Mythologien der Welt. Alle großen Kulturen im Überblick
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Description
Ausstattung: mit zahlreichen schwarz-weiß-Illustrationen
Book Information
Author Description
Mark Daniels ist ein britischer Sachbuchautor, der Klassische Philologie und Linguistik an der University of Cambridge studierte und sich auf Mythologie, antike Kulturen und ihre Erzähltraditionen spezialisiert hat. Seine Werke bieten kompakte, zugängliche Einführungen in die großen Mythen der Welt und wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
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Eine Achterbahnfahrt durch die Welt der Mythen.
Es ist deshalb eine Achterbahnfahrt, weil das Buch so kurz ist. Aber es lässt einen immer weiterlesen, denn durch die kurzweiligen Kapitel passt es auch in einen stressigen Alltag. Besonders gefallen haben mir die Mythen um die Indianer und Griechen. Es macht Lust auf mehr und ich empfehle es jedem, der sich erstmal oberflächlich einen Überblick über dieses Thema machen möchte. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein Buch, welches einen sehr kurzen Einblick (nicht wirklich eine Überblick) in verschiedene Kulturen und deren Mythen gibt. Eigentlich genau das, was ich wollte. Die ersten Kapitel gefielen mir auch eigentlich ganz gut. Wobei ich da schon Kritik habe. Daniels verallgemeinert sehr viel. Das bemerkt er auch selbst schon im ersten Kapitel zu den Aborigines. Bei all diesen Kulturen handelt es sich um mehrere Stämme, die zwar ähnliche Mythen hatten, aber dennoch sich oft auch unterschieden. Ich verzeihe dem Buch diese Generalisierung, da es eben schwer ist, in so einem kurzen Umfang, so viele Geschichten unterzubringen. Jedoch finde ich es eine Anmerkung wert. Außerdem finde ich es etwas sehr veraltet und schlichtweg nicht mehr korrekt alle Stämme Nordamerikas zusammenzufassen und das dann auch noch unter dem Begriff „Indianer“. Diese Bezeichnung hätte, meiner Meinung nach, spätestens in einer der neuen Auflagen korrigiert werden müssen. Aber ich war dennoch großzügig und fand das Buch weiterhin okay. Als ich jedoch zum Kapitel über griechische Mythologie kam (ein Bereich, in dem ich mich einigermaßen gut auskenne), war ich schockiert. Das Kapitel strotzt vor Fehlern bzw. von Unkorrektheiten. Beispiel? Gerne. Daniels schreibt die Götter „waren viele, zu viele, um sie hier alle aufzuführen, weshalb wir uns auf die olympischen Götter beschränken…“ (S.130). Finde ich komplett legitim. Die zwölf Olympier reichen völlig aus, um einen kurzen Überblick über das griechische Pantheon zu geben. Doch im Folgenden beschreibt Daniels 15 (!) Götter genauer. Und unter diesen 15 sind nicht einmal alle zwölf olympischen Götter vertreten!?!? Daniels erwähnt z.B. Eros, nicht aber Hermes. Er beschreibt Adonis, aber kein Wort über Dionysos. Ich kann beim besten Willen nicht begreifen, wie so eine Auflistung zustande kommt. Auch im abgebildeten Stammbaum lassen sich Fehler finden. So tritt Aphrodite zweimal im Stammbaum auf, und einmal sogar als Nachfahrin von Artemis (die jungfräuliche Göttin, die keine Kinder hatte). Aufgrund dieser zahlreichen Fehlern im Kapitel zur griechischen Mythologie (es gab noch mehr) fällt es mir schwer, dem Rest des Buches noch Glauben zu schenken. Ich kenne mich selbst leider zu wenig in den anderen Kulturen aus (weswegen ich ja auch das Buch gekauft habe), um weitere Fehler zu erkennen oder aufgeführte Fakten zu bestätigen. Generell bin ich dem Buch gegenüber sehr skeptisch. Ich verstehe z.B. auch nicht wieso die Tierkreiszeichen im Kapitel zur römischen Mythologie vorkommen, obwohl die Ursprünge noch viel weiter zurück gehen. Naja, ich würde mich auf jeden Fall nicht trauen das Buch weiterzuempfehlen.
Mit dem Buch hat man quasi das analoge Wikipedia der Nerds erworben. Zu jedem x-beliebigen Namen einer x-beliebigen Mythologie gibt es einen Wikipedia-Artikel. Also nur halt gedruckt. Und auch ohne die Information. Also wie der Einleitungstext bei Wikipedia. Wer spannende Geschichten mag, sollte wohl eher weitergehen. Es gibt Ansätze einer dramatischen Schreibweise, welche vermutlich genauso schnell wieder in Prokrastination gemündet sind und im Abtippen der Google-Zusammenfassung des Namens resultierten. Aber als ehemaliger Student kann ich da keine Vorwürfe machen, sondern lediglich mein Hut vor ihm ziehen. Immerhin hat er 9€ an mir damit verdient. Im Ganzen kann man es als Nachschlagewerk gut nutzen, oder falls man seine Familie und Freunde mit lustigen Funfacts über tote Mythologien nerven will. Zumindest die erste Woche, danach hatte ich die Inhalte schon wieder vergessen. :D
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Mark Daniels ist ein britischer Sachbuchautor, der Klassische Philologie und Linguistik an der University of Cambridge studierte und sich auf Mythologie, antike Kulturen und ihre Erzähltraditionen spezialisiert hat. Seine Werke bieten kompakte, zugängliche Einführungen in die großen Mythen der Welt und wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
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Eine Achterbahnfahrt durch die Welt der Mythen.
Es ist deshalb eine Achterbahnfahrt, weil das Buch so kurz ist. Aber es lässt einen immer weiterlesen, denn durch die kurzweiligen Kapitel passt es auch in einen stressigen Alltag. Besonders gefallen haben mir die Mythen um die Indianer und Griechen. Es macht Lust auf mehr und ich empfehle es jedem, der sich erstmal oberflächlich einen Überblick über dieses Thema machen möchte. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein Buch, welches einen sehr kurzen Einblick (nicht wirklich eine Überblick) in verschiedene Kulturen und deren Mythen gibt. Eigentlich genau das, was ich wollte. Die ersten Kapitel gefielen mir auch eigentlich ganz gut. Wobei ich da schon Kritik habe. Daniels verallgemeinert sehr viel. Das bemerkt er auch selbst schon im ersten Kapitel zu den Aborigines. Bei all diesen Kulturen handelt es sich um mehrere Stämme, die zwar ähnliche Mythen hatten, aber dennoch sich oft auch unterschieden. Ich verzeihe dem Buch diese Generalisierung, da es eben schwer ist, in so einem kurzen Umfang, so viele Geschichten unterzubringen. Jedoch finde ich es eine Anmerkung wert. Außerdem finde ich es etwas sehr veraltet und schlichtweg nicht mehr korrekt alle Stämme Nordamerikas zusammenzufassen und das dann auch noch unter dem Begriff „Indianer“. Diese Bezeichnung hätte, meiner Meinung nach, spätestens in einer der neuen Auflagen korrigiert werden müssen. Aber ich war dennoch großzügig und fand das Buch weiterhin okay. Als ich jedoch zum Kapitel über griechische Mythologie kam (ein Bereich, in dem ich mich einigermaßen gut auskenne), war ich schockiert. Das Kapitel strotzt vor Fehlern bzw. von Unkorrektheiten. Beispiel? Gerne. Daniels schreibt die Götter „waren viele, zu viele, um sie hier alle aufzuführen, weshalb wir uns auf die olympischen Götter beschränken…“ (S.130). Finde ich komplett legitim. Die zwölf Olympier reichen völlig aus, um einen kurzen Überblick über das griechische Pantheon zu geben. Doch im Folgenden beschreibt Daniels 15 (!) Götter genauer. Und unter diesen 15 sind nicht einmal alle zwölf olympischen Götter vertreten!?!? Daniels erwähnt z.B. Eros, nicht aber Hermes. Er beschreibt Adonis, aber kein Wort über Dionysos. Ich kann beim besten Willen nicht begreifen, wie so eine Auflistung zustande kommt. Auch im abgebildeten Stammbaum lassen sich Fehler finden. So tritt Aphrodite zweimal im Stammbaum auf, und einmal sogar als Nachfahrin von Artemis (die jungfräuliche Göttin, die keine Kinder hatte). Aufgrund dieser zahlreichen Fehlern im Kapitel zur griechischen Mythologie (es gab noch mehr) fällt es mir schwer, dem Rest des Buches noch Glauben zu schenken. Ich kenne mich selbst leider zu wenig in den anderen Kulturen aus (weswegen ich ja auch das Buch gekauft habe), um weitere Fehler zu erkennen oder aufgeführte Fakten zu bestätigen. Generell bin ich dem Buch gegenüber sehr skeptisch. Ich verstehe z.B. auch nicht wieso die Tierkreiszeichen im Kapitel zur römischen Mythologie vorkommen, obwohl die Ursprünge noch viel weiter zurück gehen. Naja, ich würde mich auf jeden Fall nicht trauen das Buch weiterzuempfehlen.
Mit dem Buch hat man quasi das analoge Wikipedia der Nerds erworben. Zu jedem x-beliebigen Namen einer x-beliebigen Mythologie gibt es einen Wikipedia-Artikel. Also nur halt gedruckt. Und auch ohne die Information. Also wie der Einleitungstext bei Wikipedia. Wer spannende Geschichten mag, sollte wohl eher weitergehen. Es gibt Ansätze einer dramatischen Schreibweise, welche vermutlich genauso schnell wieder in Prokrastination gemündet sind und im Abtippen der Google-Zusammenfassung des Namens resultierten. Aber als ehemaliger Student kann ich da keine Vorwürfe machen, sondern lediglich mein Hut vor ihm ziehen. Immerhin hat er 9€ an mir damit verdient. Im Ganzen kann man es als Nachschlagewerk gut nutzen, oder falls man seine Familie und Freunde mit lustigen Funfacts über tote Mythologien nerven will. Zumindest die erste Woche, danach hatte ich die Inhalte schon wieder vergessen. :D






