Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen
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Description
Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines brutal ermordeten jungen Mannes gefunden. Besonders drei Frauen geraten danach ins Visier der Ermittlungen.
Laura, die aufgewühlt wirkende junge Frau, die nach einem One-Night-Stand mit dem Opfer zuletzt am Tatort gesehen wurde. Carla, die Tante des Opfers, bereits in tiefer Trauer, weil sie nur Wochen zuvor eine Angehörige verlor. Und Miriam, die neugierige Nachbarin, die als Erste auf die blutige Leiche stieß und etwas vor der Polizei zu verbergen scheint.
Drei Frauen, die einander kaum kennen, mit ganz unterschiedlichen Beziehungen zum Opfer. Drei Frauen, die aus verschiedenen Gründen zutiefst verbittert sind. Die auf unterschiedliche Weise Vergeltung suchen für das ihnen angetane Unrecht. Wenn es um Rache geht, sind selbst gute Menschen zu schrecklichen Taten fähig. Wie weit würde jede einzelne von ihnen gehen, um Frieden zu finden?
»Temporeich, mit Spannung aufgeladen und souverän erzählt. Unmöglich, dem zu widerstehen.« Sunday Times
Entdecken Sie auch die anderen fesselnden Spannungsromane von Paula Hawkins:
Girl on the Train – Du kennst sie nicht. Aber sie kennt dich.
Into the Water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
Book Information
Author Description
Paula Hawkins arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Sie wuchs in Simbabwe auf, 1989 zog sie nach London. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« wurde zu einem internationalen Phänomen und verkaufte sich weltweit 23 Millionen mal. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, führte weltweit die Bestsellerlisten an, wurde mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt und war ein großer Kinoerfolg. Auch ihre Romane »Into the Water« und »Wer das Feuer entfacht« sorgten internationale für Furore und begeisterten Millionen Leserinnen und Leser weltweit.
Posts
Hat mich enttäuscht
"Wer das Feuer entfacht" von Paula Hawkins präsentiert sich mit einem ansprechenden Cover und einem Schreibstil, der leicht zugänglich ist. Wer jedoch eine ähnlich fesselnde Erfahrung wie bei Hawkins' Bestseller "Girl on the Train" erwartet, wird hier möglicherweise nicht ganz auf seine Kosten kommen. Die Geschichte dreht sich erneut um gescheiterte Existenzen, die verzweifelt versuchen, sich in einem Glaubwürdigkeitsgeflecht zu behaupten. Dieses zentrale Motiv, das bereits "Girl on the Train" prägte, wird hier wieder aufgegriffen. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise etwas konstruiert und bemüht, immer neue Wendungen zu generieren, was die Glaubwürdigkeit der Charaktere und ihrer Motivationen mitunter schmälert. Ein Kritikpunkt ist das Ende: Nachdem die wesentlichen Rätsel gelöst sind, zieht sich der Schluss unnötig in die Länge. Dies nimmt etwas von der Spannung, die sich im Laufe der Geschichte aufgebaut hat. Insgesamt bietet "Wer das Feuer entfacht" zwar unterhaltsame Lesestunden, erreicht aber nicht die Tiefe und psychologische Raffinesse, die "Girl on the Train" so erfolgreich gemacht haben. Es ist ein solider Thriller für Zwischendurch, wer jedoch das Originalniveau von Paula Hawkins sucht, wird hier möglicherweise in meinen Augen eine kleine Enttäuschung erleben.

Am Anfang dieser Geschichte passiert ein Mord und dann erfährt man ganz viel über die vielen verkorksten Charaktere, die in der Story eine Rolle spielen und es ist alles so miteinander verstrickt, dass man fast vergisst, dass dieser Mord passiert ist. Und am Ende führen alle Erzählstränge zusammen und alles ergibt irgendwie Sinn. Zwischenzeitlich war der Aufbau der Geschichte für mich aber etwas verwirrend, aber den Schreibstil hab ich sehr genossen.

Episodisch, fesseld und distanziert
Die Stärke dieses Krimis ist für mich auch gleichzeitig seine Schwäche. Er ist aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben, immer in der 3. Person. Diese Erzählperspektive macht die Handlung etwas sprunghaft und dadurch fesseld. Man bekommt einen Einblick in die Leben, Gefühle und Gedanken jeder wichtigen Figur. Allerdings bleibt es für mich dabei, es gibt "Einblicke". Keiner Figur kommt man wirklich nah, es bleibt durchgehend eine Distanz und für mich persönlich ist dieses Buch deshalb nie richtig mitreißend geworden. Mir fehlt die persönliche Beziehung, das Mitfiebern und Mitfühlen. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, die Vergangenheiten der Charaktere sind interessant und tragisch und die Varianz hat für mich hier den Reiz ausgemacht. Der eigentliche Mordfall ist in den Hintergrund gerückt und eher die verbindende Hintergrundschichte.
Vor wenigen Jahren habe ich „Girl on the train“ gelesen und geliebt, daher war es für mich sofort klar, dass ich auch das neue Buch der Autorin unbedingt lesen möchte. Leider war ich bereits nach den ersten Seiten total ernüchtert. Während der Schreibstil der Autorin gewohnt flüssig und gut zu lesen war, war der Spannungsbogen dieses mal meiner Meinung leider gar nicht bis sehr wenig vorhanden. Dachte ich zu Beginn noch, ich würde einfach dieses mal ein wenig brauchen um in die Geschichte zu kommen, wusste ich bei der Hälfte ungefähr, dass mich dieses Buch auch bis zum Ende nicht mehr packen wird. Die Protagonisten waren unterschiedlich und skurril, was der Geschichte sicher zu Gute kommt, mir persönlich waren sie allerdings zu oberflächlich und zu sehr damit beschäftigt den jeweils anderen Personen die grausame Tat des Mordes in die Schuhe zu schieben. Nebenbei erzählt das Buch dann noch eine zweite Geschichte „Nur eine kam nach Hause“, bei der ich zunächst den Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten überhaupt gar nicht nachvollziehen beziehungsweise verstehen konnte. Für mich persönlich sorgte es eher dafür, dass ich noch verwirrter zwischen den Seiten hin und her blätterte. Fazit: Nach einem starken Debüt vor wenigen Jahren hatte ich von diesem Thriller, einfach mehr erwartet. Leider wurden meine Erwartungen hier nicht erfüllt. Dennoch denke ich, dass dieses Buch all jenen gefallen könnte, die ein leicht zu lesendes Buch für zwischendurch suchen.

Das war eine wilde Fahrt …
„Girl on the Train“ ist eins meiner Lieblingsbücher und es hat mich damals von Seite 1 an gefesselt. „Into the water“ habe ich auch genossen, also kam jetzt das dritte. Was soll ich sagen… Die Autorin, meine Erfahrung mit ihren anderen Büchern und das Setting (Hausboote auf der Themse in London) haben mich überzeugt das Buch zu lesen. Das Setting ist sehr gut beschrieben und auch der Schreibstil ist gut. Die verschiedenen Charaktere haben mich allerdings komplett verwirrt, vor allem weil sie alle super langsam mit dem Opfer in Verbindung gebracht werden. Im Prinzip ist es so: Ein Mord passiert und alle abgestürzten und verkorksten Personen, die das Opfer kannte, werden irgendwie damit in Verbindung gebracht und der Leser wird so lange verwirrt bis die Auflösung kommt. Bestimmt mögen das manche, ich gehöre nicht dazu. Auch hat mich gestört, dass es WIEDER abgestürzte Charaktere sind, wie ja auch schon in „Girl on the Train“ - und in diesem Fall vor allem fast ausschließlich alle aus dem Umfeld des Toten. 2 Sterne gibts für Setting und Schreibstil. Der Rest war einfach nicht das, was ich mir unter einem schönen Leseerlebnis vorstelle. Aber wem das gefällt, was ich oben beschrieben habe: Go for it!
Unerwartete Wendungen, interessante Charaktere, spannende Plottwists Worum geht’s? Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Erstochen. Ist Laura seine Mörderin, die etwas seltsame junge Frau, die die Nacht mit ihm verbracht hat? Doch auch seine Tante, sein Onkel und seine neugierige Nachbarin Miriam, die ihre Nase zu tief in Dinge steckt, die sie nichts angehen, scheinen durchaus ein Motiv zu haben. Meine Meinung: Mit „Wer das Feuer entfacht“ hat Paula Hawkins mal wieder meisterhaft bewiesen, dass sie es wie kaum eine andere schafft, mit den Sympathien ihrer LeserInnen den ProtagonistenInnen gegenüber zu spielen und diese zu verwirren. Sie schafft es alleine durch Worte, einen Charakter in der Gunst der LeserInnen steigen oder fallen zu lassen. Und nebenbei bringen ihre Worte Verwirrung, Faszination und lassen einen einfach nicht los. Man muss weiterlesen um zu wissen, was hinter allem steckt und was die Wahrheit ist. Auch die Erzählart ist interessant. Teilweise lesen wir Ausschnitte aus Theos Buch, teilweise geht es zurück in die Vergangenheit und teilweise sind wir im hier und jetzt. Und egal in welchem Teil wir gerade sind – alles kann mögliche Hinweise auf den oder die TäterIn liefern. Die Charaktere sind besonders gelungen. Laura, die nach einem Unfall in ihrer Kindheit ihre Gefühle nicht immer ganz im Griff hat und ab und zu Austicker hat. Es ist einfach genial, wie die Autorin dieses „Krankheitsbild“ umsetzt. Wie real das alles wirkt. Dann haben wir noch den Autor Theo und seine Frau Carla, Onkel und Tante des Ermordeten. Auch sie sind gelungene Charaktere, ebenso wie die etwas seltsame Nachbarin Miriam, die selbst einen einschneidenden Vorfall in ihrer Jugendzeit erleben musste, der einen psychischen Knacks bei ihr hinterlassen hat. Sie ist mit eine der besten Charaktere neben Laura, da sie einfach so unglaublich krasse Psychosen hat. Und wir haben noch Irene, die beste Freundin und Nachbarin von der verstorbenen Mutter des Ermordeten. Sie mag ich besonders. Eine 80jährige, die nach außen hin nicht mehr ganz bei sich scheint, es aber faustdick hinter den Ohren hat. Die Geschichte selbst ist nicht blutig – aber das Buch ist auch ein Roman und kein Thriller. Dennoch ist von Anfang an eine unglaubliche Spannung da. Man muss unbedingt wissen, wer hinter allem steckt. Jeder hat ein Motiv und doch auch wieder nicht. Alle sind irgendwie durch die Vergangenheit, die Gegenwart oder durch familiäre Bande miteinander verbunden. Und die Art, wie die Autorin die Geschichte aufbaut ist mehr als gelungen. Bis zum Ende weiß man alles und doch nichts und ich habe dieses Buch wirklich verschlungen! Fazit: Mit „Wer das Feuer entfacht“ zeigt Paula Hawkins wieder einmal auf geniale Art und Weise, wie gekonnt sie mit der Psyche ihrer LeserInnen spielen kann. Wie sie es schafft, authentische Charaktere zum Leben zu erwecken und eine Story um sie herum aufzubauen, die ihre LeserInnen in den Bann zieht, nicht mehr loslässt und bis zum Ende daran zweifeln lässt, wem man vertrauen kann und wem nicht. Jeder hat eine Vergangenheit, jeder hat ein Motiv und doch kann nur einer der Täter oder die Täterin sein. Bis zum Ende macht es Paula Hawkins spannend und hält einem vor Augen, wie leicht wir doch zu täuschen sind. Und – im Gegensatz zu vielen anderen Büchern – bekommen wir am Ende alle Fragen beantwortet, was zeigt, wie akribisch und genau die Autorin arbeitet und recherchiert. 5 Sterne von mir für diesen genialen Cocktail aus Verwirrungen, Psychosen, Plottwists und Spannung!
Darum gehts: Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines jungen Mannes entdeckt. Verdächtigt werden von der Polizei drei verschiedene Frauen. Aber wer war es wirklich? Der letzte One-Night-Stand des Opfers, seine Tante oder doch die neugierige Nachbarin? • Die Handlung wird aus Sicht der drei verdächtigen Frauen beschrieben. Am Anfang hat mich das ziemlich verwirrt, da sehr schnell viele verschiedene Personen eine Rolle in der Geschichte spielen. Sobald ich aber in der Handlung drin war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Durch den ständigen Sichtwechsel bekommt man einen super Einblick in die Gedankenwelt der Verdächtigen. Immer wieder habe ich eine neue Theorie über den Tatverlauf aufgestellt, musste diese dann aber wieder über den Haufen werfen. Bis zum Schluss habe ich das Ende nicht erwartet. • Temporeich, spannend und mitreißend! Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung
Insgesamt ein sehr flüssig geschriebenes Buch, das sich auch wirklich gut lesen lässt. Aber der Mord, um den es doch eigentlich gehen sollte, gerät total in den Hintergrund. Man hat das Gefühl, die Hauptstory setzt sich aus den verkorksten Leben der 3 Hauptprotagonistinnen zusammen. Diese Lebenswege sind auch nicht uninteressant, aber ich habe einfach etwas anderes erwartet- die spannende Auflösung eines Mordfalles.
Spannend und verworren bis zum Schluss
Dieses Buch lag nun ewig auf meinem SUB und als ich gelesen hatte, dass das Buch von der selben Autorin wie 'Girl on the Train' verfasst wurde, lagen meine Erwartungen ziemlich weit unten. Daher konnten sie nur übertroffen werden. Aber das, was mich dann erwartete, hätte ich nicht gedacht. Charaktere, die ins kleinste Detail perfekt ausgearbeitet wurden, mit denen man mitfühlen konnte und die jeder ihre ganz eigene tragische Geschichte hatten. Die Verbindungen, so verworren. Ich konnte mich in jede einzelne Person gut rein versetzen und war sehr gespannt, welches Motiv am Ende wirklich für den Mord gesorgt hatte. Spannendes Buch mit leichter Sprache und wechselnder Erzählperspektive. Gerne mehr davon.
Auf einem Hausboot auf einem Londoner Kanal wird die Leiche eines Mannes entdeckt. Bei den Ermittlungen tauchen immer wieder drei Frauen auf. Da ist zum einen Miriam, die beflissene Nachbarin, die die Leiche entdeckte. Auerdem lernen wir Carla kennen, die Tante des toten Mannes ist sowie Laura, die den Toten wohl als Letzte lebend gesehen hat, da die beiden die Nacht miteinander verbracht haben. Auf den ersten Blick scheinen die Frauen nichts miteinander gemein zu haben, auer dass alle drei in irgendeiner Beziehung zum Opfer standen. Doch nach und nach scheinen sich alle Strnge miteinder zu verknpfen Nach dem Erfolg von Girl on the Train hatte ich ja schon sehnschtig auf das nchste Buch von Paula Hawkins gewartet. Damals war ich auch schon eher enttuscht und leider hat sich diese Tendenz auch hier wieder fortgesetzt. Keine der Figuren hat es es geschafft mich zu fesseln. Ich brauche keine Sympathietrger oder dergleichen, es sind oft ganz unterschiedliche Dinge, die mich an Personen catchen. Aber hier ist so gar kein Funke bergesprungen, obwohl man eigentliche viele Personen zur Wahl gehabt htte im Buch wird nmlich sehr oft die Perspektive gewechselt. Dadurch dass niemand etwas wirklich prgnantes an sich hatte, habe ich mich Anfang auch schwer getan, die Charaktere auseinander zu halten. Die Story selbst war Okay. Manche Aspekte vielleicht etwas bertrieben, aber im Grunde solide. Ich habe mir leider etwas mehr erhofft, weil ich immer noch die Hoffnung hatte, dass die Autorin an ihr erstes Werk anknpfen wrde. Girl on the Train hatte einfach diese besondere Sogwirkung und Raffinesse, die mir hier verborgen bleibt. Schade.
Durchschnitt
Für mich war das Buch nichts Besonderes und auch die Auflösung hat mich nicht erschüttert oder mir Gänsehaut bereitet, wie andere Thriller es getan haben. Deshalb hatte ich auch nicht das Gefühl unbedingt die ganze Zeit weiterlesen zu wollen. An sich fand ich die Erzählweise aber recht interessant und der Schreibstil war sehr angenehm. 3/5 ⭐️
Wirklich spannendes Buch. Der Anfang und die Täterin haben es leicht gemacht zu glauben, dass sie schuld ist doch man kam schnell dahinter, dass noch viel mehr verborgen scheint was man erst im Laufe der Geschichte dann entdeckt. Auch die verschiedenen Sichtweisen und Blickwinkel der Protagonisten haben mir gut gefallen. Das die Wechsel zwischen den Protagonisten am Anfang des Kapitels nicht angekündigt wurden, hat mich gar nicht gestört. Da es in der Situation dann einfach weiter ging nur aus einem anderen Blickwinkel.
Auf einem Hausboot in London wird eine Leiche aufgefunden. Männlich, jung. Drei Frauen stehen im Verdacht, den Mord verübt zu haben. Doch ist eine von ihnen zu einer solchen Tat fähig? Und was hat es mit den Unglücksfällen in ihrer Vergangenheit auf sich? Gut, ich kannte „Girl on the train“ von Paula Hawkins - der Roman war ein echter Pageturner und konnte mich wirklich gut unterhalten. „Wer das Feuer entfacht“ klang ähnlich verheissungsvoll. Immerhin versprach er rasant zu werden mit den unterschiedlichen Verdächtigen und ihrer Vergangenheit, die Aufdeckung ebenso ziemlich düster. Also - frohgemut auf in den Mordfall! Den Einstieg hat Paula Hawkins gut hinbekommen. Die Seiten entwickelten eine gewisse Sogwirkung - fast stroboskoplichtartig wechselten die Szenen und Protagonisten. Ich hatte bald einen bunten Strauß an Verdächtigen und Begleitern in der Hand, in deren Geschichte ich schön herumrätseln durfte. Es machte Spaß - da ich Vermutungen zu der ein oder anderen Querverbindung herstellte. Ah, die hat zu der Zeit die Person beobachtet und hätte ein Motiv - ja. Insoweit hat mir das lesen Freude und Rätselspaß bereitet. Unter den Protagonisten hatte ich schnell meine Lieblinge auserkoren. Laura - die durch einen Unfall in Kindertagen mit einer neurologischen Störung zu kämpfen hat und Irene, eine alte Dame, die nicht auf den Kopf gefallen ist. Laura erledigt hin und wieder Wege für sie - und Irene wächst das junge Mädchen mit dem zügellosen Mundwerk ans Herz. Insofern halfen mir die beiden Faktoren über die erste Hälfte des Buches. Der Rest des bunten Blumenstraußes entpuppte sich leider als fades Grünzeug. Ich konnte weder zu Theo (Autor), noch zu Clara (Ex-Ehefrau, beide hatten in der Vergangenheit einen tragischen Verlust erlitten) noch zu Miriam (Hausbootbesitzerin) eine wirkliche Beziehung aufbauen. Schade! Ich hätte gerne mit ihnen mitgefiebert. Die Spannung konnte ich jedoch mit der Lupe suchen. Jedenfalls meine persönliche Spannung. Ergibt das Sinn? Ich habe Szenen gelesen, in denen eigentlich Hochspannung hätte aufkommen müssen. Aber diese Szenen haben einfach die Spannung für sich behalten. Ich war einfach nur der teilnahmslose Zeitungsleser, der lieber bis zum Kreuzworträtsel vorblättert. Und mit fortlaufender Handlung wurde ich unbeteiligter. Ich habe die Zeitung weggelegt. Natürlich entblättert sich im Laufe der Handlung das ein oder andere Geheimnis der Protagonisten. Zudem ergibt der Titel dann auch mehr Sinn. Unterm Strich konnte mich „Wer das Feuer entfacht“ aber nicht hinterm Ofen vor locken - Schade!
Anders und spannend!
„Wer das Feuer entfacht“ hat mir ein paar spannende Stunden beschert. Die Story wird, wie bei einem Puzzle, Teil für Teil zusammengefügt. Ich finde das Buch gut geschrieben und den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden. Zwischendurch hätte es für mich nicht so ausschweifend werden müssen aber insgesamt: ein gelungenes Buch.
In diesem Roman geht es um den Mord an einem jungen Mann auf seinem Hausboot, das auf einem Londoner Kanal liegt. Doch die Wahrheitsfindung gestaltet sich als schwierig: War es ein Verbrechen aus Leidenschaft oder liegt der Grund für den Mord in seiner dunklen Geschichte? Seine Familie wurde nämlich vor vielen Jahren durch einen schrecklichen Unfall auseinandergerissen. "Wer das Feuer entfacht" ist für mich bereits der dritte Roman von Paula Hawkins, den ich gelesen habe. Leider muss ich sagen, dass ich ihn auch am schwächsten fand. Während "Girl on the Train" sich durch eine neuartige Erzählweise auszeichnete und "Into the Water" atmosphärisch ganz besonders stimmungsvoll war, hat dieser neue Hawkins-Roman für mich keinen großen Wiedererkennungswert. Die Geschichte ist streckenweise wirr und der Versuch, ein Buch im Buch zu integrieren, wirkte für mich halbherzig und eher ablenkend für die eigentliche Story. Das hat beispielsweise Anthony Horowitz in "Magpie Murders" perfekt umgesetzt. Hawkins' Charaktere hier sind für mich nicht alle überzeugend und wenig authentisch. Manche von ihnen erhalten zwar durch ihre Vergangenheit etwas mehr Tiefe, für andere hat die Autorin jedoch anscheinend gar keine Vergangenheit erdacht. Der allerletzte Plottwist wirkt ein wenig wie "dahingerotzt" und wenig inspiriert anstatt wie ein "Schocker". Den hätte sie also auch komplett weglassen können, ohne die Geschichte zu beeinträchtigen. Alles in allem hätte die Autorin mehr daraus machen können. Wirklich schade! *Ich habe das Buch im Rahmen einer Testleser-Aktion von Penguin Random House als E-Book zur Verfügung gestellt bekommen.*
Ein sehr gutes Buch!
Das Buch hat mir sehr gefallen! Die Protagonisten haben mir sehr gefallen, vor allem Laura und Irene sind mir etwas ans Herz gewachsen. Es war wirklich spannend und ließ sich mega flüssig lesen! Das Ende war wirklich gut, trotzdem muss ich leider sagen, dass mir das Gewisse etwas zu den 5 ⭐ gefehlt. Aber es ist empfehlenswert!🤗 Instagram: anna_amalia_reads Book Content. Freue mich auf euch💕
"Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines brutal ermordeten jungen Mannes gefunden. Besonders drei Frauen geraten danach ins Visier der Ermittlungen. Laura, die aufgewühlt wirkende junge Frau, die nach einem One-Night-Stand mit dem Opfer zuletzt am Tatort gesehen wurde. Carla, die Tante des Opfers, bereits in tiefer Trauer, weil sie nur Wochen zuvor eine Angehörige verlor. Und Miriam, die neugierige Nachbarin, die als Erste auf die blutige Leiche stieß und etwas vor der Polizei zu verbergen scheint. Drei Frauen, die einander kaum kennen, mit ganz unterschiedlichen Beziehungen zum Opfer." Ich habe sehr viele schlechte Rezensionen gelesen und ich hatte echt keine Lust mehr gehabt dieses Buch zu lesen, aber ich wurde positiv überrascht. Man muss ganz klar sagen, dass dies ein Roman ist und dass es kein Thriller ist. Bei einigen Rezensionen ist mir das im Nachhinein aufgefallen, dass man von einem falschen Genre ausgegangen ist. Aber jut ich bewerte hier ja keine anderen Rezensionen sondern die Geschichte. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und sowas lieb ich ja total. Obwohl die Frauen nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben, sind sie eher indirekt miteinander verbunden , da sie mehr oder weniger etwas mit dem Opfer / Mord zu tun haben. Jede dieser Frauen hat einen Schicksalsschlag erlitten und man bekommt einen guten Eindruck der Charaktere, dennoch fand ich, dass es etwas distanziert gewesen ist. Ich konnte die Gefühle und die Beweggründe nachvollziehen, aber emotional konnte dies mich nicht erreichen. Als Leser bekommt man nach und nach ein Puzzleteilchen woraus ein gut konstruiertes Ende entsteht. Jedoch fand ich das Ende was zu abrupt. Insgesamt ist es ein ruhiger Roman, der ein gestricktes Geflecht an Geheimnisse, Rache und Vergeltung verbirgt. Mich konnte der Roman überzeugen.
Description
Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines brutal ermordeten jungen Mannes gefunden. Besonders drei Frauen geraten danach ins Visier der Ermittlungen.
Laura, die aufgewühlt wirkende junge Frau, die nach einem One-Night-Stand mit dem Opfer zuletzt am Tatort gesehen wurde. Carla, die Tante des Opfers, bereits in tiefer Trauer, weil sie nur Wochen zuvor eine Angehörige verlor. Und Miriam, die neugierige Nachbarin, die als Erste auf die blutige Leiche stieß und etwas vor der Polizei zu verbergen scheint.
Drei Frauen, die einander kaum kennen, mit ganz unterschiedlichen Beziehungen zum Opfer. Drei Frauen, die aus verschiedenen Gründen zutiefst verbittert sind. Die auf unterschiedliche Weise Vergeltung suchen für das ihnen angetane Unrecht. Wenn es um Rache geht, sind selbst gute Menschen zu schrecklichen Taten fähig. Wie weit würde jede einzelne von ihnen gehen, um Frieden zu finden?
»Temporeich, mit Spannung aufgeladen und souverän erzählt. Unmöglich, dem zu widerstehen.« Sunday Times
Entdecken Sie auch die anderen fesselnden Spannungsromane von Paula Hawkins:
Girl on the Train – Du kennst sie nicht. Aber sie kennt dich.
Into the Water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
Book Information
Author Description
Paula Hawkins arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Sie wuchs in Simbabwe auf, 1989 zog sie nach London. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« wurde zu einem internationalen Phänomen und verkaufte sich weltweit 23 Millionen mal. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, führte weltweit die Bestsellerlisten an, wurde mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt und war ein großer Kinoerfolg. Auch ihre Romane »Into the Water« und »Wer das Feuer entfacht« sorgten internationale für Furore und begeisterten Millionen Leserinnen und Leser weltweit.
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Hat mich enttäuscht
"Wer das Feuer entfacht" von Paula Hawkins präsentiert sich mit einem ansprechenden Cover und einem Schreibstil, der leicht zugänglich ist. Wer jedoch eine ähnlich fesselnde Erfahrung wie bei Hawkins' Bestseller "Girl on the Train" erwartet, wird hier möglicherweise nicht ganz auf seine Kosten kommen. Die Geschichte dreht sich erneut um gescheiterte Existenzen, die verzweifelt versuchen, sich in einem Glaubwürdigkeitsgeflecht zu behaupten. Dieses zentrale Motiv, das bereits "Girl on the Train" prägte, wird hier wieder aufgegriffen. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise etwas konstruiert und bemüht, immer neue Wendungen zu generieren, was die Glaubwürdigkeit der Charaktere und ihrer Motivationen mitunter schmälert. Ein Kritikpunkt ist das Ende: Nachdem die wesentlichen Rätsel gelöst sind, zieht sich der Schluss unnötig in die Länge. Dies nimmt etwas von der Spannung, die sich im Laufe der Geschichte aufgebaut hat. Insgesamt bietet "Wer das Feuer entfacht" zwar unterhaltsame Lesestunden, erreicht aber nicht die Tiefe und psychologische Raffinesse, die "Girl on the Train" so erfolgreich gemacht haben. Es ist ein solider Thriller für Zwischendurch, wer jedoch das Originalniveau von Paula Hawkins sucht, wird hier möglicherweise in meinen Augen eine kleine Enttäuschung erleben.

Am Anfang dieser Geschichte passiert ein Mord und dann erfährt man ganz viel über die vielen verkorksten Charaktere, die in der Story eine Rolle spielen und es ist alles so miteinander verstrickt, dass man fast vergisst, dass dieser Mord passiert ist. Und am Ende führen alle Erzählstränge zusammen und alles ergibt irgendwie Sinn. Zwischenzeitlich war der Aufbau der Geschichte für mich aber etwas verwirrend, aber den Schreibstil hab ich sehr genossen.

Episodisch, fesseld und distanziert
Die Stärke dieses Krimis ist für mich auch gleichzeitig seine Schwäche. Er ist aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben, immer in der 3. Person. Diese Erzählperspektive macht die Handlung etwas sprunghaft und dadurch fesseld. Man bekommt einen Einblick in die Leben, Gefühle und Gedanken jeder wichtigen Figur. Allerdings bleibt es für mich dabei, es gibt "Einblicke". Keiner Figur kommt man wirklich nah, es bleibt durchgehend eine Distanz und für mich persönlich ist dieses Buch deshalb nie richtig mitreißend geworden. Mir fehlt die persönliche Beziehung, das Mitfiebern und Mitfühlen. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, die Vergangenheiten der Charaktere sind interessant und tragisch und die Varianz hat für mich hier den Reiz ausgemacht. Der eigentliche Mordfall ist in den Hintergrund gerückt und eher die verbindende Hintergrundschichte.
Vor wenigen Jahren habe ich „Girl on the train“ gelesen und geliebt, daher war es für mich sofort klar, dass ich auch das neue Buch der Autorin unbedingt lesen möchte. Leider war ich bereits nach den ersten Seiten total ernüchtert. Während der Schreibstil der Autorin gewohnt flüssig und gut zu lesen war, war der Spannungsbogen dieses mal meiner Meinung leider gar nicht bis sehr wenig vorhanden. Dachte ich zu Beginn noch, ich würde einfach dieses mal ein wenig brauchen um in die Geschichte zu kommen, wusste ich bei der Hälfte ungefähr, dass mich dieses Buch auch bis zum Ende nicht mehr packen wird. Die Protagonisten waren unterschiedlich und skurril, was der Geschichte sicher zu Gute kommt, mir persönlich waren sie allerdings zu oberflächlich und zu sehr damit beschäftigt den jeweils anderen Personen die grausame Tat des Mordes in die Schuhe zu schieben. Nebenbei erzählt das Buch dann noch eine zweite Geschichte „Nur eine kam nach Hause“, bei der ich zunächst den Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten überhaupt gar nicht nachvollziehen beziehungsweise verstehen konnte. Für mich persönlich sorgte es eher dafür, dass ich noch verwirrter zwischen den Seiten hin und her blätterte. Fazit: Nach einem starken Debüt vor wenigen Jahren hatte ich von diesem Thriller, einfach mehr erwartet. Leider wurden meine Erwartungen hier nicht erfüllt. Dennoch denke ich, dass dieses Buch all jenen gefallen könnte, die ein leicht zu lesendes Buch für zwischendurch suchen.

Das war eine wilde Fahrt …
„Girl on the Train“ ist eins meiner Lieblingsbücher und es hat mich damals von Seite 1 an gefesselt. „Into the water“ habe ich auch genossen, also kam jetzt das dritte. Was soll ich sagen… Die Autorin, meine Erfahrung mit ihren anderen Büchern und das Setting (Hausboote auf der Themse in London) haben mich überzeugt das Buch zu lesen. Das Setting ist sehr gut beschrieben und auch der Schreibstil ist gut. Die verschiedenen Charaktere haben mich allerdings komplett verwirrt, vor allem weil sie alle super langsam mit dem Opfer in Verbindung gebracht werden. Im Prinzip ist es so: Ein Mord passiert und alle abgestürzten und verkorksten Personen, die das Opfer kannte, werden irgendwie damit in Verbindung gebracht und der Leser wird so lange verwirrt bis die Auflösung kommt. Bestimmt mögen das manche, ich gehöre nicht dazu. Auch hat mich gestört, dass es WIEDER abgestürzte Charaktere sind, wie ja auch schon in „Girl on the Train“ - und in diesem Fall vor allem fast ausschließlich alle aus dem Umfeld des Toten. 2 Sterne gibts für Setting und Schreibstil. Der Rest war einfach nicht das, was ich mir unter einem schönen Leseerlebnis vorstelle. Aber wem das gefällt, was ich oben beschrieben habe: Go for it!
Unerwartete Wendungen, interessante Charaktere, spannende Plottwists Worum geht’s? Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Erstochen. Ist Laura seine Mörderin, die etwas seltsame junge Frau, die die Nacht mit ihm verbracht hat? Doch auch seine Tante, sein Onkel und seine neugierige Nachbarin Miriam, die ihre Nase zu tief in Dinge steckt, die sie nichts angehen, scheinen durchaus ein Motiv zu haben. Meine Meinung: Mit „Wer das Feuer entfacht“ hat Paula Hawkins mal wieder meisterhaft bewiesen, dass sie es wie kaum eine andere schafft, mit den Sympathien ihrer LeserInnen den ProtagonistenInnen gegenüber zu spielen und diese zu verwirren. Sie schafft es alleine durch Worte, einen Charakter in der Gunst der LeserInnen steigen oder fallen zu lassen. Und nebenbei bringen ihre Worte Verwirrung, Faszination und lassen einen einfach nicht los. Man muss weiterlesen um zu wissen, was hinter allem steckt und was die Wahrheit ist. Auch die Erzählart ist interessant. Teilweise lesen wir Ausschnitte aus Theos Buch, teilweise geht es zurück in die Vergangenheit und teilweise sind wir im hier und jetzt. Und egal in welchem Teil wir gerade sind – alles kann mögliche Hinweise auf den oder die TäterIn liefern. Die Charaktere sind besonders gelungen. Laura, die nach einem Unfall in ihrer Kindheit ihre Gefühle nicht immer ganz im Griff hat und ab und zu Austicker hat. Es ist einfach genial, wie die Autorin dieses „Krankheitsbild“ umsetzt. Wie real das alles wirkt. Dann haben wir noch den Autor Theo und seine Frau Carla, Onkel und Tante des Ermordeten. Auch sie sind gelungene Charaktere, ebenso wie die etwas seltsame Nachbarin Miriam, die selbst einen einschneidenden Vorfall in ihrer Jugendzeit erleben musste, der einen psychischen Knacks bei ihr hinterlassen hat. Sie ist mit eine der besten Charaktere neben Laura, da sie einfach so unglaublich krasse Psychosen hat. Und wir haben noch Irene, die beste Freundin und Nachbarin von der verstorbenen Mutter des Ermordeten. Sie mag ich besonders. Eine 80jährige, die nach außen hin nicht mehr ganz bei sich scheint, es aber faustdick hinter den Ohren hat. Die Geschichte selbst ist nicht blutig – aber das Buch ist auch ein Roman und kein Thriller. Dennoch ist von Anfang an eine unglaubliche Spannung da. Man muss unbedingt wissen, wer hinter allem steckt. Jeder hat ein Motiv und doch auch wieder nicht. Alle sind irgendwie durch die Vergangenheit, die Gegenwart oder durch familiäre Bande miteinander verbunden. Und die Art, wie die Autorin die Geschichte aufbaut ist mehr als gelungen. Bis zum Ende weiß man alles und doch nichts und ich habe dieses Buch wirklich verschlungen! Fazit: Mit „Wer das Feuer entfacht“ zeigt Paula Hawkins wieder einmal auf geniale Art und Weise, wie gekonnt sie mit der Psyche ihrer LeserInnen spielen kann. Wie sie es schafft, authentische Charaktere zum Leben zu erwecken und eine Story um sie herum aufzubauen, die ihre LeserInnen in den Bann zieht, nicht mehr loslässt und bis zum Ende daran zweifeln lässt, wem man vertrauen kann und wem nicht. Jeder hat eine Vergangenheit, jeder hat ein Motiv und doch kann nur einer der Täter oder die Täterin sein. Bis zum Ende macht es Paula Hawkins spannend und hält einem vor Augen, wie leicht wir doch zu täuschen sind. Und – im Gegensatz zu vielen anderen Büchern – bekommen wir am Ende alle Fragen beantwortet, was zeigt, wie akribisch und genau die Autorin arbeitet und recherchiert. 5 Sterne von mir für diesen genialen Cocktail aus Verwirrungen, Psychosen, Plottwists und Spannung!
Darum gehts: Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines jungen Mannes entdeckt. Verdächtigt werden von der Polizei drei verschiedene Frauen. Aber wer war es wirklich? Der letzte One-Night-Stand des Opfers, seine Tante oder doch die neugierige Nachbarin? • Die Handlung wird aus Sicht der drei verdächtigen Frauen beschrieben. Am Anfang hat mich das ziemlich verwirrt, da sehr schnell viele verschiedene Personen eine Rolle in der Geschichte spielen. Sobald ich aber in der Handlung drin war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Durch den ständigen Sichtwechsel bekommt man einen super Einblick in die Gedankenwelt der Verdächtigen. Immer wieder habe ich eine neue Theorie über den Tatverlauf aufgestellt, musste diese dann aber wieder über den Haufen werfen. Bis zum Schluss habe ich das Ende nicht erwartet. • Temporeich, spannend und mitreißend! Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung
Insgesamt ein sehr flüssig geschriebenes Buch, das sich auch wirklich gut lesen lässt. Aber der Mord, um den es doch eigentlich gehen sollte, gerät total in den Hintergrund. Man hat das Gefühl, die Hauptstory setzt sich aus den verkorksten Leben der 3 Hauptprotagonistinnen zusammen. Diese Lebenswege sind auch nicht uninteressant, aber ich habe einfach etwas anderes erwartet- die spannende Auflösung eines Mordfalles.
Spannend und verworren bis zum Schluss
Dieses Buch lag nun ewig auf meinem SUB und als ich gelesen hatte, dass das Buch von der selben Autorin wie 'Girl on the Train' verfasst wurde, lagen meine Erwartungen ziemlich weit unten. Daher konnten sie nur übertroffen werden. Aber das, was mich dann erwartete, hätte ich nicht gedacht. Charaktere, die ins kleinste Detail perfekt ausgearbeitet wurden, mit denen man mitfühlen konnte und die jeder ihre ganz eigene tragische Geschichte hatten. Die Verbindungen, so verworren. Ich konnte mich in jede einzelne Person gut rein versetzen und war sehr gespannt, welches Motiv am Ende wirklich für den Mord gesorgt hatte. Spannendes Buch mit leichter Sprache und wechselnder Erzählperspektive. Gerne mehr davon.
Auf einem Hausboot auf einem Londoner Kanal wird die Leiche eines Mannes entdeckt. Bei den Ermittlungen tauchen immer wieder drei Frauen auf. Da ist zum einen Miriam, die beflissene Nachbarin, die die Leiche entdeckte. Auerdem lernen wir Carla kennen, die Tante des toten Mannes ist sowie Laura, die den Toten wohl als Letzte lebend gesehen hat, da die beiden die Nacht miteinander verbracht haben. Auf den ersten Blick scheinen die Frauen nichts miteinander gemein zu haben, auer dass alle drei in irgendeiner Beziehung zum Opfer standen. Doch nach und nach scheinen sich alle Strnge miteinder zu verknpfen Nach dem Erfolg von Girl on the Train hatte ich ja schon sehnschtig auf das nchste Buch von Paula Hawkins gewartet. Damals war ich auch schon eher enttuscht und leider hat sich diese Tendenz auch hier wieder fortgesetzt. Keine der Figuren hat es es geschafft mich zu fesseln. Ich brauche keine Sympathietrger oder dergleichen, es sind oft ganz unterschiedliche Dinge, die mich an Personen catchen. Aber hier ist so gar kein Funke bergesprungen, obwohl man eigentliche viele Personen zur Wahl gehabt htte im Buch wird nmlich sehr oft die Perspektive gewechselt. Dadurch dass niemand etwas wirklich prgnantes an sich hatte, habe ich mich Anfang auch schwer getan, die Charaktere auseinander zu halten. Die Story selbst war Okay. Manche Aspekte vielleicht etwas bertrieben, aber im Grunde solide. Ich habe mir leider etwas mehr erhofft, weil ich immer noch die Hoffnung hatte, dass die Autorin an ihr erstes Werk anknpfen wrde. Girl on the Train hatte einfach diese besondere Sogwirkung und Raffinesse, die mir hier verborgen bleibt. Schade.
Durchschnitt
Für mich war das Buch nichts Besonderes und auch die Auflösung hat mich nicht erschüttert oder mir Gänsehaut bereitet, wie andere Thriller es getan haben. Deshalb hatte ich auch nicht das Gefühl unbedingt die ganze Zeit weiterlesen zu wollen. An sich fand ich die Erzählweise aber recht interessant und der Schreibstil war sehr angenehm. 3/5 ⭐️
Wirklich spannendes Buch. Der Anfang und die Täterin haben es leicht gemacht zu glauben, dass sie schuld ist doch man kam schnell dahinter, dass noch viel mehr verborgen scheint was man erst im Laufe der Geschichte dann entdeckt. Auch die verschiedenen Sichtweisen und Blickwinkel der Protagonisten haben mir gut gefallen. Das die Wechsel zwischen den Protagonisten am Anfang des Kapitels nicht angekündigt wurden, hat mich gar nicht gestört. Da es in der Situation dann einfach weiter ging nur aus einem anderen Blickwinkel.
Auf einem Hausboot in London wird eine Leiche aufgefunden. Männlich, jung. Drei Frauen stehen im Verdacht, den Mord verübt zu haben. Doch ist eine von ihnen zu einer solchen Tat fähig? Und was hat es mit den Unglücksfällen in ihrer Vergangenheit auf sich? Gut, ich kannte „Girl on the train“ von Paula Hawkins - der Roman war ein echter Pageturner und konnte mich wirklich gut unterhalten. „Wer das Feuer entfacht“ klang ähnlich verheissungsvoll. Immerhin versprach er rasant zu werden mit den unterschiedlichen Verdächtigen und ihrer Vergangenheit, die Aufdeckung ebenso ziemlich düster. Also - frohgemut auf in den Mordfall! Den Einstieg hat Paula Hawkins gut hinbekommen. Die Seiten entwickelten eine gewisse Sogwirkung - fast stroboskoplichtartig wechselten die Szenen und Protagonisten. Ich hatte bald einen bunten Strauß an Verdächtigen und Begleitern in der Hand, in deren Geschichte ich schön herumrätseln durfte. Es machte Spaß - da ich Vermutungen zu der ein oder anderen Querverbindung herstellte. Ah, die hat zu der Zeit die Person beobachtet und hätte ein Motiv - ja. Insoweit hat mir das lesen Freude und Rätselspaß bereitet. Unter den Protagonisten hatte ich schnell meine Lieblinge auserkoren. Laura - die durch einen Unfall in Kindertagen mit einer neurologischen Störung zu kämpfen hat und Irene, eine alte Dame, die nicht auf den Kopf gefallen ist. Laura erledigt hin und wieder Wege für sie - und Irene wächst das junge Mädchen mit dem zügellosen Mundwerk ans Herz. Insofern halfen mir die beiden Faktoren über die erste Hälfte des Buches. Der Rest des bunten Blumenstraußes entpuppte sich leider als fades Grünzeug. Ich konnte weder zu Theo (Autor), noch zu Clara (Ex-Ehefrau, beide hatten in der Vergangenheit einen tragischen Verlust erlitten) noch zu Miriam (Hausbootbesitzerin) eine wirkliche Beziehung aufbauen. Schade! Ich hätte gerne mit ihnen mitgefiebert. Die Spannung konnte ich jedoch mit der Lupe suchen. Jedenfalls meine persönliche Spannung. Ergibt das Sinn? Ich habe Szenen gelesen, in denen eigentlich Hochspannung hätte aufkommen müssen. Aber diese Szenen haben einfach die Spannung für sich behalten. Ich war einfach nur der teilnahmslose Zeitungsleser, der lieber bis zum Kreuzworträtsel vorblättert. Und mit fortlaufender Handlung wurde ich unbeteiligter. Ich habe die Zeitung weggelegt. Natürlich entblättert sich im Laufe der Handlung das ein oder andere Geheimnis der Protagonisten. Zudem ergibt der Titel dann auch mehr Sinn. Unterm Strich konnte mich „Wer das Feuer entfacht“ aber nicht hinterm Ofen vor locken - Schade!
Anders und spannend!
„Wer das Feuer entfacht“ hat mir ein paar spannende Stunden beschert. Die Story wird, wie bei einem Puzzle, Teil für Teil zusammengefügt. Ich finde das Buch gut geschrieben und den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden. Zwischendurch hätte es für mich nicht so ausschweifend werden müssen aber insgesamt: ein gelungenes Buch.
In diesem Roman geht es um den Mord an einem jungen Mann auf seinem Hausboot, das auf einem Londoner Kanal liegt. Doch die Wahrheitsfindung gestaltet sich als schwierig: War es ein Verbrechen aus Leidenschaft oder liegt der Grund für den Mord in seiner dunklen Geschichte? Seine Familie wurde nämlich vor vielen Jahren durch einen schrecklichen Unfall auseinandergerissen. "Wer das Feuer entfacht" ist für mich bereits der dritte Roman von Paula Hawkins, den ich gelesen habe. Leider muss ich sagen, dass ich ihn auch am schwächsten fand. Während "Girl on the Train" sich durch eine neuartige Erzählweise auszeichnete und "Into the Water" atmosphärisch ganz besonders stimmungsvoll war, hat dieser neue Hawkins-Roman für mich keinen großen Wiedererkennungswert. Die Geschichte ist streckenweise wirr und der Versuch, ein Buch im Buch zu integrieren, wirkte für mich halbherzig und eher ablenkend für die eigentliche Story. Das hat beispielsweise Anthony Horowitz in "Magpie Murders" perfekt umgesetzt. Hawkins' Charaktere hier sind für mich nicht alle überzeugend und wenig authentisch. Manche von ihnen erhalten zwar durch ihre Vergangenheit etwas mehr Tiefe, für andere hat die Autorin jedoch anscheinend gar keine Vergangenheit erdacht. Der allerletzte Plottwist wirkt ein wenig wie "dahingerotzt" und wenig inspiriert anstatt wie ein "Schocker". Den hätte sie also auch komplett weglassen können, ohne die Geschichte zu beeinträchtigen. Alles in allem hätte die Autorin mehr daraus machen können. Wirklich schade! *Ich habe das Buch im Rahmen einer Testleser-Aktion von Penguin Random House als E-Book zur Verfügung gestellt bekommen.*
Ein sehr gutes Buch!
Das Buch hat mir sehr gefallen! Die Protagonisten haben mir sehr gefallen, vor allem Laura und Irene sind mir etwas ans Herz gewachsen. Es war wirklich spannend und ließ sich mega flüssig lesen! Das Ende war wirklich gut, trotzdem muss ich leider sagen, dass mir das Gewisse etwas zu den 5 ⭐ gefehlt. Aber es ist empfehlenswert!🤗 Instagram: anna_amalia_reads Book Content. Freue mich auf euch💕
"Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines brutal ermordeten jungen Mannes gefunden. Besonders drei Frauen geraten danach ins Visier der Ermittlungen. Laura, die aufgewühlt wirkende junge Frau, die nach einem One-Night-Stand mit dem Opfer zuletzt am Tatort gesehen wurde. Carla, die Tante des Opfers, bereits in tiefer Trauer, weil sie nur Wochen zuvor eine Angehörige verlor. Und Miriam, die neugierige Nachbarin, die als Erste auf die blutige Leiche stieß und etwas vor der Polizei zu verbergen scheint. Drei Frauen, die einander kaum kennen, mit ganz unterschiedlichen Beziehungen zum Opfer." Ich habe sehr viele schlechte Rezensionen gelesen und ich hatte echt keine Lust mehr gehabt dieses Buch zu lesen, aber ich wurde positiv überrascht. Man muss ganz klar sagen, dass dies ein Roman ist und dass es kein Thriller ist. Bei einigen Rezensionen ist mir das im Nachhinein aufgefallen, dass man von einem falschen Genre ausgegangen ist. Aber jut ich bewerte hier ja keine anderen Rezensionen sondern die Geschichte. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und sowas lieb ich ja total. Obwohl die Frauen nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben, sind sie eher indirekt miteinander verbunden , da sie mehr oder weniger etwas mit dem Opfer / Mord zu tun haben. Jede dieser Frauen hat einen Schicksalsschlag erlitten und man bekommt einen guten Eindruck der Charaktere, dennoch fand ich, dass es etwas distanziert gewesen ist. Ich konnte die Gefühle und die Beweggründe nachvollziehen, aber emotional konnte dies mich nicht erreichen. Als Leser bekommt man nach und nach ein Puzzleteilchen woraus ein gut konstruiertes Ende entsteht. Jedoch fand ich das Ende was zu abrupt. Insgesamt ist es ein ruhiger Roman, der ein gestricktes Geflecht an Geheimnisse, Rache und Vergeltung verbirgt. Mich konnte der Roman überzeugen.





























