Imperiale Lebensweise

Imperiale Lebensweise

Softcover
3.84
WirtschaftswachstumGerechtigkeitWirtschaftsethik

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Description

Haben wir die Zeiten des Imperialismus nicht längst hinter uns gelassen? Wenn man erwägt, in welchem Maße sich der Globale Norden nach wie vor an den ökologischen und sozialen Ressourcen des Globalen Südens bedient, rücken die Begriffe »Globaler Kapitalismus« und »Imperialismus« wieder näher zusammen. Unsere Muster von Produktion und Konsum erfordern einen überproportionalen Zugriff auf Ressourcen, Arbeitskraft und biologische Senken der restlichen Welt. Mit anderen Worten: Die Ausbeutung von Mensch und Natur hält nach wie vor an – und nimmt weiter an Fahrt auf. Ulrich Brand und Markus Wissen legen in ihrem Buch eine umfassende Krisenbeschreibung vor, die zeigt, wie inadäquat die aktuellen, oft marktförmigen und technischen Strategien der Problemlösung im Kapitalismus sind. Das Buch erinnert eindringlich daran, wie notwendig eine umfassende »sozial-ökologische Transformation« hin zu einer solidarischen Lebensweise ist und wie man sie auf den Weg bringen kann.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Economics
Format
Softcover
Pages
224
Price
16.50 €

Author Description

Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik in Wien und beschäftigt sich in seiner Forschung mit dem Zusammenhang von Globalisierung und Krisen, Umwelt-, Klima- und Ressourcenpolitik sowie verschiedenen Aspekten gesellschaftlicher Transformationen.

Posts

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All
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Griffige Analyse mit wenig konkreten Lösungsansätzen

In einem teiweise etwas umständlich geschriebenen Buch erklären Ulrich Brand und Markus Wissen ihr Konzept der Imperialen Lebensweise anhand vieler Allgemeinsätze und einiger etwas intensiver beleuchteter Beispiele (Automobilität) grundsätzlich verständlich. Das Konzept an sich ist schon aus dem Namen schnell verständlich und seine Herleitung ebenso wie der Wunsch seiner Überwindung nachvollziehbar. Auch wenn am Ende viele (Teil-)Aspekte und Konzepte einer alternativen solidarischen Lebensweise aufgezählt werden, hätte ich mir eine zumindest skizzenhafte Darstellung eines Weges dorthin der beiden Autoren selbst gewünscht.

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