Die Gesichter des Mithras
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Description
Book Information
Author Description
Sami Eriksson lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Hamburg. Über zwei Jahrzehnte lang hat er die Geschichte der Neuzeit an verschiedenen deutschen Universitäten erforscht und gelehrt. Die römische Antike ist seine persönliche Leidenschaft seit Kindheitstagen. Er hat an archäologischen Grabungen auf Sizilien und in Israel teilgenommen. Die Gesichter des Mithras ist sein Romandebut. Weitere Romane zu Religionen und Mythen der Antike erscheinen bald.
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Buchüberraschung des Jahres
Mich hat dieses Buch unglaublich überrascht. Ich hatte noch nie ein Buch aus der Zeit des römischen Reiches gelesen. Mit diesem hatte ich mein Debüt. Während ich das Buch gelesen habe, habe ich viel quergelesen. Sehr interessant ist dieser Mithraskult. Das Buch ist ein echtes Leseerlebnis.
Ein spannender Roman, der Geschichte, Religion und Archäologie verbindet. Besonders gefallen haben mir die zwei Zeitebenen, der lebendige Schreibstil und die Einblicke in den Mithraskult.
Die Gesichter des Mithras von Sami Eriksson ist ein spannender Roman mit Geschichte, Archäologie, Religion und Symbolik. Es ist wunderbar gelungen, Archäologie, mystische Elemente und eine spannende Handlung perfekt miteinander zu verbinden. Besonders gefallen hat mir die Erzählweise auf den zwei Zeitebenen. Zum einen geht es um die Archäologin Nora im Jahr 2018, die im Rahmen archäologischer Grabungen immer tiefer in eine geheimnisvolle Vergangenheit mit Symbolen und religiösen Vorstellungen eintaucht. Zum anderen geht es im Jahr 190 n. Chr., um eine verbotene Liebe zwischen Livia, der Tochter eines alten Adelsgeschlechts und Lucius, einem Sklaven. Nach jedem Kapitel wechselt die Perspektive. Dieser Wechsel zwischen den Zeiten macht die Geschichte sehr lebendig und sorgt für eine durchgehende Spannung. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut verständlich. Durch die kurzen Kapitel kommt man schnell voran und hat immer wieder das Bedürfnis weiterzulesen. Besonders finde ich wie sich die beiden Zeitebenen im Laufe der Handlung immer stärker annähern. Die archäologischen Grabungen sind detailreich und atmosphärisch beschrieben und vermitteln ein authentisches Gefühl für die Arbeit der Archäologie. Ebenso eindrucksvoll ist die Darstellung der römischen Welt um 190 n. Chr. Die gesellschaftliche Hierarchien, das Leben der verschiedenen sozialen Schichten und die Bedeutung von Religion werden glaubwürdig geschildert. Man taucht vollständig in eine fremde, längst vergangene Welt ein. Besonders faszinierend sind die Einblicke in den Mithraskult, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte. Die Darstellung dieser geheimnisvollen Religion, ihrer Rituale und Symbole verleiht dem Roman eine zusätzliche Tiefe und man lernt auf spannende weiße noch dazu. Eine Empfehlung für alle, die sich für Geschichte, Archäologie, Religion und mystische Themen interessieren.
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Sami Eriksson lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Hamburg. Über zwei Jahrzehnte lang hat er die Geschichte der Neuzeit an verschiedenen deutschen Universitäten erforscht und gelehrt. Die römische Antike ist seine persönliche Leidenschaft seit Kindheitstagen. Er hat an archäologischen Grabungen auf Sizilien und in Israel teilgenommen. Die Gesichter des Mithras ist sein Romandebut. Weitere Romane zu Religionen und Mythen der Antike erscheinen bald.
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Buchüberraschung des Jahres
Mich hat dieses Buch unglaublich überrascht. Ich hatte noch nie ein Buch aus der Zeit des römischen Reiches gelesen. Mit diesem hatte ich mein Debüt. Während ich das Buch gelesen habe, habe ich viel quergelesen. Sehr interessant ist dieser Mithraskult. Das Buch ist ein echtes Leseerlebnis.
Ein spannender Roman, der Geschichte, Religion und Archäologie verbindet. Besonders gefallen haben mir die zwei Zeitebenen, der lebendige Schreibstil und die Einblicke in den Mithraskult.
Die Gesichter des Mithras von Sami Eriksson ist ein spannender Roman mit Geschichte, Archäologie, Religion und Symbolik. Es ist wunderbar gelungen, Archäologie, mystische Elemente und eine spannende Handlung perfekt miteinander zu verbinden. Besonders gefallen hat mir die Erzählweise auf den zwei Zeitebenen. Zum einen geht es um die Archäologin Nora im Jahr 2018, die im Rahmen archäologischer Grabungen immer tiefer in eine geheimnisvolle Vergangenheit mit Symbolen und religiösen Vorstellungen eintaucht. Zum anderen geht es im Jahr 190 n. Chr., um eine verbotene Liebe zwischen Livia, der Tochter eines alten Adelsgeschlechts und Lucius, einem Sklaven. Nach jedem Kapitel wechselt die Perspektive. Dieser Wechsel zwischen den Zeiten macht die Geschichte sehr lebendig und sorgt für eine durchgehende Spannung. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut verständlich. Durch die kurzen Kapitel kommt man schnell voran und hat immer wieder das Bedürfnis weiterzulesen. Besonders finde ich wie sich die beiden Zeitebenen im Laufe der Handlung immer stärker annähern. Die archäologischen Grabungen sind detailreich und atmosphärisch beschrieben und vermitteln ein authentisches Gefühl für die Arbeit der Archäologie. Ebenso eindrucksvoll ist die Darstellung der römischen Welt um 190 n. Chr. Die gesellschaftliche Hierarchien, das Leben der verschiedenen sozialen Schichten und die Bedeutung von Religion werden glaubwürdig geschildert. Man taucht vollständig in eine fremde, längst vergangene Welt ein. Besonders faszinierend sind die Einblicke in den Mithraskult, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte. Die Darstellung dieser geheimnisvollen Religion, ihrer Rituale und Symbole verleiht dem Roman eine zusätzliche Tiefe und man lernt auf spannende weiße noch dazu. Eine Empfehlung für alle, die sich für Geschichte, Archäologie, Religion und mystische Themen interessieren.





