Die Welt in ihren Händen

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Description

Das faszinierende Leben der Gertrude Bell, eingebettet in die bewegte Geschichte Mesopotamiens Bestsellerautor Olivier Guez verwebt die Lebensgeschichte von Gertrude Bell mit den Ereignissen im Nahen Osten nach dem Ersten Weltkrieg. Eine grandiose Mischung aus emotionalem Frauenporträt und eindrucksvollem Orientpanorama. Archäologin, Abenteurerin, Agentin des Britischen Empire: Gertrude Bell war mit Lawrence von Arabien seelenverwandt, eine enge Vertraute von Winston Churchill und die einzige Frau unter den mächtigen Männern Mesopotamiens. Sie liebte den Orient und wollte diese Region um jeden Preis befrieden. Bell war die missverstandene Tochter einer reichen viktorianischen Familie. Sie verlor viel zu früh ihre Mutter, kämpfte gegen die Erwartungen des Vaters und ging fast an einer tragischen Liebe zugrunde. Auf zwei Ebenen erzählt Guez atmosphärisch dicht und historisch versiert von den Ursprüngen der heutigen Konfliktregion und setzt der zu Unrecht Vergessenen ein fesselndes Denkmal.

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
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Pages
N/A
Price
40.99 €

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Einblick in das Leben von Gertrude Bell Detailliert und sehr ausführlich erzählt der Autor den Lebensweg der Gertrude Bell. Tochter eines sehr reichen britischen Industriellen, Oxfordabsolventin, beherrscht sie mehrere Sprachen und ihre politische Karriere beginnt mit einem Besuch bei ihrer Tante Mary und deren Ehemann, Sir Frank, neuer Gesandter beim Schah. Sie macht sich also auf den Weg nach Basra. Die Briten wollen ihren Einfluss dort stärken. Gertrude gewinnt nicht nur nach und nach an Einfluss und das als Frau, sondern verliebt sich auch. Neben den sehr vielen politischen Darstellungen im Buch machen auch die privaten Gedanken und Gefühle von Gertrude einen Teil des Buches aus. Während die politischen Details mir den Eindruck von sehr akribisch detailliert durchgeführten Recherchen und Wiedergaben vermittelten, machten mir die Teile, die sich mit der Gefühlswelt und Gedanken von Gertrude beschäftigten mehr Spaß. Diese las ich mit besonderer Freude. Insgesamt ist die Sprache des Buches flüssig, ruhig und machte auf mich gerade in Bezug auf die politischen Darstellungen eher den Eindruck eines Sachbuches. Die Seite des Privaten war dann für mich eher romanhaft erzählt, wobei auch hier die damaligen Weltanschauungen in der Liebe (z.B. nur zaghafte Annäherungen) sehr gut und authentisch wiedergegeben wurden. Insgesamt ein Roman, der für historisch interessierte Leser, die sich sehr detailliert über die politische Zeit und die Entwicklungen Mesopotaniens informieren möchten, genau richtig ist. Ich empfehle den Roman für diese Zielgruppe sehr gerne weiter. Ich habe für mich einen umfassenden Blick auf diese Zeit Mesopotaniens, das Leben und Wirken Gertrude Bells mitgenommen.

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Gertrude Bell: esploratrice, stratega, una vita vissuta in medio oriente e in una società che non era pronta per lei

Il titolo del libro riesce solo in parte a restituire il vero cuore della storia, che invece emerge con grande forza già dalla copertina: la straordinaria vita di Gertrude Bell, donna eccezionale che, a cavallo tra Otto e Novecento, riuscì a imporsi in un mondo dominato dagli uomini, diventando di fatto l’unica donna impiegata dall’Impero Britannico in delicate missioni di spionaggio e relazioni internazionali sul fronte mediorientale. Figura incredibilmente colta, brillante e complessa, Gertrude Bell appare quasi “cento anni avanti” rispetto alla società del suo tempo. Il libro riesce a raccontarla magnificamente in tutte le sue profonde contraddizioni: donna acuta, intelligentissima ed estremamente indipendente, capace di vivere una vita fuori da ogni schema sociale dell’epoca, ma allo stesso tempo profondamente conservatrice e molto pudica. Colpisce e quasi sconcerta vedere come si battesse contro il diritto di voto alle donne e sostenesse una visione femminile legata al ruolo di “madre del focolare”, mentre lei stessa — anche grazie al suo immenso patrimonio personale — conduceva una vita straordinariamente libera, autonoma e fuori dal coro. Sul fondo della vicenda si staglia il grande tema dell’imperialismo coloniale britannico e, leggendo, è impossibile non riconoscere i semi di molti dei drammi geopolitici che avrebbero segnato il Medio Oriente nei decenni successivi e con cui ci confrontiamo ancora oggi. È un libro estremamente curato, sia dal punto di vista linguistico sia da quello storico e narrativo. Pur essendo un volume di circa 400 pagine, si legge tutto d’un fiato in pochi giorni: il linguaggio è raffinato, coinvolgente e mai pesante. Romanzo storico, biografia, racconto di politica internazionale e, in fondo, anche grande libro d’avventura: un’opera davvero affascinante, che entra senza dubbio nella mia lista dei libri preferiti. Consigliatissimo.

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