Star Wars™ Die Hohe Republik - Das Auge der Finsternis
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Description
Die Galaxis ist geteilt. Die schrecklichen Nihil haben eine undurchdringliche Barriere errichtet, hinter der sie rauben, plündern und verwüsten. Nicht einmal gemeinsam vermögen es die Jedi und die Streitkräfte der Republik, die Grenze zu durchbrechen. Gleichzeitig ist Jedi-Meisterin Avar Kriss im Gebiet der Nihil gefangen und gibt ihr Bestes, um die Opfer der Nihil zu schützen. Doch auf beiden Seiten der Grenze breitet sich die Verzweiflung aus, und wenn die Hoffnung stirbt, vergeht auch die letzte Möglichkeit, die Galaxis wieder zu vereinen.
»Das Auge der Finsternis« ist der Beginn der dritten Phase der Hohen Republik und schließt inhaltlich an die erste Phase an.
Die erste Phase der Hohen Republik:
1. Das Licht der Jedi
2. Im Zeichen des Sturms
3. Der gefallene Stern
4. Orkanläuferin
Book Information
Author Description
Der Sunday-Times-Bestsellerautor George Mann schreibt Comics, Romane und Hörspiele. Neben Star Wars hat er auch bereits Romane und Hörspiele zu Doctor Who, Sherlock Holmes, Judge Dredd, Teenage Mutant Ninja Turtles und Dark Souls geschrieben. George lebt in der Nähe von Grantham, England, mit seiner Frau, seinen Kindern und zwei lauten Hunden. Dabei ist er ständig von wackligen Stapeln aus Comics und Büchern umgeben. Er liebt Mythologie und Folklore, Kate Bush und Schokolade.
Posts
Phase-3-Start mit Sturmwall, Nihil, Namenlosen und Hoffnung im Feindesland.
. . Das Auge der Finsternis ist der erste Band der dritten Phase der Hohen Republik und spielt ungefähr ein Jahr nach dem Fall der Starlight-Station. Die Nihil haben mit dem Sturmwall einen großen Teil des Äußeren Randes von der Republik abgeschnitten. Viele Welten sind isoliert, die Jedi sind traumatisiert, und Marchion Ro sitzt mit den Namenlosen auf einer Waffe, die den Jedi-Orden existenziell bedroht. Am Anfang merkt man direkt, wie sehr die Figuren noch unter Starlight leiden. Elzar Mann ist auf Coruscant voller Schuldgefühle, weil er Stellan verloren hat und immer noch mit seinen eigenen Fehlern kämpft. Bell Zettifar und Burryaga patrouillieren an der Grenze der Okklusionszone und versuchen, wenigstens einzelne Welten vor Nihil-Überfällen zu retten. Gleichzeitig sind Avar Kriss, Porter Engle und andere innerhalb des Sturmwalls gefangen und müssen im Feindesland überleben. Für mich waren genau diese Kapitel in der Okklusionszone am stärksten. Avar bewegt sich dort im Verborgenen, stiehlt Getreide, hilft hungernden Kolonien und versucht trotzdem, nicht ihre Jedi-Werte zu verlieren. Das hatte richtig gute Spionage- und Widerstands-Vibes: geheime Signale, improvisierte Fluchtpläne, gestohlene Schiffe, Demontagedroiden, Verräter innerhalb der Nihil und dieses ständige Gefühl, dass jeden Moment alles auffliegen kann. Auch Rhil Dairo fand ich interessant, weil sie nach außen als Propagandastimme der Nihil benutzt wird, aber heimlich codierte Botschaften an die Jedi sendet. Parallel dazu zeigt das Buch, wie brutal Marchion Ro seine Macht ausspielt. Die öffentliche Hinrichtung von Pra-Tre Veter durch einen Namenlosen ist einer der härtesten Momente des Romans. Die Namenlosen waren für mich generell eines der stärksten Elemente, weil sie nicht einfach nur Monster sind, sondern genau das angreifen, was Jedi ausmacht: ihre Verbindung zur Macht, ihre Ruhe und ihren inneren Halt. Dadurch bekommt die Geschichte stellenweise fast Horror-Vibes. Währenddessen versucht die Republik politisch und militärisch zu reagieren. Ghirra Starros kommt nach Coruscant und will den Nihil-Raum als legitime Macht anerkennen lassen. Lina Soh lehnt das ab, weil sie Terroristen nicht mit einem Sitz im Senat belohnen will. Dieser politische Teil ist wichtig, war für mich aber auch der schwächere Aspekt des Buches. Die Jedi und die Republik bleiben sehr stark an ihre Ideale gebunden, was natürlich zu Star Wars passt, aber manchmal wirkt es etwas zu glatt und zu klar in Gut und Böse aufgeteilt. Nach Ghirras gescheitertem Angebot versucht die Republik, den Sturmwall militärisch zu durchbrechen. Kurz sieht es so aus, als hätte Keven Tarr wirklich eine Schwachstelle gefunden, doch der Angriff endet in einer Katastrophe. Mehrere Schiffe werden zerstört, Elzar bricht innerlich fast zusammen, und Marchion Ro nutzt die Situation sogar, um den Sturmwall noch weiter auszudehnen. Das ist ein starker Wendepunkt, weil die Hoffnung der Republik innerhalb weniger Sekunden komplett zerlegt wird. Im letzten Teil laufen die Handlungsstränge dann zusammen. Avar empfängt Rhils geheime Nachricht, trifft Porter Engle und versucht mit ihm, Rhil aus der Okklusionszone zu retten. Porter hatte vorher versucht, mit einem alten EX-Droiden eine Nachricht nach Coruscant zu schicken, doch die Nihil fangen den Droiden ab. Trotzdem landen dessen Daten später bei Avar. Gemeinsam mit Belin, KC-78 und Rhil versucht sie schließlich, über Melis Shrykes Schiff, die Cacophony, aus dem Sturmwall zu entkommen. Das Finale ist deutlich actionreicher. Avar und Porter kämpfen sich durch die Cacophony, Shryke verliert zunehmend die Kontrolle, und Viess verrät im Grunde jeden, sobald es ihr nutzt. Porter opfert sich, um Avar Zeit zu verschaffen, und stellt sich Viess in einem letzten Kampf. Avar schafft es schließlich mit Porters Daten und KC-78s Hilfe, durch den Sturmwall zu entkommen und zur Republik zurückzukehren. Damit endet das Buch nicht mit einem Sieg über die Nihil, aber mit einem echten Hoffnungsschimmer. Was mir gut gefallen hat, ist, wie schnell man wieder in die Figuren aus Phase 1 reinkommt. Obwohl es lange her ist, dass ich Phase 1 gelesen habe, waren Avar, Elzar, Bell, Burryaga und Porter schnell wieder präsent. Das Buch ist emotional, düsterer als viele andere High-Republic-Bände und baut die Bedrohung durch die Nihil stark weiter aus. Was mir weniger gefallen hat, ist dieser teilweise sehr typische Disney-Star-Wars-Vibe: Die Guten sind sehr gut, die Bösen sehr böse, und echte Grauzonen fühlen sich nicht immer natürlich an. Gerade weil ich Andor und Rogue One so stark finde, hätte ich mir manchmal mehr moralische Reibung gewünscht. Ghirra Starros geht zwar in diese Richtung, aber insgesamt bleibt die Geschichte doch oft recht klar aufgeteilt. Fazit: Das Auge der Finsternis ist ein guter, düsterer Neustart in Phase 3 der Hohen Republik, aber für mich kein perfekter Band. Am stärksten ist das Buch immer dann, wenn es in der Okklusionszone spielt und diese Mischung aus Feindesland, Spionage, Überleben und Jedi-Hoffnung erzählt. Die Namenlosen machen die Bedrohung richtig stark, und Avars Rückkehr bringt am Ende echte Hoffnung zurück. Gleichzeitig bleiben die politischen Passagen und die moralische Klarheit etwas schwächer. Insgesamt ein wichtiger Aufbau-Band mit vielen offenen Cliffhangern, starken Momenten und einem guten Einstieg in die nächste Phase.

Zurück in der Hohen Republik Oder zumindest was davon übrig ist. Ein Jahr nach dem Drama um die Starlight Station und ein halbes Jahr nach meinem letzten Buch zur Hohen Republik geht es nun in die letzte Phase dieser spannenden Zeit. Die Nihil haben Teile der Galaxie für sich vereinnamt und streben nach noch größer Macht und verbreiten dabei weiter Terror und Angst. Endlich kommen wieder Charaktere wie Avar Kriss, Elzar Mann, Bell Zettifar und Burryaga vor, die wir aus der ersten Phase kennen und man fühlt sich direkt heimisch. Ein Roman mit kleinen wenigen Schwächen aber vor allem ein starker Auftakt, der Lust auf mehr macht.

Ich fand den Anfang des Buches bis zur Mitte ca. ziemlich langatmig und langweilig. Sehr viel Gerede von Marchion, sonst ist nicht viel passiert, außer, dass uns die Lage in der wir jetzt sind beschrieben wurde. Das hätte man meiner Meinung nach deutlich kürzen können. Ab der Mitte jedoch wurde es richtig spannend und den Schluss fand ich richtig gut! Ich mochte vor allem die Teile, in denen es um Elzar und Avar ging. Ich finde sie in dem Buch (mit Porter Engle natürlich) die spannendsten Charaktere. Alleine schon dadurch wie bei den beiden die Verbindung zur Macht beschrieben wird und deren Beziehung zueinander, finde ich sehr interessant und faszinierend. Der ganze Nihil Teil war ein wenig langweilig und vorhersehbar (bis auf eine ganz bestimmte Sache, die passiert ist, aber No Spoiler here). Es war trotzdem ganz cool mal einen Einblick in Marchions Leben hinter dem Sturmwall zu kriegen und auch die Leben der dort gefangen Menschen und Jedi. Alles in allem war das Buch ganz gut. Es hätte wie gesagt noch spannender sein können an einigen Stellen, aber im großen und ganzen leitet es gut die dritte Phase der hohen Republik ein. Bin schon gespannt wie's nach dem Schluss jetzt weitergehen wird 😳
Mit "Das Auge der Finsternis" wird die dritte und finale Phase der Hohen Republik eingeläutet. Mit diesem Auftakt auf dem Weg zum Ende wird leider eine große Schwäche der Hohen Republik deutlich: wenn man nicht alles gelesen hat, versteht man einiges nicht. Dies wäre grundsätzlich nicht weiter schlimm, wenn es sich nicht um wichtige Ereignisse handeln würde. Die Nihil haben ihr Territorium über mehrere Planetensysteme ausgeweitet die sogenannte Okklusionszone. Leider wird dieses prägende Ereignis in den Erwachsenenromanen nicht gezeigt sondern einfach als gegeben dargestellt, was bei mir viele Fragen aufwirft. Nichtsdestotrotz ist "Das Auge der Finsternis" ein stabiler Auftakt mit vielen Verlusten und Gewinnen für beide Seite.
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Die Galaxis ist geteilt. Die schrecklichen Nihil haben eine undurchdringliche Barriere errichtet, hinter der sie rauben, plündern und verwüsten. Nicht einmal gemeinsam vermögen es die Jedi und die Streitkräfte der Republik, die Grenze zu durchbrechen. Gleichzeitig ist Jedi-Meisterin Avar Kriss im Gebiet der Nihil gefangen und gibt ihr Bestes, um die Opfer der Nihil zu schützen. Doch auf beiden Seiten der Grenze breitet sich die Verzweiflung aus, und wenn die Hoffnung stirbt, vergeht auch die letzte Möglichkeit, die Galaxis wieder zu vereinen.
»Das Auge der Finsternis« ist der Beginn der dritten Phase der Hohen Republik und schließt inhaltlich an die erste Phase an.
Die erste Phase der Hohen Republik:
1. Das Licht der Jedi
2. Im Zeichen des Sturms
3. Der gefallene Stern
4. Orkanläuferin
Book Information
Author Description
Der Sunday-Times-Bestsellerautor George Mann schreibt Comics, Romane und Hörspiele. Neben Star Wars hat er auch bereits Romane und Hörspiele zu Doctor Who, Sherlock Holmes, Judge Dredd, Teenage Mutant Ninja Turtles und Dark Souls geschrieben. George lebt in der Nähe von Grantham, England, mit seiner Frau, seinen Kindern und zwei lauten Hunden. Dabei ist er ständig von wackligen Stapeln aus Comics und Büchern umgeben. Er liebt Mythologie und Folklore, Kate Bush und Schokolade.
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Phase-3-Start mit Sturmwall, Nihil, Namenlosen und Hoffnung im Feindesland.
. . Das Auge der Finsternis ist der erste Band der dritten Phase der Hohen Republik und spielt ungefähr ein Jahr nach dem Fall der Starlight-Station. Die Nihil haben mit dem Sturmwall einen großen Teil des Äußeren Randes von der Republik abgeschnitten. Viele Welten sind isoliert, die Jedi sind traumatisiert, und Marchion Ro sitzt mit den Namenlosen auf einer Waffe, die den Jedi-Orden existenziell bedroht. Am Anfang merkt man direkt, wie sehr die Figuren noch unter Starlight leiden. Elzar Mann ist auf Coruscant voller Schuldgefühle, weil er Stellan verloren hat und immer noch mit seinen eigenen Fehlern kämpft. Bell Zettifar und Burryaga patrouillieren an der Grenze der Okklusionszone und versuchen, wenigstens einzelne Welten vor Nihil-Überfällen zu retten. Gleichzeitig sind Avar Kriss, Porter Engle und andere innerhalb des Sturmwalls gefangen und müssen im Feindesland überleben. Für mich waren genau diese Kapitel in der Okklusionszone am stärksten. Avar bewegt sich dort im Verborgenen, stiehlt Getreide, hilft hungernden Kolonien und versucht trotzdem, nicht ihre Jedi-Werte zu verlieren. Das hatte richtig gute Spionage- und Widerstands-Vibes: geheime Signale, improvisierte Fluchtpläne, gestohlene Schiffe, Demontagedroiden, Verräter innerhalb der Nihil und dieses ständige Gefühl, dass jeden Moment alles auffliegen kann. Auch Rhil Dairo fand ich interessant, weil sie nach außen als Propagandastimme der Nihil benutzt wird, aber heimlich codierte Botschaften an die Jedi sendet. Parallel dazu zeigt das Buch, wie brutal Marchion Ro seine Macht ausspielt. Die öffentliche Hinrichtung von Pra-Tre Veter durch einen Namenlosen ist einer der härtesten Momente des Romans. Die Namenlosen waren für mich generell eines der stärksten Elemente, weil sie nicht einfach nur Monster sind, sondern genau das angreifen, was Jedi ausmacht: ihre Verbindung zur Macht, ihre Ruhe und ihren inneren Halt. Dadurch bekommt die Geschichte stellenweise fast Horror-Vibes. Währenddessen versucht die Republik politisch und militärisch zu reagieren. Ghirra Starros kommt nach Coruscant und will den Nihil-Raum als legitime Macht anerkennen lassen. Lina Soh lehnt das ab, weil sie Terroristen nicht mit einem Sitz im Senat belohnen will. Dieser politische Teil ist wichtig, war für mich aber auch der schwächere Aspekt des Buches. Die Jedi und die Republik bleiben sehr stark an ihre Ideale gebunden, was natürlich zu Star Wars passt, aber manchmal wirkt es etwas zu glatt und zu klar in Gut und Böse aufgeteilt. Nach Ghirras gescheitertem Angebot versucht die Republik, den Sturmwall militärisch zu durchbrechen. Kurz sieht es so aus, als hätte Keven Tarr wirklich eine Schwachstelle gefunden, doch der Angriff endet in einer Katastrophe. Mehrere Schiffe werden zerstört, Elzar bricht innerlich fast zusammen, und Marchion Ro nutzt die Situation sogar, um den Sturmwall noch weiter auszudehnen. Das ist ein starker Wendepunkt, weil die Hoffnung der Republik innerhalb weniger Sekunden komplett zerlegt wird. Im letzten Teil laufen die Handlungsstränge dann zusammen. Avar empfängt Rhils geheime Nachricht, trifft Porter Engle und versucht mit ihm, Rhil aus der Okklusionszone zu retten. Porter hatte vorher versucht, mit einem alten EX-Droiden eine Nachricht nach Coruscant zu schicken, doch die Nihil fangen den Droiden ab. Trotzdem landen dessen Daten später bei Avar. Gemeinsam mit Belin, KC-78 und Rhil versucht sie schließlich, über Melis Shrykes Schiff, die Cacophony, aus dem Sturmwall zu entkommen. Das Finale ist deutlich actionreicher. Avar und Porter kämpfen sich durch die Cacophony, Shryke verliert zunehmend die Kontrolle, und Viess verrät im Grunde jeden, sobald es ihr nutzt. Porter opfert sich, um Avar Zeit zu verschaffen, und stellt sich Viess in einem letzten Kampf. Avar schafft es schließlich mit Porters Daten und KC-78s Hilfe, durch den Sturmwall zu entkommen und zur Republik zurückzukehren. Damit endet das Buch nicht mit einem Sieg über die Nihil, aber mit einem echten Hoffnungsschimmer. Was mir gut gefallen hat, ist, wie schnell man wieder in die Figuren aus Phase 1 reinkommt. Obwohl es lange her ist, dass ich Phase 1 gelesen habe, waren Avar, Elzar, Bell, Burryaga und Porter schnell wieder präsent. Das Buch ist emotional, düsterer als viele andere High-Republic-Bände und baut die Bedrohung durch die Nihil stark weiter aus. Was mir weniger gefallen hat, ist dieser teilweise sehr typische Disney-Star-Wars-Vibe: Die Guten sind sehr gut, die Bösen sehr böse, und echte Grauzonen fühlen sich nicht immer natürlich an. Gerade weil ich Andor und Rogue One so stark finde, hätte ich mir manchmal mehr moralische Reibung gewünscht. Ghirra Starros geht zwar in diese Richtung, aber insgesamt bleibt die Geschichte doch oft recht klar aufgeteilt. Fazit: Das Auge der Finsternis ist ein guter, düsterer Neustart in Phase 3 der Hohen Republik, aber für mich kein perfekter Band. Am stärksten ist das Buch immer dann, wenn es in der Okklusionszone spielt und diese Mischung aus Feindesland, Spionage, Überleben und Jedi-Hoffnung erzählt. Die Namenlosen machen die Bedrohung richtig stark, und Avars Rückkehr bringt am Ende echte Hoffnung zurück. Gleichzeitig bleiben die politischen Passagen und die moralische Klarheit etwas schwächer. Insgesamt ein wichtiger Aufbau-Band mit vielen offenen Cliffhangern, starken Momenten und einem guten Einstieg in die nächste Phase.

Zurück in der Hohen Republik Oder zumindest was davon übrig ist. Ein Jahr nach dem Drama um die Starlight Station und ein halbes Jahr nach meinem letzten Buch zur Hohen Republik geht es nun in die letzte Phase dieser spannenden Zeit. Die Nihil haben Teile der Galaxie für sich vereinnamt und streben nach noch größer Macht und verbreiten dabei weiter Terror und Angst. Endlich kommen wieder Charaktere wie Avar Kriss, Elzar Mann, Bell Zettifar und Burryaga vor, die wir aus der ersten Phase kennen und man fühlt sich direkt heimisch. Ein Roman mit kleinen wenigen Schwächen aber vor allem ein starker Auftakt, der Lust auf mehr macht.

Ich fand den Anfang des Buches bis zur Mitte ca. ziemlich langatmig und langweilig. Sehr viel Gerede von Marchion, sonst ist nicht viel passiert, außer, dass uns die Lage in der wir jetzt sind beschrieben wurde. Das hätte man meiner Meinung nach deutlich kürzen können. Ab der Mitte jedoch wurde es richtig spannend und den Schluss fand ich richtig gut! Ich mochte vor allem die Teile, in denen es um Elzar und Avar ging. Ich finde sie in dem Buch (mit Porter Engle natürlich) die spannendsten Charaktere. Alleine schon dadurch wie bei den beiden die Verbindung zur Macht beschrieben wird und deren Beziehung zueinander, finde ich sehr interessant und faszinierend. Der ganze Nihil Teil war ein wenig langweilig und vorhersehbar (bis auf eine ganz bestimmte Sache, die passiert ist, aber No Spoiler here). Es war trotzdem ganz cool mal einen Einblick in Marchions Leben hinter dem Sturmwall zu kriegen und auch die Leben der dort gefangen Menschen und Jedi. Alles in allem war das Buch ganz gut. Es hätte wie gesagt noch spannender sein können an einigen Stellen, aber im großen und ganzen leitet es gut die dritte Phase der hohen Republik ein. Bin schon gespannt wie's nach dem Schluss jetzt weitergehen wird 😳
Mit "Das Auge der Finsternis" wird die dritte und finale Phase der Hohen Republik eingeläutet. Mit diesem Auftakt auf dem Weg zum Ende wird leider eine große Schwäche der Hohen Republik deutlich: wenn man nicht alles gelesen hat, versteht man einiges nicht. Dies wäre grundsätzlich nicht weiter schlimm, wenn es sich nicht um wichtige Ereignisse handeln würde. Die Nihil haben ihr Territorium über mehrere Planetensysteme ausgeweitet die sogenannte Okklusionszone. Leider wird dieses prägende Ereignis in den Erwachsenenromanen nicht gezeigt sondern einfach als gegeben dargestellt, was bei mir viele Fragen aufwirft. Nichtsdestotrotz ist "Das Auge der Finsternis" ein stabiler Auftakt mit vielen Verlusten und Gewinnen für beide Seite.







