Der Aufstieg Thions
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
T. J. Albrecht entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Fantasy - vor allem für die Werke von J. R. R. Tolkien, aber auch für die heroischen Sagen der Antike und die magische Welt von Harry Potter. Bereits mit vierzehn Jahren begann er gemeinsam mit seinem Vater, das Fundament für das literarische Universum Yî zu legen. Heute ist T. J. Albrecht ein junger Erwachsener, der - ausgerüstet nicht nur mit Ideen und Lebenserfahrung, sondern auch mit wachsender literarischer Reife - eine Schlüsselrolle in der fortwährenden Entwicklung dieses großen Projekts spielt. Als Mitbegründer des »Open-Yî-Projekts« öffnet er anderen Autorinnen und Autoren die Tore zu Yî und zeigt, dass der Fantasie keine Altersgrenze gesetzt ist, sondern dass sie aus Begeisterung und Leidenschaft wächst.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Episches Fantasy Abenteuer mit Thion
Ich habe Thion auf seinem Abenteuer begleitet – und was soll ich sagen? Es war episch, abenteuerlich, spannend und durchweg interessant! Schon nach den ersten Seiten wollte ich immer weiterlesen, denn die Spannung war von Anfang an greifbar und blieb bis zum Ende erhalten. Das Buch ist sehr umfangreich, weshalb man sich wirklich Zeit dafür nehmen sollte. Manche Wörter laden sogar dazu ein, sie nachzuschlagen, was den Lesefluss aber nicht stört, sondern das Verständnis und die Atmosphäre noch vertieft. Besonders schön fand ich die Gestaltung: Die Verzierungen über den Kapiteln und die passenden Überschriften haben das Leseerlebnis wunderbar abgerundet. Alles in allem ist es ein tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne in eine epische und detailreiche Geschichte eintauchen möchte!

Der Aufstieg Thions handelt von dem Soldaten Thion, der sich auf einer Mission befindet eine Botschaft zu überbringen. Im Verlaufe der Handlung geht es für ihn jedoch immer mehr darum einfach nur zu überleben. Man merkt, dass der Autor sehr von Sagen und Mythen inspiriert gewesen ist, die Welt fühlt sich sehr alt und echt an mit fantastischen Wesen, Magie und viel Geschichte zu der es noch einen Ergänzungsband gibt, den ich jedoch nicht gelesen habe. Bei Thion selbst habe ich diese Fülle an Hintergrundinformationen jedoch vermisst. Man wird quasi in die Handlung hineingeworfen und erfährt nur wenig über die Person Thion. Hier hätten 20-30 Seiten am Anfang über Thions Hintergrund Wunder gewirkt. So jedoch war Thion eher etwas zweidimensional. Ein später auftauchender Nebencharakter war daher mein Favorit dieses Buches, weil er innerhalb weniger Seiten direkt menschlicher und sympathischer rüberkam. Der sprachliche Stil erforderte von mir etwas mehr Konzentration als gewöhnlich beim Lesen. Worte wie Pein, dessenthalben oder schlechterdings gehören nicht unbedingt zu meinem täglichen Vokabular. Die Autokorrektur meines Handys hatte jedenfalls auch ihre Schwierigkeiten damit 😄 Aber die Sprache hat sehr gut zu dieser Fantasygeschichte gepasst und war hilfreich für die Immersion. Sprachlich erinnerte es mich manchmal ein bisschen an Tolkien. Das ist mir bereits in einer Leseprobe aufgefallen und war ein Grund für mich das Buch zu lesen. Insgesamt war es für mich ein interessanter Auftakt, ich hätte mir allerdings etwas mehr charakterliche Tiefe für Thion gewünscht, mehr innerer Konflikt als die äußeren Konflikte, denen für mich auch etwas der rote Faden fehlte.
Eine absolut epische Reise, in der viel Arbeit drinsteckt! Mir fehlte jedoch ein wenig das Innenleben der Protagonisten.
3.5 - Besonders epische Fantasy ist eines meiner Lieblingsgenres, daher wollte ich mir Thions Reise nicht entgehen lassen. Die Autoren haben wahnsinnig viel Arbeit hineingesteckt und deshalb sollte man auch den Codex Yi zu diesem Buch parat haben. Der Codex ergänzt das Worldbuilding und liefert einige wichtige Erklärungen, die man ohne Codex missen würde. Positiv empfand ich den Schreibstil, der zwar nicht unbedingt einfach ist, aber genau damit perfekt zur Atmosphäre beiträgt. Es ist eine eher altertümliche Sprache und hat mir gut gefallen. Auch Thions Weg im Generellen habe ich gerne mitverfolgt und die Kampfszenen konnte ich mir bildlich gut vorstellen. Es war spannend, wobei mir gerade ab der Hälfte irgendwie gar nicht mehr so klar war, worauf das Buch eigentlich hinaus möchte. Meine Probleme hatte ich so mit den verschiedenen Protagonisten, insbesondere mit Thion. Gefühle, Gedanken oder ein Innenleben gibt es hier nämlich nicht und die Protagonisten bleiben dadurch ziemlich blass. Der Autor erklärte das damit, dass man die Geschichte aus Sicht einer Art Kamera, die über Thion schwebt, liest, die natürlich sein Innenleben nicht mit aufnehmen kann. Das widersprach dann trotzdem dem Geschriebenen, weil es im Laufe des Buches ab und zu schon Äußerungen zu Thions Gefühlswelt gab. Die waren für mich jedoch einfach nicht wirklich greifbar. Besonders bei dem "Helden" der Geschichte hätte ich eiin Innenleben aber wichtig gefunden, auch weil wir neben Thion kaum andere relevante Protagonisten haben, denen wir folgen. Auch Beziehungen unter den Protagonisten oder gar Freundschaften blieben für mich blass und unnahbar. Insgesamt steckt in dem Multiversum sehr viel Arbeit, ich bin aber eher eine character-first Leserin und das fehlte mir hier einfach. Wer darauf aber verzichten kann, ist bei diesem Buch definitiv an der richtigen Stelle.
"Der Aufstieg Thions" ist, wie es das Cover schon sagt, ein episches Fantasy Werk. Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass man sich, um dieses Buch verstehen und darin eintauchen zu können, in jedem Fall Zeit nehmen muss. Neben dem Buch gibt es noch den „Codex Yî“, welcher ein Beiwerk zu der geplanten Saga ist und noch viele weitere Zusatzinformationen bietet, die für mehr Klarheit und Tiefgründigkeit sorgen. Inhalt: „Thion zieht mit seinen Mannen durch die Lande um eine Botschaft an einen Mann namens Bregòr zu überbringen. Diese soll einen entscheidenden Hinweis für eine Schlacht geben. Sie sind ohnehin schon viel zu spät dran und so beschließen sie in See zu stechen, obschon der Kapitän aufgrund des schlechten Wetters davon abrät. Selbstredend steuert das Schiff direkt in einen Sturm und Thion, der keine halben Sachen macht, zieht auch noch den Hass des Alptraums auf dem Meeresboden auf sich. Was ein Auftakt für eine Reise! Und was hat es mit dem seltsamen roten Stein auf sich, der den Weg in Thions Besitz findet?“ Die Geschichte beinhaltet ein sehr großes und starkes Worldbuilding, das, wenn man sich nicht genug Zeit für das Buch nimmt, schnell etwas überfordernd werden kann. Man merkt jedoch gleich, wie viel Zeit und Mühe hier investiert wurde und kann wirklich tief in diese Geschichte eintauchen. Anfangs nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf. Danach kommt es zu einer längeren, ruhigeren Phase, in der ich mir die Frage gestellt habe, wo die Geschichte hin führen soll und was genau Thions Plan ist. Ungefähr ab der Hälfte nimmt die Geschichte wieder sehr an Fahrt auf und es überschlagen sich die Ereignisse. Ich denke, das beides bewusst durch den Autor gewählt wurde, um uns mehr in Thions Situation einzubinden. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass „Der Aufstieg Thions“ ein sehr starkes Werk ist, für das man sich jedoch wirklich Zeit nehmen muss, um die Geschichte zu verstehen. Ich habe tatsächlich zwei Anläufe gebraucht, da ich mich beim ersten Mal noch nicht so gut auf die Geschichte einlassen konnte, da ich zeitlich einfach sehr eingeschränkt war, nimmt man sich jedoch die Zeit, lohnt es sich auf jeden Fall und man lernt eine sehr starke Fantasy Welt kennen. Auf jeden Fall keine leichte Lektüre aber als Fantasy Fan kommt man sicher auf seine Kosten.
Eine wahrlich epische Reise für anspruchsvolle Lesende
Ich bin tief beeindruckt von diesem Werk und freue mich helfen zu dürfen, es an die richtige Leserschaft zu bringen. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Inhalt: Thion zieht mit seinen Mannen durch die Lande um eine Botschaft an einen Mann namens Bregòr zu überbringen. Diese soll einen entscheidenden Hinweis für eine Schlacht geben. Sie sind ohnehin schon viel zu spät dran und so beschließen sie in See zu stechen, obschon der Kapitän aufgrund des schlechten Wetters davon abrät. Selbstredend steuert das Schiff direkt in einen Sturm und Thion, der keine halben Sachen macht, zieht auch noch den Hass des Alptraums auf dem Meeresboden auf sich. Was ein Auftakt für eine Reise! Und was hat es mit dem seltsamen roten Stein auf sich, der den Weg in Thions Besitz findet? Meinung: Ausnahmsweise möchte ich zuerst über den Schreibstil schreiben, denn dieser ist markant und wohl auch der Grund, warum das Buch möglicherweise nicht für alle etwas ist - und für andere dafür umso mehr. Die Sprache ist opulent, poetisch und gewaltig. Hier ein Beispiel: "Heftig wurde das Schiff durchgerüttelt und immer häufiger vom Wasser vollständig überspült. War es anfangs noch wie ein Korken aus dem Meer geschossen, vollzog sich das Empordrängen sehr bald immer schleppender und langsamer. Wie ein dutzendfach zu Boden geschmetterter Kombattant, welcher aber einem hoffnungslos überlegenem Gegner immer wieder die Stirn bot, trat auch dieses Schiff seinen letzten Kampf an. " Hier sitzt einfach jeder Satz. Ich habe das sehr genossen und mich jedes Mal gefreut, wenn ich nochmal Wörter wie "jählings" lesen durfte. Sicherlich kann man dieses Buch nicht schnell und zwischendurch lesen, vielmehr muss man sich Zeit nehmen und jeden Satz bewusst wahrnehmen. Die Beschreibungen sind stellenweise sehr ausführlich, an anderen Stellen fallen sie dafür etwas kürzer aus. Das Worldbuilding ist phänomenal und immer wieder werden wir mit Göttermythen und Hintergrundinformationen gefüttert. Für mich eine runde Sache. Die Kirsche obendrauf wäre ein kleines Glossar (inkl. Lautschrift) und einer Karte, denn es fiel mir manchmal schwer Thions Reise nachzuvollziehen. Ich habe allerdings kaum Zweifel, dass diese in den nächsten Auflagen zu finden sein werden. Und wer gerne noch tiefer einsteigen möchte, für den erscheint demnächst der "Codex Yî", ein Ergänzungsband in dem die Genesis deutlich größer und detaillierter dargestellt wird. Das nenne ich Commitment! Bereits in diesem Buch finden sich Fußnoten, die auf ihn verweisen. Darüber hinaus sind alle Kreativen eingeladen, ihren Beitrag zu dieser fantastischen Welt im Rahmen des "Open-Yî"-Projects beizutragen. (Nähere Infos hinter dem Fazit). Die Geschichte an sich nimmt schnell Fahrt auf, jedoch kommt es danach zu einer längeren, ruhigeren Phase. In der ich mich gefragt habe, wohin das Buch mit der Story will und was Thions Plan bzw. Bestimmung ist. Da das genau Thions Situation widerspiegelt, finde ich das sehr clever gemacht und von daher ein passend gewähltes Stilmittel. Anschließend überschlagen sich die Ereignisse und Thion bleibt nichts anderes übrig als zu reagieren, hier hatte ich dann ebenso Mühe mit der Handlung Schritt zu halten, wie er. Es wird also erneut Thions Situation unterstrichen - für mich einfach gut gemacht. Ab der Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und auch die Schlacht am Ende hatte alles, was mein Fantasyherz begehrt. Bravo. Die Charaktere sind glaubhaft, hier und da hätte ich gerne mehr über sie erfahren, aber es handelt sich hier ja immer noch um den Auftakt der Saga, also bleibe ich gespannt, wie es weitergeht. Thion ist ein typischer Soldatencharakter, pflichtbewusst, barsch, aber das Herz am rechten Fleck. Umso spannender ist seine Charakterentwicklung zu verfolgen, denn sie erfolgt zum Anfang in Nuancen und man kann nur spekulieren, wie genau er sich verändert. Besonders gut haben mir außerdem die Szenen in der Festung gefallen, in denen Thions gescheiter Geist und taktisches Geschick gut zur Geltung kamen. Und ja, die Kreaturen, die uns auf dem Klappentext versprochen wurden haben es in sich. Sie sind kreativ gestaltet und werden durch den fantastischen Schreibstil zu wahrlich epischen Bestien und auch die Kampfszenen lesen sich wie eine gewaltige, mittelalterliche Ballade. Auch optisch kann das Buch überzeugen. Das Cover passt perfekt und auch im Innenteil habe ich mich über die illustrierten Initialen zu den Kapitelanfängen und Illustrationen zu den Monstern gefreut. Fazit: Wie viel Arbeit muss in dieses Buch geflossen sein? Das umfassende Worldbuilding, die zahlreichen Hintergrundinformationen und auch die sorgsam kuratierten Sätze. Brillant und beeindruckend. Ich bin überzeugt Fans von epischer Fantasy in Herr-der-Ringe Manier kommen hier auf Ihre Kosten. Wer ein Herz für Worldbuilding hat und von anspruchsvollen Schreibstilen nicht zurückschreckt, wird hier ebenso fündig. Ich empfehle dieses Buch erfahreneren Lesern des Fantasy Genres, da das Storytelling und die verknüpften Mythen durchaus komplexer Natur sind. Über das Open-Yî-Project "Der Aufstieg Thions" bzw. die geplanten Bücher der Arachlumen bilden die Basis für das Open-Yî-Project. Bei diesem kann jeder Kreative mitmachen, der sich berufen fühlt. Von einzelnen Beiträgen bis hin zu ganzen Büchern kann das Universum gemeinsam erweitert werden (selbstverständlich in Absprache mit Lorenz Fleischhauer). Wenn dich das Buch also inspiriert, selbst in die Tasten zu hauen, bist du herzlich dazu eingeladen. Noch dieses Jahr wird der "Codex Yî" und "Thions Niedergang" erscheinen. Ich freue mich schon sehr auf weiteren Lesestoff aus diesem Multiversum und danke noch einmal herzlich für das Rezensionsexemplar.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
T. J. Albrecht entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Fantasy - vor allem für die Werke von J. R. R. Tolkien, aber auch für die heroischen Sagen der Antike und die magische Welt von Harry Potter. Bereits mit vierzehn Jahren begann er gemeinsam mit seinem Vater, das Fundament für das literarische Universum Yî zu legen. Heute ist T. J. Albrecht ein junger Erwachsener, der - ausgerüstet nicht nur mit Ideen und Lebenserfahrung, sondern auch mit wachsender literarischer Reife - eine Schlüsselrolle in der fortwährenden Entwicklung dieses großen Projekts spielt. Als Mitbegründer des »Open-Yî-Projekts« öffnet er anderen Autorinnen und Autoren die Tore zu Yî und zeigt, dass der Fantasie keine Altersgrenze gesetzt ist, sondern dass sie aus Begeisterung und Leidenschaft wächst.
Posts
Episches Fantasy Abenteuer mit Thion
Ich habe Thion auf seinem Abenteuer begleitet – und was soll ich sagen? Es war episch, abenteuerlich, spannend und durchweg interessant! Schon nach den ersten Seiten wollte ich immer weiterlesen, denn die Spannung war von Anfang an greifbar und blieb bis zum Ende erhalten. Das Buch ist sehr umfangreich, weshalb man sich wirklich Zeit dafür nehmen sollte. Manche Wörter laden sogar dazu ein, sie nachzuschlagen, was den Lesefluss aber nicht stört, sondern das Verständnis und die Atmosphäre noch vertieft. Besonders schön fand ich die Gestaltung: Die Verzierungen über den Kapiteln und die passenden Überschriften haben das Leseerlebnis wunderbar abgerundet. Alles in allem ist es ein tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne in eine epische und detailreiche Geschichte eintauchen möchte!

Der Aufstieg Thions handelt von dem Soldaten Thion, der sich auf einer Mission befindet eine Botschaft zu überbringen. Im Verlaufe der Handlung geht es für ihn jedoch immer mehr darum einfach nur zu überleben. Man merkt, dass der Autor sehr von Sagen und Mythen inspiriert gewesen ist, die Welt fühlt sich sehr alt und echt an mit fantastischen Wesen, Magie und viel Geschichte zu der es noch einen Ergänzungsband gibt, den ich jedoch nicht gelesen habe. Bei Thion selbst habe ich diese Fülle an Hintergrundinformationen jedoch vermisst. Man wird quasi in die Handlung hineingeworfen und erfährt nur wenig über die Person Thion. Hier hätten 20-30 Seiten am Anfang über Thions Hintergrund Wunder gewirkt. So jedoch war Thion eher etwas zweidimensional. Ein später auftauchender Nebencharakter war daher mein Favorit dieses Buches, weil er innerhalb weniger Seiten direkt menschlicher und sympathischer rüberkam. Der sprachliche Stil erforderte von mir etwas mehr Konzentration als gewöhnlich beim Lesen. Worte wie Pein, dessenthalben oder schlechterdings gehören nicht unbedingt zu meinem täglichen Vokabular. Die Autokorrektur meines Handys hatte jedenfalls auch ihre Schwierigkeiten damit 😄 Aber die Sprache hat sehr gut zu dieser Fantasygeschichte gepasst und war hilfreich für die Immersion. Sprachlich erinnerte es mich manchmal ein bisschen an Tolkien. Das ist mir bereits in einer Leseprobe aufgefallen und war ein Grund für mich das Buch zu lesen. Insgesamt war es für mich ein interessanter Auftakt, ich hätte mir allerdings etwas mehr charakterliche Tiefe für Thion gewünscht, mehr innerer Konflikt als die äußeren Konflikte, denen für mich auch etwas der rote Faden fehlte.
Eine absolut epische Reise, in der viel Arbeit drinsteckt! Mir fehlte jedoch ein wenig das Innenleben der Protagonisten.
3.5 - Besonders epische Fantasy ist eines meiner Lieblingsgenres, daher wollte ich mir Thions Reise nicht entgehen lassen. Die Autoren haben wahnsinnig viel Arbeit hineingesteckt und deshalb sollte man auch den Codex Yi zu diesem Buch parat haben. Der Codex ergänzt das Worldbuilding und liefert einige wichtige Erklärungen, die man ohne Codex missen würde. Positiv empfand ich den Schreibstil, der zwar nicht unbedingt einfach ist, aber genau damit perfekt zur Atmosphäre beiträgt. Es ist eine eher altertümliche Sprache und hat mir gut gefallen. Auch Thions Weg im Generellen habe ich gerne mitverfolgt und die Kampfszenen konnte ich mir bildlich gut vorstellen. Es war spannend, wobei mir gerade ab der Hälfte irgendwie gar nicht mehr so klar war, worauf das Buch eigentlich hinaus möchte. Meine Probleme hatte ich so mit den verschiedenen Protagonisten, insbesondere mit Thion. Gefühle, Gedanken oder ein Innenleben gibt es hier nämlich nicht und die Protagonisten bleiben dadurch ziemlich blass. Der Autor erklärte das damit, dass man die Geschichte aus Sicht einer Art Kamera, die über Thion schwebt, liest, die natürlich sein Innenleben nicht mit aufnehmen kann. Das widersprach dann trotzdem dem Geschriebenen, weil es im Laufe des Buches ab und zu schon Äußerungen zu Thions Gefühlswelt gab. Die waren für mich jedoch einfach nicht wirklich greifbar. Besonders bei dem "Helden" der Geschichte hätte ich eiin Innenleben aber wichtig gefunden, auch weil wir neben Thion kaum andere relevante Protagonisten haben, denen wir folgen. Auch Beziehungen unter den Protagonisten oder gar Freundschaften blieben für mich blass und unnahbar. Insgesamt steckt in dem Multiversum sehr viel Arbeit, ich bin aber eher eine character-first Leserin und das fehlte mir hier einfach. Wer darauf aber verzichten kann, ist bei diesem Buch definitiv an der richtigen Stelle.
"Der Aufstieg Thions" ist, wie es das Cover schon sagt, ein episches Fantasy Werk. Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass man sich, um dieses Buch verstehen und darin eintauchen zu können, in jedem Fall Zeit nehmen muss. Neben dem Buch gibt es noch den „Codex Yî“, welcher ein Beiwerk zu der geplanten Saga ist und noch viele weitere Zusatzinformationen bietet, die für mehr Klarheit und Tiefgründigkeit sorgen. Inhalt: „Thion zieht mit seinen Mannen durch die Lande um eine Botschaft an einen Mann namens Bregòr zu überbringen. Diese soll einen entscheidenden Hinweis für eine Schlacht geben. Sie sind ohnehin schon viel zu spät dran und so beschließen sie in See zu stechen, obschon der Kapitän aufgrund des schlechten Wetters davon abrät. Selbstredend steuert das Schiff direkt in einen Sturm und Thion, der keine halben Sachen macht, zieht auch noch den Hass des Alptraums auf dem Meeresboden auf sich. Was ein Auftakt für eine Reise! Und was hat es mit dem seltsamen roten Stein auf sich, der den Weg in Thions Besitz findet?“ Die Geschichte beinhaltet ein sehr großes und starkes Worldbuilding, das, wenn man sich nicht genug Zeit für das Buch nimmt, schnell etwas überfordernd werden kann. Man merkt jedoch gleich, wie viel Zeit und Mühe hier investiert wurde und kann wirklich tief in diese Geschichte eintauchen. Anfangs nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf. Danach kommt es zu einer längeren, ruhigeren Phase, in der ich mir die Frage gestellt habe, wo die Geschichte hin führen soll und was genau Thions Plan ist. Ungefähr ab der Hälfte nimmt die Geschichte wieder sehr an Fahrt auf und es überschlagen sich die Ereignisse. Ich denke, das beides bewusst durch den Autor gewählt wurde, um uns mehr in Thions Situation einzubinden. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass „Der Aufstieg Thions“ ein sehr starkes Werk ist, für das man sich jedoch wirklich Zeit nehmen muss, um die Geschichte zu verstehen. Ich habe tatsächlich zwei Anläufe gebraucht, da ich mich beim ersten Mal noch nicht so gut auf die Geschichte einlassen konnte, da ich zeitlich einfach sehr eingeschränkt war, nimmt man sich jedoch die Zeit, lohnt es sich auf jeden Fall und man lernt eine sehr starke Fantasy Welt kennen. Auf jeden Fall keine leichte Lektüre aber als Fantasy Fan kommt man sicher auf seine Kosten.
Eine wahrlich epische Reise für anspruchsvolle Lesende
Ich bin tief beeindruckt von diesem Werk und freue mich helfen zu dürfen, es an die richtige Leserschaft zu bringen. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Inhalt: Thion zieht mit seinen Mannen durch die Lande um eine Botschaft an einen Mann namens Bregòr zu überbringen. Diese soll einen entscheidenden Hinweis für eine Schlacht geben. Sie sind ohnehin schon viel zu spät dran und so beschließen sie in See zu stechen, obschon der Kapitän aufgrund des schlechten Wetters davon abrät. Selbstredend steuert das Schiff direkt in einen Sturm und Thion, der keine halben Sachen macht, zieht auch noch den Hass des Alptraums auf dem Meeresboden auf sich. Was ein Auftakt für eine Reise! Und was hat es mit dem seltsamen roten Stein auf sich, der den Weg in Thions Besitz findet? Meinung: Ausnahmsweise möchte ich zuerst über den Schreibstil schreiben, denn dieser ist markant und wohl auch der Grund, warum das Buch möglicherweise nicht für alle etwas ist - und für andere dafür umso mehr. Die Sprache ist opulent, poetisch und gewaltig. Hier ein Beispiel: "Heftig wurde das Schiff durchgerüttelt und immer häufiger vom Wasser vollständig überspült. War es anfangs noch wie ein Korken aus dem Meer geschossen, vollzog sich das Empordrängen sehr bald immer schleppender und langsamer. Wie ein dutzendfach zu Boden geschmetterter Kombattant, welcher aber einem hoffnungslos überlegenem Gegner immer wieder die Stirn bot, trat auch dieses Schiff seinen letzten Kampf an. " Hier sitzt einfach jeder Satz. Ich habe das sehr genossen und mich jedes Mal gefreut, wenn ich nochmal Wörter wie "jählings" lesen durfte. Sicherlich kann man dieses Buch nicht schnell und zwischendurch lesen, vielmehr muss man sich Zeit nehmen und jeden Satz bewusst wahrnehmen. Die Beschreibungen sind stellenweise sehr ausführlich, an anderen Stellen fallen sie dafür etwas kürzer aus. Das Worldbuilding ist phänomenal und immer wieder werden wir mit Göttermythen und Hintergrundinformationen gefüttert. Für mich eine runde Sache. Die Kirsche obendrauf wäre ein kleines Glossar (inkl. Lautschrift) und einer Karte, denn es fiel mir manchmal schwer Thions Reise nachzuvollziehen. Ich habe allerdings kaum Zweifel, dass diese in den nächsten Auflagen zu finden sein werden. Und wer gerne noch tiefer einsteigen möchte, für den erscheint demnächst der "Codex Yî", ein Ergänzungsband in dem die Genesis deutlich größer und detaillierter dargestellt wird. Das nenne ich Commitment! Bereits in diesem Buch finden sich Fußnoten, die auf ihn verweisen. Darüber hinaus sind alle Kreativen eingeladen, ihren Beitrag zu dieser fantastischen Welt im Rahmen des "Open-Yî"-Projects beizutragen. (Nähere Infos hinter dem Fazit). Die Geschichte an sich nimmt schnell Fahrt auf, jedoch kommt es danach zu einer längeren, ruhigeren Phase. In der ich mich gefragt habe, wohin das Buch mit der Story will und was Thions Plan bzw. Bestimmung ist. Da das genau Thions Situation widerspiegelt, finde ich das sehr clever gemacht und von daher ein passend gewähltes Stilmittel. Anschließend überschlagen sich die Ereignisse und Thion bleibt nichts anderes übrig als zu reagieren, hier hatte ich dann ebenso Mühe mit der Handlung Schritt zu halten, wie er. Es wird also erneut Thions Situation unterstrichen - für mich einfach gut gemacht. Ab der Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und auch die Schlacht am Ende hatte alles, was mein Fantasyherz begehrt. Bravo. Die Charaktere sind glaubhaft, hier und da hätte ich gerne mehr über sie erfahren, aber es handelt sich hier ja immer noch um den Auftakt der Saga, also bleibe ich gespannt, wie es weitergeht. Thion ist ein typischer Soldatencharakter, pflichtbewusst, barsch, aber das Herz am rechten Fleck. Umso spannender ist seine Charakterentwicklung zu verfolgen, denn sie erfolgt zum Anfang in Nuancen und man kann nur spekulieren, wie genau er sich verändert. Besonders gut haben mir außerdem die Szenen in der Festung gefallen, in denen Thions gescheiter Geist und taktisches Geschick gut zur Geltung kamen. Und ja, die Kreaturen, die uns auf dem Klappentext versprochen wurden haben es in sich. Sie sind kreativ gestaltet und werden durch den fantastischen Schreibstil zu wahrlich epischen Bestien und auch die Kampfszenen lesen sich wie eine gewaltige, mittelalterliche Ballade. Auch optisch kann das Buch überzeugen. Das Cover passt perfekt und auch im Innenteil habe ich mich über die illustrierten Initialen zu den Kapitelanfängen und Illustrationen zu den Monstern gefreut. Fazit: Wie viel Arbeit muss in dieses Buch geflossen sein? Das umfassende Worldbuilding, die zahlreichen Hintergrundinformationen und auch die sorgsam kuratierten Sätze. Brillant und beeindruckend. Ich bin überzeugt Fans von epischer Fantasy in Herr-der-Ringe Manier kommen hier auf Ihre Kosten. Wer ein Herz für Worldbuilding hat und von anspruchsvollen Schreibstilen nicht zurückschreckt, wird hier ebenso fündig. Ich empfehle dieses Buch erfahreneren Lesern des Fantasy Genres, da das Storytelling und die verknüpften Mythen durchaus komplexer Natur sind. Über das Open-Yî-Project "Der Aufstieg Thions" bzw. die geplanten Bücher der Arachlumen bilden die Basis für das Open-Yî-Project. Bei diesem kann jeder Kreative mitmachen, der sich berufen fühlt. Von einzelnen Beiträgen bis hin zu ganzen Büchern kann das Universum gemeinsam erweitert werden (selbstverständlich in Absprache mit Lorenz Fleischhauer). Wenn dich das Buch also inspiriert, selbst in die Tasten zu hauen, bist du herzlich dazu eingeladen. Noch dieses Jahr wird der "Codex Yî" und "Thions Niedergang" erscheinen. Ich freue mich schon sehr auf weiteren Lesestoff aus diesem Multiversum und danke noch einmal herzlich für das Rezensionsexemplar.









