Auch junge Leoparden haben Flecken
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Description
Ein aufwühlender Abenteuerroman ab 12 Jahren über Piraterie an der Küste Somalias
Jeden Tag geht der fünfzehnjährige Geedi mit seiner kleinen Schwester Amina an den Strand, um Ausschau zu halten, ob ihr großer Bruder Aayan, der vor vielen Jahren plötzlich verschwunden ist, nicht doch zu ihnen zurückkehrt. Die Familie lebt in Hafun, einem kleinen Fischerort in Nordost-Somalia, fast am östlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Man schlägt sich so durch – der Vater mit Gelegenheitsarbeiten, die Mutter als Köchin. Eines Tages taucht Aayan tatsächlich wieder auf. Wie gemunkelt wurde, hat er sich den Piraten angeschlossen - und ist kein geringerer als der berühmte und gefürchtete "Geist von Aden" - darum kann er nur kurze Zeit bleiben. Als Aayan in der Nacht wieder verschwindet, versteckt Geedi sich kurzerhand auf der Ladefläche von Aayans Pickup. Zu gern möchte er seinem Vorbild folgen. Doch schnell stellt er fest: Das Piratenleben hat nicht nur Sonnenseiten ...
Ein Roman, der die großen Fragen nach dem Richtigen im Falschen und dem Fünkchen Guten im Bösen aufgreift
Book Information
Author Description
Andreas Brettschneider wurde 1974 geboren und studierte Germanistik sowie Anglistik in Köln. Er war Sänger/Songwriter in verschiedenen Bands und stellte 2015 seinen ersten Roman fertig, mit dem er 2018 im Finale eines Wettbewerbs auf der Frankfurter Buchmesse vertreten war. Seitdem veröffentlichte er Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien und seinen ersten Jugendroman "Auch junge Leoparden haben Flecken" im Ueberreuter Verlag.
Posts
Wichtiges Thema, besonders für Jugendliche
Die Piratenproblematik in Somalia ist ja bekannt. Nicht bekannt waren für mich die Tatsachen, dass europäische Länder ihren Atommüll dort parken und deren Fischbestände stark reduzieren. Und das illegal. So begleiten wir den Fünfzehnjährigen Geedi, der der Protagonist der Geschichte ist, und erfahren all diese Dinge. Die Piraterie ist eigentlich nur eine Maßnahme, sich gegen Europa zu wehren und deren Land zurückzufordern. Dabei gibt es Piraten, die über Leichen gehen. Aber nicht Geedis Bruder. Dessen Leute kommen ganz ohne Folter oder Tod anderer Leute aus. Trotz alledem sieht Geedi irgendwann ein, dass es nicht leicht ist ein Pirat zu sein. Ständig muss man in Angst leben verhaftet zu werden oder dass man von anderen Piraten angegriffen werden könnte. Und den Umgang mit einer Waffe sollte man auch nicht scheuen. Gleichzeitig ist die Piratenbande sowas wie eine Familie und hält zusammen. Hier wird die Situation Somalias passend für 12-jährige nähergebracht und die Realität vor Augen geführt. Wir in Europa leben ein schönes Leben in Saus und Braus, während andere Länder wegen uns leiden müssen. Fazit: Ein netter kurzer Roman für Zwölfjährige, der die Augen vor der Situation in Somalia öffnet und trotzdem passend für das Alter vermittelt. Man nimmt hier viel mit und überdenkt vielleicht, ob man selbst immer richtig handelt. Leseempfehlung geht auf jeden Fall raus.

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Ein aufwühlender Abenteuerroman ab 12 Jahren über Piraterie an der Küste Somalias
Jeden Tag geht der fünfzehnjährige Geedi mit seiner kleinen Schwester Amina an den Strand, um Ausschau zu halten, ob ihr großer Bruder Aayan, der vor vielen Jahren plötzlich verschwunden ist, nicht doch zu ihnen zurückkehrt. Die Familie lebt in Hafun, einem kleinen Fischerort in Nordost-Somalia, fast am östlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Man schlägt sich so durch – der Vater mit Gelegenheitsarbeiten, die Mutter als Köchin. Eines Tages taucht Aayan tatsächlich wieder auf. Wie gemunkelt wurde, hat er sich den Piraten angeschlossen - und ist kein geringerer als der berühmte und gefürchtete "Geist von Aden" - darum kann er nur kurze Zeit bleiben. Als Aayan in der Nacht wieder verschwindet, versteckt Geedi sich kurzerhand auf der Ladefläche von Aayans Pickup. Zu gern möchte er seinem Vorbild folgen. Doch schnell stellt er fest: Das Piratenleben hat nicht nur Sonnenseiten ...
Ein Roman, der die großen Fragen nach dem Richtigen im Falschen und dem Fünkchen Guten im Bösen aufgreift
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Andreas Brettschneider wurde 1974 geboren und studierte Germanistik sowie Anglistik in Köln. Er war Sänger/Songwriter in verschiedenen Bands und stellte 2015 seinen ersten Roman fertig, mit dem er 2018 im Finale eines Wettbewerbs auf der Frankfurter Buchmesse vertreten war. Seitdem veröffentlichte er Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien und seinen ersten Jugendroman "Auch junge Leoparden haben Flecken" im Ueberreuter Verlag.
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Wichtiges Thema, besonders für Jugendliche
Die Piratenproblematik in Somalia ist ja bekannt. Nicht bekannt waren für mich die Tatsachen, dass europäische Länder ihren Atommüll dort parken und deren Fischbestände stark reduzieren. Und das illegal. So begleiten wir den Fünfzehnjährigen Geedi, der der Protagonist der Geschichte ist, und erfahren all diese Dinge. Die Piraterie ist eigentlich nur eine Maßnahme, sich gegen Europa zu wehren und deren Land zurückzufordern. Dabei gibt es Piraten, die über Leichen gehen. Aber nicht Geedis Bruder. Dessen Leute kommen ganz ohne Folter oder Tod anderer Leute aus. Trotz alledem sieht Geedi irgendwann ein, dass es nicht leicht ist ein Pirat zu sein. Ständig muss man in Angst leben verhaftet zu werden oder dass man von anderen Piraten angegriffen werden könnte. Und den Umgang mit einer Waffe sollte man auch nicht scheuen. Gleichzeitig ist die Piratenbande sowas wie eine Familie und hält zusammen. Hier wird die Situation Somalias passend für 12-jährige nähergebracht und die Realität vor Augen geführt. Wir in Europa leben ein schönes Leben in Saus und Braus, während andere Länder wegen uns leiden müssen. Fazit: Ein netter kurzer Roman für Zwölfjährige, der die Augen vor der Situation in Somalia öffnet und trotzdem passend für das Alter vermittelt. Man nimmt hier viel mit und überdenkt vielleicht, ob man selbst immer richtig handelt. Leseempfehlung geht auf jeden Fall raus.






