Im Haus meiner Mutter
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Unglaublich traurige, leider wahre Lebensgeschichte
Wie bewertet man dieses Buch am besten? Eine Biografie, die wirklich viele Emotionen beim Lesen hervorruft. Das Buch handelt von der Familie Franke, die über Youtube unter dem Namen "8 Passengers" bekannt wurde & ca. 2,5 Millionen Follower hatte. Geschrieben aus der Perspektive der ältesten Tochter Shari. Gezwungen ins Rampenlicht; dazu gibt es so viele Zitate im Buch, z.B.: "In a way, we represented the first true, damning proof of how badly things can go wrong in a social media-driven world where kids are content and content is king." Wenn man aber denkt, sie behandelt hier nur die Schattenseiten der Sozialen Medien, hat man sich leider geschnitten. Hauptsächlich geht es um die emotionalen & physischen Misshandlungen der Eltern & einer zusätzlichen Person: Jodi Hildebrandt. Eine fremde Frau, von der man sich fragt, wie sie Fuß in der Familie fasst & wie sie sogar in das Haus mit einzieht. Was die Kinder mitgemacht haben, einerseits durch den Zwang, jeden Tag in die Kamera zu lächeln - andererseits die Misshandlungen der Familie + Mittäterschaft anderer Personen. Ohne irgendein Eingreifen, obwohl mehrfach versucht wurde, sich Hilfe zu holen... das hat mich alles so wütend gemacht. Ich würde das Buch jedem empfehlen, um nochmal darüber aufzuklären, dass Kinder, die noch nicht selber entscheiden können, einfach nicht ins Netz gehören!

Eine Geschichte so tragisch und doch voller Hoffnung. Shari und ihre Geschwister haben soviel durchgemacht und alles nur durch 2 Personen die ihr eigenes Leben und ihre Macht über alles stellten. Ich freue mich, das Shari sich aus diesen Zwängen befreien konnte und wünsche ihr und ihren Geschwistern eine schöne Zukunft.
Es ist erschreckend zu was Menschen fähig sind. Ich möchte das Buch an sich gar nicht anhand einer Skala bewerten. Es ist eine Biografie, die gelesen werden muss. Dennoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass es nur an der Oberfläche bleibt. Damit meine ich nicht, dass es reißerisch sein soll. Mir blieb alles sehr distanziert und irgendwie im Erzählstrang auch etwas unsortiert.
So wichtig!!! Niemand will eure Kinder im Netz sehen!!!
Wer das „Drama“ auf Social Media mitbekommen hat, wird wissen, um wen es sich bei diesem Buch handelt. „8 Passengers“ - Ruby Frankie die Mutter des Jahrhunderts. Am Ende kommt alles raus. Misshandlungen, Internetpräsenz 24/7, was es mit einem Kind macht, wenn es permanent die Kamera ins Gesicht gehalten bekommt. Keine Privatsphäre und am Ende der große Schock - alles fliegt auf. Polizei, Gefängnis. Es war fett in den Medien und nun hat die älteste Tochter alles aufgeschrieben. Es war super interessant und gleichzeitig unglaublich traurig. Es sollte Pflichtlektüre für alle Family Blogger werden, die ihre Kinder für Geld und Clicks ausbeuten. Niemand will eure Kinder im Netz sehen!!!
| This nightmare was born on social media - it should die there, too. |
Kaum jemand ist in den vergangenen zwei Jahren um diese Geschichte herumgekommen: Der Skandal rund um Ruby Franke und den "8 Passengers"-YouTube-Channel. Eine Mutter, die ihr gesamtes Familienleben in den sozialen Medien vermarktet und ihre unmoralischen und grausamen Erziehungsmethoden als gottgewollt darstellt. Shari, die älteste Tochter der Frankes, erzählt in "The House of My Mother" ihre Geschichte, die so unfassbar wirkt, dass man sich an mancher Stelle fast wünscht, es würde sich nur um Fiktion handeln. Ungeschont schildert Shari Franke die vergangenen 20 Jahre ihres Lebens unter der Fuchtel ihrer narzisstischen Mutter und den Kampf für sich selbst und ihre Geschwister. Eine berührende Geschichte. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass sie jetzt langsam heilen kann und die schlimmen Erinnerungen irgendwann nicht mehr ihr Leben bestimmen.
Wow, ein Jahreshighlight! So emotional und wunderschön geschrieben 🥹
5+🌟 ~Die Geschichte ist natürlich unglaublich und sehr heftig. Aber was mich hier besonders beeindruckt hat ist wie emotional, ehrlich und präzise Shari Franke ihre Geschichte erzählt. Sie hat einen wunderschönen Schreibstil und ich musste bei manchen Formulierungen wirklich eine Pause machen, weil ich sie so ergreifend fand. Ihre Worte haben bei mir so viele Emotionen hervorgerufen - Wut, Trauer, Hoffnung, Angst - und das macht für mich ein richtig gutes Buch aus. Die Stärke und Selbstreflektiertheit, die Shari Franke hat, haben mich wirklich inspiriert und obwohl es natürlich eine tragische Story ist, kam bei mir immer wieder Hoffnung auf. Einfach weil sie der Beweis dafür ist, dass Menschen schreckliches überwinden können. Obwohl ich das nur selten mache, habe ich mir hier viele Stellen markiert, die ich mir auch alle nochmal durchlesen werde. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!😍~ Follow me for more bookish content on Instagram: @anna_amalia_reads 🫶🏼

Emotionale Manipulation | Glaubensdruck | Identitätsfindung
Shari Franke erzählt ihre Geschichte vom Aufwachsen in einer Familie, die nach außen lange als vorbildlich, religiös und perfekt inszeniert wurde – während hinter verschlossenen Türen Kontrolle, emotionaler Druck und Angst den Alltag bestimmten. Besonders eindrücklich beschreibt sie, wie stark ihr Leben von strengen Regeln, öffentlicher Beobachtung und dem Bedürfnis nach Gehorsam geprägt war. Das Buch zeigt nicht nur einzelne schmerzhafte Momente, sondern macht deutlich, wie subtil Manipulation und psychischer Druck wirken können – vor allem, wenn sie religiös oder moralisch begründet werden. Dabei geht es viel um Loyalität, Schuldgefühle und den inneren Konflikt zwischen Liebe zur eigenen Familie und dem wachsenden Bewusstsein, dass etwas grundlegend falsch läuft. Was mich besonders berührt hat, ist Shari‘s Entwicklung: vom angepassten Kind hin zu einer jungen Frau, die beginnt, Dinge zu hinterfragen und schließlich für sich selbst einzustehen. Dieser Prozess wirkt ehrlich und verletzlich. Die Sprache ist klar und direkt, was die Erlebnisse umso eindringlicher macht. Für mich ist „Im Haus meiner Mutter“ ein bewegendes, wichtiges Buch über Selbstermächtigung, über das Durchbrechen von Schweigen – und darüber, wie schwer, aber auch befreiend es sein kann, sich aus toxischen Strukturen zu lösen.
Autobiografisch
Vielleicht war es Schicksal, dass ich dieses Buch zufällig gefunden habe. Spannend und so verstörend zu lesen, was man ggf. nur durch die Medien am Rande erfahren hat. Die Doku über Ruby Franke habe ich gesehen und war da schon sehr schockiert. Dann aber dieses Buch zu lesen von der ältesten Tochter war noch mal anders schwer.
Wo soll ich anfangen?
Ich habe wirklich schon viele Memoiren gelesen, aber die Geschichte von Shari bzw. ihrer Familie unterscheidet sich definitiv davon. Aufgewachsen bei einer Mutter, die eigentlich nur Kinder der Kinder wegen wollte und aufgrund ihrer narzisstischen Persönlichkeitsstörung (damals noch nicht diagnostiziert) keinerlei Empathie für ihre Töchter und Söhne aufbringen konnte, hat Shari schon von früh an um Aufmerksamkeit und Liebe von ihrer Mutter gekämpft. Leider ohne Erfolg, dafür mit bleibenden mentalen Schäden. Nachdem ich erst dachte, der YouTube-Fame von Mutter Ruby und ihrem Kanal “8 Passengers” (der zeitweise um die 2,5 Mio Follower hatte und auf dem sie ihre komplette Familie vermarktet hat) sei der Höhepunkt der Geschichte, wurde ich eines Besseren belehrt. Ich sage nur: Bühne frei für Jodi Hildebrandt. Unfassbar. Das Buch fühlt sich an wie 3 Geschichten in einer. Und es liest sich wie das Skript eines Films, von dem man hofft, dass er nur Fiktion ist. Ist er aber leider nicht.

Wenn aus Opfern Überlebende werde 🤍
Aus privaten Gründen interessiert mich die Story um diese Familie sehr. Daher war klar, ich muss am Veröffentlichungstag dieses Buch kaufen. Meine offenen Fragen, die sich für mich aus den vorhandenen Netflix Dokus und Co. ergeben hatten, wurden alle geschlossen 🤍 jetzt der ernste Teil: ein absolut empfehlenswertes Buch für alle die Sektenerfahrung haben und/oder aus dysfunktionalen (Familien-)Beziehungen ausbrechen wollen / ausgebrochen sind. Shari Franke schafft es trotz (berechtigterweise) Hass auf bestimmte Taten und Menschen, Hoffnung und Raum für Vergebung und Mut für die Zukunft zu finden 🤍 mehr davon bitte 🤍
Wie kann eine Mutter so zu ihren Kindern sein... Die Geschichte wird aus Sicht der ältesten Tochter der Frankes erzählt und beschreibt was hinter der perfekten Fassade jahrelang gesteckt hat. Dieser psychologische Druck, der religiöse Fanatismus und die Schuldumkehr sind wirklich heftig. Kein Wunder das Shari nicht unbeschadet da raus gekommen ist. Abgesehen von der Mutter, ist für mich auch das Verhalten des Vaters komplett unverständlich und nicht zu entschuldigen. Ein Buch, welches mich wütend gemacht hat. Kinder sind keine Einnahmequelle und schulden ihren Eltern gar nichts.
Schockierend
Ich kann mir gut vorstellen, dass euch in den sozialen Medien mindestens ein Beitrag zur Familie Franke reingespült wurde, die zeitweise einer der größten Accounts auf Youtube, als Familieninfluencer geführt hat. Auch kann ich mir vorstellen, wie schockiert ihr gewesen sein müsst, als Ausschnitte aus dem missbräuchlichen Verhältnis der Mutter zu ihren 6 Kindern ans Licht kam. In ihrem Buch berichtet die älteste Tochter über ihre streng religiöse und konservative Kindheit in der Mormonenfamilie und gibt Details zu psychischen und physischen Misshandlungen durch Mutter Ruby. Shari zeichnet dabei ein eindrückliches Bild von einer Beziehung zu einer narzistischen Mutter, die Profit aus der Kindheit ihrer Schutzbefohlenen zieht. Vor der Kamera bekommen um die 2 Millionen Menschen den schönen Schein der perfekten Familie zu sehen, während private Momente im einem toxischen Umfeld stattfinden, die man keinem Kind der Welt wünscht. Shari gibt uns intime Einblicke, von den ersten Erinnerungen, bis hin zu der sektenartigen Struktur, in die sich die Mutter durch die Erziehungs-Coachin Jodi Hildebrandt verstrickt. Die Geschichte der Kinder gipfelt schlussendlich in der Verhaftung der Mutter wegen schwerer Kindesmisshandlung. Der Text klang für mich fast wie ein Therapiegespräch, so privat fühlte sich der Schreibstil an. Shari reflektiert dabei nicht nur die Auswirkungen der Zurschaustellung ihrer Kindheit im Internet, sondern auch ihre eigene social media -Nutzung. In dem Buch schützt die ihre jüngeren Geschwister, in dem sie keine Namen nennt und Details des Missbrauchs vor der Verhaftung der Mutter für sich behält. Für mich kam jedoch dabei die Rolle des Vaters zu kurz. Shari ist natürlich das Paradebeispiels einer unzuverlässlichen Erzählerin. Die Versöhnung des Vaters klang für mich sehr nach dem Wunsch nach einer heilen Familie und an der Stelle hätte ich mir eine objektive Einschätzung mit Außenblick über die Familiendynamik hinsichtlich der Rolle des Vaters gewünscht. Aber im Großen und Ganzen blieb das Buch von vorne bis hinten plausibel.

Den Fall Ruby Franke habe ich schon länger verfolgt. „Im Haus meiner Mutter“ gibt tiefe, erschreckende Einblicke in die Gräueltaten, denen die Kinder der Momfluencer über Jahre hinweg ausgesetzt waren. Die älteste Tochter berichtet in diesem Buch über das Aufwachsen in einer Familie, in der psychische und physische Misshandlung unter Anderem im Namen der Religion an der Tagesordnung lagen. Gleichzeitig wurde das nach außen heile erscheinende Familie auf dem erfolgreichen Youtube Kanal der Mutter vermarktet und der Schein gewahrt. Die Erfahrungen von Shari Franke zu lesen war schwer auszuhalten. Sie versucht weiterhin ihre jüngeren Geschwister zu schützen, indem sie beispielsweise ihre Namen nicht nennt, und es wird mehrfach deutlich, dass sie immer noch den Wunsch nach einer intakten, zufriedenen Familie in sich trägt. Gleichzeitig macht sie mehrfach deutlich, dass sie erkennt wie krank ihre Mutter ist und dass sie von ihr niemals die Liebe bekommen wird, die sich ein Kind wünscht.
„ A mother who had chosen delusion over her children’s well-being“
Ich kannte Ruby Franke und „8 Passengers“ nicht, als ich das Buch auswählte und anfing zu lesen, allerdings hasse ich alles Falsche und Aufgesetzte, von daher dachte ich, dass diese (wahre) Geschichte meinen Nerv trifft. Nicht erwartet hatte ich so viel ideologische Verwirrung (z. B. „Moms of Truth“) und die sektenhafte Unterwerfung unter eine manipulative Führungsfigur. Wirklich grauenhaft, wie das alles komplett eskaliert ist von einem vermeintlich harmlosen YouTube-Kanal zu schwerer Kindesmisshandlung. Die älteste Tochter Shari versucht, in ihrem Buch Erklärungen zu finden, unter anderem: „As for social media - for narcissists, it's like throwing gasoline on an already raging fire. Every like, share, and comment becomes a hit of validation, a momentary salve for that deep-seated insecurity. I's easy to see how it can become an all-consuming obsession, a digital stage for their never-ending performance of perfection.“ Gut vorstellbar - und alleine aus diesem Grund gehören Kinder aus diesem Geschäft dringend herausgehalten! Es ist eine Riesenleistung einer betroffenen Tochter, diese hochemotionalen Vorkommnisse vieler Jahre so detailliert aufzuarbeiten. In der Danksagung wird erwähnt , dass mit Caroline Ryder eine Co-Autorin beteiligt war, die sicherlich einen großen Anteil an den exzellenten Ausführungen hatte, aber das schmälert nicht den Respekt, den ich vor Shari habe, dass sie den Schritt gegangen ist, ihre Geschichte zu erzählen und sich auch noch einmal deutlich gegen ihre missbräuchliche Mutter zu positionieren, ohne aber auch auszulassen, die Narzisstische Persönlichkeitsstörung zu erklären. Insgesamt ist das Buch gerade psychologisch sehr interessant, allerdings bleiben Fragen: z.B. wie konnte das in diesem Ausmaß so passieren, und was ist/war mit dem Vater los? Bemerkenswert und richtig fand ich zum Schluss, dass sie keine weiteren Angaben zu den jüngeren Geschwistern machte: „I knew I had to make a stand, somehow. Part of that would be saying no to the world's desire for me to talk about my siblings, anywhere. Even in the pages of my own book. It is up to my brothers and sisters if they wish to share their story one day. But I'd be no better than Ruby if I detailed their experiences without their consent. They deserve to be given back the choice that had been stolen from them for so long. I don't want to be anything like her, I thought. I won't exploit them the way she did.“ Von Herzen alles Gute den Franke-Kindern auf ihrem weiteren Weg!

„Im Haus meiner Mutter“ hat mich am Anfang wirklich sehr mitgenommen. Die ersten 60 Seiten sind fesselnd und ich war sofort drin in ihren Erinnerungen. Gerade deshalb hatte ich im weiteren Verlauf irgendwie noch etwas mehr erwartet. Shari macht sehr deutlich, dass sie die Geschichten ihrer Geschwister nicht erzählen möchte, was ich absolut respektiere. Gleichzeitig führt genau das aber auch dazu, dass die Memoiren stellenweise etwas flacher wirken, weil sie selbst bei den schlimmsten Misshandlungen gar nicht dabei war. Insgesamt zog sich das Buch für mich an einigen Stellen auch ein wenig. Vieles, was Shari beschreibt, ist stark von ihrem Glauben geprägt. Beim Lesen hatte ich öfter den Impuls, sie am liebsten ein bisschen zu rütteln und zu fragen, wie sie weiterhin so fest an diese Kirche glauben kann, wenn sie offensichtlich keinen Schutz bietet und sie selbst sogar bestraft. Trotzdem bewundere ich Shari sehr für ihre Stärke und dafür, dass sie ihre Erfahrungen teilt. Gleichzeitig bin ich mit ihrer Art –und besonders mit ihrem Glauben, nicht ganz warm geworden, weshalb mich das Buch zwischendurch auch etwas ermüdet hat.
Für eine Biografie liest sich dieses Buch wie ein Krimi. Shari Franke berichtet schon in der ersten Hälft von so unsagbar heftigen Erfahrungen, dass mir teils echt unwohl wurde, was da noch kommt. Ein super wichtiges Buch für die Diskussion um Familyvlogging und genrell das Posten von Content mit Kindern im Internet.
In diesem Buch erzählt Shari Franke ihre eigene Geschichte – und damit die Auseinandersetzung mit ihrer Mutter, mit ihrer Kindheit und mit dem Bedürfnis nach Freiheit. Es geht um Kontrolle, um ein Leben, das nach außen vielleicht normal wirkt, aber innen voller Kämpfe steckt. Shari schildert ehrlich, wie schwierig es ist, sich aus Strukturen zu befreien, die einen geprägt haben. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, an ihrer Seite zu stehen – die Zerrissenheit zu spüren zwischen Loyalität und dem Drang nach Selbstbestimmung. Auch wenn mich der Schreibstil nicht immer komplett abgeholt hat, bleibt das Thema wichtig: Wie sehr prägt uns die Familie, und wie schwer ist es, eigene Wege zu gehen?
Aufwühlend, erschreckend und verstörend!
Puuuuh… ich kenne die Serie über die 8 Passengers, in welcher auch über diese Ereignisse gesprochen und aufgeklärt wurde. Das Buch zeigt die alleinige Perspektive der ältesten Tochter Shari. Es werden Nuancen freigelegt, die in der Serie nicht zu erkennen waren oder einfach weggelassen wurden. Shari, selbst traumatisiert durch die Erziehungsmethoden der Mutter, versucht mit den beschränkten Mitteln, die sie hat, ihren Geschwistern zu helfen. Es wird auch die Enttäuschung über ihren Vater deutlich, welcher sich ebenfalls von der Manipulation von Ruby und Jodi einlullen ließ. Harter Tobak! Aber wenn man sich für Familienschicksale interessiert und mehr über das mangelnde Justizsystem in Bezug auf Kinder in den USA lesen möchte, dann ist das eine Empfehlung!

💔💔💔
Die Art, wie die Autorin ihre Geschichte erzählt, hat mich umgehauen. Sie ist so reflektiert mit ihrer Situation umgegangen, hat auch eigene Fehler benannt, aber auch so viele Werte vermittelt. Es schmerzt, all das zu lesen. Zu lesen, was Menschen einander antun, weil sie ich ihren eigenen Problemen nicht stellen. Ich wünsche ihr und ihrer Familie nur das Beste und hoffe, dass sie von all dem heilen können. 🫶🏻
Ich bin zwiegespalten
Ich bin durch die Disney+ Doku auf das Hörbuch aufmerksam geworden. Man konnte es gut nebenbei hören. Auf der einen Seite bewundere ich Shari und ihre Stärke vor dem Hintergrund dessen, was ihr widerfahren ist. Auf der anderen Seite bin ich nicht so richtig mit ihrer Art (und ihrem Glauben) warmgeworden und mich hat das Buch an einigen Stellen irgendwie ermüdet.
Buchclubbuch
Ich habe das Buch wirklich ohne Erwartungen gestartet und wurde zu 100% überzeugt. Wenn man bedenkt, dass es die wahre Geschichte einer Familie ist, ist es erschreckend und traurig. Ich war schockiert und konnte vieles nicht glauben. Ein Buch was wirklich lesenswert und empfehlenswert ist!
Absolut mutig, dass sie IHRE Geschichte erzählt, damit es nicht durch irgendwelche Podcasts oder Dokus falsch dargestellt wird und vor allem ohne ihre Geschwister mehr als nötig zu thematisieren.
Einfach krank. Man weiß zwar, dass es ausreichend Menschen gibt, die so sind. Es ist trotzdem immer ein Schock, dann so detailliert davon zu lesen. Ich hoffe, dass die Familie in Ruhe heilen kann. Influencer sollten mal genauer darüber nachdenken, wie viel sie von ihren Kindern öffentlich machen. Das Buch war super flüssig geschrieben und kann ich nur empfehlen!
Ich hoffe keins dieser Kinder muss je wieder entgegen seines Willens in der Öffentlichkeit stehen. Es ist etwas bedrückend, dass sie ich merkt, wie sehr die Religion in den missbrauch der Kinder verstrickt ist, aber sie ist ja noch jung, da ist noch viel Platz nach oben. Es ist sehr wichtig, dass diese Kinder sich wehren, family vlogging sollte verboten werden.
Unfassbar schockierend...🫣
Ich habe damals, im Jahr 2023, von der Familie erfahren. Ich habe nicht, wie viele andere Menschen, die Videos von Ruby Franke und ihrer Familie gesehen. es ist unglaublich schockierend, wie Shari Franke, die Tochter von Ruby, ihre Kindheit schildert und die psychischen Probleme, die jetzt davon resultieren, das Kind einer Familybloggerin gewesen zu sein. Ich war wirklich fassungslos, wie eine Mutter so sein kann... Shari ist sehr wortgewandt und das Buch war sehr gut geschrieben. Shari ist so eine starke junge Frau und so viele Leute sollten dieses Buch lesen; Kinder gehören einfach nicht ins Internet! 5/5 Sterne, jeder sollte dieses Buch lesen!
Puh…
Shari Franke wuchs in einer strengen und kontrollierenden Familie auf. Ihre Mutter Ruby zeigte online ein perfektes Familienbild auf dem YouTube-Kanal 8 Passengers, doch hinter den Kulissen herrschten harte und teils missbräuchliche Erziehungsmethoden – beeinflusst von der radikalen Coachin Jodi Hildebrandt. 2023 wurden Ruby und Jodi wegen schwerer Kindesmisshandlung verhaftet. Shari postete dazu ein Foto mit dem Wort „Endlich“. Jetzt erzählt Shari zum ersten Mal öffentlich, wie es wirklich war – über die Lügen im Internet, die Kontrolle ihrer Mutter und ihren langen Weg in die Freiheit. Nachdem ich die Disney+ Dokumentation gesehen habe, war ich geschockt. Diese Geschichte ist heftig. Ich wollte mehr über diesen Fall und vor allem über Shari erfahren, weshalb ich mir dieses Buch gekauft habe. In ,,The House of My Mother“ erzählt Shari Franke offen und ehrlich von ihrer schweren Kindheit. Nach außen wirkte ihre Familie auf dem YouTube-Kanal 8 Passengers perfekt – doch hinter den Kameras herrschten Kontrolle, strenge Regeln und emotionale Kälte. Ihre Mutter Ruby Franke und die radikale Coachin Jodi Hildebrandt bestimmten ihr Leben und setzten die Kinder unter großen Druck. Das Buch ist ein mutiges Zeugnis über eine Kindheit in einem toxischen Umfeld. Es zeigt, wie gefährlich falsche Vorbilder im Internet sein können – und wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen. Shari erzählt ihre Geschichte aus ihrer eigenen Sicht und beschreibt, wie sie ihre Kindheit erlebt hat – oft streng, kontrollierend und schmerzhaft. Dabei nutzt sie einfache, klare Worte, damit viele Menschen ihre Erlebnisse gut verstehen können. Ihr Schreibstil ist direkt und sehr persönlich, fast so, als würde sie einem Tagebuch ihre Gedanken anvertrauen. Sie beschreibt nicht nur, was passiert ist, sondern auch, wie sie sich dabei gefühlt hat und wie diese Erfahrungen sie bis heute geprägt haben. Trotz der schweren Themen wirkt das Buch nicht reißerisch, sondern ernst und nachdenklich. Ihre Schreibweise zeigt, dass sie viel durchgemacht hat – aber auch, dass sie stark geworden ist. ,,The House of My Mother“ ist ein ehrliches und sehr bewegendes Buch. Shari Franke erzählt offen, wie schwer ihre Kindheit wirklich war – ganz anders als das perfekte Bild, das ihre Familie im Internet zeigte. Sie zeigt, wie schädlich strenge Kontrolle und falsche Vorbilder sein können. Gleichzeitig macht das Buch Mut: Es geht auch darum, stark zu bleiben, für sich selbst einzustehen und einen neuen Weg zu finden. Ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt.
Ich habe irgendwie mehr erwartet. Natürlich kann man verstehen, dass Shari nicht die Geschichte ihrer Geschwister erzählen möchte, aber dadurch, dass sie selbst zum Zeitpunkt der schlimmsten Misshandlungen nicht anwesend war, fällt das Buch ein wenig flach. Insgesamt wirkt es sehr in die Länge gezogen. Vieles was Shari teilt fühlt sich wie ein direktes Resultat ihres Glaubens an. An vielen Stellen will man sie einfach rütteln und sagen, wie kannst du weiterhin an diese Kirche glauben, wenn sie sogar keinen Abuser schützt und dich bestraft.
Shari Franke shares the story of how Ruby (the mother) abused and manipulated her, her siblings and her father Kevin for years and how the “empire” of their youtube channel came undone. She describes her way to healing and takes over her own narrative of her story.
Very well-written, language wise easy to read. Reading Shari’s story made me understand - as much as one can understand it without having lived through those moments- her reasons for all her actions. Super interesting to read although at the same time terrifying to read about all the abuse that the public was so oblivious of. There’s great development of her character shown in those pages and I am so happy that she can finally shut the public out of her life. Very emotional book, and it’s sad that it’s the reality for that family, for those kids, and I hope they can all heal from it.
Der Schrecken einer Mutter...
Wer die Berichterstattung und die Netflix Doku verfolgt hat, kennt den Fall Ruby Franke. So schockierend dieser Fall ist, umso wichtiger ist dieses Buch von Shari, der ältesten Tochter der "Mom-Fluencerin". Dieses Buch rüttelt wach, was so lange vor der Außenwelt verborgen blieb. Es beleuchtet das nicht hinreichende System in den USA (und nicht nur dort), dass, selbst wenn es Nachbarn, Freunde und Familienmitglieder melden, dass nicht immer Kinder vor Gewalt schützt. Shari hat einen harten Kampf hinter sich und konnte ihre 2 jüngsten Geschwister doch nicht retten vor der "Mutter" und dessen Freundin. Faszinierend ist jedoch, dass Shari trotz aller Widrigkeiten in ihrer Kindheit und Jugend zu so einem guten reflektierten und hilfsbereiten Menschen geworden ist. Ihr Schreibstil ist außergewöhnlich gut und literarisch. Sie versteht es, Gefühle bildlich darzustellen und dem Grauen ein Gesicht zu geben.
"There is no such thing as a morally or ethical family vlogger" Eine tragische, wahre Geschichte die mich mehrmals sprachlos und zum Schluss mit Tränen zurück gelassen hat. Mir will nicht in den Kopf, woe mann so etwas seinen eigenen Kindern antun kann. Ich hoffe, dass nun für alle eine Zeit der Heilung beginnen kann.
Schockierend und gleichzeitig sehr ergreifend!
Einfach traurig und schockierend, was den Kindern passiert ist! Umso beeindruckender und mutiger von Shari ist es, ihre Geschichte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen! Ich hätte mir gewünscht, dass das (passive) Verhalten des Vaters und die Rolle der Kirche bzw. der strenge Glaube etwas kritischer aufgearbeitet worden wären. Aus emotionaler Sicht und im Hinblick auf die Erzählerperspektive ("unzuverlässige Erzählerin") ist es aber natürlich nachvollziehbar, dass hier eben keine rein objektive Diskussion stattfinden kann. Trotzdem eine absolute Leseempfehlung!
Ganz schwierig für mich zu bewerten
Es liest sich wie das Tagebuch eines Kindes, dass super viel erlebt hat und früh Verantwortung übernehmen musste. Gleichzeitig ist es voll von Glaubenssätzen der mormonischen Kirche, die den Lesenden als die einzige Wahrheit nahegelegt wird. Auch wenn in dem Buch dargestellt wird, dass die Kirche und die Regeln und Traditionen des Mormonentrums Grundlage waren für die religiöse Psychose die die Familie durchlebt, wird es dann doch wenig reflektiert. Also ich hab ganz viele schwierige Gefühle zu diesem Buch. Fakt ist aber, dass Shari ihre eigene Geschichte erzählt und der Fokus auf ihrem Leben liegt und nicht auf dem ihrer Mutter oder den Geschwistern
Irgendwie habe ich mir mehr erhofft. 1.Wir erfahren eigentlich wenig über das Leben im Alltag der Familie, die genauen Videos, die Beziehungen untereinander, den Vater (den Shari vollkommen idealisiert) der alles passiv duldet und sich am einfach rauszieht und seine Kinder im Stich lässt. Dadurch dass Franke ihre Geschwister (bis auf einen Bruder) zum Schutz komplett aus der Erzählung lässt, wird lange Zeit gar nicht klar im welcher Form die Mutter jetzt eigentlich Kindes-Missbrauch vollzieht. Da erfährt man mehr wenn man googelt. 2. Das Buch hat deswegen auch einen distanzierten Ton und es gibt mehr direkt geschilderte Gespräche zwischen Shari und Jodi (dem "Guru" ihrer Mutter) als Shari und ihrer Mutter selbst. 3.Ruby am Ende ausführlich nur als "narzisstisch" zu diagnostizieren ist meiner Meinung nach misleading, da hier auch (religiöser)Wahn im Spiel ist (also ggf. Psychose, Folie a deux, Psychopathie oder Dissoziale PKS) Bessere Beispiele für ähnliche Biografien wären Educated, Schloss aus Glas oder I'm glad my mother dies. Alles in allem stört mich also der distanzierten Stil und Ton. Aber wahrscheinlich wäre es Franke anders nicht möglich das alles zu ertragen- mit viel innerer Distanz.
This would’ve easily been 5 stars but there was so much potential wasted - the main point being the lack of reflection on how the Mormon church/LDS played an immense part in her experience of abuse. Another point is the way characters were introduced, some of them appeared and disappeared out of/into nowhere. I’d love to hear some more about how the family (especially her brother, father and her aunts) found back together, reconnected and also stayed together. It literally goes from her brother not wanting to talk to her to them being besties again. A lot of that context is sadly missing. I do however respect the lack of stories and mentioning of her siblings. The author did the right thing by leaving them nameless and giving them back the power and privacy that were stripped away from them by Ruby for their entire lives. I have nothing but respect for Shari for speaking up about the dangers of family vlogging. Her in depth descriptions about cameras and how it still feels for her to be in front of a camera sent shimmers down my spine. Her very clear and strong opinion on kids being online and in the public eye was made very clear and I can only support her statements. I also want to highlight how the author shares her experience with therapy and medication. The ending was very well written and explained. Huge respect to Shari for the words she used to describe her feelings towards Ruby. To be quite honest, couldn’t be me. She seems to be a way more forgiving person than I am - if I was in Shari‘s shoes, I would’ve used other and way more aggressive words to speak about the person who put poor little kids in those horrible, traumatising situations. I want to stress that the 4 star rating is NOT about Shari‘s story itself as it is so highly personal. The only thing one can rate about autobiographies is the writing style and how it is put together - which is sadly not ideal in this case. Don’t get me wrong, I’d recommend this book to people who are at least a tiny bit interested in family vlogging, the Mormon church or the Franke‘s. But I feel like this story deserved to be properly proofread and perfected. It just feels like she was this close to understanding how wrong the Mormon church acted towards her and her abuse and how much better she would be without it. There was NO real criticism on the Mormon church or the homophobia, sexism it represents.
This one hurt… a lot
Now this one contained a bit less info then I expected, but from her point of view this was totally understandable. I’ve heard about all that from YouTube when the big scandal happened because it has also reached German YouTube channels. I remember watching a video while doing other stuff and being absolutely stunned at what Ruby Franke did so much that I couldn’t continue doing what I was doing. And that feeling returned when reading this book, Shari’s shares a good view of her point of view. It was horror reading it and anytime I thought „this can’t possibly get worse“ and then it got even worse. Yes she didn’t describe the bodily harm that her siblings had to endure after Ruby settled down with Jodie but that’s also totally understandable because she really worried about Their life describing it in every detail would’ve probably ripped apart when she couldn’t even look at the pictures of it. It planted so much more reality into this heavy topic that it showed you in ruthless nakedness that family blogs don’t tempt to seem what they are, and you should not trust anyone. After following this topic of the downfall from this blogger account, whom I never had heared from bevor, this felt like good close for this chapter. And I truly hope everyone in this family can heal.
This would’ve easily been 5 stars but there was so much potential wasted - the main point being the lack of reflection on how the Mormon church/LDS played an immense part in her experience of abuse. Another point is the way characters were introduced, some of them appeared and disappeared out of/into nowhere. I’d love to hear some more about how the family (especially her brother, father and her aunts) found back together, reconnected and also stayed together. It literally goes from her brother not wanting to talk to her to them being besties again. A lot of that context is sadly missing. I do however respect the lack of stories and mentioning of her siblings. The author did the right thing by leaving them nameless and giving them back the power and privacy that were stripped away from them by Ruby for their entire lives. I have nothing but respect for Shari for speaking up about the dangers of family vlogging. Her in depth descriptions about cameras and how it still feels for her to be in front of a camera sent shimmers down my spine. Her very clear and strong opinion on kids being online and in the public eye was made very clear and I can only support her statements. I also want to highlight how the author shares her experience with therapy and medication. The ending was very well written and explained. Huge respect to Shari for the words she used to describe her feelings towards Ruby. To be quite honest, couldn’t be me. She seems to be a way more forgiving person than I am - if I was in Shari‘s shoes, I would’ve used other and way more aggressive words to speak about the person who put poor little kids in those horrible, traumatising situations. I want to stress that the 4 star rating is NOT about Shari‘s story itself as it is so highly personal. The only thing one can rate about autobiographies is the writing style and how it is put together - which is sadly not ideal in this case. Don’t get me wrong, I’d recommend this book to people who are at least a tiny bit interested in family vlogging, the Mormon church or the Franke‘s. But I feel like this story deserved to be properly proofread and perfected. It just feels like she was this close to understanding how wrong the Mormon church acted towards her and her abuse and how much better she would be without it. There was NO real criticism on the Mormon church or the homophobia, sexism it represents.
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Unglaublich traurige, leider wahre Lebensgeschichte
Wie bewertet man dieses Buch am besten? Eine Biografie, die wirklich viele Emotionen beim Lesen hervorruft. Das Buch handelt von der Familie Franke, die über Youtube unter dem Namen "8 Passengers" bekannt wurde & ca. 2,5 Millionen Follower hatte. Geschrieben aus der Perspektive der ältesten Tochter Shari. Gezwungen ins Rampenlicht; dazu gibt es so viele Zitate im Buch, z.B.: "In a way, we represented the first true, damning proof of how badly things can go wrong in a social media-driven world where kids are content and content is king." Wenn man aber denkt, sie behandelt hier nur die Schattenseiten der Sozialen Medien, hat man sich leider geschnitten. Hauptsächlich geht es um die emotionalen & physischen Misshandlungen der Eltern & einer zusätzlichen Person: Jodi Hildebrandt. Eine fremde Frau, von der man sich fragt, wie sie Fuß in der Familie fasst & wie sie sogar in das Haus mit einzieht. Was die Kinder mitgemacht haben, einerseits durch den Zwang, jeden Tag in die Kamera zu lächeln - andererseits die Misshandlungen der Familie + Mittäterschaft anderer Personen. Ohne irgendein Eingreifen, obwohl mehrfach versucht wurde, sich Hilfe zu holen... das hat mich alles so wütend gemacht. Ich würde das Buch jedem empfehlen, um nochmal darüber aufzuklären, dass Kinder, die noch nicht selber entscheiden können, einfach nicht ins Netz gehören!

Eine Geschichte so tragisch und doch voller Hoffnung. Shari und ihre Geschwister haben soviel durchgemacht und alles nur durch 2 Personen die ihr eigenes Leben und ihre Macht über alles stellten. Ich freue mich, das Shari sich aus diesen Zwängen befreien konnte und wünsche ihr und ihren Geschwistern eine schöne Zukunft.
Es ist erschreckend zu was Menschen fähig sind. Ich möchte das Buch an sich gar nicht anhand einer Skala bewerten. Es ist eine Biografie, die gelesen werden muss. Dennoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass es nur an der Oberfläche bleibt. Damit meine ich nicht, dass es reißerisch sein soll. Mir blieb alles sehr distanziert und irgendwie im Erzählstrang auch etwas unsortiert.
So wichtig!!! Niemand will eure Kinder im Netz sehen!!!
Wer das „Drama“ auf Social Media mitbekommen hat, wird wissen, um wen es sich bei diesem Buch handelt. „8 Passengers“ - Ruby Frankie die Mutter des Jahrhunderts. Am Ende kommt alles raus. Misshandlungen, Internetpräsenz 24/7, was es mit einem Kind macht, wenn es permanent die Kamera ins Gesicht gehalten bekommt. Keine Privatsphäre und am Ende der große Schock - alles fliegt auf. Polizei, Gefängnis. Es war fett in den Medien und nun hat die älteste Tochter alles aufgeschrieben. Es war super interessant und gleichzeitig unglaublich traurig. Es sollte Pflichtlektüre für alle Family Blogger werden, die ihre Kinder für Geld und Clicks ausbeuten. Niemand will eure Kinder im Netz sehen!!!
| This nightmare was born on social media - it should die there, too. |
Kaum jemand ist in den vergangenen zwei Jahren um diese Geschichte herumgekommen: Der Skandal rund um Ruby Franke und den "8 Passengers"-YouTube-Channel. Eine Mutter, die ihr gesamtes Familienleben in den sozialen Medien vermarktet und ihre unmoralischen und grausamen Erziehungsmethoden als gottgewollt darstellt. Shari, die älteste Tochter der Frankes, erzählt in "The House of My Mother" ihre Geschichte, die so unfassbar wirkt, dass man sich an mancher Stelle fast wünscht, es würde sich nur um Fiktion handeln. Ungeschont schildert Shari Franke die vergangenen 20 Jahre ihres Lebens unter der Fuchtel ihrer narzisstischen Mutter und den Kampf für sich selbst und ihre Geschwister. Eine berührende Geschichte. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass sie jetzt langsam heilen kann und die schlimmen Erinnerungen irgendwann nicht mehr ihr Leben bestimmen.
Wow, ein Jahreshighlight! So emotional und wunderschön geschrieben 🥹
5+🌟 ~Die Geschichte ist natürlich unglaublich und sehr heftig. Aber was mich hier besonders beeindruckt hat ist wie emotional, ehrlich und präzise Shari Franke ihre Geschichte erzählt. Sie hat einen wunderschönen Schreibstil und ich musste bei manchen Formulierungen wirklich eine Pause machen, weil ich sie so ergreifend fand. Ihre Worte haben bei mir so viele Emotionen hervorgerufen - Wut, Trauer, Hoffnung, Angst - und das macht für mich ein richtig gutes Buch aus. Die Stärke und Selbstreflektiertheit, die Shari Franke hat, haben mich wirklich inspiriert und obwohl es natürlich eine tragische Story ist, kam bei mir immer wieder Hoffnung auf. Einfach weil sie der Beweis dafür ist, dass Menschen schreckliches überwinden können. Obwohl ich das nur selten mache, habe ich mir hier viele Stellen markiert, die ich mir auch alle nochmal durchlesen werde. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!😍~ Follow me for more bookish content on Instagram: @anna_amalia_reads 🫶🏼

Emotionale Manipulation | Glaubensdruck | Identitätsfindung
Shari Franke erzählt ihre Geschichte vom Aufwachsen in einer Familie, die nach außen lange als vorbildlich, religiös und perfekt inszeniert wurde – während hinter verschlossenen Türen Kontrolle, emotionaler Druck und Angst den Alltag bestimmten. Besonders eindrücklich beschreibt sie, wie stark ihr Leben von strengen Regeln, öffentlicher Beobachtung und dem Bedürfnis nach Gehorsam geprägt war. Das Buch zeigt nicht nur einzelne schmerzhafte Momente, sondern macht deutlich, wie subtil Manipulation und psychischer Druck wirken können – vor allem, wenn sie religiös oder moralisch begründet werden. Dabei geht es viel um Loyalität, Schuldgefühle und den inneren Konflikt zwischen Liebe zur eigenen Familie und dem wachsenden Bewusstsein, dass etwas grundlegend falsch läuft. Was mich besonders berührt hat, ist Shari‘s Entwicklung: vom angepassten Kind hin zu einer jungen Frau, die beginnt, Dinge zu hinterfragen und schließlich für sich selbst einzustehen. Dieser Prozess wirkt ehrlich und verletzlich. Die Sprache ist klar und direkt, was die Erlebnisse umso eindringlicher macht. Für mich ist „Im Haus meiner Mutter“ ein bewegendes, wichtiges Buch über Selbstermächtigung, über das Durchbrechen von Schweigen – und darüber, wie schwer, aber auch befreiend es sein kann, sich aus toxischen Strukturen zu lösen.
Autobiografisch
Vielleicht war es Schicksal, dass ich dieses Buch zufällig gefunden habe. Spannend und so verstörend zu lesen, was man ggf. nur durch die Medien am Rande erfahren hat. Die Doku über Ruby Franke habe ich gesehen und war da schon sehr schockiert. Dann aber dieses Buch zu lesen von der ältesten Tochter war noch mal anders schwer.
Wo soll ich anfangen?
Ich habe wirklich schon viele Memoiren gelesen, aber die Geschichte von Shari bzw. ihrer Familie unterscheidet sich definitiv davon. Aufgewachsen bei einer Mutter, die eigentlich nur Kinder der Kinder wegen wollte und aufgrund ihrer narzisstischen Persönlichkeitsstörung (damals noch nicht diagnostiziert) keinerlei Empathie für ihre Töchter und Söhne aufbringen konnte, hat Shari schon von früh an um Aufmerksamkeit und Liebe von ihrer Mutter gekämpft. Leider ohne Erfolg, dafür mit bleibenden mentalen Schäden. Nachdem ich erst dachte, der YouTube-Fame von Mutter Ruby und ihrem Kanal “8 Passengers” (der zeitweise um die 2,5 Mio Follower hatte und auf dem sie ihre komplette Familie vermarktet hat) sei der Höhepunkt der Geschichte, wurde ich eines Besseren belehrt. Ich sage nur: Bühne frei für Jodi Hildebrandt. Unfassbar. Das Buch fühlt sich an wie 3 Geschichten in einer. Und es liest sich wie das Skript eines Films, von dem man hofft, dass er nur Fiktion ist. Ist er aber leider nicht.

Wenn aus Opfern Überlebende werde 🤍
Aus privaten Gründen interessiert mich die Story um diese Familie sehr. Daher war klar, ich muss am Veröffentlichungstag dieses Buch kaufen. Meine offenen Fragen, die sich für mich aus den vorhandenen Netflix Dokus und Co. ergeben hatten, wurden alle geschlossen 🤍 jetzt der ernste Teil: ein absolut empfehlenswertes Buch für alle die Sektenerfahrung haben und/oder aus dysfunktionalen (Familien-)Beziehungen ausbrechen wollen / ausgebrochen sind. Shari Franke schafft es trotz (berechtigterweise) Hass auf bestimmte Taten und Menschen, Hoffnung und Raum für Vergebung und Mut für die Zukunft zu finden 🤍 mehr davon bitte 🤍
Wie kann eine Mutter so zu ihren Kindern sein... Die Geschichte wird aus Sicht der ältesten Tochter der Frankes erzählt und beschreibt was hinter der perfekten Fassade jahrelang gesteckt hat. Dieser psychologische Druck, der religiöse Fanatismus und die Schuldumkehr sind wirklich heftig. Kein Wunder das Shari nicht unbeschadet da raus gekommen ist. Abgesehen von der Mutter, ist für mich auch das Verhalten des Vaters komplett unverständlich und nicht zu entschuldigen. Ein Buch, welches mich wütend gemacht hat. Kinder sind keine Einnahmequelle und schulden ihren Eltern gar nichts.
Schockierend
Ich kann mir gut vorstellen, dass euch in den sozialen Medien mindestens ein Beitrag zur Familie Franke reingespült wurde, die zeitweise einer der größten Accounts auf Youtube, als Familieninfluencer geführt hat. Auch kann ich mir vorstellen, wie schockiert ihr gewesen sein müsst, als Ausschnitte aus dem missbräuchlichen Verhältnis der Mutter zu ihren 6 Kindern ans Licht kam. In ihrem Buch berichtet die älteste Tochter über ihre streng religiöse und konservative Kindheit in der Mormonenfamilie und gibt Details zu psychischen und physischen Misshandlungen durch Mutter Ruby. Shari zeichnet dabei ein eindrückliches Bild von einer Beziehung zu einer narzistischen Mutter, die Profit aus der Kindheit ihrer Schutzbefohlenen zieht. Vor der Kamera bekommen um die 2 Millionen Menschen den schönen Schein der perfekten Familie zu sehen, während private Momente im einem toxischen Umfeld stattfinden, die man keinem Kind der Welt wünscht. Shari gibt uns intime Einblicke, von den ersten Erinnerungen, bis hin zu der sektenartigen Struktur, in die sich die Mutter durch die Erziehungs-Coachin Jodi Hildebrandt verstrickt. Die Geschichte der Kinder gipfelt schlussendlich in der Verhaftung der Mutter wegen schwerer Kindesmisshandlung. Der Text klang für mich fast wie ein Therapiegespräch, so privat fühlte sich der Schreibstil an. Shari reflektiert dabei nicht nur die Auswirkungen der Zurschaustellung ihrer Kindheit im Internet, sondern auch ihre eigene social media -Nutzung. In dem Buch schützt die ihre jüngeren Geschwister, in dem sie keine Namen nennt und Details des Missbrauchs vor der Verhaftung der Mutter für sich behält. Für mich kam jedoch dabei die Rolle des Vaters zu kurz. Shari ist natürlich das Paradebeispiels einer unzuverlässlichen Erzählerin. Die Versöhnung des Vaters klang für mich sehr nach dem Wunsch nach einer heilen Familie und an der Stelle hätte ich mir eine objektive Einschätzung mit Außenblick über die Familiendynamik hinsichtlich der Rolle des Vaters gewünscht. Aber im Großen und Ganzen blieb das Buch von vorne bis hinten plausibel.

Den Fall Ruby Franke habe ich schon länger verfolgt. „Im Haus meiner Mutter“ gibt tiefe, erschreckende Einblicke in die Gräueltaten, denen die Kinder der Momfluencer über Jahre hinweg ausgesetzt waren. Die älteste Tochter berichtet in diesem Buch über das Aufwachsen in einer Familie, in der psychische und physische Misshandlung unter Anderem im Namen der Religion an der Tagesordnung lagen. Gleichzeitig wurde das nach außen heile erscheinende Familie auf dem erfolgreichen Youtube Kanal der Mutter vermarktet und der Schein gewahrt. Die Erfahrungen von Shari Franke zu lesen war schwer auszuhalten. Sie versucht weiterhin ihre jüngeren Geschwister zu schützen, indem sie beispielsweise ihre Namen nicht nennt, und es wird mehrfach deutlich, dass sie immer noch den Wunsch nach einer intakten, zufriedenen Familie in sich trägt. Gleichzeitig macht sie mehrfach deutlich, dass sie erkennt wie krank ihre Mutter ist und dass sie von ihr niemals die Liebe bekommen wird, die sich ein Kind wünscht.
„ A mother who had chosen delusion over her children’s well-being“
Ich kannte Ruby Franke und „8 Passengers“ nicht, als ich das Buch auswählte und anfing zu lesen, allerdings hasse ich alles Falsche und Aufgesetzte, von daher dachte ich, dass diese (wahre) Geschichte meinen Nerv trifft. Nicht erwartet hatte ich so viel ideologische Verwirrung (z. B. „Moms of Truth“) und die sektenhafte Unterwerfung unter eine manipulative Führungsfigur. Wirklich grauenhaft, wie das alles komplett eskaliert ist von einem vermeintlich harmlosen YouTube-Kanal zu schwerer Kindesmisshandlung. Die älteste Tochter Shari versucht, in ihrem Buch Erklärungen zu finden, unter anderem: „As for social media - for narcissists, it's like throwing gasoline on an already raging fire. Every like, share, and comment becomes a hit of validation, a momentary salve for that deep-seated insecurity. I's easy to see how it can become an all-consuming obsession, a digital stage for their never-ending performance of perfection.“ Gut vorstellbar - und alleine aus diesem Grund gehören Kinder aus diesem Geschäft dringend herausgehalten! Es ist eine Riesenleistung einer betroffenen Tochter, diese hochemotionalen Vorkommnisse vieler Jahre so detailliert aufzuarbeiten. In der Danksagung wird erwähnt , dass mit Caroline Ryder eine Co-Autorin beteiligt war, die sicherlich einen großen Anteil an den exzellenten Ausführungen hatte, aber das schmälert nicht den Respekt, den ich vor Shari habe, dass sie den Schritt gegangen ist, ihre Geschichte zu erzählen und sich auch noch einmal deutlich gegen ihre missbräuchliche Mutter zu positionieren, ohne aber auch auszulassen, die Narzisstische Persönlichkeitsstörung zu erklären. Insgesamt ist das Buch gerade psychologisch sehr interessant, allerdings bleiben Fragen: z.B. wie konnte das in diesem Ausmaß so passieren, und was ist/war mit dem Vater los? Bemerkenswert und richtig fand ich zum Schluss, dass sie keine weiteren Angaben zu den jüngeren Geschwistern machte: „I knew I had to make a stand, somehow. Part of that would be saying no to the world's desire for me to talk about my siblings, anywhere. Even in the pages of my own book. It is up to my brothers and sisters if they wish to share their story one day. But I'd be no better than Ruby if I detailed their experiences without their consent. They deserve to be given back the choice that had been stolen from them for so long. I don't want to be anything like her, I thought. I won't exploit them the way she did.“ Von Herzen alles Gute den Franke-Kindern auf ihrem weiteren Weg!

„Im Haus meiner Mutter“ hat mich am Anfang wirklich sehr mitgenommen. Die ersten 60 Seiten sind fesselnd und ich war sofort drin in ihren Erinnerungen. Gerade deshalb hatte ich im weiteren Verlauf irgendwie noch etwas mehr erwartet. Shari macht sehr deutlich, dass sie die Geschichten ihrer Geschwister nicht erzählen möchte, was ich absolut respektiere. Gleichzeitig führt genau das aber auch dazu, dass die Memoiren stellenweise etwas flacher wirken, weil sie selbst bei den schlimmsten Misshandlungen gar nicht dabei war. Insgesamt zog sich das Buch für mich an einigen Stellen auch ein wenig. Vieles, was Shari beschreibt, ist stark von ihrem Glauben geprägt. Beim Lesen hatte ich öfter den Impuls, sie am liebsten ein bisschen zu rütteln und zu fragen, wie sie weiterhin so fest an diese Kirche glauben kann, wenn sie offensichtlich keinen Schutz bietet und sie selbst sogar bestraft. Trotzdem bewundere ich Shari sehr für ihre Stärke und dafür, dass sie ihre Erfahrungen teilt. Gleichzeitig bin ich mit ihrer Art –und besonders mit ihrem Glauben, nicht ganz warm geworden, weshalb mich das Buch zwischendurch auch etwas ermüdet hat.
Für eine Biografie liest sich dieses Buch wie ein Krimi. Shari Franke berichtet schon in der ersten Hälft von so unsagbar heftigen Erfahrungen, dass mir teils echt unwohl wurde, was da noch kommt. Ein super wichtiges Buch für die Diskussion um Familyvlogging und genrell das Posten von Content mit Kindern im Internet.
In diesem Buch erzählt Shari Franke ihre eigene Geschichte – und damit die Auseinandersetzung mit ihrer Mutter, mit ihrer Kindheit und mit dem Bedürfnis nach Freiheit. Es geht um Kontrolle, um ein Leben, das nach außen vielleicht normal wirkt, aber innen voller Kämpfe steckt. Shari schildert ehrlich, wie schwierig es ist, sich aus Strukturen zu befreien, die einen geprägt haben. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, an ihrer Seite zu stehen – die Zerrissenheit zu spüren zwischen Loyalität und dem Drang nach Selbstbestimmung. Auch wenn mich der Schreibstil nicht immer komplett abgeholt hat, bleibt das Thema wichtig: Wie sehr prägt uns die Familie, und wie schwer ist es, eigene Wege zu gehen?
Aufwühlend, erschreckend und verstörend!
Puuuuh… ich kenne die Serie über die 8 Passengers, in welcher auch über diese Ereignisse gesprochen und aufgeklärt wurde. Das Buch zeigt die alleinige Perspektive der ältesten Tochter Shari. Es werden Nuancen freigelegt, die in der Serie nicht zu erkennen waren oder einfach weggelassen wurden. Shari, selbst traumatisiert durch die Erziehungsmethoden der Mutter, versucht mit den beschränkten Mitteln, die sie hat, ihren Geschwistern zu helfen. Es wird auch die Enttäuschung über ihren Vater deutlich, welcher sich ebenfalls von der Manipulation von Ruby und Jodi einlullen ließ. Harter Tobak! Aber wenn man sich für Familienschicksale interessiert und mehr über das mangelnde Justizsystem in Bezug auf Kinder in den USA lesen möchte, dann ist das eine Empfehlung!

💔💔💔
Die Art, wie die Autorin ihre Geschichte erzählt, hat mich umgehauen. Sie ist so reflektiert mit ihrer Situation umgegangen, hat auch eigene Fehler benannt, aber auch so viele Werte vermittelt. Es schmerzt, all das zu lesen. Zu lesen, was Menschen einander antun, weil sie ich ihren eigenen Problemen nicht stellen. Ich wünsche ihr und ihrer Familie nur das Beste und hoffe, dass sie von all dem heilen können. 🫶🏻
Ich bin zwiegespalten
Ich bin durch die Disney+ Doku auf das Hörbuch aufmerksam geworden. Man konnte es gut nebenbei hören. Auf der einen Seite bewundere ich Shari und ihre Stärke vor dem Hintergrund dessen, was ihr widerfahren ist. Auf der anderen Seite bin ich nicht so richtig mit ihrer Art (und ihrem Glauben) warmgeworden und mich hat das Buch an einigen Stellen irgendwie ermüdet.
Buchclubbuch
Ich habe das Buch wirklich ohne Erwartungen gestartet und wurde zu 100% überzeugt. Wenn man bedenkt, dass es die wahre Geschichte einer Familie ist, ist es erschreckend und traurig. Ich war schockiert und konnte vieles nicht glauben. Ein Buch was wirklich lesenswert und empfehlenswert ist!
Absolut mutig, dass sie IHRE Geschichte erzählt, damit es nicht durch irgendwelche Podcasts oder Dokus falsch dargestellt wird und vor allem ohne ihre Geschwister mehr als nötig zu thematisieren.
Einfach krank. Man weiß zwar, dass es ausreichend Menschen gibt, die so sind. Es ist trotzdem immer ein Schock, dann so detailliert davon zu lesen. Ich hoffe, dass die Familie in Ruhe heilen kann. Influencer sollten mal genauer darüber nachdenken, wie viel sie von ihren Kindern öffentlich machen. Das Buch war super flüssig geschrieben und kann ich nur empfehlen!
Ich hoffe keins dieser Kinder muss je wieder entgegen seines Willens in der Öffentlichkeit stehen. Es ist etwas bedrückend, dass sie ich merkt, wie sehr die Religion in den missbrauch der Kinder verstrickt ist, aber sie ist ja noch jung, da ist noch viel Platz nach oben. Es ist sehr wichtig, dass diese Kinder sich wehren, family vlogging sollte verboten werden.
Unfassbar schockierend...🫣
Ich habe damals, im Jahr 2023, von der Familie erfahren. Ich habe nicht, wie viele andere Menschen, die Videos von Ruby Franke und ihrer Familie gesehen. es ist unglaublich schockierend, wie Shari Franke, die Tochter von Ruby, ihre Kindheit schildert und die psychischen Probleme, die jetzt davon resultieren, das Kind einer Familybloggerin gewesen zu sein. Ich war wirklich fassungslos, wie eine Mutter so sein kann... Shari ist sehr wortgewandt und das Buch war sehr gut geschrieben. Shari ist so eine starke junge Frau und so viele Leute sollten dieses Buch lesen; Kinder gehören einfach nicht ins Internet! 5/5 Sterne, jeder sollte dieses Buch lesen!
Puh…
Shari Franke wuchs in einer strengen und kontrollierenden Familie auf. Ihre Mutter Ruby zeigte online ein perfektes Familienbild auf dem YouTube-Kanal 8 Passengers, doch hinter den Kulissen herrschten harte und teils missbräuchliche Erziehungsmethoden – beeinflusst von der radikalen Coachin Jodi Hildebrandt. 2023 wurden Ruby und Jodi wegen schwerer Kindesmisshandlung verhaftet. Shari postete dazu ein Foto mit dem Wort „Endlich“. Jetzt erzählt Shari zum ersten Mal öffentlich, wie es wirklich war – über die Lügen im Internet, die Kontrolle ihrer Mutter und ihren langen Weg in die Freiheit. Nachdem ich die Disney+ Dokumentation gesehen habe, war ich geschockt. Diese Geschichte ist heftig. Ich wollte mehr über diesen Fall und vor allem über Shari erfahren, weshalb ich mir dieses Buch gekauft habe. In ,,The House of My Mother“ erzählt Shari Franke offen und ehrlich von ihrer schweren Kindheit. Nach außen wirkte ihre Familie auf dem YouTube-Kanal 8 Passengers perfekt – doch hinter den Kameras herrschten Kontrolle, strenge Regeln und emotionale Kälte. Ihre Mutter Ruby Franke und die radikale Coachin Jodi Hildebrandt bestimmten ihr Leben und setzten die Kinder unter großen Druck. Das Buch ist ein mutiges Zeugnis über eine Kindheit in einem toxischen Umfeld. Es zeigt, wie gefährlich falsche Vorbilder im Internet sein können – und wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen. Shari erzählt ihre Geschichte aus ihrer eigenen Sicht und beschreibt, wie sie ihre Kindheit erlebt hat – oft streng, kontrollierend und schmerzhaft. Dabei nutzt sie einfache, klare Worte, damit viele Menschen ihre Erlebnisse gut verstehen können. Ihr Schreibstil ist direkt und sehr persönlich, fast so, als würde sie einem Tagebuch ihre Gedanken anvertrauen. Sie beschreibt nicht nur, was passiert ist, sondern auch, wie sie sich dabei gefühlt hat und wie diese Erfahrungen sie bis heute geprägt haben. Trotz der schweren Themen wirkt das Buch nicht reißerisch, sondern ernst und nachdenklich. Ihre Schreibweise zeigt, dass sie viel durchgemacht hat – aber auch, dass sie stark geworden ist. ,,The House of My Mother“ ist ein ehrliches und sehr bewegendes Buch. Shari Franke erzählt offen, wie schwer ihre Kindheit wirklich war – ganz anders als das perfekte Bild, das ihre Familie im Internet zeigte. Sie zeigt, wie schädlich strenge Kontrolle und falsche Vorbilder sein können. Gleichzeitig macht das Buch Mut: Es geht auch darum, stark zu bleiben, für sich selbst einzustehen und einen neuen Weg zu finden. Ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt.
Ich habe irgendwie mehr erwartet. Natürlich kann man verstehen, dass Shari nicht die Geschichte ihrer Geschwister erzählen möchte, aber dadurch, dass sie selbst zum Zeitpunkt der schlimmsten Misshandlungen nicht anwesend war, fällt das Buch ein wenig flach. Insgesamt wirkt es sehr in die Länge gezogen. Vieles was Shari teilt fühlt sich wie ein direktes Resultat ihres Glaubens an. An vielen Stellen will man sie einfach rütteln und sagen, wie kannst du weiterhin an diese Kirche glauben, wenn sie sogar keinen Abuser schützt und dich bestraft.
Shari Franke shares the story of how Ruby (the mother) abused and manipulated her, her siblings and her father Kevin for years and how the “empire” of their youtube channel came undone. She describes her way to healing and takes over her own narrative of her story.
Very well-written, language wise easy to read. Reading Shari’s story made me understand - as much as one can understand it without having lived through those moments- her reasons for all her actions. Super interesting to read although at the same time terrifying to read about all the abuse that the public was so oblivious of. There’s great development of her character shown in those pages and I am so happy that she can finally shut the public out of her life. Very emotional book, and it’s sad that it’s the reality for that family, for those kids, and I hope they can all heal from it.
Der Schrecken einer Mutter...
Wer die Berichterstattung und die Netflix Doku verfolgt hat, kennt den Fall Ruby Franke. So schockierend dieser Fall ist, umso wichtiger ist dieses Buch von Shari, der ältesten Tochter der "Mom-Fluencerin". Dieses Buch rüttelt wach, was so lange vor der Außenwelt verborgen blieb. Es beleuchtet das nicht hinreichende System in den USA (und nicht nur dort), dass, selbst wenn es Nachbarn, Freunde und Familienmitglieder melden, dass nicht immer Kinder vor Gewalt schützt. Shari hat einen harten Kampf hinter sich und konnte ihre 2 jüngsten Geschwister doch nicht retten vor der "Mutter" und dessen Freundin. Faszinierend ist jedoch, dass Shari trotz aller Widrigkeiten in ihrer Kindheit und Jugend zu so einem guten reflektierten und hilfsbereiten Menschen geworden ist. Ihr Schreibstil ist außergewöhnlich gut und literarisch. Sie versteht es, Gefühle bildlich darzustellen und dem Grauen ein Gesicht zu geben.
"There is no such thing as a morally or ethical family vlogger" Eine tragische, wahre Geschichte die mich mehrmals sprachlos und zum Schluss mit Tränen zurück gelassen hat. Mir will nicht in den Kopf, woe mann so etwas seinen eigenen Kindern antun kann. Ich hoffe, dass nun für alle eine Zeit der Heilung beginnen kann.
Schockierend und gleichzeitig sehr ergreifend!
Einfach traurig und schockierend, was den Kindern passiert ist! Umso beeindruckender und mutiger von Shari ist es, ihre Geschichte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen! Ich hätte mir gewünscht, dass das (passive) Verhalten des Vaters und die Rolle der Kirche bzw. der strenge Glaube etwas kritischer aufgearbeitet worden wären. Aus emotionaler Sicht und im Hinblick auf die Erzählerperspektive ("unzuverlässige Erzählerin") ist es aber natürlich nachvollziehbar, dass hier eben keine rein objektive Diskussion stattfinden kann. Trotzdem eine absolute Leseempfehlung!
Ganz schwierig für mich zu bewerten
Es liest sich wie das Tagebuch eines Kindes, dass super viel erlebt hat und früh Verantwortung übernehmen musste. Gleichzeitig ist es voll von Glaubenssätzen der mormonischen Kirche, die den Lesenden als die einzige Wahrheit nahegelegt wird. Auch wenn in dem Buch dargestellt wird, dass die Kirche und die Regeln und Traditionen des Mormonentrums Grundlage waren für die religiöse Psychose die die Familie durchlebt, wird es dann doch wenig reflektiert. Also ich hab ganz viele schwierige Gefühle zu diesem Buch. Fakt ist aber, dass Shari ihre eigene Geschichte erzählt und der Fokus auf ihrem Leben liegt und nicht auf dem ihrer Mutter oder den Geschwistern
Irgendwie habe ich mir mehr erhofft. 1.Wir erfahren eigentlich wenig über das Leben im Alltag der Familie, die genauen Videos, die Beziehungen untereinander, den Vater (den Shari vollkommen idealisiert) der alles passiv duldet und sich am einfach rauszieht und seine Kinder im Stich lässt. Dadurch dass Franke ihre Geschwister (bis auf einen Bruder) zum Schutz komplett aus der Erzählung lässt, wird lange Zeit gar nicht klar im welcher Form die Mutter jetzt eigentlich Kindes-Missbrauch vollzieht. Da erfährt man mehr wenn man googelt. 2. Das Buch hat deswegen auch einen distanzierten Ton und es gibt mehr direkt geschilderte Gespräche zwischen Shari und Jodi (dem "Guru" ihrer Mutter) als Shari und ihrer Mutter selbst. 3.Ruby am Ende ausführlich nur als "narzisstisch" zu diagnostizieren ist meiner Meinung nach misleading, da hier auch (religiöser)Wahn im Spiel ist (also ggf. Psychose, Folie a deux, Psychopathie oder Dissoziale PKS) Bessere Beispiele für ähnliche Biografien wären Educated, Schloss aus Glas oder I'm glad my mother dies. Alles in allem stört mich also der distanzierten Stil und Ton. Aber wahrscheinlich wäre es Franke anders nicht möglich das alles zu ertragen- mit viel innerer Distanz.
This would’ve easily been 5 stars but there was so much potential wasted - the main point being the lack of reflection on how the Mormon church/LDS played an immense part in her experience of abuse. Another point is the way characters were introduced, some of them appeared and disappeared out of/into nowhere. I’d love to hear some more about how the family (especially her brother, father and her aunts) found back together, reconnected and also stayed together. It literally goes from her brother not wanting to talk to her to them being besties again. A lot of that context is sadly missing. I do however respect the lack of stories and mentioning of her siblings. The author did the right thing by leaving them nameless and giving them back the power and privacy that were stripped away from them by Ruby for their entire lives. I have nothing but respect for Shari for speaking up about the dangers of family vlogging. Her in depth descriptions about cameras and how it still feels for her to be in front of a camera sent shimmers down my spine. Her very clear and strong opinion on kids being online and in the public eye was made very clear and I can only support her statements. I also want to highlight how the author shares her experience with therapy and medication. The ending was very well written and explained. Huge respect to Shari for the words she used to describe her feelings towards Ruby. To be quite honest, couldn’t be me. She seems to be a way more forgiving person than I am - if I was in Shari‘s shoes, I would’ve used other and way more aggressive words to speak about the person who put poor little kids in those horrible, traumatising situations. I want to stress that the 4 star rating is NOT about Shari‘s story itself as it is so highly personal. The only thing one can rate about autobiographies is the writing style and how it is put together - which is sadly not ideal in this case. Don’t get me wrong, I’d recommend this book to people who are at least a tiny bit interested in family vlogging, the Mormon church or the Franke‘s. But I feel like this story deserved to be properly proofread and perfected. It just feels like she was this close to understanding how wrong the Mormon church acted towards her and her abuse and how much better she would be without it. There was NO real criticism on the Mormon church or the homophobia, sexism it represents.
This one hurt… a lot
Now this one contained a bit less info then I expected, but from her point of view this was totally understandable. I’ve heard about all that from YouTube when the big scandal happened because it has also reached German YouTube channels. I remember watching a video while doing other stuff and being absolutely stunned at what Ruby Franke did so much that I couldn’t continue doing what I was doing. And that feeling returned when reading this book, Shari’s shares a good view of her point of view. It was horror reading it and anytime I thought „this can’t possibly get worse“ and then it got even worse. Yes she didn’t describe the bodily harm that her siblings had to endure after Ruby settled down with Jodie but that’s also totally understandable because she really worried about Their life describing it in every detail would’ve probably ripped apart when she couldn’t even look at the pictures of it. It planted so much more reality into this heavy topic that it showed you in ruthless nakedness that family blogs don’t tempt to seem what they are, and you should not trust anyone. After following this topic of the downfall from this blogger account, whom I never had heared from bevor, this felt like good close for this chapter. And I truly hope everyone in this family can heal.
This would’ve easily been 5 stars but there was so much potential wasted - the main point being the lack of reflection on how the Mormon church/LDS played an immense part in her experience of abuse. Another point is the way characters were introduced, some of them appeared and disappeared out of/into nowhere. I’d love to hear some more about how the family (especially her brother, father and her aunts) found back together, reconnected and also stayed together. It literally goes from her brother not wanting to talk to her to them being besties again. A lot of that context is sadly missing. I do however respect the lack of stories and mentioning of her siblings. The author did the right thing by leaving them nameless and giving them back the power and privacy that were stripped away from them by Ruby for their entire lives. I have nothing but respect for Shari for speaking up about the dangers of family vlogging. Her in depth descriptions about cameras and how it still feels for her to be in front of a camera sent shimmers down my spine. Her very clear and strong opinion on kids being online and in the public eye was made very clear and I can only support her statements. I also want to highlight how the author shares her experience with therapy and medication. The ending was very well written and explained. Huge respect to Shari for the words she used to describe her feelings towards Ruby. To be quite honest, couldn’t be me. She seems to be a way more forgiving person than I am - if I was in Shari‘s shoes, I would’ve used other and way more aggressive words to speak about the person who put poor little kids in those horrible, traumatising situations. I want to stress that the 4 star rating is NOT about Shari‘s story itself as it is so highly personal. The only thing one can rate about autobiographies is the writing style and how it is put together - which is sadly not ideal in this case. Don’t get me wrong, I’d recommend this book to people who are at least a tiny bit interested in family vlogging, the Mormon church or the Franke‘s. But I feel like this story deserved to be properly proofread and perfected. It just feels like she was this close to understanding how wrong the Mormon church acted towards her and her abuse and how much better she would be without it. There was NO real criticism on the Mormon church or the homophobia, sexism it represents.
















































