Sternkinder
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Description
»Sternkinder, der Titel klingt nach Märchenbuch. Doch die Sternkinder, von denen in diesem Buch berichtet wird, sind keine Märchenfiguren, sondern kleine holländische Mädchen und Jungen mit Hitlers Judenstern auf dem Schulkleid und der Spielschürze. Diese Sternkinder sind so wichtig wie das Tagebuch der Anne Frank. Die Erwachsenen und die Halbwüchsigen müssen es lesen. Da hilft keine Ausrede.« Aus dem Vorwort von Erich Kästner "Sternkinder": Das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die Schrecken der Konzentrationslager - und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah. Clara Asscher-Pinkhof, die selbst deportiert wurde und nur durch großes Glück überlebte, beschreibt die Verfolgung durch die Augen der Kinder und findet so besonders eindringliche Bilder. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1962. Erstmals ungekürzt und neu übersetzt von Mirjam Pressler.
Book Information
Author Description
Asscher-Pinkhof wurde 1896 in Amsterdam geboren. Sie stammt aus einer kinderreichen Familie, wurde Lehrerin und lebte bis 1941 in Groningen. Infolge der deutschen Besetzung Hollands war sie gezwungen, nach Amsterdam überzusiedeln. Dort unterrichtete sie jüdische Kinder, die öffentliche Schulen nicht mehr besuchen durften und bald den gelben Stern als Erkennungszeichen tragen mussten. Mit einer Gruppe jüdischer Familien, dann nur mit deren Kindern teilte Asscher-Pinkhof den Weg durch die Konzentrationslager bei Drentse, Westerbork, zuletzt Bergen-Belsen. Durch einen Austausch von Gefangenen und Lagerinsassen im Juli 1944 gelangte sie nach Palästina. Dort arbeitet sie zuerst in einem Kibbuz, später als Lehrerin für Hebräisch in der Erwachsenenbildung. Sie starb 1984 in Kiriat Tivon/Israel. 1962 wurde sie für ihr Buch STERNKINDER mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Das Buch war in Holland bereits 1946 erschienen. In klarer, unpathetischer Sprache ist das Buch der eindrucksvolle Erlebnisbericht des Leidensweges der jüdischen Kinder durch die KZ-Lager, den Asscher-Pinkhof begleitete. Für die deutsche Bearbeitung und Übersetzung schrieb Erich Kästner ein stark beachtetes Vorwort, das den Dokumentarwert des Buches neben den des Tagebuches der Anne Frank stellt.
Posts
»Aber es ist nicht alles schön mit dem Stern. Es ist auch Schlimmes dabei.« ⭐️🥺😭
Das ist mit Abstand das traurigste Buch, das ich je gelesen habe. 🫂💧 Es dauert eine Weile, bis man die Geschichte versteht und reinkommt, aber es ist einfach ein herzzerreißendes und unglaublich wichtiges Thema, das man niemals vergessen darf. 😔 Es geht um die Geschichten von vielen jüdischen Kindern, wie sie aus ihrem Häusern und Leben geholt werden, zusammengepfercht und abtransportiert werden. In dreckigen Baracken leben sie unter unmenschlichen Bedingungen auf engstem Raum zusammen und teilen alle dasselbe traurige Schicksal. Dabei handelt es aber auch von Liebe, Hoffnung und der Freude an den kleinen Dingen im Leben. Ein Must-Read 💔🤝

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»Sternkinder, der Titel klingt nach Märchenbuch. Doch die Sternkinder, von denen in diesem Buch berichtet wird, sind keine Märchenfiguren, sondern kleine holländische Mädchen und Jungen mit Hitlers Judenstern auf dem Schulkleid und der Spielschürze. Diese Sternkinder sind so wichtig wie das Tagebuch der Anne Frank. Die Erwachsenen und die Halbwüchsigen müssen es lesen. Da hilft keine Ausrede.« Aus dem Vorwort von Erich Kästner "Sternkinder": Das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die Schrecken der Konzentrationslager - und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah. Clara Asscher-Pinkhof, die selbst deportiert wurde und nur durch großes Glück überlebte, beschreibt die Verfolgung durch die Augen der Kinder und findet so besonders eindringliche Bilder. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1962. Erstmals ungekürzt und neu übersetzt von Mirjam Pressler.
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Author Description
Asscher-Pinkhof wurde 1896 in Amsterdam geboren. Sie stammt aus einer kinderreichen Familie, wurde Lehrerin und lebte bis 1941 in Groningen. Infolge der deutschen Besetzung Hollands war sie gezwungen, nach Amsterdam überzusiedeln. Dort unterrichtete sie jüdische Kinder, die öffentliche Schulen nicht mehr besuchen durften und bald den gelben Stern als Erkennungszeichen tragen mussten. Mit einer Gruppe jüdischer Familien, dann nur mit deren Kindern teilte Asscher-Pinkhof den Weg durch die Konzentrationslager bei Drentse, Westerbork, zuletzt Bergen-Belsen. Durch einen Austausch von Gefangenen und Lagerinsassen im Juli 1944 gelangte sie nach Palästina. Dort arbeitet sie zuerst in einem Kibbuz, später als Lehrerin für Hebräisch in der Erwachsenenbildung. Sie starb 1984 in Kiriat Tivon/Israel. 1962 wurde sie für ihr Buch STERNKINDER mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Das Buch war in Holland bereits 1946 erschienen. In klarer, unpathetischer Sprache ist das Buch der eindrucksvolle Erlebnisbericht des Leidensweges der jüdischen Kinder durch die KZ-Lager, den Asscher-Pinkhof begleitete. Für die deutsche Bearbeitung und Übersetzung schrieb Erich Kästner ein stark beachtetes Vorwort, das den Dokumentarwert des Buches neben den des Tagebuches der Anne Frank stellt.
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»Aber es ist nicht alles schön mit dem Stern. Es ist auch Schlimmes dabei.« ⭐️🥺😭
Das ist mit Abstand das traurigste Buch, das ich je gelesen habe. 🫂💧 Es dauert eine Weile, bis man die Geschichte versteht und reinkommt, aber es ist einfach ein herzzerreißendes und unglaublich wichtiges Thema, das man niemals vergessen darf. 😔 Es geht um die Geschichten von vielen jüdischen Kindern, wie sie aus ihrem Häusern und Leben geholt werden, zusammengepfercht und abtransportiert werden. In dreckigen Baracken leben sie unter unmenschlichen Bedingungen auf engstem Raum zusammen und teilen alle dasselbe traurige Schicksal. Dabei handelt es aber auch von Liebe, Hoffnung und der Freude an den kleinen Dingen im Leben. Ein Must-Read 💔🤝





