Die Inselschwimmerin

Die Inselschwimmerin

Hardback
3.838

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Description

Zwei Schwestern. Ein Geheimnis. Eine Insel von rauer Schönheit

Ein mitreißender Roman voller Zuversicht über Zugehörigkeit und Vergebung - wie eine warme Umarmung an einem eiskalten Tag

Als ihr Vater schwer erkrankt, kehrt Evie in ihre Heimat auf den schottischen Orkneyinseln zurück. Nicht alle sind glücklich über ihr Auftauchen, vor allem ihre Schwester Liv nicht, denn nach einem traumatischen Vorfall in der Kindheit ist die Beziehung der Schwestern zerrüttet. Während Evie das Haus ihres Vaters für den Verkauf entrümpelt, fühlt sie sich zu einer Gruppe von Kaltwasserschwimmerinnen hingezogen, die in den rauen Wellen innere Ruhe finden. Gemeinsam helfen sie Evie, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Dabei drängen nach und nach Wahrheiten ans Licht, die folgenreich für die Dorfgemeinschaft sind und Evies Familie tief erschüttern ...

Unter den Top 10 der Sunday Times Jahresbestsellerliste 2024

»So warmherzig und mitreißend. Ein absoluter Genuss« Beth O'Leary

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
400
Price
22.70 €

Author Description

Lorraine Kelly ist Journalistin und als Moderatorin für das britische Fernsehen erfolgreich. Seit ihrem ersten Besuch der Orkneyinseln vor 30 Jahren ist sie dem rauen Charme der dortigen Natur verfallen. Nach mehreren Sachbüchern ist DIE INSELSCHWIMMERIN ihr Debüt als Romanautorin. Lorraine Kelly ist verheiratet und Mutter einer Tochter, und ihre besten Ideen hat sie bei Spaziergängen mit ihrem Border Terrier Angus.

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15
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4

Ein Roman, der mich leider nicht vollständig überzeugen konnte, da ich leider einige Kritikpunkte habe...

Zwei Schwestern, ein großes Geheimnis und viele unausgesprochene Gefühle Nach zwanzig Jahren in London kehrt Evie überstürzt in ihre Heimat, die Orkneyinseln, zurück. Denn ein Brief ihrer alten und treuen Freundin Freya hat ihr mitgeteilt, dass ihr Vater schwer erkrankt sei und das nun ihre letzte Chance sei, ihn noch einmal zu sehen. Evie kann sich nun vor einem Besuch nicht mehr drücken und kehrt nervös und ängstlich in ihre alte Heimat zurück. Doch leider kommt sie zu spät und ein Arzt kann ihr nur noch den Tod ihres geliebten Vaters mitteilen. Nun bereut Evie es, niemals wieder zurückgekehrt zu sein, doch das große Geheimnis, das immer im Raum steht und für das Weggehen von Evie gesorgt hat, ist immer präsent und sorgt für Hemmung und Zurückhaltung. Auch an der Beziehung zu ihrer älteren Schwester Liv hat sich nichts geändert und diese ist immer noch voller Hass auf ihre kleine Schwester. Einzig Freya freut sich über Evies Rückkehr und empfängt sie mit offenen Armen. Denn sie hatte immer Kontakt zu Evie, von dem Geheimnis, das diese aber immer mit sich herumträgt, weiß sie aber auch nichts. Doch kann Evie weiterhin stillschweigen? Lorraine Kelly beschreibt in diesem Roman das Leben von Evie auf mehreren Zeitebenen. Diese werden zu Beginn der einzelnen Kapitel angezeigt, ebenso die unterschiedlichen Schauplätze, sodass es nicht zu Verwirrungen kommen kann. Da aber auch viele andere Charaktere aus ihrer Sicht berichten und diese Perspektivwechsel nie vorher angeküdigt werden, sondern von Absatz zu Absatz wechseln, wirkt es anfangs etwas verwirrend. Dennoch entsteht eine Art Sog, die dafür sorgt, dass die Leser immer weiterlesen wollen. Erfahren sie doch zeitgleich etwas über die Zeit von Evie Eltern bevor diese Kinder bekamen, dann als endlich die erste Tochter und schließlich die zweite Tochter geboren werden und auch, wie diese heranwachsen und zu jungen Erwachsenen werden, aber auch Evies Zeit in London, ihre Beziehung zu Jeremy bis hin zu Evies Rückkehr auf die Orkneyinseln und somit die Gegenwart. Anfangs war ich ganz gefesselt von der Art, wie die Autorin ihre Leser mitnimmt auf eine Reise durch Evies Leben. Auch das Geheimnis lüftet sie erst im letzten Drittel, sodass die Spannung und Ungewissheit lange aufrechterhalten wird. Allerdings gefällt mir die Auflösung desselben nicht so gut, wird es doch nicht aus Evies Sicht, sondern neutral aus der Sicht der Autorin geschildert, weshalb ich die Emotionen von Evie nicht gut nachvollziehen konnte. Auch sonst finde ich, dass der Roman ab dem letzten Drittel an Fahrt verloren und die Autorin sich in Nebensächlichkeiten und den Leben der Nebencharaktere verloren hat. Insgesamt ein Roman, der aufgrund seiner vielen Themen, wie Gaslighting, unverarbeiteten Traumata, Hass, Eifersucht, Trauer und physischer Gewalt, sehr bewegend und tiefgründig ist, dessen Ende mich aber leider nicht vollkommen überzeugen konnte.

Ein Roman, der mich leider nicht vollständig überzeugen konnte, da ich leider einige Kritikpunkte habe...
5

Omg...was für ein tolles Buch. Eine Geschichte die ans Herz geht und fesselt und berührt . Was die Protagonistin Evie in diesem Buch durchgemacht hat, ist echt unfassbar. Und auch die anderen Charakter haben ihre Geschichten und. Vergangenheit. Einziges Manko ( aber nicht der Rede wert) meinerseits ist dass der Titel vermeintlich nichts mit der Geschichte zu tun hat. Man könne meinen er wurde vielleicht bei der Übersetzung falsch gedeutet. Aber ansonsten kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen

3

Rasante Geschichte, die leider zum Ende hin, mit angezogener Bremse durchs Ziel schleicht

Auf dieses Buch wurde ich durch eine Leseprobe aufmerksam und ehe ich mich versah, war ich so tief in der Geschichte abgetaucht, dass es ein Muss war, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, trotz der anfangs vielen Zeit- und Erzählsträngen. Blitzschnell fügen sich dazu die Bilder vor Augen ein und die Geschichte nimmt so richtig an Fahrt auf. Dazu tragen auch die gut beschriebenen Charaktere bei. Ob es um Evie geht, die der Leser bei ihrer Rückkehr auf ihre Heimatinsel begleitet, oder um deren Inselbewohner, die sofort greifbar wurden, mit all ihren Facetten. Doch nicht alle waren mir sympathisch und fielen durch ein nettes Verhalten auf, auch das hat die Autorin perfekt durch Worte zum Ausdruck gebracht. Die Geschichte baut von Anfang an einen Sog auf , den man sich schlecht entziehen konnte. Die Rückblicke in die Vergangenheit geben nach und nach, Stück für Stück die Sicht frei auf das große Geheimnis von Evie, warum sie vor Jahren so überstürzt die Insel verlassen hat und seitdem gemieden hat, frei. Das sorgte für Spannung und fesselnde Unterhaltung. Sämtliche Emotionen kamen hier sehr gut zum tragen und das Kopfkino lief in voller Fahrt zur Höchstleistung an. Ich war so gebannt in der Lektüre vertieft, die mich alles um mich herum hat vergessen lassen. Doch, wie es auch im Leben zu unverhofften Situationen kommen kann, wo die Stimmung sich von jetzt auf gleich ändern kann, so habe ich dieses auch beim Lesen dieses Buch erlebt, die es mir sehr erschwerten, eine faire Bewertung für das Buch abzugeben. Während ich total begeistert und vollkommen in der Geschichte abgetaucht war, ging das Licht ab Seite 285 aus. Die Geschichte verlor rasant an Fahrt. Evie bekam ich gar nicht mehr zu greifen und das Geschehen, welches sich bis zum Ende des Buches abspielte, war überzogen und ja, es wirkte leider gar nicht mehr überzeugend. Es schien fast so, als wenn jemand anderes das Ruder übernommen hatte und das Buch zu Ende geschrieben hat, denn das Hauptfokus lag dann bei den Nebencharakteren der Geschichte und nicht mehr bei Evie. Das hat mich sehr enttäuscht, da die Geschichte bis dato absolut fesselnd geschrieben war. Da Auch wenn die Autorin viele Themen in den Buch miteinander vereint hatte, wie Trauer, Hass, Eifersucht, Erpressung, Alzheimererkrankung, Krebs, Neuanfang, Gewalt in einer Beziehung und noch vieles mehr, so war das Gleichgewicht einfach nicht in Balance, was sicherlich an der Vielzahl der Themen lag. Ebenso ist der Buchtitel für mich persönlich leider nicht optimal gut gewählt. Sicherlich bekommen die Kaltwasserschwimmerinnen eine Rolle, aber eine ganz kleine und deswegen fand ich den Titel ganz und gar nicht zutreffend. Fazit: 3 Sterne für einen Roman, der rasant durch eine fesselnde Geschichte führt und dann plötzlich mit angezogener Bremse durchs Ziel fährt

4.5

Bis auf den irreführenden Titel eine runde Lektüre

Ich war von Lorraine Kelly's Schreibstil sehr angetan. Das war eine richtige Wohlfühllektüre für mich. Das setting und das Personal in der Geschichte war schon sehr speziell bis originell. Hier wurde wieder einmal einiges an aktuellen Themen (Zuwanderung, Transgender, Krebserkrankung, toxische Familien- und Liebesverhältnisse) eingearbeitet und das scheint mittlerweile in dem Genre des Unterhaltungsromans auf der Tagesordnung zu stehen. Ich gewöhne mich daran und hier fand ich es am Schauplatz der Orkneys gut verortet. Bis auf Liv fand ich die Charaktere wirklich angenehm. Jedoch war es arg seltsam, dass Evie nicht objektiver hinter die selbstzerstörerische und manipulative Fassade ihrer Schwester schauen konnte und einfach die Insel fluchtartig verlässt, statt bei ihren wirklich guten und engen Freunden Hilfe zu suchen! Sachverhalte so viel später aufzuklären ist immer besonders schwierig. Wenn die Beziehungen (gerade zu Freya) so eng waren, wäre sie sicher nicht allein gewesen. Aber so war es definitiv auch eine lehrreiche Lektüre in Sachen red flags bei Liebesbeziehungen! Den Titel fand ich allerdings im Nachhinein unzureichend bis irreführend gewählt.

3

⭐️⭐️⭐️ Eher "mäh" als "yeah" - Titel und Klappentext führen auf die falsche Fährte

Nicht, dass es nicht gut zu lesen gewesen wäre, nein, man kommt gut durch die Geschichte und die Sprache der Autorin ist absolut passend für einen Unterhaltungsroman. Aber - in welchem Buch passiert bitte das, was im Klappentext steht? 🤔 Also in diesem Buch leider nicht... Bereits den Titel sollte man nicht allzu ernst nehmen. Denn Protagonistin Evie hat Angst vor dem Wasser und kann überhaupt nicht schwimmen. Ihre erste Berührung mit dem Wasser findet auf den letzten 5 Seiten statt. Die im Klappentext erwähnte Gruppe der Kaltwasserschwimmer wird im ganzen Buch sage und schreibe zweimal erwähnt. Eine wirkliche Rolle hat die Gemeinschaft nicht, nur einzelne Personen daraus und das dann auch in einem ganz anderen Zusammenhang. Das Haus, das entrümpelt wird, spielt auch nur eine Nebenrolle. Hauptsächlich spielt der Roman an verschiedenen Zeitpunkten der Vergangenheit und rollt Evies Geschichte auf. Evie selbst war mir dabei manchmal zu... wie soll man das nennen...trantütig??? Sie erkennt immer sofort sehr genau, wenn sie manipuliert oder unfair behandelt wird - und sagt oder tut überhaupt nichts. So geht das die ganze Zeit und man sieht keine Entwicklung in ihrem Charakter. Fazit: Der Roman an sich ist nette Unterhaltung in einem interessanten Setting. Die Aufmachung des Buches weckt allerdings Erwartungen auf eine ganz andere Geschichte.

⭐️⭐️⭐️
Eher "mäh" als "yeah" - Titel und Klappentext führen auf die falsche Fährte
5

Unerwartet aber berührend

Die Inselschwimmerin war ein Überraschungshit für mich. Ich dachte, dass sich die Geschichte viel mehr um Wasser oder das Schwimmen an sich drehen würde. Stattdessen waren die Charaktere im Vordergrund, die Geschichte spannend und mitreißend. Ich war bewegt und wollte unbedingt das Ende erfahren.

Unerwartet aber berührend
5

Anders als gedacht

Ich habe durch den Titel eine andere Geschichte erwartet. Doch die Geschichte die ich bekommen habe war viel besser! Sie war voller unglaublicher Momente! Voller echter Menschen! Eine Gemeinschaft die zusammenhält komme was wolle! Eine Geschichte die viele Menschen eine Stimme gibt! Es gab nicht nur die eine Protagonistin das ganze Buch war voller wundervoller Menschen. Die Autorin hat hier was ganz besonderes geschafft! Ich kann dieses Buch sehr weiter empfehlen!

Anders als gedacht
2

Es geht um das schwierige Verhältnis zweier Schwestern, deren Heimat die schottischen Orkneyinseln sind. Auf mehreren, teils zur Geburt zurückreichenden, Zeitebenen verknüpft die Autorin mehrere Handlungsstränge. Nicht immer ist der rote Faden der Handlung erkennbar, nicht jeder Handlungsstrang wird durchdrungen. Vor allem aber erschließt sich mir die im Klappentext vorgenommene Einordnung des Buchs als "mitreißender Roman voller Zuversicht über Zugehörigkeit und Vergebung" nur selten. Zuversicht, Zugehörigkeit und Vergebung erscheinen mir über weite Strecken als Fremdwörter. Mitreißend ist das Buch nur phasenweise. Es lebt vor allem von der Spannung um die Auflösung des tragischen Geheimnisses. SPOILERALARM: Nach etwa drei Vierteln wird dann plötzlich der Schalter umgelegt. Alle aufgeworfenen Probleme bis hin zu tiefsten persönlichen Zerwürfnissen werden auf wundersame Weise aufgelöst oder mit Zuckerguss zugekleistert, um mit voller Kraft auf das Happyend zuzusteuern.

1

Enttäuschung

Ich habe dieses Buch in einer Stimmung begonnen, in der ich etwas Wohltuendes und Schönes gebraucht habe. Leider wurde es schnell zur Ernüchterung. Schon auf den ersten Seiten hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Anfangs dachte ich noch, vielleicht liegt es an meiner Laune. Aber je weiter ich gelesen habe, desto klarer wurde, dass es nicht an mir liegt. Der Schreibstil ist schwierig. Die Sätze wirken abgehackt, emotionslos, fast schon lieblos aneinandergereiht – als wäre da keine echte Erzählstimme, sondern nur eine Aneinanderreihung von Informationen. Besonders die Dialoge empfand ich als unauthentisch. Inhaltlich kann ich leider kaum etwas sagen, weil mich der Stil so sehr gestört hat, dass ich gar nicht erst in die Geschichte hineinfinden konnte. Ich habe gehofft, dass sich mein Gehirn irgendwann an den Ton gewöhnt und ich den Inhalt genießen kann, leider vergeblich. Die Idee der Geschichte klang eigentlich wunderschön, das Cover ist ein echter Hingucker, und ich hatte mich wirklich auf ein wohltuendes Leseerlebnis gefreut. Umso enttäuschter bin ich, dass ich das Buch letztlich abbrechen musste. Normalerweise bewerte ich ein Buch nicht, das ich nicht zu Ende gelesen habe. Hier ist liegt der Fall anders, da es unabhängig vom Inhalt ist.

4

Ich fand die Geschichte unterhaltsam . Nur der Titel passte nicht zu Handlung.

3

Ganz anders als erwartet und letztlich nicht ganz zu Ende gedacht

**** Worum geht es & Mein Eindruck ****
Cover und Titel lassen auf einen leichten Inselroman schließen – was man bekommt, ist jedoch eine düstere Familiengeschichte: ein Kind voller Wut, eine toxische Schwesternbeziehung, ein zerstörerisches Miteinander. Die psychologische Tiefe und die Dynamik der Figuren haben mich stark gefesselt, das Buch entfaltete einen regelrechten Sog. Doch beim Zuschlagen blieb Unruhe zurück. Viele Fragen blieben unbeantwortet, vor allem zur Verantwortung und nötiger Fürsorge. Das Ende wirkt eher wie ein Hoffnungsschimmer als eine echte Lösung – für mich zu vage. Sprachlich solide und flüssig erzählt, aber die Diskrepanz zwischen Inhalt und äußerer Aufmachung (Cover & Titel) blieb für mich irritierend. **** Empfehlung? **** Ein stiller, psychologisch dichter Roman über Familienwunden – überraschend ernst und atmosphärisch, aber mit einem Ende, das nicht vollends trägt. Empfehlenswert für Leser*innen, die sich auf intensive Beziehungen und offene Fragen einlassen wollen.

5

Von Schuldgefühlen und Heilung

Kennt ihr das? Ihr geht ein Buch komplett ohne jegliche Erwartungen an und es haut euch einfach um? So ging es mir mir "Die Inselschwimmerin" von Lorraine Kelly. Und auch wenn sich die Story komplett anders entwickelt hat, als der Klappentext vermuten ließ, habe ich einfach alles daran geliebt. Erzählt wird die Geschichte in drei unterschiedlichen Zeitebenen. So begleiten wir Protagonistin Evie in der Gegenwart bei ihrer Rückkehr in ihre Heimat auf den schottischen Orkneyinseln, erfahren in Rückblenden aber auch mehr über ihre Flucht von der Insel 20 Jahre zuvor und ihre damit verbundenen Schuldgefühle. Außerdem lernen wir Evies Familiengeschichte kennen, die 1960 mit ihren Eltern Cara und Duncan begann. Ich hatte anfangs die Befürchtung, durch die unterschiedlichen Zeitebenen durcheinander zu kommen, dies war aber überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil: Die drei Erzählstränge hatten so eine Sogwirkung auf mich, da sich nach und nach die Puzzleteile rund um Evies Vergangenheit zusammengesetzt haben, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Auch der flüssige und bildhafte Schreibstil, das wunderschöne Setting sowie die vielen Charaktere in Evies Heimat haben dazu beigetragen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Nicht alle von ihnen waren sympathisch – allen voran Evies Schwester Liv, die mich zeitweise echt wütend gemacht hat, mir gleichzeitig aber auch leidgetan hat. Generell habe ich die Gemeinschaft auf Orkney aber sehr geliebt und vor allem Freya habe ich in mein Herz geschlossen. 🌈 "Die Inselschwimmerin" war ganz anders als erwartet, und doch hat sich Evie mit ihrer schwierigen Familiengeschichte und ihren Schuldgefühlen in mein Herz geschwommen. Ich fand es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte ihrer Vergangenheit stellt und sich weiterentwickelt. 🩷

4

Ein schönes Buch für zwischendurch über Trauer und was diese aus einem Menschen machen kann.

4

Rückkehr in die Heimat mit Untiefen

Evie kehrt nach auf die Insel ihrer Heimat zurück als sie erfährt, dass ihr Vater im Sterben liegt. Doch es ist zu spät. Nachdem sie vor über zwanzig Jahren fluchtartig nach einem schrecklichen Vorfall die Insel verlassen hat und seitdem in London im „Exil“ lebte, kann sie sich nicht mehr mit ihrem Vater versöhnen. Die Schuld lastet schwer auf ihr. All die Jahre hatte sie nur eine einzige Verbindung in ihre Heimat und alles gemieden, was sie irgendwie an ihre Kindheit erinnerte. Ihre ältere Schwester Liv erpresst sie, da sonst Evies Geheimnis an die Öffentlichkeit kommen würde, was sie unbedingt verhindern möchte. Evie bestraft sich selbst täglich durch ihre ungeliebte Arbeit und eine toxische Beziehung in der sie gefangen ist. Doch ihr Vater vererbt ihr sein Haus, was Liv so auf die Palme bringt, dass sie in einer Boshaftigkeit ihre Schwester drangsaliert, die Evie an ihre Grenzen bringt. Nur in Freya findet Evie eine liebevolle Verbündete, die an ihrer Seite steht und ihr hilft, ihren Weg in ein glückliches Leben zu finden. Dieses Buch verbindet sehr viel: es spielt auf mehreren Zeitebenen, enthält eine Familiengeschichte mit einer psychisch kranken Mutter, einem liebevollen aber überforderten Vater, Geschwisterhass, eine toxische Liebesgeschichte aber auch eine liebevolle Gemeinschaft, Freundschaft, Überwindung von Ängsten und einen stetes Licht am Horizont, das Hoffnung auf einen Neuanfang macht. Ich habe es sehr gern gelesen, da es auch sprachlich ansprechend geschrieben ist und die Autorin die Zeitebenen gut miteinander verbindet. Eine Leseempfehlung für alle, die gerne großes Familienromane mit Geheimnissen und Tragödien lesen und die ein wenig Licht im Leben gut vertragen können.

2

Das war leider nichts.. 😭

[Anzeige || Rezensionsexemplar] Ich weis nicht wo ich anfangen soll… 😥 Leider bin ich durch den Klappentext auf eine ganz andere Fährte geführt worden und hatte eine ganz andere Geschichte erwartet. Eigentlich geht es in dem Buch hauptsächlich um Evie‘s Familie und ihre Eltern. Diese wird durch viele Zeitsprünge gut erzählt, so dass sich am Ende auch ein klares Bild zusammenfügt. Leider hatte ich mir etwas mehr Spannung durch den Klappentext erhofft und allgemein kann ich diesen nicht ganz mit dem Buch in Verbindung bringen. Ich hatte die Hoffnung in dem Buch einen cozy Roman zu finden, der mich vom hektischen Alltag ablenkt. Leider musste ich mich stattdessen sehr durch das Buch quälen und hätte es, wenn es kein Rezensionsexemplar wäre, wahrscheinlich abgebrochen. Für mich leider ein Flop 😭

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