Maid

Maid

Softcover
3.923
ObamaHarte ArbeitTochterWahre Geschichte

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Description

Die wahre und berührende Geschichte hinter der Netflix-Erfolgsserie »Maid«.

»Ich liebe diese Geschichte einer Frau, die unerträgliche Lebensumstände meistert.« Reese Witherspoon

»Meine Tochter machte ihre ersten Schritte in einem Obdachlosenheim.« Stephanie Land steht kurz davor, ihren Traum vom Studieren in die Tat umzusetzen, als sie ungeplant schwanger wird. Ihr Freund fängt an, sie immer stärker zu kontrollieren und zu bedrohen, von ihrer Familie bekommt sie keine Hilfe. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter flüchtet sie schließlich aus ihrer toxischen Beziehung und landet auf der Straße. Doch statt zu verzweifeln beginnt Stephanie zu kämpfen: Mit einem Job als Putzhilfe schafft sie es gerade so, sich und ihre Tochter über Wasser zu halten. Während sie die Häuser putzt, erlebt sie aus erster Hand die Sorgen und Sehnsüchte ihrer so viel besser gestellten Kunden. Und trotz vieler Rückschläge schafft sie es mit schierer Willenskraft, eine bessere Zukunft für sich und ihr Kind zu erkämpfen. Dies ist ihre Erfolgsgeschichte.

Auf Barack Obamas Sommer-Leseliste und »New York Times«-Bestseller. Verfilmt von Netflix mit Margaret Qualley, Andie MacDowell und Nick Robinson.

»Ein aufrichtiges und starkes Memoir … Lands Liebe zu ihrer Tochter … scheint hell durch die Seiten dieser wunderschönen, erhebenden Geschichte.« Publishers Weekly

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Art
Format
Softcover
Pages
368
Price
16.50 €

Author Description

Stephanie Land musste mit ihrer Tochter aus einer toxischen Beziehung fliehen. Um der Obdachlosigkeit zu entkommen, putzte sie für einen Hungerlohn die Häuser anderer Leute. Nach Jahren voller Sorgen und Unsicherheit schaffte es die alleinerziehende Mutter schließlich, sich aus der Armut zu befreien. Heute ist sie Journalistin und Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrer Familie in den USA.

Posts

6
All
4.5

Roh. Ehrlich. Liebevoll.

Meine Meinung: Stephanie berichtet eindringlich vom Teufelskreis der Armut und der US-amerikanischen Überzeugung, dass es eine Schande sei, auf Hilfe angewiesen zu sein und man nur hart genug arbeiten müsse – und zeigt, warum dieses System die Ärmsten klein hält und alleinerziehende Eltern vor den Kopf stößt. Stephanie erzählt von ihrer Liebe für ihre Tochter und wie sie versucht, das generationsübergreifende Trauma zu durchbrechen, gibt aber auch ungeschönte Einblicke in ihr Versagen, ihre Ängste und ihren Kampf, ein Kind allein großzuziehen... Sie erzählt von Hunger, mental wie körperlich, und ihrer körperlich harten, mies bezahlten Arbeit. Stephanie nimmt uns mit zu ihrer Arbeit als Reinigungskraft in die Privathäuser ihrer KundInnen, wo sie auf manches neidisch ist, vieles aber auch befremdlich findet. Ich fand diese privaten Einblicke in die Leben anderer unfassbar spannend – ich liebe nun mal kleine Geschichten. Stephanies unverblümte, rohe Ausdrucksweise, die weder beschönigt noch überdramatisiert, hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Balance zwischen der Liebe zu ihrem Kind und dem täglichen Überlebenskampf macht “Maid” für mich bereits jetzt zu einem Jahreshighlight 2025!

Roh. Ehrlich. Liebevoll.
5

Stephanie Land erzählt von ihrer Zeit in Armut als alleinerziehende Mutter ihrer kleinen Tochter Mia.

Vielleicht ist einigen die Netflix Serie "Maid" bereits bekannt. Ich mag die Serie sehr und habe sie neulich ein zweites Mal geschaut. Als Sozialarbeiterin in einem Frauenhaus, begegnen mir viele Frauen, die ähnliche Erfahrungen mit dem Sozialsystem wie Stephanie machen. Erstaunlich wie ähnlich und doch anders das welfare system in den USA aufgebaut ist. Stephanie ist ne krasse hustlerin. Sie verdient sehr wenig Geld damit, die Häuser anderer Menschen zu putzen. Sie kann sich kaum eine Wohnung leisten. Nach der Trennung von ihrem insbesondere psychisch gewalttätigen Partner, kommt sie zunächst in einem homless shelter unter. Irgendwann findet sie ein Mini Studio, in dem sie mit ihrer Tochter zusammen lebt. Dieses Studio ist voll mit Schimmel, das die Gesundheit der beiden massivst angreift. Es tut weh und macht wütend, auch hier zu lesen, wie hart "die steuerzahlenden Menschen" sich herausnehmen, Menschen, die Sozialleistungen beziehen zu kommentieren. Wenn Stephanie mit ihren food stamps einkaufen geht, erfährt sie diverse Diskriminierungen. Mich fuckt so ab, dass Menschen ihren Einkauf mit "You're welcome" kommentieren. Als wäre es komplett ihr eigenes Geld, dass von Personen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, ausgegeben werden. Dabei vergisst Stephanie ihren Traum, nach Missoula zu ziehen nur manchmal. Das ist das erste Buch auf Englisch, das ich nach Ewigkeiten gelesen habe. Und ich hab's tatsächlich komplett gelesen. Ich find's erstaunlich, wie anders die "Inspiration" von Stephanies Leben für die Netflix Serie ist. Viele Situationen sind in ihrem Leben anders verlaufen, als bei der Protagonistin der Serie. Es gibt aber einige Elemente, die ich wieder erkannt habe, nur in einem anderen Szenario. Also, volle Empfehlung auf verschiedensten Ebenen!

5

„Harte Arbeit, wenig Geld und der Überlebenswille einer Mutter“

Die Geschichte ging mir echt unter die Haut. Sie wurde meiner Meinung nach lebensnah und lebendig erzählt. Die Autorin ist eine starke Frau, die sich aus der Armut raus gekämpft hat. Sie zeigte u.a. im Buch auf, wie schwierig die Inanspruchnahme von Sozialhilfe gestaltet wird. Gleichzeitig konnte sie auch verdeutlichen, dass Menschen nicht unbedingt glücklich im Leben sind, obwohl sie finanziell gut aufgestellt sind. Das Buch regt dazu an, über soziale Ungleichheiten nachzudenken und hinterfragt, was “Glück” wirklich bedeutet. Ich kann das Buch und die Serie auf Netflix echt empfehlen. ❤️‍🩹

5

Eine bewundernswerte Frau, welche in jungen Jahren soviel Stärke, Kraft und Mut für ihre Tochter und sich selbst aufbringt!

„Ich liebe dich!“ „Ich bin für dich da“ - Sätze die Stephanie sich immer zu sich selbst als Mantra sagt, weil nur sie für sich selbst da ist. Ich habe großen Respekt vor der Autorin und dem was sie geschafft hat. Diese Kraft und Liebe aufzubringen. Wahnsinn! Die Netflix Serie ist etwas anders als das Buch, aber ich bin sehr froh das Buch gelesen zu haben. Ich konnte viel von Stephanie lernen, gerade auch was ihre Mantras angeht. Auch wenn ich bisher nie in so drastischen Lebenslagen war. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und lädt so zu einem stetigen Weiterlesen ein!

5

Unglaublich berührend und nachdenklich

Die Serie "Maid" war jahrelange auf meiner Merkliste in Netflix. Letztes Monat habe ich es endlich geschafft, es mir anzusehen und was soll ich sagen? Die Serie war unglaublich beeindruckend und hat so eine Stärke der alleinerziehenden Mutter gezeigt. Da mich zu der Serie die wahre Geschichte interessiert hat, habe ich mir das gleichnamige Buch von Stephanie Land besorgt und ich fand es großartig. Ich möchte gar nicht beurteilen, ob die Serie oder das Buch besser war. Ich würde beides getrennt betrachten. Jedenfalls ist das Buch geprägt von harter Arbeit, Erziehung eines Kleindkindes einer alleinstehenden Mutter und die ganzen Auf und Abs zwischendurch. So wie Stephanie Land im Buch schreibt "Wie kann ein Überlebenskampf 'inspirierend' sein?", stimme ich ihr hier vollkommen zu. Diese Geschichte ist nicht inspirierend, sondern es zeigt das wahre Gesicht von toxischer Beziehung, geringer Zusammenhalt in der Familie und dem amerikanischen System, wenn man am Rande oder in der Obdachlosigkeit steht. Auf alle Fälle Lesenwert!

3

Dieses Buch schlummerte schon eine ganze Weile auf meinem Reader, bis ich diesen Monat endlich dazu gegriffen habe. Im Großen und Ganzen fand ich es gut, weil es eine Welt zeigt, die für mich als Europäerin unvorstellbar ist. Was mich allerdings gestört hat, ist, dass es etwas unstrukturiert wirkt und für ein doch relativ kurzes Buch zu viele Wiederholungen enthält. In Summe ist es aber ein interessantes und wichtiges Buch.

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