Das Haus am Walchensee

Das Haus am Walchensee

Softcover
4.159

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Description

Seen-Sucht: ein idyllisches Fleckchen am Wasser und das Glück der Familie

Es ist viele Jahre her, seitdem Freya Siebert zuletzt am Walchensee war. Es überrascht sie, wie der Anblick des türkisfarbenen Gewässers und der Berge ihr Herz freudig höherschlagen lässt. Denn die Erinnerung an das malerische Voralpenland in Oberbayern ist auch schmerzlich. Das alte Gasthaus der Familie mit eigener Fischerei war der ganze Stolz ihres Vaters. Jetzt steht sie gemeinsam mit ihrem Bruder Niklas an seinem Grab. Wenn ihr Traditionshaus am See eine Zukunft haben soll, müssen sie die Vergangenheit loslassen.

Wird Freya hier wirklich wieder eine Heimat finden?
Glitzernde Wellen und die Sehnsucht nach Glück: der erste Band der Walchensee-Reihe von Sophie Oliver

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
384
Price
12.40 €

Author Description

Geboren und aufgewachsen in Bayern, verließ Sophie Oliver nach dem Abitur ihre Heimat, um zu studieren und die Welt zu erkunden. Mittlerweile ist sie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und lebt mit Familie und Hund auf dem Land. Ihre Neugierde auf das Leben drückt sie in ihren Romanen aus. Die Autorin ist auf Facebook und Instagram aktiv.

Posts

15
All
5

Ein großartiger zweiter Band!

Überraschungen, Geheimnisse und viel Gefühl Niklas und Freya sind zufrieden mit dem ersten Jahr ihres Gasthauses. Denn der Fischerfleck ist mittlerweile weit über den Walchensee hinaus bekannt und viele Tage sind komplett ausgebucht. Sogar während der Nebensaison gelingt es ihnen genug Gäste anzulocken. Doch das Leben hält immer wieder neue Überraschungen bereit, sodass Niklas vollkommen überrumpelt auf seine Ex-Verlobte Pia trifft, die ihm mitteilt, dass sie ab jetzt häufiger wieder am Walchensee sein wird. Und das, nachdem sie ihn vor elf Jahren wortlos verlassen hat und er sie seither nie mehr gesehen hat. Niklas ist durcheinander und weiß nicht, was er denken soll, denn obwohl er sich einredet, dass da keine Gefühle mehr wären, ist er sich dessen nicht so sicher. Als die Geschwister auch noch auf Pias Verlobten, den Unternehmer Sven Neuroth, treffen, der eine große Brauerei mit Gin- und Whisky-Destillerie bauen möchte, spüren sie schon deutlich, dass da so einige Probleme auf sie zukommen. Sophie Oliver knüpft mit diesem zweiten Band der Walchensee-Reihe nahtlos an den ersten Teil an. Mit Pia ist eine neue Protagonistin aufgetaucht, die für Wirbel im Ort, aber auch in Niklas Gefühlswelt sorgt. Da sämtliche Hauptcharaktere abwechselnd zu Wort kommen, bleibt die Handlung vielschichtig und gibt den Leser*innen tiefe Einblicke in die Gedanken und Gefühle. Nach meinem Ausflug an den Walchensee im letzten Jahr, weiß ich, warum die Autorin immer wieder ins Schwärmen gerät, wenn es um den See an sich und das wunderbar klare Wasser geht. Aber auch die natürliche und kaum verbaute Umgebung ist einzigartig und sorgt dafür, dass sich sofort Entspannung breitmacht. Dennoch habe ich auch die große Masse an Touristen gesehen und weiß, wie belastend dies für die Einheimischen ist. Daher werde ich vermutlich nicht mehr allzu häufig dorthin fahren und lieber noch den dritten Band der Reihe lesen und mich gedanklich an den wunderschönen Walchensee träumen. Dafür ist die Reihe aber wirklich perfekt, denn sie ist fesselnd, berührend und einfach rundum perfekt gelungen!

Ein großartiger zweiter Band!
5

Wunderschöne Wohlfühllektüre ♡

Ein ganz besonderes Erbe Freya lebt seit zwanzig Jahren in Schweden und war in dieser Zeit kaum mehr in ihrer alten Heimat am Walchensee. Obwohl ihr Vater und ihr Halbbruder weiterhin dort gelebt haben, hat sie die Verbindung dorthin verloren. Was aber auch durch das böse Gerede der Dorfbewohner über den tragischsten Tag in Freyas Leben noch verstärkt wurde. Doch nun musste Freya nur drei Jahre nach dem Tod ihrer geliebten Mutter auch ihren Vater beerdigen und konnte zu allem Übel nicht einmal an der Beisetzung teilnehmen, da ihr Flug ausgefallen ist. Mit dem Testament, das dann vom Familienanwalt verlesen wird, hätten aber weder Niklas, Freyas Bruder, noch Freya selbst gerechnet. Denn der Vater droht damit, das Gasthaus der Familie, am Ufer des Walchensees gelegen und wirklich wertvoll, an die Kirche zu vererben, sollten seine beiden Kinder die Gastwirtschaft nicht mindestens für zwei Jahren gemeinsam weiterführen. Dabei weiß er doch eigentlich, dass Freya sich ein Leben in Schweden aufgebaut hat und sich mit Bayern und dem Walchensee kaum mehr verbunden fühlt. Doch ihrem Bruder und auch ein wenig sich selbst zuliebe, nimmt sie schließlich das Erbe an und wagt den Schritt in eine ungewisse Zukunft an einem Ort, der sie immer wieder an einen schrecklichen Nachmittag erinnert... Sophie Oliver erzählt in diesem ersten Band der Wohlfühlreihe rund um den bezaubernd schönen Walchensee über die Geschwister Siebert, die durch den Vater dazu gezwungen werden, sich zusammenzuraufen und gemeinsam eine Gastwirtschaft zu leiten. Natürlich ist der Weg nicht einfach und die Dorfbewohner nicht alle gut auf Freya zu sprechen, gibt es doch auch entsprechende Gerüchte über die Ereignisse vor zwanzig Jahren. Doch dank der Erzählweise der Autorin fliegen die Seiten nur so dahin und die Handlung bleibt durchgehend interessant und unterhaltsam. Ich mochte diesen Reihenauftakt sehr gerne, denn Sophie Oliver beherrscht es, die Geschehnisse innerhalb der Geschwister Siebert interessant und fesselnd zu berichten und dabei aber trotz so mancher schwieriger Situationen niemals schlechte Stimmung aufkommen zu lassen. Daher ist dieses Buch genau das Richtige für entspannte Lesestunden, in denen eine Wohlfühlstimmung herrschen soll.

Wunderschöne Wohlfühllektüre ♡
3

Bei dem Buch war es das Cover, das mich sofort begeistern konnte und ich freute mich auf eine sehr gefühlvolle Familiengeschichte in einer romantischen Kulisse- Nun, nach dem ich das Buch gelesen habe, bin ich eher zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Die Geschichte an sich fand ich recht gelungen, voller Gefühl und teilweise auch voller schöner Momente. Andererseits wirkte es gezwungen, zu gewollt und vorhersehbar. *Achtung Spoiler* Mir war gleich von Anfang an, als Pia überraschend auf den Hof kam, worauf es hinauslaufen wird und es war logisch, dass sie dann auch noch zwei verfeindeten Familien angehören müssen. Wahrscheinlich habe ich schon zu viele Bücher mit dieser Grundidee gelesen, als dass es neu gewesen wäre. Punkten konnte die Autorin bei mir mit dem Schreibstil und den schönen, bildhaften Beschreibungen. Auch das Setting war toll und vermittelte Urlaubsfeeling. Mit den Protagonisten bin ich nicht zu 100% warm geworden – da konnten bei mir eher die Nebenfiguren punkten als die Hauptfiguren. Alles in allem war es ein netter Zeitvertreib, das Buch zu lesen. Dennoch hatte ich mir mehr davon versprochen und es wird nicht lange im Gedächtnis bleiben. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

4

Der Traum vom Haus Der Fischerfleck, das Restaurant der Geschwister Siebert, könnte nicht besser laufen. Der Generationenstreit zwischen den Sieberts und Hirschbergs scheint ebenso der Vergangenheit anzugehören und Cousine Lena Siebert träumt nach wie vor vom eigenen Hotel in der Nähe des Fischerflecks. Mithilfe des sonst so verhassten Malers Christian gelingt es Lena ihre Ideen aufs Papier zu bringen. Doch das ist erst der Anfang vieler Hürden, die sich Lena in den Weg stellen. „Das Haus am Walchensee: Herzensgut zum Bleiben“ ist der Abschluss der Trilogie um das Haus am Walchensee von Sophie Oliver. Ich habe diese Reihe geliebt, da die Autorin die familiäre Atmosphäre, aber auch die traumhafte Atmosphäre um die Berge und den Walchensee durch ihren Schreibstil in das Wohnzimmer nach Hause bringt. Man merkt diesem Band an, dass er der Abschlussband der Reihe ist. In vielen Punkten wirkt die Geschichte sehr harmonisch und der Trubel der Vergangenheit ist beseitigt. Auch die Charaktere sind weiterhin gewachsen, erwachsener geworden, belehrbarer und damit auch zugänglicher. Was mir allerdings an diesem Band nicht gefallen hat, sind die vielen Handlungsstränge. Die Autorin wechselt nach wie vor die Erzählperspektiven, was heißt, sie nutzt zwar die erzählende Perspektive, aber diese aus den Blickwinkeln von Freya, Niklas, Christian, Lena und Pia. Das allein war nicht das schwieriger an der Sache, obwohl ich es auch schon zu viel fand, vielmehr waren es die verschiedenen Themengebiete, die die Autorin „aufmachte“. Erwartet hatte ich eine Geschichte um den Bau von Lenas Hotel. Doch dieser Handlungsstrang nahm leider nur wenig Platz ein und kam wirklich erst zum Ende in den Fokus der Geschichte. Vielmehr gab es auch Handlungsstränge um Freya, Pia und Niklas, Christian, Christian und Lena, Lena und auch die Hirschbergs, die in der Geschichte behandelt wurden und das war zu viel des Guten, da es dadurch sehr oberflächlich wurde. Weniger wäre hier mehr gewesen bzw. hätte es sich angeboten, die Reihe noch um einen Band zu erweitern. Die Erklärungen am Ende des Buches, welcher Handlungsort in Realität welchen Ort darstellt, hat mir sehr gut gefallen. Es bewirkte auf jeden Fall bei mir, dass ich mich hinterher nochmal intensiv mit der Region beschäftigt habe und es sicher als einer der nächsten Urlaubsorte in Frage kommt. Mein Fazit: Toller Abschluss dieser bayerischen Wohlfühlreihe um die Familie Siebert und den sagenhaften Walchensee. Eine Empfehlung für alle Fans der Alpen und von Familiengeschichten und vor allem der Fans der vorherigen Bände. Aufgrund der oben genannten Punkte gibt es von meiner Seite für diesen Band 4 Sterne.

Alte Liebe rostet nicht Für Freya und Niklas läuft im Fischerfleck alles perfekt. Im Sommer ist er als Szenelokal mittlerweile mehr als ausgebucht und alle haben sich in ihre Rollen reingefunden. Auch die Liebe zwischen Tobias und Freya ist mit ihrem Hund nun perfekt. Niklas und Jessica harmonieren auch gut miteinander, aber für Niklas ist es nicht die große Liebe. Als seine Ex-Verlobte wieder vor ihm steht, wird Niklas’ Leben auf den Kopf gestellt. Doch Pia ist mit ihrem neuen Verlobten gekommen, um eine besondere Mission umzusetzen, die Einfluss auf ganz Walchensee hat. Sophie Olivers zweiter von drei Bänden der „Walchensee-Reihe“ - „Das Haus am Walchensee - Glück ist Familiensache“ entführt den Leser zurück in eine wunderschöne Urlaubsatmosphäre am bayerischen Walchensee in der Nähe von Kochel. Ich finde, schon das Cover lädt zum Abschalten ein und zeigt eindrucksvoll die wunderschöne Landschaft rund um den See. Auch die Hauptfiguren Freya und Niklas sind zwei sehr unkomplizierte und sympathische Menschen, die bescheiden, aber auch strebsam sind. Gerade Freya zeichnet sich durch ihre immer wieder neuen Ideen für das Restaurant als tolle Konstante aus, die ihre beiden Männer gut im Griff hat. Gleiches gilt für ihre Cousine Lena. Niklas hat da eher den introvertierteren und unsicheren Part der Beiden, wobei auch er ganz genau weiß, was er möchte, aber hauptsächlich ist das, nicht im Mittelpunkt zu stehen. Was mir an dem Buch gefällt, selbst wenn man den ersten Band nicht kennt, kann man diesem ohne Probleme folgen. Der Streit zwischen den Sieberts und den Hirschbergs ist zwar weiterhin Thema, aber nimmt nicht mehr so viel Platz ein, wie im ersten. Gefallen hat mir auch, dass es hauptsächlich um nachhaltigen Tourismus am Walchensee geht und weniger um das Geld verdienen, wobei es scheint, als würde sich das im dritten Band ein wenig ändern. Es hat mir auch sehr gut gefallen, dass die junge Generation nicht die typischen Konflikte über längere Zeit durchläuft, sondern beginnt, Dinge zu hinterfragen und somit nicht die üblichen Klischees bedient wurden. Mir hat dieser zweite Band auch wieder wunderbar gefallen und mich in eine wunderschöne Urlaubsatmosphäre versetzt, sodass ich dem dritten Band schon entgegenfiebere. Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die Fans der Alpen und ihrer Seen sind und sich auch gerne mal in den Urlaub träumen!

3

Dagmar Bittner hat wie gewohnt einen großartigen Job gemacht. Die Geschichte ansich war ganz nett, hatte aber zwischendurch einige Längen.

5

Eine schöne Familiengeschichte an einem noch schöneren Schauplatz

Hinter dem Titel “Das Haus am Walchensee” und dem wunderschönen Cover verbirgt sich die Geschichte von Freya Siebert. Nach vielen Jahren kehrt Freya zurück an den Walchensee und steht vor einer Entscheidung, welche ihr Leben verändern wird. Sie tritt ihr Erbe an und führt gemeinsam mit ihrem Bruder das Gasthaus fort. Allerdings kann Freya die Idylle nicht ganz genießen und so gräbt sie in der Vergangenheit. Die Autorin entführt uns an eine wunderschöne Kulisse. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und angenehm flüssig zu lesen. Man fliegt richtig durch die Seiten. Die Spannung wird langsam aufgebaut und die Geheimnisse werden nach und nach schlüssig aufgedeckt. Es ist ein richtiges Wohlfühlbuch und die auftretenden Konflikte werden angenehm beschrieben, angegangen und gelöst. Die Figuren sind sehr interessant und haben ihren eigenen Charakter. Ich habe sie alle gern begleitet. Außerdem hat mir der Einblick in das Familienerbe, das Führen und Wiederaufbauen eines Gasthauses und des Fischereibetriebes sehr gut gefallen. Es ist alles sehr realistisch dargestellt. Die Liebesgeschichte gerät bei allen anderen Ereignissen etwas in den Hintergrund, was mir persönlich aber gut gefallen hat. Alles in allem habe ich mich am Walchensee sehr wohlgefühlt und komme gerne für den nächsten Band zurück!

3

Schöne Landschaft, wenig Inhalt

Das Buch wollte ich unbedingt lesen, erstens ist das Cover sehr schön und zweitens verbindet mich die Familie mit dem Walchensee. Der Schreibstil ist äußerst malerisch, die Landschaft rund um den See wird so schön beschrieben, dass man alles bildlich vor Augen hat. Doch das ist auch ein Nachteil, denn die eigentliche Geschichte, abwechselnd erzählt aus Freyas und Niklas' Sicht, zieht sich wie Kaugummi. Die Personen waren soweit in Ordnung, ohne dass ich sie jedoch richtig sympathisch finden konnte. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, was auf eine Fortsetzung im Fischerfleck deutet.

4

Schöne Geschichte und tolles Setting!

4

"𝚆𝚒𝚎 𝚞𝚗𝚋𝚎𝚛𝚎𝚌𝚑𝚎𝚗𝚋𝚊𝚛 𝚍𝚊𝚜 𝙻𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚒𝚜𝚝." Erst einmal zum Cover. Ich find es einfach toll, es zeigt genau dass, was man sich auch vorstellt. Und ein Ausflug zum Walchensee ist eh eine absolute Reise wert.
Ich fand die richtig detaillierte Beschreibung der Natur so schön! 
Anfangs fand ich die Charaktere sympathisch, dass hat aber mittendrin etwas nachgelassen, legte sich jedoch wieder. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es für Freya alles nicht sehr einfach war. Die Charaktere hatten nicht wirklich die Möglichkeit sich gegenseitig kennenzulernen. An manchen Stellen hat es sich dann doch ziemlich gezogen, weil einiges zu detailliert war (wie z.B. die Fischzucht) andere Sachen hingegen waren dafür umso schneller gelöst. (Unteranderem die Tragödie mit Rosalie.) Einerseits war die Spannung vorhanden, aber die fiel auch oft wieder, weil es manchmal so von A nach B hüpfte. Schön war es aber aus Sicht von Freya und Niklas zu lesen. 
Leider haben sich auch auf einigen Seiten kleine, aber nicht sehr auffällige, Fehler eingeschlichen. Nichtsdestotrotz liest sich das Buch sehr sehr flüssig und schnell. Ich bin auf den 2. Band gespannt, da das Buch ja einen fiesen Cliffhanger hat ;)

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2

Insgesamt wirkte die Geschichte leider etwas unrund und schnell erzählt.

Der Walchensee ist eine wunderbare Kulisse für das Buch - ein idyllischer Ort. Ein Ort der Entspannung. Der Roman ist leicht und locker. Das Cover ist schön gestaltet. Leider konnte uns das Buch nicht fesseln, wir hatten die ganze Zeit Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Die Protagonisten sind Anfang 30, wirkten aber älter und ihre Gespräche klangen steif. Es konnten keine Emotionen vermittelt werden, da wir uns mehr Persönlichkeit bei den Charakteren gewünscht hätten. Die prägnanten Eigenschaften stachen sehr hervor, aber Menschen sind vielfältiger und davon hätten wir gerne mehr gelesen. Insgesamt wirkte die Geschichte leider etwas unrund und schnell erzählt. Es wurden mehrere Themen beschrieben, wodurch keines der Themen tiefer erschien. Für uns war es leider kein Sommerroman für gemütliche Lesestunden.

Insgesamt wirkte die Geschichte leider etwas unrund und schnell erzählt.
4.5

Willkommen in der Seelounge Freya Siebert lebt in Stockholm als die Nachricht über den Tod ihres Vaters sie erreicht. Widerwillig kehrt Freya in ihre Heimat an den Walchensee zurück, um die Testamentseröffnung hinter sich zu bringen und wieder in ihr altes Leben zurückzukehren. Doch diese Rechnung hat Freya ohne ihren Vater gemacht. Er hat Pläne für die Geschwister Siebert, doch die Vergangenheit wirft einen Schatten auf die bevorstehenden Aufgaben. „Das Haus am Walchensee - Neuanfang in Traumlage“ von Sophie Oliver ist der Auftakt der Walchensee-Reihe. 
 Das Buch besticht schon durch sein traumhaftes Cover.
 Die Kapitelgestaltung ist übersichtlich und die Erzählung der Geschichte erfolgt aus den Perspektiven der Geschwister Siebert, Freya und Niklas. Da es in diesem Band der Reihe um Freya geht, hat sie jedoch den Hauptteil der Erzählperspektive inne.
 Der Schreibstil der Autorin ist absolut flüssig und da ich ein Fan der Berge bin, hat sie mich mit ihren Beschreibungen der Landschaft auch sofort begeistern können.
 Die Protagonistin Freya wirkt auf mich etwas unnahbar und das wird auch durch die Autorin beschrieben. Freya macht viel mit sich selbst aus und flüchtet gern mal vor komplizierten Situationen. Dabei hat sie bei mir etwas an Sympathie eingelöst, da Kommunikation mitunter nicht ihr Fall war, speziell im Umgang mit ihrem doch sehr verständnisvollen Bruder. Mit Niklas hatte ich am Anfang etwas Schwierigkeiten, die sich aber schnell auflösten. Hatte ich am Anfang die Befürchtung, dass er negativ auf Freya reagieren könnte, zeigte sich schnell seine aufgeschlossene und optimistische Art. Etwas genervt war ich vom Hin und Her zwischen Tobi und Freya und hierbei speziell durch Tobias’ Art. Auch die junge Tierärztin Jessica ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber passt doch recht schnell in das Team um den Gasthof. Für mich ein wunderbarer Auftakt der Geschichte der Geschwister Siebert und ich bin schon jetzt auf die Fortsetzung gespannt. Potenzial zwischen den Parteien gibt es genug.
 Eine Empfehlung für all jene, die gerne Gegenwartsromane vor romantischer Kulisse lesen.

5

Was ein schönes Buch 😍. Ich bin ein großer Walchensee Liebhaber und musste dieses Buch einfach kaufen ☺. Wenn man die Gegend selbst kennt, kann ich es wärmstens empfehlen und wenn nicht, möchte man sie danach mit sicherheit kennenlernen. Ich mag die Charaktere und auch die ganzen echten Fakten und Legenden rund um den Walchensee. Freue mich jetzt, den zweiten Band zu lesen.

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3

So wie das ausdrucksstarke Cover schon erkennen lässt, spielt dieser Roman in den Bayerischen Voralpen an einem der größten Alpenseen Deutschlands und die landschaftliche Beschreibung ist der Autorin während der Erzählung toll gelungen. Genau hier liegt das gemütliche Gasthaus Fischeck, das der verstorbene Vater den Halbgeschwistern Niklas und Freya vererbt hat. Doch dieses Erbe ist alles andere als einfach, denn Freya lebte bis zuletzt mit ihrer Mutter in Schweden und das Gasthaus ist mit den Jahren ziemlich runtergekommen. Auch die Bewohner machen es Freya alles andere als einfach, denn vor 20Jahren ist hier ein Unglück passiert, über das sich alle ausschweigen, Freya aber skeptisch und abweisend behandeln. Zerrissen zwischen Pflicht und Fluchtreflex muss Freya eine Entscheidung treffen. Die Geschichte ist malerisch schön gestaltet, die Eindrücke in das Fischereigewerbe und die gemeinsamen Ausflüge auf See haben mir gut gefallen. Auch Tobias geduldige, verständnisvolle Art war unglaublich, da Freya teilweise ziemlich kindisch und spontan handelt, auch wenn man es zeitweise nachvollziehen kann. Dennoch fiel es mir schwer, trotz allem Ideenreichtum und ihrem sonst frohen Wesen einen Bezug zu ihr zu kriegen. Viel zu schnell ist sie geneigt, das Handtuch zu werfen oder voreilige Schlüsse zu ziehen, nur durch den liebevollen Zuspruch ihres Bruders und seines besten Freundes Tobias können sie sie zum Bleiben bewegen. Die Aufklärung des damaligen Unglücks hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits wegen des Grundes, aber auch aufgrund der Folgen, die das nach sich gezogen hat. Das Verhalten mancher Dorfbewohner fand ich zudem ziemlich suspekt, viel zu viel Geheimniskrämerei und Gedruckse, was die Handlung teilweise unnötig in die Länge gezogen hat. Beide Jungs haben für mein Empfinden die Geschichte gerissen und etwas Schwung und Abwechslung in die Handlung gebracht. Von der romantischen Seite her müssen Niklas und Freya auch einige Entscheidungen treffen, was nicht ganz leicht ist, denn zu viele Fragen sind offen und die Abneigung am Ort und etliche Vorfälle machen es schwer, da den Überblick zu behalten und zu durchschauen, ob es erstgemeintes Interesse ist. Mit einem kleinen Cliffhanger am Ende wird man schon auf den 2.Teil vorbereitet, in dem dann Niklas seine ganz persönliche Geschichte erhält. Insgesamt hätte ich mir noch ein wenig mehr Spannung gewünscht, trotz aller Vorkommnisse und Entwicklungen fehlte mir das gewisse Etwas. Landschaftlich war es schön umschrieben und hat einen sofort an den Ort des Geschehens versetzt und ich freue mich auch schon auf Niklas Geschichte, denn der war für mich der ausdrucksstärkste Charakter der ganzen Geschichte.

Auch der zweite Teil gefällt mir sehr gut 😊 Ich freue mich im September den dritten Teil zu lesen!

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