Nomaden der Arbeit
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Zehntausende Menschen in Amerika sind unterwegs. Sie leben in Wohnmobilen, Vans, Anhängern. Übernachten auf Supermarkt-Parkplätzen, neben den Highways, in der Wüste. Sie schaufeln Zuckerrüben in North Dakota, reinigen Toiletten in den Nationalparks von Kalifornien, arbeiten Zwölf-Stunden-Schichten im Amazon-Versandzentrum im winterlichen Texas. Eines haben sie oft gemeinsam: Sie sind alt. Und im 21. Jahrhundert, erschüttert von der Finanzkrise der Zehnerjahre, ist ihnen der Boden für den sprichwörtlich wohlverdienten Ruhestand weggebrochen. Deshalb ziehen sie als Nomaden der Arbeit von einem saisonalen Tageslohnjob zum nächsten.
Jessica Bruder hat sich ihnen ein Jahr lang angeschlossen und ist diesem Treck durch ganz Amerika gefolgt. Eine nachhallende Reportage über Ausbeutung, Ungerechtigkeit und prekäre Lebensumstände, aber auch über altersweise Beharrlichkeit, Sinn für Gemeinschaft und Abenteuer, wie sie nur ein amerikanischer Highway versprechen kann.
Book Information
Author Description
Jessica Bruder war als Professorin an der Columbia Graduate Journalism School tätig. Ihr Leitartikel „The End of Retirement“ im Harper’s Magazine, Basis dieses Buches, wurde mit dem Aronson Award for Social Justice Journalism ausgezeichnet, sie veröffentlicht darüber hinaus u. a. in The New York Times Magazine, The Washington Post und The International Herald Tribune. Bruder lebt in Brooklyn, New York City.
Posts
Dieses Buch hat mir einen Aspekt der USA verdeutlicht, der mir vorher wirklich fremd war - die wachsende Zahl an Wanderarbeitern, die in umgebauten Fahrzeugen leben, zum Teil freiwillig, aber zum größeren Teil nach einem Bankrott. Speziell die Vorstellung, dass darunter viele Menschen im Rentenalter sind, die schwere körperliche Arbeiten verrichten (Stichwort: Lagerarbeiter bei Amazon im Weihnachtsgeschäft), fand ich schwer zu ertragen. Das Buch ist definitiv interessant, allerdings fand ich es durch den chronologischen Aufbau teilweise ein wenig unstrukturiert und von Wiederholungen geprägt. Es ist aber definitiv lesenswert. Darauf gestoßen bin ich eigentlich erst, als der Film Nomadland bei der Oscarverleihung abräumte (einschließlich eines Oscars für die großartige Schauspielerin Frances McDormand). Nun bin ich gespannt auf den Film.
Description
Zehntausende Menschen in Amerika sind unterwegs. Sie leben in Wohnmobilen, Vans, Anhängern. Übernachten auf Supermarkt-Parkplätzen, neben den Highways, in der Wüste. Sie schaufeln Zuckerrüben in North Dakota, reinigen Toiletten in den Nationalparks von Kalifornien, arbeiten Zwölf-Stunden-Schichten im Amazon-Versandzentrum im winterlichen Texas. Eines haben sie oft gemeinsam: Sie sind alt. Und im 21. Jahrhundert, erschüttert von der Finanzkrise der Zehnerjahre, ist ihnen der Boden für den sprichwörtlich wohlverdienten Ruhestand weggebrochen. Deshalb ziehen sie als Nomaden der Arbeit von einem saisonalen Tageslohnjob zum nächsten.
Jessica Bruder hat sich ihnen ein Jahr lang angeschlossen und ist diesem Treck durch ganz Amerika gefolgt. Eine nachhallende Reportage über Ausbeutung, Ungerechtigkeit und prekäre Lebensumstände, aber auch über altersweise Beharrlichkeit, Sinn für Gemeinschaft und Abenteuer, wie sie nur ein amerikanischer Highway versprechen kann.
Book Information
Author Description
Jessica Bruder war als Professorin an der Columbia Graduate Journalism School tätig. Ihr Leitartikel „The End of Retirement“ im Harper’s Magazine, Basis dieses Buches, wurde mit dem Aronson Award for Social Justice Journalism ausgezeichnet, sie veröffentlicht darüber hinaus u. a. in The New York Times Magazine, The Washington Post und The International Herald Tribune. Bruder lebt in Brooklyn, New York City.
Posts
Dieses Buch hat mir einen Aspekt der USA verdeutlicht, der mir vorher wirklich fremd war - die wachsende Zahl an Wanderarbeitern, die in umgebauten Fahrzeugen leben, zum Teil freiwillig, aber zum größeren Teil nach einem Bankrott. Speziell die Vorstellung, dass darunter viele Menschen im Rentenalter sind, die schwere körperliche Arbeiten verrichten (Stichwort: Lagerarbeiter bei Amazon im Weihnachtsgeschäft), fand ich schwer zu ertragen. Das Buch ist definitiv interessant, allerdings fand ich es durch den chronologischen Aufbau teilweise ein wenig unstrukturiert und von Wiederholungen geprägt. Es ist aber definitiv lesenswert. Darauf gestoßen bin ich eigentlich erst, als der Film Nomadland bei der Oscarverleihung abräumte (einschließlich eines Oscars für die großartige Schauspielerin Frances McDormand). Nun bin ich gespannt auf den Film.





