtig bearbeitet hat.

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Dieses Buch hat mir einen Aspekt der USA verdeutlicht, der mir vorher wirklich fremd war - die wachsende Zahl an Wanderarbeitern, die in umgebauten Fahrzeugen leben, zum Teil freiwillig, aber zum größeren Teil nach einem Bankrott. Speziell die Vorstellung, dass darunter viele Menschen im Rentenalter sind, die schwere körperliche Arbeiten verrichten (Stichwort: Lagerarbeiter bei Amazon im Weihnachtsgeschäft), fand ich schwer zu ertragen. Das Buch ist definitiv interessant, allerdings fand ich es durch den chronologischen Aufbau teilweise ein wenig unstrukturiert und von Wiederholungen geprägt. Es ist aber definitiv lesenswert. Darauf gestoßen bin ich eigentlich erst, als der Film Nomadland bei der Oscarverleihung abräumte (einschließlich eines Oscars für die großartige Schauspielerin Frances McDormand). Nun bin ich gespannt auf den Film.

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