Sarahs Schlüssel
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Book Information
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Schwere Kost aber sehr gut umgesetzt
Wir schreiben den zweiten Weltkrieg in Frankreich. Damals passierte etwas, was unter den Teppich gekehrt wurde und bis heute nur selten zu lesen ist. Die Handlung aus dem Buch ist zwar fiktiv, beruht aber auf wahren Begebenheiten und das geschehene in der Sporthalle ist genauso passiert (laut Geschichtsbüchern) und das machte es so unglaublich traurig! Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil, ist schon etwas älter und erzählt von Sarahs Schicksal als junge Jündin bis hin zum Tode als alte Frau. Ich hab so viel geweinte, war geschockt und hab danach viel zu den damaligen Erlebnissen recherchiert, weil es mich nicht losgelassen hat. Dieses Buch geht unter die Haut und berührt! Es gibt auch einen Film, welcher ebenso sehr zu empfehlen ist!
Sehr berührend!
Ich bin tief berührt... Paris, 1942: Im Rahmen der Deportation von Juden wurden auch hier ganze Arrondissements bei Razzien durchkämmt. Die Familie von Sarah wurde im Vélodrome d'Hiver gemeinsam mit tausenden anderen Juden eingesperrt und nach einigen Tagen mit Bussen abtransportiert. Allerdings wusste niemand, dass Sarah beinahe verzweifelte, hatte sie doch ihren vierjährigen Bruder im versteckten Wandschrank eingeschlossen und ihm versprochen, bald wieder zu kommen. Den Schlüssel hält sie gut verborgen in ihrer Tasche, dennoch gelingt es ihr nicht, vor den französischen Polizisten zu flüchten und sich um ihren Bruder zu kümmern... Paris, 2002: Die Journalistin Julia bekommt den Auftrag, für ihre Zeitung über das Vél d'Hiv zu recherchieren und einen Beitrag zum sechzigsten Jahrestag zu verfassen. Allerdings sagt Julia dieses Ereignis gar nichts und erst nach gründlichen Nachforschungen erfährt sie, was die Pariser so erfolgreich verdrängt und schließlich vergessen haben. Das Schicksal der vielen tausend Familien lässt sie einfach nicht mehr los und sie geht immer weiter in die Tiefe. Allerdings hätte sie niemals gedacht, dass auch die Familie ihres Mannes von diesen Deportationen profitiert und ihren Schwiegervater und dessen Vater ihr ganzes Leben verfolgt hat... Tatiana de Rosnay hat als Grundlage für diesen Roman ein geschichtliches Ereignis gewählt, das zwar von immenser Bedeutung für den kompletten Verlauf des Holocaust in Paris war, den Menschen heute aber kaum mehr ein Begriff ist. Leider ist das vorallem deswegen der Fall, da die Leute sich nicht vorstellen wollten, dass auch ihre eigenen, französischen Polizisten eine große Rolle bei der Judenverfolgung gespielt haben und die Schuld gerne den Deutschen zuschoben, die natürlich durch Hitler als Hauptbeteiligte agiert haben. Obwohl die Protagonisten, allen voran Sarah, allesamt fiktive Charaktere sind, geben sie das Geschehen der damaligen Zeit sehr eindrücklich und berührend wieder. Die Erzählweise auf zwei Zeitebenen sorgt für mehr Tiefe und Spannung. Umso gelungener ist es auch, dass die beiden Handlungsstränge bereits im zweiten Drittel des Romanes zusammenfließen, aber trotzdem nichts an Spannung und Tiefgang verloren geht. Ich wusste bei diesem Roman nicht so genau, was mich wohl erwartet und wollte es auf mich zukommen lassen. Obwohl bereits der Klappentext eine sehr emotionale Geschichte erahnen lässt, war ich doch positiv überrascht, wie sehr mich das Schicksal von Sarah berührt. Aber auch Julias Leben, das längst nicht nur aus den Recherchearbeiten für ihren Artikel besteht, ist so viel mehr als nur eine Rahmenhandlung und Verbindung zur Gegenwart. Leider habe auch ich noch nie etwas über diese brutale Art und Weise der Deportation gehört und war sehr ergriffen. Doch ich kann das Vorhaben der Autorin nur noch einmal wiederholen: "Ich möchte den Kindern des "Vél d'Hiv" meinen Tribut zollen, die nie mehr zurückgekommen sind. Und denen, die überlebt haben, um davon zu berichten.". Das ist ihr perfekt gelungen! Und auch ich möchte nochmals daran erinnern, dass die Geschichte niemals vergessen werden darf!

Ich bin auf dieses Buch durch eine Freundin aufmerksam geworden, die davon sehr geschwärmt hat. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Paris im Sommer 1942. Sarah, ein zehnjähriges jüdisches Mädchen, wird nach der Deportation durch die französische Polizei von ihren Eltern getrennt. Nach angstvollen Tagen gelingt ihr die Flucht. Sie muss ihren kleinen Bruder retten, den sie zu Hause im Wandschrank versteckt hat – den Schlüssel dazu hält sie in der Hand ... Sechzig Jahre später findet die Journalistin Julia heraus, dass die Pariser Wohnung ihrer Schwiegereltern einmal Juden gehört hat. Sie ahnt noch nicht, dass die Spurensuche ihr Leben vollkommen verändern wird. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Für mich eine sehr bedrückende, zugleich berührende und unglaublich gute Geschichte, wenn man mal bedenkt, dass sie wahre Gegebenheiten beinhaltet. Ich bin ehrlich, über das Vélodrome d'hiver in Paris und deren Geschichte habe ich vorher noch nie etwas gelesen, geschweige denn gehört. Umso schockierter war ich. Das jüdische Mädchen Sarah beeindruckt einen von der ersten Seite an und man entwickelt soviel Mitleid für sie. Diese Schuldgefühle, die sie plagen und was sie durchmachen musste, war sehr schlimm für mich . Es ist immer wieder schwer zu erfassen, wozu Menschen fähig sind. Diese zwei Zeitebenen, einmal Sarahs Geschichte und die einer Mutter, die nach den Spuren der Vergangenheit sucht, dabei auch die Wahrheit über sich selbst herausfindet, hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich an einer Stelle fassungslos das Buch kurz zur Seite gelegt und am Ende auch geweint habe. Einer der ergreifendsten Romane über das Schicksal jüdischer Kinder im Holocaust. Nach dem Buch habe ich mir auch den gleichnamigen Film angeschaut und finde, dass er wirklich gut umgesetzt wurde. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Sehr berührend, gleichzeitig schockierend und bedrückend lässt diese, teils wahre Geschichte, mich sprachlos zurück. Absolute Leseempfehlung!
Erschütternd. Man kann es sich nicht vorstellen.
Wenn ich mehr Sterne vergeben könnte, würde ich es tun. Das Buch erzählt die Geschichte von Sarah, die während des Vel d‘Hiv in Paris verhaftet wird und ihrer Familie. Die Verfolgung der Juden während des 2. Weltkriegs hörte nicht an der deutschen Grenze auf. Frankreich war besetzt, hat aber der Aufforderung der Deutschen, die in Frankreich lebenden Juden zu deportieren gern Folge geleistet. Dies mit einer Grausamkeit, dass man feststellen muss, dass die Juden einfach keine Chance hatten. Letztendlich haben alle mitgemacht. Ich bin zutiefst erschüttert, zu was die Menschen fähig waren. Die 2. Hauptperson im Buch ist Julia. Sie ist amerikanische Journalistin und soll einen Artikel über die Zusammentreibung schreiben. Sie stellt fest, dass die Wohnung ihrer Familie von einer jüdischen Familie bewohnt war, die den damaligen Geschehnissen zum Opfer gefallen ist. Das lässt sie nicht mehr los und sie möchte die ganze Geschichte der Familie erfahren. Teilweise sehr schwer auszuhalten, aber eine meiner besten Bücher dieses Jahres.
2 Handlungsstränge, in der Sarahs Geschichte sehr emotional und zerreißend ist, während das Leben der Journalistin etwas zu überladen ist und deshalb irgendwie insgesamt nicht ganz rund wirkte. Man hat das Gefühl, als wenn Julias Geschichte die andere überlagert und mich ständig wieder aus Sarahs Geschichte rausgerissen hat, die dann auch ab der Mitte abrupt endet. Das Ende war dann total enttäuschend und übertrieben.
„Sarahs Schlüssel“ von Tatiana de Rosnay Darum geht es: Paris im Sommer 1942. Sarah, ein zehnjähriges jüdisches Mädchen, wird nach der Deportation durch die französische Polizei von ihren Eltern getrennt. Nach angstvollen Tagen gelingt ihr die Flucht. Sie muss ihren kleinen Bruder retten, den sie zu Hause im Wandschrank versteckt hat - den Schlüssel dazu hält sie in der Hand ... Sechzig Jahre später findet die Journalistin Julia heraus, dass die Pariser Wohnung ihrer Schwiegereltern einmal Juden gehört hat. Sie ahnt noch nicht, dass die Spurensuche ihr Leben vollkommen verändern wird. Der Roman „Sarahs Schlüssel“ gehört für mich zu jenen Büchern, die man unbedingt gelesen haben sollte; ähnlich wie „Der Junge im gestreiften Pyjama“ oder „Der Vorleser“. Die Autorin verknüpft hier zwei Handlungsstränge: einmal den, der jungen Sarah 1942 und den, der Journalistin Julia in der Gegenwart. Kunstvoll werden beide Stränge irgendwann zusammengeführt. Julia, verheiratet mit einem Franzosen und in Paris lebend, soll für ihr Magazin einen Artikel über die Vertreibung der jüdischen Familie in Paris, speziell zum „Vélodrôme d‘Hiver“, schreiben. Bei ihren Recherchen stößt sie auf die Geschichte des 10-jähren Mädchens Sarah. Eine Geschichte, die stark mit der Geschichte ihrer Schwieger-Familie verknüpft ist. Ich finde Bücher mit dieser Thematik unglaublich wichtig! Die Verbrechen der Nazi-Zeit dürfen niemals in Vergessenheit geraten – es ist immens wichtig, dass auch weitere Generationen wissen, was für Gräueltaten begannen wurden und so verhindert wird, dass sich diese nie wieder wiederholen! Von mir gibt es 4 von 5 Sterne *Unbezahlte Reklame* wegen Markenerkennung und Verlinkung | Cover- und Klappentextrechte liegen beim Verlag | Buch selbst gekauft
Dieses Buch geht unter die Haut
Was habe ich Tränen vergossen ! Mir blieb beim Lesen die Luft weg. Dieses Buch ist so besonders. Unglaublich was damals auf dieser Welt passiert ist …. Und viele darüber nichts wissen ! Ich habe im Anschluss noch den Film dazu auf AP geschaut. Auch der lohnt sich. Absolute Leseempfehlung und für mich ein Jahreshighlight!

Da ist das Tagebuch der Anne Frank alle Male lesenswerter. Sarahs Storystrang in diesem Roman ist auch das einzig gute, kommt für mich aber viel zu kurz. Das man ihre grausame bewegende Geschichte mit einer schon fast Außenstehenden der Neuzeit verbinden möchte ist so unglaublich schlecht gelöst, dass es schon fast belanglos wirkt. Die Hauptcharakterin ist unglaublich nervig und toxisch in allen Lebensbereichen. Eventuell liegt es auch daran, das man sich auch in sie überhaupt nicht hinein versetzen kann. Es gibt viel bessere Werke zur Aufarbeitung.
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Diese Geschichte arbeitet in mir. Auch wenn die Personen in dem Buch frei erfunden sind, ist es die zusammentreibung 1942 in Paris nicht. Ich kann so gut verstehen, dass man die komplette Geschichte zu einer Person erfahren möchte, die so viel Schmerz, leider, erleben musste. Es ist beängstigend, aufregend, spannend und emotional zu lesen. Das Ende fand ich sehr schnell abgearbeitet.
Satz mit x
Ein wichtiges Thema, aber leider sehr enttäuschend umgesetzt. Während Sarahs Teil noch okay ist, auch wenn sie jünger wirkt - es passt zu einem Buch für Leser ab 12. Die Gegenwart ist jedoch nichts mehr für Kinder und leider auch blass und langatmig. Da gibt es deutlich bessere Bücher über diese traurige Zeit.
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Schwere Kost aber sehr gut umgesetzt
Wir schreiben den zweiten Weltkrieg in Frankreich. Damals passierte etwas, was unter den Teppich gekehrt wurde und bis heute nur selten zu lesen ist. Die Handlung aus dem Buch ist zwar fiktiv, beruht aber auf wahren Begebenheiten und das geschehene in der Sporthalle ist genauso passiert (laut Geschichtsbüchern) und das machte es so unglaublich traurig! Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil, ist schon etwas älter und erzählt von Sarahs Schicksal als junge Jündin bis hin zum Tode als alte Frau. Ich hab so viel geweinte, war geschockt und hab danach viel zu den damaligen Erlebnissen recherchiert, weil es mich nicht losgelassen hat. Dieses Buch geht unter die Haut und berührt! Es gibt auch einen Film, welcher ebenso sehr zu empfehlen ist!
Sehr berührend!
Ich bin tief berührt... Paris, 1942: Im Rahmen der Deportation von Juden wurden auch hier ganze Arrondissements bei Razzien durchkämmt. Die Familie von Sarah wurde im Vélodrome d'Hiver gemeinsam mit tausenden anderen Juden eingesperrt und nach einigen Tagen mit Bussen abtransportiert. Allerdings wusste niemand, dass Sarah beinahe verzweifelte, hatte sie doch ihren vierjährigen Bruder im versteckten Wandschrank eingeschlossen und ihm versprochen, bald wieder zu kommen. Den Schlüssel hält sie gut verborgen in ihrer Tasche, dennoch gelingt es ihr nicht, vor den französischen Polizisten zu flüchten und sich um ihren Bruder zu kümmern... Paris, 2002: Die Journalistin Julia bekommt den Auftrag, für ihre Zeitung über das Vél d'Hiv zu recherchieren und einen Beitrag zum sechzigsten Jahrestag zu verfassen. Allerdings sagt Julia dieses Ereignis gar nichts und erst nach gründlichen Nachforschungen erfährt sie, was die Pariser so erfolgreich verdrängt und schließlich vergessen haben. Das Schicksal der vielen tausend Familien lässt sie einfach nicht mehr los und sie geht immer weiter in die Tiefe. Allerdings hätte sie niemals gedacht, dass auch die Familie ihres Mannes von diesen Deportationen profitiert und ihren Schwiegervater und dessen Vater ihr ganzes Leben verfolgt hat... Tatiana de Rosnay hat als Grundlage für diesen Roman ein geschichtliches Ereignis gewählt, das zwar von immenser Bedeutung für den kompletten Verlauf des Holocaust in Paris war, den Menschen heute aber kaum mehr ein Begriff ist. Leider ist das vorallem deswegen der Fall, da die Leute sich nicht vorstellen wollten, dass auch ihre eigenen, französischen Polizisten eine große Rolle bei der Judenverfolgung gespielt haben und die Schuld gerne den Deutschen zuschoben, die natürlich durch Hitler als Hauptbeteiligte agiert haben. Obwohl die Protagonisten, allen voran Sarah, allesamt fiktive Charaktere sind, geben sie das Geschehen der damaligen Zeit sehr eindrücklich und berührend wieder. Die Erzählweise auf zwei Zeitebenen sorgt für mehr Tiefe und Spannung. Umso gelungener ist es auch, dass die beiden Handlungsstränge bereits im zweiten Drittel des Romanes zusammenfließen, aber trotzdem nichts an Spannung und Tiefgang verloren geht. Ich wusste bei diesem Roman nicht so genau, was mich wohl erwartet und wollte es auf mich zukommen lassen. Obwohl bereits der Klappentext eine sehr emotionale Geschichte erahnen lässt, war ich doch positiv überrascht, wie sehr mich das Schicksal von Sarah berührt. Aber auch Julias Leben, das längst nicht nur aus den Recherchearbeiten für ihren Artikel besteht, ist so viel mehr als nur eine Rahmenhandlung und Verbindung zur Gegenwart. Leider habe auch ich noch nie etwas über diese brutale Art und Weise der Deportation gehört und war sehr ergriffen. Doch ich kann das Vorhaben der Autorin nur noch einmal wiederholen: "Ich möchte den Kindern des "Vél d'Hiv" meinen Tribut zollen, die nie mehr zurückgekommen sind. Und denen, die überlebt haben, um davon zu berichten.". Das ist ihr perfekt gelungen! Und auch ich möchte nochmals daran erinnern, dass die Geschichte niemals vergessen werden darf!

Ich bin auf dieses Buch durch eine Freundin aufmerksam geworden, die davon sehr geschwärmt hat. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Paris im Sommer 1942. Sarah, ein zehnjähriges jüdisches Mädchen, wird nach der Deportation durch die französische Polizei von ihren Eltern getrennt. Nach angstvollen Tagen gelingt ihr die Flucht. Sie muss ihren kleinen Bruder retten, den sie zu Hause im Wandschrank versteckt hat – den Schlüssel dazu hält sie in der Hand ... Sechzig Jahre später findet die Journalistin Julia heraus, dass die Pariser Wohnung ihrer Schwiegereltern einmal Juden gehört hat. Sie ahnt noch nicht, dass die Spurensuche ihr Leben vollkommen verändern wird. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Für mich eine sehr bedrückende, zugleich berührende und unglaublich gute Geschichte, wenn man mal bedenkt, dass sie wahre Gegebenheiten beinhaltet. Ich bin ehrlich, über das Vélodrome d'hiver in Paris und deren Geschichte habe ich vorher noch nie etwas gelesen, geschweige denn gehört. Umso schockierter war ich. Das jüdische Mädchen Sarah beeindruckt einen von der ersten Seite an und man entwickelt soviel Mitleid für sie. Diese Schuldgefühle, die sie plagen und was sie durchmachen musste, war sehr schlimm für mich . Es ist immer wieder schwer zu erfassen, wozu Menschen fähig sind. Diese zwei Zeitebenen, einmal Sarahs Geschichte und die einer Mutter, die nach den Spuren der Vergangenheit sucht, dabei auch die Wahrheit über sich selbst herausfindet, hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich an einer Stelle fassungslos das Buch kurz zur Seite gelegt und am Ende auch geweint habe. Einer der ergreifendsten Romane über das Schicksal jüdischer Kinder im Holocaust. Nach dem Buch habe ich mir auch den gleichnamigen Film angeschaut und finde, dass er wirklich gut umgesetzt wurde. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Sehr berührend, gleichzeitig schockierend und bedrückend lässt diese, teils wahre Geschichte, mich sprachlos zurück. Absolute Leseempfehlung!
Erschütternd. Man kann es sich nicht vorstellen.
Wenn ich mehr Sterne vergeben könnte, würde ich es tun. Das Buch erzählt die Geschichte von Sarah, die während des Vel d‘Hiv in Paris verhaftet wird und ihrer Familie. Die Verfolgung der Juden während des 2. Weltkriegs hörte nicht an der deutschen Grenze auf. Frankreich war besetzt, hat aber der Aufforderung der Deutschen, die in Frankreich lebenden Juden zu deportieren gern Folge geleistet. Dies mit einer Grausamkeit, dass man feststellen muss, dass die Juden einfach keine Chance hatten. Letztendlich haben alle mitgemacht. Ich bin zutiefst erschüttert, zu was die Menschen fähig waren. Die 2. Hauptperson im Buch ist Julia. Sie ist amerikanische Journalistin und soll einen Artikel über die Zusammentreibung schreiben. Sie stellt fest, dass die Wohnung ihrer Familie von einer jüdischen Familie bewohnt war, die den damaligen Geschehnissen zum Opfer gefallen ist. Das lässt sie nicht mehr los und sie möchte die ganze Geschichte der Familie erfahren. Teilweise sehr schwer auszuhalten, aber eine meiner besten Bücher dieses Jahres.
2 Handlungsstränge, in der Sarahs Geschichte sehr emotional und zerreißend ist, während das Leben der Journalistin etwas zu überladen ist und deshalb irgendwie insgesamt nicht ganz rund wirkte. Man hat das Gefühl, als wenn Julias Geschichte die andere überlagert und mich ständig wieder aus Sarahs Geschichte rausgerissen hat, die dann auch ab der Mitte abrupt endet. Das Ende war dann total enttäuschend und übertrieben.
„Sarahs Schlüssel“ von Tatiana de Rosnay Darum geht es: Paris im Sommer 1942. Sarah, ein zehnjähriges jüdisches Mädchen, wird nach der Deportation durch die französische Polizei von ihren Eltern getrennt. Nach angstvollen Tagen gelingt ihr die Flucht. Sie muss ihren kleinen Bruder retten, den sie zu Hause im Wandschrank versteckt hat - den Schlüssel dazu hält sie in der Hand ... Sechzig Jahre später findet die Journalistin Julia heraus, dass die Pariser Wohnung ihrer Schwiegereltern einmal Juden gehört hat. Sie ahnt noch nicht, dass die Spurensuche ihr Leben vollkommen verändern wird. Der Roman „Sarahs Schlüssel“ gehört für mich zu jenen Büchern, die man unbedingt gelesen haben sollte; ähnlich wie „Der Junge im gestreiften Pyjama“ oder „Der Vorleser“. Die Autorin verknüpft hier zwei Handlungsstränge: einmal den, der jungen Sarah 1942 und den, der Journalistin Julia in der Gegenwart. Kunstvoll werden beide Stränge irgendwann zusammengeführt. Julia, verheiratet mit einem Franzosen und in Paris lebend, soll für ihr Magazin einen Artikel über die Vertreibung der jüdischen Familie in Paris, speziell zum „Vélodrôme d‘Hiver“, schreiben. Bei ihren Recherchen stößt sie auf die Geschichte des 10-jähren Mädchens Sarah. Eine Geschichte, die stark mit der Geschichte ihrer Schwieger-Familie verknüpft ist. Ich finde Bücher mit dieser Thematik unglaublich wichtig! Die Verbrechen der Nazi-Zeit dürfen niemals in Vergessenheit geraten – es ist immens wichtig, dass auch weitere Generationen wissen, was für Gräueltaten begannen wurden und so verhindert wird, dass sich diese nie wieder wiederholen! Von mir gibt es 4 von 5 Sterne *Unbezahlte Reklame* wegen Markenerkennung und Verlinkung | Cover- und Klappentextrechte liegen beim Verlag | Buch selbst gekauft
Dieses Buch geht unter die Haut
Was habe ich Tränen vergossen ! Mir blieb beim Lesen die Luft weg. Dieses Buch ist so besonders. Unglaublich was damals auf dieser Welt passiert ist …. Und viele darüber nichts wissen ! Ich habe im Anschluss noch den Film dazu auf AP geschaut. Auch der lohnt sich. Absolute Leseempfehlung und für mich ein Jahreshighlight!

Da ist das Tagebuch der Anne Frank alle Male lesenswerter. Sarahs Storystrang in diesem Roman ist auch das einzig gute, kommt für mich aber viel zu kurz. Das man ihre grausame bewegende Geschichte mit einer schon fast Außenstehenden der Neuzeit verbinden möchte ist so unglaublich schlecht gelöst, dass es schon fast belanglos wirkt. Die Hauptcharakterin ist unglaublich nervig und toxisch in allen Lebensbereichen. Eventuell liegt es auch daran, das man sich auch in sie überhaupt nicht hinein versetzen kann. Es gibt viel bessere Werke zur Aufarbeitung.
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Diese Geschichte arbeitet in mir. Auch wenn die Personen in dem Buch frei erfunden sind, ist es die zusammentreibung 1942 in Paris nicht. Ich kann so gut verstehen, dass man die komplette Geschichte zu einer Person erfahren möchte, die so viel Schmerz, leider, erleben musste. Es ist beängstigend, aufregend, spannend und emotional zu lesen. Das Ende fand ich sehr schnell abgearbeitet.
Satz mit x
Ein wichtiges Thema, aber leider sehr enttäuschend umgesetzt. Während Sarahs Teil noch okay ist, auch wenn sie jünger wirkt - es passt zu einem Buch für Leser ab 12. Die Gegenwart ist jedoch nichts mehr für Kinder und leider auch blass und langatmig. Da gibt es deutlich bessere Bücher über diese traurige Zeit.





























