Agonie auf der Rolltreppe

Agonie auf der Rolltreppe

Softcover
3.820

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Description

In einer Welt absoluter Kontrolle … würdest Du kämpfen oder aufgeben? Würdest Du die Seiten wechseln, um zu überleben? Wie weit würdest Du gehen, um Deine Identität zu behalten. Basti lebt und leidet im real existierenden Kapitalismus. Beständig auf- und abfahrend auf den Rolltreppen der modernen Konsumgesellschaft fühlt er die Agonie, die sein Dasein bestimmt. Während um ihn herum Gesellschaft und Ökonomie in eine neue Phase eintreten, erleben die Menschen, wie immer neue Bereiche menschlicher Existenz zu Waren transformiert werden. Der Hunger des Kapitals muss gestillt werden. Lachen, träumen und selbst die Namensgebung Neugeborener unterliegen der Kontrolle von Großkonzernen. Eigene Identität und Individualität werden mehr und mehr bedeutungslos, sogar gefährlich. Zwei verbliebene Großkonzerne bereiten sich auf die Schlacht um das Weltmonopol vor. Der Westen wird dabei von der amerikanischen BuddyCorp und der Osten von der chinesischen CopyCatGroup vertreten. Doch bevor dieser zunächst kalte Konflikt heiß werden kann, müssen die Konzerne dafür sorgen, dass die unteren Gesellschaftsklassen nicht rebellieren können. Eine kleine Widerstandsgruppe stellt sich ihnen trotzdem entgegen und verwendet das Lachen der Menschen gegen sie. Basti möchte das Richtige tun … doch was ist das? Sich den Großkonzernen anschließen und möglichst wenig auffallen? Oder doch das System hinterfragen und Widerstand leisten? Mit der Angst im Nacken und der Unklarheit, wer eigentlich der wahre Feind ist, verliert er sich immer mehr in einem Netz aus Machtkampf, Lügen und Selbstbetrug.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
352
Price
19.99 €

Posts

10
All
3

Grundsätzlich eine Gute Geschichte

♡ Rezension ♡ Agonie auf der Rolltreppe Von @sebastianschreibtkritisch Inhalt: Inhalt: In einer Welt absoluter Kontrolle … würdest Du kämpfen oder aufgeben? Würdest Du die Seiten wechseln, um zu überleben? Wie weit würdest Du gehen, um Deine Identität zu behalten. Basti lebt und leidet im real existierenden Kapitalismus. Beständig auf- und abfahrend auf den Rolltreppen der modernen Konsumgesellschaft fühlt er die Agonie, die sein Dasein bestimmt. Während um ihn herum Gesellschaft und Ökonomie in eine neue Phase eintreten, erleben die Menschen, wie immer neue Bereiche menschlicher Existenz zu Waren transformiert werden. Der Hunger des Kapitals muss gestillt werden. Lachen, träumen und selbst die Namensgebung Neugeborener unterliegen der Kontrolle von Großkonzernen. Eigene Identität und Individualität werden mehr und mehr bedeutungslos, sogar gefährlich. Zwei verbliebene Großkonzerne bereiten sich auf die Schlacht um das Weltmonopol vor. Der Westen wird dabei von der amerikanischen BuddyCorp und der Osten von der chinesischen CopyCatGroup vertreten. Doch bevor dieser zunächst kalte Konflikt heiß werden kann, müssen die Konzerne dafür sorgen, dass die unteren Gesellschaftsklassen nicht rebellieren können. Eine kleine Widerstandsgruppe stellt sich ihnen trotzdem entgegen und verwendet das Lachen der Menschen gegen sie. Basti möchte das Richtige tun … doch was ist das? Sich den Großkonzernen anschließen und möglichst wenig auffallen? Oder doch das System hinterfragen und Widerstand leisten? Mit der Angst im Nacken und der Unklarheit, wer eigentlich der wahre Feind ist, verliert er sich immer mehr in einem Netz aus Machtkampf, Lügen und Selbstbetrug. Fazit: Der Schreibstil des Autors hat mir gefallen. Die Dystopie war mal was ganz anderes. Ich muss gestehen, ich habe die Handlung und die vielen Sprünge im Buch nicht so recht verstanden. Es spielt in einer Welt des Kapitalismus, in der die Menschen von Technologie abhängig sind. Die Buddy Corp macht mit Angst und regt zum Nachdenken an. Es erinnert an Alexa, was sehr erschreckend ist. Basti der Protagonist ist jemand, der sich sehr verdreht um es allen und sich selbst recht zu machen. 3/5 🌟 #agonieaufderrolltreppe #sebastiankreimeier #bücherrezi #bücherrezension #buchrezi #buchrezension #annisweltderbuecher #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #bookstagram #lesenverbindet

Grundsätzlich eine Gute Geschichte
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𝗔𝗕𝗚𝗘𝗕𝗥𝗢𝗖𝗛𝗘𝗡 𝗯𝗲𝗶 𝗦𝗲𝗶𝘁𝗲 𝟭𝟯𝟱/𝟯𝟱𝟮

Das Buch ist eine Dystopie - genauer gesagt eine antikapitalistische Dystopie und ich war sehr gespannt was mich erwartet da ich ja grundsätzlich ein großer Fan von Dystopien bin Für mich war es leider definitiv ein zu schweres Thema zur falschen Zeit ... die Ansätze und Gedanken sind gut und interessant - ich konnte mich aber leider nicht damit auseinandersetzen und hab das Buch daher immer wieder weggelegt und zuletzt im März darin gelesen und nun schlussendlich entschieden dass ich es b.a.w. nicht weiterlesen werde - vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt aber im Moment ist es mir einfach zu anstrengend Ich denke aber dass es zum Beispiel ein sehr gutes Buch für eine Leseliste in einem Deutschunterreicht wäre da es viel Diskussionsstoff und Anreize zum Nachdenken bietet

𝗔𝗕𝗚𝗘𝗕𝗥𝗢𝗖𝗛𝗘𝗡 𝗯𝗲𝗶 𝗦𝗲𝗶𝘁𝗲 𝟭𝟯𝟱/𝟯𝟱𝟮
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Rezensionsexemplar] Agonie auf der Rolltreppe von Sebastian Kreimeier ist eine antikapitalistische Near-Future-Dystopie mit Sci-Fi Elementen. In dem Buch geht es um Basti Fantasti, einem Jung-Akademiker, der nach seinem Studium Arbeitslos und zum Spielball der kapitalistischen Mächte (BuddyCorp im Westen und CopyCatCompany im Osten) wird. Der Markt, in Form der 2 Großunternehmen, hat die absolute Kontrolle und reguliert sogar die Namensgebung Neugeborener. Basti, gefangen in der Agonie seines Daseins möchte das richtige tun im beständigen auf- und ab der Rolltreppen der modernen Konsumgesellschaft. Sebastian Kreimeier ist Politikwissenschaftler und fühlt sich selber dem politisch linken Seite zugehörig. Dies merkt man in seinem kapitalismuskritischen Werk sehr deutlich. Er überspitzt die Auswirkungen des Kapitalismus, indem er dem freien Markt, die absolute Kontrolle über die Welt gibt und hier wirklich alles von eben diesem kontrolliert wird. So existieren keinerlei Menschenrechte mehr. Wasser ist überteuert. Menschen sind Ware, die benutzt wird. Arbeitslose sind wertlos und so fühlt sich Basti auch. Der Autor hat mich an vielen Stellen zum nachdenken gebracht. Wer hier auf eine leichte dystopische Lektüre hofft wird nicht fündig werden. Immer wieder musste ich das Buch unterbrechen, da manche Stellen wirklich heftig wirkten auf den ersten Blick und am Schluss allerdings doch passten um das aufzuzeigen, was uns der Autor nahebringen wollte. Für manches hätte ich aber evtl. eine Trigger Warnung benötigt. Die vielen Denkanstöße zum Patriarchat, Kapitalismus und auch zur Gesellschaft regten das Gehirn an und machten es zu einer Lektüre für den Geist. Was darf der Markt? Bis wohin ist eine Kontrolle vom Markt ethisch vertretbar? Ist sie das überhaupt? Ist der freie und unkontrollierte Markt nicht eine andere Art von Krieg? Welche Rolle spielt Macht in all diesen Schauplätzen? Besonders die gewählten Sci-Fi Elemente schafften es eine Spannung aufzubauen und mich zwischendrin auch wirklich gruseln zu lassen. Hinzu kam die Steigerung der Entwicklung des Marktes im Buch. Dauerte manches anfangs noch lang, fingen die Übernahmezeitfenster an zu rasen und führten somit zielsicher zum notwendigen Showdown. Auf Grund der Fülle an Themen und der Kürze des Buches war ich allerdings auch manchmal verwirrt. Auch musste ich, obwohl ich selber politisch interessiert bin, manche Begriffe nochmal nachschlagen, was den Lesefluss etwas störte. Durch manche notwendigen Erläuterungen im Buch ging auch mal kurz der Pfaden verloren. Insgesamt bin ich aber von dem Werk und besonders von den literarisch starken Prolog und Epilog stark beeindruckt. Ich bin wirklich dankbar dieses clevere und kritische Buch gelesen zu haben.

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Hey zusammen, Heute habe ich gleich noch eine neue Rezension für euch und zwar geht es heute um das Debüt @sebastianschreibtkritisch "Agonie auf der Rolltreppe". Das Buch begleitet Basti Fantasi durch seinen Alltag in einer kapitalistischen, entindividualisierten Gesellschaft. Basti hatte große Träume während seiner Studienzeit wollte Karriere machen, doch seine Pläne gingen nicht auf und nun wohnt er arbeitslos wieder bei seinen Eltern und kämpft mit Depressionen und anderen Problemen. Er äußert sich bereits zu Beginn kritisch gegenüber mancher Einstellungen in der Gesellschaft und wird so schnell vor die Wahl gestellt sich entweder ins System einzufügen oder sich dagegen zu stellen. Basti verstrickt sich so immer mehr in ein Netz aus Lügen und Intrigen und sein Leben geht auf und ab wie die Fahrt auf Rolltreppen. Zunächst kann man klar sagen, dass das Buch durchaus wichtige gesellschaftliche Themen wie die Entindividualisierung der Gesellschaft und den aufsteigenden Kapitalismus anspricht. Der Protagonist lebt in einer Gesellschaft in der Arbeitslose schon beinahe als kriminell angesehen werden, alles wird überwacht per KI und die ganze Gesellschaft strebt vermeintlich Achtsamkeit an obwohl alles dadurch nur entindividualisiert wird durch die Technik und Menschen sozusagen zu Ware werden. Dies sind alles Probleme mit denen auch unsere heutige Gesellschaft bereits etwas zu kämpfen hat. Der Schreibstil des Buches ist sehr speziell und nicht für alle geeignet. Wenn man sich jedoch einmal eingefunden hat und damit klarkommt macht er das Buch zu etwas ganz besonderem. Zudem regt der Schreibstil sehr zum Nachdenken an und unterstützt die Tiefgründigkeit des Inhalts. Ich persönlich muss sagen, dass der Schreibstil mir etwas Probleme bereitet hat es gegen Ende jedoch einfacher wurde. Eine weitere Sache die mir etwas Probleme bereitet hat war der rote Faden im Buch. Durch die Rückblenden bekommt man nämlich einen guten Eindruck von Bastis Leben, jedoch wurden die Zeitsprünge nicht gekennzeichnet, was verwirrend für mich war und es mir schwer machte der Geschichte zu folgen. Den Protagonist fand ich sehr gut gewählt für das eher kritische Setting des Romans. Er stellt die Hoffnungslosigkeit eines Großteils der Bevölkerung dar, die vom Kapitalismus unterdrückt wird. Ich persönlich hatte jedoch meine Probleme mich mit Basti Fantasi anzufreunden. Irgendwie hat seine Art mich eher abgestoßen und mir so leider auch etwas die Motivation für das Buch genommen. Alles in allem denke ich dass das Buch viel Potenzial besonders im Hinblick auf Gesellschaftskritik hat, jedoch den richtigen Leser braucht und dieser bin ich leider nicht. Trotzdem vielen Dank für dieses sehr zum Nachdenken anregende Buch @sebastianschreibtkritisch :) ⭐️⭐️⭐️,5/⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ #bookrecommendation #buchbewertung #buecher #buchrezension #agonieaufderrolltreppe #sebastiankreimeier #sebastiankreimeierschriftsteller #book #books #booksofinstagram #bookstagram #booksta #bookie #supporttheauthor #blogger #blog  

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Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (Werbung - Rezensionsexemplar) Agonie auf der Rolltreppe Near Futur Dystopie Autor: Sebastian Kreimeier Seiten: 347 ISBN: 9783757909192 VÖ: März 2023 „𝔼𝕤𝕔𝕒𝕡𝕖 𝕠𝕣 𝕕𝕚𝕖“ „Agonie auf der Rolltreppe“ ist eine Near Futur Dystopie aus der Feder von Sebastian Kreimeier. Wir begleiten den Protagonisten „Basti Fantasti“ bei seinen Erlebnissen und Gedankenspielen in einer Welt mit fortschrittlicher Technologie. 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Wow was ein Buch! Diese Dystopie ist so einmalig wie der Titel. Definitiv kein Buch für zwischendurch. Ich musste das Buch mehrfach zur Seite legen, mir Gedanken machen, Sätze und ganze Seiten erneut lesen und einiges „sacken lassen“. Der Schreibstil von Sebastian Kreimeier ist meiner Meinung nach wahnsinnig gut zu lesen und besitzt ein wirklich tolles Wordbuilding. Das ein oder andere Fremdwort musste ich tatsächlich nachschlagen. Die Geschichte ist gut umgesetzt und enthält eine geballte Ladung an Gesellschaftskritik. Themen wie „mental health“, Kapitalismus, Arbeitslosigkeit und Achtsamkeitsideologien werden aufgegriffen und durchleuchtet. Spannend habe ich die Geschichte nicht empfunden, aber durchweg interessant und absolut lesenswert. Diese Dystopie ist alles, aber kein Mainstream. Die Charaktere und allen voran unser „Basti Fantasti“ haben mich wirklich abgeholt und in ihren Handlungen überzeugen können. Eine ganz klare Leseempfehlung an alle Liebhaber von dystopischen Geschichten, die auch vor Gesellschaftskritischen Themen nicht zurück schrecken. Denkanstöße sind hier vorprogrammiert.

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5

Wow was ein starkes Buch!

Das Buch ist kritisch geschrieben mit wichtigen Themen. Allerdings spielt es in einer Science-Fiction welt. Was das alles allerdings nicht uninteressanter macht. Alles ist sehr unvorhersehbar und spannend. Ich bin echt hin und weg🥰. Absolute Leseempfehlung! Und nochmal vielen dank für das Rezensionsexemplar 😊

3

Super Thema. Nur bisschen trocken

Ein echt absolut spannendes Thema. Gar nicht so unrealistisch und fern. Faszinierend wie der Autor die Erfahrungen der Charaktere eingesetzt hat, um die Erlebnisse besser darzustellen. Der Mensch als Ware. Geld regiert die Welt. Leider, und deswegen die Sterne, ist es sehr trocken geschrieben. Es lässt sich nicht leicht lesen. Es fehlt bisschen das lebendige. Ich musste es einige Male weg legen, da ich dann auch nicht mehr folgen konnte. Wenn bisschen mehr Nuancen und Sarkasmus eingebaut werden würde, wäre es richtig gut. Man bemerkt den Wirtschaftswissenschaftler. Vieles gut recherchiert wie für eine Präsentation. Das Thema empfehle ich absolut. Sehr spannend. Nur schlecht verpackt.

4

Ein kurzweiliges aber ehrliches Buch

[Rezensionsexemplar] Agonie auf der Rolltreppe Dieses Buch hat mich wirklich sehr überrascht, muss ich zugeben. 😅Vom Cover her habe ich so eine Story nicht vermutet. 🧐Aber von vorne… I n h a l t ( K l a p p e n t e x t) In einer Welt absoluter Kontrolle … würdest Du kämpfen oder aufgeben? Würdest Du die Seiten wechseln, um zu überleben? Wie weit würdest Du gehen, um Deine Identität zu behalten. Basti lebt und leidet im real existierenden Kapitalismus. Beständig auf- und abfahrend auf den Rolltreppen der modernen Konsumgesellschaft fühlt er die Agonie, die sein Dasein bestimmt. Während um ihn herum Gesellschaft und Ökonomie in eine neue Phase eintreten, erleben die Menschen, wie immer neue Bereiche menschlicher Existenz zu Waren transformiert werden. Der Hunger des Kapitals muss gestillt werden. Lachen, träumen und selbst die Namensgebung Neugeborener unterliegen der Kontrolle von Großkonzernen. Eigene Identität und Individualität werden mehr und mehr bedeutungslos, sogar gefährlich. Zwei verbliebene Großkonzerne bereiten sich auf die Schlacht um das Weltmonopol vor. Der Westen wird dabei von der amerikanischen BuddyCorp und der Osten von der chinesischen CopyCatGroup vertreten. Doch bevor dieser zunächst kalte Konflikt heiß werden kann, müssen die Konzerne dafür sorgen, dass die unteren Gesellschaftsklassen nicht rebellieren können. Eine kleine Widerstandsgruppe stellt sich ihnen trotzdem entgegen und verwendet das Lachen der Menschen gegen sie. Basti möchte das Richtige tun … doch was ist das? Sich den Großkonzernen anschließen und möglichst wenig auffallen? Oder doch das System hinterfragen und Widerstand leisten? Mit der Angst im Nacken und der Unklarheit, wer eigentlich der wahre Feind ist, verliert er sich immer mehr in einem Netz aus Machtkampf, Lügen und Selbstbetrug M e i n e M ei n u n g Der Autor hat einen einfachen und schlicht gehaltenen Schreibstil, welcher wirklich super angenehm zu lesen ist. 😌Das unterstützt auch, dass es ein relativ kurzweiliges Buch ist. Dennoch hat es der Inhalt wirklich in sich und lässt einen grübeln.💭🤔 Da das Buch sehr politisch angelegt ist, kann ich zwar mit dem Prota im großen und Ganzen sympathisieren, stimme aber auch nicht allem zu.🤷🏻‍♀️ Dennoch hat die Story wirklich großartige Ansätze und bringt vieles einfach mal auf den Tisch. 🥸 F a z i t Wer mal ein Buch braucht, dass den Kapitalismus aus einer anderen Perspektive zeigt, ist hier genau richtig. 🤓Man versteht den Prota oft einfach zu gut und das macht das Buch besonders. 😏Zudem passieren Dinge die ich so definitiv nicht erwartet habe. 😳Also wirklich nicht. 😅Aber das müsst ihr wirklich selbst nachlesen. Daher 4/5 ⭐️ und eine Leseempfehlung.

3.5

Ein anspruchsvolles Buch, das einige relevante Themen anspricht!

Bei „Agonie auf der Rolltreppe“ handelt sich um eine antikapitalistische Near-Future-Dystopie von Sebastian Kreimeier, die gleichzeitig sein Debüt darstellt. In der Geschichte begleiten wir Basti, der in einer Welt lebt, in der die großen Konzerne wirklich alles kontrollieren und die Menschen zu Waren machen. Basti muss sich entscheiden, ob er sich dem System anpasst oder sich ihm widersetzt und verstrickt sich dabei in ein Netz aus Lügen und Intrigen. Der Roman ist eine Kritik an der Konsumgesellschaft und am Kapitalismus als Bedrohung der menschlichen Identität und Individualität. Der Stil von Sebastian Kreimeier ist sehr eigen, aber auch kritisch, spannend und provokant. Er schreibt in einer klaren und flüssigen Sprache, die jeden, der sich auf seinen außergewöhnlichen Stil einlässt, in die Handlung hineinzieht. Um seine Botschaft zu vermitteln, verwendet er viele Dialoge und sprachliche Mittel wie Metaphern und Symbole. Beschreibungen und Erklärungen bleiben dagegen eher spärlich, so dass man vieles erst versteht, wenn man etwas weiter liest. Für mich war der Schreibstil auch etwas befremdlich, so dass ich Schwierigkeiten hatte, mich in das Buch einzufinden. Das Buch behandelt eine Vielzahl aktueller und brisanter politischer Themen wie Ungerechtigkeit, Kontrolle, Identität und Widerstand. Das Hauptthema ist jedoch der alles beherrschende Kapitalismus und die damit verbundenen Probleme wie die Ausbeutung und Verelendung der Arbeitenden, die Entmenschlichung des Menschen, der seine Identität und Individualität verliert und zur Ware wird, die Manipulation durch Großkonzerne, die die Bedürfnisse, Gefühle und sogar die Namen der Menschen bestimmen, und natürlich die Zerstörung von Umwelt, Kultur und Demokratie durch den Kapitalismus. Auch die Gefahr eines globalen Krieges zwischen rivalisierenden Großkonzernen, die um das Weltmonopol kämpfen, ist ein wichtiger Aspekt, der angesprochen wird. Durch die vielen und nicht einfachen Themen ist das Buch für jeden Leser eher anspruchsvoll und soll vor allem zum Nachdenken anregen. Ein gewisses Vorwissen über die Thematik kann natürlich helfen, dass man alles viel besser einordnen kann, aber auch ohne kann man den Roman sehr gut lesen und vor allem verstehen. Die Hauptfigur des Werks ist Basti Fantasti, der quasi ein Opfer des kapitalistischen Systems ist. Arbeitslos, depressiv und lebensunzufrieden sucht er nach Sinn und Identität in dieser kapitalistischen Gesellschaft. Oft schwelgt er in Erinnerungen an eine Zeit, in der der Kapitalismus noch nicht die Welt beherrschte, und wünscht sich in diese Zeit zurück. Obwohl er – wie auch die anderen Charaktere – realistisch dargestellt wurde, konnte ich mich nicht wirklich mit ihm anfreunden. Mir fehlte einfach die Charaktertiefe, auch wenn ich verstehen kann, dass es einen Sinn hat, dass sie so abgebildet werden, wie sie es werden. Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch einfach nicht mein Fall war, was aber weniger an der Gesellschaftskritik lag, die ich sehr interessant fand, sondern daran, dass einige stilistische Merkmale, wie z.B. der eher unpersönliche Schreibstil, nicht mein Fall sind. Nichtsdestotrotz haben wir hier einen lesenswerten Roman, der zum Nachdenken und Hinterfragen anregt. Wer gerne über politische Themen liest, ist hier bestens aufgehoben!

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