Buchwächter

Buchwächter

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Softcover
3.615
ZaubernJugendbuchBuchhandlungBuchladen

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Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Urban
Format
Softcover
Pages
N/A
Price
18.90 €

Posts

8
All
4

Schon alleine wegen der tollen Aussage lesenswert, aber da ist natürlich noch mehr…

Im ersten Teil „Buchwächter – Das Buch der Phantasien“ geht es um Finn – Finnley Oliver Ward. Er ist der jüngste Sohn einer Bauernfamilie, die mit harter Arbeit auf dem Feld und mit Vieh ihren Lebensunterhalt bestreitet. Der Umstand, dass er dennoch die Schule besuchen darf, ist Glück und Unglück zugleich. Denn der eher schmächtige Junge wird von seinem Widersacher und dessen Freunden dort immer wieder verprügelt. Auf der Flucht vor ihnen landet er eines Tages in der Buchhandlung von Arthur, der ihm eine völlig neue Welt offenbart. Neben Freundschaft und unzähligen Geschichten, gibt es für Finn auch die Buchwächter, geheime Bücher und eine phantastische Gabe zu entdecken. Der Schreibstil Andreas Hagemann hat einen schönen, flüssigen Schreibstil, der gut zur anvisierten Zielgruppe junger Leserinnen und Leser passt. Seine Texte sind anschaulich und leicht verständlich. Besonders schön finde ich dabei meist die Dialoge und den immer wieder eingestreuten Humor. Finn ist der Protagonist, über den man am meisten erfährt, jedoch gibt es auch immer wieder Kapitel aus Sicht des Bösewichts oder Einblicke in die Welt der Phantasien. Sie stellen eine schöne Abwechslung dar und halten die Spannung auf einem, für junge Leser, angenehmen Level. Echte Schreibfehler sind mir beim Lesen keine aufgefallen, jedoch gab es gerade im letzten Drittel ab und an einen überflüssigen Trennungsstrich, der allerdings nicht weiter störte. Die Charaktere Die Charaktere im Buchwächter sind zum Großteil toll beschrieben und authentisch dargestellt. Man kann sich super in Finn hineinversetzen. Nur manchmal wirken seine Reaktionen und Aussagen doch etwas zu reif für sein recht junges Alter. Auch die Kontrolle seiner Gabe hatte ich mir etwas schwieriger vorgestellt, das klappte mir dann doch einen Tacken zu schnell und gut. Ansonsten mag ich dir Charaktere alle mit ihren Eigenheiten und Macken. Ring und Ka-Tsching sind definitiv etwas Besonderes. Doch auch Arthur und Nepomuk sind für mich sehr schon dargestellt und authentisch. Die Geschichte Mit dem Buchwächter versetzt Andreas Hagemann die Leser in ein Setting, das an das England im 19. Jahrhundert angelehnt ist. Er schafft dabei eine glaubhafte Atmosphäre und eine Welt, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Mit den im Buch genannten Phantasien werden darüber hinaus viele Erinnerungen an einst gelesene Bücher und Geschichten geweckt. Und genau das unterstreicht die eigentliche Geschichte zusätzlich. Denn zwischen den Seiten schwingt immer wieder mit, wie wichtig das Lesen und wie wichtig die Geschichten und Phantasien doch für uns und unsere Kinder sind. Lesen ist so wichtig! Eigentlich ist allein die Aussage des Buches schon so wichtig und toll, dass man es gelesen haben muss. Denn Lesen ist so wichtig, es bildet und fördert die Phantasie und Kreativität. Und es erhält im wahrsten Sinne die ganzen Phantasien am Leben. Davon abgesehen gibt es aber natürlich deutlich mehr Gründe, um „Buchwächter – Das Buch der Phantasien“ zu lesen. Der schöne Schreibstil von Andreas Hagemann sorgt für einen spannenden Ausflug in die Welt der Buchwächter und in die Erinnerungen an gelesene Geschichten und Phantasien. Die Charaktere sind toll, auch wenn Finn für mich nicht immer 100% stimmig ist, und die Dialoge gefallen mir sehr gut. Grundsätzlich kann ich das Buch auch für Erwachsene empfehlen, jedoch sollte man sich bewusst sein, dass es hauptsächlich für Kinder ab 8 Jahre gedacht ist.

Schon alleine wegen der tollen Aussage lesenswert, aber da ist natürlich noch mehr…
4

Durch Zufall bin ich auf diese Geschichte aufmerksam geworden und bin so happy, sie entdeckt zu haben. Es geht um den 10 jährigen Finn, der aus ärmlichen Verhältnissen kommt, aber trotzdem von seinen Eltern in die Schule geschickt wird, statt auf dem Hof mitzuhelfen. Dort geht es ihm allerdings nicht so gut, denn er wird gemobbt. Nach einer erneuten Flucht vor seinen Mitschülern landet er im Buchladen von Artur und dort beginnt sein Abenteuer in der Welt der Fantasien. Hach, was für eine zuckersüße Geschichte. Die Idee, das Figuren in Büchern lebendig werden, ist nicht neu, aber hier wirklich toll erzählt. Es gibt so viele tolle Momente und Figuren und Wiedersehen. Besonders Lumiere ist mein großer Held dieser Geschichte. Der Schreibstil ist toll und lädt zum Verweilen ein. Die Erzählstimme des Hörbuchsprechers ist ebenfalls grandios. Ich kannte ihn schon von anderen Hörbüchern und hab mich gefreut, ihn hier zu "treffen". Er haucht den Figuren Leben ein, schafft es, die unterschiedlichen Dialekte zu verbinden (ok, die wären für mich theoretisch nicht notwendig gewesen, geben der Geschichte aber ein bisschen Würze) und hat dennoch eine so harmonische Stimme, dass ich mich auf jede Autofahrt mit diesem Hörbuch gefreut habe. Mein Highlight im Buch ist der Bücherwurm, der erzählt, wie Bücher schmecken. z. B. dass Thriller ein bisschen Prickeln auf der Zunge. Hach! Spätestens da war ich verliebt. Ja ok, es gibt ein paar Kleinigkeiten, die nicht ganz stimmig waren. Ja, es gibt ein paar Figuren, die es im 19. Jahrhundert noch nicht gab, hier aber trotzdem eine Rolle haben. Aber das ist im Prinzip egal, denn das Gesamtwerk konnte überzeugen. Auch wenn ich es nicht ganz außer Acht lassen kann. Was mich tatsächlich ein klein bisschen mehr gestört ist, war das Alter von Finn. Mit 10 muss er hier doch verdammt viel Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen, zu denen ich in diesem Alter nicht fähig gewesen wäre. Auch wenn ich weiß, dass die Kinder "früher" schneller erwachsen werden mussten, hat das ein leichtes Bauchgrummeln bei mir hinterlassen. Ihn hätte ich mir entweder etwas kindlicher oder älter gewünscht. Die Vergleiche, die angestellt werden, sind sicher für den Leser gut gemeint und vorallem für die Zielgruppe sinnvoll, gerade bei der Verfolgungsjagd. aber schießen doch einige Male übers Ziel hinaus, wenn man die Zeit betrachtet, in der das Buch spielen soll. Finn wird über das Pflaster gezogen wie über eine Käsereibe. Das passt nicht zu einem Setting, in dem es nicht mal Autos gab und gerade Elektrizität erfunden wird. Trotzdem hat mir das Buch so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Der Cliffhanger ist gemein, denn es bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als direkt weiterzumachen. Danke für diese tollen Fantasien.

2

Das war jetzt ne schlechte Parodie auf alle Geschichten, in denen Bücher + Fantasie + literarische Gestalten + Mechaniker + aus Freunden werden Feinde + Schulkind mit Begabung findet DEN Erwachsenen, der das Potenzial erkennt + Kutschen + Abenteuer vorkommen. Nein. Es bleibt bei der Aneinanderreihung. Sehr geehrter Autor, machen Sie sich beim Schreiben eine Zeitachse. 1. Wieviel Zeit zwischen Ereignis x und y vergeht. 2. Plausibilität: Wieviel Zeit bleibt einer Figur für Schule, Arbeit und Lesen von extrem vielen Büchern? 3. Wieviele Stunden hat ein Tag? Oft mehr als 24 4. Machen Sie sich ein Bild Ihrer Figur. Fadenscheinige Stoffe halten nicht soviel aus. Wenn sie zerfetzt sind, dann ist da kein Stoff mehr 5. Wieviele Hosen sind hier gerutscht? War das eine Buster Keaton Referenz? Nee, zu plump. 6. Streichen Sie Wiederholungen. Gerade das Wort Orientierungslos ging mir irgendwann auf die Nerven. 7. Schon mal 10 jährige Jungs gesehen? 8. Ich mag Reminiszenzen, hier war es keine Hommage, kein freudiges Wiedererkennen. Es war ein Aneinandertackern von Ideen, die man schon mal gesehen hatte.

4

Die Phantasie ist es etwas wunderbares. Sie lässt sich formen, wie es der eigene Geist gerade benötigt. Doch darin liegt auch ihre Gefahr. Andreas Hagemann macht klar, wie wichtig der Schutz dieses Kleinods ist. Finn fällt nicht auf und gerade darin liegt seine Macht. Seine Seele ist rein und seine Absichten gut. Deshalb ist er genau der Richtige, um diesen Schatz vor allem Unheil zu bewahren. Verbunden mit einer Macht, die Finn selbst noch begreifen muss, geht es hinein in eine Geschichte, welche die Grenze zwischen real und fiktiv verschwimmen lässt.

4

Fantastisches Steampunk- Jugendbuch Dieses liebevoll gestaltete Buch über Bücher und Phantasie lässt nicht nur Kinderaugen leuchten.

3

Ich habe mich während der Geschichte gefragt, wer denn nun eigentlich die Zielgruppe für dieses Buch sein soll. Alles startet mit einem 10 jährigen in einer zeit hm um 1700 herum von der Beschreibung über umwege zu einem Buchhändler, bei dem er die mystische Ausbildung zum Buchwächter anstrebt. Es finden sich viele lustige Charaktere, die aber einfach nicht 100% ins setting passen. Berliner und andere akzente, witze und Sprüche wie 0815, usw. die einfach zeitlich total aus dem Rahmen fallen. Das sind so Kleinigkeiten, die für mich schnell nicht stimmig sind. Uns begleiten zudem viele bekannte märchen, sagenfiguren und gottheiten, alles was der Fantasie entspringt. Aber hier 1. marsupilami, der kleine Prinz, auch hier viele Charaktere die nicht der Zeit entsprechen (gut da kann man noch mit Fantasie diskutieren) 2. kennt die wohl angedachte Zielgruppe überhaupt noch lumière, der gestiefelte kater, und und und tatsächlich um auch die ganzen Zusammenhänge zu verstehen, die hier natürlich nicht näher erläutert werden, denn wir kennen die Geschichten aus unserer Kindheit in und auswendig? Nochmal abschließend zum 10 jährigen. Der sich tatsächlich für mich nicht authentisch wie ein junge seines Alters verhält. In manchen Bereichen schon, in vielen aber nicht. Um der sehr unterhaltsamen Geschichte einfach noch die itüpfelchen und den letzten schliff zu geben wären das also fragen, die mir nach dem ersten Band noch offen standen. Bin gespannt wie die nächsten bände sind.

5

Sofort sprang mir das Cover ins Auge - mit Liebe gestaltet und absolut passend zum Inhalt. Der Sprecher Martin Kuupa hat eine angenehme Stimme, doch fiel es mir der Anfang schwer. Doch nach wenigen Kapiteln gefiel mir diese Erzählerstimme doch sehr gut. Finn ist ein Junge, eher aus ärmlichen Verhältnissen und doch passiert im etwas besonderes. Er taucht ein in eine besondere Welt voller Magie, aber auch Geheimnissen. Ich mochte die Charaktere sehr, sie sind gut beschrieben und lebendig. Die Idee zum Buch fand ich sehr interessant und auch die Umsetzung konnte mich überzeugen. Wie der Autor Andreas Hagemann die Phantasien zum Leben erweckt hat konnte mich faszinieren. Ich habe die Geschehnisse von Finn genossen und fand es sehr magisch. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.

3

Ganz ok, eher Jugend-Fantasy

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