Gute Gründe

Gute Gründe

Paperback
4.0219

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Description

Yael hat Nein gesagt. Nein zum Leben. Nun soll sie lernen, Ja zu sagen. Dabei will sie nur, dass man sie in Ruhe lässt. Denn sie sieht keinen Grund, Ja zu sagen. Wozu auch immer. Doch ihre Schwester lässt nicht locker. Deshalb sucht Yael nach Gründen, für die es sich zu leben lohnt, und sie findet sie dort, wo sie sie niemals vermutet hätte: in einer unkonventionellen neuen Freundschaft, sehr, sehr vielen Smoothies, trashiger Erotikliteratur, beim Meeresschwimmen vor Sonnenaufgang ... und immer wieder in der tiefen Bindung zu ihrer Schwester.

Humorvoll und berührend zugleich erzählt Nadine J. Cohen von Freundschaft, Trauer, vererbten Traumata und Mental Health und behält dabei stets den Blick für die kleinen, einfachen Freuden und die Schönheit der Welt. Eine zärtliche und selbstironische Erkundung der Reise einer Frau an den Abgrund und zurück.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
352
Price
18.50 €

Author Description

Nadine J. Cohen ist Anwältin für Migrationsrecht und wohnt in Sydney. Sie hat eine Kolumne im The Guardian, in der sie Lifestyle-Phänomene aufs Korn nimmt, und verfasst Beiträge für diverse Magazine und Zeitungen. Sie war Leiterin von Hope for Nauru, einer gemeinnützigen Organisation, die von 2018 bis 2023 Asylsuchende unterstützte. Gute Gründe ist ihr Debütroman.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
100%
32%
N/A
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50%
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N/A
57%
N/A
100%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast0%
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Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Minimalistisch (100%)

Posts

48
All
4

Sehr berührende Geschichte mit toller Geschwisterdynamik 👧👧🌺

Sehr berührende Geschichte um eine junge Frau, die einfach zu viel erlebt hat: Wir begleiten hier über ein Jahr hinweg Yael, Ende 20, die sich nach ihrem Suizidversuch wieder zurück ins Leben kämpft. Der Weg ist natürlich schwer und sehr berührend. Man sieht, dass Yael und ihre Schwester es nicht immer leicht hatten im Leben und versteht, warum Yael sich so fühlt, wie sie nun mal fühlt. Yael lernt auf ihrem Weg neue Leute kennen, hat einen Ort, wo sie sich auskurieren und wohlfühlen kann und hat vor allem eins, was mich sehr begeistert hat: Eine große Schwester, die hinter Yael steht, ihr hilft, sich Sorgen macht und ihr hilft, wieder zurück ins Leben zu finden. Ich fand es schön, die Geschichte zu lesen, auch wenn sie teils sehr bedrückend und schwer war. Jedoch war der Schreibstil einfach geschrieben und Yael hatte einen ironischen ja gar schon schwarzen Humor, die mich einige schmunzeln ließ bzw ich laut auflachen musste. Was ich auch toll fand, durch das Buch konnte ich auch viel von der jüdischen Kultur kennenlernen, da es sich hier um eine jüdische Familie handelt. Und die Geschwisterdynamik fand ich einfach klasse! Der Schreibstil ist zwar einfach, aber man muss sich doch erstmal gewöhnen, da es keine richtige Kapitel gibt, diese sind aufgeteilt in die zwölf Monate. Dazwischen sind einzelne Textabschnitte und sie springen oft hin und her, also zwischen der Gegenwart und Vergangenheit und zum Teil auch zur Yaels derzeitigen Gefühlslage. Die einzelnen Passagen sind daher ein bisschen wie aus dem Kontext gerissen, aber mich hat es nicht gestört. Rundum ein empfehlenswertes Buch 😊

4

Wow, das war nicht leicht. Die Schreibweise, der Aufbau des ganzes Buches, machen es zu etwas besonderem. Es ist sehr tiefgründig, nur abgemildert durch teilweise sarkastische, makabere Dialoge. Ich glaube, gerade das macht es aber besonders. Leben ist halt nicht immer leicht…

5

Gute Gründe war so schön und traurig , aber auf diese leise, ehrliche Art von traurig, die nicht zerstört, sondern berührt. Dieses schön-traurig, das bleibt. Ich konnte mich unglaublich gut mit Yael identifizieren. Ihre Gedanken, ihre Zweifel, dieses innere Ringen, das alles fühlte sich sehr nah an, fast so, als würde jemand Gefühle in Worte fassen, die man selbst nie richtig greifen konnte. Besonders geliebt habe ich den Schreibstil: ruhig, fein, unaufgeregt und trotzdem emotional tief. Keine großen Gesten, kein Drama um des Dramas willen, sondern echte Gefühle, ehrlich erzählt. Ein wirklich tolles Buch, das man nicht einfach wegliest, sondern mitnimmt. Und das noch lange nachhallt, auch wenn man es längst zugeklappt hat. 🤍📖

4.5

Gründe…

„Gute Gründe“ ist für mich ein leises, stilles und zugleich sehr bewegendes Buch. Es erzählt von einer schweren Krankheit, von Depressionen, von Verzweiflung und dem Gefühl, keinen Sinn mehr zu sehen – Themen, die tief gehen und lange nachwirken. Was mich besonders berührt hat, ist, wie nachvollziehbar die Emotionen geschildert sind. Die Traurigkeit, die Hoffnungslosigkeit, aber auch die kleinen Schritte zurück ins Leben fühlen sich sehr echt an. Monat für Monat erlebt man, wie sich langsam etwas verändert, wie es Stück für Stück besser wird. Gleichzeitig erfährt man immer mehr darüber, wie es überhaupt zu dieser schwierigen Situation kommen konnte. Auch der Umgang mit Tod wird sehr einfühlsam dargestellt. Es wird deutlich, wie schmerzhaft Verlust ist, aber auch, wie sehr er Menschen miteinander verbinden kann. Trotz der Schwere hat das Buch auch leichte, fast überraschend humorvolle Momente – vor allem, weil die Protagonistin einen feinen, manchmal sehr trockenen Humor hat. Genau dieser Wechsel zwischen Traurigkeit und leiser Komik macht das Buch für mich so besonders. Für mich ist „Gute Gründe“ ein stilles, ruhiges und trauriges, aber auch warmes und menschliches Buch, das ich sehr mochte und das mir noch lange im Kopf bleiben wird.

3.5

Yael hat so ziemlich alles an Schicksalsschlägen erlebt, was man so erleben kann. Nach einem Versuch, sich das Leben zu nehmen, wird sie weiterhin mit Krankheit & Tod in ihrem nahen Umfeld konfrontiert und muss sich trotzdem irgendwie zurück ins Leben kämpfen. Puh, ehrlich gesagt war mir anhand des Klappentexts nicht bewusst, wie Heavy dieses Buch tatsächlich ist. Aufgrund der vielen mehr als ungünstigen Umstände und Geschehnisse hat man als Leserin irgendwie das Gefühl, dass es immer schlimmer wird und ich persönlich hatte ein sehr niedergeschlagenes, aussichtsloses Gefühl beim Lesen. Ja, es gibt einige humorvolle Stellen, aber meiner Meinung nach nicht genug, um dem Eindruck des Klappentextes zu entsprechen. Daher leider ein eher schwaches Buch für mich.

4

Sehr berührend 🥹

Gute Gründe - Yael hat einige Schicksalsschläge erlitten, wie der Verlust von Familienmitgliedern, einer toxischen Beziehung, gefolgt von dem Versuch sich das eigene Leben zu nehmen.. Auch jetzt noch wird sie immerwieder mit den Themen konfrontiert, aber findet nun einen Weg dadurch. Auf diesem Weg schließt sie neue Beziehungen und entdeckt Dinge für sich, die ihr neue Kraft schenken. Ihre Geschichte war sehr rührend und sehr echt geschrieben. Ich habe noch viel darüber nachgedacht 💭

Sehr berührend 🥹
4

Berührend. Yael kämpft sich ins Leben zurück. Ein Versuch die Lebensfreude zurückzugewinnen

Die Geschichte war sehr berührend geschrieben und durch den ansprechenden Schreibstil konnte man Yaels Zerrissenheit mitfühlen. Zwischendurch war es mir ein wenig zu ausgeschmückt, deswegen „nur“ die 4 Sterne. Das ändert trotzdem nichts an der wichtigen Botschaft, die dieses Buch vermittelt. Yael hatte ihren Lebenswillen verloren und findet ihn in einigen Lebenssituationen und durch andere Menschen wieder. Das Aufarbeiten bis zu ihrem einigermaßen zurückgewonnenen Lebenswillen fand ich sehr „spannend“ und rührend geschrieben. Währenddessen bekommt man immer wieder einen Einblick in das „davor“ und was sie zu diesem Punkt trieb. Fazit Mental Health ist ein sehr wichtiges Thema und sollte IMMER ernst genommen werden. Lasst euch nichts anderes einreden. Eine Depression hat viele Gesichter und man merkt es den meisten Menschen nicht an. Ein wirklich tolles und emotionales Buch

Berührend. Yael kämpft sich ins Leben zurück. Ein Versuch die Lebensfreude zurückzugewinnen
5

Das war seit Langem mal wieder ein Buch, das mich wirklich überrascht hat. Der Klappentext sprach mich bereits sehr an, trotzdem war ich etwas skeptisch, ob es nicht zu flach sein könnte. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, und ich war von der ersten Seite an völlig begeistert – auch wenn man sich zu Beginn erst einmal orientieren muss, in welcher Situation man sich gerade gemeinsam mit der Protagonistin befindet. Der Schreibstil ist leicht und gut zu lesen, allerdings sehr sprunghaft. Ich kam damit gut klar und mochte diese Sprünge sehr gerne, da sie sehr vielseitig waren und viel zur Story beitrugen. Am stärksten behandelt wird natürlich das Thema Depression und der überlebte Suizidversuch der Protagonistin. Dabei durchlebt man gemeinsam mit ihr, wie sie sich wieder ins Leben kämpft – und erfährt rückblickend, welche Themen sie beschäftigen. Dazu gehören zum Beispiel Trauer, Tod, toxische Beziehungen und das Leben als Jüdin. Aber auch leichtere Themen wie Freundschaft und Familie finden ihren Platz und sorgen für ein gutes Gleichgewicht. Mich hat das Buch sehr berührt – es geht tief, lässt einen an einem schweren Weg teilhaben und zeigt gleichzeitig, dass das Leben lebenswert ist. Für mich war es ein Highlight. Aber man muss offen sein und sich auf die Protagonistin sowie das Thema einlassen. Ich habe es nach dem Beenden richtig vermisst, Yael weiter zu begleiten.

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2.5

Achtung kann Trigger enthalten

Super schwierig. Ich hatte etwas anderes erwartet. Man erfährt hier die Geschichte von einer jungen Frau die versucht hat sich mit einer Überdosis Tabletten das Leben zu nehmen. Man beginnt direkt mit einer Therapie Sitzung, aber keine Angst das Buch ist weder therapeutisch, spirituell oder ähnlichen. Hier wird wirklich trocken und faktisch das Leben von Yael, einer Jüdin, aufgerollt. Gute Gründe - um zu leben. Davon gibt es viele in Yael Leben. Ihre Schwester. Ihre Neffen und Nichten, die sie liebevoll die Tintenfische nennt 🥹, Freundinnen. Klar gibt es auch den einen Vollidioten, der sie nicht zu schätzen weiß. An sich eine wirklich sehr schöne Geschichte, die mich aber emotional überhaupt nicht erreichen konnte. Zum Beispiel - Achtung Spoiler - als ihre Mutter stirbt. Normalerweise heule ich, aus Gründen, hier immer Rotz und Wasser. Aber das ließ mich alles kalt. Es werden aber auch wirklich tolle Einblicke in eine jüdische Familie und Gemeinschaft gewährt, wie zB auch nach Generationen mit dem Thema Holocaust umgegangen wird. Jüdische Bräuche und die Frage warum immer sie diejenigen sind, die in der Geschichte der Menschheit an allem schuld waren und dessen bezichtigt wurden. Ich kann das Buch nur bedingt empfehlen, es hat mich leider ganz schön gelangweilt. Aber es war trotzdem schön. ♥️

5

Yael findet nach einem Suizidversuch mit Humor, Familie und neuen Freundschaften zurück ins Leben. Der fragmentarische Stil wirkt teils sprunghaft, macht die Geschichte aber authentisch. Ein berührendes, hoffnungsvolles Debüt über Depression und Lebensmut.

3

Ein Buch mit Höhen aber auch einigen Tiefen. Es war nicht schlecht, aber so richtig abgeholt hat es mich leider nicht. Damit ist so ziemlich alles gesagt…

4

Manchmal braucht es nur einen Ort, an dem man einfach sein darf – um sich selbst wiederzufinden.

Gute Gründe hat mich begeistert. Es ist ein Roman, der in seiner traurig-schönen und gleichzeitig humorvollen Art lange nachklingt. Yael, die eigentlich nicht mehr leben wollte, ist noch da. Und nun beginnt eine leise, zarte Annäherung an das Leben. Die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren für mich ein super stilistisches Mittel, das mir geholfen hat zu verstehen, zu erkennen, zu fühlen. Besonders beeindruckt hat mich das Frauenbad – mein persönliches Highlight im Buch. Ein Ort, der Schutzraum ist, Begegnungsort, Zwischenwelt. Hier dürfen alle so sein, wie sie sind: traurig, glücklich, weinend, suchend. Ein wirklich toller Roman über das Leben – über Schmerz, Hoffnung und die vielen kleinen Gründe, weiterzumachen.

Manchmal braucht es nur einen Ort, an dem man einfach sein darf – um sich selbst wiederzufinden.
3.5

Die kleinen Dinge

Nach einem Selbstmordversuch versucht Yael zurück ins Leben zu finden. Doch sie kämpft dafür, ihren Lebenswillen wiederzufinden und zwar im Zauber der kleinen Dinge. Diese Message des Buches fand ich ganz grandios, weil sie so wichtig ist, weil sie so schön erzählt wurde und weil es keinen linearen Heilungsverlauf gibt, sondern Yael immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen hatte. Mich haben leider, besonders am Anfang, die Zeitsprünge verwirrt, die nicht als solche gekennzeichnet sind. So dass man einige Male nicht wusste, ob man sich in der Vergangenheit befindet oder in der Gegenwart. Und ein wenig mehr Tiefe für solch wichtige Themen wie Trauer und Depression. Der Humor der Protagonistin hat natürlich viel aufgelockert, aber eine ausgewogenere Mischung hätte mir hier besser gefallen. Trotzdem ein schönes Buch, dass super easy zu lesen war und unterhalten hat.

4.5

Tragisch, aber mit inspirierend kraft- und hoffnungsvoller Essenz

Ein Buch über die harten Facetten des Lebens und den Kampf gegen Depressionen. Ich fand die Aspekte sehr gut herausgearbeitet, die helfen können, aus einem Tief herauszukommen: ein soziales Netzwerk, professionelle psychologische Unterstützung, Humor (der auch ordentlich schwarz sein darf), Routinen, Safe Spaces, einfache Dinge, die einem guttun und ja, ggf. auch Medikamente und bei Beruf und Karriere auf Pause zu drücken. Besonders positiv aufgefallen ist mir die Betonung der vielen "kleinen Dinge", die das Leben lebenswert machen, wie Krabben als tierische Kontakte im Alltag, Insider mit Freundinnen oder liebenswürdige Kosenamen für Angehörige. Der Aufbau mit vielen Zeitsprüngen ist gewöhnungsbedürftig, hat für mich aber gut funktioniert. Es sind ja auch oft die Geister der Vergangenheit, die einen nicht loslassen und zu psychischen Problemen beitragen. Hätte vorm Lesen nicht gedacht, dass das Thema Tod so eine umfangreiche Rolle spielt (habe glaube noch nie ein Buch gelesen, wo das mehr im Fokus stand), darauf muss man sich auf jeden Fall einstellen.

5

Liebs sehr, wichtige Themen, traurig und schön zugleich, berührend, ehrlich, schonungslos, interessanter Schreibstil

2

„Gute Gründe“ und ich… das sollte keine „Lovestory“ werden…

Puh. Ich habe das Buch unbedingt haben wollen und es hätte so gut werden können. Leider kam ich bis Seite 170 so gar nicht rein. Ab Seite 200 wurde es besser. Dann teils sogar fast spannend. So langsam ergab alles Sinn. Aber nun zum Buch: Das ganze Buch besteht aus einem einfach, fast freundschaftlichen Schreibstil in Berichtsform. Emotional nicht wirklich packend gab es die ein oder andere Familientragödie zu und Yael‘s Stimmung wurde sehr nachvollziehbar. Ab etwa 2/3 des Buches bekam ich als Lesende Hoffnung, dass sich Yael positiv entwickelt und ihre „Stimmung“ überwindet. Das Ende des Buches lässt einen Hoffnungsvoll zurück. Fazit: Es ist nie leicht psychische Erkrankungen zu beschreiben und „nahbar“ zu machen. Im Teilen ist das gelungen. Oder eher in Ansätzen? Man hätte mehr daraus machen können und weniger ausschweifend schreiben können. Zwischendurch hatte ich das Gefühl das viel reingebracht werden wollte, was der Story nichts gutes tut. Wozu muss es jüdisch sein? Wozu muss man über die Herkunft der Eltern erfahren, wenn es Yael‘s Situation nichts hinzufügt? Das so viele Personen beteiligt und immer wieder zwischen Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit gewechselt wurde, erschwerte es zusätzlich. Es ist ok. Mehr aber auch nicht. Erinnern werde ich mich kaum an dieses Buch. Schade. ☹️

4

Hoffnungsvolles und lesenswertes Buch!

Schweres Thema mit Leichtigkeit ummantelt - das Buch wurde mit viel Humor geschrieben! 🫶🏻 Ich habe mir anfangs etwas schwer getan reinzukommen! Aber irgendwann war ich drin und hab es gefühlt! Es ist so schön Yael auf ihrem Weg zu begleiten! Ich mochte jeden einzelnen Charakter! Lesenswert!

3.5

Ach Mann, zum Ende hab ich es sehr gemocht! Ich bin am Anfang super verwirrt mit den verschiedenen Zeitpunkten, zu denen die Story spielt, gewesen, deswegen war ich auch gar emotional dabei. Ich glaube wenn ich das Buch nochmal lesen würde, könnte ich mir vorstellen es sogar besser zu bewerten, weil man die Charaktere dann schon kennt und mehr fühlt. So hatte ich eher erst zum Ende eine Bindung zu Yael, aber die kurze Zeit war trotzdem sehr schön! Vielen Dank an Netgalley für das kostenlose Rezensionsexemplar.

5

TW: Suizid, suizidale Gedanken, Trauer, Tod, Depressionen Ich hätte nicht gedacht, dass mir "Gute Gründe" von Nadine J. Cohen so gut gefallen würde. In dem Buch geht es um Jael, eine Frau, die Nein zum Leben gesagt hat und nun versucht, wieder zurück zu finden. Man begleitet sie ein ganzes Jahr lang und erfährt dabei aber auch sehr viele Details aus ihrem vergangenen Leben. Wie die Beziehung zu ihren Großeltern und Eltern war. Welche Verluste sie erleiden musste, welche Ängste sie umtrieben und wann ihre erste depressive Phase begann. Sehr eindrücklich und meiner Meinung nach auch authentisch stellt die Autorin dar, wie der Kampf gegen Depressionen und das Überleben sein kann. Wie viel Kraft das Leben kosten kann und wie man langsam wieder zurück finden kann. Das Buch stellt auch sehr schön dar, wie mühsam und anstrengend es ist, gegen Depressionen zu kämpfen und dass es immer und immer wieder zu schwierigen Situationen kommen kann aber man spürt auch deutlich, dass die Botschaft sein soll: der Kampf lohnt sich.

5

“Gute Gründe” von Nadine J. Cohen (ins Deutsche übersetzt von Wiebke Pilz) handelt von Yael, die nach einem Suizidversucht wieder ins Leben zurück findet. Dabei wird in Rückblenden von Schicksalsschlägen etc. erzählt, die sie an diesen Punkt geführt haben. Dieses Buch ist eine berührende Erzählung über Depression und psychische Gesundheit im Allgemeinen, transgenerationale Traumata, Freundschaft und Kleinigkeiten, die einen die Freude am Leben (wieder) spüren lassen. Die Autorin schafft es, auf sehr warme, berührende Art von Yael und ihren Kämpfen zu erzählen, ohne dass es auch nur an einer Stelle kitschig oder zu viel wird, aber spickt das Thema mit viel Humor, ohne in Slapstick abzurutschen. Mir hat es (im positiven Sinne) sehr sehr viele “Fleabag”-Vibes gegeben und es war schön, in den Kapiteln Monat für Monat mitzuerleben, wie es der Protagonistin langsam besser ging, ohne dass es ihr selbst oft aufgefallen wäre. Aufgrund der vielen potentiellen Trigger (Suizid, Holocaust, Depressionen, Krebs, Sterben von Angehörigen) ist es jedoch ein Buch, das nicht für jede*n geeignet ist. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.

4

Traurig und bewegend, lustig und leichtfüßig - ein wirklich schönes Buch, das mit seiner ungewöhnlichen Erzählweise auch schwere Themen gut verpackt.

4

Bewegender Einblick in ein Leben

Ich mochte die Schreibweise und auch die Sprecherin unfassbar gerne. Man hat direkt eine Beziehung zu der Protagonistin und kann sich in sie hineinversetzen. Die themen Depression, die Schicksalsschläge, die dorrhin führen, die Auswirkungen auf ein gesamtes Lebensunfeld werden hervorragend aufgearbeitet. Genauso auch der langsame Weg der Nesserung, der sich für einen selbst gar nicht direkt nach Besserung anfühlt. Das Ende war für mich leider etwas plötzlich und ich hätte mir noch mehr Persepektive und Auflösung gewünscht. Trotzdem eine große Leseempfehlung!

4

„Jedenfalls kann ich mich gut daran erinnern, wie ich als Kind das empfunden habe, was ich heute Existenzangst nennen würde, als wären plötzlich der Schmerz und die Angst der ganzen Welt in mir. Haben normale Kinder Existenzangst?“

Okay folgendes: Gleich zu Beginn des Buches wird die Frage, ob Haustiere gegendert werden, mit einem klaren „auf jeden Fall“ beantwortet – und da wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lieben würde! Es ist mein erstes Buch aus dem Pola Verlag (und jetzt will ich unbedingt alle anderen lesen!) und es war… emotional! Mit einer gelungenen Mischung aus Sarkasmus und Ernsthaftigkeit begleitet man Yael auf ihrem Weg, nach einem Suizidversuch wieder Halt im Leben zu finden. Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise die unterschiedlichen Facetten von Depressionen. Es bietet keine einfachen Lösungen, aber es schenkt einem das Gefühl, verstanden zu werden.

„Jedenfalls kann ich mich gut daran erinnern, wie ich als Kind das empfunden habe, was ich heute Existenzangst nennen würde, als wären plötzlich der Schmerz und die Angst der ganzen Welt in mir. Haben normale Kinder Existenzangst?“
4.5

Die Autorin schreibt mit Leichtigkeit über schwere Themen. Hab’s geliebt

Die Haupthandlung besteht darin, wie Yael aus ihrer Depression ‚gute Gründe‘ findet, zu leben, Ich liebe die Dynamik zwischen Yael und Shirley. Anfangs musste ich mit den Zeitsprüngen klarkommen, aber mit der Zeit fühlte sich das auch flüssig an, weil die Hauptcharaktere dadurch mehr Tiefe bekommen haben. Trotzdem kein leichtes Buch, viel über Tod und der Umgang damit (deswegen ein halben Stern Abzug) könnte meiner Meinung nach auch weniger thematisiert werden aber ich schätze, das ist unvermeidbar um die Tragweite der psychischen Erkrankung zu verdeutlichen. Ganz süße Beziehungen zwischen allen Charaktern. Zwischen all der Schwere auch sehr Liebenswürdig und witzig.

3.5

„GUTE GRÜNDE" IST EINE BERÜHRENDE GESCHICHTE ÜBER MENTALE GESUNDHEIT, ERZÄHLT MIT EINER GELUNGENEN MISCHUNG AUS ERNSTHAFTIGKEIT UND HUMOR. DIE WECHSELNDEN ZEITEBENEN MACHEN DAS LESEN MANCHMAL ANSPRUCHSVOLL, BIETEN ABER EINEN TIEFEN EINBLICK IN YAELS GEFÜHLSWELT. DIE NEBENFIGUREN BRINGEN WÄRME UND LEICHTIGKEIT IN DIE GESCHICHTE. MAL HATTE ICH EINEN KLOSS IM HALS, MAL MUSSTE ICH LÄCHELN - DER ROMAN TRIFFT GENAU DIE BALANCE ZWISCHEN MELANCHOLIE UND HOFFNUNG.

3.5

Ich würde dieses Buch allen Trauernden empfehlen, da das Thema gut gespiegelt wird. Mich betrifft das nicht, weshalb mir vielleicht ein bisschen der Zugang fehlte. Außerdem habe ich ein bisschen die guten Gründe die es vielleicht nach dem Thema Suizid so braucht, vermisst. Das Frauenschwimmbad ist jedoch ein wunderschön beschriebener, heilsamer Ort a den ich auch gern mal gehen würde, wenn es mir nicht gut geht. Außerdem fand es spannend so viel über jüdische Bräuche zu lernen. Die Zeitsprünge fand ich manchmal irritierend aber auch abwechslungsreich.

5

6/5 Sternen ein absolutes Herzensbuch und ich schicke Yael und Liora die dickste Umarmung der Welt <33

4

Traurig, ergreifend und superschön!

5

Irgendwie schön

Ich hatte während der ersten paar Seiten etwas Schwierigkeiten die verschieden Zeitsprünge zu verstehen, aber dann war ich doch rasch drin. Yaels Geschichte hat mich mitgenommen. Es geht um schwere Themen und liest sich dabei locker leicht weg. Für mich war dieses Buch eine echte Überraschung, welche ich gerne weiter empfehle.

4

„Wie sich zeigt, ist der Weg zur Heilung mit genervten Geschwistern gepflastert.“

Ein Buch über die Bedeutung von Familie und die Trauer, wenn Menschen nicht mehr da sind. Ein Buch, tieftraurig, mit Hoffnung. Tränen. Schmunzeln und dieser tollen jüdischen Kultur. Sehr klug geschrieben. Hat mir gefallen.

3.5

In diesem Buch werden sehr viele aktuelle Themen behandelt, wobei sicher die Triggerwarnung zu beachten ist. Manchmal war die Geschichte etwas langatmig und doch musste ich immer wieder mal lachen. Die Protagonistin liebt Sarkasmus - das haben wir definitiv gemeinsam. 😃

5

Tolles Buch über die Höhen und Tiefen des Lebens 🦋

So so gerne gelesen! An den Schreibstil muss man sich am Anfang gewöhnen aber dann liest es sich total flüssig. Hab den Humor geliebt und oft Tränen in den Augen gehabt. Konnte mich total in Yeal und die anderen Charaktere hineinversetzen 🥹

5

ja!

„Der Angst ist es scheißegal, wann und wo sie zum Vorschein kommt. Morgens. Nachts. Auf der Toilette. Im Kino. Wenn es nicht so schlimm wäre, könnte es lustig sein. Manchmal kommt sie plötzlich, manchmal allmählich. Manchmal bleibt sie lange, manchmal verschwindet sie schnell. Manchmal ist sie erschütternd, manchmal ruhig. Manchmal ist sie zurückhaltend, manchmal überwältigend. Wie in einem beschissenen Buch von Dr. Seuss." (S. 84f.) "Gute Gründe" war für mich ein gelungener Start ins neue Lesejahr. Darin schafft Cohen mit Yael für mich eine authentische und auch sympathische Protagonistin. Ihr innerer Kampf spiegelt sich auch in der sprachlichen Gestaltung Cohens wieder. Die Zeitsprünge, oft abgeschnitten, eröffnen nach und nach, wie Yael zu dem verzweifelten Entschluss kam, ihr Leben beenden zu wolle, und weisen gleichzeitig Parallelen zu ihrem Kampf zurück ins Leben auf, in welchem sie lernt, dass sie weder alleine noch eine Last ist. Trotz der schweren Thematik ist der Roman bissig, witzig und nicht zuletzt doch lebensbejahend.

5

Das Leben ist lebenswert!

3

Ganz nett

Schöner Roman für zwischendurch, hat sich super lesen lassen. Das einzige was ich etwas nervig fand, waren die Zeitsprünge innerhalb der Monate ohne irgend eine Caption darüber. Hat dann immer ein paar Zeilen gedauert bis ich erahnen konnte in welcher Zeitspanne ich bin befinde.

3.5

Es gibt viele GUTE GRÜNDE dieses Buch zu lesen: die wunderbare Schwesternbeziehung zwischen Yael und Liora, das Setting in Australien und das tolle Frauenschwimmbad, die pointierten Sätze der Autorin, die innere Entwicklung der Protagonistin Yael. In der Mitte des Buches etwas langatmig und ohne viel Handlung, aber gegen Ende hin passiert nochmal richtig viel und ich habe sogar einige Tränen verdrückt 😊

2.5

Ich weiß gar nicht genau wie meine Meinung ist zu dem Buch. Hatte richtige Startschwierigkeiten und am Anfang bin ich mit den ganze Zeitzone nicht zurecht gekommen. Es wurde aber immer besser und ab der Hälfte fand ich es auch echt ganz gut. Ich mochte den Dezember sehr ✨

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3.5

Leicht zu lesen, hat mich aber kaum berührt

4

Ich mochte das Buch überraschenderweise total gerne. Am Anfang fand ich es ein bisschen schwierig rein zu kommen & mit den ganzen Sprüngen in der Zeit habe ich bestimmt jetzt auch noch nicht den Durchblick aber die Geschichte hat mir gefallen & es hat sich leicht & schnell gelesen.

4

Rührend und poetisch

Ein rührend poetisches Buch über Verlust, mentale und körperliche Gesundheit, von Freundschaft, Familie und guten Gründen, das Leben zu erleben und zu lieben. Stück für Stück wird unsere Protagonistin Yael lebendiger, frischer, mutiger und farbenfroher. Schmerzhaft und schön zu gleich, bittersüß und emotional!

4.5

Berührende, nicht ganz leichte Geschichte. Ich mochte das Buch sehr!

An den Schreibstil der Autorin musste ich mich erst gewöhnen. Zu Beginn waren mir die Zeitsprünge zu wirr. Ziemlich bald war ich dann aber überzeugt, dass das Absicht ist und die (Gedanken)Welt der Protagonistin wiederspiegeln soll. Ab dem Zeitpunkt fand ich die Sprünge dann sehr passend. Ich mochte die Entwicklung der Protagonistin und vor allem die Dynamik der beiden Schwestern sehr. Für mich ist es ein eher leises Buch, in dem nicht wahnsinnig viel passiert. Es gab für mich auch einen Punkt, an dem ich mir kurz dachte, jetzt zieht sich die Geschichte. Und dann ist doch noch was passiert und ich wollte fast gar nicht weiter lesen, um noch ein bisschen länger bei Yael bleiben zu können. Mich hat das Buch letztendlich sehr berührt.

4

3.5 Sterne - Schöne Geschichte mit vielen emotionalen, berührenden Momenten und schönen Zitaten über Familie und mentale Gesundheit. Viele wichtige Aspekte wie generational trauma, Depressionen und Therapie werden thematisiert. Besonders der Einblick ins Judentum hat mich gecatcht! Die Freundinnen waren blass und fast schon irrelevant, der Erzählstil mit den ganzen Flashbacks am Anfang verwirrend, letztendlich repräsentiert er wahrscheinlich Yaels innere Gedankengänge und Verworrenheit. Die Tintenfische & ihre Schwester waren toll und wirkliche Lichtblicke. Ein semi-realistisches Ende, mir blieb letztendlich die Frage: wodurch gings ihr besser, was hat ihr geholfen außer schwimmen & ihre Neffen/Nichte? Das ist das großes Manko dieses Buchs: es fehlte der Tiefgang an gewissen Stellen. Es bleiben viele Fragezeichen und viele Dinge, die man hätte wesentlich mehr behandeln können und auch sollen!

4

3.5 Sterne - Schöne Geschichte mit vielen emotionalen, berührenden Momenten und schönen Zitaten über Familie und mentale Gesundheit. Viele wichtige Aspekte wie generational trauma, Depressionen und Therapie werden thematisiert. Besonders der Einblick ins Judentum hat mich gecatcht! Die Freundinnen waren blass und fast schon irrelevant, der Erzählstil mit den ganzen Flashbacks am Anfang verwirrend, letztendlich repräsentiert er wahrscheinlich Yaels innere Gedankengänge und Verworrenheit. Die Tintenfische & ihre Schwester waren toll und wirkliche Lichtblicke. Ein semi-realistisches Ende, mir blieb letztendlich die Frage: wodurch gings ihr besser, was hat ihr geholfen außer schwimmen & ihre Neffen/Nichte? Das ist das großes Manko dieses Buchs: es fehlte der Tiefgang an gewissen Stellen. Es bleiben viele Fragezeichen und viele Dinge, die man hätte wesentlich mehr behandeln können und auch sollen!

4

Hm, ich weiß nicht wie ich das bewerten soll? Irgendwie catchen mich oft die Bücher, die für viele super emotional sind nicht so sehr. Es hat irgendwie Spaß gemacht zu lesen, aber ich fühle einfach nichts

Abgebrochen. Nicht reingekommen. 36%.

Vll lags am Hörbuch? Weggelegt nach 36%. Für mich war es kein leises Buch sondern zu leise, zu still, vll zu banal oder langsam. Es plätschert so dahin, ohne dass ich nen Faden find oder mit Personen warm werde oder wissen will wie's weitergeht - oder überhaupt so richtig weiß, was mir hier erzählt wird. Hat mich nicht erreicht.

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