Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Softcover
4.5164
AnorexiaSplitterfasernacktFeherTod

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Description

»Warum isst du nicht mehr, April?«

April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
400
Price
9.30 €

Author Description

Lilly Lindner hat keine Ahnung von Teilchenphysik und bipolaren Zwischenströmungen. Sie weiß auch nicht, wie viel Wasser man in einen Teich kippen muss, um einen See zu erhalten; aber wie man Bücher schreibt – das weiß sie. Ihr Debüt ›Splitterfasernackt‹ stand monatelang auf der Bestsellerliste.Literaturpreise:›Was fehlt, wenn ich verschwunden bin‹:- Favorit der Leipziger Jugend Jury 2016

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
98%
3%
7%
3%
8%
2%
88%
84%
28%
89%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
74%
88%
54%
70%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Poetisch (100%)

Posts

34
All
5

Wortgewaltig, aber nicht für jeden geeignet

Nachdem ich mit dem Buch fertig war, war es auch mit mir fertig. Wir erleben die Geschichte der beiden Schwestern Phoebe und April. April ist in einer Klinik und kann keinen Kontakt zu ihrer Schwester halten. Trotzdem schreibt Phoebe ihr regelmäßig Briefe. Und April antwortet, aber ohne sie abzuschicken. Die Gefühle der beiden kommen perfekt zum Ausdruck: Verzweiflung, Trauer, Hilflosigkeit und Wut, aber auch Freude und Hoffnung. Die Autorin geht einfach perfekt mit Worten um. Das Buch spricht Themen an, die für manche Menschen schwierig sein könnten. Ich konnte mit manchen der Themen mitfühlen und so hat es das Buch geschafft mich zum Weinen zu bringen.

5

Ein wunderschönes Buch, absolut zu empfehlen.

Lilly Lindner hat einen sehr schönen Schreibstil. Ich finde es bemerkenswert, das man Emotionen so unfassbar bildlich darstellen kann. In den Monologen, die Phobie und April in ihren Briefen führen, ist einfach jede Emotion zu spüren. Wut, Trauer, Freude, Verzweiflung. Die Spannung geht auf keiner Seite verloren.

5

Schade,dass das Buch jetzt zu Ende ist. Hätte gerne noch mehr von diesen wundervollen Worten gelesen

5

Wer "Girl in Pieces" mochte, wird dieses Buch lieben! Die Briefe von April und Phoebe sind so wunderschön, herzzerreißend und schmerzvoll. Zwei Schwestern, die sich so sehr brauchen, aber nicht beieinander sein können. Die Liebe zueinander erkennbar in jedem Wort. Erwachsene, die in ihrem Job als Eltern völlig versagt haben. Die Gefühle in diesem Buch kann man nicht beschreiben. Man muss es lesen und fühlen.

5

Oh mein Gott!!! dieses Buch ist ein wahrer Schatz an Worten & Gefühlen. es hat so viel Schmerz und so viel Leid. Es ist so wunderbar geschrieben. diese Geschichte hat mich so mitgerissen!!! und am Ende habe ich Tränen vergossen... die Autorin hat diese Geschichte in so wahnsinnige Worte verpackt. es war echt atemberaubend. ich werde noch lange an diese Geschichte zurück denken... sehr lange ...

5

Unfassbar emotional

Definitiv eines Meiner Lieblingsbücher. Einfach zu lesen, sehr traurig aber auch wunderschön und man erhält einen sehr guten Einblick wie es ist an Anorexie zu leiden. Einfach ein Jahreshighlight❤️‍🩹

5

Wundervolles sprachlich-akrobatisches Meisterwerk.

5

finde keine worte …

5

Kein Buch konnte mich je so zum weinen bringen wie dieses 🥺

Ich habe dieses Buch nun bereits zum zweiten Mal gelesen und muss jedes Mal wieder so sehr weinen. Der Schmerz von Phoebe und April hat sich auf mich übertragen und ich konnte so unglaublich mitfühlen 😭 „Meinst du denn, mir hört jemand zu, wenn ich um Hilfe schreie?“ Dieses Buch ist voll von poetischen Sätzen, die mich sehr berührt haben. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, sodass ich das Buch an einem Stück lesen konnte. „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ kann ich jedem empfehlen, der emotionale Bücher mag. Allerdings sollte der Klappentext beachtet werden, da das Buch Themen behandelt, die potenziell triggernd sein könnten.

5

Ich weiß nicht was ich sagen soll.. Das Buch war toll, aber gleichzeitig so grausam, ich weiß nicht was ich sagen soll. Vieles gerade in der Schwestern-Beziehung erkenne ich mich wieder. Aber auch in der Beziehung zwischen April und den Eltern.. Ich hasse die Eltern.. Wie kann man nur seinem Kind solche Sachen sagen, dass sie nicht normal sei und untragbar sei?! Besonders die Mutter hasse ich. Aber ich kann April verstehen, warum sie gegangen ist.. Ich kann es verstehen, aber ich hätte mir gewünscht das sie mehr für Phoebe gekämpft hätte.. Es war berührend und emotional. Und es ist definitiv nichts für Schwache Nerven! Der Schreibstil war ebenso besonders.. Was mir auch aufgefallen ist, ist das April nicht dadurch magersüchtig geworden ist, weil sie dünn sein wollte, sondern weil sie gesehen werden wollte. Von ihren Eltern. Das hat aber erst geklappt als es zu spät war.. Fazit: Das Buch hat mir das Herz gebrochen..

5

so gefühlvoll geschrieben in briefform von phoebe und april, eine gefühlevolle geschichte über zwei schwestern und sehr traurig, an einer szene habe ich weinen müssen weil ich so fest in der prodagonistin von april verankert war!💜😓

5

Literarisches Meisterwerk

Ein schwieriges und herzzerreißendes Thema und definitiv keine leichte Kost. Lilly Lindner hat es mit ihrer Wortgewandtheit geschafft ein Roman in Form von Briefen in ein literarisches Meisterwerk zu verwandeln. Es regt zum Nachdenken an und war eines der Bücher für die ich mir sehr viel Zeit genommen und auch gebraucht habe , um es zu lesen. Wer von dem Thema rund um Essstörungen nicht getriggert wird, eine absolute Leseempfehlung.

5

Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll, was diesem Buch gerecht wird. Wenn es noch mehr Sterne gäbe, hätte das Buch sie verdient!

4

4,5/5 Omg dieses Buch hat mich mental so mitgenommen. !!! Triggerwarnungen lesen !!! Anfangs, als man nur die Briefe der kleinen Schwester hatte, fand ich es teilweise ein wenig anstrengend, aber die Tiefe hinter ihren Aussagen, obwohl sie noch so klein ist, wow... Die Briefe der großen Schwester habe ich sehr geliebt, sie hat so gut versucht, ihre Situation und Gefühle zu beschreiben mit so viel Tiefe und Herzblut, es war so wunderschön.

4

Wow

Interessantes Buch hätte mir nur gerne eine tw gewünscht.

5

5⭐️/5 – Zerreißend schön, erschütternd ehrlich und absolut unvergesslich 🖤📬 „Ich werde dir schreiben, bis du zurückschreibst. Oder bis ich dich nicht mehr vermisse. Aber ich glaube, das Zweite wird nie passieren.“ Dieses Buch hat mein Herz nicht nur berührt – es hat es zerschnitten, zusammengenäht und leise wieder schlagen lassen. 💔🫀 „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ ist kein gewöhnliches Jugendbuch – es ist ein literarisches Kunstwerk. Mit einer Sprache so poetisch, feinfühlig und schmerzhaft echt, dass man stellenweise innehalten muss, um zu atmen. ✍️🌙 Phoebes Briefe an ihre Schwester April sind voller Liebe, Traurigkeit, Sehnsucht – aber auch voller kindlicher Weisheit. Ihre Worte sind zart, mutig, oft auch schockierend ehrlich. Und dann kommen Aprils Antworten… und sie brechen alles, was noch ganz war. 💌🥀 Lilly Lindner schreibt nicht einfach über Magersucht, sondern über Vernachlässigung, familiäre Kälte, bedingungslose Geschwisterliebe und die stille Verzweiflung, wenn man nicht gesehen wird. Dieses Buch ist schmerzhaft und wunderschön zugleich – ein Balanceakt auf dem Drahtseil der Emotionen. 🎭🖋️ Phoebe & April sind mehr als Schwestern – sie sind Seelenverwandte. Ihre Verbindung zieht sich wie ein leuchtender Faden durch die Dunkelheit der Geschichte. 🌌 Fazit: Ein zutiefst bewegendes Buch über Verlust, psychische Krankheit, Familie – und über die Kraft der Worte. Wer dieses Buch liest, wird es nicht vergessen. Und wer dabei nichts fühlt, hat wirklich kein Herz. 🕊️ Unbedingte Leseempfehlung. Aber nehmt Taschentücher mit. Viele. 😢📖

Post image
5

Richtig emotional

Extrem emotional und bewegend mit einem hervorragenden Schreibstil. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und kann es absolut weiterempfehlen!

5

Phoebe ist die jüngere von zwei Schwestern. April ist ihre große Schwester, die in aktuell in einer Klinik lebt, in der sie gegen ihre Magersucht ankämpft. Phoebe schreibt ihrer Schwester Briefe in die Klinik, um ihre die Zeit dort zu erleichtern. Sie schreibt jeden Tag Wort für Wort. Alles was in ihrem Leben passiert, möchte sie ihrer Schwester mitteilen und schickt diese Briefe auch ab. Doch leider bekommt sie nie eine Antwort von April. Und das bricht Phoebe das noch so kleine Herz… Okay, jetzt mal ganz ehrlich. Es gibt kein Buch, bei dem ich so sehr geheult habe, wie bei diesem. Ich habe Rotz und Wasser geheult und habe einfach kein Ende gefunden. Und wenn doch, hielt dieses Ende nicht lange an, denn dann kam schon die nächste herzzerreißende Situation. Ich finde leider keine Worte um zu beschreiben, wie perfekt dieses Buch ist. Und wie fabelhaft Lilly Lindner dieses Thema mit eingebaut und auch ein wenig mit verarbeitet hat. Einfach wow! Phoebe ist so ein wundervolles, kleines Mädchen, das so ein großes und gutes Herz hat. Ich habe mich schon bereits nach dem ersten Brief in sie verliebt. Phoebe ist auch kein typisches Mädchen. Sie hinterfragt viel, möchte so viele Dinge erfahren, testet und probiert sich aus. Nimmt nicht alles so hin wie es kommt, sondern bleibt kritisch. Und wow, dieses Mädchen hat bereits in ihren jungen Jahren schon so viele wichtige Dinge gelernt, was ich unglaublich liebe. In ihren Briefen an April merkt man sehr deutlich, dass sie all das nicht so ganz versteht und trotzdem merkt man, dass Phoebe ihre Schwester April abgöttisch liebt und sich große Sorgen macht. Warum Phoebe niemals eine Antwort von ihrer Schwester bekommt, erfährt man in der anderen Hälfte des Buches. Wir erfahren so viele Dinge, mit denen man absolut nicht rechnet. Ich möchte auch gar nicht so sehr darauf eingehen, sondern der Leser des Buches sollte sich selbst auf diese Reise begeben. Dennoch kann ich sagen, dass April ein sehr mutiger und wahnsinnig starker Mensch ist. Ich bewundere sie sehr dafür, dass sie gegen ihre Magersucht kämpft und das nicht nur für sie, sondern auch für ihre kleine Schwester. Diese Verbindung der beiden ist einfach Zucker. Außerdem möchte ich noch anmerken, dass ich es unglaublich stark finde, dass Lilly Lindner die Magersucht nicht bedeckt. Sie stellt sie an den Pranger und zeigt auch die grausamen Seiten der Krankheit. Lilly Lindner macht einem bewusst, dass diese Krankheit so viel mehr ist, als ,,einfach aufhören zu essen‘‘. Und der Schreibstil von Lilly Lindner ist einfach der Wahnsinn. Sie schreibt so poetisch, voller Gefühl und erreicht den Leser tief im Herzen. Die Worte die Lilly Lindner schreibt, gehen nicht so leicht an einem vorbei. Sie bleiben im Gedächtnis und das auch ziemlich lange. Lilly Lindner sorgt dafür, dass man über ihre Worte nachdenkt und das man versteht, was sie einem mitteilen möchte. ,,Was fehlt, wenn ich verschwunden bin‘‘ ist mein absolutes Lieblingsbuch. Es ist seit Jahren meine Nummer eins und bisher gab es noch kein Buch, was diesem Buch den Platz strittig macht. In diesem Buch lernen wir tiefgründige Charaktere kennen, die einem ins Herz gehen. Wir lernen Worte und Sätze kennen, die einem niemals aus dem Kopf gehen werden. Lilly Lindner hat ein riesiges Talent und ich bin so gespannt, was die Autorin noch so für wundervolle Bücher für uns zaubert.

5

4,5 Sterne Mein Gott, ich weiß nicht, bei welchem Buch ich zuletzt so sehr gelitten habe. Lilly Lindner schreibt genauso, wie ich lesen möchte. Ich konnte die Stimme der kleinen Phoebe immer in meinem Kopf hören. Ein bisschen hat es mich an das eine Buch von Celeste Ng (Was ich euch nicht erzählte) erinnert. Wie es ist, wenn Eltern ihr eigenes Kind zerstören, ohne es zu bemerken. Das Ende war etwas in die Länge gezogen, deshalb ein wenig Abzug.

4

Das Buch erzählt von zwei Schwestern, die trotz räumlicher Distanz, durch Briefe die Nähe zueinander finden und so versuchen, füreinander da zu sein. Es fängt alles damit an, dass die 16-Jährige April aufgrund einer Essstörung in eine Klinik gebracht wird. Ihre jüngere Schwester Phoebe, die erst 9 Jahre alt ist, beginnt deshalb, ihr regelmässig Briefe zu schreiben. Obwohl sie noch ein Kind ist, strotzen die Briefe regelrecht vor wunderschönen Metaphern und tiefgründigen Weisheiten, auch wenn sich Phoebe dessen nicht immer bewusst ist. Und genau das treibt auch ihre Eltern hin und wieder zur Weissglut. Und obwohl Phoebe als hochbegabt und überaus intelligent beschrieben wird, fehlt ihr noch das Verständnis für die Erkrankung von April. Ihre Eltern sind dabei leider kaum eine Hilfe, denn alles was sie tun, ist das Thema unter den Teppich zu kehren. In der zweiten Hälfte des Buches wechselt die Perspektive von Phoebe zu April. Wir erfahren mehr über ihre Sicht der Dinge und auch über die Ursprünge und Einflüsse, die zu ihrer Erkrankung geführt haben. Was da alles an Tageslicht kommt, hat mich erschüttert und fassunglos gemacht. Hinzu kommt das ignorante und absolut kontraproduktive Verhalten ihrer Eltern, das sicher als ein aufrechterhaltender Faktor betrachtet werden kann. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn die Geschichte kann man nur schwer zusammenfassen oder in eigenen Worten beschreiben. Man muss sie selbst lesen und in die Welt von Phoebe und April eintauchen. Lilly Lindner hat einen unverwechselbaren Erzählungsstil und weiss definitiv mit Worten umzugehen. Ihre teilweise sehr philosophischen und tiefgründigen Gedankengänge regen einen selbst zum Nachdenken an und haben mich immer wieder dazu gebracht, einige angesprochene Dinge zu hinterfragen. Ausserdem schafft sie es, dass man als Leser so berührt von Aprils Schicksal ist, dass man am liebsten in das Geschehen eingreifen und ihr helfen würde. Der einzige Kritikpunkt der mich gestört hat, ist der, dass bei den Charakteren sehr stark die Autorin durchscheint. Sowohl Phoebe, als auch April sind sich sehr ähnlich und der einzige Unterschied bestand oft darin, dass April in ihren Briefen etwas weniger kindlich gewirkt hat. Die Wortwahl und die Metaphern haben sich aber zum Teil kaum unterschieden. Das alles hat für mich für ein 9-Jähriges Kind (trotz Hochbegabung) einfach nicht authentisch gewirkt. Einerseits wirkt Phoebe sehr weise und reif für ihr Alter und hat ein Repertoire an schwierigen Wörtern, auf das einige Erwachsene neidisch sein können, andererseits ist sie in Bezug auf Aprils Krankheit wieder sehr kindlich und kann die Hintergründe für Aprils Erkrankung weder erahnen, noch wirklich verstehen. Alles in allem ist "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" aber ein emotional berührendes, unverwechselbares und erschütterndes Buch, das ich jedem ans Herz legen kann.

4

Ein so unglaublich schönes und emotionales Buch! Ich habe noch nie einen so tollen Schreibstil gelesen, die Autorin geht so wunderschön mit Worten um, unglaublich. Ich kann es nur empfehlen. Habe es in einem Tag gelesen. ❤

5

Briefe, von Schwestern geschrieben, die versuchen, sich gegenseitig zu retten. Phoebe ist neun Jahre alt, als ihre Schwester in eine Klinik für Magersüchtige kommt. So oft sie kann, schreibt sie April, um sie aufzumuntern, doch sie bekommt keine Antwort. Das Leben der Familie läuft seitdem drunter und drüber. Phoebe versteht vieles nicht und möchte doch nur ihre Schwester wiedersehen. Und die Eltern sind hoffnungslos überfordert. Dieses Buch ist so unfassbar traurig und tiefgründig und doch so leicht geschrieben, wie ein neunjähriges Mädchen nun mal schreiben kann. Und dennoch ist diese Wortgewalt unfassbar ergreifend und geht so tief. Dieses Buch hätte ich liebend gern an einem Tag durchgelesen, dann hätte ich die letzten 200 Seiten durchweg nur geweint. Die Geschichte von April und Phoebe ist so berührend und bewegend und macht zugleich so unglaublich wütend. Wütend auf Erwachsene, die vergessen haben, wie es ist, ein Kind zu sein. Die nur ihr eigenes Leben leben und blind sind für das, was eigentlich passiert. So manch eine Frage, die Phoebe an April schreibt, habe ich mir auch schon gestellt und dieses Buch ist wieder mal eines, das genau im richtigen Moment für mich kam. Es erscheint am 19. Februar im Fischer Verlag. Ich habe angefangen zu lesen und war überrascht von der Leichtigkeit. Bei anderen Büchern lese ich vielleicht 30 Seiten in der Stunde (ja, ich bin ein langsamer Leser), doch hier habe ich mich selbst überrascht. Fast 60 Seiten in einer Stunde habe ich gelesen und am ersten Tag somit über 200 Seiten in diesem Buch. Ich war fasziniert von der vordergründigen Leichtigkeit und Naivität, mit der dieses Buch geschrieben wurde. Doch unter den Zeilen liegt eine Schwere, die das Herz des Lesers genau an der richtigen Stelle berührt. Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht beim Lesen Tränen vergießen wird – bis jetzt sind mir nur zwei, höchstens drei Bücher untergekommen, bei denen ich geweint habe. Ich weiß jetzt schon genau, dass ich dieses Buch noch öfter lesen werde. Es steckt voller guter Sätze, so viele, dass es sich nicht lohnt, sie in ein Buch der schönen Sätze zu schreiben, denn man müsste das ganze Buch abschreiben :D Ich weiß nicht viel von der Liebe. Nur, dass man sie nicht einsperren kann. Und dass sie sich an Freiheit bindet. Wem beim Lesen nicht die Augen brennen, der hat wohl kein Herz. Und jetzt, als ich das Buch ausgelesen habe, fühle ich mich irgendwie seelisch gereinigt. Es hat mich wenige Tage begleitet und doch so viel in meinem Leben verändert. Natürlich steht auch die Krankheit Magersucht im Mittelpunkt und beim Lesen bin ich fast selbst verzweifelt, bei dieser Ungerechtigkeit und Blindheit. Doch ich weiß, so etwas kommt vor. Und das ist unendlich traurig zu wissen. Wie viele Menschenleben könnte man wohl retten, wenn man nur etwas Achtsamer mit sich und anderen umgeht … Fazit: ♥♥♥♥♥/♥♥♥♥♥ Was fehlt, wenn ich verschwunden bin bekommt von mir unangefochten fünf Herzchen. Es hat sogar mehr verdient, denn es ist ein Mehr-Buch. Ein sehr viel Mehr-Buch.

3

Es berührt die Seele, dennoch kein Highlight

Es wird zeitweise einfach zu viel über "Worte" gesprochen/geschrieben

4

Nach einigen Recherchen über die Autorin habe ich festgestellt, dass das Buch teilweise die Erfahrungen widerspiegelt, die sie in der Realität gemacht hat. Es ist eine äußerst tragische Geschichte, in der ein Mädchen durch „Selbstverhungern“ versucht, ihren Schmerz zu verarbeiten. Das Buch zeigt zudem eindrucksvoll, wie Kinder aus ihrer einfachen, ehrlichen Perspektive oft Wahrheiten erzählen, die jedoch nicht wirklich gehört werden. Stattdessen werden sie mit sprachlicher Gewalt und Schweigen missbraucht. Diese Darstellung hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht.

5

Klappentext: DAS ERSTE JUGENDBUCH VON BESTSELLERAUTORIN LILLY LINDNER Lilly Lindner ist ein Phänomen. Sie ist ein außergewöhnliches Schreibtalent. Nun hat sie ihr erstes Jugendbuch geschrieben und trifft mit ihrer glasklaren und poetischen Sprache jeden Leser direkt ins Herz. April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat. Der erste Satz: Liebe April, du bist jetzt schon fast eine Woche weg, und ohne dich ist es schrecklich langweilig hier. Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Ich hatte schon so vieles darüber gehört, teilweise doch sehr unterschiedliche Meinungen. Da wollte ich mir einfach selbst ein Bild machen hinzu kommt das ich die Autorin noch gar nicht kannte. Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten im Geschehen. Der Leser wird Zeuge wie Phoebe immer wieder Briefe an ihre Schwester April schreibt. Obwohl Phoebe nie eine Antwort erhält schreibt sie weiter, so lässt sie ihre Schwester an ihren Leben teilhaben. Sie teilt alles mit ihr, ihre großen und kleinen Sorgen. Dieses Buch zu Bewerten ist wirklich nicht leicht. Warum? Ein emotionaleres Buch gibt es derzeit kaum, hinzu kommt noch die Thematik die immer aktuell ist. Der Schreibstil der Autorin ist einfach etwas ganz besonderes locker und flüssig zieht sie den Leser in den Bann der Geschichte. Das komplette Buch besteht nur aus Briefen und dennoch hat die Autorin mit diesem Buch etwas ganz besonderes geschaffen! Die Charaktere besonders Phoebe und April sind einfach so wundervoll beschrieben. Die beiden sind völlig authentisch und ziehen jeden Leser auf ihre Seite. Ich habe die beiden innerhalb weniger Zeilen in mein Herz geschlossen. Die Handlung ist sehr emotional und berührend, aber auch erschreckend und verstörend, gerade für diejenigen die sich mit dieser zerstörenden Krankheit nicht auskennen. Dieses Buch hat eine Vielzahl von Emotionen in mir hervor gerufen, Freude, Trauer, Mut, Hoffnung. Immer wieder hatte ich Tränen in den Augen und konnte einfach nicht glauben wie ungerecht das Leben manchmal sein kann. Das Ende hat mir dann völlig den Rest gegeben und ich habe geschluchzt wie ein Schlosshund. Selten habe ich ein Buch gelesen welches so gefühlvoll und berührend geschrieben wurde. Daher ziehe ich meinen Hut vor der Autorin! Ich bin wirklich begeistert und werde mir noch andere Titel von ihre besorgen. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, aber besonders Jugendbuchleser werden mit diesem Buch bestens bedient! Ein kleiner Tipp noch, legt Taschentücher bereit! Ihr werdet sie brauchen. Das Cover: Das Cover wirkt sehr verträumt aber auch geheimnisvoll. Die Gestaltung passt hervorragend zum Buch mir gefällt es richtig gut! Fazit: Mit Was fehlt, wenn ich verschwunden bin ist der Autorin ein emotionales und sprachlos machendes Jugendbuch gelungen welches mich vor allen durch seine beiden Protagonistinnen völlig überzeugt hat! Von gibt es daher 5 Sterne!

5

Das Buch war so traurig.

5

TW: Essstörung - Herzensempfehlung💙

Sehr herzzerreißende Geschichte von zwei Schwestern - während die Ältere in einer Klinik für Essstörungen ums Überleben kämpft, kämpft die Jüngere sich durch den Alltag & ihre Gefühlswelt. Ich liebe den Schreibstil mit den Briefen!

4

Nach einigen Recherchen über die Autorin habe ich festgestellt, dass das Buch teilweise die Erfahrungen widerspiegelt, die sie in der Realität gemacht hat. Es ist eine äußerst tragische Geschichte, in der ein Mädchen durch „Selbstverhungern“ versucht, ihren Schmerz zu verarbeiten. Das Buch zeigt zudem eindrucksvoll, wie Kinder aus ihrer einfachen, ehrlichen Perspektive oft Wahrheiten erzählen, die jedoch nicht wirklich gehört werden. Stattdessen werden sie mit sprachlicher Gewalt und Schweigen missbraucht. Diese Darstellung hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht.

2

Ich fand die erste Hälfte des Buches sehr anstrengend zu lesen. Das ganze Buch besteht nur aus Briefen. Im ersten Teil findet man sämtliche Briefe, die die 9-jährige Phoebe an ihre ältere Schwester April schreibt, die sich wegen ihrer Magersucht in einer Klinik befindet. Das mag von der Idee her ganz nett sein, aber ich fand es einfach nur langweilig und ermüdend, mir seitenweise durchzulesen, was Phoebe in ihrer Schule erlebt. Zumal die Sprache, die sie in ihren Briefen wählt, nicht zu einer 9-jährigen passen. Auch dann nicht, wenn sie doch so wahnsinnig wortgewandt ist, wie man in gefühlt jedem zweiten Satz der Briefe erfährt. Und ihr Charakter ist einfach nur anstrengend und nervig. In der zweiten Hälfte des Buches liest man Aprils Briefe an ihre Schwester. Diese habe ich relativ gern gelesen, da sie mir auch viel über Aprils Psyche, ihre Probleme und ihre Gründe verraten haben, weshalb sie in die Magersucht abgerutscht ist. Was ich allerdings auch hier nicht mochte, ist ihr fehlender Wille, die Krankheit zu überstehen. Sie gibt permanent ihren Eltern die Schuld. Das war mir zu krass und zu unrealistisch dargestellt, auch was die Reaktion der Eltern angeht, als sie längst in der Klinik ist. Viele scheinen das Buch sehr zu mögen. Das darf auch gern jeder. Meinen Geschmack hat es allerdings nicht getroffen.

5

"Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" ist in Briefform verfasst und das auf eine ganze spezielle Weise. Im ersten Teil des Buches schreibt nämlich ausschliesslich Pheobe ihrer grossen Schwester April, die wegen Magersucht in der Klinik liegt. Sie ist so krank, dass Phoebe sie nicht besuchen darf und so schreibt sie April regelmässig und erzählt ihr alles, was ihr durch den Kopf geht: Viele Nebensächlichkeiten aus der Schule, aber vor allem auch von den Veränderungen in der Familie.Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen ist, denn Phoebes Schreibstil ist sehr eigen. Zum einen schreibt sie sehr kindlich und dann schreibt sie wieder derart philosophisch, haut Weisheiten raus und nimmt ständig die Wörter auseinander, um sie sich dann wortwörtlich zu erschliessen. Lange konnte ich mir nicht vorstellen, dass dies aus der Feder einer Grundschülerin stammen soll.Nach den ersten hundert Seiten hat mich Lilly Lindner jedoch total in ihren Bann gezogen. Trotzdem konnte ich nie wahnsinnig viel auf einmal lesen, denn Phoebes Briefe werden immer beklemmender und auch mir wurde das Herz immer enger. Im zweiten Teil kommt endlich auch April zu 'Wort' und schon ihr erster Brief liess mir das Blut in den Adern gefrieren. Immer stärker kommt der Konflikt zwischen den beiden Schwestern und ihren Eltern zum Tragen. Beide sind wohl sprachlich 'hochbegabt' und fühlen sich von Mama und Papa nicht verstanden. Und Mama und Papa tun dies auch nicht - vor allem verstehen sie nicht, warum ihre beiden Töchter nicht wie 'normale' Kinder sein können.Aprils Briefe sind noch viel düsterer, beklemmender als die von Phoebe. Vom Schreibstil her sind sie sehr ähnlich, nur die kindlichen Gedankengänge fehlen völlig. Aber auch sonst merkt man, dass die beiden Schwestern aus dem gleichen Holz geschnitzt sind und die eine der Rettungsanker der anderen ist. Ich weiss gar nicht, wann mich das letzte Mal ein Buch dermassen beschäftigt, mich dermassen mitgenommen hat. Ich konnte nie wahnsinnig lange an einem Stück lesen, sondern brauchte immer wieder Zeit zum Verarbeiten. Und vor allem brauche ich jemanden zum Reden.Die Thematik der Magersucht steht natürlich im Zentrum, doch auch die Verhältnisse innerhalb der Familie spielen eine tragende Rolle. Vor allem die Beziehung zwischen den Eltern und ihren beiden Töchtern löst Unverständnis und Diksussionen hervor. "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" ist zu einem Teil autobiographisch und strotzt nur so vor düsteren Emotionen. Angst, Verzweiflung, Trauer, aber auch Wut schlagen über dem Leser zusammen und lassen ihn betroffen und erschüttert zurück. Nach einem etwas schwierigen Start konnte mich Lilly Lindern dann mit ihrem jüngsten Werkt voll und ganz überzeugen. Es ist aussergewöhnlich und vor allem vom Schreibstil her ausserordentlich - emotional und philosophisch. Für mich steht nun fest, dass ich auch "Splitterfasernackt" lesen muss. Fazit: erschütternd, dramatisch, einfach nur traurig Lilly Lindner lässt in "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" die zwei Schwestern Phoebe und April einen Abschnitt ihres eigenen Lebens erzählen. Die Briefe der beiden sind äusserst emotional, gehen direkt unter die Haut und lassen kein Auge trocken. So ist das Buch wirklich schwere Kost, doch auch sehr eindrücklich. Eine Leseerfahrung, die man ganz bestimmt nicht mehr so schnell vergisst.

4

Realitätsnah, emotional, ehrlich

4

Ein so unglaublich schönes und emotionales Buch! Ich habe noch nie einen so tollen Schreibstil gelesen, die Autorin geht so wunderschön mit Worten um, unglaublich. Ich kann es nur empfehlen. Habe es in einem Tag gelesen. ❤

5

Eines der am schönsten geschriebenen und zugleich deprimierendsten Buch, das ich je gelesen habe. 2 Schwestern, die sich so nah sind und doch so weit weg. Sollte man Happy Ends mögen, ist man bei diesem Buch an der falschen Stelle. Das sollte man vorher wissen, finde ich. Die letzten Seiten habe ich nur mit Tränen in Den Augen lesen können. Aber es ist lesenswert, vielleicht aber lieber in einer hellen Jahreszeit...

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