Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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Description
Was hält ein Herz aus, bis es reißt wie Papier?
Milas Welt gerät aus den Fugen, als sie ins fremde Zürich umziehen muss. Plötzlich getrennt von ihrer besten Freundin Juno, fühlt sich die Sechzehnjährige so richtig einsam. Trost findet sie zunächst im Essen, doch als sich das äußerlich bemerkbar macht, gerät sie in die gefährliche Spirale einer Essstörung. Widerwillig landet sie nach einem Zusammenbruch in der Klinik am Clarisee. Doch dann verliert sie ihr Herz an Nicolas, einen mysteriösen jungen Mann. Wer ist er? Und welches Geheimnis versucht er zu verbergen? Was zunächst nach einem Lichtblick aussieht, entwickelt sich zu einer verbotenen Liebe, für die Mila alles riskiert ... sogar sich selbst.
Eine fesselnde Young Adult über den Mut, auf dein Herz zu hören – auch wenn alles zerbricht.
Mit Stickerbogen in der ersten Auflage + mit Farbschnitt!
Von TikTok-Star @maxinereuker
Book Information
Author Description
Maxine Reuker, geboren 1999 in Dortmund, studierte fünf Semester Jura an der Ruhr-Universität Bochum, bevor sie durch eine Schauspielanfrage in die Öffentlichkeit rutschte. Wegen ihrer persönlichen Erfahrungen mit einer Essstörung, Missbrauch und einer Beziehung mit einem Narzissten setzt sich Maxine öffentlich für die Themen Mental Health und Female Empowerment ein. Nach über zwei Jahren Therapie, in denen sie ihre eigenen Erfahrungen verarbeitet hat, ist Maxine jetzt bereit, mit einem reflektierten Blick darüber zu schreiben.Sie erreicht mittlerweile rund 150.000 Menschen auf Instagram und über 500.000 auf TikTok als @maxinereuker mit ihren Inhalten.
Characteristics
8 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Berührend und überraschend gut… TW Essstörung und Alkoholmissbrauch!
Erstes Buch der Autorin für mich und ich war wirklich positiv überrascht. Ich habe schon lange kein Young Adult Buch mehr gelesen, aber dieses hier hat mich direkt wieder abgeholt. Es werden sehr wichtige Themen angesprochen und die Geschichte geht einem auch echt nah. Man fühlt richtig mit und merkt, wie viel Gefühl darin steckt. TW Essstörung und Alkoholmissbrauch… das sollte man vorher wissen, da das Thema eine Rolle spielt. Insgesamt ein berührendes und schönes Buch und ich werde Band 2 auf jeden Fall auch lesen. 💛
Dieses Buch war für mich tatsächlich mein allererster Ausflug in das Young Adult Genre, und ich bin ehrlich gesagt mit einer gewissen Skepsis hineingegangen, weil ich mir unsicher war, ob mich eine Geschichte rund um 16-jahrige Protagonisten wirklich emotional erreichen und abholen kann 👀 Gerade zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass der Schreibstil zwar sehr angenehm, flüssig und leicht zu lesen ist, mich die Geschichte jedoch noch nicht vollstandig gepackt hat, sodass ich zwischendurch tatsächlich darüber nachgedacht habe, ob ich das Buch vielleicht abbrechen sollte 😱😱 ☝️Doch genau hier zeigt sich, wie wichtig es manchmal ist, einem Buch Zeit zu geben, sich zu entfalten, denn ab etwa Seite 160 hat die Geschichte für mich eine Wendung genommen, die ich so nicht erwartet hatte, und plötzlich wurde aus einem „ganz guten" Buch eine unglaublich intensive und tiefgehende Leseerfahrung 😮💨 Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel und gleichzeitig schonungslos Maxine die Themen wie Essstörungen und Alkoholsucht aufgegriffen und in die Handlung integriert wurden, ohne dabei oberflächlich zu wirken, sondern vielmehr eine Tiefe erreicht haben, die mich emotional wirklich berührt und gefesselt hat 🥺🙏 Ab diesem Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, habe bis spät in die Nacht weitergelesen und war so sehr in der Geschichte gefangen, dass ich komplett alles um mich herum vergessen habe, während mir gleichzeitig mehr als einmal die Tränen in die Augen gestiegen sind, weil mich die Entwicklung der Figuren so mitgenommen hat 😭😭 Maxine, du hast offiziell mein 💔 Für mich hat sich das Durchhalten definitiv gelohnt, denn die zweite Hälfte des Buches hat meine anfängliche Unsicherheit vollkommen ausgeglichen und meine Bewertung am Ende auf vier Sterne angehoben. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Und jetzt sitze ich hier und kann es kaum erwarten, die weiteren Bände zu lesen, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es mit den Charakteren weitergeht. Sooo here we go! Ich warte gespannt auf Band 2!

Herzzerreißende Geschichte - Achtung TW🙈
Für mich war es einer der ersten Bücher, die diese Trigger behandeln. Trotzdem wurde diese sehr gut einem näher gebracht. Milas Welt ändert sich von ein auf den anderen Moment und beeinflusst sie sehr. Die Liebesgeschichte fand ich sehr süß und freue mich hierbei auch sehr auf die Fortsetzung. Der Schreibstil von Maxine fand ich auch sehr angenehm🥰. Freue mich auf die weitere Fortsetzung von Milas Geschichte🤗 4,25 / 5 ⭐️
Was hält ein Herz aus, bis es reißt wie Papier?
Und alles zerbricht“ ist ein zutiefst bewegender und eindringlicher Roman, der lange nach dem Lesen nachhallt. Die Geschichte zieht einen von der ersten Seite an in ihren Bann und lässt einen nicht mehr los. Besonders beeindruckend ist die emotionale Tiefe, mit der die Figuren gezeichnet sind. Ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen wirken authentisch und greifbar, sodass man sich ihnen sehr nahe fühlt. Die Handlung ist intensiv und berührend, ohne dabei überladen zu wirken. Vielmehr entfaltet sich die Geschichte auf eine ruhige, aber kraftvolle Weise. Themen wie Verlust, Zerbrechlichkeit und Neuanfang werden sensibel und zugleich schonungslos ehrlich behandelt. Gerade diese Mischung macht das Buch so besonders. Der Schreibstil ist klar und zugleich poetisch. Er schafft es, komplexe Gefühle in einfache, aber wirkungsvolle Worte zu fassen. Viele Passagen regen zum Nachdenken an und bleiben im Gedächtnis. Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein beeindruckendes Werk, das emotional berührt und zum Reflektieren einlädt. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt.

Was hält ein Herz aus, bis es reißt wie Papier? 💔📃
Dieses Buch hat mich zutiefst berührt - teilweise auch schokiert 😮💨🥹💔 - eine Geschichte über die Essstörung von Mila und der Alkoholsucht ihres Vaters. Die Story hat mich von Anfang bis zum Ende abgeholt - sie zeigt auf, wie man sich durch gewisse Umstände verändern kann - und was diese mit einem machen können. Es war so spannend mitzuerleben, wie Mila immer weiter in diese Essstörung geriet und eine verzerrte Wahrnehmung von sich bekam - ihr Vater, der vor Verzweiflung nicht mehr weiter wusste, da seine Frau nur noch am arbeiten war, und er der Alkoholsucht verfiel vor Einsamkeit - man fühlte so richtig mit den Protagonisten mit. Mila's Welt ändert sich von einem auf den anderen Moment, und beeinflusst sie so sehr, dass sie ihr Essverhalten als völlig normal betrachtet - und nicht sieht, was sie sich und ihrem Körper/Gesundheit damit antut. Themen wie Verlust, Zerbrechlichkeit und Neuanfang werden sensibel aber auch schonungslos ehrlich behandelt. Gerade diese Mischung macht dieses Buch so spannend und besonders. Die Liebesgeschichte zwischen Mila und Nicolas war so herzzerreißend schön - und gleichzeitig tragisch und traurig... Er war wie ihr Anker in ihrer schweren Zeit - und sah nicht nur ihre Essstörung, sondern vielmehr sie selbst und ihr ganzes Wesen. Die Story in diesem Buch regt auf jedenfall zum Nachdenken an - und zeigt einem auf, wie schnell man in eine gefährliche Abwärtsspirale/Teufelskreis geraten kann - die man ohne Hilfe nicht alleine bewältigen kann - vorallem nicht mit Einsicht auf das eigene Verhalten. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ein sehr empfehlenswertes Buch wie ich fand. ☝🏼📖 Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung in Band 2 gespannt - und wie es mit Mila und Nicolas weitergehen wird. 🤗 ‼️𝕋𝕣𝕚𝕘𝕘𝕖𝕣𝕨𝕒𝕣𝕟𝕦𝕟𝕘 𝕓𝕖𝕒𝕔𝕙𝕥𝕖𝕟‼️

Leseempfehlung❤️ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein Buch zu einem unglaublich wichtigen Thema. Die Autor hat das Thema Essstörungen sehr sensibel und anschaulich umgesetzt. Mit Mila hat sie einen sehr eindrucksvollen Charakter geschaffen. Sie erzählt ihre Geschichte wie Mila von einer glücklichen Teeniezeit in eine gefährliche Essstörung rutscht. In ihrer Therapie lernt sie Nicolas kennen. Nicolas find ich so einen tollen Bookboyfriend. Die Story hat mich von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen, so das ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Von mir eine absolute Leseempfehlung👍
Ich musste noch lange darüber nachdenken
Vor einiger Zeit habe ich den Podcast von Maxine Reuker entdeckt und verfolge sie seither auch auf Insta. In dem Podcast las sie ja auch mal einen geschriebenen Text vor, der war so gut, da war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss, aber auch Cover und Farbschnitt waren ein grosser Faktor 🤭 Die Innenklappen sind sehr schön gestaltet und ich bin auch ein grosser Fan von den Stickern und dem Journal, welches ich selbst auch häufig benutze 🩷 Der Schreibstil ist sehr angenehm. Als Zürcherin bin ich natürlich auch sehr begeistert von dem Setting, auch wenn ich nicht zustimme, dass es in der Stadt keine guten Second Hand Shops gibt. Dazu kommt noch das Thema Sprache. Ich habe mich gewundert, dass Mila keine Schwierigkeiten damit hatte, denn so wie ich das kenne, sprechen nicht alle in der Schule Hochdeutsch, also bei uns macht man das wirkklich nur im Unterricht, nicht untereinander 😅 Die Thematik mit der Essstörung war sehr krass. Ich selsbt habe keine, struggle aber auch mit meiner Ernährung und manchmal war es ziemlich triggernd, was ich aber auch gut fand, dass es mal so klar angesprochen wurde. Auch die Alkoholproblematik ist toll. Die Lovestory war sehr cute. Insgesamt war das ganze Buch sehr toll, doch zum Schluss hin wurde es manchmal etwas lahm. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band 🥹🫶
Essstörung | Umzug | Erste Liebe ⭐⭐⭐⭐
Ich fand die Idee von dem Buch richtig richtig toll! Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht, obwohl ich im Laufe des Buches öfter pausieren musste. Das Buch ließ mich trotzdem nicht los. Mila als Charakter fand ich teilweise ein wenig undurchsichtig, insbesondere in der Schule, wie sie mit anderen Menschen umging, fand ich nicht gut. Trotzallem fand ich ihre Entwicklung sehr sehr stark. Nicolas fand ich toll, aber irgendwie kommt er mir zu perfekt vor. Bisschen sus irgendwie. Ich freue mich mega auf den nächsten Band. 🫂🩷
Mein Mamaherz hat soo mitgefühlt 😢💔
BUCHREZENSION - ACHTUNG EVTL. SPOILER Nr.58 aus 2026 Genre und Tropes: Young Adult, Mental Health, Mental Unstable, First Love, Friendship, Forbidden Love Hauptcharaktere: Mila, Nicolas Format, Quelle, Sprache, Stil: In Combo: Hörbuch (NetGalley) +Paperback, Deutsch, Aus Milas POV (Ein Kapitel aus Nicolas POV) Zur Story: Nachdem Milas Mutter einen neuen Job in der Schweiz annimmt fällt für Mila ihre ganze Welt zusammen. Denn sie muss sich nicht nur von ihrer gewohnten Umgebung trennen, sondern auch von ihrer besten Freundin Juno und das kurz vor ihrer großen Geburtstagsfeier zum 16ten. Und weil das nicht reicht entwicklet sich das Familienleben in der Schweiz auch in eine falsche Richtung. Während Milas Mutter durch ihre Arbiet kaum zuhause ist, versinkt ihr Vater in Einsamkeit und sucht Trost im Wein. Und Mila selbst findet erstmal Trotz im Essen, bis ihr ihre Zunahme bewusst wird. Um schnell wieder abnehmen zu können findet sie gleichgesinnte und Unterstützer auf einer virtuellen Plattform - Ana, doch schnell wird klar, dass hier alles in eine falsche Richtung läuft. Alles entwickelt sich so schleichend und doch verheerend, bis Mila letztlich in einer Spezialklink am Clarisee wieder einen Weg zur Normalität finden muss. Mein persönliches Fazit: Das Buch habe ich erst als Hörbuch gestartet und mir dann aber als Paperback gekauft und fertig gelesen. Die Sprecherstimme war zwar angenehm, allerdings konnte ich mich erst in die Gefühlswelt als Leser so richtig hineinversetzen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich eventuell mit der Protagonistin mich nicht direkt identifizieren konnte, also aufgrund der Alters🤔. Allerdings aber als dreifache Mami extrem viel für das Buch gefühlt habe😢. Der Schreibstil war flüssig und ich bin gut in die Geschichte reingekommen, wobei ich zu Anfang die ersten paar Kapitel (für mich) etwas langweilig fand🙈. Aber klar, es handelt sich hier um ein Young Adult Buch und ich bin 36. Daher möchte ich das auch garnicht wirklich negativ bewerten😊, denn als junger Erwachsener hätten mich die zu Anfang behandelten Themen wahrscheinlich mehr abgeholt. Als es dann ernster wurde und die beginnende Sucht, sowohl bei Mila als auch beim Vater kam habe ich wirklich sehr mitgelitten. Da ich auch oft versucht habe zu vergleichen, wie ich mich damals als Teenie in der Situation verhalten hätte und versucht habe die Situation jetzt als Erwachsener zu betrachten. Die Liebesgeschichte, die sich dann in der Klinik zwischen Mila und Nicolas entwickelt ist auch sehr süß 💕 Finde, dass gerade dies Mila in der Klinik unterstützt hat und er indirekt zur Heilung beigetragen hat. Und ich hoffe für beide, dass sie nochmal zueinander finden😊. Bin auch gespannt, wer der Vater von Juno ist, da das Buch hier mit einem „Cliffhanger“ endet. Also selbst wer sich nicht im Bereich YA sieht, sollte das Buch wirklich lesen👌, da es doch auch einen Erwachsenen total mitnimmt.

„You are more than a number on the scale“
Bitte unbedingt die Trigger- Warnung beachten. Wenn ihr Probleme mit eurem Gewicht habt, oder unzufrieden seid, dann solltet ihr dieses Buch bitte nicht lesen!! Es geht um ein sehr wichtiges Thema - Essstörung. Und wie schnell mal in diesen tödlichen Strudel gerissen werden kann. Mila wird aus ihrer heilen Welt gerissen und muss in Zürich neu starten. Die Mutter arbeitet bis spät und der Vater findet anderes mit dem er sich ablenken kann. Mila fühlt sich einsam und findet trost im Essen. Dadurch nimmt sie zu und fühlt sich dick. Es ist erschreckend wie schnell sie im Internet auf „Hilfe“ stösst die es nur schlimmer macht. Sie beschreibt intensiv wie sie sich immer mehr kaputt macht bis sie nicht mehr kann. Die Autorin schreibt das sie ihre eigene Geschichte mit verarbeitet hat, es ist recht intensiv zu lesen. Es hat jedoch einen Moment gedauert bis ich ins Buch reingekommen bin. Plötzlich zerbricht dann alles auf einmal und es ist einfach sich in Mila einzufühlen. Das Buch endet mit mehreren offenen Themen, daher freue ich mich auf Band 2 Und als Swiftie mag ich natürlich die ganzen Taylor Anspielungen 🩵

Richtig guter Debütroman!
Der Einstieg hat sich für mich sehr angenehm und fast schon cozy angefühlt, wodurch ich schnell in die Geschichte gefunden habe. Am Anfang wirkt alles noch relativ ruhig, aber das ändert sich im Laufe des Buches ziemlich stark. Mit der Zeit wird die Geschichte deutlich schwerer und auch ziemlich deprimierend. Es werden viele ernste Themen behandelt, vor allem Essstörungen, was ja auch das Hauptthema der Geschichte ist. Außerdem spielen Alkoholsucht und Tod eine Rolle(Triggerwarnung). Der mittlere Teil des Buches war für mich dann wirklich spannend zu lesen. Die Geschichte entwickelt sich weiter und man bekommt immer mehr Einblick in die Gedanken und Probleme der Figuren, was ich sehr interessant fand. Im letzten Abschnitt kommt dann der Romance-Aspekt dazu. Der hat für mich allerdings etwas krampfhaft gewirkt. Bis dahin hat mir das Buch wirklich gut gefallen und auch danach fand ich es noch lesenswert, aber ich konnte Nicolas Sicht und sein Interesse irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Das hat für mich nicht so ganz zu dem gepasst, was vorher aufgebaut wurde. Insgesamt hat mir das Buch trotzdem gut gefallen, vor allem wegen der ernsten Themen und der intensiven Atmosphäre. Man sollte aber definitiv wissen, dass es kein leichtes Buch ist und einige sehr sensible Themen behandelt werden.
Leider kann ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen😌 Vorsicht: Rezi aus der Sicht einer Betroffenen!
Diese Rezension zu schreiben fällt mir nicht leicht, da das behandelte Thema sehr sensibel ist. Deshalb möchte ich vorweg betonen, dass ich das Buch bewusst aus zwei unterschiedlichen Perspektiven bewerte. Zunächst zum Schreibstil. Diesen kann ich wirklich nur loben. Die Autorin schreibt flüssig, zugänglich und gleichzeitig sehr unterhaltsam. Das Lesen fiel mir leicht und man merkt deutlich, dass hier viel Talent vorhanden ist. Rein handwerklich würde ich dem Buch daher 4 von 5 Sternen geben. Ich kann mir gut vorstellen, der Autorin bei einem anderen Werk noch einmal eine Chance zu geben. Inhaltlich hingegen hat mich das Buch stark beschäftigt und leider auch enttäuscht. Ich selbst lebe seit über zehn Jahren mit Anorexia Nervosa und habe mittlerweile einen Weg aus der Erkrankung gefunden. Gerade deshalb bin ich mit großem Respekt an dieses Buch herangegangen, insbesondere weil die Autorin eigene Erfahrungen mit Essstörungen hat. Mir war wichtig, ihr Werk fair zu lesen und zu beurteilen. Diese Kritik richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Autorin als Person. Jede Krankheitsgeschichte ist individuell und ich möchte ihre Erfahrungen keinesfalls infrage stellen. Dennoch halte ich es für wichtig, auf problematische Darstellungen hinzuweisen, besonders bei einem so sensiblen Thema. Ein zentraler Kritikpunkt ist für mich die Darstellung der Krankheitsbilder. Im Buch werden Anorexia Nervosa und Bulimie faktisch gleichgesetzt. Das ist inhaltlich nicht korrekt und kann zu Missverständnissen führen. Natürlich gibt es Überschneidungen zwischen verschiedenen Essstörungen, dennoch handelt es sich um unterschiedliche Krankheitsbilder mit jeweils eigenen Merkmalen. Anorexia Nervosa ist vor allem durch eine gestörte Körperwahrnehmung und eine intensive Angst vor Gewichtszunahme geprägt. Häufig äußert sich das in stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme, Hungern oder exzessivem Sport. Bulimie hingegen ist gekennzeichnet durch kompensatorische Verhaltensweisen wie selbstinduziertes Erbrechen, den Missbrauch von Abführmitteln oder ebenfalls exzessiven Sport, oft begleitet von starken Schuld und Schamgefühlen. Im Buch wird diese Differenzierung leider nicht klar herausgearbeitet. Stattdessen entsteht der Eindruck, beides gehöre untrennbar zusammen. Das verstärkt genau jene Missverständnisse, mit denen viele Betroffene im Alltag ohnehin konfrontiert sind. Ein weiterer Punkt, der mir schwerfällt, ist die Darstellung der Ursachen. Das Buch legt nahe, dass es primär um ein paar Kilo zu viel oder den Wunsch nach einer bestimmten Figur geht. Aus meiner Erfahrung und der vieler anderer Betroffener greift das deutlich zu kurz. Essstörungen sind komplexe Erkrankungen, die weit über äußere Erscheinungsbilder hinausgehen. Diese Reduktion empfinde ich als sehr vereinfachend und auch traurig. Besonders kritisch sehe ich zudem, wie detailliert bestimmte Verhaltensweisen beschrieben werden. Teilweise wirkte es auf mich wie eine sehr konkrete Anleitung, sich in diesen Kreislauf zu begeben. Gerade im Hinblick auf eine junge Leserschaft halte ich das für problematisch. Aufklärung ist wichtig, aber die Art und Weise der Darstellung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Insgesamt hatte ich auch das Gefühl, dass dem Thema die nötige Tiefe fehlt. Die Erkrankung wird eher oberflächlich behandelt, obwohl sie so vielschichtig ist. Auch das zusätzliche Thema der Alkoholabhängigkeit wurde zwar angeschnitten, blieb für mein Empfinden jedoch ebenfalls nicht ausreichend ausgearbeitet. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, sich pro Band stärker auf ein zentrales Thema zu konzentrieren. Die Insta-Love Geschichte hat mich auch ein wenig irritiert. Es ging wirklich sehr schnell mit den Beiden. Kritisch finde ich es auch, dass er als Erwachsener mit einer Minderjährigen anbandelt. Wenn man das Buch gelesen hat, macht es die Umstände noch schwieriger. Abschließend möchte ich sagen, dass ich es wichtig und richtig finde, dass Bücher solche Themen aufgreifen und sichtbar machen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass dies mit noch mehr Differenzierung und Verantwortungsbewusstsein geschieht, um bestehende Vorurteile nicht unbeabsichtigt zu verstärken.
So ein süßes Buch!!💛💛
Dieses Buch ist mir wirklich ans Herz gewachsen 💛💛 es ist soooo schön geschrieben und die Protagonisten sind einfach zum verlieben 😍😍 Um was geht es ? Was hält ein Herz aus, bis es reißt wie Papier? Milas Welt gerät aus den Fugen, als sie ins fremde Zürich umziehen muss. Plötzlich getrennt von ihrer besten Freundin Juno, fühlt sich die Sechzehnjährige so richtig einsam. Trost findet sie zunächst im Essen, doch als sich das äußerlich bemerkbar macht, gerät sie in die gefährliche Spirale einer Essstörung. Widerwillig landet sie nach einem Zusammenbruch in der Klinik am Clarisee. Doch dann verliert sie ihr Herz an Nicolas, einen mysteriösen jungen Mann. Wer ist er? Und welches Geheimnis versucht er zu verbergen? Was zunächst nach einem Lichtblick aussieht, entwickelt sich zu einer verbotenen Liebe, für die Mila alles riskiert ... sogar sich selbst. Klingt das nicht soooo süß?????😍😍😍😍😍 ich habe mich gleich verliebt 😍 Das Setting hat mir so sehr gefallen, erstmal Zürich ⛰️⛰️ und dann die Klinik am Clarisee⛵️⛵️ Der Schreibstil war mega flüssig und Mega süchtig machend 🫢🫢 Mit Mila habe ich sooo sehr mitgefühlt . 😭😭😭😭😭 man konnte sich so gut in sie reinversetzen 🫢🫢 Und ich hätte in vielen Situationen genauso gehandelt wie sie .( zum Glück habe ich keine Erfahrung mit einer Essstörung , dafür liebe ich das Essen zu sehr 🍝🥐🍌🍑—> 💛💛💛) Ich war so glücklich als sie Nicolas kennengelernt hat und dann das ….? Ich komme immer noch nicht daraufklar!!!! Nicolas war so ein mysteriöser und geheimnisvoller Typ, aber er hat Bookboyfriend Potenziell !!!😘😘😘😘 er ist der richtige für Mila, das spüre ich 💛 Die Nebencharaktere habe ich auch alle sehr gemacht , vor allem Milas beste Freundin, Juno. Naja, es gab so ein paar die nicht sehr freundlich waren , aber das müsst ihr schon selbst herausfinden!!! Hach, ich weis gar nicht mehr , was ich noch so schrieben soll, AUSSER das ihr es lesen müsst !!!!💛💛📖📖 es wird euch nicht enttäuschen !!🤞🏼🤞🏼Trust me einfach !!! Viel Spaß beim Lesen , eure Sophie 💛

Wie viele Tränen hat ein Mensch eigentlich in seinem Körper, bis er leer geweint ist? 🥺
Die 16-jährige Mila fühlt sich nach dem Umzug von Berlin nach Zürich einsam und verliert sich zunehmend in einer Essstörung. Nach einem Zusammenbruch kommt sie in eine Klinik, wo sie den geheimnisvollen Nicolas kennenlernt. Aus der Begegnung entsteht eine verbotene Liebe, die Mila zwischen Hoffnung und Selbstzerstörung schwanken lässt. 💔 Maxine Reukers Debütroman ist ein tiefgründiges und emotionales Werk, das sich mit schwierigen, aktuellen und sensiblen Themen wie Essstörung und Alkoholsucht auseinandersetzt. Die eigene Erfahrung der Autorin mit einer Essstörung verleiht der Protagonistin Mila eine unglaubliche Tiefe und Authentizität. Man kann Milas Gedankenwelt hervorragend nachvollziehen und erlebt hautnah die schleichende Transformation von einem fröhlichen Teenager zu einem von Selbstzweifeln und Kontrollzwängen geplagten jungen Menschen. Der Roman verdeutlicht eindringlich, wie sich dieser Teufelskreis schleichend entwickelt und wie schwierig es ist, ihm zu entkommen. 🍽️ Ich habe nicht nur mit Mila, sondern auch mit den anderen Figuren mitgefühlt, mitgelitten und mitgehofft. Es ist herzzerreißend mitzuerleben, wie die einst glückliche Familie immer mehr auseinanderbricht. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber weit über das bloße Verlieben hinausgeht. Sie handelt von Verlust, dem Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren, und der mühsamen Arbeit, aus Scherben wieder etwas Ganzes zu machen. Die zentrale Frage des Buches lautet: Wie viel kann ein Mensch ertragen? ❤️🩹 Nach dem fiesen Cliffhanger bin ich nun gespannt, wie sich die Geschichte um Mila, Juno, Nicolas und die anderen weiterentwickelt. Dieses Buch wird mir definitiv im Herzen und noch lange im Gedächtnis bleiben. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gefühlvolle Young-Adult-Geschichten lieben! 🫶🏻

Milas Welt wird auf den Kopf gestellt, als ihr für sie perfektes Leben ins Wanken gerät. Ein Umzug in die Schweiz. Weg von ihrem Zuhause, ihrer besten Freundin, der gewohnten Umgebung und selbst den großen geplanten 16ten Geburtstag kann sie nicht feiern. Mila fällt es schwer sich mit der neuen Situation anzufreunden, weshalb sie sich erst ins Essen flüchtet und daduch an Gewicht zulegt. So will sie ihren alten Freunden aber nicht unter die Augen treten. Damit beginnt leider auch eine Abwärtspirale bei Mila, deren Gefahren sie leider nicht erkennt. Kann ihr die Therapie helfen oder wird sie ein Schlupfloch finden? Puh. Ich bin ehrlich. Dieses Buch hat mich mitgenommen, aber auch enttäuscht. Mitgenommen hat mich Milas Entwicklung. Vom aufgeschlossen fröhlichen Mädchen, das verheimlicht, mit sich und ihrem Körper unzufrieden ist und der es schwer fällt sich auf eine Therapie einzulassen. Positiv hervorzuheben ist vor allem die emotionale Nähe, die der Roman zwischen mir und Mila aufgrbaut hat. Ihre Gedanken wirken auf mich authentisch und verletzlich, sodass man ihre Unsicherheit, Überforderung und die innere Leere gut nachvollziehen kann. Gerade die leisen Momente, wenn Mila sich selbst hinterfragt oder verzweifelt versucht, Kontrolle zurückzugewinnen, gehören zu den starken Szenen des Buches. Trotz dieser stellenweise emotionalen Stärke bleibt der Umgang mit dem Hauptthema Essstörung jedoch irgendwie etwas oberflächlich. Ich bin nicht im Thema drin und auch war auch nie betroffen, aber ich ahne dennoch das Gefühl, das etwas fehlt oder es vielleicht nicht tief genug ging. Zwar wird deutlich, dass Mila leidet, doch die psychologischen Hintergründe und die langfristigen Auswirkungen der Erkrankung werden nur angerissen. Viele Entwicklungen wirken schnell abgehandelt, wodurch die Komplexität einer Essstörung nicht vollständig greifbar für mich wird. Ebenso den Prozess aus der Abwärtsspirale rauszuholen. Für mich gab es gefühlt zu wenig Mitnahme un den Alltag. Gerade Leser*innen, die auf eine tiefere und differenziertere Auseinandersetzung mit dem Thema hoffen, könnten hier enttäuscht werden. Teilweise entsteht der Eindruck, dass die Essstörung eher als emotionales Stilmittel genutzt wird, statt ihre tatsächliche Schwere umfassend zu beleuchten. Schwierig fand ich auch die "Lovestory". Fürs Drama ist es natürlich förderlich und auch um zu vermitteln wie leicht Mila solche "Schicksalsschläge" aus der Bahn werfen könnten. Da wir es hier aber mit Teil 1 zu tun haben, werde ich gespannt auf Teil 2 warten. Denn ehrlich gesagt, möchte ich wissen wie es mit Mila weitergeht. Fazit Insgesamt ist "Und alles zerbricht" ein emotional geschriebener Jugendroman mit einer nahbaren Protagonistin und vielen einfühlsamen Momenten. Gleichzeitig verschenkt das Buch jedoch Potenzial, weil es sein wichtigstes Thema nicht mit der nötigen Tiefe behandelt. Zumindest hatte ich dieses Gefühl. Dadurch bleibt nach dem Lesen sowohl Mitgefühl für Mila als auch das Gefühl zurück, dass die Geschichte noch mutiger und intensiver hätte sein können. 3,5 Sterne von mir
Ein sehr hartes und sensibles Buch mit einem ganz wichtigem Thema! Ich glaube, ich hatte schon lange kein Buch mehr gehabt, welches mich so gebrochen hat ❤️🩹 Es behandelt ein sehr wichtiges Thema über Essstörung und wurde sehr intensiv beschrieben, also wirklich sehr sehr krass intensiv, sodass es mir beim Lesen schon wehgetan hat, aber ich es irgendwie auch nicht mehr aus der Hand legen konnte bis man plötzlich am Ende angelangt ist. Ich konnte mit Mila alles fühlen, egal ob es ein lachen oder weinen oder ihr stilles leiden war. Ihre Gedanken waren tiefgründig und herzzerreißend. Sie tat mir einfach unglaublich leid. Über das ganze Buch hin hatte ich Gänsehaut. Es war krass zu sehen, wie das Leben unkontrolliert so schnell Bergauf gehen kann wie bei ihr… leider zeigt das aber auch die pure Realität und ich bin Maxine dankbar für dieses Buch, denn es war auch lehrend. Nicolas ist für mich noch ein Charakter mit vielen Geheimnissen und auch die Beziehung zu Mila konnte mich nicht vollständig überzeugen. Lasst euch nicht vom süßen Cover täuschen, es ist ein super gelungenes Buch über so ein tiefgründiges Thema, was mein vollen Respekt hat und mit Vorsicht zu genießen ist.
Selbstliebe ist so wichtig-sie kann stark sein und ist doch zerbrechlich
Und alles zerbricht Band von Maxine Reuker, die mit Band 1 der Paper Hearts Reihe einen wahnsinnig starken Start hingelegt hat, der die Vorfreude auf Band 2 und Band 3 enorm gesteigert hat! Der Schreibstil ist klar und leicht zu lesen. Die Autorin hat es federleicht geschafft, die verschiedenen Situationen und die daraus entstandenen Emotionen mit Worten so gut einzufangen, dass man sich als Leser voll und ganz in das Geschehen fallen lassen konnte. Ob ein Moment voller Leichtigkeit, oder gar einen Moment, wo alles zerbricht, der Kontrast könnte nicht größer sein und sie hat das so authentisch gut umgesetzt und einfach das wahre Leben aufgezeichnet. Die Charaktere wurden so vielseitig und authentisch vor Augen gezeichnet und besonders Mila ist mir persönlich sehr ans Herz gewachsen. Ihre Gefühlswelt wurde so gut auf uns übertragen, dass ein abtauchen in die Geschichte eine Leichtigkeit war. Milas innerer Konflikt wurde so ehrlich, nah und real auf mich übertragen, dass sie für mich greifbar wurde. Was mir sehr, sehr gut gefallen und mich auch so richtig imponiert hat, ist die Tatsache, dass die Autorin mehrere total wichtige und ernsten Themen in ihrem Buch anspricht, dabei auch in die Tiefe geht und diese auch an des Leser transportiert, ohne diesen dabei zu überfordern. Die ersten Kontakte mit der Essstörung, wurden so gut beschrieben, auch was für eine Kettenreaktion sich dadurch bei Mila in Gang setzt, all das hat sie mit ihren Worten mega gut zum tragen gebracht. Jeder, der mit einer Essstörung schon mal Kontakt gehabt hat, wird sich da in der einen und anderen Rolle wieder finden. Ja, es kann sein, dass es den einen und anderen triggert, der eine sich ekelt und den anderen wiederum abschreckt, aber ich finde es ganz großartig, so richtig stark und mutig, dass die Autorin das aufgreift und mit so viel Empathie und Feinfühligkeit aufzeichnet hat. Aber auch eine andere Suchterkrankung bekommt ihren Raum und zeichnet auf, welch eine Belastung und mit wie viel Scham diese doch behaftet ist und was es auch mit den Angehörigen macht. Ebenso aber auch, wie schnell man sich verleiten lässt, wenn man insgeheim doch sehr unglücklich und das seelische Gleichgewicht aus dem Ruder gelaufen ist. All das nimmt seinen Raum in der Geschichte ein und doch erdrückt es den Leser nicht, im Gegenteil. Denn die Geschichte zeigt auch auf, wie wichtig die Selbstliebe doch ist und was für eine entscheidende Rolle dabei aber auch die Familie und die Freundschaft spielen. Viel zu schnell war ich am Ende des ersten Bands angelangt und musste mich aus der Geschichte lösen, die mich sehr berührt hat. Fazit: 4 Sterne

Beeindruckend realistische Darstellung einer Essstörung
Vorab: Bei Problemen mit dem Essen und dem Gewicht sollte man zuvor die Triggerwarnung durchlesen. Auch bin ich nicht sicher, inwieweit sich dieses Buch wirklich für Jugendliche eignet, die ja häufig ohnehin in einer sensiblen Phase in Bezug auf ihre Figur stecken. Was mich persönlich angeht, so bin ich etwas holprig gestartet. Manche Dialoge und Formulierungen kamen mir etwas umständlich und konstruiert vor, manche Handlungen nicht wirklich nachvollziehbar. Ich bin froh, dass ich wegen der Empfehlung einer Freundin trotzdem weiter gelesen habe. Den Klappentext finde ich irreführend. Hier steht nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, wie angedeutet, sondern tatsächlich Milas Belastung und ihr Weg in die Essstörung. Ich bin selbst Psychotherapeutin und war wirklich tief beeindruckt davon, wie realistisch die Autorin die Essstörung, vor allem auch die Körperwahrnehmungsstörung und die Hartnäckigkeit dieser Erkrankung dargestellt hat. Man merkt, dass sie selbst Erfahrung mit dieser gefährlichen Störung hat. Insgesamt fand ich die Charaktere sehr liebevoll gezeichnet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Milas Unsicherheit und Ambivalenz waren für mich deutlich spürbar. Am Ende fand ich den Schreibstil dann wieder etwas holprig, die Liebesgeschichte kitschig und das Tempo zu hoch. Außerdem wurde schnell noch etwas mehr Drama hineingebaut, das hätte ich persönlich nicht gebraucht. Aber so ist das Ende offen geblieben und man kann gespannt auf die Fortsetzung sein. Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich für das Thema sensibilisieren möchten und generell an Mental Health-Themen interessiert sind. Bei eigenen Problemen mit der Figur und dem Essen würde ich hingegen gut abwägen, ob die Lektüre das Richtige für mich ist.
WOW!!! Eines meiner Lieblingsbücher bis jetzt. Ein wirklich sooo gutes Buch! 🥹✨
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht und tief berührt. Anfangs hatte ich ein bisschen Angst, es zu lesen, weil ich mich in einigen Themen und Gefühlen der Protagonistin sehr wiederfinden konnte und genau das hat die Geschichte am Ende so besonders gemacht. Es fühlt sich unglaublich echt an, ist voller Emotionen und hat mich komplett mitgerissen. Für mich ein absolutes Herzensbuch, das noch lange nachklingt… 🥹🧡

Ein schönes fesselndes Buch mit hartem Thema!💌
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Die Triggerwarnung sollte aufjedenfall beachtet werden! Es war intensiv.. Leider war das Ende für mich persönlich etwas abrupt, es ging von einer Höhe direkt gnadenlos ins Tal des Endes.. Aber ich bin gespannt auf Band 2👀
Wow!
Anfangs war ich sehr skeptisch, als ich gelesen habe, dass die Protagonisten erst 16 sind. Aber die Geschichte von Mila hat mich echt auf sehr vielen Ebenen berührt. Es war vor allem unglaublich authentisch und überraschend tiefgründig. Ich hab in jeder Lebenslage mit ihr mitgefühlt und es war auf keinen Fall das typische Young Adult Buch. Es hat viel zum nachdenken angeregt und wird noch länger bei mir nachhallen. Ich finde auch, man sollte unbedingt die Trigger Warnungen beachten, bevor man es liest, wenn man verschiedene Themen nicht gut lesen kann.
°♡⋆»𝐔𝐧𝐝 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐳𝐞𝐫𝐛𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭«⋆𐙚₊˚ @𝙈𝙖𝙭𝙞𝙣𝙚.𝙍𝙚𝙪𝙠𝙚𝙧
{𝚞𝚗𝚋𝚎𝚣𝚊𝚑𝚕𝚝𝚎 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 / 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝 𝚐𝚎𝚔𝚊𝚞𝚏𝚝} Milas Welt gerät aus den Fugen, als sie nach Zürich umziehen muss. Getrennt von ihrer besten Freundin Juno fühlt sie sich so richtig einsam und findet zunächst Trost im Essen. Doch als sich das Äußerlich bemerkbar macht, gerät sie in die gefährliche Spirale einer Essstörung. Nach einem Zusammenbruch landet sie in einer Klinik am Clarisee, wo sie auf den geheimnisvollen Nicolas trifft. Was zunächst nach einem Lichtblick aussieht, entwickelt sich schnell zu einer verbotenen Liebe, für die Mila alles riskiert… Wow, that was emotional… 🥹❤️🩹 Ich denke mal, es spricht für das Buch, dass ich „Und alles zerbricht“ in genau einem Tag gelesen habe und immer noch darüber nachdenke. Eigentlich war der Plan ja das Buch auf der LBM zu kaufen, ich konnte dann aber einfach nicht mehr warten und das Buch durfte schon ein bisschen früher mit. 📖 Auch wenn die Kapitel des Buches relativ lang waren, hat man das absolut nicht gemerkt. Maxine Reuker hat einen wunderschönen Schreibstil und ich bin nur so durch das Buch geflogen. 🎀 Dadurch das Maxine eigene Erfahrungen mit einer Essstörung hatte, war Mila noch authentischer und ich habe im Buch so unglaublich mit ihr mitgefühlt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Nicolas war so wunderschön und gleichzeitig unfassbar traurig. Er hat sie gesehen, Mila, und nicht das Mädchen mit einer Essstörung. Das Ende hat wirklich mein Herz gebrochen… Aber auch Charaktere wie Juno und Linh haben dieses Buch zu dem gemacht, was es jetzt ist. Das Buch behandelt zwei sehr ernste Themen, denn neben der Essstörung, wird auch Alkoholsucht in dem Buch angesprochen. Besonders die Essstörung wurde in dem Buch sehr intensiv behandelt und ich war wirklich unglaublich schockiert, wie schnell Mila in diesen tödlichen Strudel abgerutscht ist, ohne es wirklich zu bemerken… 😭 Beachtet bitte unbedingt die TW und passt auf euch auf! 🤍 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: 𝘋𝘪𝘦𝘴𝘦𝘴 𝘉𝘶𝘤𝘩 𝘸𝘪𝘳𝘥 𝘮𝘪𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘭𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘪𝘮 𝘎𝘦𝘥ä𝘤𝘩𝘵𝘯𝘪𝘴 𝘣𝘭𝘦𝘪𝘣𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘣𝘪𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘰𝘯 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘨𝘦𝘴𝘱𝘢𝘯𝘯𝘵 𝘸𝘪𝘦 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘶𝘮 𝘔𝘪𝘭𝘢, 𝘑𝘶𝘯𝘰 𝘶𝘯𝘥 𝘕𝘪𝘤𝘰𝘭𝘢𝘴 𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘧𝘪𝘦𝘴𝘦𝘯 𝘊𝘭𝘪𝘧𝘧𝘩𝘢𝘯𝘨𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳𝘦𝘯𝘵𝘸𝘪𝘤𝘬𝘦𝘭𝘵. 💭 5/5 ★

Einfach nur WOW!✨️💞
Wenn ich sage, dass dieses Buch mich von Seite 1 gecatcht hat, dann MEINE ich das so! 🤭 Ich fand es soooo krass gut und konnte es einfach Nichtgebrauch aus der Hand legen. Ich habe das Buch sehr sehr schnell beendet und kann es einfach sooooo krass empfehlen!💞 Die Geschichte von Mila und ✨️Nicolas✨️ fand ich sehr süß und ich habe mit✨️Nicolas✨️ aufjedenfall eine neue Obsession! 😍 Das Ende hat mich einfach komplett auseinandergenommen! ⚠️Achtung kurzer spoiler!⚠️ Was war das für ein Telefonat von dieser Tante???? Wie Junos Vater is back???? Und was war das bitte mit Nicolas?????? AHHHHHHHH! Ich HASSE seinen Vater!!!! ⚠️Spoiler Ende⚠️ Ich fande die Tjemen die behandelt worden der sehr wichtig und auch gut und sehr traurig dargestellt. Ich denke man sollte aufjedenfall auf die Triggerwarnung achten! Fazit: Wowwww! Aufjedenfall ein Highlight und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!💞✨️🫰🏻
3,75 ⭐️
Teilweise habe ich mich für das Buch schon ein wenig zu alt gefühlt. Es hat mich aber dennoch für das Thema sensibilisiert. Meine Tochter ist zwar noch weit von dem Alter entfernt, dennoch sieht man doch selbst auf TT usw., wie sich alles um das Äußere dreht. Selbst unter den erwachsenen Frauen ist das Thema groß. Das die Protagonistin sich zunächst wegen eines Jungen besser fühlt, finde ich ein wenig unglücklich gewählt. Davon kommt sie aber relativ schnell ab. An sich ein gelungener Auftakt.
Einfühlsam und ehrlich✨️
*unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar (Hörbuch-Download) Das Debüt "Und alles zerbricht" von Maxine Reuker habe ich als Hörbuch gehört. Die Hörbuchsprecherin Hannah Schepmann und der Hörbuchsprecher Louis Friedemann Thiele haben der Geschichte, mit ihren sehr angenehmen Stimmen, Leben eingehaucht. Beide Stimmen kenne ich bereits aus anderen Hörbüchern und beide zusammen haben bei diesem Hörbuch großartige Arbeit geleistet. Genauso wie die Autorin, Maxine Reuker, selbst. Die Geschichte ist tatsächlich viel tiefer und bedeutender als das rosafarbene und sachte Cover auf einen wirkt. Themen wie Mental Health und Essstörung, finden sich innerhalb des Buches. Die Autorin hat es in der Geschichte geschafft, diese Themen einfühlsam, aber zeitgleich auch ehrlich einzubauen, sodass die Geschichte trotzdem neben der Tiefe auch eine gewisse Leichtigkeit hatte. Der Schreibstil war angenehm, authentisch und flüssig. Von mir gibt es eine Hörbuch - bzw. Leseempfehlung, aber bitte achtet während des Lesens auf euch, falls ihr mir den Themen Schwierigkeiten haben solltet und/oder falls sie euch triggern könnten.
Feinfühlig und intensiv
Ich hatte dieses Buch erst mal näher ins Auge gefasst weil es mir optisch aufgefallen war. Allerdings ist hier die Optik definitiv zweitrangig denn diese Geschichte besticht mit intensiver Thematik und ist im Grunde mitten auf dem Leben gegriffen. Der Schreibstil von Maxine Reuker ist leicht, modern und sehr passend was die Zielgruppe angeht. Die Art wie sie erzählt ist nicht überladen, eher ruhig und fließend. Auch wenn sie detailliert beschreibt so bringt sie Emotionen direkt auf den Punkt. Einfühlsam erzählt sie vom Weg in die Esstörung aber auch wieder hinaus. Dabei wird klar das es für diese Krankheit keine einfachen Lösungswege gibt. Es wird deutlich wie langwierig dieser Weg ist, wie individuell und das Rückschläge einfach dazugehören. Es bedarf viel Geduld und das kommt hier auch absolut so an beim Lesen. Insgesamt ist Und alles zerbricht ein gefühlvoller und ehrlicher Auftakt einer Reihe welche einfach tiefer geht. Man sollte sich darüber im Klaren sein das hier ernste und sensible Themen aufgegriffen werden und das man sich dem gewachsen fühlen sollte. Hier täuscht ggf. das süße Coverdesign ein wenig denn diese Geschichte ist nichts für Zwischendurch. Hier gehts in die Tiefe und auch wenn ich mit 44 nicht mehr so ganz die Zielgruppe bin, so fand ich das Buch echt gut. Eine Geschichte mit Tiefgang, ungeschönter Ehrlichkeit über junge Heranwachsende die einfach noch nicht fest im Sattel sitzen und nicht immer die besten Entscheidungen für sich selbst treffen.

Was zur Hölle.. ?!? 💔
Ich glaube, mich hat lange nicht mehr ein Buch so gebrochen, wie dieses. ❤️🩹 Es war mein erstes Buch, was um solch ein ernstes Thema handelt, und es hat mich völlig in seinen Bann gerissen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. einfach alles an diesem buch ist perfekt. das Thema ist unfassbar herzzerreißend aber dennoch unglaublich lehrreich beschrieben, die Storyline ist perfekt, die Protagonisten hätten besser nicht sein können, und der Plottwist ist der WAHNSINN! man steckt so tief in mila‘s gedankenwelt, fühlt jede auch nur kleinste Emotion mit, lacht, weint, hofft.. die beziehung zwischen nicolas und mila war anfangs sooo unglaublich süß und beneidenswert, jedoch hätte ich mit dieser wendung nicht gerechnet.. ich hoffe nur, dass es für die beiden ein Happyend geben wird. ich habe LANGE nicht mehr am Ende eines Buches geweint, aber dieses Buch hat es wirklich in sich gehabt.. ich weiß nicht, wie ich jetzt so lange auf Band 2 warten soll?! Dieses Buch hat mich wirklich viel gelehrt, und ich bin Maxine unglaublich dankbar, dass sie dieses thema so unglaublich gut im Buch beschrieben und dargelegt hat. Respekt!
Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte den Found Family Trope sehr gerne, die Beziehung der Protagonistin zu ihrer besten Freundin und ihrer Familie. Ggf. Spoiler ab hier: . . . . Auch emotional hat mich das Buch sehr berührt, nachdem die Protagonistin unter dem Umzug leidet, eine Essstörung entwickelt und unter ihren Gefühlen leidet. Was mir das Buch leider zerstört hat war die Liebesgeschichte. Ich fand diese leider total unpassend und fehl am Platz. Die emotionalen Themen, die in diesem Buch behandelt wurden, hatten nun viel weniger Raum, der Fokus lag auf Nicholas, den die Protagonistin Mila kennenlernt und plötzlich dreht sich alles nur noch um ihn. Auch fand ich sein Verhalten sehr toxisch und falsch, wenn man bedenkt, dass Mila in der Klinik ist & gerade versucht sich von ihrer psychischen Erkrankung zu erholen. Das fand ich leider alles andere als süß und romantisch.
Ich bin bei meiner Bewertung wirklich sehr zwiegespalten. Einerseits hat sich das Buch unglaublich gut lesen lassen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und war schnell in der Geschichte drin. Die Themen rund um Freundschaft, den unfreiwilligen Umzug, das Gefühl von Einsamkeit, die Alkoholsucht des Vaters und die abwesende Mutter wurden emotional und nachvollziehbar dargestellt. Auch Milas Verlust ihrer besten Freundin durch den Umzug hat mich sehr berührt. Man merkt außerdem, wie viel Herz in der Geschichte steckt. Ich verfolge Maxine auch auf TikTok und finde sie als Autorin wirklich sympathisch. Andererseits finde ich es schwierig, dass das Buch als Jugendbuch eingeordnet ist. Ein zentrales Thema ist eine Essstörung, und dabei werden teilweise sehr konkrete Gedanken, Strategien und Verhaltensweisen beschrieben. Das fand ich persönlich ziemlich hart – vor allem für jüngere Leser*innen finde ich das Buch unpassend. Ich finde es fragwürdig, ein Buch mit so einer Schwere als Jugendbuch zu deklarieren. Gerade für Menschen, die selbst betroffen sind oder einmal betroffen waren, könnten einige Stellen sehr triggernd sein. Die Thematik wird zwar sensibel und eingebettet in eine emotionale Geschichte verarbeitet, trotzdem hat sie mich beim Lesen immer wieder nachdenklich zurückgelassen. Genau deshalb fällt es mir auch so schwer, eine klare Bewertung zu geben. Insgesamt fand ich die Geschichte berührend und gut geschrieben, aber aufgrund der Schwere des Themas bin ich bei meiner Bewertung wirklich unsicher und zwiegespalten. Trotzdem bin ich gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.
„Manchmal zerbricht nicht nur das Leben, sondern auch das Bild, das man von sich selbst hat.“
Dieser Gedanke zog sich für mich wie ein leiser roter Faden durch „Und alles zerbricht“ von Maxine Reuker. Ehrlich gesagt habe ich dieses Buch lesen wollen, weil mich das Thema interessiert hat und weil ich wissen wollte, wie eine Geschichte über Essstörungen in einem Jugendroman umgesetzt wird. Ich bin selbst fast 40 und damit eigentlich nicht die klassische Zielgruppe. Trotzdem hat mich das Buch schneller gepackt, als ich erwartet hätte. Im Mittelpunkt steht Mila, die nach einem Umzug ihr gewohntes Leben verliert: ihre Freunde, ihre Umgebung und vor allem das Gefühl, irgendwo wirklich dazuzugehören. Die neue Schule, die Einsamkeit und der Druck, irgendwie wieder Halt zu finden, setzen ihr immer stärker zu. Was zunächst harmlos wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem ernsten Problem. Schließlich landet Mila in einer Klinik, wo sie nicht nur mit ihrer Essstörung konfrontiert wird, sondern auch mit ihren eigenen Gefühlen, Ängsten und Hoffnungen. Dort begegnet sie Nicolas, und zwischen den beiden entsteht eine Verbindung, die vieles komplizierter, aber auch intensiver, macht. Der Schreibstil ist angenehm direkt und sehr flüssig. Die Seiten lesen sich wirklich schnell weg, ohne dass das Thema an Gewicht verliert. Gerade für jüngere Leserinnen und Leser ist das ein großer Pluspunkt. Gleichzeitig wirkt vieles emotional ehrlich, ohne künstlich dramatisch zu sein. Man merkt beim Lesen deutlich, dass die Autorin persönliche Erfahrungen mit dem Thema Essstörung verarbeitet hat. Diese Authentizität spürt man besonders in Milas Gedanken und Selbstzweifeln. Das Cover verspricht auf den ersten Blick etwas ganz anderes, als die Geschichte am Ende erzählt. Es ist weich und freundlich gestaltet. Wenn man das Buch gelesen hat, merkt man aber, dass die Geschichte deutlich schwerer ist als das es das Cover vermuten lässt. Trotzdem finde ich, dass das Cover auf einer anderen Ebene doch ganz gut passt. Die Illustration wirkt ein bisschen wie ein aufgerissenes oder zerrissenes Blatt Papier, was natürlich direkt zum Titel passt. Mila selbst ist eine glaubwürdige Figur. Sie ist verletzlich, manchmal unsicher, manchmal auch widersprüchlich … genau so, wie man es von einer Jugendlichen in einer solchen Situation erwarten würde. Auch die Dynamik zwischen ihr und Nicolas funktioniert gut, weil sie nicht übertrieben kitschig wirkt. Die Geschichte lebt eher von leisen Momenten als von großen dramatischen Wendungen. Natürlich merkt man, dass sich das Buch klar an eine jüngere Generation richtet. Einige Konflikte sind recht geradlinig erzählt, und manches hätte für mich persönlich noch etwas tiefer gehen dürfen. Trotzdem hat mich das Buch emotional erreicht und zum Nachdenken gebracht. Vor allem darüber, wie schnell junge Menschen in solche Spiralen geraten können. Es ist ein sensibles, gut lesbares Jugendbuch über Selbstzweifel, mentale Gesundheit und Hoffnung. Besonders für junge Leserinnen und Leser sehr relevant, aber auch für ältere durchaus berührend. Danke an „vorablesen“ und den Ulstein-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Der Roman „Und alles zerbricht“ von Maxine Reuker ist eine intensive, schmerzhafte und zugleich hoffnungsvolle Geschichte über Verlust, Schuld und die leise Möglichkeit von Heilung. Schon der Titel deutet an, worum es geht: um einen Moment, der alles verändert, um ein Ereignis, das das Leben der Protagonistin in ein Davor und Danach teilt. Maxine Reuker gelingt es, diese Zäsur nicht nur zu beschreiben, sondern emotional greifbar zu machen. Im Zentrum steht eine junge Frau, die nach einem tragischen Vorfall mit den Scherben ihres bisherigen Lebens zurückbleibt. Freundschaften bröckeln, das Vertrauen in sich selbst ist erschüttert, und die Welt fühlt sich plötzlich fremd an. Die Autorin zeichnet diese innere Zerrissenheit mit bemerkenswerter Feinfühligkeit. Besonders eindrucksvoll ist, wie sie die Gedanken und Selbstzweifel der Protagonistin darstellt: kreisend, schonungslos, manchmal kaum auszuhalten. Dabei verfällt der Roman jedoch nie in reine Schwermut. Zwischen all dem Schmerz blitzen immer wieder Momente von Nähe, Verständnis und vorsichtiger Hoffnung auf. Sprachlich überzeugt das Buch durch eine klare, emotionale, aber nie überladene Erzählweise. Die Sätze sind oft direkt, manchmal fast nüchtern – und gerade dadurch so wirkungsvoll. Gefühle werden nicht dramatisiert, sondern entfalten ihre Kraft durch Ehrlichkeit. Maxine Reuker vertraut darauf, dass ihre Leserinnen und Leser die Zwischentöne wahrnehmen. Diese Zurückhaltung macht viele Szenen umso intensiver. Besonders Dialoge wirken authentisch und lebendig; sie transportieren Unsicherheit, Wut und Verletzlichkeit gleichermaßen. Ein zentrales Thema von „Und alles zerbricht“ ist Schuld. Die Frage, wer Verantwortung trägt und ob man sich selbst verzeihen kann, zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. Die Protagonistin kämpft nicht nur gegen äußere Vorwürfe, sondern vor allem gegen ihre eigene innere Stimme. Dieser innere Konflikt ist glaubwürdig und vielschichtig dargestellt. Anstatt einfache Antworten zu liefern, zeigt der Roman, wie kompliziert menschliche Beziehungen sind und wie schnell Missverständnisse zu dauerhaften Rissen führen können. Auch die Nebenfiguren sind sorgfältig ausgearbeitet. Sie dienen nicht bloß als Kulisse, sondern bringen eigene Perspektiven und Emotionen ein. Besonders berührend ist die Darstellung jener Figur, die zwischen Distanz und dem Wunsch nach Nähe schwankt. Hier zeigt sich die große Stärke des Romans: Beziehungen werden nicht romantisiert, sondern als fragil und zugleich wertvoll dargestellt. Nähe bedeutet Risiko, und Vertrauen ist nichts Selbstverständliches. Die Atmosphäre des Buches ist durchgehend dicht. Man spürt die Schwere, die über allem liegt, fast körperlich. Gleichzeitig entsteht durch kleine, leise Szenen – ein Gespräch in der Küche, ein Blick, eine vorsichtige Berührung – ein Gefühl von Hoffnung. Diese Balance zwischen Dunkelheit und Licht macht den Roman so eindringlich. Er zwingt seine Leserinnen und Leser, hinzusehen, auch wenn es wehtut, belohnt sie jedoch mit emotionaler Tiefe. Besonders gelungen ist die Charakterentwicklung. Die Protagonistin bleibt nicht in ihrer Ohnmacht gefangen. Ihr Weg ist kein geradliniger Heilungsprozess, sondern geprägt von Rückschritten und Zweifeln. Genau das macht ihn realistisch. Veränderung geschieht langsam, oft kaum merklich, und erfordert Mut. Maxine Reuker zeigt, dass Stärke nicht bedeutet, unverwundbar zu sein, sondern trotz Zerbrechlichkeit weiterzugehen. „Und alles zerbricht“ ist kein leichter Roman, aber ein wichtiger. Er thematisiert psychische Belastung, Trauer und zwischenmenschliche Konflikte auf eine sensible Weise, ohne belehrend zu wirken. Statt Antworten aufzuzwingen, lädt das Buch dazu ein, selbst nachzudenken. Es erinnert daran, dass jeder Mensch seine unsichtbaren Kämpfe führt und dass Verständnis manchmal der erste Schritt zur Heilung ist. Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein bewegendes, emotional tiefgehendes Werk, das lange nachhallt. Maxine Reuker beweist hier ein feines Gespür für menschliche Abgründe und stille Hoffnungsschimmer. Wer Geschichten sucht, die unter die Haut gehen und sich mit den brüchigen Seiten des Lebens auseinandersetzen, wird in diesem Roman eine eindrucksvolle Lektüre finden.
Eine absolute Empfehlung!
📖 Rezension: Und alles zerbricht von Maxime Reuker ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5) Vielen Dank an Vorablesen für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst. Dieses Buch hat mich wirklich sehr berührt! So sehr, dass ich es innerhalb von zwei Tagen komplett durchgelesen habe. Der Schreibstil ist sehr leicht, flüssig und angenehm zu lesen, wodurch man unglaublich schnell in die Geschichte hineinfindet. Zu Beginn erleben wir die Handlung ausschliesslich aus Milas Perspektive. Mit der Zeit kommt jedoch auch Nicolas Sicht hinzu, was ich besonders spannend fand. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal mehr Tiefe und man versteht die Dynamiken zwischen den Figuren deutlich besser. Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die intensive und ehrliche Darstellung von Milas Essstörung. Ihre Gedanken, Gefühle und inneren Konflikte werden sehr detailliert beschrieben, wodurch man ihre Situation unglaublich gut nachvollziehen kann. Ich habe während des Lesens durchgehend mit Mila mitgefühlt, obwohl sie deutlich jünger ist als ich. ➡️ Wichtig: Bitte unbedingt die Triggerwarnung beachten, da das Thema Essstörung sehr ausführlich behandelt wird. Gerade diese authentische Darstellung war für mich der stärkste Teil des ganzen Buches. Sie wirkt sehr realistisch und zeigt eindrücklich, wie komplex und belastend eine Essstörung sein kann. Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gefallen. Sie entwickelt sich weder zu schnell noch zu langsam. Das Tempo fühlt sich einfach natürlich und passend zur Geschichte an. Neben der Liebesgeschichte spielen auch Familie und Freundschaft eine grosse Rolle. Besonders die Beziehung innerhalb der Familie ist sehr einfühlsam beschrieben und könnte auch Eltern von betroffenen Jugendlichen helfen, einen besseren Einblick in diese Krankheit zu bekommen. Die Freundschaft zwischen Mila und Juno ist ebenfalls wunderschön dargestellt. Sie ist vielschichtig, ehrlich und genau so, wie echte Freundschaften im Jugendalter oft sind: unterstützend, aber manchmal auch herausfordernd. 💭 Fazit: „Und alles zerbricht“ ist ein emotionales, wichtiges und sehr vielschichtiges Buch über Essstörungen, Freundschaft, Familie und Selbstfindung. Trotz des schweren Themas liest es sich unglaublich fesselnd und bleibt noch lange im Kopf. Ich freue mich schon sehr auf Band 2! ⭐️ Für mich eine klare Leseempfehlung.

Mila wird aus ihrer Umgebung gerissen durch einen Umzug. Alles ist anders und neu also beginnt mila aus Frust zu essen. Als sie die Ausmaße ihrer essanfälle sieht will sie abnehmen & rutscht sehr schnell in eine Massive essstörung durch das forum pro ana. Nach einem Krankenhaus Aufenthalt beschließen ihre Eltern mila muss in eine Klinik, dort lernt sie nicholas kennen. Fazit: Das Buch ist keine leichte kost & behandelt viele schwierige Themen also bitte die triggerwahrnung lesen. Denn obwohl ich sie gelesen habe hat dieses buch viele meiner Trigger ausgelöst. Im gesamten fand ich die story unfassbar emotional und spannend. Jedoch ging mir die beziehung zwischen mila & nicholas zu schnell. Das open end & dessen Auswirkungen auf den Leser muss ich denke ich nicht groß erklären
Emotionale Achterbahnfahrt.
In der Geschichte geht es um die Sechzehnjährigen Mila. Am Anfang dachte ich, dass ich mittlerweile vielleicht sogar zu alt geworden bin um Bücher zu lesen, in der junge Menschen Hauptcharaktere sind. Ich gab dem ganzen trotzdem eine Chance und ich muss sagen, ich wurde positiv überrascht. Mich hat es total in meine Jugendzeit zurückversetzt, und ich konnte trotzdem mit den Charakteren mitfühlen. In der Geschichte geht es um Mila, die dann an einer Essstörung erkrankt. Also, überlegt euch gut vorher, ob ihr das Buch lesen wollt, da es trigern könnte. Ich finde, das Thema Essstörung wird in dem Buch aufgearbeitet und und man bekommt einen guten Einblick in Millas Gefühlswelt. In den Alltag und die Gedankenwelt mit der Krankheit. Dann verliert Mila ihr Herz an Nicolas und dann gibt es Liebe. Es gibt aber auch Dramen und Wendungen in der Geschichte und das hat die Geschichte für mich auch interessant gemacht. Ich mochte die Charaktere gerne im Buch, und ich mochte den Schreibstil auch gerne. So hatte ich die Geschichte innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen. Das Ende hat mir nicht 100-prozentig gefallen, weil es für mich einfach plötzlich kam und plötzlich zu Ende war. Das Ende hätte ich noch gerne mehr ausgearbeitet. Aber es bleibt spannend. Den es wurde angedeutet worum es im zweiten Teil gehen wird. Ich möchte auch unbedingt noch den weiteren Teil lesen, der dann noch rauskommt.
Mila 🩷
[unbezahlte werbung, rezensionsexemplar] "Es ist alles okay, solange du ehrlich bist." Emotional, intensiv, Gänsehautmomente! Danke an NetGalley, Ullstein Jugendbuch und Maxine Reuker für dieses Hörbuch-Rezensionsexemplar ❣️ Vorab muss ich sagen: dieses Buch ist sehr harte Kost! Es werden heftige Themen beschrieben und es wird in die Tiefe gegangen mit Gefühlen sowie Gedanken, bitte beachtet die Triggerwarnung! ⚠️ Die Geschichte rund um Mila und ihre Kindheit/Jugend ist mir sehr unter die Haut gegangen. Ein wichtiges Thema, gerade für jüngere Leute, jedoch fand ich es selbst ebenfalls wichtig und interessant. Man taucht sehr in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin ein, sodass ich auch an vielen Stellen ich wirklich hart schlucken musste. 💔 Aber ja, keine Sorge, es gibt auch eine Lovestory - also Romance kommt auch nicht zu kurz 🤭 Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, ein sehr gelungener Debüt-Roman. Auch die Sprecher des Hörbuches haben mir gefallen, sie haben die Emotionen und Empfindungen für mich sehr gut rübergebracht. ☺️ Ich brauche dingend Band 2, das ist doch gemein... 🥲😂 Lest dieses Buch gern, wenn ihr mit den Triggern klarkommt. Ich empfehle es jedem, der sich auch mal mit dem Thema Essstörung aus der Sicht einer betroffenen auseinandersetzen möchte. 🙈
Der Young-Adult-Roman „Und alles zerbricht“ von Maxine Reuker hat mich von Anfang an mitgerissen 💔✨ Ich war sofort in Milas Welt gefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen Mila muss nach Zürich ziehen und wird von ihrer besten Freundin getrennt Einsamkeit und Überforderung treiben sie schließlich in eine Essstörung. Besonders stark fand ich, wie sensibel und ehrlich dieses wichtige Thema dargestellt wird 🍽️❤️🩹 Man spürt, wie schleichend diese Spirale beginnt und wie schwer es ist, ihr zu entkommen In der Klinik begegnet sie Nikolas 💫 Was als Hoffnungsschimmer beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven, verbotenen Liebe ❤️🔥 –mit Risiken für beide. Ein emotionales, tiefgründiges Debüt mit flüssigem Schreibstil und fiesem Cliffhanger 😱📚 Absolute Empfehlung für alle, die gefühlvolle YA-Geschichten lieben 💕

Absolut tolles und lehrreiches Buch
Inspiriert wurde ich von jemanden auf Instagram. Ihr Buch hatte soviele Post It, dass ich interessiert daran war, was sie daran so gut fand. Ich startet das Buch als Hörbuch. Und am Anfang dachte ich mir so: "süße Story aber ich mit 36, fühle mich dafür etwas zu alt" als ich jedoch tiefer in die Geschichte reinging konnte ich erkennen wie wichtig dieses Buch ist für Jugendliche und junge Erwachsene. Ich selber habe ein ähnliches Buch aus meiner Jugend, mit demselben Thema was mich auch lange begleitet hat. Daher kann ich dieses Buch einfach nur jedem ans Herz legen. Hier geschieht ein Cliffhanger. Das finde ich doof. Aber band 2 wird bei mir einziehen. Ich bin neugierig wie es weitergeht.

Eine sehr große Empfehlung trotz der Trigger
Ich habe das Buch vor kurzem beendet und finde es tatsächlich sehr gut, ich habe die Freundschaftsaspekte geliebt und mich tatsächlich sehr gesehen gefühlt ich muss trotzdem gestehen es hat mich an einigen Stellen ein wenig getriggert aber das hat mich nur noch mehr überzeugt denn es waren Dinge weswegen ich selber in Therapie bin. Ich finde das Buch sehr wichtig und es sollte deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen.
𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 | 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀 𝘇𝗲𝗿𝗯𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁 📃💔
Es geht um Mila, die aus ihrem Leben in Berlin gerissen wird und in die Schweiz umzieht. Mehr als unglücklich darüber stürzt sie sich dort ins Essen und versucht die Folgen im Anschluss selbst in den Griff zu bekommen… aber zu welchem Preis? Ich muss vorab gleich sagen, dass ich vermutlich die falsche Zielgruppe mit fast 30 für dieses Buch bin - was sich natürlich auf die Sicht auf das Buch auswirkt. Die Protagonisten sind nämlich sehr jung. Ich hatte die ersten Seiten Schwierigkeiten in den Schreibstil reinzukommen und wie ich zu @bookworld.of.nadja gesagt habe, hatte ich das Gefühl ein Kinderbuch zu lesen. Das hat sich im Laufe des Buchs aber verändert und ich kam dann sehr gut mit dem Schreibstil klar. Die Story hat sich für mein Empfinden sehr langsam aufgebaut, um dann zu schnell an Fahrt aufzunehmen. Mila mochte ich sehr und ich konnte mich an vielen Stellen gut in sie hineinversetzen. Vor allem die Freundschaft mit Juno habe ich geliebt, weil sie sich so echt und nach Leben angefühlt hat. Nicholas hingegen wurde mir zu spät in die Geschichte eingeführt. Ich konnte seine sich rasch aufbauende Gefühle dadurch nicht so gut nachempfinden. Auch die Gefühle von Mila für ihn gingen von 0 auf 100. Dennoch mochte ich die Idee der Geschichte und fand es toll, dass so wichtige Themen bearbeitet wurden, die in den Grundzügen sehr greifbar beschrieben waren. Das Buch hat aus meiner Sicht nicht sein volles Potenzial genutzt, was ich bei einem Debütroman aber auch nicht weiter schlimm finde. Deshalb freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung und die weitere Entwicklung der Autorin. Trotzdem kann ich dem Buch, auch wenn ich es in Summe mochte, nur ⭐️⭐️⭐️💫 (3,5/5) geben.

Highlight 🥰✨
Werbung / Rezensionsexemplar Ich habe gestern „Und alles zerbricht“ beendet und irgendwie fühlt es sich an, als hätte das Buch ein kleines Stück von mir mitgenommen. 🥹 Ich wusste vorher nicht wirklich, was auf mich zukommt. Ich bin einfach mit dem Hype gegangen, weil ich dieses Buch überall gesehen und so viel Gutes darüber gehört habe. Also musste ich es einfach lesen und ich wurde kein bisschen enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Schon nach den ersten Seiten war ich gefangen in dieser Geschichte. Ich konnte einfach nicht aufhören weiterzuhören und habe jede freie Minute mit dem Hörbuch verbracht. 🙂↕️ Milas Geschichte ist mir unglaublich nahe gegangen.. Ihre Gedanken,ihre Gefühle und ihr Alltag in der Klinik waren so ehrlich und real beschrieben, dass ich manchmal schlucken musste. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, wieder 13 zu sein und selbst mit am Tisch zu sitzen,mitten in diesen Gesprächen,mitten in diesen Gedanken. Manchmal musste ich kurz pausieren, einfach um durchzuatmen und meine Gedanken zu sortieren. Nicht weil das Buch schlecht war sondern weil es so viel in mir ausgelöst hat. Die Themen,die dieses Buch behandelt,sind unglaublich wichtig! 🤍 Bitte lest unbedingt die Triggerwarnungen (nicht so wie ich, ups haha) und passt gut auf euch auf. 🤍 Ich freue mich schon unglaublich auf Band 2 der Reihe! 5/5 + Highlight ⭐️

Ein süß geschriebenes Buch, mit ernsten und auch schwierigen Themen. Am Anfang hat mir der Schreibstil nicht sehr gut gefallen und ich hab etwas gebraucht um in das Buch reinzukommen. Liegt vermutlich daran, dass es für meinen Geschmack zu jugendlich geschrieben ist. Nicht desto trotz, interessiert es mich wie die Geschichte weitergeht und freue mich auf den nächsten Teil 🤭
Ein heftiges Jugendbuch, bei dem man die TW definitiv lesen sollte!
Ich fand das Buch sehr spannend. Ich konnte nicht aufhören es zu hören (habe es als Hörbuch gehört). Ich mochte die Protagonist*innen, jedoch muss ich den Kritiken von manchen Leser*innen Recht geben. Wenn man sich mit dem Thema nicht auskennt, könnte man meinen, dass Anorexie und Bulimie dasselbe sind, was sie eben nicht sind. Manches ging mir etwas zu schnell (ich möchte aber nicht zu viel sagen wegen Spoilern), bzw. hätte noch mehr Tiefe vertragen. Der Cliffhanger am Ende ist sehr fies. Ich will wissen, wie es weitergeht!!! Trotz allem hat mir das Buch echt gefallen, und wenn mich ein Buch so fesselt, muss ich ihm auch die entsprechende Bewertung geben 🙈 Leseempfehlung für alle, die mit den genannten Triggern klarkommen. ❤️
Wenn das Herz stärker ist als die Angst
Mit „Und alles zerbricht“ erzählt Maxine Reuker eine eindringliche Young-Adult-Geschichte über Verlust, Einsamkeit und den schwierigen Weg zurück zu sich selbst. Als Mila nach Zürich ziehen muss und ihre beste Freundin zurücklässt, gerät ihr Leben aus dem Gleichgewicht. Die Einsamkeit treibt sie in eine Essstörung, die schließlich zu einem Aufenthalt in der Klinik am Clarisee führt. Dort begegnet sie Nicolas, einem geheimnisvollen Jungen, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Der Roman überzeugt vor allem durch seine emotionale Intensität und den sensiblen Umgang mit dem Thema Essstörungen. Milas Gedanken und Gefühle wirken authentisch und nachvollziehbar, wodurch man schnell mit ihr mitfühlt. Auch die zarte, zugleich komplizierte Liebesgeschichte mit Nicolas sorgt für Spannung und emotionale Momente. Manchmal wirken einige Entwicklungen etwas vorhersehbar, dennoch bleibt die Geschichte durchgehend packend und berührend. Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein gefühlvoller Roman über Mut, Selbstakzeptanz und die Frage, wie viel man für die Liebe riskieren darf.
„und ich habe unfassbare Angst davor, auf deiner Beerdigung zu stehen.“ ✨📜
Erstmal große große Triggerwarnung für dieses Buch!!🚨 Der erste Teil der Paper Hearts Reihe und somit auch das erste Buch von Maxine war ansich ein schönes Buch für zwischendurch. Mir hat gut gefallen, dass das Buch wirklich wichtige Themen aufgegriffen hat, die leider häufig in den Teenangerjahren vorkommen und worüber mehr gesprochen werden sollte. Aaaaaber, ich muss sagen, dass mir leider Maxine’s Schreibstil irgendwie nicht so zugesagt hat🫣 Ansich ist man schnell durch die Seiten gekommen und man war auch schnell in der Geschichte drin, aber ich fand es häufig sehr „effe“ geschrieben… Eher so als wären es alles Notizen einer Teenagerin und nicht als wäre es ein richtiges Buch (idk ob man versteht was ich meine)🫣 Auch die Lovestory am Ende kam mir recht erzwungen vor… Ich hab mir zwar das ganze Buch über jemanden gewünscht der für Mila da ist, aber das war so schnell so viel und irgendwie sehr drüber…
Und alles zerbricht“ ist, soweit ich weiß, das Debüt von Maxine Reuker und eine Young-Adult-Geschichte mit 16-jährigen Protagonist:innen. Am Anfang dachte ich ehrlich kurz, ob ich mit meinen 25 vielleicht ein bisschen zu alt dafür bin. Gerade diese ersten Kapitel mit dem Geburtstag wirkten sehr jugendlich auf mich. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte bekommen. Das Buch ist für mich klar zweigeteilt, im ersten Teil geht es um Milas Vorgeschichte, den Umzug nach Zürich und all die Dinge, die gleichzeitig auf sie einprasseln. Man merkt richtig, wie sie Stück für Stück in ihre Essstörung hineinrutscht. Im zweiten Teil spielt alles in der Klinik am Clarisse, was ja auch schon im Klappentext deutlich wird. Das Setting am See ist eigentlich total schön, was im Kontrast zu Milas innerem Chaos nochmal stärker wirkt. Ich finde, das Buch gibt einen ehrlichen Einblick darin, wie eine Essstörung entstehen kann, gerade für Menschen, die selbst nicht betroffen sind. Gleichzeitig kann es jungen Leserinnen helfen, eigene ungesunde Gedankengänge vielleicht eher zu erkennen. Die Liebesgeschichte zwischen Mila und Nikolaus ging mir persönlich etwas zu schnell. Dieses direkte, fast obsessive Interesse hatte für mich eher einen leichten Dark-Romance-Vibe, das hätte ich mir in einem YA-Buch etwas langsamer gewünscht. Der Plot Twist rund um seine Familie und besonders seine Schwester hat mir dafür richtig gut gefallen. Am Anfang dachte ich noch, das wird ein netter Read für zwischendurch und die Folgebände brauche ich nicht unbedingt. Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich weiterlesen werde. Insgesamt ein gelungenes Debüt, das ich vor allem jungen Mädels zwischen 14 und 18 empfehlen würde, aber auch Ältere können hier definitiv mehr mitnehmen, als man zuerst denkt.
Zuflucht in der Sucht und die Chance auf einen Neubeginn
Vorweg sollte ich sagen, dass ich wahrscheinlich 15 bis 20 Jahre zu alt für die Geschichte von Mila bin und die Zielgruppe deutlich jünger ist. Dennoch sind der Schreibstil und der Aufbau ansprechend gewesen und das Buch ließ sich auch gut zwischendurch lesen. Die Geschichte von Mila zeigt nochmal mit welchen Herausforderungen Jugendliche zu tun haben können und was sie oder teils auch Erwachsene aus der Bahn werfen kann und welche Zufluchtsorte gesucht werden. Die Thematik jeglicher Sucht und in diesem Fall die Essstörung sind problematisch und komplex. Mit dem Blick auf die eigentliche Zielgruppe finde ich es gut, dass die Essstörung nicht mit zuviel Tiefe und Komplexität aufgegriffen wurde, sondern Mila zumindest im ersten Band die Klinik nach wenigen Monaten mit mehr Gewicht verlassen konnte. Die Realität mag ggf.öfter anders verlaufen und dennoch bietet es jüngeren Menschen so etwas wie Hoffnung auf positive Veränderung bzw. Stabilisierung. Ein gutes Buch für zwischendurch mit einer Thematik , die weiterhin eher wenig sichtbar ist.
Man findet als Leser schnell in die Geschichte und auch das Thema Essstörung wird gut beschrieben. Man fühlt und leidet mit Mila mit. Als sie dann Nicolas kennenlernt wird es richtig spannend und emotional. Mit dem Ende bin ich aber nicht so einverstanden. Ich muss jetzt bis Oktober warten, um zu erfahren wie es weitergeht. Auch mit Junos Mama Nora. Da gibt es ja anscheinend auch Geheimnisse, die ans Licht kommen. Außerdem interessiert es mich brennend, wie es mit Mila und Nicolas weitergeht.
Vorab möchte ich sagen, dass ich vermutlich schon zu alt für dieses Buch bin und mich deshalb nur bedingt in die Lebenssituation der Charaktere und ihrem Verhalten hineinfühlen konnte. Der Debütroman „Und alles zerbricht“ erzählt die Geschichte von Mila, die aufgrund des Jobs ihrer Mutter Berlin verlassen muss und in die Schweiz zieht. Ohne ihr gewohntes familiäres Umfeld fällt sie in eine Essstörung und muss schließlich in einer Klinik. Dort lernt sie einen Jungen Nicolas kennen, der ihre Welt ordentlich auf den Kopf stellt. Positiv hervorzuheben ist der schöne, flüssige Schreibstil von Maxine Reuker. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe. Besonders gefallen hat mir, dass auch die Nebencharaktere eigene Hintergrundgeschichten bekommen, das macht die Welt des Buches lebendig und glaubwürdig. Außerdem finde ich es sehr gut, dass die Autorin solch wichtigen Themen wie Essstörungen eine Plattform gibt. Das Schulsetting ist gut umgesetzt und dürfte besonders für eine jüngere Zielgruppe sehr gut funktionieren. Für mich persönlich gab es allerdings einige Kritikpunkte: Nicolas, der zentrale Protagonist der Liebesgeschichte, wird viel zu spät eingeführt. Dadurch wirkt die Beziehung zwischen ihm und Mila abrupt und zu schnell, sodass ich ihre Entwicklung nicht richtig nachvollziehen oder mitfühlen konnte. Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein gut geschriebenes Buch mit interessanten Charakteren und relevanten Themen. Wer sich für Jugendromane mit emotionalen Herausforderungen interessiert, findet hier auf jeden Fall schöne und wichtige Inhalte.
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Der Schreibstil ist sehr leicht und jugendlich gehalten, wodurch man extrem schnell durch die Seiten fliegt. Gleichzeitig behandelt die Geschichte aber sehr schwere und sensible Themen, besonders rund um Essstörungen und psychische Belastungen. Vieles wird dabei ziemlich direkt und ungeschönt dargestellt, was die Geschichte unglaublich intensiv macht, aber auch triggernd sein kann. Ich fand es gut, dass die schwierigen Themen nicht romantisiert wurden, trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Sensibilität gewünscht, gerade im Umgang mit bestimmten Dynamiken und Grenzen innerhalb des Settings. Deshalb würde ich das Buch persönlich eher nicht für jüngere Leser:innen empfehlen. Und dieses Ende… ich brauche Band 2 jetzt sofort. Dieser Cliffhanger war einfach grausam 😭
Characteristics
8 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Was hält ein Herz aus, bis es reißt wie Papier?
Milas Welt gerät aus den Fugen, als sie ins fremde Zürich umziehen muss. Plötzlich getrennt von ihrer besten Freundin Juno, fühlt sich die Sechzehnjährige so richtig einsam. Trost findet sie zunächst im Essen, doch als sich das äußerlich bemerkbar macht, gerät sie in die gefährliche Spirale einer Essstörung. Widerwillig landet sie nach einem Zusammenbruch in der Klinik am Clarisee. Doch dann verliert sie ihr Herz an Nicolas, einen mysteriösen jungen Mann. Wer ist er? Und welches Geheimnis versucht er zu verbergen? Was zunächst nach einem Lichtblick aussieht, entwickelt sich zu einer verbotenen Liebe, für die Mila alles riskiert ... sogar sich selbst.
Eine fesselnde Young Adult über den Mut, auf dein Herz zu hören – auch wenn alles zerbricht.
Mit Stickerbogen in der ersten Auflage + mit Farbschnitt!
Von TikTok-Star @maxinereuker
Book Information
Author Description
Maxine Reuker, geboren 1999 in Dortmund, studierte fünf Semester Jura an der Ruhr-Universität Bochum, bevor sie durch eine Schauspielanfrage in die Öffentlichkeit rutschte. Wegen ihrer persönlichen Erfahrungen mit einer Essstörung, Missbrauch und einer Beziehung mit einem Narzissten setzt sich Maxine öffentlich für die Themen Mental Health und Female Empowerment ein. Nach über zwei Jahren Therapie, in denen sie ihre eigenen Erfahrungen verarbeitet hat, ist Maxine jetzt bereit, mit einem reflektierten Blick darüber zu schreiben.Sie erreicht mittlerweile rund 150.000 Menschen auf Instagram und über 500.000 auf TikTok als @maxinereuker mit ihren Inhalten.
Posts
Berührend und überraschend gut… TW Essstörung und Alkoholmissbrauch!
Erstes Buch der Autorin für mich und ich war wirklich positiv überrascht. Ich habe schon lange kein Young Adult Buch mehr gelesen, aber dieses hier hat mich direkt wieder abgeholt. Es werden sehr wichtige Themen angesprochen und die Geschichte geht einem auch echt nah. Man fühlt richtig mit und merkt, wie viel Gefühl darin steckt. TW Essstörung und Alkoholmissbrauch… das sollte man vorher wissen, da das Thema eine Rolle spielt. Insgesamt ein berührendes und schönes Buch und ich werde Band 2 auf jeden Fall auch lesen. 💛
Dieses Buch war für mich tatsächlich mein allererster Ausflug in das Young Adult Genre, und ich bin ehrlich gesagt mit einer gewissen Skepsis hineingegangen, weil ich mir unsicher war, ob mich eine Geschichte rund um 16-jahrige Protagonisten wirklich emotional erreichen und abholen kann 👀 Gerade zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass der Schreibstil zwar sehr angenehm, flüssig und leicht zu lesen ist, mich die Geschichte jedoch noch nicht vollstandig gepackt hat, sodass ich zwischendurch tatsächlich darüber nachgedacht habe, ob ich das Buch vielleicht abbrechen sollte 😱😱 ☝️Doch genau hier zeigt sich, wie wichtig es manchmal ist, einem Buch Zeit zu geben, sich zu entfalten, denn ab etwa Seite 160 hat die Geschichte für mich eine Wendung genommen, die ich so nicht erwartet hatte, und plötzlich wurde aus einem „ganz guten" Buch eine unglaublich intensive und tiefgehende Leseerfahrung 😮💨 Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel und gleichzeitig schonungslos Maxine die Themen wie Essstörungen und Alkoholsucht aufgegriffen und in die Handlung integriert wurden, ohne dabei oberflächlich zu wirken, sondern vielmehr eine Tiefe erreicht haben, die mich emotional wirklich berührt und gefesselt hat 🥺🙏 Ab diesem Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, habe bis spät in die Nacht weitergelesen und war so sehr in der Geschichte gefangen, dass ich komplett alles um mich herum vergessen habe, während mir gleichzeitig mehr als einmal die Tränen in die Augen gestiegen sind, weil mich die Entwicklung der Figuren so mitgenommen hat 😭😭 Maxine, du hast offiziell mein 💔 Für mich hat sich das Durchhalten definitiv gelohnt, denn die zweite Hälfte des Buches hat meine anfängliche Unsicherheit vollkommen ausgeglichen und meine Bewertung am Ende auf vier Sterne angehoben. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Und jetzt sitze ich hier und kann es kaum erwarten, die weiteren Bände zu lesen, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es mit den Charakteren weitergeht. Sooo here we go! Ich warte gespannt auf Band 2!

Herzzerreißende Geschichte - Achtung TW🙈
Für mich war es einer der ersten Bücher, die diese Trigger behandeln. Trotzdem wurde diese sehr gut einem näher gebracht. Milas Welt ändert sich von ein auf den anderen Moment und beeinflusst sie sehr. Die Liebesgeschichte fand ich sehr süß und freue mich hierbei auch sehr auf die Fortsetzung. Der Schreibstil von Maxine fand ich auch sehr angenehm🥰. Freue mich auf die weitere Fortsetzung von Milas Geschichte🤗 4,25 / 5 ⭐️
Was hält ein Herz aus, bis es reißt wie Papier?
Und alles zerbricht“ ist ein zutiefst bewegender und eindringlicher Roman, der lange nach dem Lesen nachhallt. Die Geschichte zieht einen von der ersten Seite an in ihren Bann und lässt einen nicht mehr los. Besonders beeindruckend ist die emotionale Tiefe, mit der die Figuren gezeichnet sind. Ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen wirken authentisch und greifbar, sodass man sich ihnen sehr nahe fühlt. Die Handlung ist intensiv und berührend, ohne dabei überladen zu wirken. Vielmehr entfaltet sich die Geschichte auf eine ruhige, aber kraftvolle Weise. Themen wie Verlust, Zerbrechlichkeit und Neuanfang werden sensibel und zugleich schonungslos ehrlich behandelt. Gerade diese Mischung macht das Buch so besonders. Der Schreibstil ist klar und zugleich poetisch. Er schafft es, komplexe Gefühle in einfache, aber wirkungsvolle Worte zu fassen. Viele Passagen regen zum Nachdenken an und bleiben im Gedächtnis. Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein beeindruckendes Werk, das emotional berührt und zum Reflektieren einlädt. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt.

Was hält ein Herz aus, bis es reißt wie Papier? 💔📃
Dieses Buch hat mich zutiefst berührt - teilweise auch schokiert 😮💨🥹💔 - eine Geschichte über die Essstörung von Mila und der Alkoholsucht ihres Vaters. Die Story hat mich von Anfang bis zum Ende abgeholt - sie zeigt auf, wie man sich durch gewisse Umstände verändern kann - und was diese mit einem machen können. Es war so spannend mitzuerleben, wie Mila immer weiter in diese Essstörung geriet und eine verzerrte Wahrnehmung von sich bekam - ihr Vater, der vor Verzweiflung nicht mehr weiter wusste, da seine Frau nur noch am arbeiten war, und er der Alkoholsucht verfiel vor Einsamkeit - man fühlte so richtig mit den Protagonisten mit. Mila's Welt ändert sich von einem auf den anderen Moment, und beeinflusst sie so sehr, dass sie ihr Essverhalten als völlig normal betrachtet - und nicht sieht, was sie sich und ihrem Körper/Gesundheit damit antut. Themen wie Verlust, Zerbrechlichkeit und Neuanfang werden sensibel aber auch schonungslos ehrlich behandelt. Gerade diese Mischung macht dieses Buch so spannend und besonders. Die Liebesgeschichte zwischen Mila und Nicolas war so herzzerreißend schön - und gleichzeitig tragisch und traurig... Er war wie ihr Anker in ihrer schweren Zeit - und sah nicht nur ihre Essstörung, sondern vielmehr sie selbst und ihr ganzes Wesen. Die Story in diesem Buch regt auf jedenfall zum Nachdenken an - und zeigt einem auf, wie schnell man in eine gefährliche Abwärtsspirale/Teufelskreis geraten kann - die man ohne Hilfe nicht alleine bewältigen kann - vorallem nicht mit Einsicht auf das eigene Verhalten. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ein sehr empfehlenswertes Buch wie ich fand. ☝🏼📖 Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung in Band 2 gespannt - und wie es mit Mila und Nicolas weitergehen wird. 🤗 ‼️𝕋𝕣𝕚𝕘𝕘𝕖𝕣𝕨𝕒𝕣𝕟𝕦𝕟𝕘 𝕓𝕖𝕒𝕔𝕙𝕥𝕖𝕟‼️

Leseempfehlung❤️ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ein Buch zu einem unglaublich wichtigen Thema. Die Autor hat das Thema Essstörungen sehr sensibel und anschaulich umgesetzt. Mit Mila hat sie einen sehr eindrucksvollen Charakter geschaffen. Sie erzählt ihre Geschichte wie Mila von einer glücklichen Teeniezeit in eine gefährliche Essstörung rutscht. In ihrer Therapie lernt sie Nicolas kennen. Nicolas find ich so einen tollen Bookboyfriend. Die Story hat mich von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen, so das ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Von mir eine absolute Leseempfehlung👍
Ich musste noch lange darüber nachdenken
Vor einiger Zeit habe ich den Podcast von Maxine Reuker entdeckt und verfolge sie seither auch auf Insta. In dem Podcast las sie ja auch mal einen geschriebenen Text vor, der war so gut, da war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss, aber auch Cover und Farbschnitt waren ein grosser Faktor 🤭 Die Innenklappen sind sehr schön gestaltet und ich bin auch ein grosser Fan von den Stickern und dem Journal, welches ich selbst auch häufig benutze 🩷 Der Schreibstil ist sehr angenehm. Als Zürcherin bin ich natürlich auch sehr begeistert von dem Setting, auch wenn ich nicht zustimme, dass es in der Stadt keine guten Second Hand Shops gibt. Dazu kommt noch das Thema Sprache. Ich habe mich gewundert, dass Mila keine Schwierigkeiten damit hatte, denn so wie ich das kenne, sprechen nicht alle in der Schule Hochdeutsch, also bei uns macht man das wirkklich nur im Unterricht, nicht untereinander 😅 Die Thematik mit der Essstörung war sehr krass. Ich selsbt habe keine, struggle aber auch mit meiner Ernährung und manchmal war es ziemlich triggernd, was ich aber auch gut fand, dass es mal so klar angesprochen wurde. Auch die Alkoholproblematik ist toll. Die Lovestory war sehr cute. Insgesamt war das ganze Buch sehr toll, doch zum Schluss hin wurde es manchmal etwas lahm. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band 🥹🫶
Essstörung | Umzug | Erste Liebe ⭐⭐⭐⭐
Ich fand die Idee von dem Buch richtig richtig toll! Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht, obwohl ich im Laufe des Buches öfter pausieren musste. Das Buch ließ mich trotzdem nicht los. Mila als Charakter fand ich teilweise ein wenig undurchsichtig, insbesondere in der Schule, wie sie mit anderen Menschen umging, fand ich nicht gut. Trotzallem fand ich ihre Entwicklung sehr sehr stark. Nicolas fand ich toll, aber irgendwie kommt er mir zu perfekt vor. Bisschen sus irgendwie. Ich freue mich mega auf den nächsten Band. 🫂🩷
Mein Mamaherz hat soo mitgefühlt 😢💔
BUCHREZENSION - ACHTUNG EVTL. SPOILER Nr.58 aus 2026 Genre und Tropes: Young Adult, Mental Health, Mental Unstable, First Love, Friendship, Forbidden Love Hauptcharaktere: Mila, Nicolas Format, Quelle, Sprache, Stil: In Combo: Hörbuch (NetGalley) +Paperback, Deutsch, Aus Milas POV (Ein Kapitel aus Nicolas POV) Zur Story: Nachdem Milas Mutter einen neuen Job in der Schweiz annimmt fällt für Mila ihre ganze Welt zusammen. Denn sie muss sich nicht nur von ihrer gewohnten Umgebung trennen, sondern auch von ihrer besten Freundin Juno und das kurz vor ihrer großen Geburtstagsfeier zum 16ten. Und weil das nicht reicht entwicklet sich das Familienleben in der Schweiz auch in eine falsche Richtung. Während Milas Mutter durch ihre Arbiet kaum zuhause ist, versinkt ihr Vater in Einsamkeit und sucht Trost im Wein. Und Mila selbst findet erstmal Trotz im Essen, bis ihr ihre Zunahme bewusst wird. Um schnell wieder abnehmen zu können findet sie gleichgesinnte und Unterstützer auf einer virtuellen Plattform - Ana, doch schnell wird klar, dass hier alles in eine falsche Richtung läuft. Alles entwickelt sich so schleichend und doch verheerend, bis Mila letztlich in einer Spezialklink am Clarisee wieder einen Weg zur Normalität finden muss. Mein persönliches Fazit: Das Buch habe ich erst als Hörbuch gestartet und mir dann aber als Paperback gekauft und fertig gelesen. Die Sprecherstimme war zwar angenehm, allerdings konnte ich mich erst in die Gefühlswelt als Leser so richtig hineinversetzen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich eventuell mit der Protagonistin mich nicht direkt identifizieren konnte, also aufgrund der Alters🤔. Allerdings aber als dreifache Mami extrem viel für das Buch gefühlt habe😢. Der Schreibstil war flüssig und ich bin gut in die Geschichte reingekommen, wobei ich zu Anfang die ersten paar Kapitel (für mich) etwas langweilig fand🙈. Aber klar, es handelt sich hier um ein Young Adult Buch und ich bin 36. Daher möchte ich das auch garnicht wirklich negativ bewerten😊, denn als junger Erwachsener hätten mich die zu Anfang behandelten Themen wahrscheinlich mehr abgeholt. Als es dann ernster wurde und die beginnende Sucht, sowohl bei Mila als auch beim Vater kam habe ich wirklich sehr mitgelitten. Da ich auch oft versucht habe zu vergleichen, wie ich mich damals als Teenie in der Situation verhalten hätte und versucht habe die Situation jetzt als Erwachsener zu betrachten. Die Liebesgeschichte, die sich dann in der Klinik zwischen Mila und Nicolas entwickelt ist auch sehr süß 💕 Finde, dass gerade dies Mila in der Klinik unterstützt hat und er indirekt zur Heilung beigetragen hat. Und ich hoffe für beide, dass sie nochmal zueinander finden😊. Bin auch gespannt, wer der Vater von Juno ist, da das Buch hier mit einem „Cliffhanger“ endet. Also selbst wer sich nicht im Bereich YA sieht, sollte das Buch wirklich lesen👌, da es doch auch einen Erwachsenen total mitnimmt.

„You are more than a number on the scale“
Bitte unbedingt die Trigger- Warnung beachten. Wenn ihr Probleme mit eurem Gewicht habt, oder unzufrieden seid, dann solltet ihr dieses Buch bitte nicht lesen!! Es geht um ein sehr wichtiges Thema - Essstörung. Und wie schnell mal in diesen tödlichen Strudel gerissen werden kann. Mila wird aus ihrer heilen Welt gerissen und muss in Zürich neu starten. Die Mutter arbeitet bis spät und der Vater findet anderes mit dem er sich ablenken kann. Mila fühlt sich einsam und findet trost im Essen. Dadurch nimmt sie zu und fühlt sich dick. Es ist erschreckend wie schnell sie im Internet auf „Hilfe“ stösst die es nur schlimmer macht. Sie beschreibt intensiv wie sie sich immer mehr kaputt macht bis sie nicht mehr kann. Die Autorin schreibt das sie ihre eigene Geschichte mit verarbeitet hat, es ist recht intensiv zu lesen. Es hat jedoch einen Moment gedauert bis ich ins Buch reingekommen bin. Plötzlich zerbricht dann alles auf einmal und es ist einfach sich in Mila einzufühlen. Das Buch endet mit mehreren offenen Themen, daher freue ich mich auf Band 2 Und als Swiftie mag ich natürlich die ganzen Taylor Anspielungen 🩵

Richtig guter Debütroman!
Der Einstieg hat sich für mich sehr angenehm und fast schon cozy angefühlt, wodurch ich schnell in die Geschichte gefunden habe. Am Anfang wirkt alles noch relativ ruhig, aber das ändert sich im Laufe des Buches ziemlich stark. Mit der Zeit wird die Geschichte deutlich schwerer und auch ziemlich deprimierend. Es werden viele ernste Themen behandelt, vor allem Essstörungen, was ja auch das Hauptthema der Geschichte ist. Außerdem spielen Alkoholsucht und Tod eine Rolle(Triggerwarnung). Der mittlere Teil des Buches war für mich dann wirklich spannend zu lesen. Die Geschichte entwickelt sich weiter und man bekommt immer mehr Einblick in die Gedanken und Probleme der Figuren, was ich sehr interessant fand. Im letzten Abschnitt kommt dann der Romance-Aspekt dazu. Der hat für mich allerdings etwas krampfhaft gewirkt. Bis dahin hat mir das Buch wirklich gut gefallen und auch danach fand ich es noch lesenswert, aber ich konnte Nicolas Sicht und sein Interesse irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Das hat für mich nicht so ganz zu dem gepasst, was vorher aufgebaut wurde. Insgesamt hat mir das Buch trotzdem gut gefallen, vor allem wegen der ernsten Themen und der intensiven Atmosphäre. Man sollte aber definitiv wissen, dass es kein leichtes Buch ist und einige sehr sensible Themen behandelt werden.
Leider kann ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen😌 Vorsicht: Rezi aus der Sicht einer Betroffenen!
Diese Rezension zu schreiben fällt mir nicht leicht, da das behandelte Thema sehr sensibel ist. Deshalb möchte ich vorweg betonen, dass ich das Buch bewusst aus zwei unterschiedlichen Perspektiven bewerte. Zunächst zum Schreibstil. Diesen kann ich wirklich nur loben. Die Autorin schreibt flüssig, zugänglich und gleichzeitig sehr unterhaltsam. Das Lesen fiel mir leicht und man merkt deutlich, dass hier viel Talent vorhanden ist. Rein handwerklich würde ich dem Buch daher 4 von 5 Sternen geben. Ich kann mir gut vorstellen, der Autorin bei einem anderen Werk noch einmal eine Chance zu geben. Inhaltlich hingegen hat mich das Buch stark beschäftigt und leider auch enttäuscht. Ich selbst lebe seit über zehn Jahren mit Anorexia Nervosa und habe mittlerweile einen Weg aus der Erkrankung gefunden. Gerade deshalb bin ich mit großem Respekt an dieses Buch herangegangen, insbesondere weil die Autorin eigene Erfahrungen mit Essstörungen hat. Mir war wichtig, ihr Werk fair zu lesen und zu beurteilen. Diese Kritik richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Autorin als Person. Jede Krankheitsgeschichte ist individuell und ich möchte ihre Erfahrungen keinesfalls infrage stellen. Dennoch halte ich es für wichtig, auf problematische Darstellungen hinzuweisen, besonders bei einem so sensiblen Thema. Ein zentraler Kritikpunkt ist für mich die Darstellung der Krankheitsbilder. Im Buch werden Anorexia Nervosa und Bulimie faktisch gleichgesetzt. Das ist inhaltlich nicht korrekt und kann zu Missverständnissen führen. Natürlich gibt es Überschneidungen zwischen verschiedenen Essstörungen, dennoch handelt es sich um unterschiedliche Krankheitsbilder mit jeweils eigenen Merkmalen. Anorexia Nervosa ist vor allem durch eine gestörte Körperwahrnehmung und eine intensive Angst vor Gewichtszunahme geprägt. Häufig äußert sich das in stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme, Hungern oder exzessivem Sport. Bulimie hingegen ist gekennzeichnet durch kompensatorische Verhaltensweisen wie selbstinduziertes Erbrechen, den Missbrauch von Abführmitteln oder ebenfalls exzessiven Sport, oft begleitet von starken Schuld und Schamgefühlen. Im Buch wird diese Differenzierung leider nicht klar herausgearbeitet. Stattdessen entsteht der Eindruck, beides gehöre untrennbar zusammen. Das verstärkt genau jene Missverständnisse, mit denen viele Betroffene im Alltag ohnehin konfrontiert sind. Ein weiterer Punkt, der mir schwerfällt, ist die Darstellung der Ursachen. Das Buch legt nahe, dass es primär um ein paar Kilo zu viel oder den Wunsch nach einer bestimmten Figur geht. Aus meiner Erfahrung und der vieler anderer Betroffener greift das deutlich zu kurz. Essstörungen sind komplexe Erkrankungen, die weit über äußere Erscheinungsbilder hinausgehen. Diese Reduktion empfinde ich als sehr vereinfachend und auch traurig. Besonders kritisch sehe ich zudem, wie detailliert bestimmte Verhaltensweisen beschrieben werden. Teilweise wirkte es auf mich wie eine sehr konkrete Anleitung, sich in diesen Kreislauf zu begeben. Gerade im Hinblick auf eine junge Leserschaft halte ich das für problematisch. Aufklärung ist wichtig, aber die Art und Weise der Darstellung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Insgesamt hatte ich auch das Gefühl, dass dem Thema die nötige Tiefe fehlt. Die Erkrankung wird eher oberflächlich behandelt, obwohl sie so vielschichtig ist. Auch das zusätzliche Thema der Alkoholabhängigkeit wurde zwar angeschnitten, blieb für mein Empfinden jedoch ebenfalls nicht ausreichend ausgearbeitet. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, sich pro Band stärker auf ein zentrales Thema zu konzentrieren. Die Insta-Love Geschichte hat mich auch ein wenig irritiert. Es ging wirklich sehr schnell mit den Beiden. Kritisch finde ich es auch, dass er als Erwachsener mit einer Minderjährigen anbandelt. Wenn man das Buch gelesen hat, macht es die Umstände noch schwieriger. Abschließend möchte ich sagen, dass ich es wichtig und richtig finde, dass Bücher solche Themen aufgreifen und sichtbar machen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass dies mit noch mehr Differenzierung und Verantwortungsbewusstsein geschieht, um bestehende Vorurteile nicht unbeabsichtigt zu verstärken.
So ein süßes Buch!!💛💛
Dieses Buch ist mir wirklich ans Herz gewachsen 💛💛 es ist soooo schön geschrieben und die Protagonisten sind einfach zum verlieben 😍😍 Um was geht es ? Was hält ein Herz aus, bis es reißt wie Papier? Milas Welt gerät aus den Fugen, als sie ins fremde Zürich umziehen muss. Plötzlich getrennt von ihrer besten Freundin Juno, fühlt sich die Sechzehnjährige so richtig einsam. Trost findet sie zunächst im Essen, doch als sich das äußerlich bemerkbar macht, gerät sie in die gefährliche Spirale einer Essstörung. Widerwillig landet sie nach einem Zusammenbruch in der Klinik am Clarisee. Doch dann verliert sie ihr Herz an Nicolas, einen mysteriösen jungen Mann. Wer ist er? Und welches Geheimnis versucht er zu verbergen? Was zunächst nach einem Lichtblick aussieht, entwickelt sich zu einer verbotenen Liebe, für die Mila alles riskiert ... sogar sich selbst. Klingt das nicht soooo süß?????😍😍😍😍😍 ich habe mich gleich verliebt 😍 Das Setting hat mir so sehr gefallen, erstmal Zürich ⛰️⛰️ und dann die Klinik am Clarisee⛵️⛵️ Der Schreibstil war mega flüssig und Mega süchtig machend 🫢🫢 Mit Mila habe ich sooo sehr mitgefühlt . 😭😭😭😭😭 man konnte sich so gut in sie reinversetzen 🫢🫢 Und ich hätte in vielen Situationen genauso gehandelt wie sie .( zum Glück habe ich keine Erfahrung mit einer Essstörung , dafür liebe ich das Essen zu sehr 🍝🥐🍌🍑—> 💛💛💛) Ich war so glücklich als sie Nicolas kennengelernt hat und dann das ….? Ich komme immer noch nicht daraufklar!!!! Nicolas war so ein mysteriöser und geheimnisvoller Typ, aber er hat Bookboyfriend Potenziell !!!😘😘😘😘 er ist der richtige für Mila, das spüre ich 💛 Die Nebencharaktere habe ich auch alle sehr gemacht , vor allem Milas beste Freundin, Juno. Naja, es gab so ein paar die nicht sehr freundlich waren , aber das müsst ihr schon selbst herausfinden!!! Hach, ich weis gar nicht mehr , was ich noch so schrieben soll, AUSSER das ihr es lesen müsst !!!!💛💛📖📖 es wird euch nicht enttäuschen !!🤞🏼🤞🏼Trust me einfach !!! Viel Spaß beim Lesen , eure Sophie 💛

Wie viele Tränen hat ein Mensch eigentlich in seinem Körper, bis er leer geweint ist? 🥺
Die 16-jährige Mila fühlt sich nach dem Umzug von Berlin nach Zürich einsam und verliert sich zunehmend in einer Essstörung. Nach einem Zusammenbruch kommt sie in eine Klinik, wo sie den geheimnisvollen Nicolas kennenlernt. Aus der Begegnung entsteht eine verbotene Liebe, die Mila zwischen Hoffnung und Selbstzerstörung schwanken lässt. 💔 Maxine Reukers Debütroman ist ein tiefgründiges und emotionales Werk, das sich mit schwierigen, aktuellen und sensiblen Themen wie Essstörung und Alkoholsucht auseinandersetzt. Die eigene Erfahrung der Autorin mit einer Essstörung verleiht der Protagonistin Mila eine unglaubliche Tiefe und Authentizität. Man kann Milas Gedankenwelt hervorragend nachvollziehen und erlebt hautnah die schleichende Transformation von einem fröhlichen Teenager zu einem von Selbstzweifeln und Kontrollzwängen geplagten jungen Menschen. Der Roman verdeutlicht eindringlich, wie sich dieser Teufelskreis schleichend entwickelt und wie schwierig es ist, ihm zu entkommen. 🍽️ Ich habe nicht nur mit Mila, sondern auch mit den anderen Figuren mitgefühlt, mitgelitten und mitgehofft. Es ist herzzerreißend mitzuerleben, wie die einst glückliche Familie immer mehr auseinanderbricht. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber weit über das bloße Verlieben hinausgeht. Sie handelt von Verlust, dem Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren, und der mühsamen Arbeit, aus Scherben wieder etwas Ganzes zu machen. Die zentrale Frage des Buches lautet: Wie viel kann ein Mensch ertragen? ❤️🩹 Nach dem fiesen Cliffhanger bin ich nun gespannt, wie sich die Geschichte um Mila, Juno, Nicolas und die anderen weiterentwickelt. Dieses Buch wird mir definitiv im Herzen und noch lange im Gedächtnis bleiben. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gefühlvolle Young-Adult-Geschichten lieben! 🫶🏻

Milas Welt wird auf den Kopf gestellt, als ihr für sie perfektes Leben ins Wanken gerät. Ein Umzug in die Schweiz. Weg von ihrem Zuhause, ihrer besten Freundin, der gewohnten Umgebung und selbst den großen geplanten 16ten Geburtstag kann sie nicht feiern. Mila fällt es schwer sich mit der neuen Situation anzufreunden, weshalb sie sich erst ins Essen flüchtet und daduch an Gewicht zulegt. So will sie ihren alten Freunden aber nicht unter die Augen treten. Damit beginnt leider auch eine Abwärtspirale bei Mila, deren Gefahren sie leider nicht erkennt. Kann ihr die Therapie helfen oder wird sie ein Schlupfloch finden? Puh. Ich bin ehrlich. Dieses Buch hat mich mitgenommen, aber auch enttäuscht. Mitgenommen hat mich Milas Entwicklung. Vom aufgeschlossen fröhlichen Mädchen, das verheimlicht, mit sich und ihrem Körper unzufrieden ist und der es schwer fällt sich auf eine Therapie einzulassen. Positiv hervorzuheben ist vor allem die emotionale Nähe, die der Roman zwischen mir und Mila aufgrbaut hat. Ihre Gedanken wirken auf mich authentisch und verletzlich, sodass man ihre Unsicherheit, Überforderung und die innere Leere gut nachvollziehen kann. Gerade die leisen Momente, wenn Mila sich selbst hinterfragt oder verzweifelt versucht, Kontrolle zurückzugewinnen, gehören zu den starken Szenen des Buches. Trotz dieser stellenweise emotionalen Stärke bleibt der Umgang mit dem Hauptthema Essstörung jedoch irgendwie etwas oberflächlich. Ich bin nicht im Thema drin und auch war auch nie betroffen, aber ich ahne dennoch das Gefühl, das etwas fehlt oder es vielleicht nicht tief genug ging. Zwar wird deutlich, dass Mila leidet, doch die psychologischen Hintergründe und die langfristigen Auswirkungen der Erkrankung werden nur angerissen. Viele Entwicklungen wirken schnell abgehandelt, wodurch die Komplexität einer Essstörung nicht vollständig greifbar für mich wird. Ebenso den Prozess aus der Abwärtsspirale rauszuholen. Für mich gab es gefühlt zu wenig Mitnahme un den Alltag. Gerade Leser*innen, die auf eine tiefere und differenziertere Auseinandersetzung mit dem Thema hoffen, könnten hier enttäuscht werden. Teilweise entsteht der Eindruck, dass die Essstörung eher als emotionales Stilmittel genutzt wird, statt ihre tatsächliche Schwere umfassend zu beleuchten. Schwierig fand ich auch die "Lovestory". Fürs Drama ist es natürlich förderlich und auch um zu vermitteln wie leicht Mila solche "Schicksalsschläge" aus der Bahn werfen könnten. Da wir es hier aber mit Teil 1 zu tun haben, werde ich gespannt auf Teil 2 warten. Denn ehrlich gesagt, möchte ich wissen wie es mit Mila weitergeht. Fazit Insgesamt ist "Und alles zerbricht" ein emotional geschriebener Jugendroman mit einer nahbaren Protagonistin und vielen einfühlsamen Momenten. Gleichzeitig verschenkt das Buch jedoch Potenzial, weil es sein wichtigstes Thema nicht mit der nötigen Tiefe behandelt. Zumindest hatte ich dieses Gefühl. Dadurch bleibt nach dem Lesen sowohl Mitgefühl für Mila als auch das Gefühl zurück, dass die Geschichte noch mutiger und intensiver hätte sein können. 3,5 Sterne von mir
Ein sehr hartes und sensibles Buch mit einem ganz wichtigem Thema! Ich glaube, ich hatte schon lange kein Buch mehr gehabt, welches mich so gebrochen hat ❤️🩹 Es behandelt ein sehr wichtiges Thema über Essstörung und wurde sehr intensiv beschrieben, also wirklich sehr sehr krass intensiv, sodass es mir beim Lesen schon wehgetan hat, aber ich es irgendwie auch nicht mehr aus der Hand legen konnte bis man plötzlich am Ende angelangt ist. Ich konnte mit Mila alles fühlen, egal ob es ein lachen oder weinen oder ihr stilles leiden war. Ihre Gedanken waren tiefgründig und herzzerreißend. Sie tat mir einfach unglaublich leid. Über das ganze Buch hin hatte ich Gänsehaut. Es war krass zu sehen, wie das Leben unkontrolliert so schnell Bergauf gehen kann wie bei ihr… leider zeigt das aber auch die pure Realität und ich bin Maxine dankbar für dieses Buch, denn es war auch lehrend. Nicolas ist für mich noch ein Charakter mit vielen Geheimnissen und auch die Beziehung zu Mila konnte mich nicht vollständig überzeugen. Lasst euch nicht vom süßen Cover täuschen, es ist ein super gelungenes Buch über so ein tiefgründiges Thema, was mein vollen Respekt hat und mit Vorsicht zu genießen ist.
Selbstliebe ist so wichtig-sie kann stark sein und ist doch zerbrechlich
Und alles zerbricht Band von Maxine Reuker, die mit Band 1 der Paper Hearts Reihe einen wahnsinnig starken Start hingelegt hat, der die Vorfreude auf Band 2 und Band 3 enorm gesteigert hat! Der Schreibstil ist klar und leicht zu lesen. Die Autorin hat es federleicht geschafft, die verschiedenen Situationen und die daraus entstandenen Emotionen mit Worten so gut einzufangen, dass man sich als Leser voll und ganz in das Geschehen fallen lassen konnte. Ob ein Moment voller Leichtigkeit, oder gar einen Moment, wo alles zerbricht, der Kontrast könnte nicht größer sein und sie hat das so authentisch gut umgesetzt und einfach das wahre Leben aufgezeichnet. Die Charaktere wurden so vielseitig und authentisch vor Augen gezeichnet und besonders Mila ist mir persönlich sehr ans Herz gewachsen. Ihre Gefühlswelt wurde so gut auf uns übertragen, dass ein abtauchen in die Geschichte eine Leichtigkeit war. Milas innerer Konflikt wurde so ehrlich, nah und real auf mich übertragen, dass sie für mich greifbar wurde. Was mir sehr, sehr gut gefallen und mich auch so richtig imponiert hat, ist die Tatsache, dass die Autorin mehrere total wichtige und ernsten Themen in ihrem Buch anspricht, dabei auch in die Tiefe geht und diese auch an des Leser transportiert, ohne diesen dabei zu überfordern. Die ersten Kontakte mit der Essstörung, wurden so gut beschrieben, auch was für eine Kettenreaktion sich dadurch bei Mila in Gang setzt, all das hat sie mit ihren Worten mega gut zum tragen gebracht. Jeder, der mit einer Essstörung schon mal Kontakt gehabt hat, wird sich da in der einen und anderen Rolle wieder finden. Ja, es kann sein, dass es den einen und anderen triggert, der eine sich ekelt und den anderen wiederum abschreckt, aber ich finde es ganz großartig, so richtig stark und mutig, dass die Autorin das aufgreift und mit so viel Empathie und Feinfühligkeit aufzeichnet hat. Aber auch eine andere Suchterkrankung bekommt ihren Raum und zeichnet auf, welch eine Belastung und mit wie viel Scham diese doch behaftet ist und was es auch mit den Angehörigen macht. Ebenso aber auch, wie schnell man sich verleiten lässt, wenn man insgeheim doch sehr unglücklich und das seelische Gleichgewicht aus dem Ruder gelaufen ist. All das nimmt seinen Raum in der Geschichte ein und doch erdrückt es den Leser nicht, im Gegenteil. Denn die Geschichte zeigt auch auf, wie wichtig die Selbstliebe doch ist und was für eine entscheidende Rolle dabei aber auch die Familie und die Freundschaft spielen. Viel zu schnell war ich am Ende des ersten Bands angelangt und musste mich aus der Geschichte lösen, die mich sehr berührt hat. Fazit: 4 Sterne

Beeindruckend realistische Darstellung einer Essstörung
Vorab: Bei Problemen mit dem Essen und dem Gewicht sollte man zuvor die Triggerwarnung durchlesen. Auch bin ich nicht sicher, inwieweit sich dieses Buch wirklich für Jugendliche eignet, die ja häufig ohnehin in einer sensiblen Phase in Bezug auf ihre Figur stecken. Was mich persönlich angeht, so bin ich etwas holprig gestartet. Manche Dialoge und Formulierungen kamen mir etwas umständlich und konstruiert vor, manche Handlungen nicht wirklich nachvollziehbar. Ich bin froh, dass ich wegen der Empfehlung einer Freundin trotzdem weiter gelesen habe. Den Klappentext finde ich irreführend. Hier steht nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, wie angedeutet, sondern tatsächlich Milas Belastung und ihr Weg in die Essstörung. Ich bin selbst Psychotherapeutin und war wirklich tief beeindruckt davon, wie realistisch die Autorin die Essstörung, vor allem auch die Körperwahrnehmungsstörung und die Hartnäckigkeit dieser Erkrankung dargestellt hat. Man merkt, dass sie selbst Erfahrung mit dieser gefährlichen Störung hat. Insgesamt fand ich die Charaktere sehr liebevoll gezeichnet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Milas Unsicherheit und Ambivalenz waren für mich deutlich spürbar. Am Ende fand ich den Schreibstil dann wieder etwas holprig, die Liebesgeschichte kitschig und das Tempo zu hoch. Außerdem wurde schnell noch etwas mehr Drama hineingebaut, das hätte ich persönlich nicht gebraucht. Aber so ist das Ende offen geblieben und man kann gespannt auf die Fortsetzung sein. Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich für das Thema sensibilisieren möchten und generell an Mental Health-Themen interessiert sind. Bei eigenen Problemen mit der Figur und dem Essen würde ich hingegen gut abwägen, ob die Lektüre das Richtige für mich ist.
WOW!!! Eines meiner Lieblingsbücher bis jetzt. Ein wirklich sooo gutes Buch! 🥹✨
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht und tief berührt. Anfangs hatte ich ein bisschen Angst, es zu lesen, weil ich mich in einigen Themen und Gefühlen der Protagonistin sehr wiederfinden konnte und genau das hat die Geschichte am Ende so besonders gemacht. Es fühlt sich unglaublich echt an, ist voller Emotionen und hat mich komplett mitgerissen. Für mich ein absolutes Herzensbuch, das noch lange nachklingt… 🥹🧡

Ein schönes fesselndes Buch mit hartem Thema!💌
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Die Triggerwarnung sollte aufjedenfall beachtet werden! Es war intensiv.. Leider war das Ende für mich persönlich etwas abrupt, es ging von einer Höhe direkt gnadenlos ins Tal des Endes.. Aber ich bin gespannt auf Band 2👀
Wow!
Anfangs war ich sehr skeptisch, als ich gelesen habe, dass die Protagonisten erst 16 sind. Aber die Geschichte von Mila hat mich echt auf sehr vielen Ebenen berührt. Es war vor allem unglaublich authentisch und überraschend tiefgründig. Ich hab in jeder Lebenslage mit ihr mitgefühlt und es war auf keinen Fall das typische Young Adult Buch. Es hat viel zum nachdenken angeregt und wird noch länger bei mir nachhallen. Ich finde auch, man sollte unbedingt die Trigger Warnungen beachten, bevor man es liest, wenn man verschiedene Themen nicht gut lesen kann.
°♡⋆»𝐔𝐧𝐝 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐬 𝐳𝐞𝐫𝐛𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭«⋆𐙚₊˚ @𝙈𝙖𝙭𝙞𝙣𝙚.𝙍𝙚𝙪𝙠𝙚𝙧
{𝚞𝚗𝚋𝚎𝚣𝚊𝚑𝚕𝚝𝚎 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 / 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝 𝚐𝚎𝚔𝚊𝚞𝚏𝚝} Milas Welt gerät aus den Fugen, als sie nach Zürich umziehen muss. Getrennt von ihrer besten Freundin Juno fühlt sie sich so richtig einsam und findet zunächst Trost im Essen. Doch als sich das Äußerlich bemerkbar macht, gerät sie in die gefährliche Spirale einer Essstörung. Nach einem Zusammenbruch landet sie in einer Klinik am Clarisee, wo sie auf den geheimnisvollen Nicolas trifft. Was zunächst nach einem Lichtblick aussieht, entwickelt sich schnell zu einer verbotenen Liebe, für die Mila alles riskiert… Wow, that was emotional… 🥹❤️🩹 Ich denke mal, es spricht für das Buch, dass ich „Und alles zerbricht“ in genau einem Tag gelesen habe und immer noch darüber nachdenke. Eigentlich war der Plan ja das Buch auf der LBM zu kaufen, ich konnte dann aber einfach nicht mehr warten und das Buch durfte schon ein bisschen früher mit. 📖 Auch wenn die Kapitel des Buches relativ lang waren, hat man das absolut nicht gemerkt. Maxine Reuker hat einen wunderschönen Schreibstil und ich bin nur so durch das Buch geflogen. 🎀 Dadurch das Maxine eigene Erfahrungen mit einer Essstörung hatte, war Mila noch authentischer und ich habe im Buch so unglaublich mit ihr mitgefühlt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Nicolas war so wunderschön und gleichzeitig unfassbar traurig. Er hat sie gesehen, Mila, und nicht das Mädchen mit einer Essstörung. Das Ende hat wirklich mein Herz gebrochen… Aber auch Charaktere wie Juno und Linh haben dieses Buch zu dem gemacht, was es jetzt ist. Das Buch behandelt zwei sehr ernste Themen, denn neben der Essstörung, wird auch Alkoholsucht in dem Buch angesprochen. Besonders die Essstörung wurde in dem Buch sehr intensiv behandelt und ich war wirklich unglaublich schockiert, wie schnell Mila in diesen tödlichen Strudel abgerutscht ist, ohne es wirklich zu bemerken… 😭 Beachtet bitte unbedingt die TW und passt auf euch auf! 🤍 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: 𝘋𝘪𝘦𝘴𝘦𝘴 𝘉𝘶𝘤𝘩 𝘸𝘪𝘳𝘥 𝘮𝘪𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘭𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘪𝘮 𝘎𝘦𝘥ä𝘤𝘩𝘵𝘯𝘪𝘴 𝘣𝘭𝘦𝘪𝘣𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘣𝘪𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘰𝘯 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘨𝘦𝘴𝘱𝘢𝘯𝘯𝘵 𝘸𝘪𝘦 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘶𝘮 𝘔𝘪𝘭𝘢, 𝘑𝘶𝘯𝘰 𝘶𝘯𝘥 𝘕𝘪𝘤𝘰𝘭𝘢𝘴 𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘧𝘪𝘦𝘴𝘦𝘯 𝘊𝘭𝘪𝘧𝘧𝘩𝘢𝘯𝘨𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳𝘦𝘯𝘵𝘸𝘪𝘤𝘬𝘦𝘭𝘵. 💭 5/5 ★

Einfach nur WOW!✨️💞
Wenn ich sage, dass dieses Buch mich von Seite 1 gecatcht hat, dann MEINE ich das so! 🤭 Ich fand es soooo krass gut und konnte es einfach Nichtgebrauch aus der Hand legen. Ich habe das Buch sehr sehr schnell beendet und kann es einfach sooooo krass empfehlen!💞 Die Geschichte von Mila und ✨️Nicolas✨️ fand ich sehr süß und ich habe mit✨️Nicolas✨️ aufjedenfall eine neue Obsession! 😍 Das Ende hat mich einfach komplett auseinandergenommen! ⚠️Achtung kurzer spoiler!⚠️ Was war das für ein Telefonat von dieser Tante???? Wie Junos Vater is back???? Und was war das bitte mit Nicolas?????? AHHHHHHHH! Ich HASSE seinen Vater!!!! ⚠️Spoiler Ende⚠️ Ich fande die Tjemen die behandelt worden der sehr wichtig und auch gut und sehr traurig dargestellt. Ich denke man sollte aufjedenfall auf die Triggerwarnung achten! Fazit: Wowwww! Aufjedenfall ein Highlight und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!💞✨️🫰🏻
3,75 ⭐️
Teilweise habe ich mich für das Buch schon ein wenig zu alt gefühlt. Es hat mich aber dennoch für das Thema sensibilisiert. Meine Tochter ist zwar noch weit von dem Alter entfernt, dennoch sieht man doch selbst auf TT usw., wie sich alles um das Äußere dreht. Selbst unter den erwachsenen Frauen ist das Thema groß. Das die Protagonistin sich zunächst wegen eines Jungen besser fühlt, finde ich ein wenig unglücklich gewählt. Davon kommt sie aber relativ schnell ab. An sich ein gelungener Auftakt.
Einfühlsam und ehrlich✨️
*unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar (Hörbuch-Download) Das Debüt "Und alles zerbricht" von Maxine Reuker habe ich als Hörbuch gehört. Die Hörbuchsprecherin Hannah Schepmann und der Hörbuchsprecher Louis Friedemann Thiele haben der Geschichte, mit ihren sehr angenehmen Stimmen, Leben eingehaucht. Beide Stimmen kenne ich bereits aus anderen Hörbüchern und beide zusammen haben bei diesem Hörbuch großartige Arbeit geleistet. Genauso wie die Autorin, Maxine Reuker, selbst. Die Geschichte ist tatsächlich viel tiefer und bedeutender als das rosafarbene und sachte Cover auf einen wirkt. Themen wie Mental Health und Essstörung, finden sich innerhalb des Buches. Die Autorin hat es in der Geschichte geschafft, diese Themen einfühlsam, aber zeitgleich auch ehrlich einzubauen, sodass die Geschichte trotzdem neben der Tiefe auch eine gewisse Leichtigkeit hatte. Der Schreibstil war angenehm, authentisch und flüssig. Von mir gibt es eine Hörbuch - bzw. Leseempfehlung, aber bitte achtet während des Lesens auf euch, falls ihr mir den Themen Schwierigkeiten haben solltet und/oder falls sie euch triggern könnten.
Feinfühlig und intensiv
Ich hatte dieses Buch erst mal näher ins Auge gefasst weil es mir optisch aufgefallen war. Allerdings ist hier die Optik definitiv zweitrangig denn diese Geschichte besticht mit intensiver Thematik und ist im Grunde mitten auf dem Leben gegriffen. Der Schreibstil von Maxine Reuker ist leicht, modern und sehr passend was die Zielgruppe angeht. Die Art wie sie erzählt ist nicht überladen, eher ruhig und fließend. Auch wenn sie detailliert beschreibt so bringt sie Emotionen direkt auf den Punkt. Einfühlsam erzählt sie vom Weg in die Esstörung aber auch wieder hinaus. Dabei wird klar das es für diese Krankheit keine einfachen Lösungswege gibt. Es wird deutlich wie langwierig dieser Weg ist, wie individuell und das Rückschläge einfach dazugehören. Es bedarf viel Geduld und das kommt hier auch absolut so an beim Lesen. Insgesamt ist Und alles zerbricht ein gefühlvoller und ehrlicher Auftakt einer Reihe welche einfach tiefer geht. Man sollte sich darüber im Klaren sein das hier ernste und sensible Themen aufgegriffen werden und das man sich dem gewachsen fühlen sollte. Hier täuscht ggf. das süße Coverdesign ein wenig denn diese Geschichte ist nichts für Zwischendurch. Hier gehts in die Tiefe und auch wenn ich mit 44 nicht mehr so ganz die Zielgruppe bin, so fand ich das Buch echt gut. Eine Geschichte mit Tiefgang, ungeschönter Ehrlichkeit über junge Heranwachsende die einfach noch nicht fest im Sattel sitzen und nicht immer die besten Entscheidungen für sich selbst treffen.

Was zur Hölle.. ?!? 💔
Ich glaube, mich hat lange nicht mehr ein Buch so gebrochen, wie dieses. ❤️🩹 Es war mein erstes Buch, was um solch ein ernstes Thema handelt, und es hat mich völlig in seinen Bann gerissen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. einfach alles an diesem buch ist perfekt. das Thema ist unfassbar herzzerreißend aber dennoch unglaublich lehrreich beschrieben, die Storyline ist perfekt, die Protagonisten hätten besser nicht sein können, und der Plottwist ist der WAHNSINN! man steckt so tief in mila‘s gedankenwelt, fühlt jede auch nur kleinste Emotion mit, lacht, weint, hofft.. die beziehung zwischen nicolas und mila war anfangs sooo unglaublich süß und beneidenswert, jedoch hätte ich mit dieser wendung nicht gerechnet.. ich hoffe nur, dass es für die beiden ein Happyend geben wird. ich habe LANGE nicht mehr am Ende eines Buches geweint, aber dieses Buch hat es wirklich in sich gehabt.. ich weiß nicht, wie ich jetzt so lange auf Band 2 warten soll?! Dieses Buch hat mich wirklich viel gelehrt, und ich bin Maxine unglaublich dankbar, dass sie dieses thema so unglaublich gut im Buch beschrieben und dargelegt hat. Respekt!
Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte den Found Family Trope sehr gerne, die Beziehung der Protagonistin zu ihrer besten Freundin und ihrer Familie. Ggf. Spoiler ab hier: . . . . Auch emotional hat mich das Buch sehr berührt, nachdem die Protagonistin unter dem Umzug leidet, eine Essstörung entwickelt und unter ihren Gefühlen leidet. Was mir das Buch leider zerstört hat war die Liebesgeschichte. Ich fand diese leider total unpassend und fehl am Platz. Die emotionalen Themen, die in diesem Buch behandelt wurden, hatten nun viel weniger Raum, der Fokus lag auf Nicholas, den die Protagonistin Mila kennenlernt und plötzlich dreht sich alles nur noch um ihn. Auch fand ich sein Verhalten sehr toxisch und falsch, wenn man bedenkt, dass Mila in der Klinik ist & gerade versucht sich von ihrer psychischen Erkrankung zu erholen. Das fand ich leider alles andere als süß und romantisch.
Ich bin bei meiner Bewertung wirklich sehr zwiegespalten. Einerseits hat sich das Buch unglaublich gut lesen lassen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und war schnell in der Geschichte drin. Die Themen rund um Freundschaft, den unfreiwilligen Umzug, das Gefühl von Einsamkeit, die Alkoholsucht des Vaters und die abwesende Mutter wurden emotional und nachvollziehbar dargestellt. Auch Milas Verlust ihrer besten Freundin durch den Umzug hat mich sehr berührt. Man merkt außerdem, wie viel Herz in der Geschichte steckt. Ich verfolge Maxine auch auf TikTok und finde sie als Autorin wirklich sympathisch. Andererseits finde ich es schwierig, dass das Buch als Jugendbuch eingeordnet ist. Ein zentrales Thema ist eine Essstörung, und dabei werden teilweise sehr konkrete Gedanken, Strategien und Verhaltensweisen beschrieben. Das fand ich persönlich ziemlich hart – vor allem für jüngere Leser*innen finde ich das Buch unpassend. Ich finde es fragwürdig, ein Buch mit so einer Schwere als Jugendbuch zu deklarieren. Gerade für Menschen, die selbst betroffen sind oder einmal betroffen waren, könnten einige Stellen sehr triggernd sein. Die Thematik wird zwar sensibel und eingebettet in eine emotionale Geschichte verarbeitet, trotzdem hat sie mich beim Lesen immer wieder nachdenklich zurückgelassen. Genau deshalb fällt es mir auch so schwer, eine klare Bewertung zu geben. Insgesamt fand ich die Geschichte berührend und gut geschrieben, aber aufgrund der Schwere des Themas bin ich bei meiner Bewertung wirklich unsicher und zwiegespalten. Trotzdem bin ich gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.
„Manchmal zerbricht nicht nur das Leben, sondern auch das Bild, das man von sich selbst hat.“
Dieser Gedanke zog sich für mich wie ein leiser roter Faden durch „Und alles zerbricht“ von Maxine Reuker. Ehrlich gesagt habe ich dieses Buch lesen wollen, weil mich das Thema interessiert hat und weil ich wissen wollte, wie eine Geschichte über Essstörungen in einem Jugendroman umgesetzt wird. Ich bin selbst fast 40 und damit eigentlich nicht die klassische Zielgruppe. Trotzdem hat mich das Buch schneller gepackt, als ich erwartet hätte. Im Mittelpunkt steht Mila, die nach einem Umzug ihr gewohntes Leben verliert: ihre Freunde, ihre Umgebung und vor allem das Gefühl, irgendwo wirklich dazuzugehören. Die neue Schule, die Einsamkeit und der Druck, irgendwie wieder Halt zu finden, setzen ihr immer stärker zu. Was zunächst harmlos wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem ernsten Problem. Schließlich landet Mila in einer Klinik, wo sie nicht nur mit ihrer Essstörung konfrontiert wird, sondern auch mit ihren eigenen Gefühlen, Ängsten und Hoffnungen. Dort begegnet sie Nicolas, und zwischen den beiden entsteht eine Verbindung, die vieles komplizierter, aber auch intensiver, macht. Der Schreibstil ist angenehm direkt und sehr flüssig. Die Seiten lesen sich wirklich schnell weg, ohne dass das Thema an Gewicht verliert. Gerade für jüngere Leserinnen und Leser ist das ein großer Pluspunkt. Gleichzeitig wirkt vieles emotional ehrlich, ohne künstlich dramatisch zu sein. Man merkt beim Lesen deutlich, dass die Autorin persönliche Erfahrungen mit dem Thema Essstörung verarbeitet hat. Diese Authentizität spürt man besonders in Milas Gedanken und Selbstzweifeln. Das Cover verspricht auf den ersten Blick etwas ganz anderes, als die Geschichte am Ende erzählt. Es ist weich und freundlich gestaltet. Wenn man das Buch gelesen hat, merkt man aber, dass die Geschichte deutlich schwerer ist als das es das Cover vermuten lässt. Trotzdem finde ich, dass das Cover auf einer anderen Ebene doch ganz gut passt. Die Illustration wirkt ein bisschen wie ein aufgerissenes oder zerrissenes Blatt Papier, was natürlich direkt zum Titel passt. Mila selbst ist eine glaubwürdige Figur. Sie ist verletzlich, manchmal unsicher, manchmal auch widersprüchlich … genau so, wie man es von einer Jugendlichen in einer solchen Situation erwarten würde. Auch die Dynamik zwischen ihr und Nicolas funktioniert gut, weil sie nicht übertrieben kitschig wirkt. Die Geschichte lebt eher von leisen Momenten als von großen dramatischen Wendungen. Natürlich merkt man, dass sich das Buch klar an eine jüngere Generation richtet. Einige Konflikte sind recht geradlinig erzählt, und manches hätte für mich persönlich noch etwas tiefer gehen dürfen. Trotzdem hat mich das Buch emotional erreicht und zum Nachdenken gebracht. Vor allem darüber, wie schnell junge Menschen in solche Spiralen geraten können. Es ist ein sensibles, gut lesbares Jugendbuch über Selbstzweifel, mentale Gesundheit und Hoffnung. Besonders für junge Leserinnen und Leser sehr relevant, aber auch für ältere durchaus berührend. Danke an „vorablesen“ und den Ulstein-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Der Roman „Und alles zerbricht“ von Maxine Reuker ist eine intensive, schmerzhafte und zugleich hoffnungsvolle Geschichte über Verlust, Schuld und die leise Möglichkeit von Heilung. Schon der Titel deutet an, worum es geht: um einen Moment, der alles verändert, um ein Ereignis, das das Leben der Protagonistin in ein Davor und Danach teilt. Maxine Reuker gelingt es, diese Zäsur nicht nur zu beschreiben, sondern emotional greifbar zu machen. Im Zentrum steht eine junge Frau, die nach einem tragischen Vorfall mit den Scherben ihres bisherigen Lebens zurückbleibt. Freundschaften bröckeln, das Vertrauen in sich selbst ist erschüttert, und die Welt fühlt sich plötzlich fremd an. Die Autorin zeichnet diese innere Zerrissenheit mit bemerkenswerter Feinfühligkeit. Besonders eindrucksvoll ist, wie sie die Gedanken und Selbstzweifel der Protagonistin darstellt: kreisend, schonungslos, manchmal kaum auszuhalten. Dabei verfällt der Roman jedoch nie in reine Schwermut. Zwischen all dem Schmerz blitzen immer wieder Momente von Nähe, Verständnis und vorsichtiger Hoffnung auf. Sprachlich überzeugt das Buch durch eine klare, emotionale, aber nie überladene Erzählweise. Die Sätze sind oft direkt, manchmal fast nüchtern – und gerade dadurch so wirkungsvoll. Gefühle werden nicht dramatisiert, sondern entfalten ihre Kraft durch Ehrlichkeit. Maxine Reuker vertraut darauf, dass ihre Leserinnen und Leser die Zwischentöne wahrnehmen. Diese Zurückhaltung macht viele Szenen umso intensiver. Besonders Dialoge wirken authentisch und lebendig; sie transportieren Unsicherheit, Wut und Verletzlichkeit gleichermaßen. Ein zentrales Thema von „Und alles zerbricht“ ist Schuld. Die Frage, wer Verantwortung trägt und ob man sich selbst verzeihen kann, zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung. Die Protagonistin kämpft nicht nur gegen äußere Vorwürfe, sondern vor allem gegen ihre eigene innere Stimme. Dieser innere Konflikt ist glaubwürdig und vielschichtig dargestellt. Anstatt einfache Antworten zu liefern, zeigt der Roman, wie kompliziert menschliche Beziehungen sind und wie schnell Missverständnisse zu dauerhaften Rissen führen können. Auch die Nebenfiguren sind sorgfältig ausgearbeitet. Sie dienen nicht bloß als Kulisse, sondern bringen eigene Perspektiven und Emotionen ein. Besonders berührend ist die Darstellung jener Figur, die zwischen Distanz und dem Wunsch nach Nähe schwankt. Hier zeigt sich die große Stärke des Romans: Beziehungen werden nicht romantisiert, sondern als fragil und zugleich wertvoll dargestellt. Nähe bedeutet Risiko, und Vertrauen ist nichts Selbstverständliches. Die Atmosphäre des Buches ist durchgehend dicht. Man spürt die Schwere, die über allem liegt, fast körperlich. Gleichzeitig entsteht durch kleine, leise Szenen – ein Gespräch in der Küche, ein Blick, eine vorsichtige Berührung – ein Gefühl von Hoffnung. Diese Balance zwischen Dunkelheit und Licht macht den Roman so eindringlich. Er zwingt seine Leserinnen und Leser, hinzusehen, auch wenn es wehtut, belohnt sie jedoch mit emotionaler Tiefe. Besonders gelungen ist die Charakterentwicklung. Die Protagonistin bleibt nicht in ihrer Ohnmacht gefangen. Ihr Weg ist kein geradliniger Heilungsprozess, sondern geprägt von Rückschritten und Zweifeln. Genau das macht ihn realistisch. Veränderung geschieht langsam, oft kaum merklich, und erfordert Mut. Maxine Reuker zeigt, dass Stärke nicht bedeutet, unverwundbar zu sein, sondern trotz Zerbrechlichkeit weiterzugehen. „Und alles zerbricht“ ist kein leichter Roman, aber ein wichtiger. Er thematisiert psychische Belastung, Trauer und zwischenmenschliche Konflikte auf eine sensible Weise, ohne belehrend zu wirken. Statt Antworten aufzuzwingen, lädt das Buch dazu ein, selbst nachzudenken. Es erinnert daran, dass jeder Mensch seine unsichtbaren Kämpfe führt und dass Verständnis manchmal der erste Schritt zur Heilung ist. Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein bewegendes, emotional tiefgehendes Werk, das lange nachhallt. Maxine Reuker beweist hier ein feines Gespür für menschliche Abgründe und stille Hoffnungsschimmer. Wer Geschichten sucht, die unter die Haut gehen und sich mit den brüchigen Seiten des Lebens auseinandersetzen, wird in diesem Roman eine eindrucksvolle Lektüre finden.
Eine absolute Empfehlung!
📖 Rezension: Und alles zerbricht von Maxime Reuker ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5) Vielen Dank an Vorablesen für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst. Dieses Buch hat mich wirklich sehr berührt! So sehr, dass ich es innerhalb von zwei Tagen komplett durchgelesen habe. Der Schreibstil ist sehr leicht, flüssig und angenehm zu lesen, wodurch man unglaublich schnell in die Geschichte hineinfindet. Zu Beginn erleben wir die Handlung ausschliesslich aus Milas Perspektive. Mit der Zeit kommt jedoch auch Nicolas Sicht hinzu, was ich besonders spannend fand. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal mehr Tiefe und man versteht die Dynamiken zwischen den Figuren deutlich besser. Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die intensive und ehrliche Darstellung von Milas Essstörung. Ihre Gedanken, Gefühle und inneren Konflikte werden sehr detailliert beschrieben, wodurch man ihre Situation unglaublich gut nachvollziehen kann. Ich habe während des Lesens durchgehend mit Mila mitgefühlt, obwohl sie deutlich jünger ist als ich. ➡️ Wichtig: Bitte unbedingt die Triggerwarnung beachten, da das Thema Essstörung sehr ausführlich behandelt wird. Gerade diese authentische Darstellung war für mich der stärkste Teil des ganzen Buches. Sie wirkt sehr realistisch und zeigt eindrücklich, wie komplex und belastend eine Essstörung sein kann. Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gefallen. Sie entwickelt sich weder zu schnell noch zu langsam. Das Tempo fühlt sich einfach natürlich und passend zur Geschichte an. Neben der Liebesgeschichte spielen auch Familie und Freundschaft eine grosse Rolle. Besonders die Beziehung innerhalb der Familie ist sehr einfühlsam beschrieben und könnte auch Eltern von betroffenen Jugendlichen helfen, einen besseren Einblick in diese Krankheit zu bekommen. Die Freundschaft zwischen Mila und Juno ist ebenfalls wunderschön dargestellt. Sie ist vielschichtig, ehrlich und genau so, wie echte Freundschaften im Jugendalter oft sind: unterstützend, aber manchmal auch herausfordernd. 💭 Fazit: „Und alles zerbricht“ ist ein emotionales, wichtiges und sehr vielschichtiges Buch über Essstörungen, Freundschaft, Familie und Selbstfindung. Trotz des schweren Themas liest es sich unglaublich fesselnd und bleibt noch lange im Kopf. Ich freue mich schon sehr auf Band 2! ⭐️ Für mich eine klare Leseempfehlung.

Mila wird aus ihrer Umgebung gerissen durch einen Umzug. Alles ist anders und neu also beginnt mila aus Frust zu essen. Als sie die Ausmaße ihrer essanfälle sieht will sie abnehmen & rutscht sehr schnell in eine Massive essstörung durch das forum pro ana. Nach einem Krankenhaus Aufenthalt beschließen ihre Eltern mila muss in eine Klinik, dort lernt sie nicholas kennen. Fazit: Das Buch ist keine leichte kost & behandelt viele schwierige Themen also bitte die triggerwahrnung lesen. Denn obwohl ich sie gelesen habe hat dieses buch viele meiner Trigger ausgelöst. Im gesamten fand ich die story unfassbar emotional und spannend. Jedoch ging mir die beziehung zwischen mila & nicholas zu schnell. Das open end & dessen Auswirkungen auf den Leser muss ich denke ich nicht groß erklären
Emotionale Achterbahnfahrt.
In der Geschichte geht es um die Sechzehnjährigen Mila. Am Anfang dachte ich, dass ich mittlerweile vielleicht sogar zu alt geworden bin um Bücher zu lesen, in der junge Menschen Hauptcharaktere sind. Ich gab dem ganzen trotzdem eine Chance und ich muss sagen, ich wurde positiv überrascht. Mich hat es total in meine Jugendzeit zurückversetzt, und ich konnte trotzdem mit den Charakteren mitfühlen. In der Geschichte geht es um Mila, die dann an einer Essstörung erkrankt. Also, überlegt euch gut vorher, ob ihr das Buch lesen wollt, da es trigern könnte. Ich finde, das Thema Essstörung wird in dem Buch aufgearbeitet und und man bekommt einen guten Einblick in Millas Gefühlswelt. In den Alltag und die Gedankenwelt mit der Krankheit. Dann verliert Mila ihr Herz an Nicolas und dann gibt es Liebe. Es gibt aber auch Dramen und Wendungen in der Geschichte und das hat die Geschichte für mich auch interessant gemacht. Ich mochte die Charaktere gerne im Buch, und ich mochte den Schreibstil auch gerne. So hatte ich die Geschichte innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen. Das Ende hat mir nicht 100-prozentig gefallen, weil es für mich einfach plötzlich kam und plötzlich zu Ende war. Das Ende hätte ich noch gerne mehr ausgearbeitet. Aber es bleibt spannend. Den es wurde angedeutet worum es im zweiten Teil gehen wird. Ich möchte auch unbedingt noch den weiteren Teil lesen, der dann noch rauskommt.
Mila 🩷
[unbezahlte werbung, rezensionsexemplar] "Es ist alles okay, solange du ehrlich bist." Emotional, intensiv, Gänsehautmomente! Danke an NetGalley, Ullstein Jugendbuch und Maxine Reuker für dieses Hörbuch-Rezensionsexemplar ❣️ Vorab muss ich sagen: dieses Buch ist sehr harte Kost! Es werden heftige Themen beschrieben und es wird in die Tiefe gegangen mit Gefühlen sowie Gedanken, bitte beachtet die Triggerwarnung! ⚠️ Die Geschichte rund um Mila und ihre Kindheit/Jugend ist mir sehr unter die Haut gegangen. Ein wichtiges Thema, gerade für jüngere Leute, jedoch fand ich es selbst ebenfalls wichtig und interessant. Man taucht sehr in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin ein, sodass ich auch an vielen Stellen ich wirklich hart schlucken musste. 💔 Aber ja, keine Sorge, es gibt auch eine Lovestory - also Romance kommt auch nicht zu kurz 🤭 Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, ein sehr gelungener Debüt-Roman. Auch die Sprecher des Hörbuches haben mir gefallen, sie haben die Emotionen und Empfindungen für mich sehr gut rübergebracht. ☺️ Ich brauche dingend Band 2, das ist doch gemein... 🥲😂 Lest dieses Buch gern, wenn ihr mit den Triggern klarkommt. Ich empfehle es jedem, der sich auch mal mit dem Thema Essstörung aus der Sicht einer betroffenen auseinandersetzen möchte. 🙈
Der Young-Adult-Roman „Und alles zerbricht“ von Maxine Reuker hat mich von Anfang an mitgerissen 💔✨ Ich war sofort in Milas Welt gefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen Mila muss nach Zürich ziehen und wird von ihrer besten Freundin getrennt Einsamkeit und Überforderung treiben sie schließlich in eine Essstörung. Besonders stark fand ich, wie sensibel und ehrlich dieses wichtige Thema dargestellt wird 🍽️❤️🩹 Man spürt, wie schleichend diese Spirale beginnt und wie schwer es ist, ihr zu entkommen In der Klinik begegnet sie Nikolas 💫 Was als Hoffnungsschimmer beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven, verbotenen Liebe ❤️🔥 –mit Risiken für beide. Ein emotionales, tiefgründiges Debüt mit flüssigem Schreibstil und fiesem Cliffhanger 😱📚 Absolute Empfehlung für alle, die gefühlvolle YA-Geschichten lieben 💕

Absolut tolles und lehrreiches Buch
Inspiriert wurde ich von jemanden auf Instagram. Ihr Buch hatte soviele Post It, dass ich interessiert daran war, was sie daran so gut fand. Ich startet das Buch als Hörbuch. Und am Anfang dachte ich mir so: "süße Story aber ich mit 36, fühle mich dafür etwas zu alt" als ich jedoch tiefer in die Geschichte reinging konnte ich erkennen wie wichtig dieses Buch ist für Jugendliche und junge Erwachsene. Ich selber habe ein ähnliches Buch aus meiner Jugend, mit demselben Thema was mich auch lange begleitet hat. Daher kann ich dieses Buch einfach nur jedem ans Herz legen. Hier geschieht ein Cliffhanger. Das finde ich doof. Aber band 2 wird bei mir einziehen. Ich bin neugierig wie es weitergeht.

Eine sehr große Empfehlung trotz der Trigger
Ich habe das Buch vor kurzem beendet und finde es tatsächlich sehr gut, ich habe die Freundschaftsaspekte geliebt und mich tatsächlich sehr gesehen gefühlt ich muss trotzdem gestehen es hat mich an einigen Stellen ein wenig getriggert aber das hat mich nur noch mehr überzeugt denn es waren Dinge weswegen ich selber in Therapie bin. Ich finde das Buch sehr wichtig und es sollte deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen.
𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 | 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀 𝘇𝗲𝗿𝗯𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁 📃💔
Es geht um Mila, die aus ihrem Leben in Berlin gerissen wird und in die Schweiz umzieht. Mehr als unglücklich darüber stürzt sie sich dort ins Essen und versucht die Folgen im Anschluss selbst in den Griff zu bekommen… aber zu welchem Preis? Ich muss vorab gleich sagen, dass ich vermutlich die falsche Zielgruppe mit fast 30 für dieses Buch bin - was sich natürlich auf die Sicht auf das Buch auswirkt. Die Protagonisten sind nämlich sehr jung. Ich hatte die ersten Seiten Schwierigkeiten in den Schreibstil reinzukommen und wie ich zu @bookworld.of.nadja gesagt habe, hatte ich das Gefühl ein Kinderbuch zu lesen. Das hat sich im Laufe des Buchs aber verändert und ich kam dann sehr gut mit dem Schreibstil klar. Die Story hat sich für mein Empfinden sehr langsam aufgebaut, um dann zu schnell an Fahrt aufzunehmen. Mila mochte ich sehr und ich konnte mich an vielen Stellen gut in sie hineinversetzen. Vor allem die Freundschaft mit Juno habe ich geliebt, weil sie sich so echt und nach Leben angefühlt hat. Nicholas hingegen wurde mir zu spät in die Geschichte eingeführt. Ich konnte seine sich rasch aufbauende Gefühle dadurch nicht so gut nachempfinden. Auch die Gefühle von Mila für ihn gingen von 0 auf 100. Dennoch mochte ich die Idee der Geschichte und fand es toll, dass so wichtige Themen bearbeitet wurden, die in den Grundzügen sehr greifbar beschrieben waren. Das Buch hat aus meiner Sicht nicht sein volles Potenzial genutzt, was ich bei einem Debütroman aber auch nicht weiter schlimm finde. Deshalb freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung und die weitere Entwicklung der Autorin. Trotzdem kann ich dem Buch, auch wenn ich es in Summe mochte, nur ⭐️⭐️⭐️💫 (3,5/5) geben.

Highlight 🥰✨
Werbung / Rezensionsexemplar Ich habe gestern „Und alles zerbricht“ beendet und irgendwie fühlt es sich an, als hätte das Buch ein kleines Stück von mir mitgenommen. 🥹 Ich wusste vorher nicht wirklich, was auf mich zukommt. Ich bin einfach mit dem Hype gegangen, weil ich dieses Buch überall gesehen und so viel Gutes darüber gehört habe. Also musste ich es einfach lesen und ich wurde kein bisschen enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Schon nach den ersten Seiten war ich gefangen in dieser Geschichte. Ich konnte einfach nicht aufhören weiterzuhören und habe jede freie Minute mit dem Hörbuch verbracht. 🙂↕️ Milas Geschichte ist mir unglaublich nahe gegangen.. Ihre Gedanken,ihre Gefühle und ihr Alltag in der Klinik waren so ehrlich und real beschrieben, dass ich manchmal schlucken musste. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, wieder 13 zu sein und selbst mit am Tisch zu sitzen,mitten in diesen Gesprächen,mitten in diesen Gedanken. Manchmal musste ich kurz pausieren, einfach um durchzuatmen und meine Gedanken zu sortieren. Nicht weil das Buch schlecht war sondern weil es so viel in mir ausgelöst hat. Die Themen,die dieses Buch behandelt,sind unglaublich wichtig! 🤍 Bitte lest unbedingt die Triggerwarnungen (nicht so wie ich, ups haha) und passt gut auf euch auf. 🤍 Ich freue mich schon unglaublich auf Band 2 der Reihe! 5/5 + Highlight ⭐️

Ein süß geschriebenes Buch, mit ernsten und auch schwierigen Themen. Am Anfang hat mir der Schreibstil nicht sehr gut gefallen und ich hab etwas gebraucht um in das Buch reinzukommen. Liegt vermutlich daran, dass es für meinen Geschmack zu jugendlich geschrieben ist. Nicht desto trotz, interessiert es mich wie die Geschichte weitergeht und freue mich auf den nächsten Teil 🤭
Ein heftiges Jugendbuch, bei dem man die TW definitiv lesen sollte!
Ich fand das Buch sehr spannend. Ich konnte nicht aufhören es zu hören (habe es als Hörbuch gehört). Ich mochte die Protagonist*innen, jedoch muss ich den Kritiken von manchen Leser*innen Recht geben. Wenn man sich mit dem Thema nicht auskennt, könnte man meinen, dass Anorexie und Bulimie dasselbe sind, was sie eben nicht sind. Manches ging mir etwas zu schnell (ich möchte aber nicht zu viel sagen wegen Spoilern), bzw. hätte noch mehr Tiefe vertragen. Der Cliffhanger am Ende ist sehr fies. Ich will wissen, wie es weitergeht!!! Trotz allem hat mir das Buch echt gefallen, und wenn mich ein Buch so fesselt, muss ich ihm auch die entsprechende Bewertung geben 🙈 Leseempfehlung für alle, die mit den genannten Triggern klarkommen. ❤️
Wenn das Herz stärker ist als die Angst
Mit „Und alles zerbricht“ erzählt Maxine Reuker eine eindringliche Young-Adult-Geschichte über Verlust, Einsamkeit und den schwierigen Weg zurück zu sich selbst. Als Mila nach Zürich ziehen muss und ihre beste Freundin zurücklässt, gerät ihr Leben aus dem Gleichgewicht. Die Einsamkeit treibt sie in eine Essstörung, die schließlich zu einem Aufenthalt in der Klinik am Clarisee führt. Dort begegnet sie Nicolas, einem geheimnisvollen Jungen, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Der Roman überzeugt vor allem durch seine emotionale Intensität und den sensiblen Umgang mit dem Thema Essstörungen. Milas Gedanken und Gefühle wirken authentisch und nachvollziehbar, wodurch man schnell mit ihr mitfühlt. Auch die zarte, zugleich komplizierte Liebesgeschichte mit Nicolas sorgt für Spannung und emotionale Momente. Manchmal wirken einige Entwicklungen etwas vorhersehbar, dennoch bleibt die Geschichte durchgehend packend und berührend. Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein gefühlvoller Roman über Mut, Selbstakzeptanz und die Frage, wie viel man für die Liebe riskieren darf.
„und ich habe unfassbare Angst davor, auf deiner Beerdigung zu stehen.“ ✨📜
Erstmal große große Triggerwarnung für dieses Buch!!🚨 Der erste Teil der Paper Hearts Reihe und somit auch das erste Buch von Maxine war ansich ein schönes Buch für zwischendurch. Mir hat gut gefallen, dass das Buch wirklich wichtige Themen aufgegriffen hat, die leider häufig in den Teenangerjahren vorkommen und worüber mehr gesprochen werden sollte. Aaaaaber, ich muss sagen, dass mir leider Maxine’s Schreibstil irgendwie nicht so zugesagt hat🫣 Ansich ist man schnell durch die Seiten gekommen und man war auch schnell in der Geschichte drin, aber ich fand es häufig sehr „effe“ geschrieben… Eher so als wären es alles Notizen einer Teenagerin und nicht als wäre es ein richtiges Buch (idk ob man versteht was ich meine)🫣 Auch die Lovestory am Ende kam mir recht erzwungen vor… Ich hab mir zwar das ganze Buch über jemanden gewünscht der für Mila da ist, aber das war so schnell so viel und irgendwie sehr drüber…
Und alles zerbricht“ ist, soweit ich weiß, das Debüt von Maxine Reuker und eine Young-Adult-Geschichte mit 16-jährigen Protagonist:innen. Am Anfang dachte ich ehrlich kurz, ob ich mit meinen 25 vielleicht ein bisschen zu alt dafür bin. Gerade diese ersten Kapitel mit dem Geburtstag wirkten sehr jugendlich auf mich. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte bekommen. Das Buch ist für mich klar zweigeteilt, im ersten Teil geht es um Milas Vorgeschichte, den Umzug nach Zürich und all die Dinge, die gleichzeitig auf sie einprasseln. Man merkt richtig, wie sie Stück für Stück in ihre Essstörung hineinrutscht. Im zweiten Teil spielt alles in der Klinik am Clarisse, was ja auch schon im Klappentext deutlich wird. Das Setting am See ist eigentlich total schön, was im Kontrast zu Milas innerem Chaos nochmal stärker wirkt. Ich finde, das Buch gibt einen ehrlichen Einblick darin, wie eine Essstörung entstehen kann, gerade für Menschen, die selbst nicht betroffen sind. Gleichzeitig kann es jungen Leserinnen helfen, eigene ungesunde Gedankengänge vielleicht eher zu erkennen. Die Liebesgeschichte zwischen Mila und Nikolaus ging mir persönlich etwas zu schnell. Dieses direkte, fast obsessive Interesse hatte für mich eher einen leichten Dark-Romance-Vibe, das hätte ich mir in einem YA-Buch etwas langsamer gewünscht. Der Plot Twist rund um seine Familie und besonders seine Schwester hat mir dafür richtig gut gefallen. Am Anfang dachte ich noch, das wird ein netter Read für zwischendurch und die Folgebände brauche ich nicht unbedingt. Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich weiterlesen werde. Insgesamt ein gelungenes Debüt, das ich vor allem jungen Mädels zwischen 14 und 18 empfehlen würde, aber auch Ältere können hier definitiv mehr mitnehmen, als man zuerst denkt.
Zuflucht in der Sucht und die Chance auf einen Neubeginn
Vorweg sollte ich sagen, dass ich wahrscheinlich 15 bis 20 Jahre zu alt für die Geschichte von Mila bin und die Zielgruppe deutlich jünger ist. Dennoch sind der Schreibstil und der Aufbau ansprechend gewesen und das Buch ließ sich auch gut zwischendurch lesen. Die Geschichte von Mila zeigt nochmal mit welchen Herausforderungen Jugendliche zu tun haben können und was sie oder teils auch Erwachsene aus der Bahn werfen kann und welche Zufluchtsorte gesucht werden. Die Thematik jeglicher Sucht und in diesem Fall die Essstörung sind problematisch und komplex. Mit dem Blick auf die eigentliche Zielgruppe finde ich es gut, dass die Essstörung nicht mit zuviel Tiefe und Komplexität aufgegriffen wurde, sondern Mila zumindest im ersten Band die Klinik nach wenigen Monaten mit mehr Gewicht verlassen konnte. Die Realität mag ggf.öfter anders verlaufen und dennoch bietet es jüngeren Menschen so etwas wie Hoffnung auf positive Veränderung bzw. Stabilisierung. Ein gutes Buch für zwischendurch mit einer Thematik , die weiterhin eher wenig sichtbar ist.
Man findet als Leser schnell in die Geschichte und auch das Thema Essstörung wird gut beschrieben. Man fühlt und leidet mit Mila mit. Als sie dann Nicolas kennenlernt wird es richtig spannend und emotional. Mit dem Ende bin ich aber nicht so einverstanden. Ich muss jetzt bis Oktober warten, um zu erfahren wie es weitergeht. Auch mit Junos Mama Nora. Da gibt es ja anscheinend auch Geheimnisse, die ans Licht kommen. Außerdem interessiert es mich brennend, wie es mit Mila und Nicolas weitergeht.
Vorab möchte ich sagen, dass ich vermutlich schon zu alt für dieses Buch bin und mich deshalb nur bedingt in die Lebenssituation der Charaktere und ihrem Verhalten hineinfühlen konnte. Der Debütroman „Und alles zerbricht“ erzählt die Geschichte von Mila, die aufgrund des Jobs ihrer Mutter Berlin verlassen muss und in die Schweiz zieht. Ohne ihr gewohntes familiäres Umfeld fällt sie in eine Essstörung und muss schließlich in einer Klinik. Dort lernt sie einen Jungen Nicolas kennen, der ihre Welt ordentlich auf den Kopf stellt. Positiv hervorzuheben ist der schöne, flüssige Schreibstil von Maxine Reuker. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und besitzen Tiefe. Besonders gefallen hat mir, dass auch die Nebencharaktere eigene Hintergrundgeschichten bekommen, das macht die Welt des Buches lebendig und glaubwürdig. Außerdem finde ich es sehr gut, dass die Autorin solch wichtigen Themen wie Essstörungen eine Plattform gibt. Das Schulsetting ist gut umgesetzt und dürfte besonders für eine jüngere Zielgruppe sehr gut funktionieren. Für mich persönlich gab es allerdings einige Kritikpunkte: Nicolas, der zentrale Protagonist der Liebesgeschichte, wird viel zu spät eingeführt. Dadurch wirkt die Beziehung zwischen ihm und Mila abrupt und zu schnell, sodass ich ihre Entwicklung nicht richtig nachvollziehen oder mitfühlen konnte. Insgesamt ist „Und alles zerbricht“ ein gut geschriebenes Buch mit interessanten Charakteren und relevanten Themen. Wer sich für Jugendromane mit emotionalen Herausforderungen interessiert, findet hier auf jeden Fall schöne und wichtige Inhalte.
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Der Schreibstil ist sehr leicht und jugendlich gehalten, wodurch man extrem schnell durch die Seiten fliegt. Gleichzeitig behandelt die Geschichte aber sehr schwere und sensible Themen, besonders rund um Essstörungen und psychische Belastungen. Vieles wird dabei ziemlich direkt und ungeschönt dargestellt, was die Geschichte unglaublich intensiv macht, aber auch triggernd sein kann. Ich fand es gut, dass die schwierigen Themen nicht romantisiert wurden, trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Sensibilität gewünscht, gerade im Umgang mit bestimmten Dynamiken und Grenzen innerhalb des Settings. Deshalb würde ich das Buch persönlich eher nicht für jüngere Leser:innen empfehlen. Und dieses Ende… ich brauche Band 2 jetzt sofort. Dieser Cliffhanger war einfach grausam 😭





















































